DE375677C - Haertegradpruefmaschine - Google Patents

Haertegradpruefmaschine

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DE375677C
DE375677C DES55493D DES0055493D DE375677C DE 375677 C DE375677 C DE 375677C DE S55493 D DES55493 D DE S55493D DE S0055493 D DES0055493 D DE S0055493D DE 375677 C DE375677 C DE 375677C
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DE
Germany
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striker
testing machine
hardness testing
sleeve
machine according
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DES55493D
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English (en)
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Shore Instrument and Manufacturing Co
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Shore Instrument and Manufacturing Co
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Härtegradprüfmaschine. Die Erfindung betrifft Härtegradprüfmaschinen für feste Körper, welche einen Schlagstift besitzen, der durch eine Vorrichtung angehoben und wieder freigegeben wird, wodurch er auf den zu prüfenden Gegenstand auftrifft und sofort wieder zurückprallt. Die Vorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich vor diesen bekannten Einrichtungen durch die besondere Form einer Auffangvorrichtung aus, welche ein unbeabsichtigtes wiederholtes Aufschlagen auf den zu prüfenden Gegenstand verhindert.
  • In den Zeichnungen ist Abb. i eine Vorderansicht der Härteprüfmaschine; Abb.2 eine Seitenansicht derselben.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt in vergrößertem Maßstabe.
  • Abb. 4 zeigt in noch größerem Maßstabe den unteren Teil des Apparates im Schnitt.
  • Abb. 5 veranschaulicht einen Querschnitt nach Linie 5-5 der Abb. 4.
  • Abb. 6 ist ein ähnlicher Schnitt nach Linie. 6-6 der Abb. 4.
  • Abb. 7 ein solcher nach Linie 7-7 der Abb. .. und Abb. 8 zeigt verschiedene Einzelteile der Abb. 4 in Richtung des in Abb. 6 eingezeichneten Pfeiles gesehen.
  • Der in den Abb. i und 2 gezeichnete Apparat ist auf einer Grundplatte io, die durch Schrauben i i horizontal einstellbar ist, angeordnet. Ein kleiner Aniboß 12 ist in die Grundplatte eingelassen, während 13 einen nach rückwärts und oben ausladenden Arni darstellt, der unter anderem als Träger für eine kurze Welle 14 dient. Auf dieser sitzt ein durch Handrad 16 drehbares Zahnrad 15, durch welches die Lage des eigentlichen Härteprüfapparates 17 über dem zu untersuchenden Körper eingestellt werden kann. Dieser Körper wird auf dem Amboß 12 angebracht; eine Zahnstange 18 dient, zusammen mit dem Zahnrad 15, zur richtigen Einstellung des Apparates.
  • Die eigentliche Härteprüfmaschine besitzt ein zylindrisches Gehäuse ig, das fest mit der erwähnten Zahnstange 18 verbunden ist. Auf der einen Seite ist das Gehäuse ig mit einer Schutzhülse 2o für das Lot 21 versehen, dessen Stellung sich durch ein Fenster 22 in einem. Schieber 23 beobachten läßt. Auf der anderen Seite des Gehäuses ig befindet sich ein Rohr 24., in welchem eine später noch zu beschreibende Vorrichtung enthalten ist, mittels der ein Zeiger 25 über ein Zifferblatt 26 bewegt wird, das mit einem durch Verbindungsstutzen 28 oben mit dem Gehäuse i9 verbundenen Gehäuse 27 in Verbindung steht. Innerhalb dieses Stutzens 28 ist eine Stange 29 beweglich angebracht, die an ihrem unteren Ende einen Halsen 3o besitzt.
  • Der Schlagstift 31 ist das wichtigste Ar beitsteil der Erfindung und besteht aus einem außerordentlich hart gepreßten Stahlbotzcr finit einer Aussparung 32, die am oberen Ende einen Flansch und in der 'Nähe des unteren Endes eine abgesetzte Schuitcr 33 besitzt.
  • Am untersten Ende des Schlagstiftes befindet sich ein Diamant 34 oder ein sonsiigei Körper von großer Härte.
  • Das obere Ende des Schlagstiftes ist voll einer festen Lagerschale 9o umgeben, die eine Führung 35 bildet (Abb. 3). Eine Feder 36 liegt mit ihrem oberen Ende gegen eine Schulter dieses Lagers und mit ihrem unteren Ende gegen eine Hülse 37 der Anzeigevorrichtun--, all welcher eine Zahnstange 38 angebracht ist. Diese Hülse 37 wird von der Feder 36 nach unten gegen ein festes hohles Kupplungsglier 39 gedrückt, das finit einer inneren konischem Fläche :4o versehen ist (Abb. d.). Ferner be sitzt die Hülse 37 an ihrem unteren Ende eine Schulter 41, wie aus Abb. d. zu ersehen ist.
  • Zwischen dem Schlagstift 31 und den, äußeren Kupplungsglied befindet sich ein inneres be%Yegliches Kupplungsglied von de; Form einer zylindrischen Hülse d.2, das mit oberen und unteren ringförmigen Schultern 4s und d4 versehen ist, deren letztere mit Schulter.:15 des äußeren Kupplungsgliedes in Be rührung gebracht werden kann. Eine Anzahl Kugeln .46 sind in dem inneren Kupplungsglied vorgesehen, von denen der Schlagstift erfaßt werden kann.
  • q.7 ist eine Führungshülse und besitzt einen ringförmigen Absatz q.8, der mit der Schulter 33 des Schlagstiftes in Berührung gebracht werden kann. Außerdem besitzt die Hülse einander gegenüberliegende Zapfen 49, dic nach außen durch Schlitze 5,.1 in das bewegliche Kupplungsglied q.2 greifen. Diese Zapfeil .f9 werden voll den Haken 51 ergriffen, die an der die Anzeigevorrichtung bewegenden Hülse 37 bei 52 angelenkt sind (Abb. 6 und 8) Die Haken 51 sind durch einen Bügel 53 miteinander verblinden. Durch die hier vorgeseheilen Federn 55 werden die Haken finit det: Zapfen 49 in Eingriff gehalten. Die Hülse 3; besitzt eine Nut 56 (Abb. 5), in der eine Aus Lösefeder 58 vorgesehen ist, die durch Schrauben an dem äußeren festen Kupplungsglied befestigt ist. Diese Feder besitzt einen nach innen gerichteten und über den die Haken verbindenden Bügel 53 greifenden Finger 59. An der die Anzeigevorrichtung antreibenden Hülse 37 ist eine Zahnstange 6o ange bracht, die mit einem Zahnrad 61 auf der Welle 62 in Eingriff steht, welche letzteres durch ein Handrad 63 (Abb. 3) gedreht werden kann. Die Welle 62 ist in dem Schieber 23 gelagert.
  • Wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, kämmt die Zahnstange 38 mit einem an dem Gehäuse i9 gelagerten Zahnrade 68, das seinerseits ntit einer weiteren Stange 69, ciie sich in dein Rohr 24 bewegt, iin Eingriff steht. An dein oberen Ende läuft die Zahnstange in einem Stift 7o aus, der mit einer Führung 71 in Reibungsschluß steht. An der Hülse 7 1 befindet sich oben ein Stift 72, der gegen einen an der Traverse 74 angebrachten Stift 73 schlägt. All (lein anderen Ende der Traverse befindet sich die vorerwähnte Führungsstange 29. Des weiteren trägt die Traverse 74 einen Fiüirungsstift 75 finit einer Zahnung 76, welche finit einem auf der Drehachse des Zeigers 2z befindlichen Zahnrad 77 in Eingriff stellt. eine Schutzhülse 8o umschließt das untere Ende des Schlagstiftes.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Der zu untersuchende Gegenstand wird auf deal Amboß 12 gelegt, und die Vorrichtung auf diesen Gegenstand durch das Zahnrad 15 und Zahnstange 18 (Abb. 2) eingestellt. Hierauf wird das Handrad 63 und dadurch die Welle 62 gedreht, welche durch das Zahnrad 61 und Zahnstange 6o die Hülse 37 bis zu einer gegebenen Höhe nach oben bewegt und dabei die Feder 36 spannt. Die Hülse .47 bewegt sich mit der Hülse 37 zusammen nach oben, indem ihre Zapfen 49 von den Haken 51 ergriffen werden; der Absatz 48 (Abb. 4) an der Führungshülse legt sich gegen die Schulter 33 des Schlagstiftes 31, wodurch letzterer ebenfalls nach oben bewegt, und die Aussparung 32 voll. dem Haken freigegeben wird. Bei der Aufwärtsbwegung, und zwar bevor der Bügel 53, der Haken 51 den Auslösefinger 59 erreicht, kommt die Mitnehmerhülse 4.7 mit der unteren Schulter d.3 des beweglichen Kupplungsgliedes 4.2 in Berührung, hebt diese und damit auc?.i die Kugeln 46 aus ihrer Kupplungslage in der Kammer 40. Die Aufwärtsbewegung setzt sich so lange fort, bis der Bügel 53 gegen den Auslöser 59 stößt, wodurch die Haken 51 uni ihre Zapfen 52 zum Anschlagen gebracht werden lind dadurch die Mitnehmerhülse 47 freigeben. Diese fällt nun zusammen mit den. Schlagstift 31 nach unten. Während dieses Falles reißt die Mitnehmerhülse den Kupp-Illllgsteil 4z und die Kugeln 46 nach unten, da die Zapfen 49 der Mitnehmerhülse auf die untere Kante 95, der in der Kupplungshülse vorgesehenen Aussparung 54 auftreffen (ebb. 8), aber da die Kupplung nur nach einer Richtung hin als solche wirkt, ist der Schlag-Stift in der Lage, vollkommen unbehelligt zurückzuprallen. In dem Augenblick jedoch, in dem der Schlagstift durch seine Schwerkraft wieder zu fallen beginnt, wird diese zweite Abwärtsbewegung dadurch aufgehalten, daß sich die Kugeln 46 zwischen die konischen Flächen und den Schlagstift legen. Durch das Anheben der Hülse 37 wird das Zahnrad 68 in dem dem Uhrzeiger entgegengesetzten Sinne gedreht und bewegt dabei die Zahnstange 69, Stift 7o, die Reibungshülse 71 und den Stift 72 nach unten. Die Traverse 74 fällt ebenfalls herunter und legt-sich wieder auf die Fläche 96 auf (ebb. 3), wodurch der Zeiger 25 in die Nullage zurückgedreht wird. Hierauf wird das Handrad 63 gedreht, und die Hülse 37 durch die Feder 36 nach unten bewegt, wobei sich das Zahnrad 68 in die dein Uhrzeigersinne entgegengesetzte Richtung des Uhrzeigers dreht und dabei die Zahnstange 69 und den die Hülse 71 tragenden Stift 7 o anhebt. Dadurch, daß der Stift 72 dann mit dem Anschlagstift 73 in Eingriff kommt, wird die Traverse 74 angehoben, bis der Haken 3o die Schulter 33 des Anschlagstiftes erfaßt. Das Gewicht des letzteren verhindert -ein weiteres Anheben der Traverse 74, aber durch die Aufwärtsbewegung derselben ist, wie leicht verständlich, die Rückprallhöhe durch den Zeiger 25 bereits angezeigt worden. Eine weitere Aufwärtsbewegung der Zahnstange 69 veranlaßt den Stift 70, in der Reibungshülse 71 zu gleiten.
  • Zusammenfassend: Der Schlagstift wird bis zu einer bestimmten Höhe angehoben, dann freigegeben, wobei er herunterfällt. Bei seinem Zurückprallen wird er aufgefangen und in einer von der Höhe des Zurückprallens unabhängigen Stellung festgehalten. Diese Rückprallbewegung entspricht jeweils der Härte des zu prüfenden Körpers und ist für jeden Härtegrad des Körpers verschieden. Die darauf folgende, durch die Feder 36 hervorgerufene Drehung des Zahnrades 68 verursacht eine Aufwärtsbewegung des Stiftes 75, und eine dementsprechende Bewegung des Zeigers 25, die sich so lange fortsetzt, bis der Haken 30 den Schlagstift auffängt, worauf die Anzeigevorrichtung zum Stillstand kommt. Der auf diese Weise angezeigte Wert bleibt ablesbar bestehen, und zwar so lange, bis ein weiterer. Versuch zur Härteprüfung des Gegenstandes gemacht wird.
  • In Abb. 3 ist eine etwas abgeänderte Form des Schlagstiftes gezeigt, in der eine Zwischenkammer ioo benutzt wird, welcher den von dem Schlagstift ausgeführten Schlag auf den zu untersuchenden Gegenstand ausführt.-Es ist aus der Beschreibung ersichtlich, daß die Rückprallhöhe auf dem Zifferblatt so lange angezeigt bleibt, bis ein anderer Versuch vorgenommen wird. , Aus diesem Grunde kann die Vorrichtung von gänzlich ungeübten Personen bedient werden, da sich die Aufzeichnungen über die Versuche genau ablesen lassen.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht als auf die gezeichnete und beschriebene Bauart beschränkt anzusehen, sondern es können innerhalb der durch die nachfolgenden Ansprüche gesetzten Grenzen vielerlei zweckmäßig erscheinende Änderungen getroffen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Härtegradprüfmaschine für feste Körper mit einem durch eine Vorrichtung anzuhebenden und wieder freizulassenden Schlagstift, gekennzeichnet durch eineAuffangvorrichtung, welche aus einer mit einer Anzahl von Reibungskugeln (46) versehenen Kupplung besteht, die den Schlagstift (31) in seiner größten Rückprallhöhe selbsttätig festhält und dadurch ein nochmaliges -Aufschlagen auf den zu prüfenden Gegenstand verhindert.
  2. 2. Härtegradprüfmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Hebevorrichtung, welche den Schlagstift (31) selbsttätig freigibt, dessen Rückprallhöhe gleichzeitg mittels einer Anzeigevorrichtung leicht ablesbar ist.
  3. 3. Härtegradprüfmaschine nach Altspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Kupplung aus einem äußeren festen (39) und einem inneren beweglichen Kupplungsgliede (42) und aus einer Anzahl Reibungskugeln (q.6) besteht, die unter den Einfluß von Kupplungsgliedern den Schlagstift (3i) in seiner höchsten Rückprallage festhalten.
  4. 4. Härtegradprüfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eire 1litnehmerhülse (47) für das Emporheben des Schlagstiftes (31) vorgesehen ist, die vermöge einer besonderen Einrichtung zur Freigabe des Schlagstiftes veranlaßt wird, so daß dieser frei auf den zu prüfenden Gegenstand aufschlagen kann.
  5. 5. Härtegradprüfmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Festhalten des Schlagstiftes (31) in dessen größter Rückprallhöhe durch die Mitnehmerhülse selbsttätig eingeschaltet wird.
DES55493D 1914-05-27 1921-02-04 Haertegradpruefmaschine Expired DE375677C (de)

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