DE459505C - Dengelvorrichtung - Google Patents
DengelvorrichtungInfo
- Publication number
- DE459505C DE459505C DEL66402D DEL0066402D DE459505C DE 459505 C DE459505 C DE 459505C DE L66402 D DEL66402 D DE L66402D DE L0066402 D DEL0066402 D DE L0066402D DE 459505 C DE459505 C DE 459505C
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- DE
- Germany
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- hammer
- hammer head
- hammer handle
- head
- handle
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- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D3/00—Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like
- A01D3/02—Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like with percussive tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
Es sind Dengelvorrichtungen bekannt, die zur Erzielung eines ziehenden Schlages einen
nachgiebigen Hammerkopf besitzen, der sich beim Schlage selbsttätig gegen die Schneide
bewegt. Diese Dengelvorrichtungen sind aber nicht nur verwickelt und teuer, sondern
gestatten überdies nur die Ausbildung des Hammerkopfes mit einer einzigen, anstatt mit
zwei Schneiden. Diese Übelstände werden
xo gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der Hammerkopf in geringen Grenzen frei
drehbar auf dem Hammerstiel befestigt ist und mit diesem einen spitzen Winkel einschließt,
so daß eine Art Kniehebel entsteht, welcher beim Schlage, indem der Hammerkopf auf dem Hammerstiel sich mit dem
schlagenden Ende in der Richtung gegen die Schneide dreht, einknickt. An sich ist es
zwar bekannt,.den Hammerkopf drehbar auf dem Hammerstiel zu befestigen, doch dient
diese bekannte Einrichtung nur dazu, den Hammerkopf in den Betriebspausen ein- und
nachstellen ztr können.
Eine Ausführungsform der neuen Dengelvorrichtung zeigt die Zeichnung, in welcher
darstellen
Abb. ι die Seitenansicht der Vorrichtung mit teilweisem Längsschnitt,
Abb. 2 die Ansicht einer Einzelheit von der entgegengesetzten Seite und
Abb. 3 die zur Abb. 1 gehörige Draufsicht, während
Abb. 4 dazu dient, die Wirkungsweise der Vorrichtung zu veranschaulichen.
Die Vorrichtung besteht aus einem von Füßen r getragenen Gestell in Form eines
Winkels mit einem aufrecht stehenden Schenkel 2 und einem liegenden Schenkel 3. In
dem gegabelten Kopf des stehenden Schenkels 2 ist die Drehachse 4 des auf und ab
schwingbaren Hammerstiels 5 gelagert, welchen eine Schraubenfeder 6 nach oben in die
in Abb. 1 in punktierten Linien angedeutete Stellung 5' zieht. Eine am Hammerstiel 5
angreifende Kette 8 führt durch eine Öffnung 7 im Gestellschenkel 3 zu einem unterhalb
desselben angeordneten, nicht gezeichneten Fußtritt, mit welchem der Hammerstiel
an der Kette aus der punktierten Seilung 5' zur Ausführung des Schlages in die voll gezeichnete
Stellung· 5 nach unten gezogen wird.
Das Vorderende des Gestellschenkels 3 trägt auswechselbar einen Amboß 20 quadratischen
Querschnitts und als Führung für die auf den Amboß aufzulegende Sense 9
zwei je auf einer Seite des Ambosses angeordnete und von einem Schlitten 10 getragene
lotrechte Führungsrollen 11. Der Schlitten 10 ist in der Längsrichtung des Gestellschenkels
3 hin und her beweglich. Zur Bewegung dient ein um eine Querachse 12 drehbarer,
doppelarmiger Hebel 13, 14, dessen Arm 14
in einen Schlitz 15 des Schlittens 10 greift. Der Hebelarm 13 ist als Handhebel ausgebil-
det und wird in der jeweiligen Einstellage des Schlittens io auf geeignete Weise festgestellt,
z. B. mit einer von mehreren in seiner Bahn vorgesehenen Rasten 16 (Abb. 2) zum Eingriff
gebracht.
Der Hammerstiel greift mit seinem abgeflachten freien Ende 17 mit Spiel in eine
Längsöffnung 18 des doppelseitigen Hammerkopfes 19, 19' ein und ist mit diesem durch
einen Bolzen 21 drehbar verbunden. Es kann sich mithin der Hammerkopf auf dem
Hammerstiel so weit drehen, als es das vorhin erwähnte Spiel zuläßt. Überdies ist die Anordnung
derart, daß die Mittellinien des Hammerstieles und des schlagenden Kopfteiles des Hammers (vgl. Abb. 1 und 4) einen
spitzen Winkel miteinander einschließen. Zwischen einem auf dem Hammerstiel längsverschiebbaren
Reiter 22 und dem Hammerkopf 19, 19' ist eine Schraubenfeder 23 eingeschaltet,
welche bestrebt ist, den Hammerkopf im Pfeilsinne α der Abb. 1 so weit zu
drehen, bis sich (abweichend von Abb. 1) der obere Öffnungsrand des Hammerkopfes auf
das Ende des Hammerstieles aufsetzt. Durch Verschiebung des Reiters kann die Spannung
der Feder geändert werden.
Die Wirkung ist folgende: Die Sense wird auf den Amboß 20 so aufgelegt, daß ihre
Schneide an den Rollen τ ι sich führt. Es wird dann mittels des Fußtrittes der Hammerstiel
5 an der Kette 8 entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 6 niedergezogen, so daß das freie Ende des Hammerkopfes 19 auf
die Sense 9 schlägt. In diesem Augenblick wird die Kraft der Feder 23 überwunden,
und der aufschlagende Hammerkopf bewegt sich, wie aus Abb. 4 ersichtlich ist, in der
Richtung gegen die Schneide hin, während gleichzeitig der durch den Hammerstiel und
den Hammerkopf gebildete Winkel einknickt. Die Relativstellung zwischen Hammerkopf
und Hammerstiel entspricht dann der Abb. 1, d. h. es hat sich der Hammerkopf auf dem
Hammerstiel so weit gedreht, bis sein unterer Öffnungsrand am Ende 17 des Hammerstieles
anliegt.
Sobald der Fußtritt wieder losgelassen wird, zieht die sich entspannende Feder 6 den
Hammerstiel wieder nach oben, und dann bringt auch die sich ebenfalls wieder entspannende
Feder 23 den Hammerkopf in die Ausgangslage zurück.
Ist die eine Seite des Hammerkopfes stumpf geworden, dann kann der Hammerkopf
gewendet werden, so daß seine andere Seite 19' zum Schlagen kommt.
Claims (1)
- Patentanspruch :Dengelvorrichtung mit nachgiebigem Hammerkopf, der sich beim Schlage selbsttätig gegen die Schneide bewegt, da-" durch gekennzeichnet, daß der auf dem Hammerstiel (5) in bekannter Weise drehbar befestigte Hammerkopf (19) in geringen Grenzen frei drehbar ist und mit dem Hammerstiel einen spitzen Winkel einschließt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL66402D DE459505C (de) | 1926-07-23 | 1926-07-23 | Dengelvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL66402D DE459505C (de) | 1926-07-23 | 1926-07-23 | Dengelvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE459505C true DE459505C (de) | 1928-05-07 |
Family
ID=7281583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL66402D Expired DE459505C (de) | 1926-07-23 | 1926-07-23 | Dengelvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE459505C (de) |
-
1926
- 1926-07-23 DE DEL66402D patent/DE459505C/de not_active Expired
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