DE352529C - Formmaschine mit Klopfvorrichtung - Google Patents

Formmaschine mit Klopfvorrichtung

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DE352529C
DE352529C DE1921352529D DE352529DD DE352529C DE 352529 C DE352529 C DE 352529C DE 1921352529 D DE1921352529 D DE 1921352529D DE 352529D D DE352529D D DE 352529DD DE 352529 C DE352529 C DE 352529C
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DE
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screws
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heads
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DE1921352529D
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HEINR WILLECKE
MAX KUEHNHOLZ
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HEINR WILLECKE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C19/00Components or accessories for moulding machines
    • B22C19/06Devices for rapping or loosening the pattern

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Formmaschine mit Klopfvorrichtung und besteht im wesentlichen in der Anordnung von zwei gegenläufig bewegten Hämmern, welche von unten gegen die Formenplatte schlagen. Dadurch wird der bei den bekannten Formmaschinen mit Klopfvorrichtung bestehende Mangel, daß durch die von der Seite her gegen Knaggen der Formenplatte geführten Schläge der Formkasten
ίο oder die Modelle unter Verzerren der Form seitlich verschoben werden, beseitigt. Infolge der beiden gegenläufigen Hämmer ist dabei aber die Schlagzahl die gleiche wie bei der bekannten Maschine mit einem abwechselnd nach rechts und links schlagenden Hammer, so daß die Formen leicht und schnell von den Modellen gelöst werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen die
Abb. ι und 2 die für die Erfindung in Betracht kommenden Teile einer Handformmaschine mit feststehender Formenplatte in Vorderansicht und Seitenansicht.
Die dargestellte Formmaschine besteht im wesentlichen aus den beiden Ständern a, a, welche die feststehende Formenplatte δ tragen, aus der nicht dargestellten heb- und senkbaren sowie nach rückwärts ausschwingbaren Preßbrücke und der Formkastenabhebe vorrichtung, deren die Stangen c, c tragendes Armkreuz d mittels eines durch einen Handhebel/ zu bewegenden Kurbeltriebes gehoben und gesenkt werden kann. ·
Gemäß der Erfindung ist am Maschinengestell, beispielsweise an dem zwischen den beiden Ständern α, α angeordneten Gehäuse g, ein aufrecht stehender Lagerarm h befestigt, an dessen oberem Ende ein dreiarmiger Hebel gelagert ist. Die beiden nach der Seite gerichteten Arme
i1, t2 des Hebels tragen je einen Hammerkopf k, k, während der nach unten gerichtete Arm, is zur Kupplung des Hebels i mit einem unterhalb des letzteren am Lagerarm h gelagerten ebenfalls dreiarmigen Hebel dient. Der nach aufwärts gerichtete Arm m3 des letzteren trägt einen Zapfen n, welcher in einen Schlitz ο des abwärts gerichteten Arms i3 eingreift. Einer der beiden nach der Seite gerichteten Arme, ίο z. B. W1, ist mit einem Handgriff fi versehen, während der andere Arm mz als Gegengewicht ausgebildet ist, um den Handhebel m und den die Hammerköpfe tragenden Hebel i gewöhnlich in einer Mittellage zu halten. Die Hammerköpfe k, k sind mit Hilfe von in Längsschlitzen q, q der beiden Hebelarme i1, i2 geführter Schrauben r, r an letzteren verstellbar befestigt. Sie werden so eingestellt, daß sie bei der Schwingung des Hebels i gegen die so unteren, zu diesem Zwecke verdickten Köpfe s1, s1 der Schrauben s, s treffen, welche den die Formen umschließenden Rahmen t an der Formenplatte i halten. Um die Hämmer auch in der Höhenrichtung einstellen zu können, besteht der aufrechte Lagerarm h aus zwei mittels Schlitz und Schrauben in der Höhe j gegeneinander verstellbaren Teilen. Auf der j Zeichnung ist dies der Einfachheit halber nicht J dargestellt.
Das Abformen der Modelle erfolgt in der üb- I liehen Weise. Vor dem Abheben des Form- ! kastens wird der Hebel i mittels des Handhebels φ in schwingende Bewegung versetzt, wodurch die Hammerköpfe k, k von unten gegen die Formenplatte bzw. die damit fest varbunde- j nen Schraubenköpfe s1, s1 schlagen. Dadurch j werden die Modelle vom Formsand gelöst, so daß der Formkasten ohne Beschädigung der Form angehoben werden kann, was wieder in j der bekannten Weise erfolgt.
Wie ersichtlich, zeichnet sich die neue Vor- i richtung durch ihre Einfachheit und ihre leichte Bedienung aus. Dadurch, daß die Schläge zum Lösen der Modelle von unten auf die Formenplatte ausgeführt werden, ist das Reißen der j Formen, das bisher dadurch sehr leicht ein- \ tritt, daß mit dem Handhammer von der Seite ; oder schräg von oben geklopft wurde, vermie- | den. Endlich können die Hammerköpfe, da sie j nicht gegen die Formenplatte, sondern gegen die verdickten Schraubenköpfe schlagen, aus Eisen bestehen, wodurch die bei den bekannten Klopfhämmern erforderliche häufige Erneuerung der Holzsinlage wegfällt.
Die neue Klopfvorrichtung ist nicht nur bei j Maschinen mit feststehender Formenplatte, j sondern auch bei Formmaschinen mit heb- und : senkbaxer Formenplatte anwendbar, da die letztere nach Ausübung des Preßdrucks stets in ihre untere Endstellung zurückkehrt. Über-■ haupt beschränkt sich die Erfindung nicht auf ; das dargestellte Beispiel, vielmehr sind zahl- \ reiche andere Ausführungen möglich. Insbesondere ist die Erfindung auch für Formmaschinen mit Kraftantrieb geeignet, in welchem Falle die Klopfvorrichtung auch mechanisch angetrieben werden kann. Der Armm'2 des Hebels m könnte statt als Gegengewicht auch als zweiter Handhebel ausgebildet sein, um die Klopfvorrichtung von beiden Seiten der Maschine bedienen zu können. Die Einstellbarkeit der Klopfvorrichtung hat den Zweck, ein und dasselbe Modell der Vorrichtung für alle vorkommenden Formmaschinengrößen benutzen zu können. Die Einstellvorrichtungen sind entbehrlich, wenn für jede Maschinengröße ein besonderes Modell angefertigt wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche :
1. Formmaschine mit Klopfvorrichtung, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier gegenläufig bewegter Hämmer, welche von unten gegen die Formenplatte schlagen.
2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ham- S5 merköpfe (k, k) an zwei seitlichen Armen (i1, P) eines dreiarmigen Hebels befestigt sind, dessen nach abwärts gerichteter Arm (is) mittels Bolzen (n) und Schlitz (0) mit dem nach aufwärts gerichteten Arm (m3) go eines unter ihm gelagerten, als Hand- und Gegengewichtshebel (m1, m2) ausgebildeten zweiten dreiarmigen Hebels gekuppelt ist.
3. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden dreiarmigen Hebel (i, m) an einem am Maschinengestell befestigten zweiteiligen, mittels Schlitz und Schrauben in 4er Höhe einstellbaren Lagerarm (k) lagern, während die Hammerköpfe (k, k) . an den zugehörigen Hebelarmen (i1, i2) durch in Längsschlitzen (q, q) der letzteren geführte Schrauben (r, r) verstellbar befestigt sind.
4. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (s, s), welche den die Formen umschließenden Rahmen (t) an der Formenplatte (δ) halten, am unteren Ende mit verdickten Köpfen (sx, s1) versehen sind, auf welche die Hämmer (k, k) einwirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1921352529D 1921-05-24 1921-05-24 Formmaschine mit Klopfvorrichtung Expired DE352529C (de)

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