DE70592C - Schreibmaschinen-Ständer - Google Patents
Schreibmaschinen-StänderInfo
- Publication number
- DE70592C DE70592C DENDAT70592D DE70592DA DE70592C DE 70592 C DE70592 C DE 70592C DE NDAT70592 D DENDAT70592 D DE NDAT70592D DE 70592D A DE70592D A DE 70592DA DE 70592 C DE70592 C DE 70592C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- typewriter
- carriage
- housing
- machine
- arm
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B21/00—Tables or desks for office equipment, e.g. typewriters, keyboards
- A47B21/02—Tables or desks for office equipment, e.g. typewriters, keyboards with vertical adjustable parts
Landscapes
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei vorliegendem Ständer für Schreibmaschinen soll ein leichtes Herausnehmen und
Wiedereinlegen der Maschine in ihr Gehäuse ermöglicht werden. Zu diesem Zweck ist ein
Gehäuse, welches vortheilhaft einer der Fufsschränke eines Schreibtisches sein kann, mit
einem Rahmen ausgestattet, welcher auf passenden Rollen in dem Gehäuse so gelagert ist,
dafs er herausgefahren werden kann. Die Maschine selbst ist auf dem Tisch des Rahmens
in besonderer Weise befestigt, und der Tisch so angeordnet, dafs er leicht umgeklappt und
in die zum Schreiben geeignete Stellung gebracht werden kann.
Ein Schreibmaschinenständer dieser Art ist in beiliegenden Zeichnungen dargestellt; es
zeigt Fig. ι eine Vorderansicht des aufser Gebrauch befindlichen Ständers, welcher durch
den Fufsschrank eines Schreibtisches gebildet wird; Fig. 2 ist eine Vorderansicht des oberen
Theiles der in Fig. 1 dargestellten Anordnung, wobei jedoch die Schreibmaschine, deren Umrifs
in punktirten Linien angegeben, sich in Gebrauchsstellung befindet; Fig. 3 ist ein Schnitt
nach 3-3 der Fig. 2.
Die verticalen Wandungen des Gehäuses sind mit A und die horizentalen mit A1 bezeichnet.
Diese Gehäusewandungen bilden, wie schon erwähnt', die Theile eines Schreibpultes; sie
können jedoch auch einen besonderen Schreibmaschinenständer mit Schreibmaschinenschrank
bilden.
B ist ein Wagen, der auf Rollen B1 läuft
und aufserdem an seiner Oberseite mit Führungsrollen B'2 versehen ist, um ein Schiefstellen in
dem Gehäuse zu vermeiden. Der Wagen B kann in dem Gehäuse hin- und herbewegt
werden, welches so tief ist, dafs es den Wagen vollständig aufnehmen kann. In dem Wagen B
ist eine Welle C gelagert, an deren Vorderende ein Knopf C1 ist; diese Welle kann mit
dem Wagen B in beliebiger Weise verbunden sein, so dafs sie sich weder drehen noch in
ihrer Längsrichtung verschieben kann. D ist eine Tischplatte, welche unter Vermittelung von
Scharnieren D1 drehbar an der Welle C befestigt ist. Tisch D, welcher noch durch besondere
auf der Unterseite desselben angebrachte Leisten D4 verstärkt sein kann, ist mit einem
Handgriff D2 versehen, mit dessen Hülfe er leicht bewegt werden kann. Auf diesem Tisch D
liegt um einen Bolzen E1 drehbar eine Platte E, auf welcher die Schreibmaschine K befestigt
ist, so dafs diese leicht in eine dem Schreiber bequeme Stellung gedreht werden kann. Z)3
ist ein Anschlag auf dem Tische D, gegen welchen die Platte E stöfst, sobald sie sich in
der für das Umlegen des Tisches geeigneten Stellung befindet.
F ist eine drehbar in dem Wagen B angeordnete
Welle mit dem auf ihr befestigten Gegengewicht G. Auf dem aus dem Schlitten B
herausragenden Vorderende der Welle F ist ein mit einem Schlitz H1 H2 versehener Arm H
befestigt; in diesen Schlitz greift eine Antifrictionsrolle
I ein, die an der hinteren Kante des Tisches D vorgesehen ist. Der Theil H2
des Curvenschlitzes steht vortheilhaft rechtwinklig zu dem Theile H\ so dafs, wenn der
Tisch aufgeschlagen wird (Fig. 2 und 3), die Rolle I in den Theil H2 einspringt und den
Tisch D in waagrechter Stellung festhält.
Das Gegengewicht G ist, wie Fig. 3 zeigt, durch Arme G1 unter Vermittelung von lösbaren
Schrauben G2 mit der Welle F verbunden, während die Naben dieser Arme dicht an den
Wandungen des Gehäuses anliegen und somit die Welle F an Seitenbewegungen hindern.
Das Gewicht G besteht aus einer hohlen Büchse, welche durch einen Stopfen G3 geschlossen
und deren Gewicht durch Nachfüllen von Schrot,' Sand oder dergleichen regulirt werden kann. Anstatt das Gewicht auf diese
Weise zu regeln, kann auch ein auf mit der Welle F verbundenen Armen verschiebbares
Gegengewicht angebracht werden.
J J 1 ist eine am besten um die Welle F gewundene
Feder, deren Enden sich gegen eine Querleiste B3 legen, während der mittlere
Theil so gehalten wird, dafs, wenn das Gewicht beim Niederlegen des Tisches und der mit ihm
verbundenen Maschine gehoben wird, dieses Gewicht sich auf den Theil J der Feder legt,
so dafs der Niedergang des Tisches stofsfrei geschieht.
jB4 ist ein Anschlagstift, welcher an dem
Schlitten B hervorspringt und den Tisch hindert, weiter als in seine senkrechte Stellung
zu schwingen.
Soll die Maschine aus dem Gehäuse heraus und in Schreibstellung gesetzt werden, so fafst
man den Tisch bei dem Handgriff D'1 und zieht diesen und somit den ganzen Wagen in seine
vorderste Stellung, in welcher er durch auf dem Boden angeordnete Anschläge Ä2 festgehalten
wird; hierauf wird der Tisch D langsam um seine Drehachse in der durch den Pfeil Z in
Fig. ι angegebenen Richtung gedreht; beim Beginn dieser Bewegung wirkt die gespannte
Feder J noch auf das Gewicht G, welches, sobald es seine verticale Lage überschritten hat,
zum. Anheben der Maschine mitwirkt. Sobald der Tisch mit Maschine in horizontaler Lage
ist, wirkt das Gewicht G immer noch auf den Arm H, so dafs dieser sich so bewegt, dafs
die Rolle / in den Theil K2 des Schlitzes
H1H'2 eintritt (Fig. 2 und 3). In dieser Stellung
kann der Tisch nicht niedergedrückt werden, da er durch die Rolle und den Arm H in
dieser Stellung gesperrt ist; soll er jedoch wieder in seine verticale Lage gebracht werden, so
mufs man zunächst den Arm H wieder nieder-. drücken, wie in Fig. 2 in punktirten Linien
gezeigt ist, so dafs die Rolle / aus dem Schlitz H2 in den Schlitz H1 tritt; hierauf
erst kann der Tisch wieder gesenkt werden, wobei er sich um seine Welle C dreht, während
der Arm H sich mit der Welle F bewegt.
Sollte nun beispielsweise die Schreibmaschine K von der Vorderseite des Tisches D
bedient werden, so wird sie mit der Platte E auf dem horizontal gestellten Tisch D gedreht,
welche Drehung, wenn es gewünscht wird, die Maschine von der entgegengesetzten Seite zu
bedienen, auf i8o° vervollständigt werden kann.
Soll die Maschine wieder in ihr Gehäuse gebracht werden, so wird die Platte E zunächst
in ihre richtige Lage gedreht, der Arm H niedergedrückt, so dafs, wie vorher
beschrieben, die Rolle / aus dem Schlitz H2 in H1 tritt, und der Tisch D mit der die
Maschine tragenden Platte E gesenkt, worauf der ganze Wagen in das Gehäuse A A1 geschoben
werden kann, welches durch eine passende Thür A3 etc. verschlossen, wird.
Anstatt die Schreibmaschine mit dem Tisch D indirect unter Zuhülfenahme der Platte E zu
kuppeln, kann sie auch mit diesen direct verbunden sein, in welchem Falle sie natürlich
nicht auf dem Tische gedreht werden kann.
Claims (3)
1. Ein Schreibmaschinenständer mit Gehäuse, gekennzeichnet durch einen in letzterem
angeordneten Wagen B, an dessen Welle C der die Schreibmaschine tragende Tisch JD
in der Weise drehbar aufgehängt ist, dafs dieser Tisch sowohl in waagrechte als>
senkrecht herabhängende Stellung gedreht, und somit die Schreibmaschine in Schreibstellung
gebracht oder herabgeschlagen mit: dem Wagen in das Gehäuse eingeschoben werden
kann.
2. Eine Ausführungsform des im Anspruch 1. gekennzeichneten Schreibmaschinenständers,
bei welcher der die Maschine tragende Tisch mittels eines geschlitzten in dem
Wagen drehbar gelagerten Armes H dadurch gehalten wird, dafs eine im Tisch
vorgesehene Rolle oder ein Vorsprung / in den winklig gebogenen Schlitz H1H- des
Armes H eingreift.
3. An Schreibmaschinenstä'ndern der unter 1.
bezw. 2. gekennzeichneten Art:
a) die Anordnung eines veränderlichen Gegengewichtes G, welches auf die
den Arm H tragende Welle F einwirkt, so das Gewicht des Tisches D
theilweise ausgleichend und unter Vermittelung der Feder JJ1 den Niedergang
des Tisches nur allmälig zulassend ;
b) die Anordnung der Schreibmaschine auf einer besonderen Tafel E, welche
mit dem Tische D drehbar verbunden ist, so dafs die Maschine auf der Ebene des Tisches der Stellung des
Schreibers entsprechend gedreht werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70592C true DE70592C (de) |
Family
ID=343958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70592D Expired - Lifetime DE70592C (de) | Schreibmaschinen-Ständer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70592C (de) |
-
0
- DE DENDAT70592D patent/DE70592C/de not_active Expired - Lifetime
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