DE80423C - - Google Patents

Info

Publication number
DE80423C
DE80423C DENDAT80423D DE80423DA DE80423C DE 80423 C DE80423 C DE 80423C DE NDAT80423 D DENDAT80423 D DE NDAT80423D DE 80423D A DE80423D A DE 80423DA DE 80423 C DE80423 C DE 80423C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
eggs
egg
sale
cutout
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT80423D
Other languages
English (en)
Publication of DE80423C publication Critical patent/DE80423C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/46Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports
    • G07F11/50Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted
    • G07F11/54Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted about vertical axes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRI
KLASSE 42: Instrumente.
C. F. SCHULZE & CO. in BERLIN. Selbstkassirender Verkäufer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1893 ab.
Vorliegender selbstkassirender Verkäufer ist besonders ausgezeichnet durch die eigenartige Ausbildung des Behälters für die Verkaufsgegenstände und durch die infolge dieser Ausbildung ermöglichte Vorrichtung für die Abgabe einzelner Gegenstände.
Diese Vorrichtung unterscheidet sich von der in der Patentschrift Nr. 45078 erläuterten Vorrichtung zur Verabfolgung einzelner Trinkgläser dadurch, dafs nur die unterste Lage der Verkaufsgegenstände unterstützt ist. Diese untere Lage dient sämmtlichen Verkaufsgegenständen zur Unterstützung ohne irgend ein anderes zwischengeschaltetes Mittel. Ein einziger durch eine Klappe überdeckter Ausschnitt dient zur Abgabe der Verkau'fsgegenstände.
Dem ganzen Apparat kann beispielsweise die Form einer Henne gegeben werden, die nach Einwurf einer Münze in den Schnabel oder Kamm, welcher getheilt ist, und nachheriges Drücken auf einen Druckknopf einen Verkaufsgegenstand abgiebt, welcher Eiform besitzt.
Es sind zwei Behälter α und b vorhanden, von welchen der letztere diejenigen eiförmigen Gegenstände aufnimmt, welche abgegeben werden sollen, während im ersteren die zur Ergänzung dienenden Eier aufgestapelt sind. Die beiden Behälter sind trommelartig ausgebildet, und es kann sich die Trommel α um die Achse c drehen, während die Trommel b feststehend ist.
Die Trommel α ist mit 12 oder mehr sectorförmigen Abtheilungen d versehen, welche durch den äufseren Trommelmantel a, den inneren Trommelmantel al und die Scheidewände dl gebildet werden. Der innere Trommelmantel a1 ist nach unten hin bis zum Boden der Trommel b verlängert, ebenso die Zwischenwände d\ welche aber bei dem Uebergang von der oberen Trommel zur unteren Trommel mit später zu erläuternden Ausschnitten f ausgerüstet sind. Durch geeignete Umbiegung des äufseren Mantels der Trommel b und des inneren Mantels a1 wird den Eiern auf dem Boden der Trommel b die geeignete Unterlage verschafft.
. Sind also die Eier in Abtheilungen der Trommeln eingefüllt, so wird bei Drehung der oberen Trommel ein Verschieben der Eier in der unteren Trommel vermittelst des unteren Theiles der Zwischenwände dl erfolgen. Dies Verschieben wird benutzt, um bei Bethä'tigung des Apparates das Abgeben einzelner Eier her-,beizuführen.
Es ist nämlich an einer Stelle der Mantel der Trommel b unterbrochen (Fig. 1 und 3 rechts) und ebenso die Umbiegung dieses Mantels nach innen, so dafs also bei Verschiebung der Eier in dieser Trommel b das jeweilig an diesen Ausschnitt geschobene Ei herausfällt.
Damit nun aus der Abtheilung der oberen Trommel, welche sich gerade über dem Ausschnitt befindet, die aufgestapelten Eier nicht herausfallen, ist der Ausschnitt nach oben hin verschlossen, aber nicht durch eine feste Decke, da dies eventuell beim Vorschieben eines Eies zu Reibungen und Stauungen Veranlassung geben könnte, sondern durch eine scharnierartig befestigte Klappe g, welche vermittelst einer besonderen Verlängerung aufserhalb der Trommel b auf einem Vorsprung h aufliegt.
Wenn also ein Ei in der Pfeilrichtung (Fig. 3) vorrückt und vielleicht durch Unregelmäßigkeit zu hoch liegt, so wird der obere Theil desselben die Klappe g an der frei schwebenden Kante erfassen und hochheben, ohne eine Stauung zu veranlassen, wobei die auf der Klappe g ruhenden Eier der oberen Abtheilung dem Drucke nachgeben.
Durch die beschriebene Einrichtung wird gleichzeitig in einfachster Weise das Nachfüllen der Eier in die untere Trommel b bewirkt; wenn nämlich ein Ei durch den Trommelausschnitt herabgefallen ist, so wird die betreffende Abtheilung in der unteren Trommel b leer und es fällt dasjenige Ei, welches bei dem Austreten des unteren Eies über die Klappe g geführt wurde, in die leere Abtheilung hinab, während die übrigen Eier der betreffenden oberen Abtheilung nachrücken. Auf diese Weise werden nach und nach sä'mmtliche Eier aus der oberen Trommel α in die untere Trommel b übergeführt und aus dieser wieder durch den Trommelausschnitt abgegeben. Es ist natürlich auch möglich, statt eines Eies hier zugleich zwei oder mehr abzugeben, wenn der Ausschnitt in der Trommel b so grofs wie zwei oder mehr Eier gemacht wird und die Klappe g entsprechend breit ist. Die Drehung der oberen Trommel wird nun in bekannter Weise von einem Uhrwerk vermittelt, und zwar von der Welle kl aus, deren Drehung durch konische Zahnräder m m1 nach Zwischenschaltung eines Zahnrades η dem grofsen Zahnrade ο und somit der Achse c übertragen wird.
Die Hemmung und Auslösung des Uhrwerkes erfolgt durch Sperrung und Freigeben des Windfanges p. Vor diesen Windfang legt sich nämlich das Ende q eines mehrfach gebogenen bei r drehbaren Hebels, welcher an seinem einen Ende eine Platte s trägt. Diese Platte s liegt unterhalb der unteren Mündung des Geldkanales t, so dafs die durch den Kanal herabfallende Münze auf diese Platte s fällt. Genau vertical über der Platte s befindet sich ein Drücker u, welcher, sobald er herabgedrückt wird, auf die Münze einwirkt und somit auch die Platte s herabdrückt. Auf diese Weise wird ein Schwingen des Hebelansatzes q und somit auch die Freigabe des Windfanges ρ veranlafst. Es dreht sich dann die Trommel a und es wird ein Ei in den Einschnitt der unteren Trommel b herabgeschoben. 'Diese Einrichtung ist nicht neu, ebensowenig wie die zur Herbeiführung der Hemmung des Uhrwerkes, welche aus einer entsprechend mit Einschnitten versehenen, auf der Triebachse sitzenden Scheibe ν besteht, welche letztere gegen einen mit dem Sperrhebel verbundenen Sperrhaken w wirkt und gleichzeitig auch die zur Freigabe des Windfanges erforderliche Stellung des Hebelansatzes q während der Drehung der Trommel α sichert.
Zum Schlufs sei noch folgende Einrichtung erwähnt: Weil durch den Ausschnitt in der unteren Trommel b, welcher zum Ausscheiden eines Eies dient, der Raum für die einzufüllenden Eier um denjenigen für ein Ei vermindert wird, so dafs also nur das Einfüllen einer ungeraden Zahl, im vorliegenden Falle 47 statt 48, möglich wäre, was für die Verrechnung unbequem ist, ist die eine Abtheilung der oberen Trommel nach oben hin durch einen Ring % verlängert, der Raum für .die Aufnahme eines weiteren Eies bietet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbstkassirender Verkäufer, gekennzeichnet durch eine drehbare Trommel (a), in deren radialen Abtheilungen die Verkaufsgegenstände senkrecht über einander aufgestapelt sind, in Verbindung mit einer darunter feststehenden, mit Ausschnitt für eine der radialen Abtheilungen versehenen Trommel (b), bis zu deren Boden die Scheidewände der oberen Trommel hinabreichen und aus deren Ausschnitt beim Drehen der ersten Trommel so viele Verkaufsgegenstände abgegeben werden, als in einer Abtheilung dieser festen Trommel Platz finden, während sich die hierbei leer gewordene Abtheilung nach Weiterdrehung um eine Theiluhg durch Nachrücken der Gegenstände aus der oberen Trommel wieder füllt und wobei der Trommelausschnitt vermittelst einer Klappe (g) überdeckt ist, um ein jeweiliges Nachfallen nach Ausgabe des Inhaltes desselben zu.verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT80423D Active DE80423C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE80423C true DE80423C (de)

Family

ID=352981

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT80423D Active DE80423C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE80423C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2516192A (en) * 1946-08-02 1950-07-25 Earl H Ensinger Portable conveyer and wheeled support

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2516192A (en) * 1946-08-02 1950-07-25 Earl H Ensinger Portable conveyer and wheeled support

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE80423C (de)
AT111675B (de) Münzenausgabeapparat.
DE608012C (de) Selbstkassierender Warenausgabetischautomat
DE500751C (de) Ausgabevorrichtung fuer Selbstverkaeufer
DE629623C (de) Auswahlselbstverkaeufer
DE477864C (de) Einrichtung zum Auswiegen von faserigem Gut fuer selbsttaetige Verpackungsanlagen
DE263303C (de)
DE48630C (de) Münzprüfgesperre für selbstthätige Verkaufsapparate
US766441A (en) Paper-vending machine.
DE194069C (de)
DE111974C (de)
AT30232B (de) Münzenausgebevorrichtung.
DE86531C (de)
DE584898C (de) Selbsttaetige Waage mit einer Hilfswaage zum Auswaegen der Reste und einem Zaehlwerk
DE262339C (de)
DE506768C (de) Selbstkassierer mit mehreren senkrechten Warenstapeln
DE47690C (de) Selbssthätiger Verkaufsapparat
DE282830C (de)
DE54572C (de) Selbstthätiger Waarenverkäufer
DE132327C (de)
DE69349C (de) Selbstverkäufer für Karten u. dergl. mit Waarenschieberbewegung durch ein Triebwerk und bezw. mit Ausverkauf - Anzeige durch einen fallenden Gegenstand
DE44961C (de) Selbstthätiger Verkaufapparat
DE622666C (de) Selbstverkaeufer mit Faechertrommel
DE612861C (de) Mit Vor- und Nachfuellung arbeitende Auswiege- und Einfuellvorrichtung
DE101837C (de)