AT111675B - Münzenausgabeapparat. - Google Patents
Münzenausgabeapparat.Info
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Description
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Münzenausgabeapparat.
Gegenstand der Erfindung ist ein Münzenausgabeapparat, dessen wesentliches Kennzeichen darin besteht. dass jeder Münzensorte mindestens drei, z. B. mittels einer Trommel drehbare Münzrohre zugeordnet sind, von denen jeweils das eine in Auswurfstellung, das zweite gefüllt und in Reservestellung, das dritte zwecks Beschickung mit Münzen vor einem Fülltrichter steht.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 ist ein Querschnitt durch den Apparat. Fig. 2 die Ansicht einer Drehscheibe. Fig. 3 die Ansicht der Abschlussplatte für die Drehtrommel, Fig. 4 die Ansieht der Drehtrorumel samt den Münzröhren. Fig. a eine Teil ansieht des Apparates von oben. Fig. 6 zeigt die Teilansicht der Tastatur für eine Münzensorte. Fig. 7 veranschaulicht in zwei Stellungen das Hebelsystem und die Drehscheiben für den wahlweisen Auswurf von mehreren Münzen durch einen Tasterdruck, Fig. 8 zeigt die Drehscheiben in schaubildlicher Ansicht.
Zur Aufnahme der Münzensorten, z. B. Schillinge, 50. 10, 2 und 1 Groschen, sind in der Mitte des Gehäuses α (Fig. 1) parallel und voneinander unabhängig und in schrägliegender Stellung eine Anzahl drehbarer Trommeln angeordnet. Jede Trommel c (Fig. 1 und 4) besitzt zur Aufnahme der Münzen eine Anzahl gleicher Münz röhren d. Jede Trommel ruht auf ihrer oberen Achse f im Gehäuse a. Die untere Achse e läuft durch eine Abschlussplatte h und die Drehscheiben i (beim gezeichneten Ausführungsbeispiel deren vier) und ist gleichfalls im Gehäuse a gelagert.
Die Trommel c wird in ihren drei Hauptstellungen durch die Feder v (Fig. 1 und 5) fixiert. welche in eine Einkerbung c1 bzw. c2 oder c3 eingreift. so dass das jeweils entleerte Münzrohr bei der Öffnung des Fülltrichters o, das zweite Münzrohr in der Auswurfstellung vor der Öffnung x der Drehscheibe, das dritte Münzrohr gefüllt und in der Reservestellung stellt.
Die Drehung der Trommel, um die Stellung der Münzrohre zu ändern. erfolgt durch Verschwenkung des Hebels 9 (Pfeil P Fig. 5), indem ein mit dem Hebel feest verbundener Zahnkranz gl in den auf der Achse f sitzenden Zahnkranz f1 eingreift. wobei die nächste Hauptstellung der Trommel durch Einschnappen der Feder c in die Einkerbungen c2 bzw. ! ; a fixiert wird. Bei dieser Verdrehung ist es erforderlich, vor der Betätigung des Hebels den Zähl- und Druckbolzen t herauszuziehen und gleitet der Bolzen nach erfolgter Verstellung der
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zahl der im Münzrohr gestapelten Münzen auf einer Skala s am Bolzen t ersichtlich wird.
Die Füllung der Münzröhren geschieht mit dem schräg angeordneten Trichter o durch einfaches Einwerfen der betreffenden Münzensorten. Durch die schräge Lage der Führungs- röhren schlichten sich automatisch die Münzen vermöge ihres Eigengewichtes resp. ihrer Schwerkraft ein.
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Abschlussplatte A der Drehtrommel und dem Gehäuse a befinden und deren der Münzengrösse entsprechende Ausschnitt x normal (Ruhestellung) mit der Öffnung des in Ausgabestellung befindlichen Münzrohres zusammenfällt. Unter dem Druck des federbelasteten Bolzens t gleiten
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so wird durch Vermittlung der Hebel k, l, m und j, die Drehscheibe in die Auswurfstellung (Fig. 7 rechts) vor die Auswurföffnung z im Gehäuse a gebracht.
Hiedurch wird die von der Drehscheibe mitgenommene Münze frei und fällt heraus. Die Federn te bezwecken den selbständigen Rückgang der Hebel und Tasten in die Normalstellung.
Die Tastatur einer Drehtrommel bzw. Münzensorle ist in der Fig. 6 ersichtlich. Jeder Münzensorte ist eine Anzahl von Tastern, entsprechend der Anzahl der Drehscheiben zugeordnet. Drückt man z. B. die Taste . so wird die Drehscheibe i2 verdreht und nimmt dabei mittels ihres An. schlages i21 die Drehscheibe i1 mit. so dass zwei Münzen der betreffenden Sorte durch einen Tastendruck vor die Auswurföffnung z gelangen, wie dies in Fig. 7 rechts dargestellt ist. In analoger Weise sind die Drehscheiben i3 und i4 mit Anschlägen i321
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auswurfes von Münzen kann in seiner Wirkung entweder ersetzt oder unterstützt werden durch die Anwendung von Drehscheiben der doppelten, dreifachen. vierfachen usw.
Blechstärke, deren Kreisausschnitte dementsprechend 2. 3. 4 usw. Münzen auf einmal aufnehmen und zum Aus-
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Münzenausgabeapparat, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Miinzensorte mindestens drei, z. B. mittels einer Tromjr. el drehbare Münzrohre zugeordnet sind. von denen jeweils das eine in Auswurfstellung, das zweite gefüllt, und in Reservestellung, das dritte zwecks Beschickung mit Münzen vor einem Fülltrichter stellt.
Claims (1)
- 2. Münzenausgabeapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgter Entleerung des in Auswurfstellung befindlichen Münzrohres durch Verschwenkung eines Hebels ( eine Umgruppierung der Münzrobre derart erfolgt, dass das gefüllt in der Reservestellung stehende Münzrohr in die Auswurfstellung, das. vor dem Fülltrichter stehende. inzwischen gefüllte in die Reservestellung und das entleerte Münzrohr zwecks Beschickung mit Münzen aus der Auswurfstellung vor einen Fülltrichter gelangt.3. Münzenausgabeapparat nach Anspruch 1, bei welchem für den Vielfachauswurf jeder Münze mehrere Drellscheiben mit entsprechenden Betätigungsorganen (Tasten od. dgl.) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Vielfachauswurf von Münzen durch Kupplung der Drehscheiben mittels an diesen selbst vorgesehener Kupplungselemente erfolgt.4. Münzenausgabeapparat nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der einer Münzsorte entsprechende Drehscheibensatz Drehscheiben verschiedener Münzkapazität aufweist.5. Münzenausgabeapparat nach Anspruch 1. mit unter Federbelastung stehendem Vorschubkolben für den Münzstapel, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstangen dieser Vorschubkolben mit einer die Zahl der eingefüllten Münzen anzeigenden Skala versehen sind. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT111675T | 1927-10-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT111675B true AT111675B (de) | 1928-12-10 |
Family
ID=3627177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT111675D AT111675B (de) | 1927-10-29 | 1927-10-29 | Münzenausgabeapparat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT111675B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2571596A (en) * | 1946-11-08 | 1951-10-16 | Bell Aircraft Corp | Commodity vending and coin change control machine |
| US2587809A (en) * | 1948-09-09 | 1952-03-04 | Millard F Arnett | Coin dispenser |
| US2653850A (en) * | 1949-11-17 | 1953-09-29 | Theodore F Vollten | Combination storage and dispensing rack |
| EP1313070A1 (de) * | 2001-11-16 | 2003-05-21 | MICROSTAMP Srl | Abgabebehälter für Münzen |
-
1927
- 1927-10-29 AT AT111675D patent/AT111675B/de active
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2571596A (en) * | 1946-11-08 | 1951-10-16 | Bell Aircraft Corp | Commodity vending and coin change control machine |
| US2587809A (en) * | 1948-09-09 | 1952-03-04 | Millard F Arnett | Coin dispenser |
| US2653850A (en) * | 1949-11-17 | 1953-09-29 | Theodore F Vollten | Combination storage and dispensing rack |
| EP1313070A1 (de) * | 2001-11-16 | 2003-05-21 | MICROSTAMP Srl | Abgabebehälter für Münzen |
| US6843715B2 (en) | 2001-11-16 | 2005-01-18 | Microstamp Srl | Container-dispenser for coins |
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