DE609206C - Vorrichtung zum Zuteilen breiiger (dickfluessiger) Massen - Google Patents

Vorrichtung zum Zuteilen breiiger (dickfluessiger) Massen

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DE609206C
DE609206C DEG78806D DEG0078806D DE609206C DE 609206 C DE609206 C DE 609206C DE G78806 D DEG78806 D DE G78806D DE G0078806 D DEG0078806 D DE G0078806D DE 609206 C DE609206 C DE 609206C
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DE
Germany
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drum
mass
chamber
pistons
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Expired
Application number
DEG78806D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Richard Gaebel
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/0236Shaping of liquid, paste, powder; Manufacture of moulded articles, e.g. modelling, moulding, calendering
    • A23G3/0252Apparatus in which the material is shaped at least partially in a mould, in the hollows of a surface, a drum, an endless band, or by a drop-by-drop casting or dispensing of the material on a surface, e.g. injection moulding, transfer moulding

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuteilen breiiger (dickflüssiger) Massen mit zwei aneinanderliegenden, im entgegengesetzten Sinn zueinander umlaufenden WaI-zen, deren eine als Teilkammeitrommel ausgebildet ist. Man kennt bereits Teilkammertrommeln, in deren Teilkammern Kolben arbeiten, die beim Ausdrücken der Masse kraftschlüssig durch Federdruck bewegt werden.
Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß das Abteilen gleichmäßiger Mengen auf die Dauer nicht erreichbar ist. Weiterhin kennt man auch bereits Teigteilvorrichtungen, in deren Teilkammertrommel nebeneinander mehrere Querbohrungen mit je einem doppelt wirkenden Kolben vorgesehen sind, wobei die Kolben nach jeweils einer halben Umdrehung der Trommel die in den Kammern aufgenommene Masse durch Einwirkung von
ao Druckwalzen zwangsläufig auspressen. Diese Einrichtung hat wieder den Nachteil, daß die sämtlichen, in der Teilkammer vorgesehenen Kolben starr an einer gemeinsamen, in der hohlen Trommel diametral beweglichen Stange befestigt sind, auf deren Ende übier ein Querstück je ein außerhalb des Masöebfehälters liegender Stößel einwirkt, was zur Folge hat, daß immer sämtliche Kolben die gleiche Hubbewegung ausführen müssen. Ein weiterer wesentlicher Nachteil der bekannten Einrichtungen besteht darin, daß die Teilkammertrommel außerordentlich schwierig zu reinigen ist.
Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung restlos beseitigt, indem erfindungsgemäß die in bekannter Weise in diametralen Bohrungen der Teilkammertrommel verschiebbaren, dioppieltwirkenden Kolben mittels ebenso vieler auf das jeweils obenstehende Ende der Kolben drückender Stößel bewegt werden, die an einem im Innern des Massebehälters geführten Querträger einzeln einstellbar angeordnet sind. Durch die zwangsläufige Steuerung der Kolben wird zunächst ein fortgesetztes Zuteilen gleichmäßiger Mengen erzielt. Außerdem läßt sich aber durch entsprechende Verstellung der einzelnen Stößel der Hub der einzelnen Kolben unabhängig voneinander verändern, so daß verschieden große Mengen gleichzeitig ausgedrückt werden können. Infolge der Anordnung der Stößel und Steuerungsorgane im Innern des Massebehälters: ist außerdem eine leichtere und bessere Reinigungsmöglichkeit gegeben.
Der Erfindungsgedanke, der noch andere konkrete Ausführungsmöglichkeiten zuläßt, ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B durch Fig. 1 und
Fig. 3 und 4 Einzelheiten.
In dem unteren Teil des Maschinengestells lagert der Antrieb«. Auf der Antriebswelle sitzt gleichzeitig ein Stirnrad &, welches mit einem Stirnrad c im Eingriff steht. Das Stirnrad c überträgt die Bewegung von dem Antrieb nach dem Zahnrad g, welches fest auf dem Zapfen/ der Teilkammertrommeld sitzt. e ist die Druckwalze, die unmittelbar nebien

Claims (1)

  1. der Teilkammertrornmel d lagert und fest an deren Umfang anliegt. Die Trommel ώ und die Druckwalze e drehen sich in entgegengesetzten Richtungen, wie es in Fig. ι durch Pfeile angegeben ist.
    Die Teilkammertrommel d hat in bekannter Weise eine Anzahl nebeneinanderliegender, quer durch die Trommel hindurchgehender Bohrungen p. In diesen Bohrungen, die die to Teilkammern bilden, sitzen Kolben ο verschiebbar. Die Lagerung der beiden Walzen b und e erfolgt in dem unteren Teil des Aufgabetrichters h, so daß die in diesem befindliche breiige oder dickflüssige Masse ü unmittelbar nach den Walzen gelangen kann. Die Lagerung der Walzen erfolgt dabei so, daß diese mit dem größten Teil ihres Umfanges in dem als Lagerstelle ausgebildeten unteren Teil des Vorratsbehälters h gleiten. Un-
    ao terhalb der Teilkammertrommel d ist weiterhin das sogenannte Mundblech τ vorgesehen, in dem die Düsen q für das Ausdrücken der abgeteilten Masse aus den Teükammern in die darunterliegenden Formend angeordnet sind. Die Formen t werden durch das Förderband s unter den Düsen absatzweise 'entlang geführt.' Während des Füllvofganges stehen die Formen still. Gleichzeitig 'erfolgt dabei durch das Exzentern ein Anheben des Bandess mit den darauf lagernden Formend, ■ wodurch die Formen den Düsen- genähert werden. Nach der Füllung der Formen werden diese durch Senken des Bandes s1 wieder vom Mundblech entfernt und darauf durch das Förderband weitergetragen.
    Im Innern des Sammelbehälters h lagert verschiebbar an der' vorderen Seite oberhalb der Teilkammertrommel d der rahmenartige Querträger m, der in seinem unteren Teil die Stößel« trägt. Die Lagerung der Stößel« in dem Querträger"/ra ist derart, daß für jede Teilkammer und für jeden Kolben 0 ein Stößel« vorgesehen ist. Dabei sind die Stößel je für sich am Querträger einstellbar.
    Der Querträger/« wird mitsamt den Stößeln« durch den Hebeltrieb /, k entsprechend der Drehung der' Teilkammertrommel d auf und ab bewegt.
    Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
    In "Fig. 4 der Zeichnung ist die Ausgangsstellung der Vorrichtung wiedergegeben. In diesem Falle sind die Kolben ο in den Teilkammern nach oben verschoben. Unterhalb der Kolben 0 befinden sich in den Teilkammerräumen/? die von der Masse/ bereits abgeteilten Mengen. In diesem Augenblick erfolgt das Niedergehen des Querträgers m. Dabei treten die Stößel« in die Teilkammern ein, wobei die Kolben 0 nach unten gedrückt <>o werden. Die Masse wird dabei durch die Düsen? des Mundblechesr nach außen gedrückt, so daß sie in die Formend gelangt. Da die Kolben 0 kurzer sind als der Durchmesser der Teilkammertrommel d, wird auf^
    aus dem Vorrat i in die Teükammern ρ eingesaugt. SincTaTTf der unteren Seite die abgeteilten Mengen ausgepreßt, so erfolgt die Weiterdrehung der Trommeln. Gleichzeitig geht der Querträger m mit den Stößeln η in seine Ausgangsstellung zurück. Nach einer Drehung «der Trommel d um etwa 900 gelangen die Teilkammeröffnungen in den Bereich der Druckwalze e. Dabei ward die in den Teilkammern enthaltene Mässe"SüfchTIe' Walze e fest In~^en~TSIlSämmefrSuirr "einge-"" preßt. Gleichzeitig wird"efw^~TOrhändene Luft nach außen gedrückt und die in der Teilkammer enthaltene Masse von der übrigen Menge getrennt. Nach einer weiteren Drehung um 900 ist wieder die Ausgangsstellung der Vorrichtung erreicht. Es kann wieder ein neues Ausdrücken der abgeteilten Masse und dabei gleichzeitig ein Einsaugen der Masse in die Teilkammern erfolgen. Dieser Vorgang wiederholt sich fortgesetzt, wobei während des Ausdrückens der abgeteilten Masse gleichzeitig ein Ansaugen neuer Masse erfolgt.
    -PΛ TE N T Λ NSPRUCH:
    Vorrichtung zum Zuteilen breiiger (dickflüssiger) Massen mit zwei aneinanderliegenden, im entgegengesetzten Sinn zueinander umlaufenden Walzen, deren eine als Teilkammertrommel. ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise in diametralen Bohrungen (//) der Teilkammertrommel {d) verschiebbaren, doppeltwirkenden Kolben (o) mittels ebenso vieler auf das jeweils obenstehende Ende der Kolben drückender Stößel («) bewegt werden, die an einem im Innern des Massebehälters geführten Querträger (/rc) einzeln einstellbar angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG78806D 1931-02-15 1931-02-15 Vorrichtung zum Zuteilen breiiger (dickfluessiger) Massen Expired DE609206C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972397C (de) * 1952-02-29 1959-07-16 Anonima Macchine Ind Dolciari Giessmaschine fuer Schokolade und aehnliche fliessfaehige Massen mit einer einzigen enggeschlossenen Pumpenreihe
DE1190316B (de) * 1954-12-17 1965-04-01 Oluf Gudmund Hoyer Vorrichtung zum Einfuellen von Speiseeismasse fuer Eis am Stiel in Portionsformen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972397C (de) * 1952-02-29 1959-07-16 Anonima Macchine Ind Dolciari Giessmaschine fuer Schokolade und aehnliche fliessfaehige Massen mit einer einzigen enggeschlossenen Pumpenreihe
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