DE69349C - Selbstverkäufer für Karten u. dergl. mit Waarenschieberbewegung durch ein Triebwerk und bezw. mit Ausverkauf - Anzeige durch einen fallenden Gegenstand - Google Patents

Selbstverkäufer für Karten u. dergl. mit Waarenschieberbewegung durch ein Triebwerk und bezw. mit Ausverkauf - Anzeige durch einen fallenden Gegenstand

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DE69349C
DE69349C DENDAT69349D DE69349DA DE69349C DE 69349 C DE69349 C DE 69349C DE NDAT69349 D DENDAT69349 D DE NDAT69349D DE 69349D A DE69349D A DE 69349DA DE 69349 C DE69349 C DE 69349C
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Germany
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self
card
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69349D
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English (en)
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A. HAUFF in Berlin W. , Winterfeldtstrafse 25 A
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/42Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for ticket printing or like apparatus, e.g. apparatus for dispensing of printed paper tickets or payment cards

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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
A. HAUFF in BERLIN.
Die Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer für Eintrittskarten etc., welcher jede Karte herausgiebt, ohne dafs der Käufer durch einen Hebel, eine Schublade, überhaupt durch Berührung des Apparates nachzuhelfen hat, und welcher auf den Karten im Zeitpunkt der Auslieferung das Datum oder irgend eine Inschrift abdruckt und endlich nach Verkauf der letzten Karte sich selbstthätig schliefst.
Die Karten werden in einer Anzahl von 600 bis 1500 in oben offene prismatische Behälter D so eingelegt, dafs sie flach auf einander liegen. An der einen Seite hat der Behälter D einen Schlitz F, Fig. 3, der sich auch über die Grundfläche fortsetzt (Fig. 4). Diese Behälter werden gefüllt vorräthig gehalten und passen in das Gestell E, das an der einen Seite ganz offen ist. Unten an dem Gestell E ist ein Schieber oder Schlitten G angebracht, der sich in einer feststehenden Hülse H waagrecht durch den Schlitz F bewegt. Die Hülse H enthält eine flache Feder, welche den Schlitten wieder an Ort bringt. Der bei G hervorstehende Rand des Schiebers ist noch etwas niedriger als die Dicke der Karte.
An der Seite des Gestelles E ist ein Träger J, Fig. 3, angebracht, in welchem die Achse c des Hebels abc hängt.
Die beiden Räder A und B sitzen concentrisch auf der Achse C. Sie können auch gleichen Durchmesser erhalten oder zu einem einzigen Rad vereinigt werden, wenn die Herstellung des Apparates dadurch einfacher wird, in welchem Fall die Achse c am Gestell E angebracht wird.
Das grofse Rad A hat eine Reihe Zähne k, das kleinere Rad B hat zwei Reihen Zähne d und e neben einander (Fig. 3). Jede der drei Zahnreihen k d und e besteht aus der nöthigen Zahl von Zähnen in gleichen Abständen (gewöhnlich 12 bis 20).
Wird nun ein Geldstück durch die Oeffnung h eingeworfen, so fällt dasselbe bei b auf den Hebel α b, Fig. 6, welcher so geformt ist, dafs seine Nase η in die Zahnreihe e eingreift, während der Haken α in die Zahnreihe d pafst. Hierbei geht also die Nase η bis auf die Zahnreihe e herab, der Haken a wird ausgelöst und die Räder B und A beginnen sich zu drehen, da das Gewicht an der Achse C zieht. Bald darauf kommt der nächste Zahn e heran und schiebt die Nase η wieder in die Höhe; demzufolge ruht der Haken a, der ein kleines Uebergewicht hat, auf der Peripherie des Rades B und fafst den nächsten Zahn, worauf das Rad stillsteht.
Währenddessen erfafst der Zahn k die Nase g, schiebt den Schlitten G zurück und damit zugleich die unterste Karte hinaus durch eine Spalte bei f, deren Höhe gröfser ist als die Dicke der Karte. Der Zahn k verläfst die Nase g, worauf der Schlitten G durch seine Feder in der Hülse U wieder zurückgeschoben wird.
Während die unterste Karte hinausgeschoben wird, geht sie unter der losen Walze \ durch, auf welcher in bekannter Weise das Datum
oder die gewünschte Inschrift oder Controlmarke angebracht ist. Soll dieselbe in Farben aufgedruckt werden, so wird über der Walze \ eine kleine Walze für die Farbe angebracht.
Die Vorrichtung zum Schliefsen des Geldeinwurfes nach Ausgabe der letzten Karte arbeitet wie folgt:
Oben auf die Karten im Behälter D wird eine kleine Metallplatte / und eine Bleikugel m gelegt. Die Kugel sitzt in einem runden Ausschnitt in der einen Ecke der Platte (Fig. ι und 5). Die Gründfläche des Behälters D, Fig. 4, hat aufser dem oben erwähnten Schlitz noch eine Oeffnung 11, entsprechend der Lage und Gröfse der Kugel m. Sobald nun die letzte Karte vom Schlitten vorgeschoben wird, fällt die Kugel durch die Oeffnung u in den Löffel o.
An der einen Wand, unter dem Geldeinwurf, ist ein Stab q in den Führungen t befestigt, so dafs er sich auf- und abbewegen kann. Der Stab q ruht auf der etwas zusammengedrückten Feder 5 und wird durch den Haken ρ festgehalten. Sobald nun die Kugel in in den Löffel 0 fällt, wird der Haken ρ ausgelöst, die Feder s schiebt den Stab q nach oben, so dafs die Platte y den Geldeinwurf schliefst.
Diese Vorrichtung kann selbstverständlich auch in waagrechter Lage angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Selbstverkäufer für Karten u. dergl., bei welchem durch Geldeinwurf ein zweiarmiger Hebel, der in der Ruhelage mit einem Ende ein Sperrrad hemmt, ausgelöst wird, worauf eine unter Gewichts- oder Federwirkung stehende Trommel sich dreht und hierbei den Waarenschieber erfafst, der die unterste Karte des auf ihm ruhenden Stapels aus deren Umhüllung herausschiebt, dann aber unter Federwirkung zurückgeht und wobei die Trommeldrehung durch Einwirkung eines Nebenrades auf das andere Ende des Hebels diesen, nach Ausschub der Karte in die Sperrstellung zurückführt.
    Ein Selbstverkäufer nach Anspruch 1., bei welchem durch den Kartenstapel in dem Loche einer aufliegenden Platte eine Kugel oder dergleichen getragen wird, welche nach Verausgabung der letzten Karte auf einen Hebel fällt, dessen Bewegung den Geldeinwurf durch einen Schieber schliefst.
    Ein Selbstverkäufer nach Anspruch 1. oder 2. mit einer vor dem Kartenstapel gelagerten Stempelwalze, unter der die auszugebende Karte behufs Stempelung entlang geschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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