DE389906C - Selbstkassierendes Gluecksspiel mit Waren- und Muenzenausgabe - Google Patents

Selbstkassierendes Gluecksspiel mit Waren- und Muenzenausgabe

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DE389906C
DE389906C DEF51301D DEF0051301D DE389906C DE 389906 C DE389906 C DE 389906C DE F51301 D DEF51301 D DE F51301D DE F0051301 D DEF0051301 D DE F0051301D DE 389906 C DE389906 C DE 389906C
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    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/34Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements depending on the stopping of moving members in a mechanical slot machine, e.g. "fruit" machines

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf ein selbstkassierendes Glücksspiel mit Waren- und Münzenausgabe jener Art, bei welcher verhindert wird, daß mehrere Münzen in die Inneneinrichtung in rascher Aufeinanderfolge eingeführt werden, um das Glücksspiel hierbei unwirksam zu machen, und bei welcher das Getriebe durch Münzen von verschiedenen Größen, jedoch von gleichem Wert, angetrieben ίο werden kann. Es werden hierbei gleichzeitig drei Vorrichtungen betätigt, und zwar ein Hebelwerk, welches die Münze im Münzkanal weiter befördert, ein weiteres Wellen- und Hebelwerk, das das Glücksspiel in Gang setzt, und zwar mehrere Scheiben nacheinander dreht und dann wieder festlegt. Kommen durch diese Drehung die Scheiben in eine Lage, bei ler ihre öffnungen einander gegenüberstehen, so hat der Spieler gewonnen. Unter Federdruck tritt ein Bolzen in die Öffnungen und öffnet durch seine Bewegung die Sperre für den Ausgabekasten der Gewinnmünzen (Geld oder Wertmarken), sowie ein Hebelwerk, welches lie Sperre der Warenausgabe löst.
. Die Erfindung bezweckt sowohl eine Vereinfachung der bekannten Art von selbstkassierenden Glücksspielen mit Waren- und Mün- 1 zenausgabevorrichtungen sowie eine zuverlässigere Wirkungsweise derselben.
Gegenüber bekannten Glücksspielen, welche zwei in einem gemeinsam en Rahmen zusammengefaßte, mit bogenförmigem Schlitz versehene Münzkanäle zur Führung verschiedener Münzen haben, durch welche Kanäle ein gemeinsamer Förderhebel hindurchragt, besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß an jedem der beiden Münzkanäle Haltehebel, z. B. an dem einen Kanal ein Haltehebel und am anderen 1 Kanal ein oberer Haltehebel und ein unterer ; Haltehebel angeordnet sind, welche die Münzen oder Wertmarken, die zunächst durch den durch beide Kanäle hindurchragenden Förderhebel aufgehalten sind und beim Aufwärtshewegen des Förderhebels an ihm vorbei in Aussparrung treten, weiter festhalten, bis diese durch das Ahwärtsbewegen des Förderhebels hinabgedrückt werden und hierbei einen 'der Haltehebel zur Seite schieben. An dem Führungsschlitz des Förderhebels ist in der Höhe, in der die Münzen aufgehalten werden, eine Aussparung vorgesehen, in die der abgebogene Teil eines Hebels eintreten kann, solange keine Münze in dem Münzkanal eingeführt ist, so laß durch den Hebel die Verbindung zwischen den betreffenden, mit der Antriebskurbel verhundenen Teilen und den mit einem Plattenhebel zusammenwirkenden Teilen lösbar ist. lie das Glücksspiel und die Warenausgabevorrichtung betätigen. In dem Münzkanal ist in an sich bekannter Weise nach Ausgabe des letzten Warenstückes ein Stift mittels einer Stange selbsttätig einführbar, um das Einwerfen weittrer Münzen zu verhindern. Hierbei ist der Erfindung gemäß der hakenförmige Stift in beide Mühzkanäle gleichzeitig einführbar und durch die Stange mit einem gewichtsbelasteten Hebel verbunden, der so lange festgelegt ist. als sich Waren im Vorratsbehälter befinden. Tn an sich bekannter Weise sind mit Zeichen versehene Trommeln vorgesehen, die in Übereinstimmung miteinander einzustellen sind, und es werden in einem Sammelbehälter befindliche Wertmarken verausgabt. Hierbei sind der Erfindung gemäß die Durchbrechungen von neben den Trommeln befindlichen Schaltscheiben in gleicher Anzahl an beiden Hälften der Scheiben vorgesehen, und ein unter Federdruck in die öffnungen der Scheil>en eintreten-
der Bolzen steht durch Schwingglieder mit der Sperre für die die Gewinnmünzen enthaltenden Ausgabekästen in Verbindung, Der Förderhebel des Münzkanals ist durch einen Steuer-S hebel mit einem Platterihebel verbunden, an dem ein zweiter Hebel drehbar ist. Eine unter der Einwirkung der Feder gesteuerte Klinke verbindet hierbei beide Hebel in ihren wirksamen Lagen. An dem erwähnten Plattenhebel ίο ist' ein seitlicher Ansatz vorgesehen, der mit einer Ausnehmung eines Sperrhebels zusammenwirkt. Der an dem Plattenhebel sitzende zweite Hebel trägt einen Stift, der mit einem weiteren Hebel zusammenwirkt, welcher einen an einem Hebel sitzenden Stift bewegt, der in die Ausnehmung des Münzkanals eintreten kann. Der an dem Plattenhebel sitzende, mit dem Mitnehmerstift versehene Hebel findet beim Abwärtsschwenken in seine unterste Stellung Anschlag an einem an sich bekannten nachgiebigen Puffer. Mit dem an der Außenseite des Gehäuses befindlichen Handgriff ist ein Hebel in Verbindung gebracht, der eine bogenförmige, seitwärts sich 'erstreckende Fläche hat, die mittels einer Rolle die Bewegung des Handhebels auf die Innenteile des Selbstkassierers überträgt. Unter Federwirkung wird dieser Hebel nebst Handgriff nach erfolgter Auslösung der Innenteile in die Ausgangs- _ lage zurückgeführt. Der eine an dem Plattenhebel sitzende Hebel ist durch einen Hebel auslösbar, dessen abgebogenes Ende in den Münzkanal einführbar ist, und zwar dann, wenn unbefugterweise .das Ingangsetzen des Selbstkassierers ohne Einführung einer Münze versucht wird. Es bleiben alsdann die Innenteile unwirksam. Eine schwingende Welle, die das Ingangsetzen der Trommel beeinflußt, trägt einen einstellbaren Hebel, der mit einer Klinke des nach Einführung einer Münze bewegbaren Plattenhebels zusammenwirkt. Die genannte, die Trommelbewegung veranlassende Welle ist mit einem abgesetzten Arm versehen, der mit ' einer an einer verschiebbaren Stange angeordneten Daumenfläche zusammenwirkt, um die Sperrvorrichtung für den Schieber der Warenausgabe auszulösen. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sidh aus folgendem:
Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar:
Abb. ι eine schaubildliche Außenansicht des selbstkassierenden Glücksspiels,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch das , Gehäuse des Glücksspiels mit Ansicht der Inneneinrichtung,
Abb. 3 die Inneneinrichtung, von hinten gesehen, bei abgenommenem Rückenteil des Gehäuses,
Abb. 4 eine Vorderansicht des Glückspiels bei teilweise weggebrochenem Gehäuse, Abb. S einen Schnitt durch das Gehäuse mit Ansicht der inneren Teile von der anderen Seite her, wie in Abb. 2 dargestellt,
Abb. 6 eine Seitenansicht der Innenseite einer der Wandungen des Gehäuses,
Abb. 7 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, bei der die oberen Teile der Vorrichtung zur größeren Klarheit zum Teil weggenommen sind,
Abb. 8 eine Draufsicht auf die Sockelplatte des Glücksspiels, bei der ein Teil des Gehäuses ■im Schnitt dargestellt ist,
Abb. 9 eine schaubildliche Ansicht des in Abb. 8 dargestellten Hebels, Abb. 10 eine vergrößerte Vorderansicht der
Trommelwelle im teilweisen Schnitt (es sind die gezahnten Scheiben in ihrer Lage zu den Trommeln sowie die Kolben ersichtlich, welche ■ mit den genannten Scheiben zusammenwirken),
Abb. 11 eine scihaubildliche Ansicht der schwingenden Welle und der drehbar angeordneten Finger., die durch 'diese Welle gesteuert werden,
Abb. 12 eine schaubildliche Ansicht des Hebels, welcher mit den aus Abb. 11 ersichtlichen Fingern zusammenwirkt,
Abb. 13 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, die zum Steuern der Abgabe der Münzen durch die für diese vorgesehenen Kanäle dient,
Abb. 14 eine sdhaubildliche Ansicht des Winkelhebels, durch welchen die schwingende Welle angetrieben wird,
Abb. 15 eine Seitenansicht der gezahnten Scheiben mit der Anordnung der in den Scheiben vorgesehenen Löcher oder Ausnehmungen iaus dieser Abbildung sind des weiteren die Gelenke und Hebel ersichtlich, durch welche genannte Scheiben gesteuert werden),
Abb. 16 eine schaubildliche Ansicht eines der aus Abb. .15 ersichtlichen Hebel,
Abb. 17 eine schaubildliche Ansicht der Gelenke und Hebel, welche die Abgabe der Wertmarken oder Gutscheine o. dgl. bewirken,
Abb. 18 eine schaubildliche Ansicht einer der Schubladen,
Abb. 19 eine scihaubildliche Ansicht einer der anderen Schubladen,
Abb. 20 einen Längsschnitt zu Abb. 19, Abb. 21 eine ,Seitenansicht der Hebelsteuerungsvorrichtung zum Inwirkungsetzen des Glücksspiels,
Abb. 22 eine stückweise schaubildliche Ansicht eines Teiles der Abb. 21, Abb. 23 eine schaubildliche Ansicht des Münzkanals und der daran angeordneten Teile, Abb. 24 eine Vorderansicht des Münzkanals, Abb. 25 eine Seitenansicht zu Abb. 24, Abb. 26 eine Hinteransicht zu Abb. 24, Abb. 27 einen Qeurschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 26,
Abb. 28 eine schaubildliche Ansicht eines
<ler <las Festhalten der Münzen bewirkenden I debel,
Abb. 2ij eine schau-bildliche Ansicht eines zweiten zum Festhalten von Münzen dienenden Hebels,
Abb. 30 eine schau-bildliche Ansicht eines dritten Hebels zum Festhalten von Münzen,
Abb. 31 eine schaubildliche Ansicht eines Hebels zum Verschieben einer Münze und ίο Abb. 32 eine schaubildliche Ansicht eines weiteren Hebels zum Festhalten von Münzen. Die -durch Münzeneinwurf zu betätigende Vorrichtung A hat ein Gehäuse 10 (Abb. 2), in welchem die Inneneinrichtung B (Abb. 2) untergebracht ist. Das Gehäuse hat einen seitlich vorspringenden Anbau C (Abb. 1), in welchem die zu verausgabenden Waren untergebracht sind.
Die Inneneinrichtung B ist als einheitliches Ganzes hinten aus dem Gehäuse herauszunehmen. Das Gehäuse ist durch eine abnehmbare Tür ι1 (Abb. 2) verschließbar. Die gesamte Inneneinrichtung B sitzt auf einer Sockelplatte 12 (Abb. 2), auf welcher zwei im Abstande voneinander angeordnete Ständer öler Träger 1$ und 14 I1 Abb. 3) befestigt sind. An den Trägern 13, 14 sind Lager 15 für eine schwingende Welle 16 (Abb. 3 und 5) vorgesehen, die eine Anzahl Arme 17 (Abb. 11) trägt, die für gewöhnlich in den Rumpf der Einrichtung B hineinragen. Die schwingende Welle hat ferner zwei abwärts gerichtete Arme 19,20 (Abb. 3 und 11). An einer Spindel 23 (Abb. 3 und 7) ist ein Winkelhebel 24 starr befestigt, dessen einer Arm an seinem Ende durchlocht ist. In eine dieser Durchlodhungen des Hebels greift eine Feder 25 (Abb. 3 und 7) ein, deren anderes Ende an dem Träger 14 angeschlossen ist.
Der Winkelhebel 24 trägt einen aufwärts gerichteten Stift 26 (Abb. 7), der in einem Schlitz 27 der Gelenkstange 28 gleitet, die in einer Führung 29 verschiebbar ist. Die Gelenkstange 28 hat einen zweiten Schlitz 30, welcher für gewöhnlich unter der Durchbrechung 33 der Führung 29 Hegt.
Das Ende der Gelenkstange 28, «das von dem Schlitz 27 am entferntesten liegt, trägt einen aufwärts gerichteten Stift 34, der mit dem unteren Ende des Hebels 35 (Abb. 3) zusammenwirkt. Der Hebel 35 ist etwa in seiner Mitte drehbar an dem Arm 3(1 gelagert, welcher am Träger 14 befestigt ist. Das obere Ende iles Hebels 35 ragt durch eine geschlitzte Platte 37 (Abb. 3 oben und 13), welche hinter dem Münzkanal angeordnet ist.
Der andere Arm des Winkelhebels 24 ist
durch einen Lenker 38 (Abb. 3 und 7) mit einem Hebel 39 verbunden, der mittels Zapfen an der Sockelplatte 12 befestigt ist. Dieser Hebel 39 wirkt mit den unteren Armen 40 (Abb. 15') der Winkelhebel 41 1 Abb. 4 und 14) zusammen. Die Winkelhebel 41 sind drehbar an der Stange 42 (Abb. 14 und 15) befestigt, welche in den Trägern 13 und 14 ruht. Dkaufwärts sich erstreckenden Arme -der Winkelhebel 41 endigen in hakenförmig gestalteten Enden 43, die mit Sperrädern 44 (Abb. 5 und 10) zusammenwirken. Diese Sperräder sind auf der Trommelwelle 45 angebracht, die in den Ständern 13 und 14 lagern.
An dem hochgerichteten Arm der Winkelhebel 41 sind nach hinten gerichtete Arme 4'» (Abb. 14) befestigt. Diese Arme wirken mit Armen 17 an der schwingenden Welle 16 zusammen.
Die Trommelwelle 45 (Abb. 2 und 3) trägt mehrere Trommeln 49, die außen mit gewissen Zeichen versehen sind. Neben jeder dieser Trommeln ist je ein Sperrad 44 (Abb. 4) angeordnet. Die Welle 45 ist ferner mit einer Anzahl von Scheiben 50 (Abb. 3, 4 und 101 versehen. In den Scheiben 50 sind Durchbrechungen 51 (Abb. 15) vorgesehen, die versetzt zueinander Hegen und gleichmäßig zu bei-■den Seiten der Scheiben verteilt sind. Am Umfange dieser Scheiben sind Einschnitte oder Zähne 52.
Die schwingende Welle 16 hat einen Arm 53 (Abb. 15), der sich von der Welle aus vorwärts erstreckt und einen abwärts sich erstreckenden Arm 54. Das vordere Ende des Armes 53 hat einen Haken 55, an welchen das eine Ende der Feder 56 angeschlossen ist. Das andere Ende der Feder ist mit einer Stange 57 verbunden, welche den Stift 58 des Armes 54 umgreift. Der gekrümmte Arm 59 ('Abb. 15) ist mit seinem unteren Ende an den Arm 53 angelenkt: sein oberes Ende endigt in einem Haken 60, der in die Zähne 52 der Scheibe 50 eingreift. Durch eine Feder 61 ist der Arm 59 an den Arm 53 angeschlossen.
An der Sockelplatte 12 sind ein Paar Ständer 62,63 (Abb. 15) befestigt. An den Ständer 62 ist ein Hebel 64 drehbar angeschlossen, der in der Mitte seiner Länge Ansätze hat.. Das obere Ende des Hebels hat eine wageredite Abbiegung 65 (vgl. auch Abb. 3). Diese gelangt mit den Zähnen 52 der Scheiben 50, und zwar an jener Seite der Scheiben .in Eingriff, welche iw dem Haken 60 des Armes 59 genau gegenüberliegt. Der Hebel 64 hat einen winkelförmig gestalteten Teil 66, der mit einer Schulter 67 und einem Haken 68 versehen ist. In den Haken 68 ist das eine Ende einer Feder 69 eingehakt, deren anderes Ende mit der von dem Ständer 63 getragenen Stange 42 verbunden ist. Ein Hebel 70 ist drehbar an die Stange 42 angeschlossen und mit einem angesetzten Teil versehen, der einen seitlichen Vorsprung 71 bildet (Abb. 16). Der Vorsprung 71 liegt unterhalb des Armes 46 (Abb. 3 und 14) eines
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der Winkelhebel 41. Das Ende des Hebels 70, das von seinem Drehpunkt "entfernt liegt, hat einen seitlichen Vorsprung 72 (Abb. 15 und 16), der mit der Schulter 67 des Hebels 64 zusammenwirkt. An dem Ständer 14 (Abb. 2) sitzt drehbar ein Winkelstück 73, 74 (Abb. 11 und 12), das mit den drehbar befestigten Fingern 75 (Abb. 11) zusammenwirkt. Die Lagerachse 76 (Abb. 11) der Finger ist im Ständer 14 gelagert. Das Winkelstück 73 hat einen abgesetzten Arm 77 (Abb. 3 und 11), an dem die Stange 78 hängt, die mit der Führungsdurchbrechung 33 (Abb. 7) in der Führung 29 zusammenwirkt. Am oberen Ende der Finger 75 sind Federn 79 (Abb. 3 und 10) eingehakt, deren anderes Ende an den aufwärts sich erstreckenden Armen 80 des Führungsteiles 81 angeschlossen ist, welcher vom Ständer 14 getragen wird. Der FüThrungsteil 81 hat Öffnungen oder Durchbrechungen 82, mit denen die Kolben 83 in gleitendem Eingriff stehen. Die äußeren Enden der Kolben umfassen die Finger 75. Ihre inneren Enden wirken mit den Scheiben 50 zusammen und gehen, wenn die Durchbrechungen 51 dieser Scheiben in einer Linie liegen, durch dieselben hindurch.
Das obere Ende des Hebels 35 (Abb. 3 und 13), welches durch den Schlitz an der am Münzkanal befestigten Platte 37 hindurchragt, steht in Eingriff mit einem Arm eines an_der Platte 37 gelagerten Winkelhebels 84. Das anders Ende des Winkelhebels 84 ist an eine Stange 85 (Abb. 3, 13) angeschlossen, die in einer Führung 86 (Abb. 3, 13,23) gleitet. Der Arm des Winkelhebels 84, welcher mit dem Hebel 35 in Eingriff steht, hat einen Lappen 87, an den eine Feder 88 angeschlossen ist, deren anderes Ende an der Platte 37 befestigt ist. Am Ständer 14 ist ein Hebel 89 (Abb. 3) in der Mitte seiner Länge drehbar gelagert. Sein oberes Ende 90 (Abb. 13") ist abgesetzt und erstreckt sich über die Platte 37. Es ist durch einen Lenker 91 an einen Hebel 92 angeschlossen. Dieser Hebel 92 sitzt drehbar an der hinteren Wand des Münzkanals (vgl. Abb. 27). Der Hebel 92 hat einen sich absetzenden Arm 93 (Abb. 13), der in einem winkelförmig gestalteten Teil 94 endet. Mit dem Hebel 89 steht eine Feder 95 in Verbindung, die mit ihrem anderen Ende an der Platte 37 angeschlossen ist.
Der Münzkanal des selbstkassierenden Glücksspiels enthält eine Vorrichtung zum Vorliewegen oder Führen der Münze. Die Stange 85 (Abb. 13) steht mit dem Münzkanal in Eingriff. Der Münzkanal ist durch einen entsprechend geflanschten Rahmen 110 (Abb. 4 und 25) an dem Gehäuse 10 befestigt. Die· Münzführungseinrichtung ist in Abb. 26 mit A1 bezeichnet. Ihr Rahmen 110 hat zwei Einwurfskanäle in und 112, die an ihren oberen Enden die Einwurfsöffnungen 113 -und 114 tragen. Diese Einwurfsöffnungen haben ungleiche Durchmesser. Der eine ist zum Ein-
: führen von größeren, der andere von kleineren Geldstücken bestimmt. Sie können auch zur Aufnahme der Wertmarken dienen, weiche unter die Benutzer verteilt oder durch das
, selbstkassierende Spiel verausgabt werden. Die Kanäle in und 112 haben äußere Wände 115 und -i 17-(vgl. Abb. 25 und 27) und eine mittlere Wand 116. Ein gekrümmter Schlitz 118 (Abb. 23, 24, 26) erstreckt sich durch diese drei Wände hindurch. Innerhalb seiner Länge hat dieser Schlitz 118 eine Ausnehmung 119. An die Wand 117 ist ein Förderlhebel 120 angelenkt, welcher mit einem Bolzen 121 verbunden .ist, der durch eine .Durchbohrung des einen Endes des Lenkers 122 (Abb. 3 und 23) 'hindurchragt. Das andere Ende des Lenkers 122 ist an den Hebel 100 (Abb. 2 und 21) ange-
' schlossen, der drehbar an dem Ständer 14 befestigt ist. Der Hebel 100 ist durch die Welle 140 (Abb. 2) mit dem außen am Gehäuse 10 angeordneten Griffhebel 161 verbunden. Der Hebel 100 wird mittels dieses Griffhebels vom Benutzer betätigt, um die Münzen in die Inneneinrichtung des Selbstkassierers zu führen. Das abgebogene Ende des Förder-•hebels 120 (Abb. 23 und 28) ragt in den gekrümmten Schlitz 118 hinein und ist so lang, daß es sich durch beide ■ Einwurfskanäle 111 und 112 hindurch erstreckt.
Die Kanäle in und 112 haben seitliche Ausbuchtungen 136, 137 (Abb. 24, 26), in welche die Münzen oder Marken während der Bewegung des Hebels 120 seitlich hineingerückt werden, damit sie von dem abgebogenen Ende des Hebels 120 frei-werden und unter diesen gelangen, bevor sie in die Inneneinrichrung des Münzwerks geführt werden.
Der Kanal 111 ist zweckmäßig mit einem an sich bekannten Münzprüfer, z. B. einem Magnet 138 (Abb. 26), versehen, welcher den Durchgang 'unechter Münzen verhindert.
Die eine Art von Münzen wird durch den Münzeneinwurf 114 in den Kanal 111 eingeführt und gleitet durch diesen abwärts, bis sie an das abgebogene Ende des Förderhebels 120 stößt. Wenn der Förderhebel 120 aufwärts geschwenkt wird, so wird die Münze zunächst seitlich angelenkt und tritt in die Erweiterung 136 (Abb. 24 und 26) des Münzkanals. Sobald der Förderhebel 120 bei seiner weiteren Aufwärtsbewegnug die Münze freigibt, fällt diese in den mittleren Teil des Kanals, in welchem sie durch das angesetzte Ende 132 (Abb. 30) des Haltehebels 131 (Abb. 25) festgehalten wird.
Der Haltehebel 131 (Abb. 26) ist drehbar an der hinteren Wandung 115 des Münzkanals 111 befestigt und mit einem abgesetzten oder
abgebogenen Ende 132 (Abb. 25) versehen, welches in den Kanal 111 hineinreicht. An diesem Hebel ist eine Zunge oder ein Vorsprung 133 (Abb. 26), der mit einer Feder 135 zusammenwirkt, welche für gewöhnlich das abgebogene Ende 132 in den Kanal 111 hineindrückt.
Wird nun der Förderhebel 120 abwärts gedreht, so erfaßt sein abgesetztes Ende die Münze und drückt sie abwärts. Während dieser Bewegung wird der Haltehebel 131 (Abb. 25) gedreht und sein Vorsprung 132 seitlich verschoben, damit die Münze an dem angesetzten Ende vorbeigehen, durch den unteren Teil des Münzkanals in das Getriebe gelangen und dieses in Tätigkeil setzen kann.
Wenn eine Wertmarke oder Münze durch die zweite Einführungsöffnung 113 eingeführt wird, so gleitet sie in den Einwurfskanal 112 und durch diesen abwärts, bis auch sie durch das abgesetzte Ende des Förderhebels 120 aufgehalten wird. Wird dieser aufwärts geschwenkt, so wird die Wertmarke oder Münze seitlich verschoben. Sie gelangt in den rechten Teil 137 der Erweiterung des Münzkanals und bleibt hier, bis bei weiterem Aufwärtsbewegen des Hebels 120 sein abgebogenes Ende sie freigibt. Beim Abwärtsbewegen des Förderhebeis 120 wird dann die Wertmarke abwärts gedrückt und verschiebt den oberen Haltehebel 127 (Abb. 24) zur Seite. Dann wird aber die Marke durch den unteren Haltehebel 123 (Abb. 23, 25) aufgehalten.
Die Wertmarke wird dem Getriebe des Glückspiels erst zugeführt, wenn eine weitere Wertmarke durch die Einführungsöffnung 113 eingesteckt wird. Es ljefindet sich mithin immer eine Wertmarke im Kanal, und erst das Einführen einer weiteren Marke in den Münzkanal bewirkt, daß die bereits im Kanal sich befindende Marke an das Getriebe abgegeben wird. Die zweite Marke drückt die erste Marke in die Inneneinrichtung und schiebt hier ei auch den unteren Haltehebel 123 zur Seite.
Dieser untere Haltehebel 123 (Abb. 23
und 25) ist drehbar an der Vorderwand des Kanals gelagert und hat ein abgebogenes Ende 124 (Abb. 29), welches durch die Vorderwand in den Einführungskanal 112 hineinragt. An diesem Haltehebel 123 sitzt eine Zunge 125, welche mit einer Feder 126 in Verbindung steht, die für gewöhnlich das abgebogene Ende 124 des Haltehebels in den Kanal 112 hine.indrückt.
Der obere Haltehebel 127 (Abb. 24 und 25)
ist an der einen der Seitenwände des Rahmens 110 mittels eines Zapfens gelagert. Er hat ein abgebogenes Ende 128 (Abb. 32), mit dem eine Feder 129 (Abb. 25) verbunden ist. welche -lon seitlichen Arm 130 dieses Hebels für gewöhnlich in den Kanal -i 12 drückt.
Der Plattenhebel 100 (Abb. 2 und 21) besteht aus einer flachen Platte, -die drehbar an dem Zapfen 140 befestigt ist, der durch den Ständer 14 hindurchgeht. Der Plattenhebel 100 ist mit einem Zapfen 141 versehen, an welchem das untere Ende des Steuerhebels 122 (Abb. 3) für den Förderhebel 120 (Abb. 23) drehbar angeschlossen ist.
Vorn ist an dem Plattenhebel 100 ein Vorsprung 144 (Abb. 21) angeformt, der einen seitlichen Ansatz 145 hat. An dem Zapfen 140 !es Plattenhebels 100 ist ein Hebel 146 ; (Abb. 21) angelenkt, welcher am Umfang seines Kopfes, d. h. in der Nähe seiner Lagerungsstelle 140, eine mit einer Schulter 147 (Abb. 21) versehene Ausnehmung hat. Mit dieser Schulter 147 gelangt eine Klinke 148 in Eingriff. Die Klinke 148 wird für gewöhnlich mit der Schulter 147 durch eine Feder 149 in Eingriff gehalten, deren eines Ende an die Klinke 148 und deren anderes Ende an dem Hebel 100 angeschlossen ist.
Die hintere Kante des Hebels 146, d. h. des an den Zapfen 140 angeschlossenen Teiles desselben, hat eine bogenförmige Krümmung 150. An der unteren, hinteren Kante oder Ecke des Plattenhebels 100 ist eine Klinke 151 gelagert, lic eine Ausnehmung 152 hat, welche mit einem am Plattenhebel 100 sitzenden Stift 153 in Eingriff steht. Etwa in der Mitte seiner Länge trägt der Hebel 146 einen Zapfen 154, mit dem das untere Ende einer Feder 155 (Abb. 2) verbunden ist, deren oberes Ende an einen Haken 156 angeschlossen ist, welcher an der unteren Fläche der am Münzkanal befestigten Platte 37 angebracht ist. Das vordere Ende des Hebels 146 hat einen seitlich vor- iod springenden Zapfen 157 (Abb. 21). Dieser ist mit einer Rolle 158 (Abb. 6 und 21) umkleidet, welche an der gekrümmten Fläche 159 (Abb. 6) des Hebels 160 rollen kann. Der Hebel 160 ist an dem Handgriff 161 (Abb. 1 und 4), der au der Außenseite des Gehäuses 10 angebracht ist. angeschlossen.
Die Verbindung zwischen dem Hebel 160 und dem Handgriff 161 kann beliebig sein. Sie besteht bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einem Zapfen 162 (Abb.6), der in der Seitenwandung des Gehäuses 10 drehbar ist. An seinem oberen Ende hat der HeM 160 einen hakenförmigen Teil 163, an den das eine Ende einer Schraubenfeder 164 angeschlossen ist, deren anderes Ende am Gehäuse 10 befestigt ist. Die Aufwärtsbewegung des Hebels 160 wird durch einen Anschlag 165 begrenzt, welcher in bekannter Weise einen aus Gummi bestehenden Puffer 166 trägt, der die auf den Hebel ausgeübten Stöße aufnimmt, lie entstehen, wenn der Hebel in seine Ausgangstage
zurückfedert. An dem unteren Teil .des Ständers 14 sitzt drehbar ein Hebel 167 (Abb. 2 und 21). Dieser hat in der Nähe seines oberen Endes einen abgesetzten Teil 168, an dem eine Ausnehmung 169 vorgesehen ist. Die untere Fläche 170 dieser Ausnehmung ist vierkantig, ihre obere und hintere Wandung hat gekrümmte Gestalt (vgl. 171, Abb. 21). Das obere Ende ■des Habeis 167 hat einen Schlitz 172, mit welchem ein seitwärts sich erstreckender Stift 173 des Hebels 174 (Abb.2 und 21) in Eingriff steht. Der Hebel 174 (vgl. auch Abb. 13) ist drehbar an dem Ständer 14 angeordnet und ragt mit seinem abgesetzten Teil 175 in die seitliche Ausnehmung 119 des gekrümmten Schlitzes 118 (Abb. 23), welcher sich durch die Münzkanäle 111.und 112 hindurcherstreckt. Die an dem Plattenhebel 100 sitzende Klinke 15 χ wirkt mit einem einstellbaren Hebel 176 (Abb. 2) zusammen, der mittels einer Nabe
177 (Abb. 2 und 3) an der schwingenden Welle 16 befestigt ist und an einem Vorsprung
178 Anschlag findet. Die Nabe 177 trägt einen abgebogenen Arm 179 (Abb. 3), welcher mit einer an einer Stange 181 (Abb. 4 und 6) befestigten Daumenfläche 180 (Abb. 3, 4 und 6) zusammenwirkt. Die Stange 181 ist mittels Führungen 182 gleitbar am Gehäuse 10 befestigt (Abb. 6). Eine-Schraubenfeder 183 ist mit ihrem einen Ende an der Stange 180 und mit ihrem anderen Ende an der einen der Führungen 182 befestigt und hält die Stange 181 und die an ihr angebrachte Führungsfläche 180 für gewöhnlich angehoben in ihrer obersten
Stellung. Das untere Ende der Stange 181 wirkt mit einem Hebel 184 zusammen, der drehbar an idem Ständer 185 befestigt ist. An diesem Hebel 184 sitzt eine Klinke 186, die unter dem Einfluß einer Feder 187 steht. Eine zweite Feder 188 ist mit ihrem einen Ende an den Hebel 184 und mit ihrem anderen Ende an dem Gehäuse 10 befestigt. Wenn der Hebel 184 abwärts 'geschwenkt wird, so tritt die Klinke 186 in Eingriff mit der Stange 189, welche die Betätigung der Schublade oder des Schiebers 190 des Gehäuses (Abb. 1) beeinflußt und gestattet, daß der Schieber auswärts gezogen wenden kann, um die betreffende Ware zu entnehmen.
Die durch die Stange 189 (Abb. 3 und 5) beeinflußte Vorrichtung ist in der Zeichnung nicht dargestellt, da sie nicht beansprucht wird.
Der Behälter 191 (Abb.2 und 5), welcher die zu verausgabenden Wertmarken enthält, ist mit seinem unteren Ende an ein Gehäuse angeschlossen, in welchem sich mehrere federnd beeinflußte Schubladen oder Schieber 193, 194 (Abb. 2 und 19) befinden. Mit den Schiebern wirken mehrere Hebel 197 (Abb. 5) zusammen, deren Enden an .Schraubenfedern 198 angeschlossen sind, die mit ihren anderen Enden am Rahmen 14 befestigt sind. Die Hebel 197 wirken mit den Fingern 75 (Abb. 3 und 11) zusammen, denen sie gestatten, sich um ihre Achse 76 zu drehen, wenn gewisse oder einige der Kolben 83 (Abb. 3 und 10) durch die sich gegenüberstehenden Durchbrechungen 51 (Abb. 15) der Scheiben 50 hindurchgehen.
Unter dem Gehäuse 192 (Abb. 7) ist ein Schieber 199 (Abb. 2, 3 und 8) vorgesehen, welcher einen aufwärts sich erstreckenden Stift oder Zapfen 200 trägt. Dieser Stift steht in Eingriff mit einem Schlitz des Hebels 202 (Abb. 7 und 8), der drehbar an der Sockelplatte 12 befestigt ist. Das eine Ende des Hebels 202 ist bei 203 (Abb. 4) aufwärts gebogen und wirkt mit einer abwärts sich erstreckenden Zunge 204 des Hebels 39 zusammen. Das innere Ende 'des Hebels 39 (Abb. 7 und 17) hat einen abgesetzten Teil 205, der in eine Ausbohrung des Hebels 207 hineinragt, der drehbar an der Sockelplatte 12 angebracht ist. Das hintere Ende des Hebels 207 ist an eine Schraubenfeder 208 angeschlossen. Sein vorderes Ende beeinflußt die Schieber 193 •und 194 (Abb.2). Der Schieber 199 hat an seinem vorderen Ende ein Beobachtungsfenster 209 (Abb. ι und 2), welches an der Stirnfläche des Gehäuses 10 liegt. Unterhalb des Schiebers 199 befindet sich eine Ausgaberinne 210.
Wenn der Hebel 39 (Abb. 4 und 17) betätigt wird, so gelangt die Zunge 204 in Eingriff mit dem abgebogenen Ende 203 des Hebels 202 (Abb. 4), welchen er um seinen Stützpunkt schwingt, so daß der Schieber 199 zurück- . gezogen wird und die in ihm befindlichen Wertmarken durch die Rinne 210 an den Spieler verausgabt werden.
Wenn die zu verausgabenden Waren im Gehäuse C verkauft sind, so wird die Vorrichtung außer Betrieb gesetzt. Hierzu ist ein gewichtsbelasteter Winkelhebel 211 (Abb. 3 und 4) vorgesehen, welcher Bewegung auf die Stange 212 (Abb. 3 und 4) überträgt, die mit einem hakenförmigen Teil 213 verbunden ist. Durch diese Bewegung wird der Teil 213 in die Einwurf skanäle 111 und 112 geführt, so daß er das Einführen weiterer Wertmarken oder Münzen verhindert.
Solange Waren in dem Gehäuse C vorhanden sind, wird der Winkelhebel 211 ähnlich wie bei bekannten Selbstverkäufern durch die Waren auswärts in der Stellung gehalten, daß der hakenformige Teil 213 außerhalb der Einwurfskanäle 111 und 112 steht und der Selbstkassierer benutzbar ist. .Sobald jedoch die Waren unterhalb einer gewissen Höhe im Gehäuse C liegen, führt der Winkelhebel 211 eine derartige Schwingbewegung aus, daß er mittels der Stange 212 den hakenförmigen Teil 213 in die Einwurf skanäle 111 und 112 einschwenkt.
In der Lage, in welcher die Münze in der Ausnehmung 119 festgehalten wird, hindert sie den Stift 175 (Abb. 13), daß er durch die Ausnehmung 119 (Abb. 23) hindurchgeht. Wenn der Handgriff 161 gedreht wird, so wird auch der Plattenhebel 100 gedreht, so daß der Lenker 122 den Haken 120 in Bewegung setzt. Der Hebel 120 kann nun die Münze erfassen und wie vorbesdhrieben zuerst anheben und dann ίο durch den Kanal abwärts drücken.
Wähend der Bewegung des Plattenheber 100 gelangt die Klinke 151 (Abb. 21) mit dem einstellbaren Hebel 176 (Abb. 2) in Eingriff und erteilt mittels der Muffe 177 (Abb. 2) der Welle 16 eine solche Schwingbewegung, daß ihr Arm 19 in Eingriff mit dem \Torsprung an dem geraden Arm des Winkelhebels 24 (Abb. 3, 4, 7) gelangt und ihn dreht. Dieser Hebel überträgt die Bewegung auf die Stange 28 (Abb. 7) und erteilt anderseits dem Hebel 39 eine Schwingbewegung. Sobald der Plattenhebel 100 gedreht worden ist, um dem Hebelarm 176 (Abb. 2) das Auslösen aus der Klinke 151 (Abb. 21) zu ermöglichen, wird der Platterihebel 100 durch die Feder 155 (Abb. 2) in seine Ausgangslage zurückgeführt, und die Welle 16 kehrt unter Feuerwirkung in ihre Ausgangslage zurück.
Während der Drehung der schwingenden Welle ιό gelangt der Arm 17 (Abb. 14) in Eingriff mit dem Arm 46 des Winkelhebels 41 . und erteilt ihm eine Schwingbewegung, wobei die Hakenenden 43 (Abb. 4) aus den Schalträdern 44 heraustreten, so daß die Trommeln 49 sich drehen können. Wenn der Hebel 39 (Abb. 7) das untere Ende der Winkelhebel 41 (Abb. 14) freigibt, werden die Winkelhebel in ihre Ausgangslage unter Federwirkung zurückbewegt. Sie werden hierbei aufeinanderfolgend frei, so daß eine Trommel nach der anderen in die Ruhestellung gelangt.
Wenn die am Umfang der Trommeln 49 befindlichen Zeichen in einer Linie miteinander stehen, so treten einige der Kolben 83 (Abb. 10) durch diejenigen öffnungen 51 (Abb. 15) der Scheiben 50 hindurch, die sich ebenfalls in Linienausriditung befinden. Nun bewegt sich der Hebel 75, und die Hebel 197 (Abb. 7) kommen außer Eingriff mit den betreffenden Schiebern 193 und 194 (Abb. 18 und 19). Hierdurch können Wertmarken aus dem Behälter 191 auf den Schieber 199 (Abb. 2) fallen. Diese Wertmarken sind durch das Beobachtungsfenster 209 in der Vorderwand des Gehäuses zit erkennen.
Bei der nächsten Betätigung der Vorrichtung wird der Schieber 199 (Abb. 2) durch den Hebel 202 (Abb. 7) bewegt, welcher durch die Zunge 207 mit dem Hebel 39 zusammenwirkt. Durch diese Bewegung des Schiebers 199 gelangen die Wertmarken durch die Rinne 210 zur Ausgabe. Während dieser Verrichtung wirkt die Rolle 158 (Abb. 6 und 21) mit der Daumenfläche 180 (Abb. 6) derartig zusammen, daß die Stange 181 nach unten bewegt wird. Hierbei gelangt die Stange 181 mit dem Hebel 184 in Eingriff und dreht .ihn, so daß die Klinke 186 mit der Stange 189 (Abb. 6) zusammenwirkt und hierbei die Schiebervorrichtung freigibt. Nun kann der Schieber aus dem Gehäuse C herausgezogen werden, so daß die betreffende Ware entnommen werden kann. Sollte etwa ein Versuch gemacht werden, die ! Betätigung des Selbstkassierers zu erzwingen. ohne eine Münze einzuführen, so kann nur der Hebel 146 (Abb. 2 und 21) bewegt werden. Die Klinke 148 (Abb. 21) gleitet hierbei entgegen der Wirkung der Feder von der Schulter 147 ab, indem «der Hebel mit seiner runden Kante 150 unter der Nase des Hebels hindurchgeht, so daß sich der Hebel 100 nicht bewegt und die weiteren Teile der Vorrichtung in Ruhe bleiben. Der Hebel 146 trifft beim Ende seiner einen Bewegung auf einen Puffer 5 (Abb. 2), so 'daß Stöße auf die Vorrichtung während des Auf wärt ssdhwingens des genannten Hebels nicht übertragen werden.
Die Vorrichtung kann sowohl zum Verausgaben von Verkaufsgegenständen als auch gleichzeitig zum Betätigen des Glückspiels, henutzt werden.

Claims (12)

  1. Patent-An SP Ruch e:
    i. Selbstkassierendes Glücksspiel mit Waren- und Münzenausgabe und zwei in einem gemeinsamen Rahmen zusammengefaßten, mit bogenförmigem- Schlitz versehenen Münzkanälen, die zur 'Führung verschiedener Münzen dienen und durch die ein gemeinsamer Förderhebel hindurchragt, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der beiden Münzkanäle (in und 112. Abb. 26 und 27) Haltdiebel, z. B. an dem "einen Kanal (111) ein Haltehebel (131, Abb. 25) und am anderen Kanal (112) ein oberer Haltehebel (127) und ein unterer Haltehebel (123, Abb. 24) angeordnet sind, welche die Münzen oder Wertmarken, die zunächst durch den durch bei de Kanäle hindurchragenden Förderhebel (120, Abb. 23 bis 25) aufgehalten sind und beim Aufwärtsbewegen des Förderhebels (120) an ihm vorbei in Aussparungen (136, 137) gelangen, weiter festhalten, bis diese durch das Abwärtsbewegen des Förderhebels (120) hinabgedrückt werden und hierbei einen der Haltehebel (131, 127, 123) zur Seite schieben, laß ferner an dem Führungsschlitz (118) des Förderhebels (1201 in der Höhe, wo die Münzen aufgehalten werden, eine Aussparung (119, Abb. 23, 24 und 26) angeordnet ist, in die der ab-
    S89906
    gebogene Teil (175, Abb. 3 und 13) eines Hebels (174, Abb. 3, 13 und 21), solange keine Münze in den Münzkanal eingeführt ist, eintreten kann, so daß durch den Hebel (174) die Verbindung zwischen den mit ■der Antriebskurbel (161, 162, Abb. 1) verbundenen Teilen (z. B. Hebel 146, Abb. 21) und den Teilen (Plattenhebel 100 usw.) lösbar ist, die das Glücksspiel und die Warenausgabevorrichtung betätigen.
  2. 2. Selbstkassierer nach Anspruch 1 mit Sperrvorrichtung für den Münzkanal, bei der ein Stift mittels einer Stange in den Münzkanal selbsttätig nach Ausgabe des letzten Warenstückes einführbar ist, um ·■ das Einwerfen weiterer Münzen zu ver- : hindern, dadurch gekennzeichnet, daß der hakenförmige Stift (213, Abb. 4) in beide' ; Münzkanäle (in und 112) gleichzeitig ein- I führbar ist und durch die Stange (212) mit · einem gewichtsbelasteten Hebel (211) ver- i bunden ist, der so lange festgelegt ist, als ( sich Waren im Vorratsbehälter befinden. j
  3. 3. Selbstkassierer nach Anspruch 1 und 2 mit einem Glücksspiel, bestehend aus in Übereinstimmung miteinander zu bringenden und mit Zeichen versehenen Trommeln, welches in einem Sammelbehälter befindliche Wertmarken verausgabt, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (51, Abb. 16) der neben den Trommeln (49, Abb. 3 und 10) befindlchen Schaltscheiben (50) in gleicher AnzaW an beiden Hälften der Scheiben vorgesehen sind, und daß ein unter Federdruck in die Öffnungen der Scheiben (50) eintretender Bolzen (83) durch Zwischenglieder mit der Sperre (197, Abb. 7) für die Ausgabekästen (193, 194, Abb. 2) der Gewinnmünzen in Verbindung steht.
  4. 4. Selbstkassierer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderhebel (120) des Münzkanals 'durch einen Steuerhebel (122, Abb. 2 und 23) mit einem Plattenhebel (100) verbunden ist, an dem ein zweiter Hebel (146, Abb. 21) dreh- 1 bar angeordnet ist, und daß eine unter der Einwirkung einer Feder (149) gesteuerte Klinke (148) zum Verbinden der beiden Hebel (100 und 146) in ihrer wirksamen : Stellung dient.
  5. 5. Selbstkassierer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Plat- . tenhebel (100, Abb. 21) ein seitlicher Ansatz (145) angebracht ist, der mit einer Ausnehmung (170) eines Sperrhebels (167) i zusammenwirkt.
  6. 6. Selbstkassierer nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (146, Abb. 21) mit einem Stift (157) ver- öo sehen ist, der mit einem weiteren Hebel (167) zusammenwirkt, der durch den Hebel (174) mit dem Stift (175) in Verbindung steht, welcher in die Ausnehmung (119) des Münzkanals eintreten kann.
  7. 7. Selbstkassierer nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten, nachgiebigen Puffer (5), an den der Hebel (146) anstößt, wenn er in seine unterste Stellung geschwenkt wird.
  8. 8. Selbstkassierer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Handgriff (161, Abb. 1) ein Hebel (i6o, Abb. 6) verbunden ist, welcher eine bogenförmige oder gekrümmte, seitwärts sich erstreckende Fläche (159) hat, die mittels einer Rolle (158) die Bewegung auf die Innenteile (146, ΐόο, I22) überträgt, und eine federnde Vorrichtung (164) trägt, die den Handgriff (161 und den Hebel 160) 8c nach erfolgter Auslösung der Innenteile in die Ausgangslage zurückführt.
  9. 9. Selbstkassierer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Rolle (158) tragender Hebel (146, Abb. 21) mit
    • einer Schulter (147) und einer gekrümmten hinteren Wand (150) versehen ist, mit welcher eine Klinke (148) zusammenwirkt.
  10. 10. Selbstkassierer nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden zusammenbewegbaren Hebeln (100 und 146) der Hebel (146) durch den Hebel (174), dessen abgebogenes Ende (175) in den Münzkanal einführbar ist, auslösbar ist, wenn man das Ingangsetzen des Selbstkassierers ohne Einführung einer Münze versucht, so daß die Innenteile unwirksam bleiben.
  11. 11. Selbstkassierer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, idaß eine schwingende Welle (16), die das Ingangsetzen der Trommeln (49, Abb. 4) beeinflußt, einen einstellbaren Hebel (176, Abb. 2) trägt, der mit einer Klinke (151) des nach Einführung einer Münze bewegbaren Plattenhebels (100) zusammenwirkt.
  12. 12. Selbstkassierer nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch einen an der schwingenden Welle (16) angeordneten abgesetzten Arm (179, Abb. 3), der mit einer an einer verschiebbaren Stange (178, Abb. 6) befestigten Daumenfläche (180) zusammenwirkt, um die Sperrvorrichtung (189) für den Schieber der Warenausgabe auszulösen.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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