DE649697C - Selbstverkaeufer, bei dem dei Zahl der zu einem Kauf gehoerenden Muenzen durch Stifte eingestellt werden kann - Google Patents

Selbstverkaeufer, bei dem dei Zahl der zu einem Kauf gehoerenden Muenzen durch Stifte eingestellt werden kann

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DE649697C
DE649697C DEZ22959D DEZ0022959D DE649697C DE 649697 C DE649697 C DE 649697C DE Z22959 D DEZ22959 D DE Z22959D DE Z0022959 D DEZ0022959 D DE Z0022959D DE 649697 C DE649697 C DE 649697C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/02Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin
    • G07F5/04Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin wherein two or more coins of the same denomination are required for each transaction

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Bei Selbstverkäufer!! ist es schon bekannt, daß die Zahl der zu einem Kauf, gehörenden Münzen durch, in den Münzweg eingeschobene Stifte eingestellt wird.
Bei der Erfindung werden solche Stifte oder Schrauben bis zur Warenentnahme außerhalb der Münzreihe gehalten und dann durch eine sich bei der Warenentnahme verschiebende Schiene an einer Stelle, an der sie die zu bezahlenden Münzen von aufgestaffelten Vorratsmünzen trennen, in 'die Münzreihe geschoben.
Beiliegende Zeichnung zeigt eine derartige Einrichtung, die infolge ihrer geringen Abmessungen in zahlreiche verschiedene Warenverkaufsautomaten leingebaut werden kann.
Fig. ι zeigt die Münzauslösung mit Münzrückgabe von vorn.gesehen;
Fig. 2 zeigt die Münzauslösung mit Münz-rückgabe von der Seite gesehen;
Fig. 3 zeigt im Schnitt a-b die Münzausläsung mit Münzrückgabe von' oben gesehen, die untere Hälfte.
Auf der Montageplatte 4 befindet sich eine Schiene 5, die bei Warenentnahme durch nicht mitgezeichnete Mittel nach unten bewegt wird.
Die Schiene 5 ist durch Nietstifte 6 geführt und gehalten. In der Montageplatte 4 eingenietete Gewindezapfen 7 tragen die Grundplatte 8 der Münzauslösung, und diese wird durch Flügelmuttern 9 festgehalten.
Im Punkt 10 (Fig. 2) ist durch eine Kordelschraube 36 eine winkelförmige Schubstange 11 mit der Schiene S verbunden. Das untere Ende der Schubstange 11 greift in ein Scharnier 12, welches an einer Schiene 13 befestigt ist. In der Schiene 13 befinden sich für jede möglicherweise leinzuwerfende Münze je zwei Gewinidebiohrungien 17, in welche entsprechend der !eingestellten Münzzahl zwei Mitnehmerschrauben, 18 eingeschraubt sind. Im Ausführungsbeispiel können fünf Münzen eingeworfen werden, und es ist auf drei Münzen eingestellt. Die Mitnehmerschra'uben 18 ragen mit ihren Enden in die Schlitze 19 der Grundplatte 8 und der Münzführung 20, und zwar so, daß sie den Einfall der Münzen für gewöhnlich nicht hindern. Die die Schraube 18 tragende Schiene 13 trägt seitlich die Führungszapfen 14. An der Rückseite der Grundplatte 8 befinden sich zwei Führungs- und Lagerschienen 15 mit je zwei winkelförmigen Führungsschlitzen 16 (Fig. 2). In diese· sind 'die Führungszapfen 14 der Schraubenschiene 13 geführt. Die Münzführung. 20 ist durch das Scharnier 21 beweglich mit der Grundplatte 8 verbunden. Die Blattfeder 22 (Fig. 2) drückt die. Münzführung 20 gegen die Grundplatte 8.. Unter der Münzführung 20 befindet sich die Münzführung 23, welche fest mit der Grundplatte 8 verbunden ist und zur Kasse führt. Auf der Münzführung 23 sitzt eine . zweite Münzführung 24, welche ebenfalls fest angeordnet ist und zur Münzrückgabe führt. Unterhalb der Münzführung 20 liegt der waagerechte Teil eines Sperrhebels 25 (Fig. 2
und 3), der durch die Aussparung 26" der Grundplatte 8 hindurchragt und so den Durchlauf der Münzen zur Kasse verhindert. Der Sperrhebel 25 ist im Drehpunkt 26 (Fig.i und 3) gelagert und so gefedert, daß er für gewöhnlich in Sperrstellung liegt. Das obere Ende des Sperrhebels 25 ragt keilförmig in eine Aussparung 27 (Fig. 2) der Sperrschiene 5.
In der Lagerung 30 (Fig. 1 und 3) liegt der Druckknopf 31, der mit der schrägen Fläche 32 (Fig. 3) unter eine Zunge 33 greift, die mit der Münzführung 20 fest verbunden ist. Drückt man den Knopf 31, so wird infolge der schrägen Fläche 32 (Fig. 3) die Münzführung 20 von der Grundplatte 8 und der Münzführung 23 abgehoben und über die Rückgabemünzführung 24 gebracht, wobei die in der Münzführung 20 befindlichen Münzen zur Münzrückgabe gelangen. In der Ruhestellung der bei der Warenentnahme sich, senkenden Schiene 5 greift ein mit dem Rücknahmeknopf 31 verbundener Seitenarm 34 in eine Öffnung 35 (Fig. 2) der Schiene 5. Infolge-
25· dessen kann die Münzrückgabe nur in Ruhestellung der Schiene 5 betätigt werden, und während der Münzrückgabe wird die Schiene 5 gesperrt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei der Warenentnahme wird die Schiene 5 in der Pfeilrichtung abwärts bewegt. Sind keine oder zu wenig Münzen in der Münzführung 20 vorhanden, so· bewegt sich die Schiene 5 und mit ihr die Schraubenschiene 13 so lange abwärts, bis der obere Teil des Sperrhebels 25 keilförmig in die Aussparung 27 der Sperrschiene 5 eingreift und so die Weiterbewegung der Sperrschiene 5 verhindert. Bei Vorhandensein der richtigen oder größeren Münzen zahl gelangen die Mitnehmerschrauben 18 infolge der Führungszapfen 14 und der winkelförmigen Führungsschlitze 16 in die Münzführung 20 und drücken die unter ihnen liegenden Münzen bei der Abwärtsbewegung auf den waagerechten Teil des Sperrhebels 25. Hierdurch wird der obere Teil des Sperrhebels 25 im umgekehrten Uhrzeigersinn bewegt, so daß die Spitze 28 an der Aussparung 27 der Schiene 5 auf die Rückenkurve 29 des Sperrhebels 25 gerät und bei weiterer Abwärtsbewegung den Sperrhebel 25 im umgekehrten Uhrzeigersinn weiterbewegt, bis der waagerechte Teil des Sperrhebels 25 ganz aus der Münzführung 23 herauskommt und die Münzen durch die Führung 23 in die Kasse fallen. Die zuviel eingeworfenen Münzen wer-'den von den Mitnehmerschrauben 18 wieder hochgehoben und fallen in der Ruhestellung /der Schraubenschiene 13 auf den Sperrhaken :25; denn auf dem Wege der Ruhestellung haben sich die Mitnehmerschrauben 18 aus der Münzführung 20 entfernt.
Durch Entfernen der Kordelschraube 36 und der Flügelschrauben 9 kann man die ganze Münzauslösung von der Montageplatte 4 abnehmen und die Mitnehmerschrauben in die gewünschten Gewindebohrungen 17 schrauben. Durch Anordnung von zwei nebeneinanderliegenden Münzführungen 20 und zwei Sperrhaken 25 wird die Möglichkeit gemischter Münzeinwürfe (10 und 5 Pfg. oder 1,00 Mk. und 50 Pfg.) gegeben.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Selbstverkäufer, bei dem die Zahl der zu einem Kauf gehörenden Münzen durch Stifte eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß diese Stifte durch eine Schiene (13) so lange außerhalb der Münzreihe gehalten werden, bis bei der Warenentnahme eine Sperrschiene (5) abwärts bewegt wird, welche die Schiene (13) durch Führungszapfen (14) in Führungsschlitzen (16) so verschiebt, daß dabei die Stifte die für den Verkauf bestimmte Münzenzahl von etwa noch darüber gestaffelten Münzen abtrennen.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, bei dem die Münzführung um ein Scharnier so verschwenkt werden kann, daß die aufgespeicherten Münzen zur Rückgabe gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem diese Verschwenkung bewirkenden Druckknopf (31) ein Seitenarm (34) angebracht ist, der nur in Ruhestellung der Sperrschiene (5) einer Öffnung (35) gegenübersteht, so daß der Druckknopf nur während der Ruhestellung der Sperrschiene (5) zur Zurücknahme der Münzen niedergedrückt werden kann.
3. Selbstverkäufer' nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Lösen von Kordelschrauben (36) und der Flügelmutter (9) das Abnehmen der ganzen Münzführung von der Grundplatte (4) und dadurch auch das Umschrauben der Mitnehmerschrauben (18) auf eine andere Münzzahl ermöglicht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEZ22959D 1936-01-01 1936-01-01 Selbstverkaeufer, bei dem dei Zahl der zu einem Kauf gehoerenden Muenzen durch Stifte eingestellt werden kann Expired DE649697C (de)

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DE (1) DE649697C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746951C (de) * 1939-01-01 1944-09-06 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Muenztasche fuer eine oder mehrere gleich- oder verschiedenwertige Muenzen fuer Selbstverkaeufer o. dgl.
DE746053C (de) * 1938-10-18 1944-12-04 Automaten Und Appbau Johs Otte Selbstverkaeufer mit mehreren Warenstapeln
DE1278771B (de) * 1963-02-06 1968-09-26 Seitz Automaten Ges Mit Beschr Muenzausloesevorrichtung fuer Warenselbstverkaeufer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746053C (de) * 1938-10-18 1944-12-04 Automaten Und Appbau Johs Otte Selbstverkaeufer mit mehreren Warenstapeln
DE746951C (de) * 1939-01-01 1944-09-06 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Muenztasche fuer eine oder mehrere gleich- oder verschiedenwertige Muenzen fuer Selbstverkaeufer o. dgl.
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