Gebiet der Erfindung und Erklärung zu verwandter Technik
-
Die vorliegende Erfindung betrifft einen
Registrierkassenladenaufbau zur Aufbewahrung von Verkaufseinnahmen der in und
insbesondere einen Registrierkassenladenaufbau, der sich zur
Aufbewahrung nicht nur von Bargeld, sondern auch von
Zetteln, Geschenkgutscheinen und ähnlichem eignet.
-
Ein Beispiel einer herkömmlichen Vorrichtung ist in Fig. 6
und 7 dargestellt. In diesen Figuren bezeichnet
Bezugszeichen 51 einen äußeren Kasten, an dem das
Registrierkassengehäuse angebracht ist. In den äußeren Kasten 51 sind eine
Lade 52, die ausgezogen werden kann, wobei die Oberseite der
Lade 52 offen ist, ein Geldbehälter 53, der sich in der Lade
52 befindet, wobei die Oberseite des Geldbehälters 53
ebenfalls offen ist, sowie eine Abdeckung 54 zum Verschließen
des Geldbehälters 53 eingeführt. Am Boden der Lade 52 sind
Auflagen 55 vorhanden, die den Geldbehälter 53 tragen, und
Schlitze 56 sind an der Vorderseite der Lade 52 ausgeformt.
-
Beim Gebrauch des Ladenaufbaus mit einer derartigen
herkömmlichen Konstruktion wird die Abdeckung 54 entfernt und Geld
wird in den Geldbehälter 53 gelegt, wohingegen ein
Kreditkartenbelegzettel 16 oder ein Geschenkgutschein oder
ähnliches durch einen Schlitz 56 in den Zwischenraum zwischen dem
Boden des Geldbehälters 53 und dem der Lade 52 eingeführt
wird. Nach Schließung des Geschäftes, in dem sich die
Registrierkasse befindet, wird der Geldbehälter 53 aus der Lade
52 entnommen und die Abdeckung 54 wird aufgelegt, und
anschließend wird der abgedeckte Geldbehälter zu einem
sicheren Aufbewahrungsort gebracht, wie z. B. zu einem Geldsafe.
In diesem Fall werden die Zettel 16, Geschenkgutscheine
usw., die auf dem Boden der Lade 52 aufbewahrt werden,
ebenfalls
herausgenommen und zu einem sicheren Aufbewahrungsort
überführt.
-
Dieser Stand der Technik hat den Nachteil, daß bei der
Überführung von Bargeld usw. zu einem Aufbewahrungsort die
Zettel 16, Geschenkgutscheine usw., die auf dem Boden der Lade
52 aufbewahrt werden, getrennt vom Bargeld bewegt werden
müssen, was erheblichen Aufwand bereitet.
-
US Patent 4,412,709 offenbart einen
Registrierkassenladenaufbau, bei dem sich ein entnehmbarer Geldbehälter im oberen
Abschnitt einer Lade befindet, während ein unterer Abschnitt
die Zettel oder Gutscheine aufnimmt. Dies weist den gleichen
Nachteil auf, da die Zettel oder Gutscheine separat
entnommen werden müssen.
Aufgabe und Zusammenfassung der Erfindung
-
Eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
einen Registrierkassenladenaufbau zu schaffen, mit dem die
Entnahme von Zetteln, Geschenkgutscheinen und ähnlichem
erleichtert wird.
-
Eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, einen Registrierkassenladenaufbau zu schaffen, bei
dem verhindert wird, daß Zettel, Geschenkgutscheine und
ähnliches, die aufbewahrt werden, sich rückwärts nach außen
bewegen.
-
Erfindungsgemäß wird, um dieses Problem zu lösen, ein
Registrierkassenladenaufbau geschaffen, der umfaßt:
-
eine Lade, die verschiebbar in ein äußeres Gehäuse, an dem
eine Registrierkasse angebracht werden kann, eingesetzt ist,
wobei die Oberseite der Lade offen ist;
-
die Lade, die einen entnehmbaren Geldbehälter als obere
Stufe enthält, dessen Oberseite offen ist, sowie einen
Belegzettel-Aufnahmeabschnitt als untere Stufe; und
-
eine Einführungsöffnung, die an der Vorderseite der Lade an
einer Stelle ausgeformt ist, die mit dem
Belegzettel-Aufnahmeabschnitt in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß
der Belegzettel-Aufnahmeabschnitt in einer Innenlade
ausgebildet ist, die mit dem Geldbehälter als Körper aus einem
Stück verbunden ist, der einen Aufnahmebehälter mit
Oben-Unten-Doppelaufbau bildet, und der als Einheit in die
verschiebbare Lade eingeführt werden und aus ihr entnommen
werden kann, wodurch bei Entnahme des Aufbaus sowohl der
Geldbehälter als auch der Belegzettel-Aufnahmeabschnitt
entnommen werden.
-
Nach dem Herausziehen der Lade wird Bargeld in den
Geldbehälter gelegt, während Zettel, Geschenkgutscheine und
ähnliches durch die Einführungsöffnungen in den
Zettel-Aufnahmeabschnitt eingeführt werden. Zur Aufbewahrung von Bargeld
wird der Oben-Unten-Doppelaufbau aus der Lade entnommen.
Gleichzeitig werden auch die Zettel, Geschenkgutscheine und
ähnliches, die im Belegzettel-Aufnahmeabschnitt des oberen
Doppelaufbaus aufbewahrt werden, entnommen und können leicht
zusammen mit dem Bargeld an einem vorgegebenen Ort
aufbewahrt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnung:
-
Fig. 1 ist eine auseinandergezogenen perspektivische
Gesamtansicht, die eine erste Ausführung der vorliegenden
Erfindung darstellt;
-
Fig. 2 ist eine als Längsschnitt ausgeführte Seitenansicht
derselben;
-
Fig. 3 ist eine Vorder-Gesamtansicht, die eine zweite
Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt;
-
Fig. 4 ist eine Vorder-Gesamtansicht, die eine Abwandlung
der Einführungsöffnungen darstellt;
-
Fig. 5 ist eine als Längsschnitt ausgeführte Seitenansicht,
die eine dritte Ausführung der vorliegenden Erfindung
darstellt;
-
Fig. 6 ist eine auseinandergezogene perspektivische
Gesamtansicht, die ein herkömmliches Beispiel darstellt;
und
-
Fig. 7 ist eine als Längsschnitt ausgeführte Seitenansicht
desselben.
Beschreibung bevorzugter Ausführungen:
-
Eine Ausführung der vorliegenden Erfindung wird im folgenden
unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 beschrieben. Es ist ein
äußerer Kasten 1 vorhanden, an dem eine Registrierkasse
(nicht abgebildet) angebracht wird, und im äußeren Kasten 1
befindet sich eine Lade 2, die herausgezogen werden kann,
wobei die Oberseite der Lade 2 offen ist, ein Geldbehälter
3, der in der Lade 2 aufgenommen wird, wobei die Oberseite
des Geldbehälters 3 ebenfalls offen ist, und eine Abdeckung
4 zum Verschluß des Geldbehälters 3. Im Geldbehälter 3 sind
eine Vielzahl von Papiergeldfächern 5 und Münzfächern 6
ausgebildet, während an beiden Seiten des Geldbehälters 3
schienenartige Führungsabschnitte 7, die sich von den
Unterseiten der Papiergeld- und Münzfächer nach unten erstrecken,
sowie Haltlöcher 8 ausgeformt sind. Darüber hinaus ist eine
innere Lade 12 vorhanden, die durch eine Bodenplatte 10 und
eine Vorderplatte 11 gebildet wird, die sich von der
Vorderkante der Bodenplatte 10 senkrecht nach oben erstreckt, und
die an den Führungsabschnitten 7 entlang angeordnet ist, so
daß sie herausgezogen werden kann, wodurch sie, mit dem
Geldbehälter 3 zusammenwirkend, einen Aufnahmeabschnitt 9
bildet. Sowohl an der Vorderseite 13 der Lade 2 als auch an
der Vorderplatte 11 der Innenlade 12 sind schlitzartige
Einführungsöffnungen 14 ausgeformt, die mit dem
Aufnahmeabschnitt 9 in Verbindung stehen. Die Einführungsöffnungen 14
der Lade 2 und der inneren Lade 12 haben die gleiche Form
und Größe. Des weiteren sind Halteklinken 15 zum elastischen
Eingriff in die Haltelöcher 8 integral an beiden Seiten der
inneren Lade 12 ausgeformt, und ein Arretiermechanismus 17
wird sowohl durch die Halteklinken 15 als auch die
Haltelöcher 8 gebildet. Der Geldbehälter 3 und die innere Lade 12,
die 50 zu einem Körper verbunden sind, bilden einen
Aufnahmebehälter 23 mit Oben-Unten-Doppelaufbau.
-
Beim Gebrauch des Ladenaufbaus dieser Bauart wird Lade 2
herausgezogen und die Abdeckung 4 entfernt, dann wird
Bargeld in den Geldbehälter 3 gelegt, während ein
Kreditkartenbelegzettel 16 oder ein Geschenkgutschein oder ähnliches
durch eine Einführungsöffnung 14 in den Aufnahmeabschnitt 9
eingeführt wird, der sich unterhalb des Geldbehälters 3
befindet.
-
Nach Schließen des Ladens, in dem sich die Registrierkasse
befindet, wird der Aufnahmebehälter 23 aus der Lade 2
entnommen, und nach Auflegen der Abdeckung 4 wird der Behälter
zu einem sicheren Aufbewahrungsort gebracht, wie
beispielsweise zu einem Geldsafe. In diesem Fall werden der
Geldbehälter 3 und die innere Lade 12 in einem Stück gleichzeitig
entnommen. Damit werden die Zettel 16 usw., die im
Aufnahmeabschnitt 9 aufbewahrt werden, ebenfalls zusammen mit dem
Bargeld, das im Geldbehälter 3 aufbewahrt wird, entnommen,
so daß sie nie auf dem Boden der Lade 2 liegenbleiben. Damit
fällt die aufwendige Arbeit des Einsammelns der Zettel 16
usw. fort und die Entnahme ist gewährleistet. Zur Entnahme
der Zettel 16 usw. aus dem Aufnahmeabschnitt 9 wird die
innere Lade 12 aus dem Geldbehälter 3 herausgezogen.
-
Da der Geldbehälter 3 und die innere Lade 12 durch den
Arretiermechanismus 17 arretiert sind, wird verhindert, daß sich
die innere Lade 12 beim Transport vom Geldbehälter 3 löst.
-
Eine zweite Ausführung der vorliegenden Erfindung wird im
folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben, bei der
die gleichen Teile wie bei der ersten Ausführung mit den
gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, um auf die Erklärung
verzichten zu können, (was auch im folgenden gilt). Bei
dieser Ausführung sind die Einführungsöffnungen 14 als echter
Kreis ausgeformt. Obwohl in Fig. 3 derartige
Einführungsöffnungen 14 nur an der Vorderseite 13 der Lade 2 dargestellt
sind, befinden sich Einführungsöffnungen 14 mit der gleichen
Form und Größe auch an der Vorderplatte 11 der inneren Lade
12. Daher wird ein Zettel 16 oder ähnliches rund
zusammengerollt und in diesem Zustand durch eine Einführungsöffnung 14
in den Aufnahmeabschnitt 9 eingeschoben. Der Zettel 16 oder
ähnliches nimmt dann im Aufnahmeabschnitt 9 seine Form
wieder an, so daß, wenn er einmal in den Aufnahmeabschnitt 9
eingeführt ist, verhindert wird, daß er sich durch die
Einführungsöffnungen 14 rückwärts nach außen bewegt.
-
Fig. 4 stellt eine Abwandlung der Form der
Einführungsöffnungen 14 dar, die die Form eines Meniskus hat. Auch bei
dieser Form der Einführungsöffnungen 14 kann verhindert
werden, daß sich der Zettel 16, wenn er einmal eingeführt ist,
rückwärts nach außen bewegt.
-
Die Form der Einführungsöffnungen 14 ist nicht auf die in
Fig. 3 dargestellte Kreisform oder die in Fig. 4
dargestellte Meniskusform beschränkt. Es kann jede andere Form
gewählt werden, wenn sie eine Rückwärtsbewegung des Zettels
16 usw. verhindern kann.
-
Eine dritte Ausführung der vorliegenden Erfindung wird im
folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 5 beschrieben. Bei
dieser Ausführung wird ein Aufnahmebehälter 18 verwendet, der
durch ein integrales Element eines Oben-Unten-Doppelaufbaus
gebildet wird. Das heißt, der Aufnahmebehälter 18 umfaßt
einen Geldbehälter 3 als eine obere Stufe, dessen Oberseite
offen ist und einen Aufnahmeabschnitt 9 als untere Stufe,
dessen Vorderseite offen ist, wobei eine
Aufnahmebehälterabdeckung 19 an der offenen Vorderseite des Aufnahmeabschnitts
9 angebracht ist. Die Aufnahmebehälterabdeckung 19 kann um
eine Drehachse 20 geschwenkt werden, die am unteren
Abschnitt derselben angebracht ist, und ihre
Vorwärtsschwenkbewegung wird durch eine Sperre 21 verhindert, die von der
Oberseite des Aufnahmeabschnitts 9 nach unten vorsteht.
Darüber hinaus wird die Aufnahmebehälterabdeckung 19 mittels
einer Feder 22, die zwischen der Abdeckung und der
Unterseite des Aufnahmeabschnitts 9 angebracht ist, an die Sperre
21 gedrückt.
-
Wenn bei diesem Aufbau ein Zettel 16 durch eine
Einführungsöffnung 14, die nur an der Vorderseite 13 der Lade 2
ausgeformt ist, eingeführt wird, wird die
Aufnahmebehälterabdeckung 19 durch den Zettel 16 geöffnet, wodurch der Zettel
in dem Aufnahmeabschnitt 9 aufgenommen werden kann.
Anschließend wird die Abdeckung 19 durch die Feder 22
geschlossen, wodurch der Zettel 16 in dem Aufnahmeabschnitt 9
gehalten wird.
-
Die zum Öffnen der Aufnahmebehälterabdeckung 19
erforderliche Kraft muß geringer sein als die Festigkeit des Zettels
16, der in der Lage sein muß, der Biegekraft beim Anstoßen
an die Abdeckung 19 zu widerstehen. Daher sind die Formen
der Einführungsöffnungen 14, wie sie in Fig. 3 und 4
dargestellt sind, d. h. Formen, die die Festigkeit des Zettels 16
verbessern, besser für diese Ausführung geeignet.