DE417052C - Registrierkasse mit einem Schrank fuer Kreditverkaufzettel - Google Patents

Registrierkasse mit einem Schrank fuer Kreditverkaufzettel

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DE417052C
DE417052C DEA32900D DEA0032900D DE417052C DE 417052 C DE417052 C DE 417052C DE A32900 D DEA32900 D DE A32900D DE A0032900 D DEA0032900 D DE A0032900D DE 417052 C DE417052 C DE 417052C
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Germany
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cash register
locking
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locking device
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DEA32900D
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INTERNAT ACCOUNTING MACHINE CO
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INTERNAT ACCOUNTING MACHINE CO
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines

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  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Registrierkasse mit einem Schrank für Kreditverkaufzettel. Die Erfindung bezieht sich auf Buchhaltungsmaschinen, Registrierkassen u. dgl. In Maschinen dieser Art ist es bekannt, die verschiedenen Verkaufs- oder anderen Geschäftsvorgänge mechanisch in verschiedene- Additionswerke einzutragen, um so den Gesamtbetrag der verschiedenen Geschäftsvorgänge leicht übersehen zu lassen. Um nun mit einer derartigen Maschine die Buchhaltung möglichst innig zu verbinden, ist es auch bekannt, mit dem Additions- und Eintragungswerk einen Schrank zu verbinden, in welchem die Kontos der einzelnen Kreditkunden auf Zetteln, Karten o. d-1. eingetragen werden, und eine Sperrvorrichtung anzuordnen, welche bewirkt, daß die für gewöhnlich verriegelten Karten- oder Zettelschubladen nur dadurch entriegelt werden können, daß der Verkäufer, der die Eintragung vornehmen will, eine ihm zugehörige Taste niederdrückt. Es kann also keine Eintragung in die Karten stattfinden, wenn nicht gleichzeitig mechanisch durch die Maschine angegeben wird, welcher Beamte für die Eintragung verantwortlich ist. Gemäß vorliegender Erfindung gibt der Druck auf die die Bezeichnung des Verkäufers tragende Taste auch ein `'erriegelungswerk für die Hauptantriebswelle der Kasse frei. Die beiden Sperrungen für die Zettelplatten wie für die Hauptwellen werden also gleichzeitig durch den Druck auf die Taste des Verkäufers ausgelöst, und zwar durch eine beiden Sperrvorrichtungen gemeinsame, durch die Taste bewegte Auslöseschiene.
  • Die bei einem Druck auf die Verkäufertaste in Bewegung gesetzte Auslöseschiene bewegt auch Teile eines Mechanismus, durch welchen eine Glocke oder ein anderes hörbares Signal gegeben wird, damit der Eigentümer des Geschäfts, falls er in der Nähe sein sollte, benachrichtigt wird, daß ein Kreditkauf oder eine Eintragung in ein Konto eines Kunden vorgenommen wird.
  • Ein solcher Mechanismus zur Sperrung und Entriege'_ung von Zettelschubladen dieser Art ist im nachstehenden beschrieben, und zwar ist Abb. i eine Gesamtansicht einer solchen Registrierkasse.
  • Abb.2 ist ein wagerechter Schnitt in größerem :Maßstab zur Darstellung der Kartenkästen.
  • Abb.3 ist in größerem Maßstab eine Ansicht der Tasten, die die Bezeichnung der Verkäufer tragen, und der Auslöseschiene.
  • Abb.4 ist eine Draufsicht auf diese Teile. Abb.5 gibt in schaubildlicher Ansicht die Anordnung der Schubladen und ihrer Kästen wieder, und Abb.6 zeigt die Sperrvorrichtung für diese Schubladen.
  • Zur Erläuterung der Schubladen für die Krediteintragungen sowie der Sperrvorrich- , tun- für diese Schubladen sei hier nur im allgemeinen auf die Gesamtanordnung der Registrierkasse hingewiesen. Sie ist in Abb. i dargestellt und umfaßt ein Gehäuse i mit einem daraufstehenden Schrank 2 für die Eintragezettel. In der Pultwand 3 des Gehäuses sind in bekannter Weise Tastensätze angeordnet, deren Einzelbedeutung unten kurz erwähnt wird. In der gekrümmten Wand .1, die sich vom Pult 3 zum Boden erstreckt, sind die Ab'_eselöcher 5 für die verschiedenen Additionswerke angeordnet. Ein Hebel ; in einem Schlitz dieser gekrümmten Wand gestattet die Einstellung der Maschine zur Eintragung von Additionen in einem bestimmten Registrierwerk. Die gekrümmte Wand wird während des Tages durch einen Deckel i i abgeschlossen, der bei io einen Sperrhaken zum Eintritt in die öffnung 9 besitzt und vermittels des Scharniers 12 in die in Abb. t gezeigte Lage geschwungen werden kann. Neben dem Satz von Registrierwerken befindet sich die Geldschublade 14 mit den öffnungen :132 sowie eine andere Schublade 15, in welche durch einen Schlitz .168 Zettel eingeworfen werden können, die beispielsweise über Ausgaben quittieren, welche während des Tages gemacht worden sind. An einer Seitenp'.atte des Gehäuses befindet sich ein Deckel i9 für die öffnung 17 im Gehäuse; bei öffnung dieses Deckels schwingt die Plattform i 8 nach unten, auf welcher der Papierstreifen i33 angeordnet ist. Dieser Papierstreifen, dem das Farbband 132 mit dem Schaltwerk 6o i und 6o2 zugeordnet ist, wird mittels des Schaltwerks 567 von seiner Spule 6i9 abgewickelt. Das Druckwerk, durch welches auf diesem Papierstreifen der Betrag sowie andere Angaben, die sich auf das abgewickelte Geschäft beziehen, je nach der Auswahl der angeschlagenen Tasten eingetragen werden, ist nicht dargestellt.
  • Die Tasten auf der Pultwand 3 des Gehäuses sind in Sätzen 3o bis 33 angeordnet, S und zwar enthält jeder Satz in seinen Vertikalreihen die gleiche Anzahl von Tasten. Die Tasten 3o bezeichnen die Art der geschäftlichen Eintragung. Die drei Reihen 3 i links dienen zur Bezeichnung der Kundennummern, so daß also beispielsweise die gezeigte Maschine Eintragungen für 999 Kunden gestattet. Es folgt dann eine Reihe 32, in welcher die Bezeichnung der einzelnen Verkäufer auf den Tasten erscheint, und schließlich ein Satz von fünf Tasten 33, die die Höhe der einzutragenden Summe angeben. Die in der gekrümmten Wand 4 erscheinenden Öffnungen 2.1 bis 28 lassen dann in bekannter Weise die jeweiligen Summen der einzelnen Registrierwerke für die verschiedenen Geschäftsvorgänge ablesen. Die Hauptkurbel 22 ist an der rechten Seite der Maschine gezeigt.
  • Die Buchungskarten, auf welchen die Geschäftsvorgänge für Kreditkunden eingetragen werden, befinden sich auf Zettelplatten :178 in Schubladen 473. Mehrere solcher Schubladen sind zu einem Stoß vereinigt, und bei Erweiterung des Kundenkreises können andere Schubladen zugefügt werden. Alle Schubläden werden von demselben Mechanismus überwacht. Diese Schubladen sitzen gleitbar in Kästen ,170, aus welchen sie bei 471 herausgezogen werden können. Sie gleiten dabei auf dem Boden der Kästen vermittels der Flansche 474 (Abb. 5, 6). Die Schubladen haben nach Abb. 5 vorn die aufrechten Eckflanschen 475, und ferner besitzen sie nach innen gerichtete Führungsleisten 477, auf welchen die einzelnen Zettelplatten 478 gleitbar unterstützt sind.
  • Zur Entfernung einer Schublade 473 kann ein Verkäufer den Finger in die Kerben 476 (Abb.5) einstecken. Auf den Platten 478 befinden sich Wände ,179, durch welche die Plattenoberfläche in besondere Abteile .18o für die Karten zerlegt wird. Jedes Abteil kann durch einen Scharnierdeckel ,181 geschlossen werden; um den Deckel in Verschlußstellung zu halten, ist bei 482 am Vorderende ein Federhaken angeordnet. Wenn der Verkäufer den Federhaken ,182 etwas nach vorn, während andere Arme ,189 und 4go in die Höhe, da das Scharnier federnd ausgebildet ist.
  • Alle Schubladen 473 sind für gewöhnlich gegen Entfernung verriegelt. An den Seiten der Schubladen 473 befinden sich Stifte 48,1 (Abb. 5). Diese Stifte werden nach Einführung der Schubladen in die Stöße von den Sperrungen 485 erfaßt, welche nach Abb. 6 an ihren hinteren Enden bei 486 schwingbar unterstützt sind. Von dem Unterstützungspunkt aus erstreckt sich ein Arm 488 nach vorn, während andere Arme 489 und .190 nach oben und unten gehen. Der Haken 491 hat eine abgeschrägte Unterkante 492, damit beim Einschieben der Schublade und Anstoß i` des Stiftes 48,1 gegen die Unterkante die Ausschwingung des Hakens um den-Zapfen :186 erfolgt. Der seitwärts ragende Fuß :193 am untersten Haken stützt sich auf eine Nase 494 eines Armes 195, der auf dem Zapfen 496 in der Seitenplatte der Maschine schwingbar gelä"ert ist. Dieser Arm ruht an einem Punkt zwischen seiner Aufhängungsstelle 496 und seiner Nase 49.1 für gewöhnlich auf einer Abflachung 497 eines Kragens ,198, welcher drehbar auf der Welle .199 sitzt; von diesem Kragen erstreckt sich ein Griff 5oo rückwärts. Durch eine öffnung im Gehäuse der Maschine kann dieser Griff 5oo in die in Abb. 6 gestrichelt angedeutete Lage geschwungen werden. Jeder nach oben gc'---nde Arm :189 eines Hakens läuft in einen Kopf 5o1 aus, und der Fuß 493 von jeden nächsthöheren Haken 485 stützt sich auf dem Kopf 501 des darunter gelegenen Gliedes ab. Wird also das unterste Sperrglied 485 durch Ausschwingung des Handhebels 5oo und des Armes 495 hochgestellt, so werden auch alle darüber ge'.egeiren Sperrglieder hochgestellt, so daß die Stifte: .18.1 aller Schubladen 473 freigegeben werden.
  • Jede Zettelplatte 478 besitzt zwei an sie ange'_enkte Scharnierglieder 50,1, welche paarweise durch die Zapfen 5o5 vereinigt sind (Abb. 2, 51. Die über den Zapfen herausragenden Enden 5o8 der Scharnierglieder 5o4 legen sich gegen senkrechte Stangen 515, 516 (Abb. 2, 5), welche unter Vermittlung der Arme 513, 514 (Abb. 6) oben und unten an parallele senkrechte Schwingwellen 511 und 512 angeschlossen sind. Von den Armen 513, 514 ragt nun nach vorn unter den Schrank für die Buchungsarten je eine Flachschiene 517 (Abb. 6), die an ihren Vorderenden in eine Schwingwelle 518 eingesteckt sind. Diese Schwingwelle 518 befindet sich am oberen Ende eines Hebels 519, der durch den Zapfen Sao an der Innenfläche der nicht dargestellten Seitenplatten der Maschine schwingbar gehalten ist. Der Hebel 519 wird ausgeschwungen, wenn eine jener Tasten 32 niedergedrückt worden ist, die die Bezeichnung des Verkäufers enthalten. Es kann also ein Offnen des Kartenschrankes nur dann stattfinden, wenn eine Eintragung gemacht wird, die angibt, welcher Verkäufer für die öffnung des Schrankes verantwortlich ist.
  • Mit Bezug auf Abb. 3 und 4 sei erläutert, daß alle Tastenschafte 51 der oben mit 30 bis 33 bezeichneten Tasten die Knöpfe 53 tragen und sich durch den Flansch 47 einer Gestenplatte 46 hindurch erstrecken, In Abb. 3 und 4 ist die Reihe von Tasten 32 dargestellt, welche die Bezeichnung der Verkäufer tragen. Beim Druck auf eine Taste wird die Schiene 521 verschoben. Der Druck auf die Taste erfolgt entgegen der Wirkung einer Feder 56, die bei 57 an denn Tastenschaft und bei 57' am Flansch 47 befestigt ist. Die Rahmenplatte 46, die in der Maschine feststeht (und wovon je eine für jede Tastenreihe angeordnet ist ), hat nahe ihrem unteren Ende die äsen 48, in welchen die Zapfen 6o und 61 einer Halteplatte 58 schwingen, so daß die niedergedrückte Taste durch den Flansch 59 dieser Platte in bekannter Weise verriegelt wird. Die nebeneinander angeordneten Gestenplatten 46 werden durch die Querschiene 41' nahe dem Vorderende und die Schwingwellen 42, 43 nahe dem rückwärtigen Ende in Stellung gehalten, wobei diese Schienen in die Seitenplatten 37 des Gestelles eingesetzt sind.
  • Bei einem Druck auf eine Taste der Reihe 32, die die Verkäufe bezeichnet, wird eine mit Dreieckzähnen 523 versehene Schiene 521 dadurch nach links (Abb. 3) verschoben, daß eine Nase 524 an dem niedergedrückten Schaft 51 längs einer Kante eines Zahnes abwärts gleitet. Die Schiene 521 führt sich in Leisten 522 der betreffenden Gestellplatte 46 und ist am rückwärtigen Ende mit dem auf der Schwingwelle 42 festsitzenden Arm 525 gelenkig verbunden. Wird also die Schiene 521 verschoben, so wird auch die Welle 42 ausgeschwungen. Eine andere Schiene 527 (Abb. 3) liegt schräg und wird verschiebbar von einem Zapfen 528 gehalten, der durch den Schlitz 529 der Schiene geht. Eine Feder 53o, bei 531 an der Platte 46 befestigt, zieht die Schiene 527 für gewöhnlich nach oben. In eine Kerbe 532 an der linken Kante der Schiene 527 legt sich der Stift 533 am Ende eines doppelarmigen Hebels 534, der seinen Schwingpunkt bei 535 hat. Der andere Arm dieses Hebels trägt den Stiel 536 eines Hammers 537 für die Glocke 538.
  • Auf der Schwingwelle 42 sitzt fest ein Arm 54o, dessen Stift 541 sich gegen die Schrägschiene 527 legt; um sie bei Ausschwingung dieser Welle nach rechts zu drücken und durch die Feder des Hebels 534 den Hammer zum Anschlag zu bringen.
  • Ein Daumen 543, auf der Hauptwelle 21 verkeilt, drückt mit einer Nase gegen einen Fuß 542 der Schiene 527, so daß bei jeder vom Verkäufer besorgten Ausschwingung dieser Hauptwelle nach vorn (im Uhrzeigergegensinn der Abb. 3) die durch den Druck auf eine Taste der Reihe 32 entriegelte Schiene 527 durch die Feder 53o etwas nach oben verschoben wird, um bei der in bekannter Weise, z. B. durch eine Feder, herbeigeführten Rückschwingung der Hauptwelle (im Uhrzeigersinne) wieder in die in Abb.3 in vollen Linien gezeigte Lage gebracht zu werden.
  • Auf der Welle 42 sitzt ferner ein Sperrliaken 544 (Abb. 6), der gewöhnlich einen Stift 545 eines Armes 546 auf jener Welle 5 i 8 erfaßt, in die das Vorderende der Flachschienen 517 eingesteckt ist, und dadurch die Ausschwingung des Hebels 5i9 um die Welle 520 verhindert. Solange dieser Eingriff zwischen dem Haken 544 und dem Stift 545 aufrechterhalten wird, kann also der Schrank für die Buchungskarten nicht geöffnet werden, so daß demnach nur ein Öffnen stattfinden kann, wenn der Verkäufer eine Taste der Reihe 32 angeschlagen hat. Von einem einheitlich mit dem Haken 544 ausgebildeten Arm 548 führt ein Glied 549 einem anderen Sperrhaken 55o, welcher von dem Zapfen 5 5 i abwärts reicht und nach Ausschwingung von der Feder 554 wieder zurückgezogen wird. Die Nase 552 des Hakens 55o legt sich für gewöhnlich gegen einen Stift 98 zwischen Armen 97', die an der Hauptwelle 21 befestigt und andererseits an einen Verbindungshebel ioo angeschlossen sind, der zum Arm io2 der Vorgelegewelle 43 führt. Der Haken 55o, 552 muß also freigegeben werden, ehe die Welle 21 ausgeschwungen werden kann, und auch diese Freigabe geschieht demnach durch einen Druck auf eine den Verkäufer bezeichnende Taste 32. Dieser Druck löst auch die Sperrung der Schiene 517 durch den Haken 544 aus, so daß nunmehr irgendeine Zettelplatte 478 herausgezogen werden kann.
  • Auf der Vorgelegewelle 43 sitzt fest auch ein Kurbelarm 555, an welchen sich beweglich eine Schiene 556 mit einem Schlitz 557 ansetzt. Durch diesen Schlitz erstreckt sich die Warze 558 des Hebels 5i9. Wird der Hebel 5i9 also nach rechts in die gestrichelt gezeichnete Lage geschwungen, was beim Herausziehen irgendeiner Zettelplatte 478 durch die Schienen 517 stattfindet, und nachher die Hauptkurbelwelle 21 ausgeschwungen, so stößt das Ende des Schlitzes 557 gegen die Warze 558 und zieht dadurch den Hebel 519 wieder auf die in vollen Linien gezeigte Lage zurück. Die Schraube 559 am Ende des Schlitzes 557 gestattet eine Einstellung der Bewegungsgröße.
  • Sollte der Eigentümer der Maschine wünschen, eine Buchungskarte nachzusehen, ohne die Maschine selbst zu bedienen, d. h. ohne eine Taste 32 anzuschlagen, so kann der Kartenschrank dadurch geöffnet werden, daß ein Hebel 56o von der in Abb. 6 gezeigten Stellung abwärts gedrückt wird. Die seitliche Zunge 561 dieses Hebels nimmt nämlich dann den Sperrhaken 544 mit, und damit sind alle Zettelplatten freigegeben. Zur Sicherung des Hebels 56o in der einen oder anderen Endlage dient eine bei 563 befestigte Feder 562. Sie hat bei 564 und 565 Ausbuchtungen, welche eine Warze 566 des Hebels 56o erfassen und halten. Nach Abb. 6 wird der Hebel 56o von der Feder in einer Stellung gesichert, die zur Auslösung der Zettelplatten 478 den Anschlag einer Verkäufertaste 32 erfordert. Bei Ausschwingung des Hebels 56o jedoch kann. diese Warze in die andere Ausbuchtung 565 geraten, und dadurch wird der Hebel in der anderen Stellung gesichert. In dieser Stellung sind dann die Sperrhaken 544 und 552 nicht in Eingriff mit den zugehörigen Zapfen, und es können also die einzelnen Zettelplatten 478 herausgenommen werden.
  • Beim Gebrauch dieses Kartenschrankes drückt der Verkäufer erst auf jene Taste 32, die seine eigene Bezeichnung enthält, und durch diesen Druck auf die Taste wird unter Vermittlung der Schiene 521 der Sperrhaken 544 in Auslösestellung gebracht. Der Verkäufer erfaßt dann den Knopf 478', zieht die betreffende Zettelplatte 478 heraus, macht die Buchung und schlägt dann die anderen Tasten an, nämlich die, welche die Art des Geschäftsvorganges, die Nummer des Kunden und den Wert des Betrages bezeichnen. Dann drückt er die Kurbel 22 nach vorn, wodurch in bekannter Weise die Eintragungen, Summierungen usw. mechanisch vorgenommen werden und wieder vollständige Verriegelung der Zettelplatten eintritt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Registrierkasse mit einem Schrank für Kreditverkaufzettel, der für gewöhnlich verschlossen ist und erst nach dem Niederdrücken einer Verkäufertaste geöffnet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrvorrichtung (544, 517, 519) für die Zettelplatten (478) des Buchhaltungsschrankes und eine Sperrvorrichtung (98, 550, 552) für die Hauptantriebswelle (21) gleichzeitig durch Niederdrücken einer Taste der Verkäufertastenreihe (32) ausgelöst werden, wobei die angeschlagene Taste eine beiden Sperrvorrichtungen gemeinsame Auslöseschiene (521) bewegt.
  2. 2. Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwelle (21) durch ein Gestänge (97', Zoo, 555, 556) die Sperrvorrichtung (544, 517, 519) für die Zettelplatten (478) beeinilußt, um diese Sperrvorrichtung bei der Vorwärtsschwingung der Hauptwelle (21) wieder in die Verriegelungsstellung zu bringen, während die Sperrvorrichtung (98, 55o, 552) für die Hauptwelle (21) bei deren Zurückschwingung von selbst wieder in die Sperrlage übergeht.
  3. 3. Registrierkasse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswellen (21, 43) und die Sperrvorrichtung (544, 517, 519) für die Zettelplatten durch zwei verschiebbare Glieder (519.556) so in Verbindung stehen, daß das Glied (519) beim Herausziehen eines Zettelkastens bewegt werden kann, ohne das andere Glied (556) zu beeinflussen, während die Bewegung dieses anderen Gliedes (556) beim Vorwärtsschwingen der Hauptwelle (21) das erste Glied (519) mitnimmt.
  4. 4. Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sperrhaken (544, 552) zur Verriegelung des Kartenschrankes und der Hauptwelle (21) durch ein Glied (549) verbunden sind, so daß nach Entriegelung der beiden Haken sie durch eine an den einen Haken (552) angeschlossene Feder (554) wieder nachgiebig in die Sperrstellung gebracht werden.
  5. 5. ' Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise mit schrägen Zähnen versehene Schiene (52 i), welche beim Druck auf ,eine Verkäufertaste (32) verschoben wird, an ihrem Ende auf eine Welle (42) einwirkt, auf welcher sich auch der Sperrhaken (544) für den Kartenschrank befindet.
  6. 6. .Registrierkasse nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß unter Vermittlung der Schiene (521) eine Schiene (527) in Bewegung gesetzt wird, welche mit einem akustischen Signalmechanismus zusammenwirkt.
  7. 7. Registrierkasse nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die den Signalmechanismus beherrschende Schiene (527) durch die Hauptwelle (21) bei deren Rückschwingung in die Bereitschaftsstellung zurückgebracht wird. B. Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verschiebung der einzelnen Zettelplatten (478) Scherenhebel (5o4) ausschwingen, um ihrerseits auf zwei allen Zettelplatten gemeinsame . Wellen (515, 516) einzuwirken, an welche Schienen (517) angeschlossen sind, deren Enden durch den Haken (544) der Kartenschranksperrvorrichtung für gewöhnlich verriegelt werden. g. Registrierkasse nach Anspruch z und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwirkung der einzelnen Scherenglieder (504) auf die allen Zettelplatten (478) gemeinsame Welle (515, 516) unter Vermittlung von Hebeln (513, 514) erfolgt, die an ihren freien Enden die Wellen (515, 516) tragen und sich um senkrechte Wellen (511, 5 i 2) drehen. io. Registrierkasse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen allen Schubladen (_473) gemeinsamen Auslösehebel (494), welcher bei seiner mittels eines Handgriffes (5oo) bewirkten Drehung in die Freigabestellung den mit der untersten Schublade zusammenwirkenden Sperrhaken (,191) anhebt, wobei durch diesen Haken die zu den anderen darüber befindlichen Schubladen gehörigen Haken (4g1) ebenfalls alle gleichzeitig angehoben und ausgelöst werden, während beim Rückgang des Hebels (494) alle Haken (491) gleichzeitig in die Riegelstellung fallen und den ganzen Schubladensatz dadurch verriegeln.
DEA32900D 1916-08-07 1920-02-03 Registrierkasse mit einem Schrank fuer Kreditverkaufzettel Expired DE417052C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955552C (de) * 1952-04-25 1957-01-03 Max Matthiesen Registrierkasse Buchungsgeraet fuer Registrierkassen und aehnliche Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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