DE692438C - Registrierkasse oder Buchungsmaschine - Google Patents

Registrierkasse oder Buchungsmaschine

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DE692438C
DE692438C DE1938N0042758 DEN0042758D DE692438C DE 692438 C DE692438 C DE 692438C DE 1938N0042758 DE1938N0042758 DE 1938N0042758 DE N0042758 D DEN0042758 D DE N0042758D DE 692438 C DE692438 C DE 692438C
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DE1938N0042758
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Description

Es ist eine Registrierkasse für die Registrierung selbständiger Einzelbeträge, unselbständiger Einzelbeträge und Aufrechnungssummen bekannt, bei der jeder Taste einer Sondertastengruppe zwei Zähler zugeordnet sind. Von diesen wird der eine beim Einführen der unselbständigen Einzelposten und der andere beim Ziehen einer Aufrechnungssumme fortgeschaltet. Außerdem ist für selb- ständige Einzelbeträge der gleichen Sonderart noch ein dritter Zähler vorhanden, der allerdings durch eine zweite Taste ausgewählt werden muß. Mit Hilfe dieser drei Zähler ist der Geschäftsinhaber in der Lage, die Anzahl der innerhalb 'eines bestimmten Zeitraumes !abgeschlossenen Verkätife tmd der in diesen enthaltenen Posten oder Stücfee festzustellen.
Um für eine derartige Feststellung mit einer kleineren Anzahl von Zählern auskommen zu können, werden die beiden einer Taste zugeordneten und bei Aufrechnungsvorgängen in der angegebenen Weise fortgeschalteten Zähler gemäß der Erfindung bei der Einführung eines selbständigen Einzelbetrages mittels der Zählerauswählvorrichtung zur gemeinsamen Fortschaltung ausgewählt, so daß der eine von ihnen die in sich abgeschlossenen Verkäufe (selbständige Einzelbeträge, Aufrechnungsvorgänge) und- der andere die in diesen enthaltenen Posten oder Stücke zählt. - <
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es bedeuten .
Fig. ι eine schematische Darstellung des Einstellfeldes, Fig. 2 eine schematische Darstellung der Zähleranordnung, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Schnittes durch die Zählerauswahl- und -fortschaltvorrichtung entsprechend der Linie 3-3 der Fig. 6, Fig. 4 eine Seitenansicht von Einzelheiten der Einrichtung zum Verschieben einer mit Steuerscheiben besetzten Welle durch den Gangart-
hebel, Fig. 5 eine Draufsicht auf die beiden mit Steuerscheiben zur Zählwerksauswahl besetzten Wellen, Fig. 6 eine Draufsicht auf die Zählerauswahl- und -fortschaltvorrichtung, Fig. 7 eine Seitenansicht eines Schnittes durch die Zählerauswahl- und -fortschaltvorrichtung entsprechend der Linie 1J-J der Fig. 6 mit der Auswahlvorrichtung für den Zwischensummenzähler, Fig. 8 eine Seitenansicht von Einzelheiten der Auswahlvorrichtung für die Zähler Endsummen und Zwischensummen, Fig. 9 eine Seitenansicht eines Schnittes durch die Zählerauswahi- und -fortschaltvorrichtung entsprechend der Linie 9-9 der Fig. 6 mit der Auswahl- und Fortschaltvorrichtung für die Zähler Endsummen und Zwischensummen, Fig. 10 eine "schematische Darstellung der den einzelnen Zählern zugeordneten Steuerscheiben nach Drücken bestimmter Sondertasten, Fig. 11 eine Seitenansicht der Nullstellvorrichtung für die Zähler, Fig. 12 eine Vorderansicht der Sperrvorrichtung für bestimmte Summenziehrasten und für den Zählernullstellhebel, Fig. 13 eine Seitenansicht des Nullstellhebels für die Zähler und Fig. 14 eine Seitenansicht einer Ziffernscheibe eines Zählers:
Das Einstellfeld der als Ausführungsbeispiel dienenden Maschine (Fig. 1) umfaßt mehrere Reihen von Betragstasten 50, eine Reihe von Verkauf ertasten 51 und eine Geschäftsarttastenreihe 52, 53, von denen die Tasten 52 Aufrechnungstasten und die Tasten 53 Einzelbetragstasten sind. Schließlich ist' noch ein Gangarthebel 54 vorhanden, der normalerweise seine Additionsstellung einnimmt und für den drei Zwischensummenoder Ableserasten oberhalb und drei Endsummen, oder Nullstellrasten unterhalb der Normallage vorhanden sind.
Das mit der Geschäftsarttastenreihe 52, 53 zusammenarbeitende !nicht dargestellte Schaltwerk stellt eine Stange 89 (Fig. 6) ein, deren unteres Ende an einen auf einer Welle 92 drehbaren Arm 90 angelenkt ist. Der Arm 90 ist durch eine auf der Welle 92 drehbare Buchse 91 mit einem Zahnsegment 94 (s. auch Fig. 3) verbunden, das mit einem auf einem festen Zapfen 96 drehbaren Zahnsegment 95 in Eingriff steht. Das Zahnsegment 95 kämmt mit einem auf einer Welle 98 drehbaren und mit einer Buchse 99 gekuppelten Zahnrad· 97. Mit der Buchse 99 ist ferner ein Zahnrad 100 gekuppelt, das über ein breiteres, auf einer Welle 102 drehbares Zwischenrad 101 mit einem auf einer Welle 104 befestigten Zahn rad 103 in Eingriff steht. Über dieses Vorgelege wird die Welle 104 entsprechend der gedrückten Geschäftsarttaste 52 oder 53 eingestellt. Ist keine dieser Tasten gedruckt, so wird die Welle 104 durch die nicht dargestellte Nullanschlagklinke der Geschäftsarttastenbank eingestellt.
Mit dem nicht dargestellten Schaltwerk der Verkäufertastenreihe 51 steht ein Ritzel 157 (Fig. 3 und 6) in Verbindung, das mit einem auf der Welle 102 befestigten Ritzel 158 in Eingriff steht, so daß also die Welle 102 entsprechend der gedrückten Verkäufertaste 51 eingestellt wird.
Durch die Überführung des Gangarthebels 54 in eine der Summenziehstellungen wird in an sich bekannter und darum nicht näher beschriebener Weise eine Welle 175 (Fig. 3 und 4) etwas im Uhrzeigersinne gedreht. Auf der Welle 175 ist ein Arm 185 befestigt, dessen Stift 186 von dem Gabelschlitz eines auf einer Welle 188 befestigten Armes 187 umfaßt wird. Ferner sind mit der Welle 188 zwei Hubarme 193 und 194 (vgl. auch Fig. 5) verbunden, die auf die beiden Enden der in festen Seitenwänden 189 und 190 (Fig. 3 und 5) drehbar gelagerten Welle 104 einwirken können. Durch die Uhrzeigerdrehung der Welle 175 werden über die Arme 185 und 187 die Hubarme 193 und 194 ausgeschwenkt, die die Welle 104 gemäß Fig. 5 und 6 nach rechts schieben. Die weitere Uhrzeigerdrehung, die die Welle 175 in an sich bekannter Weise während eines Summenziehvorganges erhält, hat auf die Stellung der Welle 104 keinen Einfluß mehr.
Durch die Verstellung des Gangarthebels 54 wird in an sich bekannter Weise eine Welle 92 (Fig. 7) gedreht, und zwar entgegen dem Uhrzeigersinne, wenn der Gangarthebel 54 in eine Zwischensummenziehstellung gebracht wird, und im Uhrzeigersinne, wenn der Gangarthebel in eine Endsummenziehstellung übergeführt wird. An diesen Drehungen der Welle 92 nimmt ein auf ihr befestigter Arm 197 teil.
Die als Aüsführungsbeispiel dienende Maschine besitzt einundzwanzig Sonderzähler (Fig. 2), die in vier parallelen Reihen bzw. Gruppen vor dem Einstellfeld angeordnet sind. Von diesen vier Reihen umfassen drei je fünf und eine sechs Zähler. Die oberste Reihe umfaßt die Verkäuferzähler, die mit den gleichen Buchstaben^, B, D, E und H no wie die zugehörigen Verkäufertasten 51 (Fig. 1) bezeichnet sind und die von den einzelnen Verkäufern bewirkten Verkäufe zählen. Die folgende Zählerreihe ist ebenfalls den Verkäufern zugeordnet und dient zum Zählen der einzelnen Posten, aus denen sich die Verkäufe zusammensetzen* Die dritte Reihe enthält die Zähler, welche die Verkäufe nach den Geschäftsarten Bar, Kredit, Bez. Rechnung, Ausgabe und Kein Verkauf ge-120 trennt angeben, und zwar unabhängig davon, aus wieviel einzelnen Posten sich ein Verkauf
zusammensetzt, sowie den Zähler für die Zwischensummen. In der untersten Reihe schließlich befinden sich die Zähler Barposten und Kreditposten, ferner ein Additionszähler, der angibt, wie oft mit der Maschine ein Additionsvorgang durchgeführt ist, ohne daß der eingestellte Betrag in eines der Einzel-. addierwerke eingeführt wurde. Außerdem enthält die unterste Zählerreihe - noch einen ίο Kundeftzähler, der* bei jedem durch einen Verkäufer bewirkten Geschäftsvorgang, jedoch nicht bei gedruckter Additionstaste 52 (Fig. 1) um eine Einheit weitergeschaltet wird. Der Endsummenzähler -in der untersten Reihe schließlich gibt die Anzahl der mit der Maschine durchgeführten Summenziehvorgänge in der gleichen Weise an, wie der Zwischensummenzähler die durchgeführten Zwischensummenziehvorgänge zählt.
Die Angaben der Zähler können durch Fenster 200 .(Fig. 2) einer Abdeckplatte 201 hindurch abgelesen werden, die mit einer Vorderwand 202 (Fig. 11) für das Zähler- - ' aggregat aus einem Stück besteht. Unterhalb der Abdeckplatte 201 befindet sich eine durchsichtige Platte 203, die einen Zugang zu den Zählern durch die' Fenster 200 verhindert. Die Bezeichnungen für die Zähler sind auf Streifen 204 (Fig. 2) enthalten, die sich unterhalb der Fenster 200 befinden. Die Abdeckplatte 201 und die Vorderwand 202 (Fig. 11) sind an den beiden Seitenwänen 189 und 190 befestigt.
Die Zähler sind auf vier Wellen 210-213 (Fig. 3) angeordnet, die in Rahmen 214-217 drehbar gelagert sind. Die Rahmen 214-217 sind an den Seitenwänden 189 und 190 befestigt. Jeder Zähler umfaßt mehrere Ziffernscheiben 220 (Fig. 7), mit denen je ein Schaltrad 221 verbunden ist. Für jeden Zähler ist auf der zugehörigen Welle 210-213 ein Fortschaltbügel 222 drehbar gelagert, der eine Querstange 224 trägt. Auf der Querstange 224 ist eine krallenartige, durch eine Feder belastete Fortschaltklinke 223 untergebracht, die mit den Schalträdern 221 zusammenarbeitet und die Ziffernscheiben 220 um eine Einheit weiterschaltet, wenn der Fortschaltbügel 222 entgegen dem Uhrzeigersinne ausgeschwenkt wird. Federbelastete Klinken 225 hindern die Schalträder 221 und die Ziffernscheiben 220 an einer Rückdrehung. Die Gegenzeigerschwenkung des Bügels 222 und dessen Rückführung in. die Ruhelage wird mittels eines Antriebshebels 226 bewirkt, der mit einem Gabelschlitz einen Stift 227 des Fortschaltbügels 222 umfaßt.
Bei der Gegenzeigerdrehung des Fortschaltbügels 222 schaltet die Krallenklinke 223 die niedrigststellige Ziffernscheibe 220 um eine Einheit weiter. Jedes Schaltrad 221 weist eine tiefere Ausnehmung 228 auf, in die die Kralle der Klinke 223 einfällt, wenn die zugehörige Ziffernscheibe von 9 auf ο übergeht. Die Ausnehmung 228 läßt zu, daß die Klinke 223 sich etwas im Gegenzeigersinne um die Querstange 224 dreht, so daß die Kralle des nächsthöheren Stellenwertes wirksam wird und die zugehörige Ziffernscheibe 220 um eine Einheit weiterschalten kann.
Antriebsvorrichtung für die Zähler
Die allen Zählern gemeinsame Antriebsvorrichtung umfaßt mehrere Querstangen 230 (Fig. 3 und 6), die durch zwei Seitenlaschen
232 und 233 (Fig. 6) zu einem Rahmen zusammengefaßt sind. Jeder Zählerreihe ist eine Querstange 230 zugeordnet, auf der die bereits erwähnten Antriebs'hebel 226 drehbar gelagert sind und durch Distanzrohre 234 in den Ebenen der zugehörigen Stifte 227 gehalten werden. Die beiden Enden der Querstangen 230 sind in waagerechten Längsschlitzen 231 (Fig. 3) der Seitenwände 189 und 190 geführt.
Der Antriebsrahmen 230, 232, 233 wird während jedes Maschinenganges einmal hin und her bewegt. Hierzu dient ein auf der Maschinenhauptwelle 41 befestigtes Zahnrad 43 (Fig. 9), in dessen Kurvennut 235 eine Rolle 236 des einen Armes eines auf einem festen Stift 238 drehbaren Hebels 237 geführt ist: Der andere Arm des Hebels 237 greift mit einem Stift 239 in den Gabelschlitz eines auf einer Welle 241 befestigten Armes 240. Auf der in den Sei ten wänden 189, 190 drehbaren Welle 241 sind ferner zwei Gabelarme 242 und 243 befestigt, die mit ihren Gabelschlitzen über Stifte 244 und 245 (s. auch Fig. 6) der Laschen 232 und 233 greifen.
Durch die Gegenzeigerdrehung des Hebels 237 -werden die Welle 241 und die Arme 242, 243 im Uhrzeigersinne gedreht und infolgedessen der Antriebsrahmen 230, 232,
233 nach rechts bewegt (Fig. 3, 7 und 9). Werden jetzt in noch näher zu beschreibender Weise die unteren Enden der Antriebshebel 226 angehalten, so drehen sich diese Hebel 226 bei der Bewegung des Antriebsrahmens 230, 232, 233 nach rechts um die an ihren unteren Enden unterhalb der Querstange 230 befindlichen Gelenkzapfen im Uhrzeigersinne und,, schwenken dadurch die zugehörigen Fortschaltbügel 222 entgegen dem Uhrzeigersinne aus, wobei die Klinken 223 die zügehörigen Zähler um je eine Einheit weiterschalten.
Zählerauswahlvorrichtung
Das untere Ende eines jeden Antriebshebeis 226 ist an eine Lasche 250 (Fig. 7) angelenkt, die von je einem auf der gemäß
Fig. 7 rechten und der äußersten linken Querstange 230 drehbaren Arm 251 getragen wird. Die Antriebshebel 226 auf der äußersten rechten und linken Querstange 230 übernehmen selbst die Wirkung der Tragarme 251 ■ (vgl. Fig. 9). Jede Lasche 250 hat einen sich abwärts erstreckenden Fortsatz 252 mit einem Stift 253. Jeder Lasche 250 ist ein auf einer Querstange 255 drehbarer Fühlhebel 254 (Fig. 3) zugeordnet. Die Querstange 255 wird von zwei Hebeln 256 und 257 (Fig. 3, 7 und 9) getragen, die auf einer in den Seitenwänden 189 und 190 drehbaren Welle 258 befestigt sind.. Die sich gemäß Fig. 3 nach links erstreckenden vorderen Enden der Fühlhebel 254 befinden sich normalerweise in der Bahn der 'Stifte 253 und verhindern dadurch eine Bewegung der zugehörigen Lasche 250 zusammen mit dem Antriebsrahmen 230, 232,
233. Dadurch werden die zugehörigen Antriebshebel 226 an ihren unteren Fortsätzen festgehalten, so daß sie sich bei einer Bewegung des Antriebsrahmens 230, 232, 233 um ihre Verbindungszapfen mit den Laschen 250 drehen und die zugehörigen Zähler in der beschriebenen Weise fortschalten. Die Fühlhebel 254 können in noch zu beschreibender Weise durch Steuerscheiben aus ihrer Sperrstellung gegenüber den Stiften 253 entfernt werden. In diesem Falle bewegen die Laschen 250 sich zusammen mit dem Antriebsrahmen 230, 232, 233, wobei die Antriebshebel 226 sich unwirksam um die Stifte 227 der Bügel 222 drehen und die Zähler nicht fortschalten.
Im Ruhezustand der Maschine legen sich die abwärts reichenden Fortsätze 252 der Laschen 25° §fe£ien eine von den Seitenwänden 189, 190 getragene Ouerstange 259.
Die Zähler (mit Ausnahme derjenigen für Endsummen und Zwischensummen) werden in gleichzeitiger Abhängigkeit von den Verkäufertasten 51 und den Geschäftsarttasten 52 und 53 ausgewählt. Während der Einführung der unselbständigen Einzelposten eines Aufrethnungsvorganges erfolgt die Auswahl der Zähler in Abhängigkeit von den Verkäufertasten 51 und den Aufrechnungstasten 52. Beim Ziehen, der zugehörigen Aufrechnungssumme kommt noch die Einwirkung des in die Endsummenziehstellung 1 (Fig. 1) gebrachten Gangarthebels 54 hinzu. Die Auswahl der Zähler in Abhängigkeit von den Sondertasten 51-53 und dem Gangarthebel 54 erfolgt mittels einer Anzahl von durch diese Einstellmittel eingestellten Steuerscheiben.
Auf der durch das Sonderschaltwerk der Verkäufertastenreihe 51 eingestellten Welle 102 (Fig. 5 und 6) sind zehn Steuerscheiben 270-279 befestigt, während die durch das Schaltwerk der Sondertastenreihe 52, 53 eingestellte Welle 104 mit neunzehn Paaren von Steuerscheiben, wie z. B. 280, 281 und 282, 283, besetzt ist.
Jedes Steuerscheibenpaar der Welle 104 ist einem der Zähler zugeordnet, während je eine der Scheiben 270-279 der Welle 102 zusammen mit einem Steuerscheibenpaar der Welle 104 die Auswahl der zugehörigen Zähler bestimmt. Da sich auf der Welle 104 neunzehn · Steuerscheibenpaare und m auf der Welle 102 nur zehn Steuerscheiben befinden, so können nur zehn Steuerscheibenpaare, wie z. B, die Steuerscheiben 280 und 281, gemeinsam mit einer der Steuerscheiben 270-279 eine Auswahlwirkung ausüben. Die übrigen neun Steuerscheibenpaare der Welle 104, zu denen z. B. die Steuerscheiben 282, 283 gehören, be- · stimmen allein die Auswahl der zugehörigen Zähler. An sich könnte die Einrichtung natürlich auch so getroffen sein, daß jedem Steuerscheibenpaar der Welle 104 eine Steuerscheibe auf der Welle 102 entspricht. Die rechte Steuerscheibe eines jeden Steuerscheibenpaares der Welle 104, also z. B. die Steuerscheiben 280 und 282, befindet sich normalerweise in der wirksamen Lage, um die Auswahl der zugehörigen Zähler während der Betragseinführungsvorgänge zu steuern. Die linke Steuerscheibe eines jeden Paares, also z. B. die Steuerscheiben 281 und 283, befindet sich normalerweise in der unwirksamen Lage. Soll eine Aufrechnungssumme gezogen werden, so wird durch die Überführung des Summenziehhebels 54 in die Aufrechnungssummenstellung die Welle 104, wie bereits erwähnt, nach rechts geschoben, wodurch die rechte Scheibe eines jeden Paares in die unwirksame und die linke Scheibe in die wirksame Lage gelangt.
Die Welle 102, auf der die Scheiben 270-279 befestigt sind, kann (im Gegensatz zu der Welle 104) seitlich nicht verschoben werden, so daß sich ihre Steuerscheiben ständig in der wirksamen Lage befinden und jede von ihnen zusammen mit der gerade in der wirksamen Lage befindlichen Steuerscheibe des zugehörigen Paares der Welle 104 die Auswahl der in Betracht kommenden Zähler steuert.
Jeder Fühlhebel 254 besitzt zwei Nasen no 284 und 285 (Fig. 3), von denen die eine mit der zugehörigen, in der wirksamen Lage befindlichen Steuerscheibe der Welle 104 und die andere mit der zugehörigen Steuerscheibe der Welle 102 zusammenarbeitet. Federn 286 halten die Fühlhebel 254 normalerweise' in Berührung mit Querstangen 287 und 288. In der durch diese*· Querstangen bestimmten Lage befinden sich die vorderen Enden der Fühlhebel 254 in der Bahn'der Stifte 253 und die Nasen 284 und 285 außer Berührung mit den Steuerscheiben der Wellen 104 und 102.
Die Querstangen 287 und 288 sind in den Seitenwänden 189'und 190 untergebracht und' mit Ringnuten zur Führung der Fühlhebel 254 versehen. Die Federn 286 sind an eine Querstange 289 (Fig. 7) angeschlossen, die von zwei auf einer Welle 292 befestigten Hebeln 290 und 291 (Fig. 7 und 9) getragen wird. Die gemäß Fig. 3, 7 und 9 linken Arme der Hebel 290 und 291 sind durch Laschen 293 und 294 mit den linken Armen der Hebel 256 und 257 verbunden. Die Welle 292 ist drehbar in den Seitenwänden 189 und 190 gelagert.
Während jedes Maschinenganges werden die hinteren Enden der Fühlhebel 254 (Fig. 3.) angehoben, damit die Nasen 284 und 285 mit dem Umfang der zugehörigen Steuerscheiben der Wellen 104 und 102 in Berührung kommen können. Treffen dabei die Nasen 284 und 285 der Fühlhebel 254 auf einen .vollen Teil einer Steuerscheibe, so wählen diese Fühlhebel keinen Zähler aus. Treten jedoch die Nasen 284 und 285 eines Fühlhebels 254 in Ausnehmungen der Steuerscheiben ein, so bewirken diese Fühlhebel eine Fortschaltung der zugehörigen Zähler.
Während jeder Hauptwellenumdrehung der Maschine wird die Welle 258 (Fig. 9) mittels einer Rolle 295 am vorderen (gemäß Fig. 9 linken) Ende des Hebels 237 im Zusammenwirken mit einem bajonettförmigen Gabelschlitz 296 eines auf der Welle 258 befestigten Armes 297 zuerst im Gegenzeiger- und dann im Uhrzeigersinne ausgeschwenkt, wobei mittels der Hebel 256 und 257 die Querstange 255 auf und ab bewegt wird. * Da dabei die vorderen (linken) Enden der Fühlhebel 254 durch die Federn 286. mit der Ouerstange 287 in Berührung gehalten werden, führen die Fühlhebel 254 (Fig. 3) eine Gegenzeigerdrehung um die Querstange 287 aus und kommen mit ihren Nasen 284 und 285 in Berührung mit den zugehörigen Steuerscheiben.
Treffen die Nasen 284 und 285 von irgendwelchen Fühlhebeln 254 auf einen vollen Teil einer der ihnen zugeordneten Steuerscheiben, so werden die hinteren Enden dieser Fühlhebel an einer weiteren Aufwärtsbewegung bzw. Gegenzeigerdrehung gehindert, so daß diese Fühlhebel durch die weitere Aufwärtsbewegung der Ouerstange 255 entgegen der Kraft der Federn 286 um die Querstange 255 gedreht und ihre vorderen Enden aus der Bewegungsebene der zugehörigen Stifte 253 entfernt werden. Infolgedessen können die diesen Fühlhebeln 254 zugeordneten Laschen 250 sich zusammen mit dem Antriebsrahmen 230, 232, 233 bewegen, wobei sich· die Antriebshebel 226 unwirksam um die Stifte 227 der Zählerfortschaltbügel 222 drehen.
Treten dagegen die Nasen 284 und 285 eines Fühlhebels 254 in Ausnehmungen der zugehörigen S teuer scheiben ein, so können die hinteren Enden dieser Hebel sich etwas weiter aufwärts bewegen bzw. im Gegenzeigersinne drehen, ohne daß die vorderen Enden dieser Fühlhebel aus der Bahn · der zugehörigen Stifte 253 entfernt werden. Infolgedessen werden die zugehörigen Laschen 250 daran gehindert, sich gemeinsam mit dem Antriebsrähmen 230, 232, 233 zu bewegen. Es müssen sich also die Antriebshebel 226 um ihre unteren Anlenkzapfen drehen, wobei sie die zugehörigen Fortschaltbügel 222 im Gegenzeigersinne ausschwenken.
In Fig. 10 sind schematisch die den Fühlhebeln 254: zugeordneten Steuerscheiben der Wellen 102 und 104 in einer Stellung.gezeichnet, die sie einnehmen, wenn die Verkäufertaste A der Reihe 51 und die Geschäftsarttaste Kreditaufrechnung der Tastengruppe 52 gedrückt sind. Das oberste Feld der äußersten linken Spalte der Fig. 10 zeigt die S teuer scheiben 280 und 2.70 für den dem Verkäufer A zugeordneten Zähler, die die Fortschaltung des Zählers A bei Additionsvorgängen steuern. Da durch die gedruckte Taste Kreditaufrechnung ein · Aufrechnungsvorgang eingeleitet ist, so wird die Fortschal- tung des Verkäuferzählers A während der Registrierung eines jeden zu diesem Aufrechnungsvorgang gehörigen unselbständigen Einzelpostens verhindert, da der Zähler A lediglich die von dem Verkäufer A völlig abgeschlossenen Verkäufe zählt. Im vorliegenden Fall wird die Fortschaltung des Zählers A dadurch verhindert, daß die Nase 284 des Fühlhebels 254 auf einen vollen Teil der Steuerscheibe 280 trifft.
Unterhalb der beiden S teuer scheiben 280 und 270 sind die beiden Steuerscheiben 281 und 270 dargestellt,' die die Auswahl _des Zählers A beim Ziehen einer Aufrechnungssumme bestimmen. Wie bereits erwähnt, wird durch die Überführung des Gangarthebels 54 in die Rast Aufrechnungssumme die Welle 104 nach rechts geschoben und dadurch die Steuerscheibe 280 aus der Ebene der Steuerscheibe 270 entfernt und'die Steuer- no scheibe 281 in diese Ebene gebracht. Da beim Ziehen der Äufrechnungssumme in dem angenommenen Fall beide Nasen 284 und 285 in Ausnehmungen der Steuerscheiben 281 und 270 eintreten, wird der Zähler A um eine Einheit fortgeschaltet.
In dem dritten Feld von oben der äußersten linken Spalte der Fig. 10 ist die Stellung der die Fortschaltung des Zählers für die Ge- ' schäftsart Bar bestimmenden S teuer scheiben 282 und 283 angegeben, von denen die Steuerscheibe 282.bei der Betragseinführung
und die Steuerscheibe 283 für das Summenziehen wirksam wird. Eine die Fortschaltung des Zählers Bar bestimmende Steuerscheibe auf der Welle 102 ist nicht vorhanden. Da sowohl bei der Einführung der unselbständigen Einzelposten als auch beim Ziehen der Aufrechnungssumme die Nase 284 des dem Zähler Bar zugeordneten Fühlhebels 254 auf einen vollen Teil der Steuerscheibe 282 bzw. 283 trifft, so kommt unter den angegebenen Bedingungen eine Fortschaltung des Zählers Bar nicht in Betracht.
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Auswahl der Zähler für Endsummen und Zwischensummen
■ Die Auswahl der beiden Zähler für Endsummen und Zwischensummen erfolgt mittels zweier miteinander verbundener und auf ao einem festen Stift 302 drehbarer Steuerscheiben 300 und 301 (Fig. 7 und 8), von denen die Scheibe 300 dem Endsummenzähler und die Scheibe 301 dem Zwischensummenzähler zugeordnet ist.. Mit den Steuerscheiben 300 »5 und 301 arbeiten zwei Fühlhebel 303 und 304 zusammen, von denen der Hebel 303 eine Nase 305 und einen sich seitwärts erstreckenden Stift 306 aufweist, während der Hebel 304 mit einer Nase 307 und einem sich seitwärts erstreckenden Stift 308 versehen ist. Die Hebel 303 und 304 sind ähnlich ausgebildet wie die Fühlhebel 254. Der einzige Unterschied besteht darin, daß die Hebel 303 und 304 Stifte 306 und 308 anstatt der Nasen 285 aufweisen.
Die Steuerscheibe 300 ist mit einer Ausnehmung 309 versehen, in deren oberer Kante sich eine Rast 310 befindet. Ebenso weist die Steuerscheibe 301 eine Ausnehmung 311 auf, in deren oberer Kante sich eine Rast 312 befindet. Der Stift 306 greift in die Ausnehmung 309 der Scheibe 300 hinein und arbeitet mit ihrer oberen Kante zusammen. In gleicher Weise erstreckt sich, der Stift 308 in die Ausnehmung 311 der Scheibe 301 und stellt sich an der oberen Kante dieser Ausnehmung ein. Die Fühlhebel 303 und 304 sitzen drehbar auf der Querstange 255 und werden in der gleichen Weise angetrieben wie die Fühlhebel 254. .
Dadurch, daß die Stifte 306 und 308 sich, normalerweise gegen die oberen Kanten der Ausnehmungen 310 und 311 legen, verhindern sie eine Aufwärtsbewegung der hinteren Enden der Hebel 303 und 304 während eines Betragseinführungsvorganges. Bei einer Aufwärtsbewegung . der Querstange 25 5 werden deshalb die Fühlhebel 303 und 304 entgegen der Kraft der Federn 286 im Uhrzeigersinne gedreht und ihre vorderen Enden aus der Bahn der zugehörigen Stifte 253 entfernt.
Infolgedessen können sich die zugehörigen Laschen 250 zusammen mit dem Antriebsrahmen 230, 232, 233 bewegen, wobei die Antriebshebel 226 für die Zähler Endsummen und Zwischensummen eine unwirksame Bewegung um die Stifte 227 ausführen.
Sind die Steuerscheiben 300 und 301 jedoch so eingestellt, daß sich die Rast 310 oder 312 unmittelbar oberhalb des Stiftes 306 oder 308 befindet, so läßt diese Rast eine Aufwärtsbewegung des hinteren Endes des Fühlhebels 303 bzw. 304 während eines Maschinenganges zu, wobei sich dieser um die Querstange 255 im Gegenzeigersinne drehen kann und sein vorderes Ende in der Bahn der Stifte 253 bleibt. Infolgedessen kann die zugehörige Lasche 250 an der Bewegung des Antriebsrahmens 230, 232, 233 nicht teilnehmen, so daß der Antriebshebel 226 für den Zähler Endsummen oder Zwischensummen sich um seinen unteren Anlenkzapfen drehen und den Fortschaltbügel 222 ausschwenken kann.
Die Einstellung der Steuerscheiben 300 und 301 erfolgt mittels des durch den Gangarthebel 54 verstellten Armes 197 (Fig. 7 und 9), der bei Betragseinführungsvorgängen mit einem Stift 321 in eine Rast 322 eines auf der Welle 302 drehbaren" Einstellhebels 323 greift. Der Einstellhebel 323 besitzt zwei Hubkanten 324 und 325, auf die der Stift 321 einwirkt, wenn der Gangarthebel 54 aus seiner Additionsstellung entfernt ist.
Wird der Gangarthebel 54 in eine der unterhalb seiner Additionsrast befindlichen Rasten für Endsummenabnahme (Fig. 1) gebracht, so wird der Arm 197 im Uhrzeigersinne gedreht. Dabei wird der Stift 321 aus der Rast 322 entfernt, wirkt nunmehr auf die 1°° Hubkante 324 ein und dreht den Einstellhebel 323 entgegen dem Uhrzeigersinne. Wird dagegen der Gangarthebel 54 auf eine der oberhalb der Additionsrast befindlichen Zwischensummenziehrasten eingestellt, so »°5 wirkt der Stift 321 auf die Hubkante 325 und dreht den Einstellhebel 323 im Uhrzeigersinne. Der Einstellhebel 323 besitzt zwei Anschlagarme 326 und 327, die im Zusammenwirken mit einem festen Stift 328 der Seitenwand 190 die dem Einstellhebel 323 durch den Stift 321 erteilte Drehung im Gegenzeigersinne oder im Uhrzeigersinne begrenzen. Der Einstellhebel 323 ist mit der Steuerscheibe 301 dadurch verbunden, daß eine auf seinem Stift 332 drehbare Klinke unter der Wirkung einer Feder 333 mit einem zugeschärften Teil in eine von drei Einkerbungen 330 der Steuerscheibe 301 einreift. Normalerweise befindet sich die Klinke 329 mit der mittleren der drei Einkerbungen 330 in Eingriff. Die Belastungs-
feder 333 für die Klinke 329 ist zwischen dem Anschlagarm 327 und einem Fortsatz 324 der Klinke 329 gespannt.
Die S teuer scheiben 301 und 300 werden also über die Klinke 329 mitgenommen, wenn der Einstellhebel 323 entgegen oder im Uhrzeigersinne gedreht wird. Wird der Einstellhebel 323 entgegen dem Uhrzeigersinne ausgeschwenkt, so gelangt die Rast 310 der Steuerscheibe 300 oberhalb des Stiftes 306 und läßt eine Fortschaltung des Zählers für die Endsummen- zu. Durch eine Uhrzeigerdrehung des Einstellhebels 323 wird die Rast 312 der Steuerscheibe 301 in den Bereich des ■ 15 Stiftes 308 gebracht, so daß der Zähler für die Zwischensummen um eine Einheit weitergeschaltet wird.
Da die als Ausführungsbeispiel dienende Maschine bei End- und Zwischensummenzieh-
zo vorgängen zwei Hauptwellenumdrehungen ausführt, so muß verhindert werden, daß der ausgewählte Zähler für Endsummen oder Zwischensummen während eines derartigen Summenziehvorganges zweimal fortgeschaltet wird. Hierzu dient ein auf einem festen Stift 341 drehbarer Winkelhebel 340 (Fig. 8), der durch eine auf der Hauptwelle 41 befestigte Hubscheibe 34*2 einmal im Uhrzeigersinne ausgeschwungen wird. Gegen Ende einer
Uhrzeigerdrehung der Hauptwelle 41 trifft nämlich ein an der Hubscheibe 342 befestigter Stift 343 auf eine Nase 344 an dem einen Arm des Hebels 340 und schwenkt diesen im Uhrzeigersinne aus, bis der. Stift 343 die
Nase 344 freigegeben hat und der Hebel 340 unter der Wirkung seines Eigengewichtes seine Normallage wieder einnimmt, in der sich sein vorderer Hebel gegen einen Anschlagstift 345 der Seitenwand 190 legt.
Wird der Hebel 340 in der beschriebenen Weise im Uhrzeigersinne ausgeschwenkt, so trifft sein Vorsprung 346 auf eine von zwei Schrägkanten 347 oder 348 (Fig. 8) der Steuerscheibe 300 und bringt dadurch die Steuerscheiben 300 und 301 gegen Ende der ersten Hauptwellenumdrehung eines Sum-
. menziehvorganges in die Normallage zurück.
Bei dieser Bewegung der Steuerscheiben 300 und 301 wird die Klinke 329 aus der mittleren Einkerbung 330 hinausgedrängt und tritt je nach der Drehrichtung der Steuerscheiben 300 und 301 in die rechte oder linke Einkerbung 330 ein. Infolgedessen werden die S teuer scheiben 300 und 301 während der zweiten Hauptwellenumdrehung eines Summenziehvorganges in der unwirksamen Lage gehalten,,in die sie durch den Hebel 340 gebracht sind, während der Einstellhebel 323 in derjenigen Stellung bleibt, in die er durch die Verstellung des Gangarthebels 54 bewegt worden ist. Der Zähler für Endsummen oder Zwischensummen kann also während' der zweiten Hauptwellenumdrehung eines Summenziehvorganges nicht noch einmal fortgeschaltet werden. Wird der Gangarthebel 54 in seine normale Additionsstellung zurückgebracht, so dreht der Arm 197 auch den Einstellhebel 323 in seine Normallage zurück, der über die Klinke 329 die Steuerscheiben
300 und 301 mitnimmt, aus ihrer unwirksamen. Mittelstellung entfernt und . in eine Lage bringt, in der entweder die Steuerscheibe 300 oder die Steuerscheibe 301 wirksam werden würde. In dieser Lage verbleiben die Steuerscheiben 300 und 301 bis zum Ende des nächsten Betragseinführungsvorganges, während dessen Hauptwellenumdrehung der Hebel 340 wiederum im Uhrzeigersinneausgeschwungen wird. Dabei trifft der Vorsprung 346 auf eine der beiden Schrägkanten 347 und 348 und bringt die Steuerscheiben 300 und 301 in ihre unwirksame Normallage. Bei dieser Rückstellung der Steuerscheiben 300 und 301. wird die Klinke 329 aus der rechten oder der linken Einkerbung 330 herausgedrückt und kommt wieder mit der mittleren Einkerbung der Steuerscheibe 301 in Eingriff.
Diese Art der Rückführung der Steuerscheiben 300 und 301 macht wiederum eine Verhinderung der Fortschaltung des Zählers für Endsummen oder Zwischensummen während des Betragseinführungsvorganges vor der Rückführung der Steuerscheiben 300 und
301 erforderlich. Hierzu dienen zwei auf der Welle 104 mittels Naben 351 und 352 befestigte Vollscheiben 349 und 350 (Fig. 5 bis 7 und. 9), die abseits von der Hauptgruppe der1 Steuerscheiben 280-283 auf dem rechten Ende der Welle 104 untergebracht sind und normalerweise im Zusammenwirken mit den Nasen 305 und 307 der Fühlhebel 303 und 304 die Auswahl der zugehörigen Zähler verhindern. Wird durch die Entfernung des Gangarthebels 54 aus seiner normalen oder-105 Additionsstellung die Welle 104 nach rechts geschoben, so werden die Scheiben 349 und 350 aus den Ebenen der Nasen 305 und 307 entfernt, so daß die Fortschaltung der Zähler für Endsummen oder Zwischensummen einzig und allein von der Stellung der Steuerscheiben 300 und 301 abhängt.
Um auch, abgesehen von den Zählern für .Endsummen und Zwischensummen, die Fortschaltung der übrigen Zähler während der zweiten Hauptwellenumdrehung eines Summenziehvorganges zu verhindern, ist eine Sperrschiene 360 (Fig. 3 und 6) zwischen den Wellen 102 und 104 und parallel zu diesen angeordnet, deren untere Kante sich über die hinteren Enden sämtlicher Fühlhebel 254 erstreckt. Die Sperrschiene 360 ist an zwei
Armen 361 und 362 angelenkt, die durch eine auf einer Querstange 364 drehbaren Buchse 363 fest miteinander verbunden sind. Gegen Ende der ersten Hauptwellenumdrehung eines .5 Summenziehvorganges wird die Sperrschiene 360 abwärts bewegt, um eine Aufwärtsbewegung der hinteren Enden der Fühlhebel 254 und damit eine Fortschaltung der zugehörigen Zähler während der zweiten Hauptwellenumdrehung zu verhindern.
Die Welle 175 (Fig. 3) erfährt, wie bereits erwähnt, durch die Überführung des Gangarthebels 54 aus der Additions- in eine Endoder eine Zwischensummenziehstellung eine anfängliche Uhrzeigerdrehung und eine weitere Uhrzeigerdrehung selbsttätig gegen Ende der ersten Hauptwellenumdrehung eines Summenziehvorganges und dreht dabei die Welle 188 um ein entsprechendes Stück im Gegen-
1.0 zeigersinne. Auf der Welle 188 (Fig. 3) ist ein Arm 365 befestigt, dessen Stift 366 mit einer Kante 367 und einer Ausnehmung 368 des Armes 362 zusammenarbeitet. Bei der Gegenzeigerdrehung, die die Welle 188 durch
«5 die Überführung des Gangarthebels 54 in eine seiner Summenziehstellungen erfährt, bewegt sich der Stift 366 an der zur Welle 188 konzentrischen Kante 367 entlang, ohne eine Bewegung des Armes 362 herbeizuführen.
Wenn die Welle 188 während der ersten Hauptwellenumdrehung eines Summenziehvorganges eine weitere Gegenzeigerdrehung erfährt, so tritt der Stift 366 in die Ausnehmung 368 ein und dreht den Arm 362 und über die Buchse 363 auch den Arm 361 im Uhrzeigersinne, wodurch die Sperrschiene 360 in ihre Sperrstellung abwärts bewegt wird. Gegen Ende der zweiten Hauptwellenumdrehung des Summenziehhebels wird die Welle 188 im Uhrzeigersinne zurückgedreht, wobei der Stift 366 aus der Ausnehmung 368 austritt und die Arme 361 und 362 mit der Sperrschiene 360 in die Normallage zurückgebracht werden.
Nullstellung der Zähler
Die Zähler der beiden obersten" Reihen (Fig. 2) sind einzelnen Verkäufern zugeordnet, während die Zähler der beiden unteren Reihen mit Ausnahme der Zähler für Endsummen und Zwischensummen allen Verkäufern gemeinsam sind. Um in solchen Geschäften, in denen in verschiedenen Schichten gearbeitet wird, zu Beginn einer neuen Schicht die einzelnen Verkäufern zugeordneten Zählwerke auf Null stellen zu können, die allen Verkäufern gemeinsamen Zähler jedoch weiterlaufen zu lassen, ist ein einziger, allen Zählwerken gemeinsamer Nullstellhebel 380
"o (Fig.. 11 und 13) vorgesehen, der zwei ver-. schiedene Stellungen einnehmen kann. Ist er hineingedrückt, so können die beiden oberen Reihen mit den einzelnen Verkäufern zugeordneten Zählern auf Null gestellt werden, während bei etwas herausgezogenem Nullstellhebel 380 die Zähler der beiden unteren Reihen, mit Ausnahme der Zähler für Endsummen und Zwischensummen, nullgestellt werden können.
Auf den Wellen 210-213 (Fig.· 11), auf denen die Ziffernscheiben 220 der Zähler untergebracht sind, ist je ein Ritzel 382-385 befestigt, von denen die Ritzel 382 und 383 über ein auf einem festen Zapfen 387. drehbares Zwischenrad 386 mit einem auf einem festen Zapfen 392 drehbaren Zahnrad 390 und die'Ritzel 384 und 385 über ein auf einem festen Stift 389 drehbares Zwischenrad 388 mit einem ebenfalls auf den Zapfen 392 drehbaren Zahnrad 391 (Fig. 13) in Eingriff stehen. Die Zahnräder 386 und 390 einerseits und die Zahnräder 388 und 391 andererseits befinden sich zu beiden Seiten einer Trennplatte 393.
Jede der Wellen2io-2i3 weist die übliche Längsnut 394 (Fig. 14) auf, in die, falls die Welle entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht wird, die an jeder Ziffernscheibe 220 befindliche federbelastete Mitnehmerklinke 395 einfällt. Ist der Nullstellhebel 380 hineingedrückt, so können das Zahnrad 390 und infolgedessen auch die Wellen 210 und 211 im Gegenzeigersinne gedreht werden. Ist der Nullstellhebel 380 jedoch etwas herausgezogen, so ist nur eine Gegenzeigerdrehung des Zahnrades 391 und damit der Wellen 212 und 213 möglich. .
Um die Nullstellung von zwei Zählwerksreihen vorzunehmen, wird der Nullstellhebel 380 von Hand im Gegenzeigersinne ausge-Schwüngen. Der Nullstellhebel 380 ist mit einem Längsschlitz 400 auf dem Zapfen 392 geführt. Auf dem Zapfen 392 ist ferner eine Scheibe 401 angeordnet, in deren Längsschlitze 402. Führungsstifte 403 des Null- ">s Stellhebels 380 hineingreifen.
Auf der dem Beschauer abgewendeten Seite des Nullstellhebels 380 befindet sich ein Stift 404, mittels dessen der Nullstellhebel 380 mit einem der Zahnräder 390 und 391 gekuppelt lln werden kann. Zu diesem Zwecke kann der Stift404 mit Schlitzen405 und.406 in den Zahnrädern 390 und 391 zusammenarbeiten, die konzentrisch zu dem Zapfen 392 verlaufen und in radialen Teilen 407 und 408 endigen. 11S
Befindet sich der Nullstellhebel 380 in seiner in Fig. 11 und 13 dargestellten eingedrückten Lage, so befindet sich der Stift 404 in dem radialen Teil 407 des Schlitzes 405 und verbindet den Hebel 380 mit dem Zahn- >2< > rad 390, das nunmehr entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht werden kann, um die auf
den Wellen 210 und 211 untergebrachten Zähler in die Nullstellung zurückzuführen. Wird der Nullstellhebel 380 dagegen etwas herausgezogen, so tritt der Kupplungsstift 404 in den radialen Teil 408 des Schlitzes 406 ein, wodurch der Nullstellhebel 380 mit dem Zahnrad 391 gekuppelt wird. Mit Hilfe dieses Zahnrades 391 können die auf den Wellen 212 und 213 befindlichen Zähler in die
ίο Nullage zurückgebracht werden. Wird das eine oder das andere der Zahnräder 390 oder 391 durch den Nullstellhebel 380 gedreht, so gleitet der Stift 404 in dem konzentrischen Teil des Schlitzes 405 oder 406 des jeweils nicht bewegten Zahnrades 390 bzw. 391.
Um zu verhindern, daß die Einstellung des 'Nullstellhebels 380 in radialer Richtung geändert wird, nachdem bereits die Nullstellbewegung begonnen hat, ist* eine bogenför- mige Platte 414 mit einem zum Zapfen 392 konzentrischen Ringflansch 415 vorgesehen. Der Ringflansch 415 weist eine Ausnehmung 416 auf, in deren Bereich sich ein Stift 417 des Hebels 380 befindet, wenn der Nuljstellhebel 380 seine Ruhelage einnimmt. "Durch Verstellung- des N!ullstellliebels.38o in radialer Richtung gelangt der Stift 417 durch die' Ausnehmung 416 hindurch inner- oder außerhalb des Ringflansches 415. Wird der NuIlsfellhebel 380 durch eine Gegenzeigerdrehung aus seiner Ruhelage entfernt, so kann an der Einstellung des Nullstellhebels 380 in radialer Richtung während des Nullstellvorganges nichts mehr geändert werden.
Ein Vollhubgesperre verhindert eine Rück-. drehung des Nullstellhebels 380, bis dieser seinen Hub in beiden Richtungen beendet hat.
Dieses Vollhubgesperre besteht aus einer zweiarmigen Klinke 420 (Fig. 11), die mit einem Längsschlitz-421- auf einem festen Stift 422 geführt ist. Eine auf einem festen Stift 424 drehbare Halteklinke 423 hält unter der Wirkung einer Feder 426, die zwischen einem Stift 427 der Klinke 423 und einem festen Stift 428 gespannt ist, die Klinke 420 mit der Sperrverzahnung 425 der Scheibe 401 in Eingriff.
Normalerweise legt sich die Kante 429 der Halteklinke 423 gegen die rechte Seite einer Nase 430 der Sperrklinke 420, sucht also die Sperrklinke 420 im Uhrzeigersinne zu drehen, und hält das rechte Ende des Schlitzes 421 in Berührung mit dem Stift 422. Bei dieser Stellung der Teile wird der Haken 431 der Klinke 420 aus den Zahnlücken der Sperrverzahnung 425 ausgerückt und kommt wieder mit ihnen in Eingriff, wenn der Nullstellhebel 380 im Gegenzeigersinne gedreht wird. Nähern sich der Hebel 380 und die Scheibe 401 dem Ende ihrer Gegenzeigerbewegung, so trifft ein Finger 432 der Scheibe4oi auf den Haken 431 und schiebt die Sperrklinke 420 auf- dem Stift 422 nach rechts. Bei dieser Verschiebung der Sperrklinke 420 wird auch die Halteklinke 423 entgegen der Kraft der Feder 426 zur Seite gedrückt, bis die Spitze der Nase 430 die Kante 429 verlassen hat und. in den Bereich der Kante 433 der Halteklinke 423 gelangt ist.. Nunmehr kann sich die Halteklinke 423 wieder unter der Wirkung der Feder 426 im Uhrzeigersinne drehen, wobei die Kante 433 im Zusammenwirken mit der linken Kante der Nase 430 die Sperrklinke 420 um den Stift 422 im Gegenzeigersinne dreht, der sich nunmehr in dem linken Teil des Längsschlitzes 421 befindet. Durch diese Gegenzeigerdrehung der Klinke 420 gelangt der Haken 431 außer Eingriff mit der Sperrverzahnung 425 und der Haken 434 in .deren Bereich.
Bei 'der Rückbewegung des Nullstellhebels 380 im Uhrzeigersinne wird der Haken 434 der Sperrklinke 420 aus den Zahnlücken der Sperrverzahnung 425 ausgerückt und wieder, mit ihnen in Eingriff gebracht, bis ein Finger 435 der Scheibe 401 auf den Haken 434 trifft und die Sperrklinke 420 in die in Fig. 11 gezeigte Sperrlage zurückbringt.
Sperrung für den Zählernullstellhebel
Mittels eines Schlosses 440 (Fig. 12) kann ein Sperriegel 442 seitlich verschoben werden, dessen verbreiterter linker TeÜ443 in bekannter Weise normalerweise die Überführung des Gangarthebels 54 in eine der beiden untersten Summenziehrasten verhindert. Der rechte Teil 444 des Riegels 442 weist einen Schrägschlitz 445 auf, in den ein Stift 446 an einer Abbiegung 447 einer Stange 448 hineingreift. Die Abbiegung 447 ist an einem auf einem festen Stift 450 drehbaren Arm 449 angelenkt. Das untere Ende der Stange 448 greift an dem einen Arm eines auf einem festen Stift 452 drehbaren Sperrhebeis 451 (Fig. 11) an, dessen anderer Arm mit einem Haken 453 über eine Bogenplatte 454 greift und dadurch diese sowie den mit dieser verbundenen Nullstellhebel 380 an einer Gegenzeigerdrehung hindert. Die Platte no 454 hält den Haken 453 und damit den Hebel 451 während der Bewegung der Scheibe 401 und des Nullstellhebels 380 in der unwirksamen Lage.
Wird also durch Drehen des Schlosses 440 der Riegel 442 gemäß Fig. 12 nach rechts bewegt, so wird durch den Schlitz 445 und den Stift 446 die Stange 448 gesenkt, der Hebel 451 im Uhrzeigersinne ausgeschwenkt und der Haken 453 von der Platte 454 entfernt, so daß die Scheibe 401 und der Nullstellhebel 380 für eine Verstellung freigegeben sind.
IO
Wirkungsweise
Soll ζ. B. von dem Verkäufer A ein nur einen einzigen Posten umfassender Barverkauf registriert werden, so drückt der Ver-. käufer außer den in Betracht kommenden Betragstasten die Verkäufertaste A in der Reihe 51 (Fig. ι) und -die Geschäftsarttaste Bar in der Gruppe 53. Wahrend des nunmehr ausgelösten Maschinenganges wird die Welle 102 (Fig. 3 bis 6) mit den Steuerscheiben 270-279 entsprechend der gedrückten Verkäufertaste A der Reihe 51 und die Welle 104 mit den auf ihr befindlichen Steuerscheiben entsprechend der gedrückten Bartaste der Gruppe 53 eingestellt. Nachdem die Einstellung der Wellen 102 und 104 beendet ist, kommen die Nasen 284 und 285 der zugehörigen Fühlhebel 254 mit dem Umfang der Steuerscheiben in> Berührung. Treten dabei die Nasen 284 und 285 in Ausnehmungen der Steuerscheiben ein, so bleiben die vorderen Enden der Fühlhebel in der Bahn der Stifte 253, so daß bei einer Bewegung des Antriebsrahmens die zugehörigen Zähler um eine Einheit fortgeschaltet werden. In dem angenommenen Fall sind dies folgende Zähler: A, .^-Posten, Bar, Barposten und Kunden.
Diejenigen Fühlhebel 254, die mit ihren Nasen auf den vollen Umfang einer der ihnen zugeordneten Steuerscheiben treffen, vollführen 'eine Uhrzeigerdrehung um die Querstange 25 5. Dadurch werden die vorderen Enden der Fühlhebel aus der Bahn der Stifte 253 entfernt, so daß bei der Schwingbewegung des Zählerantriebsrahmens die zugehörigen Zähler nicht fortgeschaltet werden.
Um ein zweites Beispiel zu geben, sei angenommen, daß der Verkauf er A einen Kreditaufrechnungsvorgang durchzuführen hat, für den zunächst die dem Wert des ersten unselbständigen Einzelpostens entsprechenden Betragstasten 50 sowie die Verkäufertaste A aus der Reihe 51 und die Kreditaufrechnungstaste aus der Gruppe 52 gedruckt werden. In Abhängigkeit von den gedrückten Tasten 51 und 52 erfolgt die Einstellung der Steuerscheiben auf den Wellen 102 und 104. Dieser Vorgang ist der schematischen Darstellung der Fig. 10 zugrunde gelegt worden. Daraus ergibt sich, daß bei der Einführung der unselbständigen Einzelposten die Zähler ^-Posten und Kreditposten um eine Einheit weitergeschaltet werden.
5 Beim Ziehen der zugehörigen Aufrechnungssumme wird der Gangarthebel 54 von Hand aus der Additionsrast in die unmittelbar darunter befindliche Rast für Aufrechnungssumme gebracht, wodurch die Welle 104 mit den auf ihr befindlichen Steuerscheiben nach rechts geschoben wird. Die dadurch in den Bereich der Fühlhebel 254 gelangenden Steuerscheiben der Welle 104, die in jedem Feld der Fig. 10 unten dargestellt sind, bewirken in dem angenommenen Fall eine Fortschaltung der Zähler A, Kredit und Kunden.
Da durch die Überführung des Gangarthebels 54 in eine Summenziehstellung auch die Steuerscheiben 300 und 301 entsprechend eingestellt und eine der Rasten 310 und 312 oberhalb des zugehörigen Stiftes 306 bzw. 308 des Fühlhebels 303 bzw. 304 gebracht wird, werden auch die Zähler für Endsummen bzw. Zwischensummen um eine Einheit fortgeschaltet. '
Sollen die Zähler auf Null gestellt werden, so muß zunächst der Geschäftsführer oder eine andere dazu berechtigte Person das Schloß 440 (Fig. 12) aufschließen, wodurch die Stange 448 abwärts bewegt und der Hebel 451 (Fig. 11) im Uhrzeigersinne ausgeschwungen wird, um den Nullstellhebel 380 freizugeben. Der Nullstellhebel 380 wird dann von Hand um seinen vollen Hub ausgeschwungen, um zwei Zählerreihen auf Null zurückzustellen, worauf er in seine Ruhelage zurückgebracht wird. Ist der Nullstellhebel 380 eingerückt, so werden die beiden oberen Reihen der einzelnen Verkäufern zugeordneten Zähler auf Null gestellt. Ist dagegen der Nullstellhebel 380 etwas herausgezogen, so können die beiden anderen unteren Reihen mit den allen Verkäufern gemeinsamen Zählern in ihre Ausgangslage zurückgebracht werden.

Claims (17)

  1. Patentansprüche:
    ι . Registrierkasse oder Buchungsmaschine für die Registrierung selbständiger Einzelbeträge, unselbständiger Einzelposten und Aufrechnungssummen mit je zwei Zählern für jede Taste einer Sondertastengruppe, von denen dar eine beim Einführen der unselbständigen Einzelposten und der andere beim Ziehen einer Aufrechnungssumme fortgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zähler (A bis H, .Α-Posten bis //-Posten) bei der Einführung eines selbständigen Einzelbetrages mittels der Zäh- uo lerauswählvorrichtung (Steuerwelle 104) zur gemeinsamen Fortschaltung ausgewählt werden, so daß der eine (A bis H) von ihnen die in sich abgeschlossenen Verkäufe (selbständige Einzelbeträge, Aufrechnungsvorgänge) und -der andere (^-Posten bis Üf-Posten). die in diesen enthaltenen Posten oder Stücke zählt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine (Barposten bzw. Kreditposten) der beiden bei Einführung eines selbständigen Einzelbetrages
    692 4BS
    in Abhängigkeit von einer einzigen Sondertaste (Bar bzw. Kredit der Gruppe 53) gemeinsam fortgeschalteten Zähler (Bar und Barposten bzw. Kredit und Kreditposten) auch mittels einer zweiten Sondertaste (Baraufrechnung bzw. Kreditaufrechnung der Gruppe 52) und der andere durch den Gangarthebel (54) ausgewählt werden kann.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine in Abhängigkeit von einer Sondertastenreihe (52, 53) eingestellte Steuerwelle (104) mit einer Anzahl von Steuerscheibenpaaren (280-283)
    t5 besetzt ist, von denen jeweils die eine Steuerscheibe (280, 282) sich bei Betragseinführungsvorgängen und die andere bei Summenzieh vorgängen in der wirksamen Lage befindet.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwelle (104) entsprechend der in der zugehörigen Sondertastenreihe (52, 53) gedrückten- Taste gedreht und entsprechend der Stellung des Gangarthebels (54) seitlich eingestellt wird (Hubarme 193, 194).
  5. 5. Maschine nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der seitlich verschiebbaren Steuerwelle (104) eine zweite, ebenfalls mit Steuerscheiben (270-279) besetzte Steuerwelle (102) angeordnet ist, die in Abhängigkeit von einer anderen Sonder tastenreihe (51) aus gedreht werden kann.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine derartige Verteilung der Steuerscheiben (270-283) auf den beiden Steuerwellen (102, 104),"daß ein Teil der Zähler in gleichzeitiger Abhängigkeit von je einer Steuerscheibe auf beiden Steuerwellen (102, 104), ein anderer Teil jedoch nur in Abhängigkeit von einer einzigen Steuerscheibe auf einer Steuerwelle (104) ausgewählt und fortgeschaltet wird.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Zähler ein Fühlhebel (254) zugeordnet·ist, dessen zwei in einer Ebene liegenden. Vorsprümgie (2$4,285) mit den zugehörigen Steuerscheiben (270-283) .zusammenarbeiten.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Fühlhebel (254) im Ruhezustand mit ihren Vorsprüngen (284, 285) außerhalb der Bahn der Steuerscheiben (270-283), jedoch mit einem Fortsatz in einer den Antrieb für den zugehörigen Zähler wirksam machenden Stellung befinden.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsglieder
    (226) für sämtliche Zähler in einem gemeinsamen Antriebs rahmen (230,232,233) drehbar angeordnet sind und ihnen durch' den Antriebsrahmen (230,232,233) eine wirksame Bewegung erteilt wird, wenn ihr dem zugehörigen Zähler abgewandtes Ende durch einen Fühlhebel (254) festgehalten wird (Stift 253, Lasche 250).
  10. 10. Maschine nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlhebel (254) auf einer während des Maschinenganges angehobenen Querstange (255) drehbar angeordnet sind und ihre Fortsätze in die unwirksame Lage gebracht werden, wenn beim Anheben der Querstange (255) die Nasen (284,285) auf einen vollen Teil einer Steuerscheibe (270-283) treffen.
  11. 11. Maschine nach Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlhebel (254) während der einen Hauptwellenumdrehung eines zwei Hauptwellenumdrehungen umfassenden Summenziehvorganges mittels einer Sperrschiene (360) in einer unwirksamen' Lage gehalten werden.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschiene (360) an einen drehbaren Bügel (362) angelenkt ist und zwischen den beiden Steuerwellen (102, 104) in senkrechter Richtung bewegt werden kann.
  13. 13. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der seitlich verschiebbaren Steuerwelle (104) zwei Voll- scheiben (349, 350) befestigt sind, die bei Betragseinführungsvorgängen die den Zählern für Endsummen und Zwischensummen zugeordneten Fühlhebel (303, 304) in einer unwirksamen Lage halten.
  14. 14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zählern für Endsummen und Zwischensummen zugeordneten ■ Steuerscheiben (spo, 301)' kuppelbar (Klinke 329) mit einem vom Gangarthebel (54) bewegten Einstellglied (323) verbunden sind.
  15. 15. Maschine nach 'Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheiben (300, 301) für die Zähler Endsummen und Zwischensummen am Ende der ersten Hauptwellenumdrehung eines Summenziehvorganges unabhängig= von dem Einstellglied (323) in die unwirksame Stellung zurückgebracht werden (Winkelhebel 340).
  16. 16. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Zähler in zwei Gruppen danach unterteilt angeordnet sind, ob sie bestimmten oder allen Verkäufern zugeordnet sind, und jede dieser beiden Gruppen für sich mit-
    tels des gleichen Nullstellhebels (380) in die Nullage zurückgebracht werden kann.
  17. 17. Maschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Nullstellhebel (380) durch eine radiale Verschiebung jeweils mit einem von zwei Zahnrädern (390, 391) gekuppelt werden kann (Stift 404), von denen jedes mit den Nullstellwellen (210-213) einer Zählergruppe verbunden ist (Zwischenräder 386, 388). to
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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