DE216469C - - Google Patents
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- DE216469C DE216469C DENDAT216469D DE216469DA DE216469C DE 216469 C DE216469 C DE 216469C DE NDAT216469 D DENDAT216469 D DE NDAT216469D DE 216469D A DE216469D A DE 216469DA DE 216469 C DE216469 C DE 216469C
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- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/02—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
- G07F11/38—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which the magazines are horizontal
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 216469 -KLASSE 43 #. GRUPPE
GUSTAV HESS in PIRNA.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Selbstverkäufer von Stückwaren, insbesondere von Brotschnitten,
aus einem horizontalen Warenstapel, bei dem nach Münzeneinwurf durch Drehen einer Welle der Verschluß der Ausgabeöffnung
freigelegt und ein Ausstoßhebel zur Wirkung gebracht wird. Die Erfindung besteht in der
besonderen baulichen Ausbildung.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zehn Figuren dargestellt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Selbstverkäufer
im Längsschnitt nach Linie M-M der Fig. 2 und 4,
Fig. 2 im Querschnitt nach Linie N-N der Fig. i, 3 und 5,
Fig. 3 im Grundrißschnitt nach Linie 0-0 der Fig. 1,
Fig. 4 im Querschnitt nach Linie P-P der Fig. i, 3 und 5, ■
Fig. 5 im Längsschnitt nach Linie Q-Q der • Fig· 3·
Fig. 5 im Längsschnitt nach Linie Q-Q der • Fig· 3·
Die Fig. 6 bis 10 zeigen Einzelheiten.
In dem kastenartigen Behälter α ist die Schraubenspindel b in den Lagern c und d drehbar befestigt. Auf dem vorderen Ende der Spindel sind die in Fig. 6 dargestellten beiden Exzenter β und e'" angebracht, auf dem hinteren Ende sitzt das in Fig. 7 dargestellte Exzenter f und außerhalb des Kastens die Kurbel g. Die Mutter h läuft auf der Spindel b, sie trägt zur Bestimmung der Anfangsstellung den Zeiger i. An dem hinteren Ende des Kastens (Kurbelseite) ist noch der Sperrhebel k drehbar auf dem Stift I angebracht (Fig. 2), der Sperrhebel k stößt'gegen die innere Nase N des Exzenters f (Fig. 2 und 7). Auf dem Sperrhebel k ist der Bügel m befestigt, auf dessen unteren Teil die an der Schraube 0 befestigte Feder η drückt und so den Hebel k in Eingriffsstellung hält. Diese Feder η sucht auch gemäß Fig. 2 das Exzenter / nach rechts zu drehen. Der um φ drehbare Münzenfanghebel q drückt durch sein aufgeschraubtes Gewicht r mit einem Vorsprung gegen die äußere Nase M des Exzenters f (Fig. 2 und 7). Am Ende von q ist der Münzenfang s befestigt. · ■
In dem kastenartigen Behälter α ist die Schraubenspindel b in den Lagern c und d drehbar befestigt. Auf dem vorderen Ende der Spindel sind die in Fig. 6 dargestellten beiden Exzenter β und e'" angebracht, auf dem hinteren Ende sitzt das in Fig. 7 dargestellte Exzenter f und außerhalb des Kastens die Kurbel g. Die Mutter h läuft auf der Spindel b, sie trägt zur Bestimmung der Anfangsstellung den Zeiger i. An dem hinteren Ende des Kastens (Kurbelseite) ist noch der Sperrhebel k drehbar auf dem Stift I angebracht (Fig. 2), der Sperrhebel k stößt'gegen die innere Nase N des Exzenters f (Fig. 2 und 7). Auf dem Sperrhebel k ist der Bügel m befestigt, auf dessen unteren Teil die an der Schraube 0 befestigte Feder η drückt und so den Hebel k in Eingriffsstellung hält. Diese Feder η sucht auch gemäß Fig. 2 das Exzenter / nach rechts zu drehen. Der um φ drehbare Münzenfanghebel q drückt durch sein aufgeschraubtes Gewicht r mit einem Vorsprung gegen die äußere Nase M des Exzenters f (Fig. 2 und 7). Am Ende von q ist der Münzenfang s befestigt. · ■
In dem mit Deckel und darin befindlichem Ausgabeschlitz t versehenen Kasten α ist unterhalb
des Schlitzes ein Gehäuse eingebaut. Dasselbe besteht aus zwei Stirnwänden w, w'
und dem zur Aufnahme verschiedener Verschraubungen stärker angefertigten Bügel υ
(Fig. ι und 4). In der der Vorschubmutter h ■
zugekehrten Stirnwand w'. des Gehäuses ist ein
rechteckiger Ausschnitt χ ausgespart, in den sich das kastenförmige Verschlußstück y des
Schlitzes t schieben läßt.
In y festsitzend ist ein Führungsstift ζ angebracht,
der durch eine in der entgegengesetzten Stirnwand w befindliche öffnung geführt
wird. Außerdem sind noch drei weitere Stifte g' in y festsitzend angebracht, die ebenfalls
durch Löcher in der gegenüberliegenden Stirnwand w des Gehäuses gehen und als
Halter dienen. Über diese Stifte sind Federn f geschoben, die das Verschlußstück y
gegen den Warenstapel drücken. Zur Ein-
Stellung der übergesteckten Spiralfedern f dienen die an den Stiftenden sitzenden Schraubenmuttern.
Der untere Stift g' hat zu seiner Führung noch eine besondere Führungstülle z',
die an der Gehäusestirnwand w befestigt ist. An der Gehäusewand w' sind unterhalb der
Öffnung % die Arme i' und k' in den Lageraugen
h' drehbar angebracht (Fig. 4, 8 und 9). Der im Arm k' befestigte Stift e' geht durch
das längliche Loch ml des Armes *' und wird bei Drehung der Spindel b vom Exzenter e
gehoben, wodurch die Arme i' und k' mit den
an ihren Enden sitzenden Vorsprüngen aus entsprechenden Ausschnitten 0' (Fig. 4) der
seitlichen Wände des Verschlußstückes y heraustreten und dieses freigeben. Unter dem
Kasten y ist auf dem Exzenter β'" liegend ein' Hebel ft im Lager q' drehbar befestigt (Fig. 4).
Im Kasten α sind seitlich die Laufschienen r' und über diesen die Führungsschienen r" angebracht
(Fig. 2). Auf ersteren r' ruhen die in je einem Karton o. dgl. verpackten Brotstücke
usw. f". Gleichlaufend mit der Spindel b ist in dem Kasten α das Gehäuse s' eingebaut,
das den oben durch den Kastendeckel ragenden Geldeinwurf f, unten die Öffnung u'
und darunter die Geldlade υ' enthält. Letztere kann erst herausgezogen werden, nachdem der
Besitzer einen im Innern des Kastens a angebrachten,
unter Wirkung der Feder w' stehenden Sperrhebel x' hochgehoben hat (Fig. 2
und. 3).
Auf einem feststehenden Bolzen z" ist ein federnder Draht a" aufgewickelt, dessen eines
Ende bis unter den Münzenfanghebel q reicht, aber von diesem einen Abstand hat, der
gleich ist der Höhe der Sperrnase M des Exzenters f (Fig. 2, 3 und 5).
Hierdurch wird erreicht, daß das eingeworfene Geldstück auf dem Münzenfange nach
Umstellen des Hebels q liegen bleibt und der Münzenfanghebel keine größere Bewegung
macht, als zur Aufhebung der Sperrung nötig ist.
Würde der Draht a" den durch die eingeworfene
Geldmünze beschwerten Münzenfanghebel in seiner Abwärtsbewegung nicht hindern, so fiele das Geldstück ohne weiteres in
die Geldlade υ', und der Münzenfanghebel würde, vom Geldstück befreit, wieder in seine
ursprüngliche Lage zurückgehen und die Sperrung wieder herstellen, noch ehe eine Drehung
der Kurbel g vorgenommen werden konnte.
Ebenfalls an z" ist der Arm b" befestigt, der ein rechtwinklig gebogenes Führungsblech c" für die Münze trägt. In der Mitte des Gehäuses α befindet sich oben ein Schloß d'", das zur Schließung des Kastendeckels dient. Die Wirkungsweise ist folgende:
Ebenfalls an z" ist der Arm b" befestigt, der ein rechtwinklig gebogenes Führungsblech c" für die Münze trägt. In der Mitte des Gehäuses α befindet sich oben ein Schloß d'", das zur Schließung des Kastendeckels dient. Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Einwurf der Münze durch den Geldeinwurf V fällt dieselbe auf den einen Schenkel
des zweiarmigen Münzenfanghebels q, hierdurch bewirkend, daß dieser Hebelarm sich
abwärts und der andere Hebelarm sich aufwärts bewegt und die Nase M des Exzenters f
freigibt.
Der Hebel q kann sich aber nur bis auf den Draht a" senken, die Münze bleibt, durch
das Blech c" am Fallen aus dem Münzenfang s ■ gehindert, noch auf dem Hebel q liegen. Dreht
man nun die freigegebene Kurbel g eine Drehung links herum, so wird durch die Drehung
der Spindel b zunächst das Exzenter c den Stift e' des Armes k' heben, die Arme ϊ
und k' werden daher aus den Öffnungen 0' des Kastens y treten und diesen freigeben.
Gleichzeitig bewegt aber die Spindel die Vorschubmutter h vorwärts und hiermit wird das
Verschlußstück y durch die von der Mutter vorgetriebenen Brotpakete in die Öffnung χ
der Gehäusestirnwand w' hineingedrückt. Durch die Kurbeldrehung wird aber auch das Exzenter e"' gedreht, das hierdurch den Hebel ft
aufwärts schwingt. Der Hebel ft schiebt nun selbsttätig die vor der Öffnung t befindliche
Brotschnitte f" nach außen, so daß die Brotschnitte bequem erfaßt und vollends herausgezogen
werden kann. Durch sein Gewicht fällt der Hebel ft alsdann bei Weiterdrehung
der Kurbel zurück, die Federn f drücken hierauf den Kasten y wieder unter die Öffnung
t bis an die nächstfolgende Brotschnitte, die dadurch auch nicht von außen berührt
werden kann. Die Arme ϊ und k' fallen
gleichfalls zurück und hindern dadurch wieder das Eindrücken des Kastens y in den Ausschnitt
χ der Gehäusestirnwand w'. '
Bei Drehung des Exzenters f hat dieses den einen Gegengewichtsarm des Hebels q durch
Druck so weit gehoben, daß der andere Hebelarm den Widerstand des Drahtes a" überwindet
und sich tiefer senkt. Das Münzenstück fällt, da es nun von dem Bleche c"
nicht mehr gehalten wird, vom Münzenfang s ab und in die Geldlade υ'. Das Gewicht r
des Hebels q bewirkt dann wieder die Sperrung des Exzenters f.
Um den Rücklauf der Vorschubmutter zwecks Füllung des Selbstverkäufers zu ermöglichen,
ist an dem Sperrhebel k, der für gewöhnlich die Drehung der Kurbel g anders als im Verkaufssinne
hindert, ein Arm e" angebracht (Fig. 2). Hebt man mit diesem Arm e" den
Sperrhebel k in die Höhe, so kann man durch Rechtsdrehung der Kurbel g die Mutter h in
die durch den Zeiger i bestimmte Anfangsstellung zurückdrehen.
Der Kasten α ist aufklappbar und verschließbar
eingerichtet, damit die Brotschnitten bequem eingeschichtet werden können, und damit niemand in das Innere des Kastens
gelangen kann.
Claims (1)
- Patent-A NSPR υ ci-i:
Selbstverkäufer von Stückwaren, insbesondere von Brotschnitten, aus einem horizontalen Stapel, bei dem nach Münzeneinwurf durch Drehen einer Welle der Verschluß der Ausgabeöffnung freigelegt und ein Ausstoßhebel zur Wirkung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die als Schraubenspindel (b) ausgebildete Welle eine am Warenstapel angreifende Vorschubmutter (Ji) und an dem einen Ende zwei Exzenter (e, e'") trägt, von denen bei Drehung der Welle das eine (e) zwei den Verschluß (y) für gewöhnlich sperrende Winkelhebel (ϊ, k') in die Freigabestellung schwingt, so daß der Verschluß durch den vorwärts schreitenden Warenstapel in die Öffnungslage verschoben wird, worauf das andere Exzenter (e'"J den Ausstoßhebel (f) ausschwingt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216469C true DE216469C (de) |
Family
ID=477880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216469D Active DE216469C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216469C (de) |
-
0
- DE DENDAT216469D patent/DE216469C/de active Active
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