DE584898C - Selbsttaetige Waage mit einer Hilfswaage zum Auswaegen der Reste und einem Zaehlwerk - Google Patents

Selbsttaetige Waage mit einer Hilfswaage zum Auswaegen der Reste und einem Zaehlwerk

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DE584898C
DE584898C DEH127737D DEH0127737D DE584898C DE 584898 C DE584898 C DE 584898C DE H127737 D DEH127737 D DE H127737D DE H0127737 D DEH0127737 D DE H0127737D DE 584898 C DE584898 C DE 584898C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Waage mit einer Hilfswaage, die zum Auswägen der im Wiegegefäß verbleibenden Reste dient und bei der die Ausschüttungen des vollen Belastungsgewichtes durch ein Zählwerk registriert werden.
Derartige Waagen dienen, zum Verwiegen von großen Mengen und werden beispielsweise bei der Entladung von Getreide, aus Schiffen in Getreidespeicher verwendet. Die Lastschale der Waage ist mit einem vorher festgesetzten Gewicht ständig belastet und das Wiegegefäß wird jeweils bis zu diesem Vollgewicht angefüllt und dann entleert. Das Gewicht der Lademenge wird durch Zählen der einzelnen Ausschüttungen festgestellt. Um hierbei Irrtümer des Verwiegers zu ver-. meiden, geschieht die Zählung durch ein Zählwerk, das die einzelnen Ausschüttungen
ao beim Kippen des Wiegegefäßes selbsttätig registriert. Das volle Ausschüttungsgewicht ist sehr hoch und beträgt eine oder mehrere Tonnen. Bei Beendigung der Entladung verbleibt vielfach im Wiegegefäß eine Restmenge, die geringer ist als das volle Ausschüttungsgewicht der Waage. Diese Reste können daher nicht selbsttätig verwogen und ausgeschüttet werden. Zum Abwiegen dieser Reste werden Hilfswaagen, sogenannte Restewaagen, benutzt, die von Hand betätigt werden. Damit nun keine Fehlregistrierungen vorkommen, ist es erforderlich, das Zählwerk, welches beim Umkippen des Wiegegefäßes um das volle Ausschüttungsgewicht jeweils weiterzählt, auszuschalten. Wird die 3S Ausschaltung des Zählwerks vergessen, so stimmt die vollzogene Verwiegung der gesamten Lademenge nicht, und zwar um eine Menge, die innerhalb des vollen Ausschüttungsgewichts liegt.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen, indem sie ein Verwiegen der Restmenge nur nach Ausschalten, des Zählwerks gestattet. Dies geschieht dadurch, daß. bei an sich bekannter Anordnung einer Verriegelungsvorrichtung, die den Hilfswaagebalken während des regelmäßigen Betriebes außer Eingriff mit der Hauptwiegeeinrichtung hält, mit dieser durch ein Verbindungsglied die Kupplung des Zählwerks bei Freigabe bzw. Verriegelung des Hilfswaagebalkens zwangsläufig aus- bzw. eingeschaltet wird.
Die Ausschaltung des Zählwerks erfolgt zweckmäßig durch ein Sperrorgan, das verschoben wird und dabei gleichzeitig die Hilfswaage freigibt. Vorzugsweise hält das Sperrorgan in der Stellung, in der das Schaltwerk ausgeschaltet und die Hilfswaage freigegeben ist, das Wiegegefäß in der Entleerungsstellung fest. Dies kann beispielsweise durch einen am Wiegegefäß angelenkten Sperrhebel geschehen, der sich am Sperrorgan einklinkt, wenn das Gefäß die Entleerungsstellung erreicht hat. Die Hilfswaage wird bei der bevorzugten Ausführungsform durch einen am Sperrorgan vorgesehenen Sperrarm
gesperrt. Das Zählwerk wird bei dieser Ausführungsform durch einen vom Sperrorgan betätigten Schalthebel aus- bzw. eingeschaltet. In der Zeichnung ist die Schaltvorrichtung in einer Ausführungsform beispielsweise dar-• gestellt. Von der Waage sind nur die zum Verständnis notwendigen Teile gezeigt.
Fig. ι und 2 zeigen die Waage in der Füllstellung in Vorderansicht bzw. Seitenansicht mit eingeschaltetem Zählwerk und gesperrter Hilfswaage.
Fig. 3 und 4 zeigen die gleichen Teile, ebenfalls in Vorderansicht bzw. Seitenansicht in der Entleerungsstellung mit ausgeschaltetem Zählwerk, freigegebener Hilfswaage und gesperrtem Wiegegefäß. Die zum Antrieb des Zählwerks dienende Zählernadel ist dabei zwecks größerer Deutlichkeit der Zeichnung fortgelassen.
Am Waagengestell α ist ein Zählwerk b angebracht, dessen Achse c mit einer Kupplung d versehen ist. Auf der Achse c befindet sich ferner die Zählernadele, die beim Umkippen des Gefäßes / von den Mitnehmerstiften g beeinflußt wird. Am Waagengestell α ist weiter in Lagern ein Sperrorgan h angeordnet, das durch eine Federt unter Spannung gehalten wird. Ein am Sperrorgan h angebrachter Arm k dient zum Festhalten der Laufgewichtsschiene w (Hilfswaage) · mit Laufgewicht p während des Arbeitens der selbsttätigen Waage.
Eine Klinke m dient zum Sperren des Sperrorganes h in eingeschobener Stellung. Ein Schalthebel« greift in die Kupplung d ein und kann vom Sperrorgan h bewegt werden. Am Gefäß / ist ein Sperrhebel 0 angelenkt.
• Die Wirkungsweise der Schaltvorrichtung ist folgende: Während des Arbeitens der selbsttätigen Waage befindet sich die Schaltvorrichtung in der Stellung der Fig. 1 und 2. Nachdem das Getreide oder sonstige Wägegut bis auf den übriggebliebenen Rest verwogen ist, drückt man, das Sperrorgan h in die Stellung nach Fig. 4, wobei es durch die Klinke m in dieser Stellung festgehalten wird. Gleichzeitig wird die Kupplung d durch den Schalthebeln ausgerückt, wodurch die Verbindung der Zählernadel e mit dem Zählwerk b unterbrochen ist. Beim Verschieben des Sperrorgans h gibt gleichzeitig der Arm k die Laufgewichtsschiene w frei, so daß nunmehr der in dem Gefäß / befindliche Rest verwogen werden kann. Eine unrichtige Registrierung auf dem Zählwerk kann also bei der Verwägung des Restes nicht vorkommen, da bei der Freigabe der Hilfswaage gleichzeitig das Zählwerk ausgeschaltet wird. Nachdem der Rest mit der Hilfswaage verwogen ist, wird das Gefäß / von Hand in die Entleerungsstellung gebracht, in der es durch den Sperrhebel o. dgl. o, der sich an dem vorgeschobenen Sperrorgan h eingeklinkt hat, festgehalten wird. Beim Umkippen des Gefäßes / wird zwar durch die Mitnehmerstifte g die Zählernadel e betätigt, was aber auf das Zählwerk b keinen Einfluß hat, da die Kupplung d ausgerückt ist (Fig. 4). Durch Verschieben des Gewichtes ρ in seine Anfangsstellung (nach rechts) wird die Laufgewiehtsschiene w wieder in ihre dargestellte Schräglage gebracht.
Bei Beginn einer neuen Wiegeperiode, wenn beispielsweise ein weiteres Schiff entladen und sein Inhalt verwogen werden soll, wird die Schaltvorrichtung wieder in ihre Arbeitsstellung gebracht, indem man die Sperrklinke m löst, wodurch unter Einwirkung der Feder i das Sperrorgan h in seine Anfangslage zurückgelangt und gleichzeitig das Gefäß/ freigegeben, die Kupplung eingerückt und die Laufgewichtsschiene w festgestellt werden,

Claims (2)

  1. 85 Patentansprüche:
    i. Selbsttätige Waage, bei der außer einem bei jeder Entleerung des Wiegegefäßes ein bestimmtes eingestelltes Gewicht registrierenden Zählwerk noch ein Hilfswaagebalken zum Auswiegen von Bruchteilen einer ganzen Gefäßfüllung vorgesehen ist, der jeweils nur bei der Restewägung auf die Hauptwiegeeinrichtung einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Anordnung einer Verriegelungsvorrichtung (h, k, i), die den Hilfswaagebalken (w) während des regelmäßigen Betriebes außer Eingriff mit der Hauptwiegeeinrichtung hält, mit dieser durch ein Verbindungsglied (n) die Kupplung (d)' des Zählwerks (b) bei Freigabe bzw. Verriegelung des Hilfswaagebalkens (w) zwangsläufig aus- bzw. eingeschaltet wird.
  2. 2. Selbsttätige Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Entleerungsstellung des Wiegegefäßes (/) ein an diesem angelenkter Sperrhebel (0) in das Sperrorgan Qi) einklinkt, wenn das Zählwerk (ft) ausgeschaltet und die Hilfswaage freigegeben ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH127737D 1931-07-10 1931-07-10 Selbsttaetige Waage mit einer Hilfswaage zum Auswaegen der Reste und einem Zaehlwerk Expired DE584898C (de)

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