DE427673C - Drillmaschine mit durch Schieber verschliessbaren Bodenoeffnungen in dem Saegehaeuse - Google Patents

Drillmaschine mit durch Schieber verschliessbaren Bodenoeffnungen in dem Saegehaeuse

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DE427673C
DE427673C DEE30440D DEE0030440D DE427673C DE 427673 C DE427673 C DE 427673C DE E30440 D DEE30440 D DE E30440D DE E0030440 D DEE0030440 D DE E0030440D DE 427673 C DE427673 C DE 427673C
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Germany
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seed
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seed drill
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DEE30440D
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LUDWIG ERHARDT DIPL ING
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/123Housings for feed rollers or wheels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/10Devices for adjusting the seed-box ; Regulation of machines for depositing quantities at intervals
    • A01C7/107Calibration of the seed rate

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. APRIL 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 427673 KLASSE 45b GRUPPE 13
(E 30440 III145 b)
. Ludwig Erhardt in Breslau. Drillmaschine mit durch Schieber verschließbaren Bodenöffnungen in dem Sägehäuse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1924 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Drillmaschine, welche im Sägehäuse Bodenöffnungen aufweist, durch welche eine Entleerung der Maschine von Saatgut nach unten hin erfolgen kann. Die Bodenöffnungen sind dabei mit Schiebern versehen, durch welche sie während der Aussaat verschlossen gehalten werden.
Erfindungsgemäß ist die Einrichtung nun so getroffen, daß die Bodenschieber für sämtliche Öffnungen untereinander durch eine gemein-
42767a
same Stange verbunden werden, welche durch Vorsprünge an diesen Schiebern hindurchgeführt ist. Diese Verbindung der Bodenschieber sichert äußere übereinstimmende Bewegung über die ganze Länge der Maschine hin und ermöglicht die einfache Öffnung sämtlicher Schieber durch entsprechende Bewegung dieser Stange; anderseits sind die zur Entleerung des Gehäuses auf- und abstellbaren Saatleiter an ίο einer gemeinsamen Welle so gelagert, daß sie sich in der Hoch-, d. h. in der Arbeitsstellung, vor die Schiebervorsprünge legen und die Bodenschieber dadurch so verriegeln, daß sie beim Fahren über das Gelände durch Erschütterungen sich nicht bewegen oder öffnen können.
Die Auf- und Abstellbarkeit der Saatleiter wird weiter benutzt, um die Entleerung des Gehäuses in einen Auffangbehälter hinein zu erleichtern ; die Saatleiter werden so tief gestellt, daß über sie eine Auffangmulde geschoben werden kann, welche ihrerseits hinter einen Fortsatz des Gehäusebodens greift, der als Leitfläche für das durch die Bodenöffnung hindurchgelangende Saatgut in den Auffangbehälter hinein wirkt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Abb. 1 in der Arbeitsstellung und in Abb. 2 in der Entleerungsstellung dargestellt. Aus dem Saatkasten α tritt das Saatgut unten in das Sägehäuse b und wird durch ein Särad c über die äußere Kante d der drehbaren Bodenklappe e in den Saateinlauftrichter f herausbefördert. Die Entleerung geschieht nun in der Weise, daß der auslaufende Teil e des Gehäusebodens nach außen geschoben wird, wodurch eine reichliche Öffnung im tiefsten Teil des Sägehäuses geschaffen wird, wie dies in Abb. 2 dargestellt ist. Der drehbare Bodenteil e führt sich in konzentrischen Vertiefungen g, die an | den Seitenwänden des Sägehäuses vorgesehen ! sind. Um mehrere Säklappen einer Drillma- 1 schine gemeinsam hochheben zu können, sind ; die Bodenteile e mit Lappen h versehen, die durch ein Stängelchen i, welches durch diese j 4-5 Lappen gesteckt werden kann, gemeinsam verbunden sind. Diese Entleerungsvorrichtung, welche, wie ersichtlich ist, die Bauhöhe des Säkastens nicht vergrößert und daher auch eine unverkürzte Länge der Saatleitungsrohre k zuläßt, ist nun noch ergänzt durch eine weitere Einrichtung, welche gestattet die gesamten Saateinlauftrichter /' so weit nach unten zu drehen, daß zwischen den Sägehäusen b und den Saateinlauftrichtern f ein genügend großer Zwischenraum entsteht, um den abnehmbaren Säkastendeckel I behufs Aufnahme des zu entleerenden oder abzuprobierenden Samens unter die Sägehäuse hineinzuschieben, wie dies in Abb. 2 dargestellt ist. Um diesen Zwischenraum in einfacher Weise zu schaffen, sind die Saateinlauftrichter- f mittels kleiner Hebel m an einer durchgehenden Welle η befestigt. Durch Verdrehen der Welle η mittels eines an geeigneter Stelle angebrachten Stellhebels können die Saateinlauftrichter in einfacher Weise in die Stellung gebracht werden, in der sie in Abb. 2 gezeichnet sind.
Während der in Abb. 1 gezeichneten Stellung die Bodenteile e dadurch, daß das sie verbindende Stängelchen i an die Hebel m anschlägt, gesperrt sind, so daß eine Entleerung in der Arbeitsstellung nicht stattfinden kann, wird durch einfaches Herunterdrehen der Saateinlauftrichter f gleichzeitig, auch diese Sperrung aufgehoben und die Entleerung freigegeben.
Die beschriebene Einrichtung gestattet auch, den Saatdeckel nicht nur zum Entleeren, sondern auch zum Abprobieren der auszusäenden Saatmenge zu benutzen. Schiebt man nämlich die Bodenteile e nicht in die Stellung hoch, die in Abb. 2 dargestellt ist, sondern beläßt sie vielmehr in der punktiert eingezeichneten Arbeitsstellung, so ist es klar, daß der beim Drehen der Säräder c zwecks Abprobierens der auszusäenden Saatmenge herausbeförderte Samen in den als Auffangmulde benutzten Saatkastendeckel fällt, so daß also, wie gesagt, der Saatkastendeckel in dieser Weise sowohl zum Entleeren des Samens wie auch zum Abprobieren desselben benutzt werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Drillmaschine mit durch Schieber verschließbaren Bodenöffnungen in dem Sägehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß zur übereinstimmenden Bewegung der Bodenschieber (e) an diesen sitzende durch eine Stange {i) verbundenen Vorsprünge (A) durch zur Hoch- und Tiefstellung der Saatleiter (f) dienende Hebel (m) in der Verschlußstellung verriegelt werden.
2. Drillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die die Entriegelung der Bodenschieber (e) bewirkende Schwenkbewegung der Hebel (m) die Saatleiter (f) so tief gestellt werden, daß eine Auffangmulde (Z) über sie und hinter einen eine Leitfläche bildenden Gehäusebodenfortsatz (δ') geschoben werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEE30440D 1924-03-07 1924-03-07 Drillmaschine mit durch Schieber verschliessbaren Bodenoeffnungen in dem Saegehaeuse Expired DE427673C (de)

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DE427673C true DE427673C (de) 1926-04-14

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DE (1) DE427673C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2546702A (en) * 1946-11-09 1951-03-27 Ralph K Ready Glass particle dispensing device
WO1989007881A1 (en) * 1988-03-04 1989-09-08 The Commonwealth Of Australia An apparatus for sowing seed
EP2807915A1 (de) * 2013-05-28 2014-12-03 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG Landwirtschaftliche Verteilmaschine

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WO1989007881A1 (en) * 1988-03-04 1989-09-08 The Commonwealth Of Australia An apparatus for sowing seed
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