DE640076C - Rauchkanalreiniger - Google Patents

Rauchkanalreiniger

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DE640076C
DE640076C DEF79344D DEF0079344D DE640076C DE 640076 C DE640076 C DE 640076C DE F79344 D DEF79344 D DE F79344D DE F0079344 D DEF0079344 D DE F0079344D DE 640076 C DE640076 C DE 640076C
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DE
Germany
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scraper plates
plates
scraper
stem
housing
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Expired
Application number
DEF79344D
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English (en)
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JOHANN FRIEDHOFF SEN
Original Assignee
JOHANN FRIEDHOFF SEN
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
    • F23J3/02Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

REICHSR
Es ist bekannt, zum Reinigen von Rohrleitungen Kratzervorrichtungen zu verwenden, bei denen am Ende eines gegebenenfalls biegsamen Stieles ausschwenkbare Kratzerplatten angebracht sind, die durch eine Zugvorrichtung in Arbeitslage gebracht werden können. Man kann somit die Kratzer mit. zusammengelegten Platten in die Leitung einschieben und dann die Kratzerplatten spreizen, um mit ihnen beim Zurückziehen der gesamten Vorrichtung die Ablagerungen auszuräumen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung dieser Art, die insbesondere für das Reinigen der Rauchkanäle von Backöfen bestimmt ist. Bei den Backöfen ergeben sich Schwierigkeiten, weil nicht sämtliche Züge unmittelbar zugänglich sind, das Ausräumen mehrerer benachbarter Kanäle vielmehr von einer gemeinsamen, verhältnismäßig engen Reinigungsöffnung aus erfolgen muß. Nach der Erfindung werden die Kratzerplatten entgegen der Wirkung einer Rückholfeder in der Arbeitslage durch eine ebenfalls am Ende des Stieles angeordnete, mit Auslösevorrichtung versehene Sperrvorrichtung festgehalten. Der Stiel besteht zweckmäßig aus einer Drahtspirale, durch welche die in bekannter Weise angeordnete Zugvorrichtung zum Ausschwenken der Kratzerplatten hindurchführt. Wenn mittels dieser Zugvorrichtung die in den Rauchkanal eingeführten Kratzerplatten in Arbeitslage ausgeschwenkt werden, verharren sie ohne weiteres in dieser Lage, bis nach dem Zurückziehen der Vorrichtung unmittelbar vor der Reinigungs-•Öffnung die Sperrvorrichtung von Hand ausgelöst und dann die Kratzerplatten durch die Reinigungsöffnung herausgehoben werden. Durch diese mit Auslösevorrichtung versehene selbsttätige Sperrvorrichtung wird die Handhabung des Kratzers wesentlich erleichtert.
Damit sich die in Arbeitsstellung befindlichen Kratzerplatten an den Ecken der zu reinigenden Rauchkanäle nicht festsetzen können, werden sie zweckmäßig an der Rückseite mit einem bogenförmigen Ansatz versehen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung als Beispiel dargestellt. 5» Es zeigen:
Fig. ι eine Ansicht der ganzen Vorrichtung,
Fig. 2 und 3 einen waagerechten Schnitt in größerem Maßstab, '
Fig. 4 einen dazugehörigen senkrechten Schnitt,
Fig. 5 einen Schnitt durch Rauchkanäle zur Erläuterung der Benutzungsweise.
Das Gehäuses: der Vorrichtung ist durch eine Muffe an die als Stiel dienende Spirale b angeschlossen. An dem Gehäuse ist die Stange c befestigt, welche die Achse d trägt, um welche die beiden Kratzerplatten e1; e2 schwingen. Diese tragen Ansätze/, an welche die Zugstangen g angelenkt sind, die zu einem Querstück h führen. An dieses Querstück greift eine Stange i an, welche durch die an
der ' Stange c angebrachte Hülse k geführt ist. Mit der Stange ist der Drahtzug κ verbunden, welcher außerhalb der Spirale einen als Handgriff dienenden Ring/n trägt. Mit,-tels dieses Drahtzuges können somit dSV Kratzerplattenet,ea in die Querlage auSj§& schwenkt werden (Fig. 3). Es wird da]5ei die Feder 0 gespannt, welche zwischen einem Haken/? der Stangec und dem Querstückh angeordnet ist. Eine federnde Sperrnase/· der Stange/ greift in deren Endlage hinter die Hülset und verhindert die Rückbewegung, so daß die Kratzerplatten. in der Querlage verbleiben. Mittels des Knopfes s kann die Sperrnase/- gesenkt und damit die Rückbewegung der Stange i und der Kratzerplatten el3 e2 unter Wirkung der Feder ο ermöglicht werden.
Die Kratzerplatten weisen unten waage-
ao recht abgebogene, dreieckförmige Lappen t auf, welche das Umkippen des Kratzers im Kanal verhindern. Sie tragen außerdem b ogenförmige Ansätze ti, welche verhindern, daß sich die Kratzerplatten an Vorsprängen des
a5 Kanals, beispielsweise an der Kante ν der Kanalwand (Fig. 5), festhaken.
Beim Gebrauch wird der Kratzer mit zusammengelegten Kratzerplatten (Fig. 2) durch die Reinigungsöffnung w in die zu reinigenden Kanäle eingeschoben. Die Biegsamkeit des Stieles gestattet dabei auch den Vorschub in bogenförmigen oder winkligen Kanälen. Hat der Kratzer die Endlage erreicht, so werden die Platten mittels des Drahtzuges ausgeschwenkt, so daß sie beim Zurückziehen der Vorrichtung einen wirksamen Räumer bilden, der die Ablagerungen bis zur Reinigungsöffnung schiebt. In der Nähe der Reinigungsöffnung erfolgt die Zurückführung der .Kratzerplatten in die Anfangslage durch einen .'p.ruck auf den Knopfs.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Rauchkanalreiniger mit ausschwenkbar am Ende eines Stieles angeordneten Kratzerplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzerplatten (ev e2) entgegen der Wirkung einer Rückholfeder durch eine am Ende des Stieles (ö) angeordnete selbsttätige, von Hand lösbare Sperrvorrichtung (/■) in Arbeitslage gehalten werden. '"
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ausschwenkbaren Kratzerplatten (e1} e2) an der Rückseite bogenförmige, das Festsetzen der Platten im Kanal verhindernde Ansätze («) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Stiel (b) ein etwa trichterförmiges Gehäuse (a) anschließt, welches die Einstellvorrichtungen für die am Ende des Gehäuses ausschwenkbar gelagerten Kratzerplatten (eu e2) umschließt und die Auslösevorrichtung (s) der Sperre trägt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiel aus einer Drahtspirale (b) besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
6ER1.IN. "(iKOnuCKr !N DE.! 1!i:h:hsdiu;Cke:iei
DEF79344D 1935-05-12 1935-05-12 Rauchkanalreiniger Expired DE640076C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF79344D DE640076C (de) 1935-05-12 1935-05-12 Rauchkanalreiniger

Applications Claiming Priority (1)

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DEF79344D DE640076C (de) 1935-05-12 1935-05-12 Rauchkanalreiniger

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE640076C true DE640076C (de) 1936-12-19

Family

ID=7113250

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DEF79344D Expired DE640076C (de) 1935-05-12 1935-05-12 Rauchkanalreiniger

Country Status (1)

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DE (1) DE640076C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2826077A (en) * 1953-05-27 1958-03-11 Nat Aluminate Corp Sampling apparatus
US5276934A (en) * 1992-01-21 1994-01-11 Lemaks Industries, Inc. Drain cleaning device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2826077A (en) * 1953-05-27 1958-03-11 Nat Aluminate Corp Sampling apparatus
US5276934A (en) * 1992-01-21 1994-01-11 Lemaks Industries, Inc. Drain cleaning device

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