DE77987C - Teigknetmaschine - Google Patents
TeigknetmaschineInfo
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- DE77987C DE77987C DENDAT77987D DE77987DA DE77987C DE 77987 C DE77987 C DE 77987C DE NDAT77987 D DENDAT77987 D DE NDAT77987D DE 77987D A DE77987D A DE 77987DA DE 77987 C DE77987 C DE 77987C
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- Germany
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C1/00—Mixing or kneading machines for the preparation of dough
- A21C1/02—Mixing or kneading machines for the preparation of dough with vertically-mounted tools; Machines for whipping or beating
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/80—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
- B01F27/805—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis wherein the stirrers or the receptacles are moved in order to bring them into operative position; Means for fixing the receptacle
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die meisten bekannten Knetmaschinen besitzen einen feststehenden Knettrog. Dies bedingt
— namentlich bei der Weifsbäckerei, bei welcher Teigmassen verschiedenster Zusammensetzung
in verschieden grofsen Mengen für die verschiedenen- Gebäcksorten meist in
rascher Aufeinanderfolge herzustellen sind —, dafs der in anderen Gefäfsen vorbereitete Teig
in den Knettrog eingebracht und nach seiner Knetung wieder herausgenommen werden mufs,
Um einem anderen Teige von anderer Zusammensetzung und Menge Platz zu machen. Dieses fortwährende Herumschütten der Teigmassen
und die unvollkommene Durchknetung in für andere Mengen bemessenen Gefäfsen hat der allgemeineren Einführung der Knetmaschinen
bisher hindernd im Wege gestanden.
Diesen Uebelständen sucht die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende
Maschine dadurch abzuhelfen, dafs der Knettrog abhebbar auf einem waagrecht verschiebbaren
Traggestell angeordnet ist. Hierdurch ist die Möglichkeit geboten, Tröge verschiedener
Gröfse nach einander in Benutzung zu nehmen und durch Verschiebung ihres Traggestelles
stets in solche Stellung zu bringen, dafs die knetenden Maschinentheile den Troginhalt in
der bestmöglichen Weise durcharbeiten.
Die Bereitung des Teigansatzes, das Gährenlassen desselben, die Bereitung des Teiges
(Kneten) und das Gährenlassen desselben kann nunmehr in einem und demselben Gefäfse vor
sich gehen, so dafs das lästige, zeitraubende Umschütten der Teigmassen wegfällt. Der
Teig ga'hrt im abgehobenen Behälter, während ein anderer Teigansatz in einem anderen Trog
von entsprechender Gröfse zur Verarbeitung kommt u. s. w. Sind die Teigansätze »gegangen
«, so werden die Behälter in der früheren Reihenfolge wieder unter die Maschine
geschoben und von dieser wird in wenigen Minuten die erforderliche Knetarbeit verrichtet.
Im Wesen ist die Maschine durch das waagrecht verschiebbare und senkrecht heb- und
senkbare Traggestell des Knettroges gekennzeichnet.
Fig. ι zeigt die Maschine in Seitenansicht und theilweisem Verticalschnitt, Fig. 2 in
Vorderansicht bei abgehobenem Troge, Fig. 3 in Draufsicht und Fig. 4 in einem waagrechten
Schnitt.
Die eigentlichen Knetvorrichtungen bestehen aus zwei senkrecht in Lagern hängenden
Schrauben α und a1, auf deren Spindeln e
und 'e] zwei mit einander in Eingriff stehende
waagrechte Zahnräder f und f1 aufgekeilt sind.
Die eine dieser Spindeln e erhält ihre Drehbewegung durch das auf ihr sitzende Rad d1
von dem .auf einer waagrechten Welle c aufgekeilten Rade d. Vermittelst Riemscheiben
(wie in der Zeichnung angedeutet) oder in anderer bekannter Weise wird diese waagrechte
Welle in Bewegung versetzt und von ihr nicht nur in beschriebener Weise auf die Knetvorrichtungen,
sondern auch auf die Tragplatte des Troges übertragen. Letzteres geschieht durch ' das auf der Welle c sitzende
Zahnrad g, welches in ein zweites Zahnrad g1
eingreift, auf dessen ebenfalls waagrechter Welle eine Schnecke h sitzt. Letztere steht
im Eingriff mit dem Schneckenrade h1 der
senkrechten Mittelwelle i, an welcher das Zahnrad g* befestigt ist, welches durch Vermittelung.
des Zwischenrades ^1* die Drehung auf den
unterhalb der Tragplatte b an dieser sitzenden Zahnkranz g" überträgt.
Die Tragplatte b ruht auf dem Traggestell bl.
Der leichteren Drehbarkeit wegen erfolgt die Lagerung auf Kugeln.
Das Traggestell bx ist sowohl in senkrechter
als in waagrechter Richtung verstellbar. Ersteres zum Zwecke, den Knettrog aufsetzen, abnehmen
und in die richtige Höhe zu den Knetflügeln einstellen zu können; letzteres, damit die Trogwandung
trotz wechselnder Durchmesser der Behälter stets an den seitlichen der beiden Knetflügel nahe angeschoben werden kann.
Die senkrechte Verstellung des Traggestelles bl erfolgt an den Zahnstangen k k\ in welche am
Traggestellrücken fest gelagerte Getriebe ο ο1 eingreifen, auf deren Wellen Schneckenräder
nn1 sitzen, die in Eingriff mit den auf der
Welle der Kurbel I befindlichen Schnecken mm1 stehen. Wird diese Kurbel gedreht, so
müssen die Getriebe oo1 an den Zahnstangen
k kl aufwärts oder abwärts rollen, an welcher Bewegung das Traggestell b1 theilnehmen wird.
Der Traggestellrücken ist in der Mitte als Hülse ausgebildet, welche sich hierbei an der
mittleren Tragsäule t der Maschine senkrecht verschiebt.
Das ganze Traggestell ist um die Tragsäule f schwenkbar, wenn auf die Kurbel I ein waagrechter
Zug ausgeübt wird. Bei dieser Schwenkung gehen die am Fufse und am Kopfe der Tragsäule in ringförmigen Rillen auf Kugeln
gelagerten Zahnstangen k k1 mit.
Hierdurch ist das Mittel gegeben, die Innenwandung des Knetgefäfses so nahe als nöthig
an die Knetschnecke al anzustellen, welches
auch immer der Durchmesser des jeweilig auf der drehbaren Tragplatte b befindlichen
Troges sei.
Die Wirkungsweise der Knetmaschine ist folgende: Durch die Drehung des Troges wird
den beiden Knetflügeln stets neue Masse entgegengeführt, von ihnen erfafst, von den
Schrauben abwärts gedrückt und hierbei infolge der ungleichen Drehungsgeschwindigkeit
der Knetschnecken verschoben und zerrissen. Die nachfolgende Teigmasse breitet die vorhergegangene
am Boden aus, wobei sie gut gemischt wird, und zwingt sie, an den Innenwandungen
des Troges aufzusteigen. Von den Schrauben aufs Neue erfafst, wird sie wieder
in die Gefäfsmitte gezogen u. s f.
Die bei jeder Art von Teig vortheilhaft anwendbare Maschine eignet sich besonders aus
den eingangs angegebenen Gründen zur Herstellung von Weifsteigen (Semmelteigen).
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Teigknetmaschine, gekennzeichnet durch eine den abnehmbaren Knettrog tragende Platte b, welche sich vermittelst eines heb- und senkbaren, sowie waagrecht schwenkbaren Traggestelles bl derart gegen die Knetflügel α ä1 einstellen läfst, dafs letztere sich nur während der Arbeit in dem Knettrog befinden und hierbei der excentrisch gestellte Flügel a1 der Trogwand nahe gebracht werden kann.
- 2. An der durch Anspruch i. gekennzeichneten Maschine eine Heb- und Senkvorrichtung für die Trogtragplatte b, bestehend aus einem die Platte b stützenden, an der mittleren Tragsäule t senkrecht verschiebbaren Support b[, an welchem in senkrechte Zahnstangen k kl eingreifende Getriebe ο ol gelagert sind, deren Wellen durch Schneckenräder η η1 von Schnecken m m1 in Drehung versetzt werden können.
- 3. An der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Maschine eine Anordnung zum waagrechten Schwenken der Trogtragplatte b, bestehend aus einem die runde Tragsäule t umfassenden Rücken des Supportes b1 und der Kugellagerung der senkrechten Zahnstangen k kl in ringförmigen Rillen, so dafs durch ein Ziehen an der Kurbel I die Schwenkung des ganzen Supportes b1 und der Zahnstangen k k1 um die mittlere Tragsäule t der Maschine bewirkt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77987C true DE77987C (de) |
Family
ID=350746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77987D Expired - Lifetime DE77987C (de) | Teigknetmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77987C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE926121C (de) * | 1951-07-04 | 1955-04-07 | Herbert Fickert | Misch- und Knetmaschine fuer Teige bzw. Konditoreimassen |
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- DE DENDAT77987D patent/DE77987C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE926121C (de) * | 1951-07-04 | 1955-04-07 | Herbert Fickert | Misch- und Knetmaschine fuer Teige bzw. Konditoreimassen |
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