DE76963C - Maschine zur Herstellung von Schachteln aus vorher getriebenen Pappkapseln. (2 - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Schachteln aus vorher getriebenen Pappkapseln. (2

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DE76963C
DE76963C DENDAT76963D DE76963DA DE76963C DE 76963 C DE76963 C DE 76963C DE NDAT76963 D DENDAT76963 D DE NDAT76963D DE 76963D A DE76963D A DE 76963DA DE 76963 C DE76963 C DE 76963C
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Germany
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capsules
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DENDAT76963D
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G. PATUREAU in Paris, 56 rue de Lancry
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1894 ab. Längste Dauer: 23. August 1907.
Vorliegende Erfindung bezweckt insofern Neuerungen an der durch das Haupt-Patent Nr. 68798 sowie das Zusatz-Patent Nr. 74236 geschützten Maschine zur Herstellung von Schachteln, als das Leimen des Bandes vermieden und durch ein Befeuchten des vorher geleimten Bandes mit Wasser ersetzt wird. Ferner wird nach der elften Arbeitsverrichtung eine Weitere eingeschoben, welche darin besteht, dafs der Boden nach der Formung eine Zeit lang unter Druck gehalten wird. Auf beiliegender Zeichnung ist die Neuerung unter Berücksichtigung der im Haupt-Patent gewählten Buchstaben dargestellt. Die Vorrichtung, welche das Leimen des Papierstreifens durch ein Anfeuchten mit Wasser ersetzen, soll, ist in Fig. 1 in Ansicht und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt. Der Papierstreifen A, der zuvor in einer besonderen Maschine geprefst und gummirt ist, ist auf eine Spule R gewickelt, deren Drehgeschwindigkeit durch eine Bremsvorrichtung F vermindert ist. Der Papierstreifen A ist zwischen den Walzen G und g hindurchgeführt. Die Walze g wird, wie im Zusatz-Patent Nr. 74236 beschrieben, in beständige Rotation versetzt, während die Walze G als Belastung dient, um das Gleiten des Streifens zu verhindern. Von den Walzen g G geht der Streifen A unter einem Rädchen 12. und über ein solches 14, und tritt in ein Gehäuse Zx ein, woselbst der auf den Papierstreifen aufgebrachte und auf demselben getrocknete Leim angefeuchtet wird. Der angefeuchtete Streifen verläfst das Gehäuse Zu wobei er gegen ein poröses Material, wie Schwamm oder Filz, schleift, welches in einem Kasten Z2 enthalten ist und den Zweck hat, einerseits das überschüssige Wasser abzunehmen und andererseits die Wasserschicht auf der gummirten Seite des Streifens gleichmäfsig zu vertheilen. Schliefslich geht der Streifen A über eine Walze 15, wo er dann in bekannter Weise von dem Schlitten K des Haupt-Patentes aufgenommen wird. Die Anfeuchtevorrichtung wird von der Welle H in Bewegung gesetzt, welche zu diesem Zwecke etwas verlängert wird und mit einer Curvenscheibe D5 ausgestattet ist, auf welche sich ein Hebel Ba legt. Dieser Hebel Ba ist mit seinem Ende Ca an einem Support angelenkt, so dafs sein freies Ende bei jeder Umdrehung der Welle H eine Stange Ja hebt, welche eine Druckluft erzeugende Vorrichtung antreibt. Zu letzterem Zwecke ist in der Leitung ein Balg Jb vorgesehen, welcher jedoch auch durch einen mit Kolben versehenen Cylinder ersetzt sein kann. Ein unterhalb Jb angebrachtes Gewicht Kg hält den Balg in Spannung und bewirkt das Ausströmen der Luft, sobald die Scheibe sich derartig dreht, dafs der Balg sich unter dem Einflüsse des Gewichtes Kg zusammendrücken mufs. Die ausgeprefste Luft geht durch eine Leitung L und die beiden Leitungen m und Tn1 in einen mit zwei Röhren ausgestatteten, mit Wasser gefüllten
Behälter 23. Die Auslässe der Leitungen m und my sind mit einem gewöhnlichen Flüssigkeitszerstäuber versehen, so dafs bei jeder Umdrehung der Welle H ein Theil des Wassers durch den Luftdruck zerstäubt wird und durch die Mundstücke 0 und O1 in fein zertheiltem 'Regen auf den in dem Behälter befindlichen Papierstreifen niederschlägt. Ein elastisches Kissen 24, welches in die Leitung eingeschaltet ist, dient als Luftreservoir, während die Leitung L1 das Einführen der Flüssigkeit in den Behälter 23 ermöglicht. Das im Ueberflufs zerstäubte Wasser gelangt in eine Ausbauchung Zi des Behälters Z1 und fliefst durch eine Röhre L2 ab.
Die weitere Verbesserung besteht darin, dafs hinter der elften Arbeitsverrichtung eine Weitere ■ eingeschaltet wird, und ist in Fig. 3 bis 5 dargestellt.
Fig. 3 ist ein Schnitt in Richtung der Linie ä-b-c der Fig. 6, Fig. 4 eine Vorderansicht, Fig. 5 die Vorrichtung zum Abstofsen der Kapsel und Fig. 6 die Gesammtanordnung in Draufsicht.
Die Kapseln werden in die Zelle £183 der Platte 183 getrieben, und anstatt wie früher definitiv abgestofsen, werden sie zu einem Trichter Tr in die Zellen j der Supplementärplatte 5183 befördert. Die letzteren Zellen haben nicht dieselbe Gestalt wie die Zellen der Platte 183, und zwar aus dem Grunde, weil die Kapseln einen ausgedrückten Rand haben; ihre Gestalt ist vielmehr die eines Halbkreises, welcher nach der Peripherie der Platte offen ist (Fig. 3 und 6). Die Platte S183 ist hohl, um sie mit heifsem Dampf oder heifser Luft zu erhitzen. Der Dampf wird durch die Leitung L2 abgelassen. Die beiden Leitungen sind mit der Platte 5*183 aus einem Stück gegossen.
Die Kapseln ruhen mit ihrem Boden in den Zellen j der Platte S 183; der Boden wird so lange der Wirkung des Druckes ausgesetzt, bis die Kapseln definitiv abgestofsen werden, so dafs der Boden durch die beiden Kolben q vollständig flach gedrückt wird. Diese Kolben q sind mit Stangen si verbunden, welche in Führungen gleiten, die in einer mit der Platte 5183 fest verbundenen Platte /1183 vorgesehen sind, so dafs sie sich beständig oberhalb der Zellen j befinden. Der zum Aufpressen der Kolben auf die Kapselböden nothwendige Druck wird durch die Schraubenfeder r erreicht, welche bestrebt ist, genannten Kolben beständig gegen die Platte 5183 zu pressen.
Um den Kapseln zu gestatten, sich bei ihrem Austritt aus dem Trichter Tr in die Zellen zu legen, mufs man jeden Kolben kurze Zeit früher und während des. Durchganges der Kapseln heben, damit die geprefsten Kapseln ausgestofsen werden können. Dieses Heben wird mit Hülfe der Laufbahnen u erreicht, welche mit dem Gestell verbunden sind;, jeder Kolben wird hierbei durch ein an der Kolbenstange vorgesehenes Laufrädchen t gehoben, welches über die Laufbahnen u hingleitet. Die Kapseln werden daher während der ganzen Dauer der Rotation der Platte geprefst, mit Ausnahme derjenigen Zeit, in welcher das betreffende Laufrädchen über die Laufbahn u läuft.
Das Abstofsen der Kapseln geschieht, nun derartig, dafs in dem Moment, wo die Kolben q gehoben sind und die betreffende Kapsel frei in ihrer Zelle liegt, jede Kapsel der Reihe nach unter einen kleinen Vorsprung (Daumen) 17', Fig. 5, gelangt, welcher bei seinem Niedergange· gegen die Wandung der betreffenden Kapsel stöfst und dieselben durch die seitlichen Oeffhungen der Zellen heraus- und in einen passend angeordneten Kanal schiebt. Der Daumen 17' wird beständig mit Hülfe einer Spiralfeder 16', welche auf der Daumenachse sitzt, in gehobener Stellung gehalten, zur. passenden Zeit jedoch mit Hülfe eines auf der Welle aufgekeilten Hebels 15' gesenkt. Der Hebel 1.5' wird durch eine Stange 14' gehoben, welche mit dem Hebel 13' verbunden ist. Der letztere schwingt bei 12' um eine Achse, während der Hebel 13' infolge seiner gelenkigen Verbindung mit der gleitenden Stange 11' in Thätigkeit gesetzt werden kann. Letztere mufs sich einen Augenblick durch Veranlassung des an seinem Ende vorgesehenen Rädchens 10' bewegen. Dieses Rädchen bewegt die Stange 11' unter Vermittelung der Laufbahnen 9', welche auf der Platte S1183 angeordnet sind. Diese Laufbahnen stofsen nämlich das genannte Rädchen in die Höhe, sobald sie hinter demselben hinweggehen. Beide Platten 5183 und /7183 werden unter Vermittelung des Zahnrades 8', welches innerhalb der Platte 183 vorgesehen ist, in Rotation versetzt. Dieses Zahnrad 8' greift in das Zahnrad 7' ein, welches auf derselben Welle 18 aufgekeilt ist wie das Zahnrad 6', welch letzteres in die Zähne eingreift, welche auf der Platte h 183 vorgesehen sind. Da die Bewegung. von 183' intermittirend ist, so mufs auch die Bewegung von S183 intermittirend sein, und da das Spiel der Zähne Verzögerungen veranlassen könnte, · wodurch herbeigeführt werden kann, dafs die Kapseln nicht in die Zelle j fielen, wird noch ein zusätzlicher Antrieb durch eine besondere Vorrichtung erreicht. Die Bewegung dieser Vorrichtung wird. von der Welle H des Haupt-Patentes abgenommen mit Hülfe von konischen Zahnrädern 5' 4' 3' 2'; das letztere ist auf der Welle 1' aufgekeilt, auf welcher der Frictionskonus x' befestigt ist. Dieser treibt den Frictionskonus ν' an, welcher auf der mit der Platte S183 ver-
bundenen hohlen Welle . befestigt ist. Der Konus y\ welcher lose auf der Welle sitzt, hat nur den Zweck, die nothwendige Reibung zu erzeugen; es ist selbstverständlich, dafs auch jede andere Antriebsvorrichtung verwendet werden könnte.
Um eine genaue Einstellung der Zellen im Momente des Ausstofsens der Kapsel zu erreichen, wird ein Riegel 22' angeordnet, welcher die Platte 5183 bei jeder Umdrehung der Welle 1' dadurch fester stellt, dafs er sich in die auf genannter Platte vorgesehenen Kerben 24' einlegt. Der Riegel 22' ist mit einem Rahmen 20', Fig. 4, befestigt, der durch 19' geführt wird. Unter dem Einflüsse der Schraubenfedern 23' wird der Riegel in die Kerben eingeschoben. Die Scheibe 19', welche auf der Welle 1' aufgekeilt ist, übt bei der Drehung der Welle auf den Rahmen und somit auch auf den Riegel 22' einen Gegendruck aus und bewirkt so die Ausriegelung. Das Einleiten der heifsen Dämpfe
u. s. w.' geschieht durch ein Rohr O2 in die Leitung L2 ; die Verbindung von o2 mit L2 ist durch ein drehbares Gelenk hergestellt, ebenso wie die Verbindung der Röhre L3 mit der Auspuffröhre U1.

Claims (2)

Patent-Anspruch: Eine Maschine der durch Patent Nr. 68798 gekennzeichneten Art zum Anfertigen von Pappschachteln, sofern
1. die Papierleimvorrichtung durch eine Vorrichtung ersetzt ist, welche auf das vorher geleimte und getrocknete Band Wasser aufstäubt;
2. eine weitere, und zwar geheizte Platte S 183 angeordnet ist, in deren Zellen die Schachteln nach Verlassen der Zellen der Platte 183 eingebracht, durch Stempel auf dem Boden während einer Umdrehung der Platte festgedrückt und hierauf abgestofsen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76963D Maschine zur Herstellung von Schachteln aus vorher getriebenen Pappkapseln. (2 Expired DE76963C (de)

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DENDAT76963D Expired DE76963C (de) Maschine zur Herstellung von Schachteln aus vorher getriebenen Pappkapseln. (2

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