DE762980C - Kontaktanordnung - Google Patents

Kontaktanordnung

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Publication number
DE762980C
DE762980C DES135476D DES0135476D DE762980C DE 762980 C DE762980 C DE 762980C DE S135476 D DES135476 D DE S135476D DE S0135476 D DES0135476 D DE S0135476D DE 762980 C DE762980 C DE 762980C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
contact piece
spring
movable contact
leaf spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES135476D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Norbert
Gustav Dipl-Ing Pristsak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES135476D priority Critical patent/DE762980C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE762980C publication Critical patent/DE762980C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/14Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
    • H01H1/22Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with rigid pivoted member carrying the moving contact
    • H01H1/221Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with rigid pivoted member carrying the moving contact and a contact pressure spring acting between the pivoted member and a supporting member
    • H01H1/225Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with rigid pivoted member carrying the moving contact and a contact pressure spring acting between the pivoted member and a supporting member the supporting member being pivotable

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  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Kontaktanordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine für elektrische Schalt- bzw. Steuergeräte, insbesondere Schütze; bestimmte Kontaktanordnung, bei der das am seinem Träger gelagerte bewegliche Kontaktstück unter der Wirkung einer Kontaktd iruckfeder in; der E.invschaltstellung sowohl an den Gegenkontakt als auch an die den Stromübergang vermittelnde schneidenfärmige Lagerstelle am Träger gepreßt, wird.
  • Es sind Kontaktanordnungen bekannt, bei denen außer einer Kontaktdruckfeder noch ein zusätzliches, zur Überbrückung der Anlagestelle des Kontaktes am beweglichen Träger dienendes federndes Band vorgesehen ist, das, sich gegen das bewegliche Kontaktstück abstützt. Bei dieser bekannten Bauart erfolgt somit die Stromübertragung stets, also sowohl bei normalen Betriebsverhältniissen als, auch im Fall :eines Kurzschlusses, mittels eines Bandes. Abgesehen davon, daß ein derartiges Band eine beschränkte Leb@ns@dawer hat, bildet sich bei einer solchen Bauart beim Übergang vom Stromband bzw. von seiner Verlängerung zum beweglichen Kontakt eine Stromschleife, sä daß das Band im, Ku@rzschlu!ßfall infolge der dynamischen Kraftwirkung des Stromes abgehoben wird;.
    Ferner ist bekannt. als Stromzuleitung
    für das bewegliche Kontaktstück eine Blatt-
    feder zu verwenden, die mit dem Kontakt-
    stuck zugleich eint Schneidenlagerung bildet.
    Eire derartig- zur betriebsmäßigen -'Strom-
    führtin-- dienende Fedür läßt aber int dem
    anliegenden Tcil des beweglichen Kontakt-
    stücks, ähnlich wie dies bei den anderen
    bekannten Bauarten der Fall ist, eine Strom-
    , schleife entstehen, so daß die Feder. z. B. im
    Isurzschlußfall, abgehoben wird. Dabei dient
    di-;# Fcler zur Herstellung des Kontakt-
    druckes beim Stromübergang. Infolge der ge-
    wählten Anordnung und Ausbildung dieser
    Blattfeder als Stromzuleitung ist die be-
    kanntc Kontaktanordnung nur für die L'ber-
    tragung sehr kleiner Ströme geeignet.
    Außerdem sind insbesondere für Regulier-
    transformatoren bestimmte Zlesserkontakt-
    anordn-ungen bekannt, bei denen für jeden
    der zwei Kontaktfinger zwei hontaktfed.ern
    vorgesehen sind. die sowohl zum Erzeugen
    des Kontaktdruckes an der Kentaktstlle und
    der Übergai:gsstelle zum Träger als auch
    zur betriebsmäiäigen Stromleitung dienen.
    Dementsprechend bestehen diese Federn inin-
    dostens zum Teil aus elektrisch gutleitenden
    Baustoffen. insbesondere aus B°rvlliumlsupfer.
    Da die Federn mit ihren Endteilen auf den
    Enden des Kontaktfingers, und zwar auf
    dessen Rück- bziv. Vorderseite leicht auf-
    liegen, so sind insbesondere durch mecha-
    nisehe Einwirkung oder auch infolge vor-
    handener Stromschleifen bei Kurzschlüssen
    Iiontalztabhebungen möglich. Ein besonderer
    Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß
    beim Abheben der Federn vom Kontaktstück
    dieses lose im Halter liegt und daher auch
    der IZZontalztdruclc so:vohl all der Kontakt-
    stelle als auch an der tIbergangsstelle zum
    Träger fortfällt.
    Es ist auch bekannt, als L berbrückungs-
    organ eine Litze zu vertuenden. Die Befesti-
    gung einer derartigen, an einem Ende min-
    destens mit einer Öse versehenen Litze ist
    jedoch umständlich, zumal es sich hierbei ttm
    verhältnismäßig kleine. schwer zugängliche
    flächenförmige Teile handelt, an denen die
    Litzen durch _Nieten, Schweißen oder Löten
    befestigt werden sollen.
    Durch die Erfindung werden diese -Nach-
    teile beseitigt. wobei der Erfindungsgegen-
    stand u. a. auch eine Zwangsläufigkeit hin-
    sichtlich der Herstellung der Überbrückung
    beim Auswechseln der Kontakte ergibt. Die
    Erfindung zeichnet sich im wesentlichen da-
    durch aus_, daß eine zusätzliche, am Hervor-
    rufen des Kontaktanpreßdruckes unbeteiligte.
    in Richtung der Verlängerung des beweg-
    lichen Kontaktstücks angeordnete, einen
    Neben schluß zur Stromübertragungsstelle
    bildende Blattfeder an dem Kontaktstück an-
    liegt. die bei normalen Betriebsverhältnissen
    lediglich vernachlässigbar geringe oder über-
    hatzpt keine Strome führt und deren Lage
    sich sowohl bei inecliaiiisclien als auch bei
    elektrischen Kontaktabhebungen nicht verän-
    dert, so daß diese Feder den Stromübergang
    bei Kontaktabhebungen an der Stroinübertra-
    gungsstelle vermittelt. Eine solche Feder
    übernimmt somit die Stromübertragung prak-
    tisch nur bei Kurzschlüssen. Da die Feder
    nur vorübergehend, und zwar kurzzeitig vom
    Strom durchflossen wird, so daß die Abschal-
    trug bereits beendet ist, bevor die Feder sich
    merklich erwärmt hat. so kann sie aus einem
    beliebigen federnden Werkstoff, z. B. aus
    Stahl. bestehen. Da die zusätzliche Feder
    mit dem. Kontaktstück nicht fest verbunden
    ist, sondern nur mit entsprechendem Druck
    an ihm anliegt, behindert sie auch das schnelle
    Auswechseln des Kontaktes nicht.
    In der Zeichnung sind einige Ausführungs-
    beispiele gemäß der Erfindung dargestellt.
    und zwar zeigen
    Fig. i und 2 die blattförmigen Mer-
    brückungsiedern mit verschiedenartiger Aus-
    bildung der Angriffsstelle des Federendes am
    Kontaktstück.
    Bei der Ausführungsform nach Fig. i ist
    mit i ein beiveglielier, z. B. schwenkbarer
    Kontakträger bezeichnet, der einen Bolzen 2
    und einen Federteller 3 trägt. Der Bolzen 2
    nimmt ferner ein bewegliches plattenförmiges
    Kontaktstück 7 auf, das mittels einer zwischen
    demselben und dein Federteller 3 vorgesehenen
    schraubenförmigen Druckfeder .4 an den fest-
    stehenden Kontakt 8 angepreßt wird (im ein-
    geschalteter Zustand). Das bewegliche Kon-
    taktstück 7 bildet mit dein Kontaktträger ein
    Gelenk, um welches das bewegliche Kon-
    taktstück- beim Andrücken an den Kontakt 8
    ge,schiv enkt wird.
    Als en solches Gelenk kann eine in eine
    Einkerbung 6 eingreifende Schneide 5 dienen.
    Hierbei kann die Anordnung entweder so ge-
    wählt werden, daß die Schneide 5 an dem
    Kontaktträger i und die Einkerbung6 in dem
    beweglichen Schaltstück ;7. also wie es in
    Fig. i dargestellt ist, oder umgekehrt ge-
    troffen werden, indem das bewegliche Kon-
    taktstück mit einer Schneide und der Kon-
    taktträger mit einem Ausschnitt ausgerüstet
    wird.
    Gemäß Fig. i ist an dem Kontaktträger i
    eine Blattfeder 9 in beliebiger Weise, z. B.
    durch Schiweißen, 'Nieten oder Löten, ange-
    bracht. Das freie Ende der Blattfeder 9 greift
    in einen in dem beweglichen Schaltstift 7
    vorgeselwnen, nach innen spitz auslaufenden
    Einschnitt io ein. Die Blattfedc r 9 dient als
    Cberbrückung für den Strom zwischen dem
    beweglichen Schaltstück 7 und dem Kontaktträger i.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.2 ist die Blattfeder 9 so vorgesehen, d.aß sie sich an einen Vorsprung ii des beweglichen Schaltstücks 7 anlehnt. Die Blattfeder 9 kann hierbei, wie Fig. 2 zeigt, unterhalb dieses Vorsprunges angreifen. Die Feder 9 wird in ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig. i an dem Kontaktträger i befestigt. Es ist dabei für die Wirkungsweise der überbxückungsfed-er an sich gleichgültig, wie die Verbindung zwischen dem Konitakt.träger i und dem beweglichen Schaltstück 7 hergestellt wird-.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Kontaktanordnung, bei der das an seinem Träger gelagerte bewegliche Kontaktstück unter der Wirkung einer Kontaktdruckfeder in der Einschaltstellung sowohl an den Gegenkontakt als auch an die den Stro@müberga,ng vermittelnde schneiderförmige Lagerstelle am. Träger gepre@ßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche, am Hervorrufen des Kontaktanpreßdruckes unbeteiligte, in Richtung der Verlängerung des beweglichen Kontaktstücks angeordnete, einen Nebenschluß zur Stromüberbragungsstelle bildende Blattfeder an dem Kontaktstück anliegt, die bei normalen Betriebsverhältnissen lediglich vernachläs.sigbar geringe oder überhaupt keine Ströme führt und deren Lage sich sowohl bei mechanischen als auch bei elektrischen Kontaktabhebungen nicht verändert, die jedoch den Stromübergang bei Kontaktabhebungen an der Stromübertragungsistelle vermittelt.
  2. 2. Kontaktanordnung nach Anispruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der zusätzlichen Feder (Blattfeder) in einer Schneide des beweglichen Kontaktstücks gelagert ist.
  3. 3. Kontaktanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der zusätzlichen Feder (Blattfedier) sich an einen Vorsprung des beweglichen Kontaktstücks anlehnt (Fig. 2). Zur Abgrenzung des Erfindungsgegemstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 430 969, 604 212, 643 986; österreichische Patentschrift Nr. io2 227; Helios Zeitschrift für Elektrotechnik, Jg. 43. Nr. 8, vom 21. Februar 1937, S. 187 und 188.
DES135476D 1939-01-20 1939-01-20 Kontaktanordnung Expired DE762980C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4324206A1 (de) * 1993-07-19 1995-01-26 Teves Gmbh Alfred Elektrischer Schalter mit Schneidlager und Kontaktfeder

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AT102227B (de) * 1924-01-04 1925-12-28 Aeg Union Elek Wien Schaltapparat mit auf Isolatoren gelagerten Schaltteilen.
DE430969C (de) * 1924-06-08 1926-06-28 Controller Kommanditgesellscha Aus zwei starren, gelenkig und federnd verbundenen Teilen bestehender Kontakt
DE604212C (de) * 1930-12-24 1934-10-16 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Auswechselbarer Kontaktfinger, insbesondere fuer Reguliertransformatoren
DE643986C (de) * 1935-03-13 1937-04-22 Oerlikon Maschf Elektrischer Schalter

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