DE562035C - Schalter fuer stufenweise regelbare elektrisch beheizte Geraete - Google Patents
Schalter fuer stufenweise regelbare elektrisch beheizte GeraeteInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/50—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having four operative positions, e.g. off/two-in-series/one-only/two-in-parallel
- H01H19/52—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having four operative positions, e.g. off/two-in-series/one-only/two-in-parallel having only axial contact pressure
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schalter für stufenweise regelbar elektrisch beheizte Geräte,
wie Heizkissen, Brotröster, Kaffeemaschinen usw.
Bei bekannten, für elektrisch beheizte Hausgeräte benutzten Schaltern, die im allgemeinen
für drei Heizstufen eingerichtet sind, führen von dem Heizleiter zu dem Schalter
nur drei Leitungen.
Erreicht wird dies dadurch, daß die Stromzuleitung unmittelbar zu einem mittleren
Punkt des Heizleiters geführt ist und die Stromrückleitung durch den Schalter an das
eine oder das andere Ende oder an beide Enden des Heizleiters gelegt und hierdurch beide
Teile des Heizleiters einzeln oder parallel eingeschaltet werden können.
Erfindungsgemäß erfolgt nun der Anschluß an die Stromrückleitung bei einer Schaltung
dieser Art über einen Schalter, der ein schmales und ein breites, fest in seinem Gehäuse
angeordnetes Kontaktstück sowie ein bewegliches Schaltglied mit zwei Kontaktfingern
besitzt, deren Abstand größer ist als der zwischen den Kontaktstücken verbleibende
Zwischenraum, so daß bei Betätigung des Schalters der eine Kontaktfinger zunächst die
Kontaktstücke nacheinander berührt und dann mit dem breiten Kontaktstück noch Verbindung
hat, wenn der andere Kontaktfinger mit
dem schmalen Kontaktstück den Kontakt herstellt.
Die Erfindung sei an Hand der beiliegenden Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele
wiedergibt, näher erläutert.
Es zeigen
Abb. ι eine Außenansicht des neuen Schalters,
Abb. 2 das Innere des einen Teiles des Schaltergehäuses,
Abb. 3 in schaubildlicher Darstellung das Innere des anderen Gehäuseteiles mit verschiedenen
Schalterteilen,
Abb. 4 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht des Schalters,
Abb. 5 bis 8 verschiedene Schaltstellungen,
Abb. 9 eine andere Ausführungsform des Schalters.
Das flache Schaltergehäuse besteht aus den beiden Teilen 1 und 2, die mittels Schrauben 3
zusammengehalten werden. In der Gehäusehälfte 2 befinden sich fest angeordnet die Anschlußschrauben
8 und 10, die durch den flachen, schienenartigen Metalleiterteil 9 verbunden
sind; ferner eine schmale Kontaktplatte 7 und eine breite Kontaktplatte 6 mit ihren Anschluß schrauben 30 und 31. Der Gehäuseteil
2 besitzt einen die Kontaktbahn 6, 7 verlängernden Ansatz 12, eine Bohrung 13,
in die eine Anschlußschraube 25' (Abb. 4) ein-
greift, und einen Zapfen ii, der der Aufnahme
des einen Endes der Hülse 16 (Abb. 3) dient. Außerdem befinden sich an der Längsseite
5 des Gehäuseteiles 2 die Marken 0, I, II, III, die den einzelnen Schaltstellungen entsprechen,
und die auch dann sichtbar sind, wenn die beiden Gehäusehälften 1 und 2 miteinander
verschraubt sind.
Abb. 3 läßt den metallischen Betätigungshebel 17 mit dem aus Isolierstoff bestehenden
Knopf 18 erkennen, der über den eingezogenen und vertieften Rand 4 des Gehäuseteiles 1
hervorragt. Dieser Knopf kann mit dem Daumen der gleichen Hand, die den Schalter
umfaßt, durch eine kreisförmige Bewegung auf die erwähnten Marken o, I, II, III am Gehäuseteil
2 in bequemer Weise eingestellt werden (Abb. 1).
Der Gehäuseteil 1 weist einen dem Zapfen 11 des Gehäuseteiles 2 genau gegenüberliegenden
Zapfen 14 auf, in dem die Hülse 16 mit ihrem anderen Ende ebenfalls gehalten
wird. Um den U-förmig gebogenen Teil 19 des Betätigungshebels 17, der auf der Hülse
16 drehbar gelagert ist, greift der U~förmige Teil des z. B. aus einem federnden Phosphorbronzeblech
bestehenden Schaltgliedes 21.
In dem freien Raum zwischen den Lagerstellen des Teiles 19 des Betätigungshebels 17
ist auf der Hülse 16 eine Feder 20 aufgebracht, deren Enden sich von beiden Seiten
frei bei 32 gegen den Teil 19 und gegen den U-förmigen Teil des Schaltgliedes 21 legen.
Der Teil 19 trägt einen kleinen Mitnehmerfortsatz 33, der mit seitlichem Spiel in einen
entsprechenden Schlitz des U-förmigen Teiles des Schaltgliedes 21 hineinragt.
Das Schaltglied 21 trägt an dem einen Schenkel zwei Kontaktfinger 23 und 24, deren
Abstand größer ist als der Zwischenraum zwischen den Kontaktstücken 6 und 7.·
Der andere Schenkel des Schaltgliedes 21 ist zu einem Federteil 22 von V-förmigem
Querschnitt ausgebildet, der in Sperrzähne 15
eingreift, die auf einem Kreisbogenstück angeordnet sind, dessen Mittelpunkt die Drehachse
der Hülse ist. Diese Zähne 15, deren Lage und Zahl den Marken o, I, II, III entspricht,
sind wie der Gehäuseteil 1 aus Isoliermaterial. Sie können mit diesem aus einem
Stück verfertigt sein und bewirken in Verbindung mit dem durch den Hebel 17 über
die Feder 20 und dem Mitnehmerfortsatz 33 betätigten Schaltglied 21 eine Momentschaltung,
d. h. die Unterbrechung und Einschaltung der Stromkreise erfolgt ruckartig unter
einer Schnappwirkung beim Eingreifen des Federteiles 22 in die Zähne 15.
Der Betätigungshebel 17 bzw. sein Teil 19,
das Schaltglied 21 und ein Hebel teil 25, an dem die bereits erwähnte Anschlußschraube
25' sitzt, sind gegeneinander verdrehbar und werden durch Unterlegscheiben 26 (Abb. 4)
zusammengehalten, die mit der Hülse 16 vernietet sind.
Der Zusammenbau des Schalters geschieht folgendermaßen:
Die Hülse mit den auf ihr gemeinsam aufgebrachten Teilen wird in den Gehäuseteil 2
eingesetzt, wobei der Zapfen 11 in das Hülsenende
und die Anschlußschraube 25' in die Bohrung 13 eingreifen, so daß der Hebelteil
25 in seiner Lage gesichert ist (Abb. 4). Nunmehr wird der Gehäuseteil 1 auf Teil 2
aufgesetzt, wobei der Zapfen 14 des Gehäuseteiles 1 in das andere Ende der Hülse eingreift.
Hierauf werden die Gehäuseteile mittels Schrauben 3 zusammen verschraubt. Die Zugentlastung für dieZuleitungsschnüre
des Schalters wird in bekannter Weise vorgenommen. An der Anschlußschraube 10
erfolgt der Anschluß der Stromzuleitung, so daß diese über Leiterteil 9 und über Anschlußschraube
8 direkt an den Heizleiter geführt ist. Die Stromrückleitung wird an die Anschluß schraube 25' angelegt, die, wie bereits
erwähnt, in der Bohrung 13 festgehalten ist. Die Enden des Heizleiters sind an der
Anschlußschraube 30 des Kontaktstückes 7 bzw. an der Anschlußschraube 31 des Kontaktstückes
6 angeschlossen. ·
In den Abb. 5 bis 8 sind die verschiedenen Schaltstellungen für die Einschaltung der
Heizstufen eines Heizgerätes dargestellt. Die Stromzuführung erfolgt an einem mittleren
Punkt der Heizwicklung, so daß zwei Wicklungsabschnitte 27 und 28 gebildet werden.
Diese Wicklungen mit verschiedenem Widerstand können entweder einzeln eingeschaltet
oder auch parallel geschaltet werden.
Bei der äußersten Linksstellung des Knopfes 18 (o-Marke) ist der Stromkreis unterbrochen.
Diese Schaltstellung zeigt Abb. 5, während in Abb. 6 die Heizwicklung 27 über Kontaktfinger 23 und Kontaktstück 7 im
Stromkreis liegt. In Abb. 7 ist die Heizwicklung 28 über Kontaktfinger 23 und Kontaktstück
6 an den Stromkreis angeschlossen, während zwischen Teil 24 und 7 der Kontakt unterbrochen ist. "
In Abb. 8 (äußerste Rechtsstellung des Knopfes bei HI-Marke) werden die beiden
Heizspiralen 27 und 28 parallel über die Kontaktpaare 6, 23 und 7, 24 in den Stromkreis
geschaltet, so daß die höchste Heizstufe erreicht wird. Ohne die Zahl der Leitungen
zwischen dem Schalter und dem Heizleiter zu vermehren, können in das Heizgerät Temperaturregler
eingebaut werden, die entweder auf die kleinste, auf die mittlere oder auf die größte Heizstufe einregulieren. In diesem
Falle wird der Temperaturregler, der die
höchste Heizstufe regelt, in den direkten Stromleiterteil gelegt, während die Temperaturregler
für die Heizstufe 28 bzw. 27 entsprechend in den zu den Kontakten 6 bzw. 7 führenden Leitungen vorgesehen werden.
An Stelle von mehreren Temperaturreglern kann aber auch nur ein einziger Temperaturregler
zur Verhinderung der Überhitzung des Heizgerätes vorgesehen sein.
to Der Schalter kann als Durchgangsschalter, als Leitungsendschalter sowie auch als Einbauschalter
für Geräte, z. B. für Ventilatoren (Abb. 9), ausgebildet sein und besitzt den großen Vorzug, daß seine beweglichen und
hoch beanspruchten Kontaktteile in einfachster Weise ausgewechselt und ersetzt werden
können.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Schalter für stufenweise regelbare elektrisch beheizte Geräte, durch welchen die eine Stromzuleitung unmittelbar zu einem mittleren Punkte des Heizleiters geführt ist und die andere Zuleitung an das eine oder andere Ende oder gleichzeitig an beide Enden des Heizleiters angelegt werden kann, gekennzeichnet durch ein schmales und ein breites, fest angeordnetes Kontaktstück sowie durch ein bewegliches Schaltglied, das zwei Kontaktfinger besitzt, deren Abstand größer ist als der zwischen den Kontaktstücken verbleibende Zwischenraum, so daß bei Betätigung des Schalters der eine Kontaktfinger zunächst die Kontaktstücke nacheinander berührt und dann mit dem breiten Kontaktstück noch Verbindung hat, wenn der andere Kontaktfinger mit dem schmalen Kontaktstück den Kontakt herstellt.
- 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (21) U-förmig gebogen ist und an dem einen Schenkel die beiden Kontaktfinger (23, 24) trägt und an dem anderen Schenkel einen Federteil (22) von V-förmigem Querschnitt besitzt, der in Sperrzähne (15) im Schaltergehäuse eingreift.
- 3. Schalter nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen an einem Ende U-förmig umgebogenen Betätigungshebel (17), der drehbar auf einer Hülse (16) angeordnet ist und das Schaltglied mittels Feder (20) und Mitnehmerfortsatz (33) mitnimmt.
- 4. Schalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Kontaktteile (21), der Betätigungshebel (17) und ein Hebelteil (25) für die Anschlußschraube (25') der abschaltbaren Leitung gemeinsam auf einer Hülse (16). aufgebracht und mit dieser aus dem Schaltergehäuse herausnehmbar angeordnet sind.
- 5. Schalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem aus zwei Teilen bestehenden Schaltergehäuse Zapfen (11 und 14) vorgesehen sind, die beim Zusammenbau des Gehäuses in die Hülsenenden eingreifen und die Hülse in ihrer Lage halten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US562035XA | 1929-03-30 | 1929-03-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE562035C true DE562035C (de) | 1932-10-21 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930562035D Expired DE562035C (de) | 1929-03-30 | 1930-04-01 | Schalter fuer stufenweise regelbare elektrisch beheizte Geraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE562035C (de) |
-
1930
- 1930-04-01 DE DE1930562035D patent/DE562035C/de not_active Expired
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