DE756556C - Roehrenverstaerkerstufe fuer selektive Spannungsverstaerkung - Google Patents

Roehrenverstaerkerstufe fuer selektive Spannungsverstaerkung

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DE756556C
DE756556C DEL95480D DEL0095480D DE756556C DE 756556 C DE756556 C DE 756556C DE L95480 D DEL95480 D DE L95480D DE L0095480 D DEL0095480 D DE L0095480D DE 756556 C DE756556 C DE 756556C
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DE
Germany
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anode
negative feedback
tube
amplifier stage
grid
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Expired
Application number
DEL95480D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim Dipl-Ing Bertram
Karl-Heinz Dipl-Ing Hofmann
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/189High-frequency amplifiers, e.g. radio frequency amplifiers
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/34Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback
    • H03F1/36Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback in discharge-tube amplifiers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/1638Special circuits to enhance selectivity of receivers not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Röhrenverstärkerstufe für selektive Spannungsverstärkung Es ist bereits eine Schaltung zur Unterdrückung bestimmter Frequenzen mittels eines frequenzabhängig gegengekoppelten Verstärkers vorgeschlagen worden, bei der zur vollständigen Unterdrückung dieser Frequenzen die Ausgangsspannung einer gegengekoppelten Verstärkerstufe parallel auf ihren Eingang über einen oder mehrere parallele Wege, die aus auf die zu unterdrückenden Frequenzen abgestimmten Reihenresonanzkreisen und aus in Reihe dazu liegenden Widerständen bestehen, gegengekoppelt ist. Bei der vorgeschlagenen Schaltung ist zur Erzielung sehr hoher Selektivität der Widerstand in jedem dieser Resonanzkreise gleich dem reziproken Produkt aus der Steilheit der Endröhre des gegengekoppelten Verstärkerteiles und der Verstärkung des vor dieser Endröhre liegenden gegengekoppelten Verstärkerteiles einschließlich seiner Kopplungselemente bemessen.
  • Die Erfindung betrifft eine Röhrenverstärkerstufe für selektive Spannungsverstärkung mit zwischen der Anode und dem Gitter der Verstärkerröhre liegender selektiver Gegenkopplungsanordnung. Gemäß der Erfindung besteht bei einer derartigen Schaltung die Gegenkopplungsanordnung aus einem zwischen der Anode und dem Gitter der Verstärkerröhre liegenden Parallelresonanzkreis und die Anodenbelastung aus einem auf die gleiche Frequenz abgestimmten Reihenresonanzkreis, von dessen einer Impedanz die Ausgangsspannung abgegriffen ist.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Im Gitterkreis der Röhre R liegt derNiederfrequenzeingangstransformator T, dessen Sekundärwicklung einerseits über einen Kondensator an das Steuergitter der Röhre, andererseits über einen weiteren Kondensator an die Kathode der Röhre angeschlossen ist. Das kathodenseitige Wicklungsende der Sekundärwicklung des Eingangstransformators liegt am positiven Pol -E- A der Anodenspannungsquelle. Der Gegenkopplungsparallelresonanzkreis K,. liegt mit einem Pol an der Anode der Röhre und mit dem anderen Pol am gitterseitigen Wicklungsende der Transformatorsekundärwicklung. Die Gittervorspannung -G wird über einen Hochohmwiderstand zum Steuergitter geleitet. Als Anodenbelastung dient der Reihenresonanzkreis K2, an dessen Spule S2 oder an dessen Kondensator C2 die verwertbare Ausgangsspannung der Verstärkerstufe abgegriffen wird.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung sei kurz erläutert. Bei der Schaltung nach der Erfindung ist der Anodenaußenwiderstand ein Reihenresonanzkreis. Im Fall der Resonanz wird daher die Anodenwechselspannung nahezu zu Null. Demzufolge ist dann auch die Ausgangs-EMK für die Gegenkopplung nahezu gleich Null. Schon aus diesem Grunde kann die Gegenkopplung im Resonanzfall nur gering sein. Verbessert wird die Gegenkopplungsfreiheit im Resonanzfall noch dadurch, daß im Gegenkopplungskreis ein die Gegenkopplungs-EMK sperrender Parallelresonanzkreis liegt, der im Resonanzfall einen sehr großen Widerstand aufweist. Für alle Frequenzen, die von der Resonanzfrequenz abweichen, wirken der Anodenkreis und der Gegenkopplungskreis entgegengesetzt wie im Resonanzfall und bewirken eine gegenseitige Unterstützung. Das hat zur Folge, daß eine besonders resonanzscharfe Verstärkung für die Resonanzfrequenz in der gegengekoppelten Stufe erreicht wird. Für alle Frequenzen, die von der Resonanzfrequenz abweichen, bedeutet der Anodenaußenwiderstand keinen Kurzschlußwiderstand mehr. Folglich tritt bei diesen Frequenzen eine Anodenwechselspannung auf, so daß dann eine Ausgangs-EMK für die Gegenkopplung vorhanden ist. Hinzu kommt, daß für diese Frequenzen der Gegenkopplungskreis keinen sperrenden Widerstand mehr, sondern einen verhältnismäßig kleinen Leitwert darstellt und somit den Gegenkopplungseffekt unterstützt. Die Ausgangswechselspannung der Stufe wird entweder an der Induktivität oder an der Kapazität des Reihenresonanzkreises abgegriffen. Die Schaltung gemäß der Erfindung ist sowohl für Hoch- als auch für Niederfrequenzverstärker anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Röhrenverstärkerstufe für selektive Spannungsverstärkung mit zwischen der Anode und dem Gitter der Verstärkerröhre liegender selektiver Gegenkopplungsanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkopplungsanordnung aus einem zwischen der Anode und dem Gitter der Verstärkerröhre liegenden Parallelresonanzkreis und die Anodenbelastung aus einem auf die gleiche Frequenz abgestimmten Reihenresonanzkreis besteht, von dessen einer Impedanz die Ausgangsspannung abgegriffen ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden Deutsche Patentschriften Nr. 479 264, 551589, 713 395; französische Patentschriften Nr. 589 875, 597 58o; britische Patentschriften Nr. 337 830, 387050; Hochfrequenztechnik und Elektroakustik, März 1938, S. 11a, 113; The wireless world and radio review, 18. Juni 1924, S.336.
DEL95480D 1938-08-28 1938-08-28 Roehrenverstaerkerstufe fuer selektive Spannungsverstaerkung Expired DE756556C (de)

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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1213013B (de) * 1962-03-21 1966-03-24 Telefonbau Schaltungsanordnung zum Auswerten eines tonfrequenten Selektivrufsignals bestimmter Frequenz in Fernmelde-, insbesondere Notruf-anlagen

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FR859258A (fr) 1940-12-14

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