DE686649C - Anordnung zur Erzeugung einer mit steigendem Belastungsstrom ansteigenden Spannung - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung einer mit steigendem Belastungsstrom ansteigenden Spannung

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DE686649C
DE686649C DE1937S0126611 DES0126611D DE686649C DE 686649 C DE686649 C DE 686649C DE 1937S0126611 DE1937S0126611 DE 1937S0126611 DE S0126611 D DES0126611 D DE S0126611D DE 686649 C DE686649 C DE 686649C
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Germany
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saturated
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capacitor
current
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Application number
DE1937S0126611
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Inventor
Dipl-Ing Otto Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/32Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using magnetic devices having a controllable degree of saturation as final control devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzeugung einer mit steigendem Belastungsstrom ansteigenden Spannung Bei Gleichrichtern, welche z. B. zum Ersatz von Batterien dienen, ist es erwünscht, daß die vom Gleichrichter gelieferte Gleichspannung unabhängig von der Höhe der Belastung konstant bleibt. Zu diesem Zweck muß dem Gleichrichter eine Spannung zugeführt werden, welche bei steigendem Strom ansteigt, um den mit der Belastung veränderlichen Spannungsabfall im Gleichrichter auszugleichen. .
  • Die Erfindung zeigt einen neuen Weg, um eine mit der Belastung ansteigende Spannung zu erzielen. Gemäß der Erfindung ist parallel zu einem gesättigten Transformator, an welchem die ansteigende Spannung abgenommen wird, ein Kondensator geschaltet, und in Reihe mit dieser Parallelschaltung liegt ein weiterer Kondensator, zu dem parallel die Reihenschaltung einer gesättigten und einer ungesättigten Induktivität angeordnet ist. Die Erfindung ist aber nicht nur anwendbar bei Speisung solcher Verbraucher, die an Gleichrichter angeschlossen sind, sondern auch beispielsweise dann, wenn von der Sekundärseite des Transformators über eine längere Leitung ein Verbraucher gespeist wird und der Spannungsabfall dieser Leitungbei Belastungsänderungen ausgeglichen werden soll, damit die Spannung an dem Verbraucher konstant bleibt.
  • In Fig. i der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. An die Netzspannung Ui ist die Konstantstromanordnung angeschlossen, die aus der gesättigten Induktivität i und einer dazu in Reihe liegenden ungesättigten Induktivität 2 (eisenlose oder Luftspaltdrosselspule) und einem zu dieser Reihenschaltung parallel liegenden Kondensator 3 besteht. In Reihe mit der Konstantstromanordnung liegt ein gesättigter Transformator q. mit Parallelkondensator 5. Der Transformator speist eine Gleichrichteg-" anordnung 6, an welcheVerbraucher, z. B. eil'l Widerstand 7, angeschlossen sind. Die Gleiche richter können beispielsweise Trockengleich= richter, wie Kupfer-Kupferoxyd-Gleichrichter, sein.
  • Wie die Bemessung getroffen wird, zeigen die Fig. 2 und 3.
  • In Fig.2 ist mit i die Spanntingsstromcharakteristik der gesättigten Induktivität und mit 2 die Spannungsstromcharakteristik der ungesättigten Induktivität 2 aufgetragen. Die Gesamtcharakteristik beider trägt dieBezeichnung i, 2. 3 ist die Charakteristik des Kondensators 3, die so gelegt wird, daß der horizontale Abstand zwischen den Charakteristiken i, 2 und "3 in einem gewissen Bereich annähernd konstant bleibt, so daß man als Gesamtcharakteristik in Abhängigkeit von dem vom Netz aufgenommenen Strom die Charakteristik i, 2, 3 erhält. Man sieht, daß sich in einem gewissen Bereich die an dieser Anordnung herrschende Spannung ändern kann, der durchfließende Strom aber konstant bleibt.
  • In Fig. 3 ist mit q. die Charakteristik des gesättigten Transformators q. und mit 5 die des Kondensators 5 dargestellt. Die resultierende Charakteristik ist q., 5.
  • Nimmt man an, daß der Gleichrichter 6 nicht belastet ist, so erhält man die Wechselspannung an der Gleichrichteranordnung 6, wenn man für den durch die Konstantstromanordnung vorgeschriebenen Strom J" aus der Charakteristik q., 5 die zugehörige Spannung an der Parallelschaltung vom gesättigten Transformator q. und Kondensator 5 ermittelt. Wird nun der Gleichrichter belastet, so wird dem Primärnetz Wirkstrom entnommen. Da jedoch der Gesamtstrom konstant bleibt, so muß bei steigendem Wirkstrom die Blindstromaufnahme der Parallelschaltung aus gesättigtemTransformator 4. und Kondensators zurückgehen, mit anderen Worten, bei steigendem Wirkstrom, also abnehmender Blindstromaufnahme der Parallelschaltung von Transformator und Kondensator, steigt, wie aus Fig. 3 ersichtlich, die Spannung an dieser Parallelschaltung und damit die Wechselspannung am Gleichrichter. Dies setzt sich so lange fort, bis der resultierende Blindstrom des gesättigten Transformators q. und der Drosselspule 5 gleich Null wird. Man erhält also in dem linken Teil der Charakteristik 4,5 bei steigendem Wirkstrom eine ansteigende Wechselspannung auf der Sekundärseite des Transformators. Dadurch ist es möglich, die in der Gleichrichteranordnung 6 auftretenden Spannungsänderungen bei steigendem Belastungstrom auszugleichen, so daß am Widerstand 7 unabhängig von seiner Größe eine konstante Gleichspannung herrscht.
  • Man kann die Anordnung auch so bemessen, daß, wenn z. B. durch die Gleichrichteranordnung 6 eine Pufferbatterie gespeist wird, bei einer bestimmten Mindestspannung der Strom sprunghaft auf einen hohen Wert ansteigt, der bei Erreichen einer oberen Grenzspannung wieder sprunghaft auf einen kleinen Wert zurückgeht (Kippladung).
  • Die Anordnung nach der Erfindung bietet auch den Vorteil, daß bei sich- ändernder Primärspannung U1 die vom Transformator q. gelieferte Spannung konstant bleibt.
  • Wie bereits erwähnt, kann die Anordnung nach der Erfindung auch z. B. verwendet werden, wenn vom Transformator .I ein Wechselstromverbraucher gespeist wird und der Spannungsabfall in den Zuleitungen ausgeglichen werden soll.
  • Statt einer Reihenschaltung aus einer gesättigten Induktivität i und einer ungesättigten Induktivität 2 kann man auch lediglich eine gesättigte Induktivität verwenden, welcher man einen Luftspalt gibt. Zu diesem Zweck kann man beispielsweise die Eisenbleche in üblicher Weise schachteln, aber an den Trennfugen einen bestimmten Abstand einhalten.
  • Es ist an sich bekannt, eine gesättigte und eine ungesättigte Induktivität in Reihe zu schalten und ihre Gesamtcharakteristik durch einen Kondensator zu beeinflussen. Während aber mit der bekannten Anordnung lediglich die Möglichkeit gegeben ist, eine veränderliche Netzspannung in eine gleichbleibende Verbraucherspannung umzuformen, und zu diesem Zweck der Kondensator parallel zur gesättigten Induktiv ität und somit in Reihe zur ungesättigten Induktivität liegt, ist es für den Gegenstand der Erfindung wesentlich, daß der Kondensator parallel zu der vorerwähnten Reihenschaltung aus gesättigter und ungesättigter Induktivität liegt. Denn hierdurch wird in Verbindung mit der Parallelschaltung des Kondensators zu dem den Verbraucher speisenden gesättigten Transformator, der in erster Linie zur Belieferung einer mit dem Belastungsstrom ansteigenden Spannung bestimmt ist, erreicht, daß die sonst an Verbrauchern bei steigendem Belastungsstrom auftretenden Spannungsänderungen ausgeglichen werden. Dies wird dadurch ermöglicht, daß bei geeigneter Wahl der einzelnen Größen die Gesamtcharakteristik der beiden Induktivitäten und des zugehörigen Kondensators sich beim Gegenstand der Erfindung so bestimrrien läßt, daß die an der genannten Anordnung herrschende Spannung sich ändern kann, während der durchfließende Strom gleichbleibende Stärke behält. Eine derartige Wirkung ist mit der vorbekannten Einrichtung weder beabsichtigt noch erreichbar.
  • Es ist ferner an sich bekannt, zwecks Speisung eines Verbrauchers mit gleichbleibender Stromstärke diesem eine gesättigte Induktivität mit parallel geschaltetem Kondensator und Widerstand vorzuschalten. Beim Gegenstand der Erfindung wird eine Parallelschaltung eines Kondensators zu einer gesättigten Induktivität (Transformator) nur in einer Zusammenstellung mit der Parallelschaltung,, eines Kondensators zu einer Reihenschältung aus gesättigter und ungesättigter Induktivität verwendet. Diese Zusammenstellung ist nicht nur neuartig, sondern sie dient auch einem völlig anderen Zweck als die bekannte Einrichtung, nämlich in erster Linie der Lieferung einer mit dem Belastungsstrom des Verbrauchers ansteigenden Spannung und daneben einer Spannungsgleichhaltung am Verbraucher bei sich ändernder Netzspannung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Erzeugung einer mit steigendem Belastungsstrom ansteigenden Spannung, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu einem gesättigten Transformator, an welchem die ansteigende Spannung abgenommen wird, ein Kondensator geschaltet ist und daß in Reihe mit dieser Parallelschaltung ein weiterer Kondensator liegt, zu dem parallel die Reihenschaltung einer gesättigten und einer ungesättigten Induktivität liegt. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Reihenschaltung aus einer gesättigten Induktivität und einer ungesättigten Induktiv ität eine gesättigte Induktivität mit Luftspalt verwendet wird.
DE1937S0126611 1937-03-26 1937-03-26 Anordnung zur Erzeugung einer mit steigendem Belastungsstrom ansteigenden Spannung Expired DE686649C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919177C (de) * 1948-10-02 1954-10-14 Frankl & Kirchner Elektrische Gleichlaufvorrichtung zum UEbertragen von Steuerbewegungen
DE923206C (de) * 1940-05-25 1955-02-07 Philips Nv Schaltungsanordnung fuer Transformatoren mit ueber Gleichrichter angeschlossenen Stromverbrauchern, insbesondere Pufferbatterien
DE941076C (de) * 1951-12-13 1956-04-05 Lorenz C Ag Schaltungsanordnung zur Konstanthaltung einer gleichgerichteten Wechselspannung
DE1073076B (de) * 1954-09-17 1960-01-14 LICENTIA Patent-Verwaltungs-GmbH , Frankfurt/M Anordnung zur Erzielung eines von der Speisespannung und der Belastung unab hangigen Stromes

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DE1073076B (de) * 1954-09-17 1960-01-14 LICENTIA Patent-Verwaltungs-GmbH , Frankfurt/M Anordnung zur Erzielung eines von der Speisespannung und der Belastung unab hangigen Stromes

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