DE734582C - Einrichtung zur Spannungsregelung eines Wechselstromkreises mittels gleichstromvormagnetisierter Drossel - Google Patents

Einrichtung zur Spannungsregelung eines Wechselstromkreises mittels gleichstromvormagnetisierter Drossel

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Publication number
DE734582C
DE734582C DES139091D DES0139091D DE734582C DE 734582 C DE734582 C DE 734582C DE S139091 D DES139091 D DE S139091D DE S0139091 D DES0139091 D DE S0139091D DE 734582 C DE734582 C DE 734582C
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DE
Germany
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choke
alternating current
current
voltage regulation
direct current
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Expired
Application number
DES139091D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/32Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using magnetic devices having a controllable degree of saturation as final control devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Spannungsregelung eines Wechselstromkreises mittels gleichstromvormagnetisierter Drossel In Wechselstromkreisen, die durch gleichstromvormagnetisierte Dro@ss-elspulen geregelt werden, liegen die Verhältnisse häufig so, daß der Verbraucherstrom mit der geregelten Spannung abnimmt. Andererseits hängt aber der Spannungsabfall an der Drossel von dem Belastungsstrom ab -und soll gerade dann am größten Werden, wenn der Belastungsstrom am kleinsten ist. Das sind zwei sich widersprechende Foirdertmgen, die bei großen Regelbereichen besondere Maßnahmen erfomderlich machen. Damit auch bei den hl.einsten voz1-"ommenden Belastungsströmen die Drosselspule ihre Regehnirkung ausüben kann, ist es nötig, Wenn man nicht besondere Maßnahmen außerhalb .der Drossel .ergreifen will, die Induktion im Eissenkern so- niedrig zu Wählen, daß die durch den kleinsten Strom und die Wendungszahl der Wechselstrom-Wicklung gegebene Amperewindungszahl noch zu einer genügenden Magnetisierung der DTassel ausreicht. Das .ergibt naturgemäß unverhältnismäßig große Drosselabmessungen, d. h. eine sehr schlechte Ausnutzung der Diroisseltype.
  • Um hier Besserung zu schaffen, ist man bereits zu Schaltungen ühergeg ,angen, bei denen hinter der Drosselspule parallel zum Verbraucher eine Hilfsdrosselspule geschaltet ist, die einen zusätzlichen Blindstrome durch die Arbeitswicklung der Regeldrossel fließen läßt, der auch bei den kleinsten Verbraucherströmen erhalten bleibt. Durch diesen Blindstrom wird dann die Regeldrossel auch bei Leerlauf der Verbraucher hinreichend magnetisiert, so, daß der gewünschte Spannungsabfall an der Regeldrossel auftritt. Eine solche Anordnung ist aber nur dann von Nutzen, wen der Regelbereich des Verbraucherstromkreises nicht zu groß ist. Wird im Grenzfall z. B. eine Regelung bis hinunter auf die Spannung Null verlangt, so, .wäre. ja die Stromaufnahme der Hilfsdrossel ebenfalls gleich Null und damit auch diese Drossel wirkungslos.
  • Gemäß der Erfindung -wird nun zum Zwecke des Herabregelns der Verbraucherspannung bis auf nahezu Null beim gleichzeitigen Absinken des Belastungsstromes auf sehr kleine Werte der @NTechselstromwicklung der Drossel ein Kondensator parallel geschaltet. Hierdurch wird in der Dmossel auch bei kleinsten Belastungsströmen noch ein Strom aufrechterhalten, und der Kondensator kann leicht so bemessen werden, daß bei dem kleinsten möglichen Belastungsstrom in der Drossel noch mit normaler Induktion, beispielsweise von i2 ooo bis i4 ooo Gauss, gearbeitet werden kann. Hierzu wird der Kondensator zweckmäßigerweise für etwa ioo;ä der Drosselleistung bemessen.
  • Es ist an sich bekannt, den Wechselstromivicklungen einer Vorschaltdrossel, die zur Regelung dient und die zu diesem Zwecke durch Gleichstrom veränderlich vormagnetisiert wird, einen Kondensator parallel zu schalten. Bei der bekannten Ano#rdntmg handelt es sich jedoch um eine Einrichtung zur selbsttätigen Konstanthältung der Spannung in einem Verbraucherkreis, also nicht, wie bei der Erfindung, um das Problem, die Verb-raucherspannung in weiten Grenzen, insbesondere bis zu möglichst kleinen Werten herunter, zu regeln. Dabei bildet der Kondensator mit der Drossel einen Resonanzkreis, der durch die Änderung der Vormagnetisierung verstimmt wird und durch die hierbei eintretende Änderung des Scheinwiderstandes eine zusätzliche Regelwirkung hervorruft.
  • Durch den Parallelkondensator gemäß der Erfindung kann man im übrigen auch ähnliche Wirkungen erreichen, wie sie sich bei Regeldrosselschaltungen einstellen, bei denen der Wechselstrom i", und der Vormagnetisierungsgleichstrom i, die Gleichung i", = cl -}- c2 # i$ erfüllen (cl und c2 sind Konstante). Dieser Zusammenhang zwischen Wechsel- und Gleichstrom ist z. B. bei gewissen Batterieladegeräten gegeben, und es wird dadurch eine Kennlinie erhalten, die einen Kippunkt besitzt. Die Erfindung gestattet die Erreichung des gleichen Zieles, wobei sich jedoch infolge der Unabhängigkeit von dem Regelbereich des Nutzstromkreises günstigere Kennlinien er-#Üben.
  • I t -

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Spannungsregelung eines Wechselstromkreises mittels gleichstromvormagnetisierter Drossel, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke des Herab -regelus der Verbraucherspannung bis auf nahezu Null beim gleichzeitigen Absinken des Belastungsstromets auf sehr kleine Werte der Wechselstromwicklung der Drossel ein Kondensator parallel geschaltet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anpruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator für etwa io% der Drosselleistung bemessen ist.
DES139091D 1939-11-03 1939-11-03 Einrichtung zur Spannungsregelung eines Wechselstromkreises mittels gleichstromvormagnetisierter Drossel Expired DE734582C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976011C (de) * 1943-09-28 1963-01-10 Siemens Ag Regeleinrichtung mit gleichstromvormagnetisierten Drosseln
DE976022C (de) * 1944-03-07 1963-01-17 Aeg Regelbare Drosselspule mit Gleichstromvormagnetisierung
DE1233474B (de) * 1959-03-18 1967-02-02 Siemens Ag Magnetischer Spannungsregler mit einer gleichstromvormagnetisierten Drossel

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DE976011C (de) * 1943-09-28 1963-01-10 Siemens Ag Regeleinrichtung mit gleichstromvormagnetisierten Drosseln
DE976022C (de) * 1944-03-07 1963-01-17 Aeg Regelbare Drosselspule mit Gleichstromvormagnetisierung
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