DE763335C - Steuerungsanordnung fuer Entladungsgefaesse - Google Patents

Steuerungsanordnung fuer Entladungsgefaesse

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DE763335C
DE763335C DES119232D DES0119232D DE763335C DE 763335 C DE763335 C DE 763335C DE S119232 D DES119232 D DE S119232D DE S0119232 D DES0119232 D DE S0119232D DE 763335 C DE763335 C DE 763335C
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DE
Germany
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circuit
current
direct current
voltage
exciter
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DES119232D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/02Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters
    • H02M1/04Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters for tubes with grid control
    • H02M1/042Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters for tubes with grid control wherein the phase of the control voltage is adjustable with reference to the AC voltage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

  • Steuerungsanordnung für Entladungsgefäße Zur Erzeugung von in der Phase verschiebbaren kurzzeitigen Steuerimpulsen für Entladungsgefäße sind Einrichtungen vorgeschlagen worden, bei denen mit dem Stromkreis der Steuerelektrode des Entladungsgefäßes ein Magnetkreis magnetisch gekoppelt ist, der mit einem Wechselstrom und mit Gleichstrom erre@gt.wird, und der so hoch gesättigt ist, daß in der zum Stromkreis der Steuerelektrode gehörenden Wicklung nur jeweils dann ein kurzer Spannungsstoß induziert wird, wenn die resultierende Erregung durch Null hindurchgeht. Diese Wirkung beruht darauf, daß infolge der hohen Sättigung des Magnetkreises überhaupt nur in der Umgebung des Nulldurchganges der resultierenden Erregung eine Flußänderung stattfindet. Bei den Steuereinrichtungen dieser Art kommt es darauf an, daß die Kurvenform des den Magnetkreis erregenden Wechselstroms durch die veränderliche Induktivität des, Magnetkreises möglichst wenig beeinflußt wird. Das kann dadurch erreicht werden, daß der Magnetkreis außer dem hochgesättigten Schenkel noch einen weiteren, in dem ganzen Bereich ungesättigten Schenkel erhält, wobei der Hauptteil des mit der `Vechselstromerregerwicklung verketteten Flusses durch den. ungesättigten Schenkel geht. Der E.influß der Sättigung in dem anderen Schenkel auf den
    induktiven Widerstand der Wechselstrom-
    erregerwicklung ist dann so ---ring, daß der
    llagnetisierungsstr.3:n dem Gesamtfluß nahe-
    zu proportional ist. Gemäß einem weiteren
    Vorschlag kann rnan das gleiche Ziel auch
    mit einem ,einfachen gesättigten Magnetkreis
    erreichen. indem man der Wechselstrom-
    erregerwicklung noch °ine Impedanz vor-
    schaltet. die so groß ist, daß der Verlauf des
    Erregerwechselstroms im wesentlichen durch
    sie bestimmt wird.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
    bei Verwendung solcher Steuereinrichtungen
    eine beliebige Spannungsstromabhängigkeit
    des Stromrichters, d. li. also eine Kompound-
    wrrkurg. zu erzielen. Die Erfindung benutzt
    dazu eine in @@blianglg-keit von dem Gleich-
    strom des Entladungsgefäßes vormagnetisierte
    Drossel, was an sich bekannt ist. Diese vor-
    magnetisiert,- Drossel wird erifndungsgemäß
    in einen t;"ecbselstronikreis geschaltet. von
    dessen Strom der in der GleielistromerreiZer-
    wicklung des mit dem Gitterkreis gekopheitcn
    Magnetkreises fließende Glzichstroni t>ein-
    i4ußt wird. beispielsweise dadurch. daß der
    Strom in denn @';'eLhsplstromkreis über eine
    Gleichrichterschaltung auf den Gleichstrom-
    rregerkreis einwirkt.
    Anstatt von der Maßnahme der Erfindung
    Gebrauch zu machen. könnte man an sich
    zunächst daran denken. den Gleichstrom des
    Stromrichters unmittelbar auf die Erregung
    der gesättigten %lagnetlcreise in dem Strom-
    kreis der Steuerelektroden einwirken zu
    lassen. Das würde jedoch zu folgenden
    Schwierigkeiten führen: Für eine möglichst
    große Regelgerraufgkeit ist es erforderlich. die
    Windungszahl der Gleichstromerreger«-ick-
    lung des Gittertransformators verhältnis-
    mäßig groß zti wählen. um auf diese Weise
    mit einer nicht allzu niedrigen Erregergleich-
    spannung. aber mit einem niedrigen Erreger-
    strom arbeiten zu können. Dadurch wird eine
    Beeinflussung d:r Regelung durch Übergangs-
    widerstände an den Kontakten der In dein
    Stromkreis liegenden Regler vermieden, und
    außerdem können diese Regler klein und ein-
    fach ausgeführt werden. lVürde man dagegen
    die zum Zweck der hompoundierung erfor-
    derliche zusätzliche Gleichstromerregung des
    Gittertransformators unmittelbar durch den
    Verbraucherstrom hervorrufen, so müßte man
    auf dem Gittertransformator für diesen Zweck
    entweder eine besondere Erregerwicklung vor-
    sahen, oder man müßte, wenn nur eine einzige
    Erregerwicklung sowohl die willkürlich regel-
    bare als auch die von der Belastung ab-
    hängige Gleichstromerregung liefern soll. in
    dem Verbraucherstromkreis einen ziemlich
    hohen Spanntuigsabfall in Kauf nehmen. Es
    kommt hinzu. daß im allgemeinen verlangt
    wird, daß der Grad der Konipoundierung.
    d. li. die Abhängigkeit der zusätzlichen
    Gleichstromerregung von dein Verbraucher-
    strom regelbar sein muß. In diesem Fall
    müssen auch in denn Teil des Erregerstrom-
    kreises. der von dem zusätzlichen Erreger-
    strom durchflossen «-ird. Regler vorgesehen
    sein. und man muß aus den gleichen Gründen,
    wie sie oben dargelegt wurden. diesem Strom-
    kreis einen verhältnismäßig hohen Widerstand
    geben. Dann würde sich aber bei unmittel-
    barer Beeinflussung des Magnetkreises von
    dein Gleichstrom der Entladungsgefäße, selbst
    bei Verwendung einer besonderen zusätzlichen
    Erregerwicklung, ein hoher Spannungsabfall
    in dem Verbraucherstromkreis nicht umgehen
    lassen. Bei der erfindungsgemäßen Schaltun-
    ist rnan dagegen in der Bemessung desGleich-
    stronierregerkreises des Gittertransformators
    völlig frei. ohne daß ein zu hoher Spannungs-
    abfall in dem Verbraucherstromkreis in Kauf
    @lenonnnen zu «-erden braucht.
    In der Zeichnung ist als Ausführungsl>:i-
    spiel eine Steuerungsanordnung gemäß der
    Erfindung, und zwar für einen Gleichrichter,
    dargestellt. Das gittergesteuerte Gleichrichter-
    gefäß i ist in der üblichen Weise an die
    Sekundärwicklung 2 eines Leistungstransfor-
    mators aiigescliloss°n. Die zur Z%indpunkt-
    steuerung erforderlichen Spannungsimpulse
    «-erden dem Gitter 3 des Entladungsgefäßes
    aus derWicklung -1 des Gitterspannungstrans-
    formators zugeführt. Als Sperrspannungs-
    quelle dient eine Batterie i;. Außer der an
    das Gitter angeschlossenen Wicklung4 besitzt
    der Transformator 5 noch zwei Erregerwick-
    lungen 6 und ; . von denen die eine 6 von
    einem Wechselstrom durchflossen wird, der
    gegenüber der Anodenspannung des Ent-
    ladungsgefäßes konstante Phasenlage hat,
    während die andere 7 von einem Gleichstrom
    durchflossen wird. In der Wicklung 4 «-erden
    nur in den Augenblicken Spannungsstöße
    induziert. in denen in dem Eisenkern des
    Transformators _# eine Flußumkehr statt-
    findet, d.li. da der Eisenkern des Trans-
    formators hoch gesättigt ist, in den Augen-
    blicken. in denen die von den Wicklungen 6
    und 7 herrührende resultierende Erregung
    durch Null hindurchgeht. Durch Veränderung
    der Größe der Gleichstromerregung läßt sich
    also eine Verschiebung des Zündzeitpunktes
    erzielen.
    In dem Gleichstromerregerkreis sind zwei
    Gleichspannungen wirksam. und zwar eine an
    dem Spannungsteiler g als Teil der Spannung
    der Batterie 8 abgegriffene Spannung sowie
    eine weitere an dem Spannungsteiler i i ab-
    gegriffene Spannung. Dieser Spannungsteiler
    i i wird aus einer Wechselstroniquelle über
    den Transformator 14 sowie Tiber die Gleich-
    richteranordnung 12, die hier als Trockengleichrichteranordnun.g in Graetzscher Schaltung ausgebildet ist, mit Gleichstrom gespeist. Zur Glättung der von der Gleichrichteranordnung 12 gelieferten Spannung dient der Kondensator 13. Um zu verhindern, daß der Stromkreis der Gleichstromerregerwicklung 7 auf die Höhe der in der Gitterspule 4 induzierten Spannungsstöße dämpfend wirkt, ist in ihn eine Drosselspule io eingeschaltet, die seinen Wechselstromwiderstand erhöht. In dem Stromkreis -der den Spannungsteiler i i speisenden We:chselstromquelle liegt nun eine Drosselspule 15, welche eine Vormagnetisierungswicklung besitzt und in Abhängigkeit von dem Gleichstrom des Stromrichitergefäßes i vormagnetisiert wird. Zu diesem Zweck ist ihre Vormagnetisierungswicklung an einen in die Gleichstromleitung dies Stromrichters eingeschalteten Nebenwiderstand 16 angeschlossen.
  • Mit Hilfe des Spannungsteilers 9 läßt sich die Leerlaufspannung des Gleichrichtergefäßes i beliebig einstellen. Da der Spannungsabfall an dem Nebenwiderstand 16 proportional dem von dem Gleichrichter gelieferten Gleichstrom ist, so, ist auch die Gleichstromvormagnetisierung der Drossel 15 proportional dem Belasitungsstrom des Gleichrichters. Miit der Änderung der Vormagnetisierung ändert sich der induktive Widerstand der Drossel und damit auch die Größe der in der Sekundärwicklung dies Transformators 14 induzierten Wechselspannung. Mit der in der Sekundärwicklung des Transformators 14 induzierten Wechselspannung ändert sich aber auch der in dem Spannungsteiler i i auftretende Gleichspannungsabfall, von dem ein Teil in dem Erregerstromkreis dies Gittertransformators 5 wirksam ist. Infoilgedessen tritt bei Änderung des Stroms des Gleichrichters i auch eine Änderung des Stroms in der Wicklung 7 des Steuertransformators 5 und damit eine Änderung der Aussteuerung des Gleichrichters i auf. Die Folge dieser Änderung der Aussteuerung kann je nach dem Anschlußsinn des Spannungsheilers i i e-in Steigen oder ein Fallen der vom Gleichrichter i abgegebenen Gleichspaninung bei wachsender Belastung des Gleichrichters sein. Das Maß dieses S,teigiens oder Fallens der abgegebenen Gleichspannung, d. h. der Grad der Kompou!ndierung, kann mit HiQ,fe des Spannungsteilers i i eingestellt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerungsanordnung für Entladungsgefäße, bei der miit dem Stromkreis der Steuerelektrode ein Magnetkreis magnetisch gekoppelt ist, der mit einem Wechselstrom und mit Gleichstrom erregt wird und so hoch gesättigt ist, daß in der zum Stromkreis der Steuerelektrode gehörenden Wicklung nur jeweils dann ein kurzer Spannungsstoß induziert wird, wenn die resultierende Erregung durch Null geht, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer Verbundwirkung eine an sich bekannte, in Abhängigkeit von dem Gleichstrom des Entladüngsgefäßes vormagnetisierte Drossel in einen Wechselstromkreis geschaltet ist, von dessen Strom der in der Gleichstromerregerwicklung des mit dem Gitterkreis gekoppelten Magnetkreises fließende Gleichstrom beeinflußt wird, beispielsweise dadurch, daß dier Strom in dem Wechselstromkreis über eine Gleichrichterschaltung auf den Gleichstromerregerkreis einwirkt.
  2. 2. Steuerungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gleichstromerregerkreis eine weitere, willkürlich einstellbare Gleichspannung wirksam ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Französische Patentschrift Nr. 44 041, Zusatz zu 734 970; österreichische Patentschrift Nr. 135 955-
DES119232D 1935-07-31 1935-07-31 Steuerungsanordnung fuer Entladungsgefaesse Expired DE763335C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR734970A (fr) * 1931-04-17 1932-10-31 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements au réglage des dispositifs à décharge
AT135955B (de) * 1931-12-05 1933-12-27 Hewittic Sa Verfahren zur periodischen Steuerung der Zündung einer mit ionisiertem Gas gefüllten Röhre.
FR44041E (fr) * 1933-10-24 1934-09-26 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements au réglage des dispositifs à décharge

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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AT135955B (de) * 1931-12-05 1933-12-27 Hewittic Sa Verfahren zur periodischen Steuerung der Zündung einer mit ionisiertem Gas gefüllten Röhre.
FR44041E (fr) * 1933-10-24 1934-09-26 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements au réglage des dispositifs à décharge

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