DE751844C - Gemeinsamer Rahmen fuer Wagenkasten und Fahrgestell fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Gemeinsamer Rahmen fuer Wagenkasten und Fahrgestell fuer KraftfahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D23/00—Combined superstructure and frame, i.e. monocoque constructions
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Rahmen für Wagenkasten und Fahrgestelle für Kraftfahrzeuge,
bei welchen der Unterrahmen unmittelbar auf den Achsen des. Fahrzeuges befestigt
ist. Bei derartigen Rahmen besteht mit Rücksicht auf die weitgehende Übertragung von
Fahrbahnstößen die Notwendigkeit, den aus dem Wagenkasten und dem Fahrgestell bestehenden
Gesamtaufbau möglichst leicht und Stoßen gegenüber widerstandsfähig zu gestalten.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zusätzliche durchgehende
Versteifungen vorgesehen werden, die mit ihren Enden an den Unterrahmen befestigt
sind und feste Bestandteile der Vorderpfosten, der Dachbalken und der Hinterpfosten bilden.
Fernerhin ist es von Vorteil, auch die Radverkleidung und die Haubenverankerung durch
zusätzliche Versteifungsträger von zweckmäßig kastenförmigem Querschnitt so anzuordnen,
daß sie das Lager für die Vorderradwelle am unteren Ende des Rahmens für die Windschutzscheibe absteifen. Auch können
Versteifungen am hinteren Türpfosten vorgesehen werden, die einen ausgewölbten Teil besitzen,
der vom hinteren Lager ausgehend bis nahe an den hinteren Pfosten heranreicht.
In besonders zweckmäßiger Ausgestaltung werden die Versteifungen so angeordnet, daß
sie im wesentlichen einen zwischen den Lagern verlaufenden nach oben gewölbten Bogen
bilden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι zeigt das Gerippe des Wagens ohne Haube, Außenverkleidung und Hinterwand;
ίο Fig. 2 ist eine schaubildliche Darstellung
der Verankerung" für die Haubenanschlußkappe;
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 in Ficr I ·
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. ι;
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 in Fig. ι;
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 in Fig. ι;
Fig. 7 zeigt das Untergestell im Grundriß; Fig. 8 zeigt schaubildlich die Verbindung
zwischen dem mittleren Türpfosten und dem Untergestell;
Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie 9-9 in Fig. 1;
Fig. 10 ist ein Schnitt nach der Linie 10-10
in Fig. ι;
Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Linie 11-11
in Fig. ι;
Fig. 12 ist ein Schnitt nach der Linie 12-12
in Fig. ι;
Fig. 13 ist ein Schnitt nach der Linie 13-13
in Fig. i.
Das Untergestell 42 (Fig. 7) des Wagens weist zwei Längsträger 44, 46 auf. Jeder
Längsträger besteht aus einem äußeren U-Eisen-Träger48 und einem inneren U-Eisen-Träger
50 (Fig. 8), die derart miteinander verbunden sind, daß sie einen Körper von kastenähnlichem
Querschnitt bilden. Die Flansche der beiden Träger 48 und 50 überlappen einander
und sind miteinander verschweißt. Die Träger erstrecken sich über die ganze Länge
des Wagens und enden hinten in Halblagern 56, die derart geformt sind, daß sie über die
Hinterachse greifen, mit der das Gestell starr verbunden ist.
Die inneren Träger 50 konvergieren am Vorderende des Gestells 42 bei 58 und sind an
ihren Enden mittels einer oberen und einer unteren Platte 60 miteinander verbunden. Die
Platten 60 haben Öffnungen 62 zur Aufnahme eines U-förmigen Bolzens, der die Vorderachse
umschließt und mit derselben starr verbunden ist. Die Vorderenden der äußeren U-Eisen-Träger
48 sind bei 64 auswärts gekrümmt und enden in Halblagern 66, die starr mit der Vorderachse des Wagens verbunden sind. Die
Vorderenden der Träger 48 und 50 sind an den Krümmungen 64 der äußeren Träger 48
mittels Platten 68 miteinander verbunden. Die Krümmungen 64 sind notwendig, um die
Bewegungen der unabhängig federnden Vorderradeinheit zu ermöglichen, anderenfalls
1 würden, wie sich gezeigt hat, beim Verschwen-I
ken der Räder die Schraubenfedern der die federnde Einheit enthaltenden Gehäuse gegen
den Rahmen 42 anschlagen, wodurch Lenk · j bewegungen erschwert oder verhindert j werden.
Das Gestell 42 ist durch Querträger 70, γ2
und 74 versteift, von denen der vordere, 70, U-förmigen, der mittlere, "J2, und der hintere.
74, kastenförmigen Querschnitt haben. Zur weiteren Verstärkung des Rahmens ist .der
hintere Querbalken 74 mittels Platten 84 mit den Längsträgern 44 und 46 des Rahmens
verbunden.
Wie in Fig. 1 und den zugehörigen Schnittansichten gezeigt ist, trägt der Rahmen 42 ein
Wagengerippe. Zu dem Gerippe gehören u. a. die inneren Vorderradkappen 88, die Verankerungsteile
90 für den Haubenanschlußmantel, die vorderen Türpfosten 92, die mittleren
Türpfosten 94, die hinteren Türpfosten 96, die Dachbalken 98 und die hinteren Verstärkungs-
und Tragplatten 100.
Die Vorderradkappe 88 ist in der in Fig. 1 dargestellten Weise gekrümmt. Diese Kappe
88 erstreckt sich bis zu einem Verstärkungskörper 112 von kastenförmigem Querschnitt
und ist mit diesem Körper verschweißt. Der Verstärkungskörper 112 ist außerdem mit
einer Platte 114 verbunden, und die drei Teile 88, 112 und 114 sind miteinander verschweißt
(Fig. 3). Der obere vorderste Rand der Platte 114 ist nach einem Bogen gekrümmt, der parallel
mit der bogenförmigen Krümmung 116 auf der Innenseite der Verankerung 90 der
Haubenanschlußkappe in einigem Abstand von derselben verläuft. Der untere bandförmige
Teil 118 der Platte 114 erstreckt sich
nach unten über den Rahmen 42 und ist mit diesem verschweißt (Fig. Ij. Der untere Teil
der Kappe 88 ist nicht mit dem Rahmen 42 verbunden, um ein leichtes Aufsetzen und Abnehmen
zu ermöglichen, und ebenso ist auch der unter der Krümmung 116 liegende Teil
der Platte 114 nicht mit den benachbarten Rahmenteilen verbunden.
Ein Verstärkungskörper 130 von U-förmigem Querschnitt ist über Flansche 132 unter
einem Winkel mit der Verankerung 90 verschweißt (Fig. 4). Das untere Ende des Körpers
130 schließt an den Verstärkungskörper an, so daß die Verankerung sich fortlaufend
von dem Halblager 66 bis zum unteren Ende des Windschutzes erstreckt. Die Verankerung
90 ist in der Mitte durch eine Rippe versteift (Fig. 2) und außerdem mit mehreren
Durchbrechungen 136 versehen, deren
Ränder mit Versteifungsflanschen 138 versehen sind.
Die hintere Kante der Haubenverankerung 90 ist mittels eines Flansches 128 am Vordertürpfosten
92 befestigt (Fig. 1 und 9). Zu diesem Türpfosten gehört ein aufrechtes Stahlblech
230, dessen unteres Ende einen am Rahmen 42 befestigten Fuß (nicht dargestellt)
aufweist. Dieses Stahlblech hat auf der einen Seite einen Flansch 232 und auf der anderen
Seite einen Flansch 234. Der Flansch 232 ist mit der Verankerung 90 verschweißt. Das
Blech230 erstreckt sich von dem Unterrahmen nach oben ungefähr bis zu dem Anfangspunkt
236 (Fig. 1) des schräg rückwärts geneigten Teiles der Vordertür. Zu dem Vordertürpfosten
gehört ferner ein Blechkörper 238 von annähernd U-förmigemQuerschnitt. Dieser Blechkörper
ist am Innenrand mit dem Flansch 232 des Bleches 230 verschweißt. Eine weitere Schweißverbindung ist zwischen dem Flansch
240 des Körpers 238 und dem Flansch 234 des Bleches 230 vorhanden. Die Außenverkleidung
156 besitzt einen nach-innen ragenden Flansch 242, der mit dem Flansch 240 des
Körpers 238 verschweißt ist. Dadurch wird ein Anschlag 244 für den Rand 246 der Tür
30 gebildet. Die Körper 238 erstrecken sich nach oben über die gesamte Länge des Vordertürpfostens,
sowohl längs des aufrechten als auch längs des schrägen Teiles desselben.
Sie laufen weiter über beide Türen und längs des Hintertürpfostens nach unten (Fig.'i und
die zugehörigen Querschnitte nach Fig. 11, 12
und 13). Die Körper 238 bilden aliso einen
Teil der Dachbalken 98 und einen Teil des Hintertürpfostens. Ihre Querschnittsform
(Fig. 9 bis 13) ändert sich je nach der Beschaffenheit der mittels ihrer Flansche hergestellten
Verbindungen.
Fig. 10 zeigt ein zusätzliches streifenförmiges Verstärkungsblech 252 der seitlichen Begrenzungen
der Windschutzöffnung, das den Windschutzrahmen sowie die Vordertürpfosten
versteift. Der Streifen 252 ist durch die Außenverkleidung 254 abgedeckt. Die in Fig. 10 gezeigten
Teile 238, 248, 252 und 254 können durch Schweißung miteinander verbunden werden.
Nach Fig. 11 ist oberhalb des Windschutzes ein Blechstreifen 256 angeordnet, der in der
oberen Ecke des Windschutzes mit einem Streifen 248 verbunden ist. Der Streifen 256
erstreckt sich nach hinten über die gesamte Länge des Wagens und endet bei 250 (Fig. 1),
wo er den oberen Teil des Dachbalkens 98 bildet. Dieser Streifen hat Schräglage und ist
zur Versteifung mit öffnungen 258 versehen, deren Ränder zu Flansche 260 umgebördelt
.60 sind. Im Innern des Wagens, zwischen dem Windschutz und dem Punkt 250, ist eine
Wandplatte 262 angeordnet, die sich über die ganze Länge des Dachbalkens 98 erstreckt.
Diese Platte 262 ist zur Versteifung ebenfalls mit öffnungen 264 versehen, deren Ränder zu
Flansche 266 .umgebördelt sind.
Jedes der Bleche 238, 248 und 256 ist mit einem Randflansch versehen, die bei 268 miteinander
verschweißt sind. Die Türpfostenbleche 238 sind mit dem Boden des kastenähnlichen
Gebildes verschweißt, das sich aus diesen drei Blechen 238, 248 und 256 zusammensetzt.
Am Hintertürpfosten 96 ist eine Verstärkungsplatte 100 vorgesehen, die längs ihres
vorderen Randes (Fig. 1 und 13) durch Punktschweißung
mit dem Türpfosten verbunden ist. Der untere Teil der Platte 100 ist der Form
des Rahmens 42 angepaßt und mit diesem verbunden. Der hintere Rand 324 der Platte verläuft
schräg und ist als Wulst 326 ausgebildet (Fig. 6), um die Platte bzw. den Plattenrand
zu versteifen. Die Wulst beginnt an dem Halblager 56 und läuft in die Platte aus. Am Auslauf
ist sie von einer Platte 328 (Fig. 5) geschlossen, so daß ein kastenförmiger Körper
gebildet wird, der dem hinteren Teil des Wagens erhöhte Festigkeit gibt.
Die Fig. 12 zeigt ein winkelförmiges Verstärkungsblech
338 für den Hintertürpfosten, das am oberen Ende des Pfostens anfängt und hier gegen den Balken 98 anliegt. Das Blech
erstreckt sich ungefähr bis zu dem Bogen 322 (Fig. 1) und ist an dieser Stelle mit dem Verstärkungsblech
340 (Fig. 13) verschweißt, das sich bis zum unteren Ende des Türpfostens
erstreckt und mit dem Rahmen 42 verbunden ist. Das Verstärkungsblech 338 (Fig. 12) ist
mit seinem Flansch 341 bei 342 durch Punktschweißung mit dem Fensterrahmen 332 verbunden
und außerdem mit beiden Flanschen des Bleches 238 verschweißt. Der Verstärkungskörper
340 hat an seinen Außen- und Innenrändern Flansche 344 bzw. 346. Der
Flansch 344 ist mit der Platte 100 und dem Teil 238 verschweißt, während der Flansch
346 durch Schweißung mit dem äußeren Flansch 240 des Bleches 238 verbunden ist.
Die Außenverkleidung 348 am hinteren Teil des Wagens ist zweckmäßig mittels eines Flansches
350 mit dem Flansch 240 verschweißt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Gemeinsamer Rahmen für Wagen-. kasten und Fahrgestell für Kraftfahrzeuge, dessen Unterrahmen unmittelbar auf den Achsen des Fahrzeugs befestigt werden kann, bestehend aus Vordertürpfosten, Dackbalken und Hintertürpfosten, gekennzeichnet durch die Anordnung durchgehender versteifender Teile (238), die mit ihren Enden an dem Unterrahmen (42) befestigtsind und feste Bestandteile der Vorderpfosten (92), der Dachbalken (98) und der Hinterpfosten (96) bilden.
- 2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusammen mit den Versteifungsteilen (238) an der Radverkleidung (88), an der Haubenverkleidung (90) und an der Hintertürpfostenversteifung (100) zusätzliche, im Querschnitt kastenförmige bzw. ausgewölbte Versteifungen derart angeordnet sind, daß sie in der Gesamtheit im wesentlichen einen zwischen den Lagern (66, 56) verlaufenden, nach oben gewölbten Bogen bilden.
- 3. Rahmen nach den Ansprüchen 1 und 2 für ein Wagenkastengerippe mit Vorderradmänteln und Haubenverankerungen, die an dem Vorderpfosten befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Radverklei-ao dung (88) und die Haubenverankerung (90) durch je einen kastenförmigen Träger (112 bzw. 130) versteift sind, wobei beide Träger so angeordnet sind, daß sie das Lager (66) für die Vorderradwelle am unteren Ende des Rahmens für die Windschutzscheibe absteifen.
- 4. Rahmen nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit einem Rahmenkastengerippe mit Versteifungen hinter dem hinteren Türpfosten, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifung (100) einen ausgewölbten Teil (326) besitzt, der vom hinteren Lager (56) ausgehend bis nahe an den hinteren Pfosten (96) heranreicht.Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:Deutsche Patentschriften Nr. 274 688,
460549, 487487, 553 391' 574 778, 601 189;
österreichische Patentschriften Nr. 122055,135378;
französische Patentschriften Nr. 741 735,762 366, 766 272, 769 380, 773 590,774 443. 774 839> 79!3Oa, 792061; USA.-Patentschriften Nr. 584609,ι 578 302, ι 876 905, ι 903 693,1943473;Organ f. d. Fortschritte d. Eisenbahnwesens vom i. Februar 1932, S. 36/37.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenO 5638 1.53
Applications Claiming Priority (1)
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ID=21914504
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