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Durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschine Die vorliegende Erfindung
betrifft eine durch gruppenweise geordnete Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschine,
die mit einer Locheinrichtung versehen ist, in der in Abhängigiceit von dem Wechsel
der in den Lochharten eingelochten Gruppenkennzeichen weitere Lochzeichenträger
gewonnen werden.
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Bekannt sind Tabeiliermaschinen, die gruppenweise die Aufrechnung
der in den zugeführten Lochkarten enthaltenen Angaben vornehmen und unter Überwachung
der sog. automatischen Gruppenkontrolle jeweils beim Gruppenwechsel selbsttätig
die Ergebnisse tni(1 Glas Kennzeichen druckschriftlich festhalten. 1:s sind weiter
Tabellierinaschinen mit r.ocheinrichtungen .bekannt, bei denen die in den l,,eclicmverl:en
der Tabellierniaschine gesl)eiclierten Summen gelocht werden können.
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Die 1-rfindung bezweckt nun, die weitere. maschinelle Verwertbarkeit
der in Belegen festgehaltenen Aufrechnungsergebnisse nach dein Gesichtspunkt ihrer
Zugehörigkeit zu bestitiunten Gruppen des Ausgangsmaterials zu ermöglichen.
| Die von -.Maschinen der zuerst beschriebe- |
| nen bekannten Art gewonnenen Belege sind |
| einer solchen maschinellen Weiterverarbei- |
| tung `vc@gen ihrer druckschriftlichen Forin |
| nichtzugänglich. Aberaticli@dieErgel-)nissevon |
| Maschinen der zweitbeschriebenen bekannten |
| Art sind im Sinne des Ziels der Erfindung un- |
| brauchbar; wenn auch die Summen in Loch- |
| schrift festgehalten sind und damit an sich |
| einer maschinellen Weiterverarbeitun- zu- |
| gänglich wären, so sind dabei die wesentlichen |
| @"oraussetzungen zu einer über die bloße wei- |
| tere Suinmierung Hinausgehenden Verarbei- |
| tung inan-els der E,inbeziehun;g eines maschi- |
| nell auswertharen ()rduungsllegrittes nicht -e- |
| geben. |
| Die Frfindung tiihrt ittlii in elic 'l'vcllnik der |
| 1.oclilcartenniascliinen die ,rllisttiitige 1_ocliuti" |
| des Gruppenbegriffes unter @tc#_@sen :\l@leltung |
| von der Karte selbst bei gleichzeitigem selbst- |
| t:itigeni Wechsel des LochzeMienträgers bei |
| Gruppenänderung und unter Überwachung |
| dieser Änderung durch ilie automatische |
| Grupl>enl:ontrolle ein. |
Zur Erreichung des Erfindungszweckes kann nun so verfahren werden,
daß die Locheinrichtung für die Dauer des Durchgangs der ersten harte jeder Gruppe
der Steuerung der unter der Überwachung der automatischen Gruppenkontrolleinrichtung
der Tabelliernjaschine stehenden Lochspalten unterworfen ist und bei diesem Durchlauf
wirksam gemacht, (sann aber selbsttätig für die Dauer des Durchganges aller folgenden
Karten derselben Gruppe dieser Steuerung entzogen wird, und daß weiter mit dem Gruppenwechsel
durch eine selbsttätig wirksam werdende Fördereinrichtung auch ein Wechsel der der
Locheinrichtung zu- und von ihr abgeführten Lochzeichenträger einhergeht.
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Eine andere 'Möglichkeit, den Erfindungszweck zu erreichen, besteht
darin, daß die Locheinrichtung bei Gruppenänderung in der tnit automatischer Gruppenkontrolle
ausgerüsteten Tabellierniaschine unter der Steuerung eines Speicherwerkes, z. B.
Addierwerkes, steht, in das die Gruppennummer aus den Gruppenkontrollspalten der
ersten Karte übertragen und das beim Durchgang der weiteren Karten derselben Gruppe
der Steuerung der Gruppenkontrollspalten entzogen wird, und claß einhergebend mit
dem Gruppenwechsel eine selbsttätige Fördereinrichtung für die Lochzeichenträger
wirksam gemacht wird, welche mit jedem Gruppenwechsel auch einen Wechsel der der
Locheinrichtung zu- und von ihr abgeführten Lochzeichenträger bewirkt.
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Was neben der Erfindung hinsichtlich der Form- der Aufzeichnung der
rechnungsmäßigen Ergebnisse der gruppenweisen Zusammenstellungen geschehen kann,
ob die Aufzeichnung in Druckzeichen oder Lochschrift erfolgen soll, wird sich nach
dein besonderen Zweck richten, wobei die Mittel des Standes der Technik angewendet
werden können.
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In dein nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel werden Lochzeichenträger
gewonnen, die den Ordnungsbegriff in Lochschrift, die Rechnungsdaten aber in Druckschritt
enthalten.
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Fig. 1 und 2 zeigen Teile von Lochkarten, die in <lern ersten linken
Feld eine Gruppennuinmer tragen, während die beiden rechts davon befindlichen Felder
Betragsangaben darstellen sollen.
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Fig. 3 veranschaulicht einen Listetiahschnitt mit Postenaufstellung,
bei (lern zu jedem einzelnen Posten .die Gruppennummer gelocht und die Adresse eingetragen
ist.
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Fig.4 veranschaulicht eine (leg Fig. 3 ähnliche Aufstellung, bei welcher
jedoch die einzelnen Zeilen nicht Posten, sondern Stianznen darstellen.
| F:.,- - ...'..,... ,@_......._.____.. __ T, .. |
| bei zu jeder Postengruppe heim ersten Posten |
| die Gruppennummer gelocht und auch die da- |
| zugehörige Adresse eingetragen ist. |
| Fig. 6 zeigt eine Aufstellung ähnlich :z. |
| jedoch ohlie Suinnieti#Irticl:. |
| Fig. ; zeigt (las Schaltbild (leg Tabellier- |
| maschine nach dem vorliegenden :@us@üh- |
| rungsbeispic I. |
| Fig. 8 veranschaulicht die ltelcatitite 1)ruck- |
| einrichtunZ der Tabellierniaschine für eine |
| Registrierstelle. |
| Fig. 9 zeigt die ebenfalls bekannte Anord- |
| nung eines Addierrades. das unter der Steue- |
| rung einer Lochkarte weitergeschaltet wird |
| und gleichzeitig damit eine @LI1111t1etl#Chelhe |
| weiterdreht. |
| Fig. io ist ein Schnitt durch (lie Kartenah- |
| fi.ihleinriehtung der 'Maschine. |
| Fi-. i i veranschaulicht in "egeniiiler Elen |
| Fig.1 bis io wcrgröliertem llal.lstahe einen |
| Schnitt durch die Locheinrichtung der "1'abel- |
| lierinaschine und zeit die Stetieriing der |
| Lochung in einer Registrierstelle. |
| Fig. 1= zeigt die I?inriclittltig ztini selbst- |
| tätigen Nullenschreiben und Nullenlochen. |
| Fig. 1 3 zeigt den Lochschlüssel. nach wel- |
| chetn die verschiedenen Zittern durch unter- |
| schiedliche Lochkolllbillationen 41argestellt |
| werden. |
| ` Fig. 1-. ist ein Schnitt durch die Lochein- |
| richtung an der am weitesten links befind- |
| lichen Lochstelle, an welcher ein Richtloch |
| für die Zitternlochkombinationrn gestanzt |
| wird. |
| 1,5 ist eine Draufsicht auf tlie linke |
| Seite der Papierwalze und auf tlie Lochein- |
| richtung; der Tabelliertnaschine. |
| Fig.16 veranschaulicht die auf verschie- |
| dene Schaltschrittläugen einstellbare Papier- |
| vorschubeinrichtung (leg Maschine. |
| Zunächst sollen an Hand der Fig. i his 6 |
| die in der 'Maschine gewonnenen Listen er- |
| läutert werden. |
| Die Abgaben der Betra"sfe I(ler in Alen in |
| Fig. i untl -2 veranschaulichten .Lochkartell |
| werden in der Tabellierniaschine aufgerech- |
| net. 1?s kann z. B. erwünscht .ein. lu(li-lich |
| Po.tenschreilmn vorzullcllinen. (1.1i. unter der |
| Steuerung-der 1_oclittti,!Zcll dereinzelnun haru#it |
| tlie diesen Lochungen entsl@reehen@len |
| ''en zeileuwc#i.e untereillan(l0r aufzu:rlire#il@eu. |
| Min Fall der f# ig. 3 kolllllit ei,' Stillillirilzivilen |
| nicht in Frage. Dieses reine I'(ia@.ii.chreilfen |
| fällt zwar nicht in ilen Ralinivn #I(-i- l:rtni(Iuli" |
| wird aber hier doch der Voll#tiintligheit hal- |
| ber erwähnt, da die eorlie-en(le Maschine |
| auch die Ausführung von Arbeiten nach der |
| hlg. 3 zulüßt. Bei der dort veran.chatilichteli |
| Liste sind in der ersten senkrechten Zahlt#n- |
aufgeführt, während die beiden rechts davon befindlichen Zahlenreihen
die ztt diesen Gruppennummern gehörigen Betragsdaten angeben. Bei jedem Posten ist
auf der linken Seite der Liste nach dem Schlüssel in Fig. 13 eine Gruppennummernlochung
vorgesehen, -deren Bedeutung mit der in -der ersten Zahlenreihe angegebenen Gruppennummer
übereinstitntnt. Lm für die -,#,bfühlung die Lage der Lochstellen der Lochkombinationen
festzulegen, ist bei jeder Lochkombination ein Richtloch 93' vorgesehen.
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Die Fig. 4. veranschaulicht eine Liste, in welcher die einzelnen Betragsdaten
nur Suiliinen darstellen und zu jeder Summe die entsprechende Gruppennummer gedruckt
und gelocht und außerdem die Adresse nachgetragen worden ist. Bei solchen Summenaufstellungen
werden die Postenwerte einer Gruppe der gruppenweise geordneten Lochkarten zuerst,
ohne gedruckt zu -werden, aufgerechnet, und dann wird die Summe unter der Steuerung
des Addierwerkes .gedruckt. Die Gruppennummer wird dabei von der ersten Karte aus
in ein Addierwerk eingeführt, das darauf für die Posteneinführung ausgeschaltet
-wird und erst beim Summendruck dann gleichzeitig mit dem Druck der Gruppennummer
wirksam geinacht wird. wobei auch die Lochung der in (liesein Addierwerk stehenden
Gruppennummer erfolgt. Bei den Aufstellungen nach Fig. .4 ist bei jeder Zeile in
bekannter Weise ein Sternzeichen finit aufgedruckt, um die Allgaben als Summen zu
kennzeichnen, im Gegensatz zu (den Angaben der Fig. 3, die nur Posten darstellen.
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Die Fig. 5 veranschaulicht eine weitere 1-Iöglichkeit. Dabei sind
die Karten nach Gruppennmiimern gruppenweise geordnet, und die einzelnen Posten
wurden abgeschrieben. Bei Gruppenwechsel kann (dann unter seil>stiatiger Steuerung
der Lochkarten die Summe der vorhergehenden Gruppe gezogen und ge-<drucl;t 'werden.
Dabei wird zu dem ersten Posten einer Gruppe die Gruppennummernlochung eingetragen.
In Fig. 5 sind die Gruppennunin lern, welche in der ersten senkrechten Zahlenreihe
erscheinen, zu jedem Posten einer Gruppe eingetragen und nur zu tlem ersten Posten
gelocht. 1's kann aber auch erwünscht sein, ähnlich, -wie dies in Fig. 6 (largesttllt
ist, die Gruppennummer nur zu (dem ersteh Posten zu -drucken und bei allen weiteren
Posten zu unterdrücken und dann in ällnlicher Weise -wie nach Fig. 5 die Stimme
zu drucken.
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Iil Fig. 6 ist eine weitere Arbeitsmöglichkeit veranschaulicht, bei
welcher auf Stimmendruck verzichtet wird, jedoch die Posten gruppenweise aufgestellt
werden und zu ieder Gruppe (die Adresse nachgetragen ist. Dabei wird bei Gruppenwechsel
seil)sttätig die Gruppennutniner cler ersten harte der nächsten (-:,ruppe gelocht
und gleichzeitig gedruckt, während voll den folgenden Karten derselben Gruppe die
in den beiden rechts davon befindlichen senkrechten Spalten angegebenen Posten gedruckt
werden. Man kann jedoch auch derart arbeiten, -daß male bei der Arbeitsweise nach
Fig. 6 nicht nur ztt dein ersten Posten, sondern zu jedem Posten der Gruppe. ähnlich
wie in Fig. 5, die Gruppennummer druckt, wogegen immer nur zu dem ersten Posten
gelocht -wird, so daß die Adresse auch immer mir zu (dein ersten Posten nachgetragen
wird.
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Nunmehr soll an Hand der Fig. ; bis 16 eine elektrische Tabelliermaschine
als ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben werden, welches zur selbsttätigen
Aufstellung der obenerwähnten verschiedeilartigen Listen geeignet ist.
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Die Darstellung zeigt außer der Locheinrichtung ini wesentlichen schematisch
die wichtigsten Teile einer bekannten elektrischen Tabelliermaschine, bei -welcher
die Kartete nacheinander durch (die Maschine laufen und von Abfühibiirsten abgefühlt
werten, die ihrerseits die Druck- und A(Idierwerke der Maschine den Lochungen der
Karten entsprechend steuern. Das Addierwerk wird in bekannter Weise elektromagnetisch
eingekuppelt und auf mechanische Weise weitergeschaltet, und (las Druckwerk ist
auf und a1) gehend aus'gebildet und mit einer den Spalten der Karte entsprechenden
Anzahl voll Typenstangen versehen, --welche entweder unter Steuerurig der Karten
(beim Postendruck) oder unter Steuerung (der Addierwerke ( beim Summendruck) stehen.
Da die mechanische Ausbildung einer solchen Maschine. abgesehen von (der Locheinrichtung,
bekannt ist (vgl. Patente ._j.58 iio und .1.j9 S75), wird hier nur auf die wesentlichsten
Teile eingegangen und die allgemeine Wirkungsweise all Hand des Schaltbildes erläutert.
| Das A(l(lierwe rk ist sAeinatisch in Fig. t) |
| dargestellt, in welcher (las :\,l(lic. |
| rra..l finit 82 |
| bezeichnet ist, das w(m unem l::t(1 S.2' wird, -welches unter
1-ermittlung `in es |
| Kttpplttngsgelenl;es s- gilt !-#r (!adernd r(,tie- |
| renden Ailti-iel)sti-(#lie L#(-kappelt ,@-er@leti kann. |
| Das Isu ppluii@@sg(#It.t:l; t #,@ -r#- (iri;tr@-@magne- |
| tisch (durch `(den :\(Liierwtrl;::naneten ()4o |
| (heg.; l (der l)etretfeit-Ieit iZ@istriera@alte tiu- |
| gerückt und ain En-ie (I(@s l@art(n@lurrh(@anres |
| wieder aus,-erückt, s() (lttd -der drr Lochung |
| entsprechende Betrag auf ,las :\@.1.lierrad @@@ |
| übertragen wird. (leiclizeitig finit dein Addier- |
| rad 82 wird durch (las :\t:tri(#disra,l a' die |
| Stufenscheibe 8.1- weitergeschaltet, deren Stu- |
fcnliiilie jeweils (her Einstellang des Addierradu's 32 entspricht.
Durch die Abfühlung der Stufenscheibe 84. vel-mittels der Kontakteinrichtung ;o,
860 (Fig. 9) werden die Druck-@\-ri-Icsnia1-nete.3 8o (teil-. ;) (her Addierwerksc'instellung
entsprechend gesteuert, so daß die Stimme zum Abdruck gelatl;;t.
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Das Druckwerk kann sowohl unter der Steuerung der Lochkarten zum Postendruck
als auch unter der Steuerung der erwähnten Kontakteinrichtung 85o, 86o zum Stitnniendruck
benutzt werden. Die Druckwerkseinrichtung für eine Druckstelle, entsprechend einer
Lochspalte, ist in Fig. S veranschaulicht. Aus dieser Darstellung ist ersichtlich,
daß die Duden eines hin und her gehenden Hebels 26 durch Glieder 29o mit einem lLreuzl(opf
30 verbunden sind, der an vertikalen Stangen 31 entlang beweglich ist und durch
den Hebel 26
eine senkrechte Bewegung erhält. Von dem Kreuzkopf 3o aus erstrecken
sich Arme, welche eineu Querbalken 32 tragen, der durch eine Anzahl von geschlitzten
Typenstangen 33 hindurchgeht: jede Typenstange 33 trägt oben (hie in waagerechter
Richtung beweglichen Typen 34, welche den zehn Ziffern o bis 9 entsprechen. Die
Stangen 33 werden normalerweise durch Federn 35o nach oben gezogen, welche finit
denselben durch Glieder und Hebel 36o verbunden sind; daher sind die Stangen 33
in Anschlag finit dem Querbalken 32 und folgen seiner Aufwärtsbewegung (die
er durch den Hebel 26 erhält), bis sie durch ,die von den Magneten 380 gesteuerten
Klinken 37 angehalten werden, die in eine der Einkerbungen 39 der Stange
33 einschnappen. Der Abstand der Einkerbungen 39 entspricht dem Abstand der beweglichen
Typen 3d., und die Bewegung der Stangen 34 unter dem Einfluß der Hebel a6 erfolgt
in Synchronismus mit dem Vorbeigang der Lochharte an den Abfiihlbürsten; wenn daher
eine Lochung von der Bürste entdeckt wird, wird der entsprechende 'Magnet
380 erregt und dadurch die Stange 33 all cinein Punkt ihrer Aufwärtsbewegung
angehalten. bei welchem die der Lochung entsprechende Type in Drucklage ist, @vo
sie angehalten wird, bis der Abdruck erfolgt ist.
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Der Kreuzkopf 3o hat nach hinten sich erstreckende Ansätze mit Rollen
4o, welche in die Sclilit7e von hei 42 drehbar gelagerten Ilel)eln 4i eingreifen;
wend der Kreuzkopf hocheht, werden diese Hebel infolge der Schlitze nach hinten
gedränt, und damit wird ein Querbalken -13 nach links in Anschlag finit drehbar
gelagerten, federbetäti.gteil Hebel il .14 gebracht; letztere werden rückwärts gedrückt,
so daß eine lieilie von federbetätigten Druckhebeln 45o von den Typen hinwe;`be-.t-egt
wird. Am l:ii(le (her :1ufwärta)ewegung 43 nach unten gedrückt und entschlüpft von
den Enden der Hebel .14; da diese dann pM#tzlich freigegeben sind, werden sie durch
ihre Federn nach vorn gezogen, so daß die Druckhebel 45o die Typen 34 oder eine
Leerstelle der Tvpenstangge anschlagen. Daher druckt die Type auf dem Aufzeichnungsblatt
.16 gegen die Druckwalze 85 das der Lochung entsprechende Zeichen.
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ZurUnterdrückung derNullenschreibung in den links von der höchsten
Wertstelle Lefindlicben Stellen und zur selbsttätigen l#-'insclialtung der Nullenschreibung
in .den rechts davon befindlichen Stellen dient eine NTullensteuervorrichtung, welche
aus F ig. S und 12 ersichtlich ist. Diese Steuervorrichtung enthält für jeden Typenträger
einen Hebel 120, welcher -bei 121 gelagert ist. Jeder Hebel i2o hat eineyi Arm 122,
der über den links davon befindlichen Hebel hinwegreicht. Wenn die unteren Enden
der Hebel 120 in Aussparungen la3 der Stangen 33 einfallen, werden die Stangen sich
bis zu einem Punkt nach oben bewegen können, wo eineLeertype in Druckstellung ist;
wenn jedoch die Hebel 12o nicht in diesem Schlitz liegen, werden die Typenstangen
33 durch einen Vorsprung 124 in einer um eine Einheit tieferen Lage angehalten und
in dieser Stellung die Nulltype in der Drucklage halten, so daß ,dann in allen diesen
Stellen Nullen gedruckt werden. Es ist also ersichtlich, claß infolge der Cliereinan(lerisigerung
der Hebel i2o selbsttätig in allen Stellen, welche sich rechts von der höchsten
stelle befinden, sowohl beim Posten- als auch beim Summendruck, also unabhängig
von der Steuerung durch die Lochkarten oder durch das 'Addierwerk, immer Nullen
geschrielx:n werden, falls nicht irgendein anderer eingestellt ist, und daß in allen
links von der höchsten -Wertstelle befindlichen Stellen die Typenstangen bis zu
ihrem Höchstpunkt gehoben werden, da. sich. ja in diesen Stellen die Nasen 122 frei
in die Schlitze 123 bewegen können, so daß in diesen Wertstellen überhaupt kein
Abdruck erfolgt.
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Da die Erfindung wahlweise in Verbindung mit einer druckenden Tabellierniaschine
benutzt werden kann, soll zunächst die Arbeitsweise der Tabellierniaschine ohne
Lochvorrichtung an Hand des @dialtbildes crl:iiltert und ini Anschluß daran auf
die Lochvorrichtun- und die Einschaltung der @tcuerm:(nrte in die Stromkreise der
habtllle'I'nl<l#CIi111C e'('.1-@egan:,en werden.
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Durch das Niederdrucken (her :lnlai.ltaste hei 5;0 (Fig.;) wird ein
Stromkreis v(in der Hauptleitung durch den I.'ahc#llierniotor I'.11 geaclilossen,
der über den huhhlun@sma@ut#teu =;, Motorrelais 8o, AnlalJkontakt ;70. Motorder
_Jetzt
geschlossen ist, Nockenkontakt 129 und Kontakte 55o zur anderen Seite der Hauptleitung
führt. Wenn reines Postendruklcen stattfinden soll. wird derselbe Stromkreis, wie
vorher erwähnt, geschlossen, mit ,der Ausnahme, claß der Strom jetzt von den Nockenkontakten
129 durch die Kontakte 52o und ;4o nach der anderen Seite der Hauptleitung fließt
und daß die Maschine mit einer geringeren Geschwindigkeit angetrieben wird. Es sei
hier erwähnt, daß die Nockenkontakte 61, 62, 64 alle in Übereinstimmung miteinander
vermittels der Welle 39 gesteuert werden, welche synchron mit den übrigen Zlaschinenteilen
läuft. Die Nockenkontakte 305
werden voll der Welle 220 gesteuert, die synchron
mit .der Welle 39 umläuft. Der Nocken 15-1Q für Kontakt 129 sitzt auf der Welle
goo der Druckeinrichtung. Wenn also nur das Addierwerk in Betrieb ist und kein Postendruck
stattfindet, ist diese Welle in Ruhelage; sie wird nur beim Summenziehen und beim
Nullstellen der Addierwerke in Tätigkeit gesetzt. Die automatische Gruppenkontrolleinrichtung
umfaßt in <lein veranschaulichten Beispiel vier Gruppenanzeigekontakte 48 und
einen Kontakt 48h; ein Kontakt dient dazu, das Steuerrelais 7 1 .einzustellen,
und Kontakt 48, um den Stromkreis zu vervollständigen, wenn die Zähler. ledi-Lich
für Anzeige ohne irgendwelche automatische Gruppenkontrolle benutzt werden sollen.
Der erste der beiden letzterw;ihnten Kontakte erregt das Relais 71, wenn alle Kontakte
geschlossen sind, welches unter dein Einfluß eines nockengesteuerten Kontaktes 64
geschlossen bleibt, wie noch beschrieben wird.
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Der Kartenvorschub wird entweder selbsttätig oder durch die Anlaßtaste
57o eingeleitet, und .die Karten laufen nacheinander durch die Maschine, sobald
der Kupplungsmagilet 27 die Kartentransporteinrichtung mit dem Antrieb verbindet.
Wenn die Karten nacheinander durch die llIaschine laufen, wird sich weiter nichts
eieignen, bis die erste Karte unter die unteren Bürsten 6 kommt und durch den Kaitenliebel
r8 die Kontakte 1g und 20 schlicl,lt, nachdem sie bereits vorher die Kontakte 17
durch den oberen Kartenhebel 15 geschlossen hat. Wenn wir nun annehmen, dal3 nur
harten, welche alle zti der leichen Gruppe gehren, durch die Maschine' lauten, so
werden die Steuerlöcher unter den oberen tincl unteren Bürsten zu dem gleichen ZeitpunIzte
vorbeilaufen. Dadurch wird ein Stroml;i-eis voll einer unteren Bürste 6 zum Kont-.il;tlilocl;
I I a1111 dann durch Leitung 6o zuni 1`oiitttlctlilock io der entsprechenden oberen
13iii-;te und von dort aus zur Bürste; hergestellt. Von der olleren Bürste verläuft
der Sti-otulci-t#is weiter ztt (h-in Stüpselkontakt ; o des Schaltbrettes; der Deutlichkeit
halber sind die Schaltverbindungen, welche normalerweise vor dem Inbetriebsetzen
der Maschine vorzunehmen sind, im Schaltbild nicht eingezeichnet. Der Strom kann
dann durch einen der Steuermagnete 29 zurück zur Stromquelle fließen; der erregte
Steuermagnet unterbricht die Kontakte 35, 36, um den Funken von den Bürsten zu nehmen,
und schließt die Kontakte 38 , welche einen Teil des I\Tebenschlusses vervollständig°n,
der das Kontrollrelais 71 enthält. Dieselhell Vorgänge finden bei dem Vorbeigang
der übrigen Lochspalten an den in den Gruppenkontrollkreis eingeschalteten Bürsten
statt, so daß der Nebenschlußkreis vervollständigt wird. Während des werden die
Nockenkontakte 64 einen Augenblick geöffnet. wodurch jedoch das Relais 71 nicht
beeinfußt wird, da der Stromkreis 73 durch die Kontakte 38 geschlossen ist, während
anderenfalls der Stromkreis des Relais unterbrochen würde. Der Stöpse1303 kann in
irgendeinen der Steckkontakte 3o4 eingeschaltet werden, um einen oder mehrere Kontrollstromkreise
auszuschalten, wenn weniger als die Gesamtzahl der vorhandenen Gntppenkontrolleinheiten
benutzt werden sollen.
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Am Ende des Vorheigange.s der ersten Karte unter den unteren Bürsten
6 werden die' nockengesteuerten Kontakte 630 geschlossen, wodurcJl ein Stromstöß
durch den Gruppenanzeigemagnet 45 erfolgt, der einen nicht dargestellten Hebel freigibt
und einer Stange erlaubt, alle Kontakte 48 zu öffnen, solange keine Unterbrechung
des Kartendurchlaufes erfolgt, so daß diese Kontakte offen bleiben. Es sei .hier
noch bemerkt, daß die Gruppenanzeigekontakte48 zwischen die Punkte 74 und 75 eingeschaltet
werden, um zu verliiiidern, daß die Gruppenangaben der folgenden .Karten auf das
Addierwerk übertragen werden, nachdem von der ersten Karte aus die Gruppennummer
in das Addierwerk übertragen worden ist. .
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Aus (lern Obigen ist ersichtlich. daß der Gruppenkontrollkreis geschlossen
bleibt. solange aufeinanderfolgende Karten übereinstimmen. und claß daher die \Iluhine
weiterlaufen wird. Weim wir nein annehmen, (111i die letzte Karte einer @rul>lli#
all clcn oberen Bürsteil 5 vorbei ist und unter <Lit. tintt#reil Mirsteil 6 kommt,
so wird <lie erste l,:,:irte der nächsten Gruppe untrr don (Oberen l'Jürsten
sein; da clie lleiilcii l@artru v@#rschi@!kn@ Grttpheiin,Lrilinicrn besitzen, werden
lie obenerwähnten Stromkreise zwischen dh#n oberen Bürsten 5 und dein Block io unterbrochen
werden. woiluich auch der Stionikrcis oo unterbrochen wird und dic# \I@@nete =9
Nicht c1-rt,gt \verclen. Daher bleibr11 (lur l-Zolitalct 38
und
der Stromkreis 73 offen, so daß beim Üffnen der'Kontakte 64 das Relais
71 aberregt wird und den Stromkreis des :Motorrelais 76 unterbricht, so daß
sich die Kontakte 77 öffnen. Diese Kontakte liegen im Nebenschluß zu dem Kreis
78, und zwar .bei reinen Tabellierarbeiten (lediglich Aufrechnung mit Summendruck)
über die Nockenkontakte 961 und beim Postendrucken über die Nockenkontakte 79; diese
Kontakte öffnen sich am Ende .des Arbeitsspieles, und daher wird- das Motorrelais
So und somit auch der Kupplungsmagnet 7 aberregt, so daß also die Maschine stillgesetzt
wird: Wenn das Summenziehen von Hand ausgelöst werden soll, wird der Schalter io6,
wie gezeichnet, geöffnet und die \Tullstelltaste 58o niedergedrückt. Dann fließt'
Strom von der Stromquelle 59o durch Kontakte 550 (beim Tal)ellieren)oderKontakte54o,
520 (beimPostendrucken), dann durch Kontakte 129, welche jetzt geschlossen
sind, dui#ch die verschiedenen Leitungen zti der Kullstelltaste 58o, die jetzt schließenden
Kontakte ioo", die von dem Kupplungsmagneten 27 gesteuerten Kontakte 96, Nullstellmagnet
62o, Nullstellmotor 6oo zur anderen Seite der Hauptleitung und zurück zur Stromquelle.
Die Nockenkontakte ioo", io5 und 630 sind auf einer Welle angeordnet, welche
synchron mit den Wellen 39 und 220 umläuft. Durch den Nullstellmotor 6oo wird das
Drucken der Summe vtranlaßt und das Nullstellen der ausgewählten Zähler, wie dies
bei Tabelliermaschinen üblich ist. Nachdem durch die Nullstelltaste 58o ein Summenzieh-
und Nullstellarbeitsgang eingeleitet worden ist, wird der Strom von dem Nullstellmotor
60o durch einen relaisgesteuerten Magneten 62o übernommen, welcher die Vullstelltaste
58o kurzschließt. Nach dem Summenziehen und Nullstellen ist der Magnet
620 kurzgeschlossen. Die Steuerung des Druck- und Nullstellmotors wird von
Kontakten 740 .Beherrscht, welche auf der Welle 90o angeordnet sind, die sich.während
des Druck-und Nullstellarbeitsspieles einmal dreht. Diese Kontakte öffnen am Ende
des Druck- und Nullstellarbeitsspieles den Stromkreis -zum Motor 60o und verhindern
daher die weitere Drehung desselben. Die Mittel, um zuerst eine Summe zu ziehen
und danach die Addierwerke auf Null zu stellen, werden durch den Magnet 62o gesteuert,
wie (lies in den erwähn ten älteren Patenten erläutert ist. Außerdem sei noch erwähnt,
daß die Kontakte d6 das Drucken der Nullstellen verhindern, wenn der TabelliermotorTJI
läuft und den Kupplungsmagneten 27 erregt hat, wrIcher die Kontakte 9(i öffnet.
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Wenti die Stimme selbsttätig gezogen wertlen soll, wird der Schaltor
iö6 <_r<#@t`h@r@@cr#n Dann werden, gerade bevor cl ie 'Maschine unter der
Überwachung der Gruppenkontrolle selbsttätig zum Stillstand gelangt, die Kontakte
io5 .geschlossen, welche das Drucken und \Tullstellen einleiten, das dann in der
beschriebenen Weise ausgeführt wird. Der Stromkreis von Schalter io6 erstreckt sich
über die von der Stopptaste 56o gesteuerten Kontakte; wenn daher diese Kontakte
geöffnet sind, Scann (las Summenziehen nicht selbsttätig eingeleitet werden.
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Nachdem eine Summe entweder selbsttätig oder durch Tastenbetätigung
gezogen worden ist, kann- das Weiterlaufen der Mas'cliine für die nächste Kartengruppe
entweder selbsttätig oder von Hand ausgelöst werden. Bei Handauslösung wird lediglich
die Anlaßtaste 570
niedergedrückt, «-elche ein neues Arbeitsspiel einleitet,
wie bereits beschrieben wurde. Uni einen selbsttätigen Wiederanlauf zu bewirken.
muß vorher ein Summenschalter 130 geschlossen worden sein. Cber diesen Schalter
wird ein' netter Anlaßstromlcreis wie folgt geschlossen: Von Stromquelle 59o durch
Tabelliermotor TAI, Kupplungsmagnet 27, llotorrelai, So, Schalter i3o, \Töckenkontakte
128, die ani Ende des Druck- und \Tullstellspicles durch den Nocken 154 geschlossen
sind, uni Motorrelais So herum, durch den unteren Kartenliebelkontakt 2o (der jetzt
geschlossen ist, da Karten in der ?Maschine sind), durch llotorsteuerrelaiskontakte
77 (jetzt geschlossen). dann entweder durch Nockenkontakte 305 oller Unterbrecherl:ontakte
zu den Nocken-Icontakten 129 (jetzt geschlossen), durch den einen der Kontakte 55o
oder 520/54o zur anderen Seite der Leitung und zurück zur Stromquelle. Durch diesen
Stromkreis wird ein neues Arheitsspiel selbsttätig eingeleitt:t. Die :Maschine läuft
dann weiter, cla die Kontakte des Motorrelais So geschlossen bleiben. bis sie unter
dem Einfluß der selbsttätigen Gruppenkontrolle :im Ende der nächsten Kartengruppe
wieder geöffnet werdest, woraufhin wieder Summenziehen, \Ttillstellen und Wiederanlaufen
auf eitre der besclirieltenc#n 11'cis@ a eingeleitet wird.
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Wenn der Kartenvorrat ersclüilift ist. wird in der bekannten @\'eise
tlie Aufrechminu, vier letzten Karte vervollst:indigt und da. 5tiniuienzielien vorgenonnnt#n;
auf @lieseii l#t.-sontlereti Fall braucht jr:ioch lüt#r eicht #,t rit,- leingegangen
zu werden, cla er in den ern:ihltten älteren Patenten ausführlich lteschririt, @t
ist. Die Nockenkontaicte 6317 !Irenen IL-z',', einen Strotiiinipuls ztt dein Grupl>enanzei-c#-magneten
.15 im richtigen Zeitpunkte des Ärbeitsspieles atiszuliisen. Die# \Toclcenl;0iit:ilctc#
t25 dienen zur Steuerung der Stroinzuftihr zu
nienziehkontakten Sao und 86o führen, welche durch die Stufenscheiben
84 in der bekannten Weise gesteuert «-erden. In Reille mit den Kontakten 86o sind
die Druckmagnete
380.
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Um (las Drucken vier Summen von irgendeinem der Zähler nach Wahl zu
beherrschen, sind drei Kontakte io8, 107 und 139 vorgesehen, die durch Hebel
143 betätigt werden. Nenn diese Kontakte geöffnet sind, werden die Druckstromkreise
der entsprechenden Zähler unterbrochen, wodurch,das Summenziehen verhindert wird.
Wenn es erwünscht.ist, alle Summenziehmägnete gleichzeitig auszuschalten, wird der
Schalter 309 geöffnet, wodurch der Stromkreis zu den Nockenkontakten 12j
unterbrochen wird. In der vorliegenden Ausführungsform sind die Druckmagnete dauernd
in Reihe .mit den Zählerma:gneten 940, *und wenn ein Steuerimpuls erfolgt, werden
gleichzeitig .beide Magnete erregt. Die Auswahl der 'Iaschine zum Postendruck und
Aufrechnung oder nur Aufrechnung kann durch einen besonderen Hebel bewirkt werden,
der auch das Getriebe der 'Maschine beeinflußt. Diese Einrichtung sowie weitere
Einzelheiten sind aber ausführlich in den genannten älteren Patenten beschrieben,
so daß hier nicht darauf eingegangen zu werden braucht.
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Der iin Schaltbild veranschaulichte Schalter 302 dient dazu,
einen Stromkreis zu schließeit, welcher die selibsttätige Gruppenkontrolle völlig
ausschaltet; dies ist erwünscht, wenn rlieMaschine lediglich zum Aufrechnen oder
Po-stendruckendienen soll, unabhängig voll der Gruppenlyezeichnun ,:; der Karten.
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Die Schalter 310 und 311 dienen dazu, in geschlossener Stellung das
Tabellieren zu ermöglichen: wenn der Schalter 302 geschlossen ist, ist die
selbsttätige Gruppenkontrollvorrichtting ausgeschaltet. Wenn der Schalter
302, wie veranschaulicht, geöffnet und der Schalter 310 geschlossen
ist, so wird die Kontrolle in den dem Zähler entsprechenden Lochspalten stattfinden,
soweit entsprechende Schaltverbindungen hergestellt worden sind.
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In einer druckenden Tabelliermaschine steuern die Addierräder den
Summendruck, während der Postendruck voll den Lochkarten gesteuert wird. Die Zählermagnete
9.lo, welche durch die Löcher erregt werden, um ,lie Addierwerke einzurücken, schließen
einen \Tebenschluß um die Bürsten über die Kontakte 31;. Der Zweck dieser :Anordnung
ist z-weiiach, eiiiinal, tun den Funken voll der unteren Bürste 6 zu nehmen, und
zweitens, um den Stromkreis durch den Zählernia;gneten 940 und den Druckmagneten
38o aufrechtzuerhalten. Wenn null die selbsttätige Gruppenkontrolle benutzt wird,
\\-erden dieselben Einrichtungen angewandt: Durch 1?rregung der 1lagnt#te t@@o wird
der 11auptstronikreis .gier
| Bürsten durch die Kontakte Sie unterbrochen, |
| und gleichzeitig wil=d durch die Kontakte 31; |
| der Nebenschluß hergestellt. Durch Unter- |
| brechung der Kontakte 31,9 werden Rück- |
| stromkreIse durch die Löcher vier nberen |
| Karte vermieden. |
| Die Kontakte io8, 10; tlud 139 zur wahl- |
| leisen Steuerung des Summendrucks von den |
| verschiedenen Zählern besitzen Winkelhebel |
| 1.1.3; diese werden von den 'Tullstellkupplun- |
| gen gesteuert, wie in den obenerwähnten Pa- |
| tenten beschrieben worden ist. Weiin die |
| ullstellkupplung * irgendeines Addierwerkes |
| nach links verschoben worden ist, so wird da- |
| durch die 'Mullstellung des betreffenden Ad- |
| dienlerkes verhindert. indem |
| der |
| zugeordnete Kontakt ioS, 107 oder 139 ge- |
| öffnet wird, so .daß " äuch das Summenziehen |
| von dem entsprechenden Addierwerk, das |
| nicht auf Null gestellt wird, verhindert ist. |
| U'enn andererseits das Kupplungsglied nach |
| rechts eingestellt ist, wird der Zähler auf Null |
| gestellt und der entsprechende Schalter ge- |
| schlossen, so daß auch eine Summe voll |
| diesem Zähler gezogen wird. Es kann auch |
| auf die bekannte Weise erreicht werden, daß |
| eine Summe gezogen wird und der Zähler |
| nicht auf Null gestellt wird. |
| Es sei nun noch kurz auf einige allgemeine |
| Maschinerlarbeitsvorgängeeingegangen. Wenn |
| die 3lascliine nur zum reitfett Aufrechnen die- |
| nen soll (ohne jeden Posten- oder Summen- |
| druck), so wird die Tabelliermaschine, wie |
| üblich, mit einer höheren Geschwindigkeit an- |
| getrieben, und durch das Geschwindigkeitsum- |
| schaltgetriebe werden die Kontakte j2o%j4o |
| geöffnet. Gleichzeitig wird von der Bedie- |
| nungsperson der Schalter 3o9 geöffnet, der |
| das Drucken von Summen verhindert. Die |
| Maschine kann dann als gewöhnlicheAufrech- |
| itunjs.mascliine ,dienen, und das Druckwerk |
| wird während der Aufrechnung völlig unt<kig |
| sein. Beim 'Mullstellen führt das Druckwerk |
| einen Arbeitsgang aus, da aber die Summen- |
| ziehstromkreise nicht eingeschaltet sind, wird |
| kein Abdruck erfolgen. |
| Wenn es erwünscht ist, die Autrechnting |
| einer Kartengruppe vorzunehmen und clie |
| Summe diese r t rrtippe zu ' lrurla'n. wird der |
| Schalter 3o<) ge.chlo,sen. @, dai' das Stittl- |
| illendritckeil 'Mit I;n@lc' i@@lrr i@arttn grtil@pe
er- |
| möglicht \lird. W:1111-und ciiic'r #zolchen Auf- |
| v, ir i. lag I'a#tenrlrucken |
| völlig titltet-rlriicl<t, tuitl lt@i den t'inzelnen |
| I)rnrhlcn;@angrn \let-@leti ii#"ti- lie Sitinnie der |
| vOrhergellenrl auigerechnrten Posten und die |
| zugeordnete Gruppenntlinnier @e#clru cl,. |
| Die oben beschriebene Arbeitsweise kann |
| völlig oder ltali,sell,at:ititr durchgeführt wer- |
| den. Sc, kann z. B. ein #1\.;ti-tenstapel atif-,Te- |
| reciiiiet \\t'rrlen, und \lenn drr @chaltrr 3(l2 für |
| die selbsttätige Gruppenkontrolle offen ist, |
| wird die Aufrechnung selbsttätig ünterbro- |
| clien, wenn die Kartengruppe wechselt. Das |
| Stuuinenziehen kann dann von Hand durch |
| "Niederdrücken der Taste 38o oder auf selbst- |
| tätige Weise, wenn der Schalter io6 vorher |
| geschlossen worden ist, eingeleitet werden. |
| Nach dein Suinnienzielien, entweder selbst- |
| tätig o;ler durch Handauslösung, kann .die Ta- |
| bellierrnaschine wieder selbsttätig oder von |
| Hand angelassen «erden. Für den letzteren |
| Fall ist es nur notwendig, die Anlaßtaste 5;o |
| niederzudrücken, während *für das selbsttätige |
| Wiederanlaufen der Schalter 130 geschlossen |
| sein muß. Wenn dieser Schalter in geschlosse- |
| ner Lage ist, wird die Einleitung eines neuen |
| Arbeitsspieles selbsttätig durch die Nocken- |
| kontaktvorrichtungen bewirkt. |
| Wenn es erwünscht ist, Posten zu drucken, |
| wird die Druckvorrichtung durch den Druck- |
| liebel eingeschältet, wie in .den erwähnten |
| früheren Patenten beschrieben ist. Gleichzei- |
| tig damit werden die Geschwincligkeitssteuer- |
| vorrichtungen umgeschaltet, so claß die ent- |
| sprechenden Kontakte geöffnet «-erden, um die |
| Tabelliermaschine mit der niedrigeren Ge- |
| scliwindigkeit anzutreiben. Es ist dann mög- |
| lich, die einzelnen Posten zu drucken und auf- |
| zurechnen und auch die Summen zu drucken. |
| Es ist ersichtlich, daß die Gruppennummern |
| dazu dienen, die Arbeitsweise der Maschine |
| und auch das Summenziehen zu beherrschen |
| und daß sie bei dem beschriebenen Ausfüh- |
| rungsbeispiel nicht jedesmal wieder in das |
| Addierwerk übertragen «-erden. Die Gruppen- |
| nummer wird neben die erste Zeile gedruckt, |
| und dann findet kein weiteres Drucken statt, |
| bis die Stimme gezogen wird. woraufhin die |
| Gruppennummer wieder neben der Summe |
| erscheint. Die Gruppennummer kann aber |
| auch zu jedem einzelnen Posten gedruckt wer- |
| den, nur werden dann die Gruppenanzeige- |
| kontakte :18 nicht in den Abfülilkreis einge- |
| schaltet; bei dieser Arbeitsweise wird die |
| Gruppennummer zu der Summe nicht gedruckt. |
| Die Locheinrichtung, finit weicher die Ta- |
| bellierinascliiiie gem:i13 vorlie-eu(ler l?rhn;lung |
| :tttsgeri.istet ist. besteht atis einer Allzahl y(111 |
| Locheinliciten, von dellen je eine für eine l@e- |
| gistrierstelle vorgesehen ist, wie z. B. in |
| Fig. i i veranschaulicht. Aus den Fig. t t und |
| 1.1 ist ersiclitlicil, (1a13 tin dein einen. vorzugs- |
| weise an dein linken Ende der Drticlcwalze `; |
| eine Nut in diese Walze eingefräst ist, in der |
| c#in llatrizenblock 9i sitzt: der letztere ist finit |
| einem Halter S; fest ver;cliraubt, derart, lall |
| ;ich der innere Stumpf der Walze in der l löfi- |
| lllllg zwischen @t und S; frei drehen kann. |
| Der 11:ilter >;; ist flt"vh eine Stange @8 mit |
| einer an <lein 1.a-er i;o rk#r `clii#eillw,tlzc lle- |
| 11',#11frt"11 t'lnitr# l111 1r.@t |
| auch der Lochstempelträger 23 festsitzt. Es |
| ist also ersichtlich, daß sich die Papierbahn .16 |
| frei zwischen dein Loclistempelträlger 23 |
| und dem Matrizenblock 9i liindurclibewegen |
| kann. Durch den Loclistempelträ ger 23 ra;;t |
| eine Führungsstange der Führungsrollen So |
| für die Papierbahn hindurch, und ähnliche |
| Führungsrollen sind oberhalb und unterhalb |
| der Walze zu beiden Seiten der Locheinricli- |
| tung angebracht, so daß das Papier mit |
| Sicherheit von der sich drehenden Walze zwi- |
| schen dem feststehenden llatrizenblock 91 und |
| dem, Lochstempelträger 23 hindurchgeführt |
| wird. Der llatrizenblock 9i enthält eine sich |
| über sämtliche Lochstempelreihen hinweg er- |
| streckende Aushöhlung 92, welche an einer |
| Stelle in einen Stutzen 92' endigt, der zweck- |
| mäßig an eine von einem kleinen Ventilator |
| o. dgl. angetriebene Saugleitung angeschlossen |
| ist, um den Stanzabfall aus der Höhlung 92 |
| abzusaugen. Der Stempelträger 23 enthält |
| für -jede Registrierstelle vier federnd gela- |
| gerte Lochstempel 93, welche symmetrisch |
| ober- und unterhalb .der Drucklinie angeord- |
| net sind und durch eine Abdeckplatte 94 nor- |
| malerweise in der aus der Zeichnung ersicht- |
| lichen Lage gehalten werden. Die Lochstem- |
| pel 93 sind an ihrem äußeren Ende geschlitzt, |
| und in diese Schlitze greifen drehbar gelagerte |
| Hebel 95 ei;i, welche mit Schiebern 96 verbun- |
| den sind, die durch die Abschlußwand a,5 des |
| Lochstempelgehäuses 24 nach außen hindurch- |
| ragen. Der Abstand der Schieber 96 vonein- |
| ander entspricht genau dein Abstand der Ein- |
| kerbungen 39 der Lochstempelträgerstange |
| 33', 51, 52, und die Einkerbungen 39 ent- |
| sprechen genau den entsprechenden Einker- |
| bungen der Typenstange nach Fig.8. Zur |
| Darstellung einer bestimmten Zitier werden |
| die Lochstempel 93 unter Vermittlung der |
| Schieber 96 einzeln oder in tttiterscliieclliclieu |
| Kombinationen niedergedrückt, tini dadurch |
| eine Lochkombination in (las Aufzeichnungs- |
| blatt .I6 zu stanzen. Die Auswahl der Loch- |
| stemPel93 erfolgt je nach (lein zti staiiz:iicleii |
| Zeichen in ähnlicher M'eice wie die Druclc- |
| auswalil in Fig.8. In jerler Lochstelle ist rin:. |
| Zalitistange 33" vorgesehen, welche in genau |
| r"leiclier \Veisc wie in Fi-. @.tli,r"1'vlzc#n;tan:.r,#n |
| ,;3 des Druckwerks unter Verinittlun- von |
| Federn 3;o Hach ollen gezngeil wirei un#.1 durch |
| den Wälilerniagneten 6o unter Verinittluii- |
| fier Klinke 37 in verscliledenen 1 1ii11eI11.11;@il |
| .uigelialten werden kann. Die Stange 33' i>t |
| durch ein Querstück 3i tnit der Stalit"e ;2 |
| verbunden, welche vier federn, "e1.. "ertc |
| Stifte 33 elltlliilt, die in dein aus der Zcicli- |
| nun- ersiclitliclicn Abstande voneinairler an- |
| "cordnet sind. Wenn die Stange ;2, 33'i11 |
| ihrer untersten Lage ist, ist der oberste Stift |
fersten Stiftes 96 und wenn die Stange 52 in der Höchstlage ist
(die tiefste und höchste Lage ist punktiert angedeutet), ist der unterste Stift
53 um eine Hubeinheit oberhalb des obersten Stiftes 96. In allen Zwischenstellungen
werden jedoch einer oder mehrere der Stifte 53 gegenüber den Stiften 96 liegen,
und wenn dann auf die noch zu beschreibende Weise, die Platte 58 nach rechts geschoben
wird, so wird unter Vermittlung der Stifte 53 und der Hebel 96, 95 der bzw. die
zugeordneten Lochstempel
93 durch das Aufzeichnungsblatt 4.6 gedrückt. Die
Stempel kehren dann unter dem Einfluß ihrer Federn beim Rück-",an- der Platte 58
wieder in ihre Normallage zurück. Das Schema, nach welchem die Lochung bei verschiedenen
Höhenlagen der Stange 33 erfolgt, ist ohne weiteres aus Fig. 13 ersichtlich und
kann an Hand der Fig. i i leicht nachgeprüft werden; in dieser Fig. i i ist die
Lochstange so eingestellt, daß die Ziffer 5 gelocht wird in Übereinstimmung mit
Fi.g. 8, in der die Type 5 in Druckstellung ist. Der Klarheit halber sei noch bemerkt,
(laß die Lochpositionen in .der Reihenfolge von 9 bis o an der Bürste vorbeilaufen
und daß daher auch die Typen- und Lochstempelstangen in .dieser Reihenfolge von
unten nach oben in die verschiedenen Ziffernstellungen eingestellt werden. Die Einstellung
der Wählerstange 33' erfolgt durch den Wählermagneten 6o. Im Verlaufe des Arbeitsspieles
wenden die Typenstangen 33 (.Fig. 8) und gleichzeitig damit die Lochstangen 33'
:durch .die gleiche früher beschriebene Einrichtung hochgehoben. Am Ende des Arbeitsspieles
und in demselben Augenblick, in dem im Druckmechanismus die Typenhärnrner zum Anschlag
kommen, treffen die Spitzen -zweier sich einmal während jeden Arbeitsspieles drehenden
\Tocken auf die Finger 57 eines in Stiften an der Gehäusewand geführten Rahmens
58, der normalerweise durch Federn 55 in Anschlag mit den \Tockenscheiben 56 gehalten
wird. Die Spitzen der r
' T ocken. 56. verschieben den Rahmen 58 und die
gerade Barunterliegenden Stifte
53 und somit auch die Stangen 96 und Hebel
95 weit genug, um die entsprechenden Lochstempel 93 durch das Aufzeichnungsblatt
_1.6 zu drücken, während alle übrigen Lochstempel, ;d. 1i. diejenigen I#_oclistenil)el,
zwischen deren Stangen 96 und der Platte 58 .ich keine Stifte 53 befinden, keine
Lochung bewirken. Nachdem die Lochung vollzogen ist und auch in der früher beschriebenen
Weise der Druck bewirkt wurde, kehren alle Teile und damit auch die I-odistaltgeli
52, 33' unter <lein Einfluß des Kreuzkopfes
30 in ihre Ruhelage zurück.
-
Die Steuerung (12r Nullochung sowohl beim Postenlochen als auch beim
Lochen einer Zahl unter Steuerung des Addierwerk. erfolgt in ähnlicher Weise, wie
dies bereits bei der Tvpenstange 33 beschrieben worden ist. unter Vermittlung eines
federnd gelagerten Hebels 12o, der entweder in einen Einschnitt 123 oder
auf einen Ansatz 124 trifft. Dadurch wird erreicht, daß in allen rechts voll der
höchsten Wertstelle befindlichen Stellen selbsttätig die Nullen mitgelocht «-erden,
während in allen links davon .befindlichen Stellen die Stangen 52 sich um
eine Einheit weiter nach oben bewegen können, so daß der unterste Stift 53 oberhalb
der obersten Stange 96 liegt und daher in diesen Wertstellen überhaupt keine Lochung
erfolgt.
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Durch den Abstand von der Seitenkante der '-Papierbahn ist nun zwar
der Stellenwert einer Lochung .bestimmt, jedoch ist noch keineswegs eindeutig die
Bedeutung der Lochkombination festgelegt. Zu diesem Zweck ist ein besonderer Richtlochstempel
vorgesehen, welcher jedesmal, wenn eine Lochung vollzogen wird, an der gleichen
Stelle ein Loch erzeugt, das jeweils in der Höhe der untersten Lochpositionsreilie
liegt und somit für die Bedeutung der Lochkombinationen maßgebend ist. Die dazu
dienende Einrichtung ist aus den Fig. i i und 14 ersichtlich. An den Seitenwänden
.des Gehäuses sind zwei Winkelhebel 16o (in den Zeichnungen ist nur der auf einer
Seite liegende Hebel ersichtlich) drehbar gelagert, welche durch eine Querstange
161 miteinander verbunden sind, die durch eine Feder 163 normalerweise gegen die
linke Kante der Stangen 52 gezogen wird. Jede Stange 52
hat einen Ausschnitt
5.1, welcher sich gerade gegenüber dem Joch 161 befindet, wenn sich die betreffende
Stange 52 in der Höchstlage (also uni eine Einheit über die Nullposition hinaus)
befindet. Alle Einkerbungen 54 aller Lochstangen 52 liegen also dem Joch
161 gegenüber, wenn sich alle Stangen 52 in ihrer höchsten Lage befinden, d. h.
wenn also überhaupt keine Lochung erfolgen kann. Iii diesem Falle vermag die Feder
163 (las Joch 151 in die Einkerbungen 54 Hineinzuziehen und den Winkelhebel ifio
zu schwenken, so daß damit auch (vgl. Fig. 14) der Arm 162 nach unten gezogen wird
und den 1111t ihni durch eine Stift- und Schlitzverbindung 7.1isaIi11iieIlli:iti--enden
Arm 164 nach unten schwenkt. Dieser Arm 16..1.. ebenso wie natürlich der Arm 162
befinden sich links von cler atn weitesten links befindlichen Lochstelle; der Arm
1t#4 ist drehbar mit der tanzplatte @@ verbunden und liest nornialor\vei@e einer
(ielenkverlündung 166 gegenülmr, die mit drin I\'#iclitlociisteiuliel 167 zusammenarbeitet.
-
Die. ,Nocken ;6 drehen sich.natürlich nur bei Druckarlmitsspielen,
so daß auch nur (lann eilie L@><.ltttn@ erfol-eit kann, vorausgesetzt, da! die
Stangen ; 2 entsprechend eingestellt
| @@-enn nun z. D. in Verbindung mit |
| 1'@ystendrurl: "reine Lochung erfolgen soll, so |
| @@-e rilc#lt a ,:cl: .lie 11':ihlerma;rnete lzn nicht er- |
| re t;t, un@l Alle st an@gen ;= gehen his in ihre |
| höchste so daß bei solchen Arlleitsspie- |
| lcn (1--r A:-:n i1'4 (Fig. 1.4) jedesmal unter #lie |
| :@tan-_c 1(1") -reschwenkt wird: es wird also, |
| we#lln sielt die Stangen ; 2 in ihrer höchsten |
| l.:i"e burinden, weder eine Re-istrierlocllun- |
| fluch eilt Richtloch erzeugt; wenn aber durch |
| eine ocl:r mehrere der Stangen ;2 eine Regi- |
| <trierinchung bewirkt wird, so kann auch der |
| Ilebel 16o nicht im Uhrzeigersinne gedreht |
| werden. so daß zu jeder bei der -,-erschiebung |
| ,ler Platte 58 bewirkten Registrierlochun- |
| :euch immer ein Richtloch gestanzt wird. |
| Wie noch erläutert werden -wird, wird bei |
| gruppenweisen Aufstellungen und Druck je- |
| ilrseinzelnen Postens iln all', enißinen nur zu |
| ,lein ersten Posten ein Gruppenzeichen ge- |
| locht, so daß hei diesen Aufstellungen auf den |
| Platzbedarf für die Lochung weiter keine |
| Rücksicht genommen zu werden braucht, da |
| die erwähnten Gruppenaufstellungen auf je- |
| den Fall immer ein längeres Papierblatt be- |
| :llespruchen, als der für die Lochung erforder- |
| liche Raum beträgt. Werden Jedoch nur Suni- |
| inen gedruckt oder soll ztt jedem Posten auch |
| eine Lochung bewirkt werden, so muß ein |
| gröflerer Schaltschritt der Papierhahn einge- |
| stellt «-erden, da die Lochuni; einen größeren |
| Raum beansprucht als die Druckzeile. .Eine |
| zti diesem Zweck geeignete Einrichtung ist |
| in F;-. I(_ veranschaulicht, welche in dieser |
| Darstellung auf normalen zeilenweisenTypen- |
| druck eingestellt ist. Der mit einer Nase 133 |
| versehene Hellee 156 Wird synchron mit dem |
| Hochgehen des Druckwerkes gehoben und |
| dreht dadurch einett hei 153 drehbar gelager- |
| ten I-iehel 15a, dessen Stift :51 in einen |
| Schlitz 1;o eines auf =teer Welle S6 der Druck- |
| alze .drehbar gelagerten Hebels i.t8 ein- |
| rrcift, der durch eine starke Feder 1.19 nor- |
| inalerweise nach obren gezogen wird. Am lin- |
| Ice:t 1?lld; des Heb°ls 148 sitzt die Schalt- |
| klinke Ido, welche mit einem seitlichen An- |
| ratz in die Zähne des fest mit der Schreit)- |
| walze verhull#lereen Schaltrades 1..17 eingreift, |
| leas iii seilirr jeweiligen Stellung durch '12t1 |
| @Vinkelltebel 1.1.6 gesperrt gehaltonwird. «'eilte |
| der I lebJ 49 infolge ile r hochgellen len |
| Stande 15t1 im Ultrzei;~'ersiutt gedreht Wird |
| 1 Wobei die l@relt;ing cntsprecllenil drei zählten |
| erfolgte. ;0 trifft tl:e Dolle 1_t5 der SrIealt- |
| klillke 144 auf eilte Platte 1-1c1 liltd Wir.' _;la- |
| ,llirch lt:ll.lcr 1#:in"riff mit ci"ni Scll:tltr:ld 1-1.; |
| `Leihen. 1::111 ltllik!;;1!1@ des Arllle #Z t`:-ll
l\'tl' 1 |
| unter drin Hinfluß teer 1#etl;;r 1.1() die I@l@lll:e |
| 1-1.4 nach unten ;;elall,el1. jeclorh schleift ilie |
| 1(111e: 1.t_; auf 'ler Platte 1-4t1 genlhc#11'1 lall'@e. |
springt und erst mit dem dritten Zahn in RingrifEkommt. wodurch eine Schaltschrittlänge
entsprechend einem Zahn bewirkt wird, was gera#le dein normalen Allstand zweier
Druckzeilen entspricht. Diese Einstellung des Papiervorschubes -#vii d also z. D.
bei clen ollcncrw<illntett gruppenweisen Aufstellungen llenutzt. Wenn jedoch
zu jeder Druckzeile eine Lochuteri erzeugt wird, so «-irre die Platte id.o in die
punktiert gezeichnete Lage eingestellt und mittels der Stellschraube 141 festgestellt.
Dann gelangt die Klinke 144 während des ,ganzen Rückwärtsllnbes des Hebels 1.15
mit dein Schaltrad 14; in Eingriff, so Olaf dic:e@ um drei Zähne weiter geschaltet
wird. wodurch eile genügend großer Abstand zwischen den einzelnen Aufzeichnungen
erhalten wird und die Lochungen in angemessenem Abstand voneinander zu liegen kommen.
-
Nunmehr seien noch die einzelnen möglichen Arbeitsvorgänge in Verbindung
mit Lochung all Hand des Schaltbildes nach Fig.; beschrieben.
-
Welin es erwünscht ist, zti jedem Posten die in einem bestimmten Lochfehl
der Registrierkarte verzeichneten Gruppennummern. wie z. B. die Kontonummer, zu
lochen. so werden die @@"sihlermagnete6o direkt zwischen die Stöpselkontakte ; 4.
und ; 5 eingeschalt-et, so dal'
' sie von den Abfühlbürsten 11 aus direkt
in Keilte finit den A(Hierwerkslnagneten o4o und den Drilclc#verksmagnetete 380
liegen. #I)ie der Locheinrichtung bleiben nach einmaliger kurzzeitiger Erregung
cler 'Magnete (o auf mechanische «'eise gesperrt. während die Druck- und Addier-Werl,siitagnete
über die Kontakte 31; in einen Nebenschlußkreis gelegt werden. Da es sich hei den
zu lochenden Angaben hauptsächlich um Gruprenbezeichnungen handelt, konnnt praktisch
eine Stinnnenlochung kaum in Betracht: jedoch kann die Summe von den Addierwerken
in der früher beschriebenen Weise ohne weiteres gedruckt werden. Die Auswahl und
Einstellung cl, -r verschiedenen Schalter
| der Tallelliernlaschine wird dabei in bekannter |
| Weise stuf l'nstendruck vorrenoninten. so <lall |
| (lie einzelnen Posten atli-eschrk#ben und zu |
| je#_Icni stuf slic lleschri:ilenc Weise eitle 1_o- |
| r@ung ein@@etragcn wir('. die #lericni;;cn tos |
| fürilicsen zweck ausgcw:iltlten I..lch@el@ies @Icr |
| nur mit (I,-in l@tttcrscitie@l. ! c:.S |
| di, hutrettende Zahl auf (irr l1#-:irte nach hont |
| I#:in@..#Iluchs@-ste#nt (@el@lcht ist. wiihrend :lie
L')- |
| auf 11e111 :1ufciclnnmgsl»att nach @it#:tl |
| I.@,chkilmllil;ati(mssystem erfolgt: es ist it:t- |
| tiil-I:rlt sclilstverst:in@llirh. da111 die Wahl <frs |
| I.t:cltsrheulas für die f_rllllthltlg selbst ]-,Amt- |
| los ist. |
| @1"cnn grullpenl@eise Aufstelluigen unter |
inen werden, so ist es erwünscht, die Gruppenbezeichnung jeweils
zu dem ersten Posten jetler Gruppe zu lochen, die Lochung aber bei allen folgenden
Posten zu unterdrücken. Es kann außerdem noch erwünscht se:n, zusätzlich zu der
Lochung bei dem ersten Posten die Gruppennummer zu diesem und auch allem iibri.<Ten
Posten zu drucken oder nur bei dein ersten Posten vorzusehen. Für den letzteren
1,' all, daß also nur bei dem ersten Posten die Gruppennummer gelocht und gedruckt
wird, werden zwischen die Kontakte 74 und ;5 die .\lagnete6o und die Gruppenanzeigekontakte
.4S eingeschaltet, wobei die Magnete 6o mit den Kontakten 48 in Reihe geschaltet
werden. -Nach dem Durchgang der ersten, Karte wird 1lann durch -die Unterbrechung
;der Kontakte 48 die Abschaltung der Wählermagnete 6o und der Druckwerksmagnete
380 von den AbfühlbÜrsten i i bewirkt, nachdem auch unter Vermittlung der
Magnete 9._j.0 die Gruppenittl.inmer in .das Addierwerk übertragen «-orden ist.
Bei den weiteren Posten wird dann keine Gruppennummer gedruckt und auch nicht gelocht,
und erst beim Summenziehen wird die ins Addierwerk übertragene Gruppennummer durch
die Druckwerksmagnete wiederum gedruckt, jedoch in diesem Falle nicht gelocht. Wenn
es erwünscht ist, zu jedem einzelnen Posten einer Gruppe zwar die Gruppennummer
zu drucken, jedoch nur zu dein ersten Pasten jeder Gruppe die Gruppennummer zu lochen,
so werden die Magnete 6o und die Kontal;te.I8 in Reihe zwischen die Stöpselkontakte
c>8 und ; 3 eingeschaltet. Dadurch wird erreicht, daß nach dem Durchgang der ersten
Karte infolge der Unterbrechung der Gruppenanzeigekontakte .48 die -Magnete 6o aus
dem Stromkreis ausgeschaltet werden und somit bei den folgenden Posten -;eine Lochung
erfolgen kann. Gleichzeitig mit der erwähnten Schaltverbindung muß aber auch zwischen
den Kontakten ;4. und ; 3 eine direkte Stöpselverbinclung hergestellt werden, so
daß die Gruppennummern jcdesmal auf das Druckwerk übertragen und zu jedem Posten
gedruckt -%\-erden. Auch in diesem Falle wird beim Stinnnendruck normalerweise das
Gruphen7vi:lien nicht gedruckt.
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Eitle weitere Arbeitsmöglichkeit besteht darin, @laß alle losten ntir
aufgerecliiiet (aber nicht ge(Ii-tickt) mid (Mann lediglich die Summe jeder Gruppe
gedruckt wird. In diesem Falle kann e, erwittischt sein. claß zu der Stimme auch
dis Gruppennummer gelocht und gegehcnenfalls außerdem noch gedruckt wird. Zu diesem
Zweck werden die -Magnete üo direkt parallel zu clen @ruckt@-crhsmagneten ,;o an
die Stöl>@ellcontakteoo :iiigesclialtet: zwischen die -'#tiipsell;ontal;te;4 uiid
7-3 werden die lrrulrpenanzeigckcmtal;te _E5 eingeschaltet, so daß die Gruppennummer
der ersten Karte auf Glas Addierwerk übertragen wird und in Bernselben eingestellt
bleibt. Bei der nun erfolgenden Aufrechnung der Karten einer Gruppe wird das Druckwerk
nicht betätigt und wenn dann beim Summenziehen die Druckwerkstnagnete 38o der Einstellung
des Addierwerks cntsprecheiid erregt werden, so werden gleichzeitig clarnit die
parallel liegenden Wählerinagnete 6o zu dem gleichen Zeitpunkt wie die den Gruppenzeichendruck
steuernden Magnete erregt, so daß also die Gruppennummer sowohl gelocht als auch
gedruckt wird. Wenn es erwünscht sein sollte, die Gruppennummer nur zu lochen. so
ist es nur notwendig, die lIagnete 380 auszuschalten und an deren Stelle
lediglich die .Wählermagnete 6o einzuschalten. Die Lochung der Gruppennummer bei
Summenaufstellungen ist natürlich nicht auf den oben angegebenen Weg beschränkt.
Es besteht vielmehr auch die -Möglichkeit, derart zu verfahren, daß die Gruppennummer
unter der unmittelbaren Steuerung der ersten. Karte gedruckt und gelocht wird und
daß dann nach Beendigung der Gruppenaufrechnung die Summe nachgetragen wird. Wenn
diese Arbeitsweise gewählt wird, ist es nur notwendig, die -Magnete 6o und Kontakte
4.8 in Reihe zwischen die Stöpsel 74 und ; 3 zu schalten.
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Mittels der beschriebenen Maschine können natürlich auch Gruppenaufstellungen
der obenerwähnten Art vorgenommen werden, ohne zu jeder Gruppe die Summe zu drucken.
Dann wir;- die Gruppenkontrolle eingeschaltet, und die Summenschalter werden geöffnet,
so daß lediglich die Posten jeder Gruppe zusammengestellt werden. Wie oben in Verbindung
mit Summendruck hei Gruppenaufstellungen beschrieben wnrcien ist, kann bei Gruppenaufstellungen
ohne Summendruck in gleicher «"eise zti jedem ersten Posten einer Gruppe die Gruppennuininer
gelocht und dieselbe außerdem entweder nur zu dem ersten Posten oder allen Posten
der Gruppe gedruckt werden.