DE740320C - Lochkartensortiermaschine mit druckenden Zaehlwerken - Google Patents

Lochkartensortiermaschine mit druckenden Zaehlwerken

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DE740320C
DE740320C DEP75851D DEP0075851D DE740320C DE 740320 C DE740320 C DE 740320C DE P75851 D DEP75851 D DE P75851D DE P0075851 D DEP0075851 D DE P0075851D DE 740320 C DE740320 C DE 740320C
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DE
Germany
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group
contact
sorting machine
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card
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Expired
Application number
DEP75851D
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English (en)
Inventor
Paul Becker
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POWERS GmbH
Original Assignee
POWERS GmbH
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Description

  • Lochkartensortiermaschine mit druckenden Zählwerken Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lochkartensortiermaschine mit Zählwerken für die den einzelnen Sortierfächern zugeführten Karten und mit einer Einrichtung zum Abdrucken der Zählerstände auf einem Papierblatt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung soll eine solche Maschine in an sich bekannter Weise eine Überwachungseinrichtung fürbesondere Gruppenlochungen der Karten haben, welche die Sortierung nur für Karten mit derartigen Lochungen zuläßt, und die Überwachungseinrichtung soll mit einer Druckeinrichtung verbunden sein, durch welche ihre Einstellung, d. h. die Gruppenbezeichnung auf dem Papierblatt, zusammen mit den Zählerständen zurr Abdruck gebracht wird. Dabei kann die Einstellung der Kontrollmittel der Gruppenüberwachungseinrichtung zusammen mit den zugeordneten Typenrädern dej Druckvorrichtung von Hand oder selbsttätig durch die Gruppenlochung der ersten Karte einer Gruppe veranlaßt werden.
  • Die beiden Ausführungsformen, und zwar für Handeinstellung und für selbsttätige Einstellung der Druck- und Kontrolleinrichtung, sollen im folgenden an Hand von elektrisch arbeitenden Einrichtungen beispielsweise beschrieben werden.
  • Es zeigen Abb. i und i a eine Reihe von Abfühlstiften, wie sie jeder Kartenspalte zugeordnet sind, mit darüber angeordneten Abfühlkontakten, Abb.2 eine Handeinstellvorrichtung der Typenräder und der Gruppenüberwachungseinrichtung, Abb.3 eine Einstellvorrichtung, welche durch die erste Karte einer Gruppe eingestellt wird, _ Abb.4 das Steuerorgan der Gruppenüberwachungseinrichtung, Abb.5 einen Schaltplan für selbsttätige Arbeitsweise.
  • Die zu sortierenden Karten besitzen eine durch Löcher in bestimmten Kartenspalten dargestellte besondere Gruppenbezeichnung, «-elche vorzugsweise eine Zahl sein kann, und weisen in anderen Kartenspalten Löcher au@,;#
    welche verschiedene Sortierbegriffe bezeig
    nen. Bei einer Personenstandsaufnahme kö'f*
    nen z. B. die verschiedenen Berufe als Grup' penbezeichnungen und innerhalb der einzelnen Gruppen die besonderen Merkmale der darin tätigen Personen, ob männlich, weiblich, selbständig oder unselbständig usw., als Sortiermerkmale auftreten. Alle Karten, die zu einer bestimmten Gruppe gehören, sollen dann entsprechend den verschiedenen Sortiermerkmalen zusammengefaßt werden.
  • Die Karten können nun wahllos oder bereits nach den besonderen Gruppen sortiert in einem Stapel liegen. Dies hat Bedeutung für die Anwendung der von Hand einzustellenden oder der selbsttätig durch die erste Karte einer neuen Gruppe einzustellenden Vorrichtung zur Gruppenüberwachung. Letztere kann natürlich nur dann benutzt werden, wenn die Karten bereits nach den besonderen Gruppenzeichen sortiert im Stapel liegen.
  • Es soll zuerst die Gruppenüberwachungseinrichtung mit Handeinstellung und dann diejenige mit selbsttätiger Einstellung beschrieben werden.
  • Arbeitsweise der von Hand eingestellten Überwachungseinrichtung Die mit den Gruppenlochungen versehenen harten werden in die Sortiermaschine eingeführt und unter die Stifte einer an sich bekannten Abfühlvorrichtung gebracht. Die Fühlstifte 5, sind nach oben verlängert und halten in der Ruhelage darüber angeordnete Kontakte 5 offen. An Stellen, an welchen Löcher in der Karte vorhanden sind, treten die Fühlstifte durch diese hindurch, und die über den betreffenden Fühlstiften befindlichen Kontakte werden geschlossen.
  • Vor Beginn der Sortierarbeit werden nun mittels eines Handhebels i die Typenräder 2, von denen je eines den für die Gruppenmerkmale bestimmten Spalten der Lochkarte zugeordnet ist, auf das die einem Sortiergang zu unterwerfenden Karten bestimmende Gruppenmerkmal eingestellt und dadurch die über die Kontakte 5 gellenden Stromkreise derjenigen Abfühlstifte5a (Abib.3bzw.Abb. i) vorbereitet, welche den Lochstellen der Gruppenbezeichnung, die wirksam sein sollen, entsprechen. Der Handhebel i gehört zu einem Einstellsegment, das eine Verzahnung i" hat, mit der die Verzahnung eines Typenrades 2 in Eingriff steht, das vor der Papierwalze 23 liegt. Das Einstellsegment hat ferner einen Einstellarm i i, der eine Kontaktbrücke. 12 trägt, die einerseits auf den Bankkontakten 6 und andererseits auf einem Kontaktsegment 13 schleift.
  • eses letztere ist mit einem Magneten 14 ver-@i izden. Diese Kontakte 5 und die Magnete ``@ ' sind in der Abb. 3 in schematischer Weise tir acht Kartenspalten dargestellt. Die links liegenden Zungen eines jeden Kontaktes sind gemäß Abb.3 mit gleichbezeichneten Kontaktstücken 6 einer Kontaktbank 7 verbunden, während die rechts liegenden Zungen an eine gemeinsame Leitung angeschlossen sind, die über eine Kontaktscheibe S zur Stromquelle führt.
  • Solange die abgefühlten Karten nun in den für das besondere Gruppenmerkmal bestimmten Spalten dasselbe Lochbil.d zeigen, das dem vorher durch den. mittels des Handhebels i eingestellten Arm ausgewählten Kontaktstück 6 entspricht, werden die Magnete 14 erregt. Diese ziehen ihren Anker 16 an, die bei nicht erregten Magneten 1.4 hinter eine Nase 17 einer Schiene iS greifen, die verschiebbar gelagert ist und durch eine Feder i9 einen Zug nach einer Seite erfährt, dem die Anker 16 der Magneten 1d., wenn sie nicht erregt sind, entgegenstellen. Werden die Anker 16 infolge Erregung der 'Magnete 14 von den Zähnen 17 weggezogen, so kann die Schiene 18 dein Zuge der Feder folgen, wobei sie einen Kontakt io schließt. Für jede Abfühlstiftreihe bzw. jede Kontaktreihe 5 und Kontaktbank 7 ist ein Magnet 1.1 vorgesehen, der mit seineirr Anker 16 mit der für alle Magnete 14 gemeinschaftlichen Steuerschiene 18 zusammenarbeitet. Entsprechen die abgefühlten Löcher den ausgewählten Kontaktstücken 6 der Kontaktbank 7, so werden die entsprechenden Magnete 14 erregt. Erstreckt sich das Sortiermerkmal nicht über alle acht Kartenspalten, so sind die nicht benutzten Spalten mit Nullöchern zu versehen, und die Kontaktarme i i der diesen Spalten zugeordneten Einstellvorrichtung «-erden ebenfalls auf die Nullkontaktstücke der betreffenden Kontaktbänke 7 eingestellt. Bei Übereinstimmung der Kartenlochung mit dem eingestellten Aussuchmerkmal «-erden alle Magnete 14 entweder durch Wert- oder durch Nullöcher erregt, und es werden die Kontakte io geschlossen, über die jetzt der Sortierstromkreis der Sortiermaschine verläuft (s.Abb..;). Ist null unter dem abzufühlenden Stapel einer Kartengruppe eine Karte, die eine abweichende Gruppenlochung zeigt, so wird der Stromkreis am Kontakt io unterbrochen. Die betreffende Karte geht dann ohne weiteres in das Überlauffach der Sortiermaschine. Der Aussuchstromkreis ist folgender: Von dem Minuspol der Stromquelle läuft der Strom über eine Kontaktscheibe 8 nach allen in der Zeichnungsebene (Abb.2 bzw.3) rechts liegenden Zungen jedes einzelnen Kontaktpaares, so daß an den Stellen, an denen durch Hindurchtreten der Abfühlstifte 54 durch Kartenlöcher die Kontakte 5 geschlossen wurden, der Strom zu den entsprechenden Kontakten 6 der Kontaktbank 7 gelangt. Dort, wo der Einstellarm i i steht, kann er über den Schleifkontakt 12 nach dem Kontaktsegment 13 und von da zu dem daran angeschlossenen ;'Magnet 14 weiterfließen und diesen Magneten über die Rückleitung 15 erregen. Sind nun die Kontrollmagnete 14 erregt, so werden ihre Anker 16 angezogen und dadurch die Nasen 17 der Kontrollschiene i8 freigegeben, so daß diese unter Wirkung ihrer Federn i9 zu einer Rechtsbewegung veranlaßt wird. Durch diese Bewegung wird der Kontakt io für dien Sortierstromkreis geschlossen. Eine Kurvenscheibe 20, die auf einer Welle 21 sitzt, führt zu geeigneter Zeit eine Umdrehung in dem dem Uhrzeiger entgegengesetzten Sinne aus. Dabei bringt sie über eine Rolle 22 die Kontrollschiene 18 wieder in ihre Anfangsstellung zurück, in der sie infolge Eingriffs der Anker 16 der Elektromagneten 14 mit den Schienennasen 17 festgehalten wird. Entspricht nun ein Loch einer Spalte nicht der mittels des Handhebels und des Einstellsegments eingestellten Ziffer, so wird der Strom durch den Schleifkontakt 12 nicht weitergeleitet und somit der Magnet 14 der betreffenden. Spalte nicht erregt. Dadurch kann die Schiene i8 keine Rechtsbewegung machen, so daß der Sortierstromkreiskontakt offen bleibt, trotzdem die restlichen sieben Magnete 14 ihre Anker 16 angezogen haben, so daß die Karte ins Leerfach gelangt. Bei der Arbeitsweise der Vorrichtung mittels Handeinstellung der Zählräder ist es erforderlich, daß die Kartengruppen, deren Einzelbegriffe gezählt werden sollen, stets durch Einfügung einer Stoppkarte voneinander getrennt werden.
  • Arbeitsweise der s-ellbsttätig eingestellten Überwachungseinrichtung Diese Arbeitsweise setzt voraus, daß die Karten entsprechend den;besonderen Gruppenlochungen zusammenliegen. Sie erfordert Einrichtungen, die es- ermöglichen, den Antrieb der Sortiermaschine für einen gewissen Zeitraum zu unterbrechen, um einmal den Abdruck vornehmen zu können und die alte Einstellung der Typenräder und damit der Kontrollstromkreise zu löschen und zum anderen das neu abgefühlte Gruppenmerkmal auf die Typenräder zu übertragen. Solche Einrichtungen sind mannigfach bekannt. Man könnte beispielsweise die Hauptantriebsachse mit einer elektromagnetischen Kupplung versehen, welche durch ein Steuerloch von zwischen den Kartengruppen einsortierten Stoppkarten oder der ersten Karte der neuen Gruppe überwacht wird, so daß die Sortiermaschine für den Zeitraum, der zum Abdruck und Löschen der alten Einstellung, zum Abfühlen und tlbertragen der neuen Einstellung auf die Typenräder notwendig -ist, stillgesetzt wird. Da die Abfühlung der Kartenbei der Sortiermaschine nach dem Patent 638 869 in Ruhelage der Karten, erfolgt, braucht man keine besonderen Maßnahmen zu treffen, um den Weitertransport der gerade in Abfühlstellung befindlichen Karten zu verhindern. Indessen braucht die Erfindung nicht auf Sortiermaschinen mit in Ruhe erfolgter Abfühlung beschränkt zu bleiben, sondern man kann diese auch an Sortiermaschinen anwenden, bei denen die Karten in der Bewegung abgefühlt werden. Es müssen dann nur noch Mittel vorgesehen werden, die den Weitertransport der Karte verhindern, nachdem die erste Karte einer neuen Gruppe an der Abfühlstelle angelangt ist. Auch diese sind durchaus bekannt und gerade an Lochkartenmaschinen vielfach zur Verwendung gelangt. -Nach dem Beispiel der Erfindung wird durch die Stoppkarte mit dem Steuerloch der Maschinenantrieb unterbrochen. Es erfolgt der Abdruck aller Typenräder und nunmehr die Löschung der alten Einstellung der Typenräder, beispielsweise durch die mit einer Nut versehene Welle, auf der die Typenräder gelagert sind und welche in bekannter Weise durch besonderen Antrieb zu einer einzigen Umdrehung veranla_ßt wird, und welche unter Vermittlung der an jedem Typenrad vorhandenen Nullstellklinke das zugehörige Typenrad in die Nullage mitnimmt, wonach diese Welle stillgesetzt wird. Es erfolgt nun eine Umdrehung der Welle 24 (Ab'b. 5), welche, wie noch erläutert werden wird, die Einstellung der Typenräder nach Maßgabe der abgefühlten Kartenlöcjier veranlaßt.
  • Nunmehr erfolgt wiederum das Anlaufen der Sortiermaschine, die nun alle Karten auf ihre Gruppenzugehörigkeit abfühlt und verarbeitet, bis durch eine neue Stoppkarte die Maschine wiederum stillgesetzt wird.
  • Alle die eben geschilderten Vorgänge werden durch geeignete Mittel, z. B. Zeitschalter, herbeigeführt, so daß der Bediener der Maschine es nur nötig hat, den Anlaßknopf zu betätigen und neue Kartenstapel der Maschine zuzuführen und die verarbeiteten Karten zu entnehmen. Für die selbsttätige Arbeitsweise der Vorrichtung nach der Erfindung ist es notwendig, daß das Feld der Karte, welches für die Gruppenmerkmale vorgesehen ist, ausgelocht wird, d. h. wenn das Feld acht Stellen hat, dann müssen bei einer niedrigerstelligen Zahl die NTullen vor der Zahl mitgelocht werden, damit die Kontrollvorrichtung (Schiene 18) arbeiten kann.
  • Die Gruppenmerkmale werden also bei Beginn einer jeden Kartengruppe in der beschriebenen Weise abgefühlt. Die selbsttätige Übertragung auf die Typenräder 2, wobei gleichzeitig auch die zugeordneten Wählstromkreise auf der Kontaktbank 7 ausgewählt werden, erfolgt durch eine an sich bekannte Schalteinrichtung zur schrittweisen Schaltung, die ihre Stromimpulse von einem Verteiler für Stromstoßreihen (Welle a4 mit Kontaktscheiben 25) über besondere, von den Abfühlstiften gesteuerte Kontakte 5' erhält. Die Kontaktscheiben 25 haben jeweils Kontakte für die Werte i, i und 2 usw. bis 9; es hat also Kontaktscheibe 9 neun Kontakte, die Kontaktscheibe für den Wert 8 acht Kontakte usw. Die Welle 24 macht eine Umdrehung. Die Mittel für den Antrieb der Welle 24 kÖnnen als bekannt vorausgesetzt werden, so daß sich deren Beschreibung erübrigt. Die Kontakte 5' sind zweckmäßig über den Kontakten 5 angeordnet, wie dies in Abb. i auf der linken Seite angedeutet ist. Die Abfühlkontakte 5' sind gemäß Abb. 5, soweit die einer Spalte zugeordneten Abfühlstifte in Betracht kommen, mit der einen Kontaktfeder einzeln an die dem Wert der abgefühlten Lochstelle entsprechende Verteilerleitung angeschlossen, während die anderen Kontaktfedern an eine gemeinsame Leitung angeschlossen sind, die zu dem Magneten 26 der der Spalte zugeordneten Einstellvorrichtung führt. Vom Minuspol der Stromquelle führt eine Leitung zu den Kontakten 27 des Verteilers für die Stromstoßreihen. In der Ruhestellung der Welle 24 ist der Stromkreis an den Kontaktstellen 27 jedoch unterbrochen, da die erste Kontaktschaltstelle einer jeden Scheibe um eine Teilung von dem Kontakt 27 entfernt liegt. Mit dem Anker eines jeden Magneten 26 ist ein Winkelhebel-28 verbunden, der drehbar auf einem Zapfen 29 gelagert ist und an seinem unteren Ende eine Schaltklinke 30 trägt. Diese Schaltklinke arbeitet mit einem Schaltrad 31 zusammen, welches mit dem Drucktypenrad 2 fest verbunden ist. In Ruhestellung wird die Klinke 30 unter Wirkung der Feder 32 des Winkelhebels 28 dauernd gegen den Anschlag 33 gezogen, so daß die Klinke 30 bei Erregung des Magneten 26 in eine der zehn Zahnlücken des Schaltrades 31 eingreift und somit das Typenrad um eine Type schaltet. Dies erfolgt so oft, als Stromstöße vom Verteiler über einen geschlossenen Kontakt 5' zum Magneten 26 gelangen, d. h. entsprechend dem Wert der Lochstelle, deren Kontakt 5' geschlossen ist. Eine Rastung 34 hält dabei das Typenrad in jeder Stellung fest. Entsprechend der Drehung des Druckrades 2 wird über ein ebenfalls mit dem Druckrad fest verbundenes Zahnrad 35 das Zahnsegment mit den Zähnen i, und somit der Kontaktarm i i über die Kontaktbank ? bewegt, so daß hierdurch auch gleichzeitig der entsprechende Kontrollstromkreis einer jeden Spalte des Gruppenmerkmals ausgewählt wird. Die Kontaktscheibe 8, die mit den Kontaktscheiben 25 auf derselben Welle 24 sitzt, hält in Ruhestellung dieser Welle 24 die Gruppenkontrolleinrichtunggeschlossen. Wird die Welle 24 gedreht, um die Typenräder und die Kontrolleinrichtung neu einzustellen, so wird ihre Tätigkeit währenddessen verhindert, während die Stromkreise der Kontaktscheiben :25 in der Ruhestellung der Welle 24 geöffnet sind und bei der Bewegung dieser Welle reihenweise geschlossen werden. Bei der nun folgenden Sortierarbeit bleibt der Einstellstromkreis für die selbsttätige Typenradeinstellung geöffnet, bis die Sortierarbeit durch eine Stoppkarte unterbrochen wird.
  • Um jeweils die Typenräder auf Nullstellung zu bringen, ist eine unter Federwirkung stehende Klinke 31' vorgesehen, die mit einer Nut der Nullstell-,velle in Eingriff kommen kann und von dieser bis zur Nullstellung genommen wird.
  • Im vorausgegangenen ist die Vorrichtung für handbetätigte oder selbsttätige Arbeitsweise an Sortiermaschinen für Karten, die in der Ruhelage abgefühlt werden, beschrieben. Sie ist aber auch bei Sortiermaschinen, bei welchen die Karten in der Bewegung abgefühlt werden, ohne weiteres anwendbar. Zur Erreichung dieses Zieles ist es notwendig, die Abfühlstifte 5" durch einen einzigen Kontaktsatz für die betreffende Anzahl Spalten des Gruppenmerkmals zu ersetzen, welche dann durch Vermittlung eines Kommutators während des Vorbeilaufens der Karten an der Abfühlstelle mit den von den Kontakten 5 zu den Kontaktbänken 7 in der Reihenfolge der Werte o bis 9 nacheinander in Wirkungsverbindung gebracht werden.
  • Um zu vermeiden, daß man für die selbsttätige Gruppenwähleinrichtung sowie für die selbsttätigeTypenradeinstellung je einenKontaktsatz benötigt, kann man beispielsweise einen elektromagnetischen Umschalter benutzen, welcher die Umschaltung des einen Kontaktsatzes auf die selbsttätige Gruppenwähleinrichtung oder auf die Einrichtung für die selbsttätige Typenrädereinstellung und die Umschaltung auf den Verteiler vornimmt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lochkartensortiermaschine mit Zählwerken für die den einzelnen Sortierfächern zugeführten Karten und mit einer Einrichtung zum Abdrucken der Zählerstände auf einem Papierblatt, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine eine in an sich bekannter Weise arbeitende Überwachungseinrichtung (5, 6, 7, 1o bis 22) für besondere Gruppenlochungen der Karten hat, welche die Sortierung nur für Karten mit diesen Lochungen zuläßt und die mit einer Druckeinrichtung (2) verbunden ist, durch welche ihre Einstellung, d. h. die Gruppenbezeichnung auf dem Papierblatt, zusammen mit den Zählerständen zum Abdruck gebracht wird. .
  2. 2. Sortiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrollmittel (6, 11: bis- 13) der Gruppenüberwachungseinrichtung zusammen mit den zugeordneten Typenrädern (2) der Druckvorrichtung von Hand eingestellt werden.
  3. 3. Sortiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Kontrollmittel (6, i i bis 13) der Gruppenüberwachungseinrichtung und der Typenräder (2) selbsttätig durch die Gruppenlochung der ersten Karte einer Gruppe veranlaßt wird, nachdem diese Einstellung durch eine besondere Steuerkarte vorbereitet ist. q..
  4. Sortiermaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für selbsttätige Einstellung besondere Abfühlstromkreise (mit Kontakt 5') Verwendung finden:
  5. 5. Sortiermaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Kontrollmittel (i i) und zur Einstellung der Typenräder (2) ein Ahfühlkontaktsatz (5), der mit einem Verteiler (2q., 25, 27) für Stromstoßreihen verbunden ist, Verwendung findet.
  6. 6. Sortiermaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kontaktscheibe (8) auf der Verteilerwelle die Tätigkeit der Überwachungseinrichtung verhindert, solange während eines Einstellvorgangs der Verteiler arbeitet.
DEP75851D 1937-09-05 1937-09-05 Lochkartensortiermaschine mit druckenden Zaehlwerken Expired DE740320C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1149558B (de) * 1957-12-30 1963-05-30 A Kimball Co Lochkartenabtasteinrichtung
DE1192864B (de) * 1961-11-30 1965-05-13 Ncr Co Vorrichtung zum Abtasten von gelochten Aufzeichnungstraegern
DE1252944B (de) * 1962-06-20 1967-10-26 Mite Corp Lochstreifen-Abtastvorrichtung
DE1256926B (de) * 1964-03-07 1967-12-21 Olympia Werke Ag Abtastvorrichtung fuer gelochte Aufzeichnungstraeger

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