DE745320C - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE745320C
DE745320C DES147350D DES0147350D DE745320C DE 745320 C DE745320 C DE 745320C DE S147350 D DES147350 D DE S147350D DE S0147350 D DES0147350 D DE S0147350D DE 745320 C DE745320 C DE 745320C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
officer
connection
earth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES147350D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Sch Berlin-Siemensstadt
Dipl-Ing H Berlin-Siemensstadt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES147350D priority Critical patent/DE745320C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE745320C publication Critical patent/DE745320C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/50Centralised arrangements for answering calls; Centralised arrangements for recording messages for absent or busy subscribers ; Centralised arrangements for recording messages
    • H04M3/51Centralised call answering arrangements requiring operator intervention, e.g. call or contact centers for telemarketing
    • H04M3/523Centralised call answering arrangements requiring operator intervention, e.g. call or contact centers for telemarketing with call distribution or queueing
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/60Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator
    • H04M3/62Keyboard equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Marketing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, bei welchen eine Beamtin den Verbindungsbetrieb Überwacht, insbesondere für Fernsprechanlagen.
  • Es sind Anordnungen bekannt, bei denen eine überwachende Beamtin auch die Vorgänge zur Anrechnung der Gebühr für die hergestellten Verbindungen steuert. So ist es beispielsweise bei bekannten Anordnungen der Beamtin möglich, entsprechend der Wertigkeit der hergestellten Verbindung einen Zonenschalter einzustellen und die selbsttätige Aussendung der der Höhe .der Gebühr entsprechenden Zahl von Stromstößen zu veranlassen. Die Erfindung bezweckt, der überwachenden Beamtin die Möglichkeit zu geben, mit möglichst einfachen Mitteln selbsttätig eine Trennung der Verbindung zwangsweise nach einer durch sie festgelegten, durch die Verhältnisse oder besondere Vorschrift bedingten Zeit herbeizuführen und zu bewirken, daß eine Anrechnung der Gebühr erfolgt oder verhindert wird.
  • Erreicht wird dies dadurch, daß eine dem Verbi-nd'ungsweg zugeordnete, von dem 2@rbeitsplatz der Beamtin aus beeinflußbare Wahleinrichtung derart mit einer Zeitsch-altein.richtung zusammenwirkt, daß je nach Einstellung der Wahleinrichtung durch die Beamtin zwangsweise eine Trennung der Verbindung nach Ablauf verschieden langer Gesprächszeiten mit oder ohne Gebührenanrechnung herbeigeführt wird.
  • Der Vorgang der zwangsmäßigen Trennung wird in ähnlicher Weise durchgeführt wie bei bekannten Anordnungen, die selbsttätig nach Ablauf einer zulässigen Höchstdauer bei gleichzeitiger Anrechnung der Gebühr die Unterbrechung der Verbindung herbeiführen.
  • In der Zeichnung ist ein -Ausführungsbeispiel,des Erfindungsgegenstands-so weit dargestellt, wie es zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist.
  • Es sei ein Verbindungsbetrieb angenommen, bei dem eine Beamtin die Verbindung zum rufenden und zum gewünschten Teilnehmer aufbaut.
  • Im oberen Teil der Zeichnung sind Einrichtungen eines Arbeitsplatzes PL einer Beamtin dargestellt. Mit Hilfe eines Anschaltwählers AS kann der im Hauptteil der Zeichnung gezeigte Übertrager für Zeitzone-nzählung mit dem Platz der Beamtin verbunden werden.
  • Im Ruhezustand ist das Relais ER des Zeitzone:nisatze,s über die abgehende c-Ader erregt, an der in einer nachgeordneten Verbindungseinrichtung Spannung anliegt.
  • Ein anrufender Teilnehmer gelangt über einen nicht gezeigten Weg zum Arbeitsplatz .der Beamtin. Die Beamtin fragt ab, und nach Angabe der gewünschten Nummer hängt der rufende Teilnehmer seinen Hörer wieder ein.
  • Die Beamtin baut nun zunächst den Verbindungsweg zu dem gewünschten Teilnehmer auf. Zu diesem Zweck betätigt sie eine Taste in bestimmter Weise, durch die die Tastenkontakte TT i, TR und andere nicht gezeigte Kontakte betätigt werden. Der Anschaltw ähler AS wird, was nicht näher dargestellt ist, angelassen und schrittweise bis zu dem Kontakt geschaltet, an den -der Platz der abfertigenden Beamtin angeschlossen ist. Es kommt dann folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Widerstand tPri 5, Tastenkontakt TT i, Schaltarm c des Anschaltwählers AS, Wicklungen I und 1I des Relais T, Erde. Das Relais T setzt in bekannter Weise den Anschaltwähler still. Es schließt am Kontakt i4 t seine hochohmige Wicklung 1I kurz und verhindert dadurch die Einstellung eines anderen Anschaltwäblers auf den aufgefundenen Arbeitsplatz der Beamtin. Durch Schließen der Kontakte 2 t und 3 t werden die den Zeitzonensatz mit dem Arbeitsplatz der Beamtin verbindenden Sprechadern durchgeschaltet. Nach Schließen des Kontaktes 2i t entsteht folgender Stromkreis für Relais R: Erde; Batterie, Widerstand Wi 6, Tastenkontakt TR, Schaltarm d des Anschaltwählers, Kontakt 2 1 t, Wicklung des Relais R, Erde. Das Relais R trennt an den Kontakten i5 r und :2o r die rechte Seite des Ringübertragers ab und verbindet an den Kontakten ihr und igrdie abgehende, zum gewünschtenTeilnehmer hin verlaufende Leitung mit den zum Platz der Beamtin führenden Sprechadern. Die untere Sprechader ist dann über Kontakt igr, Kondensator, Kontakt 34 Schaltarm b des An.schaltwählers mit der zum Arbeitsplatz führenden Sprechader b verbunden und die obere Sprechader a über Kontakte ihr, 4v, Kondensator, Kontakt 2t, Schaltarm a des Anschaltwählers mit der zum Arbeitsplatz führenden Sprechader a. Durch Schließen des Kontaktes 38r wird folgender Stromkreis für die Relais C und S geschlossen: Erde, Kontakte 38r, 4o er, Wicklungen I der Relais C und S, Batterie, Erde. Das Relais C legt sich über Erde, Kontakte 38r, 34 c, Wicklung II des Relais C, Widerstand Wi i, Batterie, Erde in einen Haltekreis und ebenso das Relais S über Erde, Kontakte 53c, 52s, Wicklung 11 de-s Relais S, Widerstand Wi 3, Batterie, Erde. Das Relais S legt am Kontakt 29s unmittelbar Erde an die abgehende c-Ader, so daß das Relais ER abfällt. An den Kontakten 25s und 27s erfolgt Durchschaltung -der Sprechadern. Durch Schließen des Kontaktes 57c entsteht folgender Stromkreis für Relais Z: Erde, Kontakte 561, 57c, 59v, Schaltarm dg des Zonenschalters in der Ruhelage, Wicklung des Relais Z, Batterie, Erde.
  • Die Beamtin beginnt jetzt, entsprechend der vom rufenden Teilnehmer angegebenen Nummer Stromstoßreihen mit Hilfe des Nummernstromstoßkontaktes i nsi ihres N ummernstromstoßsenders auszusenden. Jedesmal beim Schließen des Kontaktes i n.si entsteht folgender Stromkreis für Relais A: Erde, Kontakt i nsi, Schaltarm a des Anschaltwählers, Kontakt 2 t, Wicklung I des Relais A, Batterie, Erde. Die von der Beamtin ausgesandten Stromstoßreihen werden so von dem Relais A aufgenommen und auf folgendem Wege zu den nachfolgenden Verbin:dungseinrichtungen übertragen: Erde, Kontakte ioa, 17r, obere Sprechader, Kontakt 25s und Stromstoßempfangsrelais einer nachgeordneten Verbindungseinrichtung. Bei der ersten Erregung des Relais A kommt folgender Stromkreis für Relais Ir' zustande: Erde, Kontakte d4a, 4.2r, Wicklungen I und II des Relais h, Batterie, Erde. Durch Kurzschließen seiner Wicklung I am Kontakt 41 v erhält das Relais h eine derartige Abfallverzögerung, daß es während der einzelnen Nummernstromstoßreihen nicht abfällt. Während der ersten von der Beamtin ausgesandten Nummernstromstoßreibe hält sich somit das Relais Z in folgendem Stromkreis: Erde, Kontakte 561, 57c, 58v, Erz, Wicklung des Relais Z, Batterie:, Erde. Die Stromstöße dieser ersten Stromstoßreihe werden auf folgendem Wege zum Magneten DG des Zonenschalters übertragen: . Erde, Kontakte 69 a, 67 y, 66 g, 65 z, Magnet DG, Batterie, Erde. Nach Beendigung der ersten von der Beamtin ausgesandten Nummernstromstoßreihe bleibt -das Relais A längere Zeit im Ruhezustand., der Kontakt 44a somit längere Zeit geöffnet. Das Relais V hat daher Gelegenheit, abzufallen, so daß am Kontakt 58v der Haltestromkreis für .die Wicklung des Relais Z unterbrochen wird. Da der Stromkreis für den Magneten DG -des@Zonenschalters über einen Kontakt des Relais Z, nämlich 65 z, verläuft, dieser Kontakt nun aber geöffnet bleibt, wird zur Bestimmung der Zone bei der hier gezeigten Anordnung nur die erste von der Beamtin ausgesandte Stromstoßreihe henutzt. Der Schaltarm dg des Zonenschalters hat somit nach der ersten von der Beamtin ausgesandten Nummernstromstoßreibe über einen der hier gezeigten Zonenpunkte Zo I bis Zo IV einen der Schaltarme i dz bis 4dz des Zeitschalters angeschaltet. Die Kontakte der Schaltarme i dz bis 4dz sind nach einem bestimmten Schema, und zwar entsprechend der Höhe der nach, Zeit und Zone anzurechnenden Gebühr, mit den Kontakten dies Schaltarmes i da eines Abgreifers verdrahtet.
  • Hebt nach Aufbau der.Verbindung der gewünschte Teilnehmer seinen Hörer ab, so wird im nachgeordneten Leitungswähler in bekannter Weise Spannung an die untere Sprechader angelegt.
  • Über Erde, Kontakt 23 a spricht daher das Relais GR des Zeitzonensatzes an. Die Beamtin fordert nach dem Melden den gewünschten Teilnehmer auf, am Apparat zu warten..
  • Sie baut nun den Verbindungsweg zum rufenden Teilnehmer auf. Zu diesem Zweck führt sie eine Schaltmaßnahme aus, durch die ,derTastenkontakt TR im. die Ruhelage gebracht und der Tastenkontakt TL geschlossen wird. Das-Relais R fällt somit ab. Der zum gewünschtenTeiilnehmer führende.Verbindungsw@gwird daher von der zum Platz d er Beamtin führenden Sprechleistung abgeschaltet und wiederum mit dem rechten Teil des Ringübertragers verbunden. Über Tastenkontakt TL kommt folgender Stromkreis für das Relais L zustande: Erde, Tastenkontakt TL, Schaltarm d des Anschaltwählers, Kontakte 21 t und 22 t, Wicklung des Relais L, Batterie, Erde. Das Relais C wird über Kontakt 37l weiter erregt gehalten. An den Kontakten 61 und 131 wird der zum rufenden Teilnehmer hin verlaufende Verbindungsweg von dem linken Teil des Ringübertragers abgetrennt und an den Kontakten 51 und 121 mit dem zum Arbeitsplatz der Beamtin verlaufenden Sprechweg verbunden. Wie auch beim Aufbau des Verbindungsweges zum gewünschten Teilnehmer werden die von der Beamtin ausgesandten Nummernstrom toßneihen von dem Relais A Wicklung I aufgenommen. Zwecks Einstellung ,des. Verbindungsweges zum rufenden Teilnehmer werden die Stromstoßreihen auf folgendem Wege übertragen: Erde, Kontakte i o a, 91, obere - Sprechader, Stromsto.ßempfangsrelais und Spannung an der oberen Sprechader in der vorgeordneten Verbindungseinrichtung. Während der ausgesandten Stromstoßreihen wird wiederum das Relais V erregt, und zwar nun über den Kontakt 43 L.
  • Hebt der .rufende Teilnehmer seinen Hörer ab, so wird in bekannter Weise an die untere Sprechader im vorgeordneten Leitungswähler Spannung angelegt, so daß über Kontakt 7 c das Relais GL des Zei.tzonensatzes erregt wird. Durch Schließeh ,des Kontaktes 36gl wird der Erregungszustand des Relais C, Wicklung II, unabhängig von den Kontakten 371 und 38 r aufrechterhalten. Für Relais G entsteht nun folgender Stromkreis: Erde, Kontakte48gr, Sogl, Wicklung des- Relais G, Batterie, Erde. Relais G legt sich in folgenden Haltekreis: Erde, Kontakte 31c, Sog, Wicklung II des Relais G, Batterie, Erde.
  • Die Beamtin geht nun, nachdem die Verbindung nach beiden Seiten aufgebaut ist, aus der Verbindung. Dabei. werden alle Tastenkontakte am Arbeitsplatz in die Ruhelage gebracht, so daß die Relais T und L abfallen. Durch , Schließen. der Kontakte 61 und 131 werden die ankommenden Sprechadern wiederum mit dem linken Teil des Ringübertragers verbunden, sp d-aß nun die Verbindung vom rufenden zum gewünisch.ten Teilnehmer durchgeschaltet isst.
  • Nunmehr setzt die Zeitzählung ein, die durch Relais G eingeleitet wird. Nach Ansprechen dieses Relais kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Wicklungen der Relais M und N, Kontakt 77 g, 5-Sekunden-Schalter, Erde. Nach Ansprechen des Relais M entsteht folgender Stromkreis für ein die 5-Sekunden-Impulse aufnehmendes Schaltwerk: Erde, Kontakte 74m, 739, Magnet DS .des Schaltwerkes, Batterie, Erde. Nach Aufhören des 5-Sekunden-Impulses ist während des verzögerten Abfalles des Relais N folgender Stromkreis für den Magneten des Zeitschalters geschlossen: Erde, Kontakte 72 m, 71 n, Schaltarm ds auf dem ersten Kontakt, Kontakt log, Magnet DZ, Batterie, Erde. Die Schaltarme des Zeitschalters werden somit auf den:ersten Kontakt gebracht. Die nächste Fortschaltung des Zeitschalters erfolgt, wenn der Schaltarm ds wieder den ersten Kontakt erreicht. Die Einriehtung könnte so getroffen sein, daß *-das Schaltwerk mit dem Magneten DS zwölf Kontakte aufweist und somit der Zeitschalter von Minute zu Minute um je einen Schritt fortgesc'haltet wird. ' .
  • Am Schluß des Gespräches ist nun über Erde, Kontakte 561, 57c, 59z'-, Schaltarm dg des Zonenschalters, einer der ZonenpunkteZo I bis ZoIV, einer der Schaltarme rd-- bis 4.ddes Zeitschalters in einer der Dauer des Gespräches entsprechenden Stellung ein bestimmter Kontakt der Kontaktbank des Schaltarmes i da, des Abgreifers gekennzeichnet.
  • Nach Einhängen des Hörers an der rufenden Stelle wird in bekannter Weise an die obere Sprechader Erdpotential angelegt, so daß über Kontakte 61 und i i gl die Wicklung I des Relais A anhaltend erregt wird. Die beim Melden des rufenden Teilnehmers an die untere Sprechader angelegte Spannung bleibt weiterhin angeschaltet, das Relais GL somit erregt. Durch Öffnen des Kontaktes 23 a wird Erdpotential von dem Relais GR abgeschaltet und dieses Relais zum Abfall gebracht. Es kommt dann folgender Stromkreis für das Relais F zustande: Erde, Kontakte 47.-r, 46 g, .15 g 1, Wicklung I des Relais F, Batterie, Erde. Das Relais F legt sich in folgenden Haltekreis: Erde, Kontakte 31 c, 32f, Wicklung II des Relais F, Batterie, Erde. Am Kontakt 51 f wird die Wicklung II des Relais S kurzgeschlossen und damit der Haltekreis dieses Relais aufgelöst. Durch Öffnen der Kontakte 25 s und 27 s werden die Sprechadern unterbrochen und die nachgeordneten Verbindungseinrichtungen freigegeben. Am Kontakt 29 s wird Erde von der abgehenden c-Ader abgeschaltet und der Ruhestromkreis für Relais ER vorbereitet. Durch Kontakt 76f wird, was hier nur angedeutet ist, ein über Kontakt 759 verlaufender Stromkreis für den Magneten D.4 des Abgreifers geschlossen und damit die Übertragung der fälligen Zählstromstöße eingeleitet. Die Anordnung könnte beispielsweise so getroffen sein, daß der Schaltarm i da so .lange schrittweise fortgeschaltet wird, bis er den über einen Schaltarm des Zeitschalters gekennzeichneten Kontakt aufgefunden hat. Erst nach Erreichung dieses Kontaktes wird dann von dem Abgreifer für jeden bis zur Ruhestellung des Abgreifers durchlaufenen Kontakt ein Zählstromstoß zum Zähler des rufenden Teilnehmers gesandt, was hier jedoch nicht weiter dargestellt ist. Haben die Schaltarme des Abgreifers nach dem letzten Zählstromstoß die Ruhelage erreicht, so wird über Schaltarm 2 da und Kontakt 35f unmittelbar Erde an den Widerstand Wi i angelegt. Die Folge davon ist der Abfall des Relais C. Am Kontakt 31 c werden die Haltekreise für die Relais F und G geöffnet und diese Relais zum Abfall gebracht. Durch Öffnen des Kontaktes 7 c wird Erdpotential von der ankommenden unteren Sprechader abgeschaltet und dadurch das Zeichen zur ;Iuslösung der vorgeordneten Verbindungseinrichtungen gegeben. Die Relais GL und .d fallen ab. Der Zonenschalter, der Zeitschalter und das Schaltwerk mit dem :Magneten DS werden in irgendeiner bekannten, hier nicht weiter beschriebenen Weise in die Ruhelage gebracht. Alsdann sind sämtliche Einrichtungen des Zeitzonensatzes in der Anfangslage.
  • Die Beamtin am Arbeitsplatz hat es nun in der Hand, je nach den Erfordernissen des Betriebes bzw. nach besonderen Vorschriften die Dauer der Verbindung zu bemessen und nach Ablauf dieser Dauer selbsttätig eine Trennung der Verbindunb zwangsweise herbeizuführen. Weiterhin ist sie durch die erfindungsgemäß bereitgestellten Mittel in der Lage, zu bewirken, daß die Anrechnung der Gebühr erfolgt oder verhindert wird.
  • Es sei zunächst angenommen, daß die Beamtin nach Herstellung des Verbindungsweges zum rufenden und gewünschten Teilnehmer keine Schaltmaßnahme zur Begrenzung der Gesprächsdauer und zur Unterdrückung der Gebührenanrechnung ausführt. In der beschriebenen Weise können die Teilnehmer beliebig lange sprechen, und es wird ihnen eine .der Zone und der Dauer der Verbindung entsprechende Gebühr in der oben beschriebenen Weise in Anrechnung gebracht. Selbstverständlich darf bei einer Cxebührenanrechnung am Schluß der Verbindung, wie sie hier dargestellt isst, eine Höchstgesprächszeit nicht überschritten werden, da ja die Kapazität des Zeitschalters und des Abgreifers begrenzt ist.
  • Ist es aus bestimmten Gründen nicht möglich, für ein Gespräch eine längere Dauer als 9 Minuten zuzulassen, so sendet die Beamtin, nachdem,der rufende Teilnehmer sich gemeldet hat, eine aus drei Stromstößen bestehende Stromsitoßreihe aus. Zwecks Abwicklung eines geordneten Verkehrs wird sie natürlich dem rufenden Teilnehmer Mitteilung davon machen, da13 eine Verlängerung des Gespräches über 9 Minuten 'hinaus nicht möglich ist und nach Ablauf dieser Zeit zwangsweise eine Trennung der Verbindung erfolgt. Durch die ausgesandten drei Stromstöße wird der Magnet DD eines Kennzeichnungswählers auf folgendem Wege beeinflußt: Erde, Kontakte 64gl, 631, 62a, Magnet DD, Batterie, Erde. Die Schaltarme des =Magneten DD, i dd Und 2 dd, werden somit auf den dritten Kontakt eingestellt. Über Schaltarm i dd kommt kein Schaltvorgang zustande, da der dritte Kontakt i unverbunden ist. Der Kontakt 3 des Schaltarmes 2 dd steht mit dem Kontakt 9 des Schaltarmes 5 dz des Zeitschauers in Verbindung. Die Schaltarme des Zeitschalters werden, wie vorher beschrieben, von Minute zu Minute fortgeschaltet. Wenn sie nach einerGesprächsdauer von 9 Minuten den neunfen-Kontakt erreicht haben, so ist über Schaltarm 5 dz auf Kontakt 9 und Schaltarm 2 dd auf Kontakt 3 ein Kurzschluß für die Haltewicklung II des Relais S hergestellt. Das Relais S fällt ab, unterbricht an,den Kontakten 25 s und 27 s -die Verbindung und schaltet an den Kontakten 24s und 26s die Wicklung II des Relais A in die Sprechadern. Durch ein induktiv auf diese Wicklung übertragenes- Amtszeichen wird der rufende Teilnehmer von .der zwangsweise erfolgenden Trennung der Verbindung verständigt. Er hängt dann seinen Hörer ein, und es erfolgt in der beschriebenen Weise die Einschaltung -des :lbgreifers und die Anrechnung der Gebühr. Die Auslösung der Einrichtungen einschlließlich des Kennzeichnungsschaltwerke,s mit dem Magneten DD erfolgt in irgendeiner bekannten Weise.
  • Wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich ist, erfolgt bei Einstellung des Kennzeichnungswählers auf den ersten Kontakt die Trennung der Verbindung zwangsweise nach 3 Minuten, da der.dritte Kontakt der vom Zeitschalterschaltarm 5 dz bestrichenen Kontaktbank mit dem Kontakt i des Schaltarmes 2 dd des Kennzeichnungswählers verbunden ist. Bei. Einatellung des Kennzeichnungswählers auf Kontakt 2 erfolgt zwangsweise die Trennung nach 6 Minuten und bei Einstellung des Schaltarmes 2 dd auf Kontakt 4 nach i2 Minuten.
  • Sendet die Beamtin eine aus fünf Stromstößen bestehende Stroms.toßreihe zum Kennzeichnungswähler, so erfolgt Einstellung der Schaltarme i dd und 2 dd auf Kontakt 5. Fällt nach der Stromstoßreihe das Relais V ab, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakte 53 c, 52 s, Schaltarm i dd; Kontakt 5, Kontakt 54v, Wicklung des Relais G i, Batterie, Erde. Das Relais G r spricht an und legt sich in folgenden Haltekreis: Erde, Kontakte . 53 c, 55 g i, Wicklung des Relais G i, Batterie, Erde. Der Kontakt 45 g i wird geöffnet und damit das Relais F. abgeschaltet. Der Kontakt 5 des Schaltarmes z dd ist mit dem Kontakt 3 des Zeitschalterschaltarmes 5 dz verbunden. Nach einer Dauer von 3 Minuten wird somit das, Gespräch zwangsweise unterbrochen, da dann für die Haltewicklung II .des Relais S ein Kurzschluß gebildet ist. Durch Öffnen des Kontaktes 27 s wird der Stromkreis des Relais GR unterbrochen. Für Relais F kann jedoch kein Stromkreis zustande kommen, da der Kontakt 45 g i geöffnet ist. Infolge .der Öffnung des Kontaktes 76f kann somit auch .der Abgreifer nicht anlaufen. Er bleibt in der Ruhestellung stehen. Die Abgabe von Zähle stromstößen zur Anrechnung -der Gebühr unterbleibt somit bei dieser Verbindung. NachEin:hängen des Hörers an der rufenden Stelle wird in. der beschriebenen Weise das Relais A anhaltend erregt. Über die Kontakte 33 g i und 28 a ist sodann für die Haltewicklung II des Relais C ein Kurzschluß hergestellt. Der Abfall des Relais C veranlaßt in der beschriebenen Weise :die Auslösung der Einrichtungen des Zeitzonensatzes und die Freigabe der vorgeordneten Verbindungseinrichtungen.
  • Hat die Beamtin eine aus sechs Stromstößen bestehende Stromstoßreihe zum Kennzeichnungswähler gesandt, so erfolgt, @da auch der Kontakt 6 .des Schaltarmes i dd mit dem Relais G i. verbunden ist, keine Gebührenanrechnung, während die Trennung nach Ablauf von 6 Minuten zwangsweise vor sich geht, da der Kontakt 6 des Schaltarmes 2 dd mit dem Kontakt 6 des Zeitschalterschaltarmes 5 dz in Verbindung steht. Die Kontakte 7, 8 und 9 des Schaltarmes i dd stehen ebenfalls mit dem Reliais G i in Verbindung. Bei Einstellung des Kennzeichnungswählers auf Kontakt 7 erfolgt bei Gebührenfreiheit zwangsweise die Trennung nach 9 Minuten, und bei seiner Einstellung auf Kontakt 8 erfolgt bei Gebührenfreiheit zwangsweise die Trennung nach 1Z Minuten.
  • Sendet die Beamtin zum Kennzeichnungswähler eine aus neun Stromstößen bestehende Stroms:toßreihe, so wird über Schaltarm Zdd, da der Kontakt 9 seiner Kontaktbank unverbunden ist, kein Schaltvorgang ausgelöst. Über Schaltarm i dd wird jedoch das Relais G i erregt, so daß also eine solche Verbindurngohne Gebührenanrechnung unbegrenzt lange bes tehenbleibt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, bei welchen eine Beamtin den Verbindungsbetrieb überwacht, insbesondere für Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem Verbindungsweg zugeordnete, von ,dem Arbeitsplatz der Beamtin aus. becinflußbare Wahleinrichtung (DD) derart mit einer Zeitschalteinrichtung (DZ) zusammenwirkt, daß je nach Einsteilung der Wahleinrichtung -durch die Beamtin zwangsweise eine Trennung der Verbindung nach Ablauf verschieden langer Gesprächszeiten mit oder ohne Gebührenanrechnung herbeigeführt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die von der Beamtin becinflußbare Wahleinrichtung (DD) Schaltmittel (S, G i) beeinflußt werden, von denen das eine (S) im Zusammenwirken mit dem Zeitschalter zwangsweise die Trennung der Verbindung nach einer bestimmten Zeit herbeiführt, das andere (G i) die Aussendung von Zählstromstößen zuläßt oder verhindert.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Beamtin beeinflußbare Wahleinrichtung aus einem Schrittsc haltwerk mit mehreren Schaltarmen besteht und jedes der Schaltmittel (S, G i) über einen besonderen Schaltarm gesteuert wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 2 ,und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für ein den Verbindungsweg bei seinem Abfall unterbrechendes Relais (S) über einen Schaltarm (2 dd) der Wahleinrichtung ein Kurzschlu.ß vorbereitet und durch einen Schaltarm (5 dz) des Zeitschalters nach Ablauf der zugestandenen Gesprächszeit vollendet wird, während über einen weiteren Schaltarm (i dd) der Wahleinrichtung die Einschaltung eines den Zählstromstoßse,nder (DA) anlassenden Relais (G i) vorgenommen wird oder unterbleibt. Zur Abgrenzung .des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen. worden: Deutsche Patentschriften Nr. 580 424, 598396.
DES147350D 1941-10-21 1941-10-21 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Expired DE745320C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES147350D DE745320C (de) 1941-10-21 1941-10-21 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES147350D DE745320C (de) 1941-10-21 1941-10-21 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE745320C true DE745320C (de) 1952-12-08

Family

ID=7542463

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES147350D Expired DE745320C (de) 1941-10-21 1941-10-21 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE745320C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE580424C (de) * 1924-11-29 1933-12-12 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung zur Zaehlung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen
DE598396C (de) * 1932-10-04 1934-06-18 Favag Fabrique D App Electr S Schaltungsanordnung fuer Zeit-Zonen-Zaehlung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE580424C (de) * 1924-11-29 1933-12-12 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung zur Zaehlung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen
DE598396C (de) * 1932-10-04 1934-06-18 Favag Fabrique D App Electr S Schaltungsanordnung fuer Zeit-Zonen-Zaehlung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE745320C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE729760C (de) Schaltungsanordnung zum Empfang von Stromstoessen fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Gesellschaftsleitungen
DE613334C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE604103C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit an gemeinsamer Leitung liegenden, wahlweise anrufbaren Abzweigstellen und Geheimverkehr
DE658605C (de) Schaltungsanordnung zur UEberwachung von Teilnehmern in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE719012C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb
DE425932C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE367090C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Gruppen von Verbindungsleitungen zwischen einem Zweigamt und einem Hauptamt
AT110792B (de) Schaltungsanordnung zur Herstellung von Rückfrageverbindungen in Fernsprechanlagen.
DE702535C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit in Abschnitte unterteilten Gesellschaftsleitungen
DE476343C (de) Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen ueber mehrere in Reihe liegende Vermittlungsstellen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE419714C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen
DE597497C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE689242C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, bei welchen eine Gesellschaftsleitung in mehrere miteinander gekoppelte Abschnitte mit je einer Gruppe von Abzweigstellen unterteilt ist
DE663696C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE808596C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Zweieranschluessen
DE405971C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen und Waehlerbetrieb
DE545327C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
DE762703C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Anrufsuchern
DE523710C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
AT126475B (de) Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE429321C (de) Schaltungsanordnung fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen mit Muenzkassierstellen
DE393490C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
DE731797C (de) Schaltungsanordnung fuer Gesellschaftsleitungen mit zwei Abzweigstellen in Fernsprechanlagen
DE826315C (de) Schaltungsanordnung fuer aus Haupt- und Nebenstelle bestehende Fernsprechnebenstellenanlagen