DE736127C - Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen - Google Patents

Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen

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Publication number
DE736127C
DE736127C DESCH114162D DESC114162D DE736127C DE 736127 C DE736127 C DE 736127C DE SCH114162 D DESCH114162 D DE SCH114162D DE SC114162 D DESC114162 D DE SC114162D DE 736127 C DE736127 C DE 736127C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
safety
piston
driving
pistons
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH114162D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Schoenfeld
Rudolf Stein
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DESCH114162D priority Critical patent/DE736127C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736127C publication Critical patent/DE736127C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • B66D5/02Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
    • B66D5/24Operating devices
    • B66D5/26Operating devices pneumatic or hydraulic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure
    • B66D2700/035Fluid operated braking devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse, für Fördermaschinen Es sind vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremsen für Fördermaschinen o. dgl. bekannt, bei denen der Fahrbrems- und Lüftkolben für das Fallgewicht der - Sicherheitsbremse in gleicher Achse und im gleichen Zylinder angeordnet sind.. Bei solchen Bremsen haben zumeist beide Kolben gleichen D!urchmiesser und schließen zwischen sich einen Zylinderraum ab, der ständig, also. auch im Falle des Auslösens des Fallgewichtes, mit dem Druckmittel angefüllt ist. - -Däe Erfindung besteht darin, daß im Sicherheitsfall sowohl der vor dem Fahrbremskolben befindliche wie der zwischen den beiden Kolben befindliche Raum über- das Steuergestänge mit der Außenluft verbunden wird, wobei im Auslaß des zwischen den beiden Kolben befindlichen Raumes eine Drosselstelle eingebaut ist. Bei dieser Ausbildung der Bremse arbeitet der Kolben der Sicherheitsbremse in jedem Sicherheitsfall.
  • Die ' Anordnung einer-Drosselstelle in dem Auslaß eines Lüftzylinders' war an sich bekannt und ist daher für sich nicht Gegenstand des Patents. Das letztere gilt auch für die Merkmale der Unteransprüche.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel nach - der Erfindung; und zwar einen stehend angeordneten Bremszylinder mit Bleichen Durchmessern des Fährbtems- und Lüftkolbens; Abb. r den Bremszylinder im Schnitt, Abb. z das zwischen Druckregler und Bremszylinder angeordnete Steuerglied (hier -z. B. als Steuerschieber dargestellt) in der Stellung bei angezogener Bremse und Abb. 3 das Bedienungsgestänge für Druckregler und Auslaßglied,- das gemeinsam vom Teufenzei;ger, von Hand oder vom Bremslüftmagneten bedient wird.
  • Der Bremszylinder i mit seinem Deckel 2 dient zur Aufnahme des Fahrbremskolbens 3 und des Lüftkolbens für die Sicherheitsbremse q.. Der FahrbTemskolben ist nach oben und unten als sog. Plungerkolben ausgebildet.. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß sich der untere Planger des Kolbens 3 in -dem ebenfalls als Planger ausgebildeten Luftkolben q. führt. Auf der oberen Seite ist der Lenker 5 an dem .Bremsbackenhebel 6 angeschlossen. Der untere Planger, der im Dur@chmesser größer als der obere Planger gehalten ist, dient gleichzeitig zur Aufnahme des Stoßdämpfers, z. B. einer Reibungsfeder 7. Diese Feder stützt sich unten :gegen den Druckring 8 ab, der vom Innenring 9 gehalten wird. Die Reibungsfeder wird mit Vorspannung eirege-, baut. In -den Planger des Sicherheitskolbens q. ist unten das Anschlußstück io mit seinem Druckstempel i i eingesetzt, der sich gegen den Druckring ä legt. über einen Lenker 12 steht der Sicherheitsbremskolben q mit dem Gewichtshebel 13 in Verbindung. Das Lager 1q. des Gewichtshebels-i3 ist unmittelbar am Zylinder i angebracht. Beide Kolben schließen zwei Zylinderräume o und u ab. Vom Raum o führt der Kanal 16 und vom Rauem ,u der Kanal 17 zum Schieber 1s, der vor dem Bremsdruckregler i9 eingebaut ist. In der gezeichneten Stellung des Schiebers 22 wird der Liftkolben stets mit dem Einlaß -o in Verbindung gehalten. Der obere Zylinderraun o steht Über den Kanal 2 i im Schieber 18 unmittelbar mit dem Bremsdxuckregler i 9 in Verbindung. Dieser wird Über de Stange a vom Führerstand aus gesteuert. An dem Winkelhebel 24 greifen die Stangen von den verschiedenen Auslösequellen an, der durch ein Gewicht 25 stets in der Regelstellung gehalten wird. Die Stange b führt zum Auslösehebet am Fiihrerstand, die Stange c zum Auslösemagneten und die Federstange d- zum Gewichtshebel 13.
  • Beim Betätigen der Manövrierbremse wird das Druckmittel aus dem oberen Zylinderraun o über den Bremsdruckregler 19 herausgelassen, so daß der überdruck im Raum u die Bremskraft ergibt.
  • Beim Betätigen der Sicherheitsbremse von einer der Auslösequellen wird der Ste2verschieber 22 nach unten gezogen, wobei zuerst der Kanal 21 zum Dmuckregler 19 und der Kanal 17 zur unteren Zylinderseite tt abgesperrt und dann die obere Zylinderseite o über den Kanal 16 mit dem Auslaßä3 verbunden wird (s. strichpunktierte Stellung des-Steuerschiebers 22 in Abb. 2). Bei weiterem Abwärtsbewegen des Steuerschiebers wird dann auch die untere Zylinderseite tr. mit dem Auslaß 23 verbunden. Es hat dies zur Folge, daß aus dem Ramm o das Druckmittel sofort entfernt wird und somit der Fahrbmemskolhen unter Ausdehnung des Druckmittels im Raum u die. Bremsbacken schnellstens zum Aufliegen bringt. Das Fallgewicht beginnt gleichzeitig seinen Fallweg, und der- Lüftkolbeneilt dien Fahrbremskolben nach, wobei das gedrosselt zum Auslaß strömende Druckmittel im Raum.u den Fahrbremskolben unter Druck und .die Bremse mit einer Teilkraft geschlossen hält. Hat der Luftkolben mit seinem Stempel i i die Ringfeder erreicht, so übernimmt das Fallgewicht den Bremsdruck ganz, wenn Raum u vom Druckmittel befreit ist.
  • Die Bremswirkung ist die gleiche, von welcher Seite auch die Auslösung erfolgt. Die Stange d ist wegen der Verschiedenheit der Wege des Hebels 24 und -des Gewichtshebels 13 gefedert.
  • Die Steuerung des Zylinders und seiner beiden Räume kann auch ohne Steuerschieber 18 allein mittels des Druckreglers i9 und eines Auslaßhahnes 2g (s. Abb. 3) erfolgen. Zu diesem Zwecke ist zwischen dem Bremsdruckregler und der zum Bremshebel führenden Stange a ein Gestänge eingeschaltet, bestehend aus den sich um Festlage--r28 bewegenden breiarmhebel 27 mit Gewicht 25, der an seinem unteren Schenkel den Differentialheb,el3o trägt und der am Gestänge des Bremsdruckreglers,angreift. Am Stangenzug b zum Auslösehebel ist ein Winkelhebel 3,i angeordnet, der durch die zum Auslösemagneten oder Teufenzeiger führenden Stange c mit dem Dreiarmhebel 27. verbunden ist.
  • Die Betätigung des Bremsdruckreglers geschieht in bekannter Weise Über den Du ferentialhebe13o, wobei der untere Schenkel des D:reiarmhebels 27 den festen Drehpunkt abgibt.
  • Bei Betätigung der Sicherheitsbremse ist die Fahrbremse offen, und es steht der Differ entialhebel 3 o in der in Abb. 3 gezeichneten Stellung. Der Zylinderraum o ist mit dem Druckmittel angefüllt. Wird z. B. der Auslösemagnet ausgelöst, so bewegt sich die Stange c in der angegebenen Pfeilrichtung nach abwärts, der Dreiarmhebel 27 wird in die strichpunktierte Lage gebracht und der Differentialhebe13o mit dem Angriffspunkt der Stangen als Festpunkt in der Zeichnung nach links geführt und dadurch das Druckmittel aus dem Raum. o herausgelassen. Gleichzeitig wird mittels des Winkelhebels 3 i der Steuerhahn 29 auf Auslaß gestellt und auch aus dem Zylinderraum u das Druckmittel entfernt, was unter entsprechender Drosselung vor sich gehen kann. Der gedrosselte Druck dient für den Fahrbremskolben 3 als Bremsdruck, das Fallgewicht sinkt nach denn Maß der Drosselung. Je nach dem Zwischenraum 26 in der Schleifenstange c _ erfolgt die Steuerung der Räume o und u entweder gleich2eitig öder hintereinander. - -Es kann der Bremszylinder auch liegend angeordnet werden,. wobei die Anordnung des Gestänges für das Fallgewicht sinngemäß geändert werden muß. Es können auch. die beiden Kolben bei entsprechender Ausbildung des Zylinders. verschiedene Durchmesser erhalten, z. B. könnte der Lüftkdlben kleiner oder größer als der Fahrbremskolben zur Ausführung kommen, je nachdem dies der besondere Bedarf erfordert. Es können auch die Kanäle im Steuerschieber 18 und der Schieber 22 ,so ausgebildet werden, daß bei der Bedienung dieses Schiebers beide Zylinderräume o und u nicht hintereinander, wie in der Zeichnung beispielsweise dargestellt ist, sondern gleichzeitig mit dem Auslaß in Verbindung kommen oder auch der Zylinderraum ü vorher wie der Zylinderraum o. Es kann auch die Auslösung durch das Fallgewicht an Stelle der Federstange d durch ein anderes Element, etwa durch eine Schubkurve oder ähnliches, erfolgen. -Wird. der Auslaß 23 in der - Regel unter Drosselung :gehalten, so kann das Druckmittel. auch aus dem Raum o nur gedrösselt entweichen, so daß der Fahrbremskolben zunächst nur schwach, also mit langsamem Bremsschluß, - zur Wirkung kommt, was bei Auslösen der Fallbremse mitten im Schacht von Vorteil- ist. Gegen Fahrtende wird .dann die Drosselung vom Auslaß 23 durch den Teüfenzeiger beseitigt und dadurch der schnelle Bremsschluß bei Übertreiben wiederhergestellt.
  • Es werden der Brems- und Auslösehebel zweckmäßig so gegeneinander in. bekannter Weise verriegelt, daß der Auslösiehebel nur zum Lüften der Fallgewichtsbremse bedient werden kann, wenn die Fährbremse geschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE r. Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse für Fördermaschinen o: dgl. mit in ein und demselben Zylinder angeordneten Sicherheits- und Fahrbremskolhen, bei der der zwischen den beiden Kolben befindliche -Raum und der vor dem Fahrbremskolben befindliche Räum mit dem Druchluftnetz verbunden sind und bei der das Fahrbremsen durch Auslassen des vör dem Fährbremskolben befindlichen Druckmittels erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß im Sicherheitsfall auch der zwischen den beiden Kolben befindliche Raum über das Steuergestänge mit der Außenluft verbunden wird, wobei im Auslaß des zwischen den beiden Kolben befindlichen Raumes eine DTosselsbelle eingebaut ist. z. Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Sicherheitsfalle die Steuerung der Einlaß- und Auslaßkanäle durch ein gemeinsames Steuerlied erfolgt. 3. Bremse nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gewicht - und dem Fahrbr emskolben sein Stoßdämpfer (7) angeordnet ist. q.. Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung des erforderlichen Druckunterschiedes beim Lüften der Sicherheitsbremskolben auf der Kolbenstange des Fahrbremskolbens geführt ist und daß dieser Teil der Kolbenstange einen größeren Durchmesser aufweist als der nach dem Bremshebel zu gelegene Teil.
DESCH114162D 1937-10-31 1937-10-31 Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen Expired DE736127C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002933B (de) * 1953-11-13 1957-02-21 Bbc Brown Boveri & Cie Daempfungseinrichtung fuer Fallgewichts-Sicherheitsbremsen bei Foerdermaschinen
DE1014304B (de) * 1954-12-04 1957-08-22 Georg Schoenfeld Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen
DE1041231B (de) * 1956-04-12 1958-10-16 Gutehoffnungshuette Sterkrade Bremsdruckregleranordnung bei Bergwerks-Foerdermaschinen
DE971865C (de) * 1953-06-23 1959-04-09 Brown Ag Vereinigte, auf ein Gestell zu einem Block zusammengebaute Druckluft-Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen
DE972153C (de) * 1942-03-31 1959-05-27 Siemens Ag Vereinigte Druckluft-Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972153C (de) * 1942-03-31 1959-05-27 Siemens Ag Vereinigte Druckluft-Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen
DE971865C (de) * 1953-06-23 1959-04-09 Brown Ag Vereinigte, auf ein Gestell zu einem Block zusammengebaute Druckluft-Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen
DE1002933B (de) * 1953-11-13 1957-02-21 Bbc Brown Boveri & Cie Daempfungseinrichtung fuer Fallgewichts-Sicherheitsbremsen bei Foerdermaschinen
DE1014304B (de) * 1954-12-04 1957-08-22 Georg Schoenfeld Fahr- und Sicherheitsbremse fuer Foerdermaschinen
DE1041231B (de) * 1956-04-12 1958-10-16 Gutehoffnungshuette Sterkrade Bremsdruckregleranordnung bei Bergwerks-Foerdermaschinen

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