DE625581C - Isodrom wirkender Regler - Google Patents

Isodrom wirkender Regler

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DE625581C
DE625581C DES104392D DES0104392D DE625581C DE 625581 C DE625581 C DE 625581C DE S104392 D DES104392 D DE S104392D DE S0104392 D DES0104392 D DE S0104392D DE 625581 C DE625581 C DE 625581C
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DE
Germany
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bypass line
control
cross
lever
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Expired
Application number
DES104392D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Werner Pontow
Dipl-Ing Guenther Schroeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Isodrom wirkender Regler Bei Reglern mit nachgiebiger Rückführung dient. im allgemeinen zur Herbeiführung der Nacgiebigkeit eine Flüssigkeitsbremse im Rückführungsgestänge, die im wesentlichen aus einem Zylinder, einem in diesem Zylinder gleitenden Verdrängeri<olben und einer Umführungsleitung besteht, die die Zylinderräume oberhalb und unterhalb des Verdrängerkolbens miteinander verbindet. Zur Erzielung einer besonderen Regelwirkung hat man ferner schon vorgeschlagen, den Querschnitt der Umführungsleitung in Abhängigkeit von Abweichungen des Istwertes vom Sollwert selbsttätig zu verändern. Die Erfindung geht von einer derartigen Regeleinrichtung aus und besteht im wesentlichen darin, daß der Querschnitt der Umführungsleitung den Abweichungen des Istwertes vom Sollwert entsprechend, aber unabhängig von ihren Vorzeichen selbsttätig vergrößert wird. Dadurch wird insbesondere erreicht, daß die Zahl der Regelschritte bz w*. Regelspiele, die erforderlich sind, um das zu regelnde Organ entsprechend der Größe der Abweichung des Istwertes vom Sollwert des impulsgebenden Gliedes in die neue Stellung zu bringen, wesentlich verkürzt wird.
  • Die in der Figur dargestellte Regeleinrichtung unterscheidet sich von dem bekannten hydraulischen Isodromregler insbesondere dadurch, daß der Querschnitt der Umführungsleitung der Flüssigkeitsbremse durch den Schieber i gesteuert wird, dessen Lage sich gleichzeitig mit der Höhenlage des Armes 2, der mit dem Zylinder 3 ein Stück bildet, ändert. Wandert der Arm 2 mit dem Zylinder 3 nach oben oder nach unten, so schließen die beiden Zugstangen q. und 5 einen mehr oder weniger stumpfen Winkel ein, so daß der Steuerschieber i mehr oder weniger weit herausgezogen wird. Die Zugstangen 4, 5 und 6 sind bei 7, 8, g und io beweglich angelenkt. Die Stange 6 hängt bei io in einem festen Widerlager i i.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Nimmt man beispielsweise .an, daß 12 die Bourdonfeder eines Manometers darstellt und der Druck an der Meßstelle sinkt, so wird der Steuerstift 13 nach unten wandern. Dadurch wird der Steuerquerschnitt 1q. freigegeben, so daß die Steuerflüssigkeit in den Raum unterhalb des Arbeitskolbens 15 eintritt. Der infolgedessen aufwärts wandernde Kolben 15 hebt einerseits das zu verstellende Regelorgan 16 an, andererseits zieht er mittels des Gestänges 17, 18, 1g und 2o den Verdrängerkolben 21 nach unten. Nach Maßgabe des durch den Steuerschieber i freigegebenen Querschnittes der Umführungsleitung 22 nimmt an dieser Abwärtsbewegung der Zylinder 3, die Stange .23 und die Rückführungshülse 24 teil. Gleichzeitig wird durch den Stellring ä' üind den Federteller 26 die Feder 27 zusammengedrückt. Durch die Abwärtsbewegung der Rückführungshülse 24 wird schließlich, wenn die Hülse dem Steuerstift z3,auf diese Weise um ein hinreichendes Maß nachgeführt worden ist, die Steueröffnung 14 abgesperrt, so daß der Arbeitskolben 15 und damit zugleich der Verdrängerkolben 2r zur Ruhe kommt.
  • Jetzt beginnt der Rückführungsvorgang. Unter dem Zwange der zusammengepreßten Feder 2;7 tritt allmählich ein Druckausgleich zwischen den Zylinderräumen oberhalb und unterhalb des Verdrängerkolbens 2,1 ein. Dadurch wird die Rückführcingshülse 24 wieder aufwärts bewegt.
  • Hat sich das Verstellen des geregelten Organs 16 inzwischen so ausgewirkt, daß. der Steuerstift 13 wieder in seine Sollwertstellung zurückgekehrt ist, so ist damit der Regelvorgang beendet.
  • Ist das nicht der Fall, so wird beim Aufwärtswandern der Rückführungshülse 24 die Steueröffnung 14 von neuem mehr oder weniger freigegeben, so daß sich das Spiel wiederholt. Sinkt der Druck anhaltend sehr stark ab, so kann der Fall eintreten, daß noch während und nach dein ersten Regelspiel der Steuerstift 13 fortgesetzt nach unten wandert. In diesem Falle wird die Rückführungshülse 14 bei der Zurückführung nicht erst wieder bis in ihre Sollwertstellung zurückkehren. Schon bevor sie ihre Sollw ertstellung wieder einnimmt, wird dann die Steueröffnung 14 erneut freigegeben werden, d. h. aber, daß auch der Bremszylinder 3 mit dem Arm 2 in denn Augenblick, wo ein neuer Verstellimpuls wirksam wird, noch nicht wieder in seine Ursprungslage zurückgekehrt ist. Der neue Impuls, der zur Folge hat, daß der Arbeitskolben 15 in der vorher eingeschlagenen Bewegungsrichtung weiter wandert, bewirkt auch von neuem eine weitere Abwärtsbewegung des Bremszylinders 3 mit dem Arm 2. Da der Bremszylinder 3 indessen noch nicht wieder in seine Ursprungsstellung zurückgekehrt war, weist der überströmquerschnitt der Umführungsleitung 22 jetzt infolge des etwas herausgezogenen Steuerschiebers z einen größeren Wert auf, so daß gewissermaßen die Kupplung zwischen dem Verdrängerkolben 2,1 und dem Bremszylinder 3 nachgiebiger geworden ist. Daraus folgt, daß der Verdrängerkolben 2z in dieseln Stadium in bezug auf den Bremszylinder 3 eine größere Relativbewegung ausführen wird als beim vorangegangenen Regelspiel. Auch die Rückführungshülse 24 wandert infolgedessen um eine entsprechend verminderte Weglänge nach unten. Die Bedeutung dieser Tatsache wird besonders deutlich, wenn man sich klarmacht, daß infolgedessen die neue überdeckung der Steueröffnung 14 durch Nachführen der Hülse 24 verzögert wird. Die Bewegung des Arbeitskolbens 15 muß also etwas länger andauern, um infolge der größeren Nachgiebigkeit der Flüssigkeitsbremse die Rückführungshülse 24 so weit dein Steuerkolben 13 nachzuführen, daß die Öffnung 14 abgeschlossen wird. Als ein wichtiges Ergebnis der Betrachtung der bisherigen Vorgänge muß man festhalten, daß die Verstelldauer des Arbeitskolbens 15 durch die neue Anordnung mit wachsender Abweichung des impulsgebenden Gliedes von der Sollwertstellung ebenfalls angewachsen ist.
  • Die darüber hinausgehenden Vorteile, die die neue Anordnung mit sich bringt, werden erkennbar, wenn man den jetzt einsetzenden eigentlichen Rückführungsvorgang näher verfolgt. Da nämlich die Nachgiebigkeit der Kupplung zwischen dem Verdrängerkolben 2 r und dem Bremszylinder 3 infolge des herausgezogenen Schiebers z angewachsen ist, wird sich auch der Druckausgleich in den Zylinderräumen oberhalb und unterhalb des Verdrängerkolbens 21 schneller vollziehen als bei dem betrachteten vorangegangenen Regelspiel. Auch die Rückführungshülse 24 wird infolgedessen schneller ihrer Sollwertstellung zustreben. Hat der Steuerkolben 13 inzwischen auch jetzt seine Sollwertstellung noch nicht wieder eingenommen, so wird die Steueröffnung 14 also um so früher nochmals freigegeben. Man erkennt, daß durch die neue Anordnung mit wachsender Abweichung des impulsgebenden Gliedes von der Sollwertstellung die Regelspiele in ebenfalls wachsendem Maße schneller aufeinanderfolgen. Hierin.- ist eine zweite, ebenso wichtige Eigenschaft der neuen Regeleinrichtung zu erblicken.
  • Die Erläuterungen der Erfindung an dem Ausführungsbeispiel zeigen deutlich, daß, wie einleitend bemerkt wurde, in der Tat hierdurch auf schnellerem Wege als mit den bisher bekannten Reglern Abweichungen der zu regelnden Betriebsgröße vom Sollwert wieder aufgehoben werden können.
  • Die beschriebene Erfindung kann man in vorteilhafter Weise noch dadurch weiter ausgestalten, daß man die Längen bzw. das Verhältnis der Längen des Kniehebelsystems zueinander veränderlich macht. Dadurch hat man es in der Hand, die Nachgiebigkeit zugleich nach einer verschiedenartigen Charakteristik vor sich gehen zu lassen. Man kann auch den Steuerkolben z so mit dem Verstellgestänge in Verbindung bringen, daß erst ein gewünschter Leerlaufweg zurückgelegt werden muß, bevor das verstellende Gestänge auf den Steuerkolben i einwirkt. Dadurch hat man beispielsweise die Möglichkeit, die Steuerleitung 22 so lange ganz geschlossen zu halten, bis der Bremszylinder 3 so weit um ein gewisses Maß nach der einen oder anderen Richtung aus seiner Normalstellung ausgewichen ist, daß der Leerlaufweg aufgezehrt ist. Bis zu diesem Zeitpunkt arbeitet dann der Regler mit einer starren Rückführung, also als statischer Regler.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur schnelleren Wiederherbeiführung des Gleichgewichtszustandes bei einem mit einer nachgiebigen Rückführung ausgestatteten isodrom wirkenden Regler, der eine Flüssigkeitsbremse aufweist, die aus einem Verdrängerkolben und einem mit einer Umführungsleitung versehenen Bremszylinder besteht, wobei der Querschnitt der Umführungsleitung mit der Größe der Abweichungen des Istwertes vom Stollwert, aber unabhängig von dem Vorzeichen dieser Abweichungen selbsttätig vergrößert wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die Umführungsleitung ein Steuerglied eingeschaltet ist, das in Abhängigkeit -von der Größe der Abweichung des Istwertes vom Sollwert eine Zunahme der Querschnittsvergrößerung herbeiführt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Umführungsleitung durch einen Schieber gesteuert wird, der an ein an einem Festpunkt angreifendes Hebelsystem angelenkt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber an ein Kniehebelsystem angelenkt ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längen der das Kniehebelsystem bildenden Hebel einstellbar sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Längenverhältnis der das Kniehebelsystem bildenden Hebel zueinander einstellbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kniehebelsystem eine zweckmäßig einstellbare Leerlaufstrecke aufweist.
DES104392D 1932-04-29 1932-04-29 Isodrom wirkender Regler Expired DE625581C (de)

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DE (1) DE625581C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035481B (de) * 1952-04-03 1958-07-31 Voith Gmbh J M Rueckfuehrungseinrichtung an Reglern, insbesondere an Geschwindigkeitsreglern mit nachgiebiger Rueckfuehrung
DE1140765B (de) * 1956-04-27 1962-12-06 A Ekstroems Maskinaffaer Ab Pneumatischer Membran-Regler
DE1148095B (de) * 1961-01-30 1963-05-02 Licentia Gmbh Hydraulischer Impulsgeber mit nachgiebiger Rueckfuehrung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035481B (de) * 1952-04-03 1958-07-31 Voith Gmbh J M Rueckfuehrungseinrichtung an Reglern, insbesondere an Geschwindigkeitsreglern mit nachgiebiger Rueckfuehrung
DE1140765B (de) * 1956-04-27 1962-12-06 A Ekstroems Maskinaffaer Ab Pneumatischer Membran-Regler
DE1148095B (de) * 1961-01-30 1963-05-02 Licentia Gmbh Hydraulischer Impulsgeber mit nachgiebiger Rueckfuehrung

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