DE72169C - Ein Gestell für Zwei- oder Dreiräder - Google Patents

Ein Gestell für Zwei- oder Dreiräder

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DE72169C
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DE
Germany
Prior art keywords
frame
wheel
points
rear axle
seat post
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Expired
Application number
DENDAT72169D
Other languages
English (en)
Original Assignee
V. SEMET in Brössei
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE72169C publication Critical patent/DE72169C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/36Rider propulsion of wheeled vehicles with rotary cranks, e.g. with pedal cranks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K3/00Bicycles
    • B62K3/02Frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
VICTOR SEMET in BRÜSSEL. Ein Gestell für Zwei- oder Dreiräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. October 1892 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Fahrräder mit zwei oder drei Rädern, deren vorderes das Treibrad ist, das mittelst einer Zahnradübersetzung angetrieben wird. Da es ein Niederrad ist von besonders kleinem Durchmesser der Räder, und da auch der Abstand der letzteren (für das Zweirad) zwischen Gummi und Gummi nur ungefähr 10 cm beträgt, so übertrifft es alle anderen Fahrräder an Kleinheit.
Das neue Fahrrad unterscheidet sich von anderen Fahrrädern hauptsächlich durch die Form des Gestelles.
Wie Fig. ι zeigt, ist derjenige Theil des Gestelles, der mit dem Hinterrad fest verbunden ist, vollkommen starr, weil die vier Verbindungsstangen a1 a2 bl b2, welche die Achse des Hinterrades und die Lenkachse c verbinden, in Dreieckform angebracht sind. Da die Stangen a1 a1 bl b2 an ihren Enden nur durch die Bolzen gehalten werden, so ist das Gestell, trotzdem es völlig starr ist, doch leicht aus einander zu nehmen. Der zum Lenken dienende bewegliche Theil des Gestelles besteht aus zwei unter einander und mit der Lenkachse parallelen Stangen d1 d2, welche die vordere Gabel bilden. Diese Stangen d1 d'2 sind durch zwei Stücke el e2 verbunden, die zugleich die Lenkachse c an deren Enden umschliefsen. Die Lenkachse ist hohl und nimmt eine als Sattel träger dienende gekrümmte Stange/ auf, die sich auf- und abschieben und mit demselben Druckring festklemmen läfst, der auch die beiden oberen Stangen al a2 des Gestelles festhält. Der auf dem anderen Schenkel dieser Stange / verschiebbare Sattel läfst sich an beliebiger Stelle derselben festschrauben, so dafs man ihm vermöge dieser doppelten Stellbarkeit jede gewünschte Lage geben kann. Eine andere im Winkel abgebogene Stange g ist in ähnlicher Weise zwischen den beiden parallelen Stangen dl d2 der vorderen Gabel befestigt. Auf dem freien Schenkel ist die Lenkstange h verschiebbar angebracht, deren Lage hierdurch sich ebenfalls regeln läfst.
Wie Fig. 2 zeigt, bewegt sich die Nabe i des Rades innerhalb der Gestellringe D1D1 in zwei von einander unabhängigen (einzeln regulirbaren) Kugellagern. Im Innern der Nabe dreht sich die Achse k in zwei von einander abhängigen (nur gemeinsam regulirbaren) Kugellagern. Auf dem äufsersten rechten Ende der Nabe i sitzt ein Zahnrad /. In derselben Ebene befindet sich ein an drei Stellen mit dem Gestellring D2 fest verbundener Kranz m mit Innenzähnen, und zwischen dem Innenrad m und dem Zahnrad / der Nabe i läuft, in beide eingreifend, ein an der Kurbel η auf nur einem Kugellager drehbar . befestigtes und mit ihr kreisendes Zahnrad o. Indem sich dieses Rädchen 0 auf dem unbeweglichen Innenrad m abwälzt, treibt es das Zahnrad / der Nabe i um, wodurch diese bezw. das Vorderrad sich mehrere Male so schnell dreht, als wenn die Kurbel η unmittelbar darauf einwirken würde. Hat z. B. das Innenrad μ Zähne und das Rad / der Nabe λ Zähne, so dreht sich die Nabe i

Claims (1)

  1. (ι + — J mal so schnell wie die Kurbel. Dieses A /
    Product ist immer gröfser als 2 und gleich 3, wenn das Innenrad m doppelt so viel Zähne als das Rad Z der Nabe hat. Das Hinterrad bietet nichts Eigenthümliches.
    Genau dasselbe System lä'fst sich auf Dreiräder anwenden; man braucht nur die Hinterachse zu verlängern und anstatt des einen Rades in der Mitte der beiden Stangenpaare bl b2 a1 a2 zwei Räder zu beiden Seiten derselben anzuordnen. Man wird sogar mit Vortheil das Gestell von vornherein so bauen, dafs es bequem in ein Dreirad und zurück in ein Zweirad verwandelt werden kann.
    Pateντ-Anspruch:
    Ein Gestell für Zwei- oder Dreiräder, dadurch gekennzeichnet, dafs die Verbindung der Hinterachse mit der Lenkstange durch zwei Paar gerade Stangen Λ α1 b1 b2) bewirkt ist, welche einerseits an zwei Punkten der Hinterachse, andererseits an zwei Punkten der Sattelstange derart angreifen, dafs jeder der beiden Punkte der Sattelstange mit beiden Punkten der Hinterachse verbunden ist, und umgekehrt, während die Sattelstange dicht hinter der Lenkstange angeordnet und mit derselben verbunden ist, zu dem Zweck, eine gröfsere Starrheit und ein geringeres Gewicht des Gestelles zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72169D Ein Gestell für Zwei- oder Dreiräder Expired DE72169C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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