DE718436C - Verfahren und Vorrichtung zum Einfuellen von konsistentem Schmiermittel, insbesondereFett in Lager, vorwiegend Waelzlager, die von der endgueltigen Einbringung auf die Wellen oder in die Naben aufgepresst oder eingepresst werden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einfuellen von konsistentem Schmiermittel, insbesondereFett in Lager, vorwiegend Waelzlager, die von der endgueltigen Einbringung auf die Wellen oder in die Naben aufgepresst oder eingepresst werden

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DE718436C
DE718436C DED78667D DED0078667D DE718436C DE 718436 C DE718436 C DE 718436C DE D78667 D DED78667 D DE D78667D DE D0078667 D DED0078667 D DE D0078667D DE 718436 C DE718436 C DE 718436C
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bearing
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Gottlob Aichele
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Daimler Benz AG
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Daimler Benz AG
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16N—LUBRICATING
    • F16N13/00—Lubricating-pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Einfüllen von konsistentem Schmiermittel, insbesondere Fett in Lager, vorwiegend Wälzlager, die vor der endgültigen Einbringung auf die Wellen oder in - . die Naben aufgepreßt oder eingepreßt werden Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einfüllen von konsistentem Schmiermittel, insbesondere Fett, in Lager, vorwiegend Wälzlager, die vor der endgültigen Einbringung auf die Wellen oder indie Naben aufgepreßt oder eingepreßt werden.
  • Bisher wurden die Lager mit den notwen-,digen Abstandsbüchsen und Ringen in die für ihre Aufnahme bestimmten Naben eingesetzt und hernach unter Preßdruck durch Niedersenken eines'Preßstempels auf ihre eigentlichen Sitzflächen gezwungen. Hernach wurdendie mit den Lagern versehenen Naben aus der Presse herausgenommen und auf einen Stapelwagen zu einem weiter-en Arbeiter gefahren, welcher die Lager von Hand mittels einer Fettpresse füllte. Bei der Einfüllung von Hand hing es sehr von der Gewissenhaftigkeitdes Arbeiters und auch sehr vom Zufall ab, ob das Fett wirklich in ausreichender Menge an die richtige Stelle gelangte. Vor allem kam es vor, daß -das eine oder andere Lager oder die ganze Nabe überhaupt nicht mit Fett versehen _w,ur#den. , - - Die vorliegende Erfindung hilft diesem Übelstand ab und besteht darin, daß die Zuführung des Schmierstoffes nach dem Pressen des Lagers auf die Welle oder in die Nabe durch eine z. B. mit der Einbringvorrichtung verbundene Schmierpresse erfolgt.
  • Zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung dient z. B. eine Druckpresse, welche gleichzeitig als Schmierpresse wirkt, und zwar gleiten ein Druckpressen- und ein Schmierpressenstempel teleskoprohrartig ineinander und der z. B. äußere Druckpressenstempel ist gleichzeitig als Schmiermittelbehälter und sein Preßdorn als Einfülldüse ausgebildet.
  • Eine solche Vorrichtung vermeidet nicht nur die eingangs erwähnten Übelstände, sondern erspart gleichzeitig das Entnehmen der Werkstücke aus der Presse, um sie auf den Transportwagen zu laden, den Transport zur_ Schnlierstelle, das Abladen des Wagens und das besondere Bereitlegen der Werkstücke zur Füllung mit Schmiermittel, ohnedaß die Werkstücke eine längere Zeitspanne in der Druckpresse verbleiben müssen als bisher. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß in dem Schmiermittelbehälter in an sich bekannter Weise ein unter der Einwirkung eines Klinkengesperres stehendes schraubengangartiges Nachschiebeblech für das Schmiermittel angeordnet ist, dessen Drehung, durch einen am Preßstempel angeordneten Zapfen erfolgt, der in einen an der Lagerbüchse des Förderbleches angeordneten Stenerschlitz eingreift, und das Klinkengesperre zwischen dem Preßstempel und der Lagerbüchse des Förderbleches angeordnet ist. Durch eine solche Anordnung wird eine besondere außerhalb des Schmiermittelbehälters liegende Antriebsvorrichtung der Förderschnecke erspart. Auch liegt der Antrieb gegen Verschmutzung gut geschützt imInnern desBehälters,und einezusätzliche Anordnun 'g für dessen Schinierung ist nicht notwendig. Außerdem sind besondere Schutzmaßnahmen, wie sie sonst an außerhalb des Schmiermittelbehälters liegenden Antrieben erforderlich sind, beidieser Anordnung nicht notwen:di-. Verwendet man außerdem zur Steuerung des Preßstempels eine zwangsläufige Steuerung des Druckmittels, z.B. einen an den beweglichen Teilen angeordneten Schleppschieber o-dgl., so kann die Arbeitsweise der Schmier- und Ziehpresse zu einer vollautomatischen gemacht werden.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführun-Sbeispiel dargestellt, und z3 zwar zeigen: Abb. i einen aus zwei Kugellagern, einer Zwischenscheibe und einer Abstandsbüchse bestehenden Lagersatz über eine Fahrzeugnabe im Längsschnitt, Abb.:2 die in die Nabe eingesetzten Teile nach Abb. i im Längsschnitt, Abb. 3 das untere Preßdornende der Ziehpresse mit,dem aufgeschobenen Lagersatz im Längsschnitt, Abb. 4 die Zieh- und Schmierpresse mit eine - r schematisch angedeuteten Druckluft-Schaltung im Längsschnitt und mit angehobenem Zieh- und Schmierstempel, Abb. 5 die Zieh- und Schmierpresse nach Abb. 4 mit gesenktem Ziehsternpel und gegenüber diesem gehoben-en Schmierstempel, Abb. 6 die Zieh- und Schrnierpresse nach Abb. 5 mit gesenktem Ziehstempel und sich e Uerade senkendem Schmierstempel, .z#.bb. 7 die Stenervorrichtung für ein innerhalb ides Schmiermittelbehälters der Presse angeordnetes Nachschiebeblech, im Längsschnitt, Abb. 8 einen Ouerschnitt -durch die Anordnung nach Abb. /--.
  • Die Abb. i bis 3, 7 und 8 sind gegenüber den Abb. 4, 5 und 6 in einem größeren Maßstab gehalten. Nach dem Ausführungsbeispiel von Abb. i sollen ein unteres Kugellager i, eine darüber an,-eordneteAbstandsbüchSe2, eine Zwischenscheibe 2" und ein oberes größer-es Kugellager i" in eine hohle Fahrzeugnabe 3 eingepreßt werden, wie die Abb.:2 zeigt, Wie weiterhin durch die Abb. 3 veranschaulicht ist, werden die genannten Teile in der entsprechenden Reihenfolge auf den Dorn 4 des Preßstempels 5 einer Druckpresse aufgeschoben und dort durch eine Federrast, z. B. durch eine federbelastete Kugel 6, gegen ein Abgleiten von dem Dorn 4 gesichert (Abb. 3).
  • Wie weiterhindie Abb. 4, 5 und 6 zeigen, istder Preßstempel 5 der Druckpresse gleichzeitig Mundstück eines Schmierfettbehälters 7, welcher mit einem oberen Kolbenansatz 8 längs verschiebbar in einem ortsfesten Zylinder 9 gleitet. Das Preßmundstück 5 ist mit einem Ventildurchlaß io versehen, und der zugehörige durch eine Feder ii belastete \Tentilkörper 12 gleitet in dem hohlen Dorn 4, welcher durch Stege i 3 mit dern Mundstück 5 verbunden ist. Die Feder i i ist bestrebt, das Ventil 12 ge-en den darüberliegenden Sitz et, zu drücken. Das Einfüllen des Schiniermittels in den Behälter 7 erfolgt durch einen Schraubstutzen i-i. Die Decke des Schnliermittelbehälters 7 und des Kolbens 8 bilden gleichzeitid Lager und Führung für den Schaft oder !die Stange 15 elnes zweiten Preßstempels, in dessen Kopf 16 ebenfalls ein Ventil 17 angeordnet ist. Das Ventil 1;7 steht unter,dem Einfluß einer Feder 18 und schließt in dem Kopf 16 vorgesehene Durchlässe ig von unten her ab. Zwischen dem La,-er an der Decke des Behälters 7 und einem unteren Lager 2o sind über den Schaft eine innere und eine äußere Büchse 21, 22 aufgeschoben und gegen eine Längsbewegung gesichert. Dagegen können sich beide Büchsen:2i, 22 drehen (s. insbesondere die Abb. 7 und 8). Die innere Büchse 21 weist zwei einander gegenüberliegen,de SchrägschlitZe 23 auf (Abb. 7), in welche ein durch den Schaft 15 hindurchgesteckter Stift 24 hineinragt. Außerdem ist an der oberen Stirnkante der Büchse 2 1 eine Sperrklinke -,5 angeordnet (Abb. 8), welche federnd in eine zugehörige Innenverzahnung 26 am oberen Stirnende der Büchse 22 eingreift. Außerdem ist an der äußeren Büchse 22 eine schneckengangartig gewundene Blechscheibe:27 angeordnet mit einem Seg, -mentausschnitt28 und einem Gesaintdurchesser, welcher etwa dem Durchmesser des Fettbehälters 7 entspricht (Abb. 8). Die ganze Anordnung ist dabei so getroffen, daß z. B. die Sperrklinke 25 im Uhrzeigersinne wirkt und daß bei einer Drehung der Büchse :2:2 im gleichen Sinne das höher liegende Ende des Bleches 27 gegenüber seinem tiefer liegenden Ende vorauseilt. Der Behälter 7 wird bei seiner Auf- und Abbewegung durch eine au.# der Zeichnung nicht ersichtliche Vertikalsäule oder ein geeignetes Gestänge geführt.
  • Überden ortsfesten. Zylinder 9 ist ein zweiter Zylinder 29 vorgesehen, in welchem ein an ,dem Schaft 15 befestigter Kolben 30 gleitet. Nahe dem oberen und unteren Ende des Zy- linders 29 bzw. über und unter dem Kolben 3o mündet je eine Druckluftleitung 34 32 ein, und eine weitere Druckluftleitung 33 ist an den Zylinder 9 angeschlossen. Alle drei Leitungen 31 bis 33 werden durch einen Ni1,ehr#ve-,-h,ahn 34 gesteuert, welcher z. B. durch einen Handgriff 35 bedient wird. Außer den zugehörigen Leitungsanschlüssen #veist der Mehrweghahn zwei Entlüftungsstutzen 36, 37 auf und einen weiteren- Anschluß 38 für die Hauptzuleitung der Druckluft.
  • Unterhalb der Preß- und Schmierstempelanordnung ist ein ortsfestes Matrizenlager 39 angeordnet mit einer mittleren federnden Sperrplatte 4p, welche, durch eine Feder 41 in einer oberen Endlagegehalten wird.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise der geschilderten Einrichtung ist folgende: Zunächst nehmen der Druckpressen- und SchinierpreßstemPel 5 und 16 eine obere Stellung ein, wiedie Abb. 4 zeigt, unid zwar werden die beiden Stempel durch die von unten her auf den X olben 30 einwirkende Druck-Inft in dieser oberen Stellung gehalten. Die Druckluft fließt von der Leitung 38 her über die Leitung 32 dem Zylinder 2-9 zu.
  • In derdurch idie Abb. 4 gezeigten Stellung wird der Behälter 7 mit Schmiermittel gefüllt, und zwar gleitet,dieses über das schräge Blech 27 durch den Ausschnitt hindurch nach unten in den DOsierungsraum 4:2 vor dem Ventildurchlaß io, welcher in dieser Stellung des Preß- und Ziehstempels durch das Ventil 12 verschlossen ist.
  • Nunmehr wird die Nabe 3 nach Abb. i in das Matrizenlager 39 '(Abb. 4) eingesetzt und die in die Nabe einzubringenden Lagerteile i, iai 2 und 9, (Abb. i) auf den Dorn 4 aufgeschoben, wie die Abb- 3 und 4 zeigen. Sobald dies geschehen ist, wird der Mehrweghahn 34 in die Stellung nach Abb. 5 umgestellt. Dies hat zur Folge, daß die aus der Leitung38 zuströmende Druckluft durch die Leitung 33 nunmehr in,den Zylinder 9 gelangt und den Kolben 8 mit dem Fettbehälter 7 und seinem MundstÜck 5 nach unten bewegt mit der weiteren Folge, daß die auf dein Dorn 4 sitzenden Lagerteile i, 1", 2 und :2, auf ihre zugehörigen Sitzflächen innerhalb :der Nahe 3 gepreßt werden. Durch die Schubwirkung des Lagers:2o ist die Schmierpressenstange 15 mit-dem Schmierpreßßtempel 16 gleichfalls ein Stück mit heruntbrgegangen, jedoch ohne seine Stellung gegenüberdem Schniierftlittelbehälter 7 oder gegenüber dem Ventildurchlaß io zu veründern.
  • Sobald der Preßvorgang beendet und die Lagerteile i bis 2" auf ihrem Platz in der Nabe 3 festsitzen, wird der Mehrweghahn 6 in die Stellung nach Abb. 6 umgestellt. Dies hat zur Folge"daß nicht nur Druckluft durch die L-eitung 33 - dein Zylinder 9 zufließt, sondern daß weiterhin auch Druckluft durch die Leitung 31 über den Kolben 30 in den Zylinderraum 29 eintritt, während der Raum unter dem Kolben 30 über die Leitung 3:2 und den Stutzen 37 entlüftet wird. Die weitere Folge ist, -daß sich d8r Kolben 30 mit dem Schaft 15 und dein Kopf 16 nach unten in den Raum 42 hineinverschiebt. Dadurch wirddas in diesem Raum befindliche Fett durch den 'Yentildurchlaß io und durch die Zwischenräume zwischen,den Stegen 13 hindurch in das Kugellager i" hin"eingepreßt und dabei gleichmäßig über den ganzen Umfang des Kugellagerspaltes verteilt. Von hier aus dringt das Fett über den äußeren Rand der Zwischenscheibe 2" außen an der Büchse 2, vorbei auch in das Kugellager i hinein bis vor die Sperrscheibe 40. Sobald dies geschehen ist, wird der Mehr-,veghalin 34 wieder in die ursprüng# liche Ausgangsstellung zurückverstellt.-Dadurch werden die Zylinderräume 29 und 9 über die Leitungefi 31 und 33 und über ,den Stutzen 36 -entlüftet (Abb. 4). Es tritt gleichzeitig wieder Druckluft über die Leitung 32 in den Zylinderraum:29 unter dem Ko Iben 30- ein un d hebt zunächst den Kolben 30 mit dem Schaft 15 und dem Schwierpreßkopf 16 so weit an, bis dieser an dem Lager:2o anschlägt und auch den Schmiermittelbehälter 7 mit seinem Mun dstück 5 nach oben in die in Abb. 4 gezeigte Stellung zurücknimmt.
  • Dabeil geschieht'erstens folgendes:- Die Lagerteile i bis 2" welche nur lose, durch die Kugelrast 6 gehalten, iauf dem Dorn 4 saßen, bleiben infolge des Preßsitzes in der Nabe 3 mit Fett gefüllt -stecken, wie die Abb. :2 zeigt, Die Na%e 3 kann nach idern Hochgehen der beiden Stempel dem Matrizenlager 39 - entnommen und durch eine neue leere Nabe ersetzt werden.
  • Zweitens hat sich beim Hochgehen des Schmierpressenstempels zunächst das Ventil 12 wieder geschlossen und verhindert, daß. der hochgehende Stempelkopf i 6,das in -die Lagerteile eingedrückte Fett wieder zurücksaugt.
  • Drittens hat sich mit dem Hochgehen des Stempelkopfes-,das- Ventil 17 geöffnet und dadurch den Zuströmquerschnitt für das von oben gegen den Raum 42 herabsinkende Fett #,ergrößert. Das Ventil schließt sich entweder -rst bei Druckausgleich innerhalb einer homogenen Fettschicht oder spätestens beim nächsten Preßhub des Stempels 16.
  • Viertens war mit dem Niedergehen des Schaftes 15 auch der Zapfen 24 (Abb. 7 und 8) in den Schrägschlitzen 2-3 nach unten gewandert. Dabei wurde die innere Büchse 2 1 entgegen dem Uhrzeigersinn und entgegen der Sperrwirkung der Klinke 2,5 verdreht, mit der Folge, daß beim Niedergehen des Preßstenipels 16 sich die äußere Büchse 2?- mit der Scheibe 27 nicht mit der inneren Büchse 21 gedreht hat. Beim Hochgehen des Schaftes 15 führt die innere Büchse,-, i infolgeder Zapfen-und Schlitzsteuerung eine Drehbewegung- im Uhrzeigersinn aus, und diesmal nimmt die Sperrklinke 25 die äußere Büchse:2?- im gleichen Drehsinne mit, d. h. es führt auch die Scheibe 27 eine Drehbewegung im Uhrzeigeriinne aus, mit der Folge, daß diese auf die ganze unter ihr liegende Fettmasse eine Schubwirkung gegen den Ventildurchlaß io hin ausübt. Auf diese Weise ist stets für eine gute Füllung des Raumes 42 über dem Ventildurchlaß io bzw. unter dem Schmierpressenstempel 16 mit Schmiermittel gesorgt.
  • Werden nun weitere Lagerteile auf den Dorn 4 aufgesetzt, wie die Abb. 3 zeigt, so kann der eben geschilderte Arbeitsvorgang von neuem beginnen.
  • Im Rahmen der Erfindung kann an Stelle von Druckluft natürlich auch ein flüssiges Druckmittel verwendet werden, gegebenenfalls das Schmiermittel selbst. Dabei kann der Zufluß des Schmiermittels in den Behälter 7 z. B. aus einem größeren Behälter, einem Faß o. dgl. ebenfalls automatisch erfolgen, z. B. über einen Stechhahn, wobei man gleichzeitig den ganzen Faßinhalt unter Druck setzt. Weiterhin kannauch,die Steuerung der Druckluft automatisch z. B. durch einen Mitnehiner oder Schleppschieber erfolgen, welcher das Druckmittel für die Preß- und Schmierstempelbewegung in Anpassung an die einzelnen Abschnitte des Arbeitsvorganges selbsttätig steuert, z. B. derart, daß man nur zum Inbetriebsetzen und Abstellen der Vorrichtung einen Hauptliahn öffnet und schließt. Weiterhin kann man im Rahmender Erfindung das Klinkengesperre für die Fördereinrichtung durch --in Klemmgesperre ersetzen und die Anordnung so treffen, daß die Förderwirkung während des Druckhubes der Schmierpresse auftritt. Zweckmäßig ist das Mundstück 5 am unteren Ende des Schmiermittelbehälters als auswechselbarer Schraubteil ausgebildet, welcher je nach der Form und Art der zu behandelnden Werkstücke wie die Lagermatrize baulich diesen angepaßt ist. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht nur für das Einsetzen von Lagerteilen in Hohlräume brauchbar, sondern es kann -diese auch zum Aufziehen von Lagern o.,dgl. auf massive Wellen o. dgl. verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Einfüllen von konsi stentem Schnliermittel, insbesondere Feti in Lager, vorwiegend Wälzlager, die va der endgültigen Einbringung auf die Wel len oder in die Naben aufgepreßt oder ein gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet daß die Zuführung,des Schmierstoffes nacl dein Pressen des Lagers auf die Well( oder 'in die Nabe durch eine z. B. mit dei Einbringvorrichtung verbundene Schmier presse erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung de# Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei teleskoprohrartig ineinander gleitende Preßsternpel (5, 16), von ,denen der eine (5) als Druckpresse und der andere als Schnlierpresse (16) wirkt. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Pressenstenipel (5) als Schmierinittelzylinder und dessen Aufziehdorn (4) als Einfüllstößel ausgebildet sind. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen:2 und 3, mit einem unter der Einwirkung eines Klinkengesperres (25, z6) stehenden schneckengangartigenNachschubflügel (227) im Innern des Schmiermittelbehälters (7)Aadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des Flügels (27) durch einen an der Preßstan,ge (15) angeordneten Zapfen (:24) erfolgt, der in eine an der Lagerbüchse (22,) des Flügels (27) angeordnete Steuernut (23) eingreift, und daß das Klinkengesperre (2,5,:26) zwischen der Preßstange (15) und der Lagerbüchse (:22) des Naglischiebeflügels (27) angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4"cladurch gekennzeichnet, daß an der Matrize (39) der Ziehpresse eine federnde Schließplatte (4o) angeordnet ist, welche ein Austreten des Schmiermittels in die Matrize verhindert. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, gekennzeichnet durch eine den einzelnen Abschnitten des Arbeitsvorganges angepaßte zwangsläufige Steuerung des Druclanittels z. B. durch einen an den beweglichen Teilen angeordneten Mitnehmer, Schleppschieber o. dgl.
DED78667D 1938-08-14 1938-08-14 Verfahren und Vorrichtung zum Einfuellen von konsistentem Schmiermittel, insbesondereFett in Lager, vorwiegend Waelzlager, die von der endgueltigen Einbringung auf die Wellen oder in die Naben aufgepresst oder eingepresst werden Expired DE718436C (de)

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