DE716653C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen

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DE716653C
DE716653C DET46418D DET0046418D DE716653C DE 716653 C DE716653 C DE 716653C DE T46418 D DET46418 D DE T46418D DE T0046418 D DET0046418 D DE T0046418D DE 716653 C DE716653 C DE 716653C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
switching means
feedback
circuit
transmitter
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Expired
Application number
DET46418D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Martin Hebel
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Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Filing date
Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schgltungsanordnung für-Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen, welche durch zweiadrige, induktiv gekuppelte Verbindungsleitungen miteinander verbunden sind. -In den bekannten Anordnungen dieser Art sind den überträgern an den beiden 1-Enden jeder Verbindungsleitung Sclualtmittel zugeordnet, welche auf - der Amtsseite der t"bertragungen sämtliche in einer Richtung verlaufende Steuervorgänge stets über eine Sprechader und sämtliche in der entgegengesetzten Richtung verlaufendeRückrneldungen über die andere Sprechader übertragen.
  • In Fernsprechanlagen finit mehreren Vermittlungsstellen muß Vorsorge getroffen werdet, dafä eine Belegung des Übertragers an dem abgehenden Ende einer Verbindungsleitung so lange verhindert ist, als die mit dem Übertrager an dem ankommenden Ende der Verbindungsleitung verbundenen Wähler für eine neue Verbindungsherstellung nicht benutzbar sind. Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß die an eine Sprechader angeschlossenen Rückmeldeschaltmittel des Übertragers an dem ankommenden Ende einer Verbindungsleitung unter dem Einfluß eines von den Wählern dieser Vermittlungsstelle nach Beendigung der Verbindung geschlossenen Rüdkineldestronikreises einen Wechselstromstoß über die Verbindungsleitung senden, welcher Schaltmittel des Übertragers an dein abgehenden Ende der Verbindungsleitung veranlaßt, den Belegstromkreis dieses übertragers zu unterbrechen, und daß; die Rückmeldescha.ltmittel bei Unterbrechung des Rüekmeldestr orrikreises, die von den Wählern vorgenommen wird, sobald sie für eine neue Verbindung wieder benutzbar sind, einen weiteren Wechselstromstoß; senden, der die Schaltmittel des Übertragers an dem abgehenden Ende der Verbindungsleitung zur Wiederschließung des Belegstromkreises beeinflußt.
  • Es ist an sich bekannt, für die Rückübertragung des Melde- und Einhängezustandes des gerufenen Teilnehmers in der ankommenden Übertragung Rückneldeschaltmittel vorzusehen, die für jede Zustandsänderung einen kurzen- Wecliselstromisnptils zur abgehenden Cbertragung aussenden, von der dieser Rückmeldeimpuls zur Steuerung eines Signals, z. B. einer Schlußzeichenlampe, ausgewertet wird. Für die Sperrung wurde jedoch bei bekannten Anordnungen Dauerwechselstrom verwendet, der während der ganzen Zeitspanne der Sperrung eingeschaltet blieb-. Demgegenüber wird -bei der Anordnung nach der Erfindung 1 In dein= Lc1itungswähler nimmt das Relais ; =1 die Sperrung durch einen kurzen it`.echsc#L- I diese über die a -Ader .eintreffenden Nummernstromstoß eingeleitet und durch einen weiteren stromstölic- auf und bewirkt in bekannter, Wechselstromstoß wieder aufgehoben. Hic-r- a nicht nähr dargestellter Weise die, Einsteldurch wird eine lange Zeit andauernde 1=.t = { hing des Leitungswählers.
  • lasturig der Wechselstromquellc vermieduli.- j . s@Sobald auf Grund des im Anschlul;t an di(1 und es können keine störenden Rückwitkuii-@--11-instellung und die Prüfuri` selbsttäti- er gen auf benachbarte Leitungen eintreten, wie 1 folgten Anrufes der Teilnehmer sich durch sie leicht bei einer lang andauernden Wechsel- Ab liängcn seines Hörers meldet, spricht das Stromsendung auftreten. Relais ; 1' an und schlief=t seinen Kontakt 3.1'.
  • Ein AusführungsbeispicI--der Ertiildiiilg ist -Hierdurch wird di<:..b -Ader der Sprechleitung in der Zeichnung dargestellt. welche Schema- für die Dauer des Aushängen-, an Spannung tisch die grundsätzliche Ausbildung eines 2tb- l gelt-gt und im ankommendenbertrager l: gehenden und eines ankommenden Übertragers das Relais l( über seine Wicklung I erregt. veranschaulicht. Bei Belegung. des abgehen- Das Relais.' schlieft mittels seines Konden f@"bertragers (*'l wird über die Hilfsader taktcs lti einen Stromkreis über seine eigene das Relais i C erregt. Der Kontakt i c, I-faltewiclzlung I( Ii. Dieser Stromkreis ver-Schlieht -den Stromkreis- für ein im Anzug läuft über ein an- und abfallverzögertes Re:-verzögertes Relais i U, der Kontakt i c, den lais L. Der Kontakt k., schließt für die Dauer Stromkreis für das Senderelais i S, während der Anzugsverzögerung des _ Relais L der, der Kontakt i c.; die Aufrechterhaltung der Stromkreis für das Senderelais 2S, welches Erregung des Relais i C sicherstellt. Re-- mittels der Kontakte 2_s,. und :@s;;-I Wechsel -lais i S spricht an und legt für die durch die Stromquelle 2 Q an die Verbindungsleitung aii-Anzugsverzögerung des Relais i U gegeben"- schaltet. Sobald das Relais L anspricht, wird Geit über seine Kontakte i s, und i s! die der Stromkreis für das Relais 2S mittels Wechselstromquelle i Q an die V.erbind-ungs- des Kontaiztes l1 unterbrochen und damit die leiturig. Sobald das Relais i (% anzieht, wird I Wechselstromsendung beendet. Derhontaktl-> rin dein Kontakt i ul der Stroinhreis des Re schließt die: I-Ialtewicklung I(II des Relais l@ lais i S unterbrochen. Der über die Verbin- kurz. Die Erregung des Relais lt wird jedoch dungsleitung hierbei gesandte Wechselstrom- über seine Wicklung K I aufrechterhalten. stoß beeinffußt in dem ankommenden Über- welche nach öffnen des Kontaktes i.. über _ de i: trager ty. das Relais a F', welches mit seinem eigenen Kontakt j°; an die lr-i.eitung-aügc-Kontakt 2 e ein Hilfsrelais 2.-1 erregt. Das schaltet und hierdurch unter dem Einflul,-cle:= Relais a @; erregt finit seinem liontalct a (r.; ein @iontahteS ; y bleibt.
  • Verzögerungsrelais a V und schließt mit seinem Im ankommenden Übertrager wird durch Kontakt 2 a:> den Stromkreis für das Be- den -(-inpfangenen Wechselstromstöli das Rrlegungsrelais ;: C, welches mittels des Kontak- lais i E erregt, welches mit seinem Kontakt;-rt tes 2 cl einen eigenen Haltestromkreis schlieft. den ,5tromkrcis für ein Relais i Y scbli:ü(.',i Durch, Kontakt s c. wird der Kurzschluß für -, Widersuind, i e, i xi, i Y. i ein Relais 1f .aufgehoben, welches anspricht In diesem - Stromkreis wird das Relais i. 1' und mit seinem Kontakt lt., einen Kurzselilut" erregt, Glas mittels seines Konta(tes ij., di.cfü:- das Relais 2C vorbereitet. Durch Kon- Erregung des Relais i X. vorbereitet. Sebald talkt 2 c;; des Relais 2 (.' wird das Bek,gunga- am Endc des über die @'erbindtin.gslcittinr relais 3 C des nachfolgenden Wählers, im Bei- gesandten Wecliselstromstof-es das. Relais i h t spiel ein Leitungswähler, erregt. Durch den abfällt, wird folgender Stromkreis lescbIns-Kont.äkt 2 c1 ist ferner der Erregungsstrom- sen: kreis für ein Relais a U geschlossen worden, --_, Widerstand, ie jyRtihesc-ite , i .t-', i t,._.., «-elches niit seinem Kontakt 2 1i, die Strom- i X, i sv, Stoßweitergabe vorbereitet. In diesem Stromkreis wird Relais i X er-Die von der am abgehenden Ende der Ver- regt. Dur mit i.'bergang jtistiertc Kontakt i -x, Bindungsleitung angeordnete Vermittlungs- schaltet den Haltestromkreis = für das Restelle ausgesandten Stromstöße verlaufen über lais i Y um, so daß er in Abhängigkeit von die a -Ader und beeinflussen das Relais i. A der Rithesei.tte des Kontaktes ic° stellt. 1)f1 des r:i.31f-henden Übertragers. Mittels des Kontakt i x, schließt den 1laltestroiiil#zrcis für Kontaktes i a, wird für die Dauer jedes Strom- das Rch.is i X. Das Relais i Y bleibt somit Stoßes da:. Senderelais i S erregt. welches auch weitrrhin erregt lind legt mittels seines Wechselstrom an- die Leitung legt. Im an- Kontaktes i t', die zu dem v orliergehendc n kommenden Übertrager werden diese Wechsel- Wlililcr führende b-Ader rin Spannung.
  • Stromstöße von dem Relais a E aufgenommen lläiigt der gcwüinschte Teilnehmer ein, und von dem Hilfsrelais .1 mittels des Ison- dann kommt das Relais- , Y zum _@lifallei,. und ta:;t:s 2 ati über die a .Ader weitergegeben. , die b-Ad;-@r des Leitungswählers ,-,-ird spannüngslos: Auch das Relais h des ankommenden Übertragers 0, fällt ab, und schlicf't mittels des Kontaktes h2 den Stromkreis für das Senderelais a S: - Gleichzeitig unterbricht der Käntakt hl den- Stromkreis des Relais L, so däß dieses verzögert abfällt und schließlich mittels=seines Kontaktes[,. den Stromkreis für -Relais 2 S wieder unterbricht. Für die Dauer =der Erregung- des Relais a S- wird wieder ein W echselstrorns-toß-;auf die Verbindungsleitung gestiddt: Im :anhornniendien Übertrager wird durch diesen Wechselstromstoß das R,.eW#s i E erregt. Beim Umlegen des Kontaktes ie wird der Haltestromkreis für Relais i Y unterbrochen, eährend zunächst noch ein Haltestromkreis für, Relais i X geschlossen .wird @, Widerstand, i-e (Arbeinseite i, i x.t (Arbeitsseite-j, i V;- i s.3,'+.
  • Sobald am Ende des- Wechselstromstoßes das Relais -i E seinen Anker zurücklegt, kommt auch das Relais i X zum Abfall. Durch den Abfall des Relais i Y wird die zu dem vörhergehendeii - -Wähler führende -b-Ader wieder spannungslos: - Mit« den Abfallen von Relais i X ist die -aus den -Relais i X und i Y gebildete Schalteinrichtung wieder in die Rüheläge@ zurückgestellt. '- -Sobald auch der anrufende Teilnehmer einhängt, wird in bekannter-Weise das Relais i C stromlos. An dem Kontakt i ci vvird-der Stromkreis für -das Relais U unterbrochen und an denn Korntakt i c2 der Stromkreis.fürdäs Senderelais i S füi- -die- Dauer der -=Abfallzeit des Relais i -U beschlössen. - Das `Relais i S sendet einen längeren -Wechselstromstoß über die Verbindungsleitung, der eil- ankommenden Cfbertrager von dem Relais 2 E aufgenomiiien wirrt. Das -von -dein Relais-2#i5 abhängige Hilfsrelais a :41- schließt mittels seines Isäntäktes 2-e. das Relais-2_ C 'kurz; so daß dieses abfällt. Das" Relais H bleibt' während dieser Zeit gehalten und verhindert eine sofortige Neuerregung - des Relais 2 C.
  • Nach -dem -Abfalleis des Relais 2 C unterbricht der Kontakt z c.# den Stronzkreis des Relais 3 C, des Leitungswählers, so daß der Leitungswähler äüsgeläst iiird. Beim Abfall des Relais 3 C legt -der Kontakt 3c -die bAder des I-.eitungswähfers Übe r einen Kopfkontakt kt, des Leitungswählers an -Spannung; In den- @inkoniinenden Übertrager spricht wieder Relais l( an, welches Relais L -einschaltet und hierdurch das Senderelais 2 S zur Aussendung eifies `Wechselstromstoßes beeinflußt. Im abgehenden Übertrager wird in der bereits beschriebenen. Weise durch ' diesen Wechselstronrstoß: das - Relais i Y- gebracht, welches mit seinem Kbntä'kt i y, den BeINegungsstromkreis des Relais i .C 'unterbricht und somit eine Belegung- des abgehenden übertragers verhindert: Sobald der Leitungswähler seine Ruhelage erreicht hat, öffnet der Kopfkontakt I " und macht. die b-Ader spannungslos. Im ankommenden Übertrager 02 fällen in der beschriebenen Weise die Relais h und L .nacheinander ab und- beeinflussen das Senderelais 2 S zur Aussendung eines. Wechselstrom-! Stoßes. lm abgehenden Übertrager ü1 'kommen beire- Empfang dieses Wechselstromstoßes die Relais i X und i Y zum. Abfall. Nunmühr -kann der abgehende- Übertrager neu belegt werden.
  • Sollte. der anrufende Teilnehmer . an erster Stelle- seinen -Hörer -einhängen, -dann wird der- Auslösestrornstoß vom abgehenden üb.ertrager zum artkommenden übertragerineinem Augenblick gesendet, da zur Kennzeichnung :des Aushängens des gerufenen Teilnehmers das Relais 3 Y des Leitungswählers und abhängig hiervon die Relais I( und L des ankommenden Übertragers und die Relais i Y und i X des abgehenden Cbertragers erregt sind.' -Uni für - die Über tragurig des Schaltkriteriums der rückwärtigen Sperrung eineindeutiges Zusammenarbeiten der Schalteinrichtungen I(, L -und i X" i Y in gleicher Phase sicherzustellen, werden zwangsläufig beide Schältein.richtungen in die Ruhelage zurückgestellt: " Der Kontakt i s;, unterbricht ini abgehenden Übertrager die Stromkreise der Relais i -X -und i Y.- Im ankommenden Überträger wird durch den Kontakt 2 v des in Abhängigkeit von dein Hilfsrelais 2 A erregten Relais 2 V die b -Ader unterbrochen und hierdurch die Relais I@ und L zurückgestellt.
  • Diese zwangsläufige Gleichstellung der-Einrichtungenl(, L und i X, i Y bei Übertragung eines- Wechselstromstoßes in Richtung vom abgehenden zum -ankommenden Übertrager ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die übermittlung von Wechselstromstößen in verschiedenen ' Richtungen über die- Verbindungsieäungen zufällig zeitlich Durch die zwangsläufige Gleichstellung wird erreicht; dä,ß nach Übertragung der Wechselstromstöße in Richtung des Verbindungsaufbaues die Rückmeldungen in richtiger Form durchgegeben. -werden.
  • In gleicher Weise wie bei den beschriebeiien Schaltvorgängen kann bei Belegweg der @':erbin duügsleitung seitens besonderer Dienst= stellen, wie beispielsweise eines Fernplatzes; die Übertragung der einzelnen Schaltkritetien erfolgen. Die für das unterschiedliche Arbeiten des Leitungswählers erforderliche Um= Wertung kann in bekannter, nicht dargestellter Weise durch Aussendung eines von dem üblichen Belegungsstr omstoß abweichenden Belegungsstromstoßes vorgenommen werden. Die während einer Verbindung von der Fernb:eanmtin vorzunehmeiden Schaltmaßnahmen -werden dann Zehenfalls wie die Nummernstroinstoßgabe über die a-Ader übertragen und im ankommenden Übertrager Ü. über die @a-Ader weitergegeben. Für die Einschaltung :eines Nachrufes bmv. für die Rufschaltung auf eine besetzte Leitung und sonstige Vorgänge ist hierbei lediglich die Übermittlung des Wechselstromstoßes :erforderlich. Ebenso werden die von dem Leitungswähler gegebenen Rückmeldungen . sämtlich über die b -Ader zum ankommenden Übertrager Ü2 übertragen und von der Schalteinrichtung K, L umgewandelt. Die Schalteinrichtung i X, i Y des abgehenden Übertragers ü, gibt dann diese Schaltkriterien nach ihrer Zuriclcrvandlung Über die b -Ader an die besondere Dienststelle weiter.
  • Wie ersichtlich. ist die Schalteinrichtung h, L so ausgebildet, da.ß sie bei ihrer Betätigu:ng stets einen Wechselstromstoß bestimmter Länge zur Aussendung bringt. Hierbei ist das richtige .ansprechen der Schalteinrichtung auch bei kurzen Beeinflussun ge:n sichergestellt. Durch Einschalten der Wicklung I( II wird die Erregung des L-Relais auch bei kurzen Stromschließungen auf der b-Ader sichergestellt. Die Anschaltung der Wicklung h I des Relais l( über einen Ruhekontakt des Relais L und einen eigenen Arbeitskontakt verhindert eine erneute Erregung des abgefallenen Relais 1( vor Abfall des Relais L, so daß die zeitliche Folge der beiden Relais stets gewährleistet ist.
  • In Fig. a ist .eine weitere Ausführungsform der Schalteinrichtung i X, i Y des ankommenden Übertragers dargestellt, die sich lediglich durch die Hinzufügung :eines zusätzlichen anzugverzägerten Relais i W unterscheidet, das zwangsläufig bei seinem Ansprechen die Stromkreise der Relais i X und i Y unterbricht. Bei :bzvendung dieser Schaltung wird das Relais L des ankommenden Übertragers derart bemessen, daß seine Abfallver7ögerung größer als seine Anzugsverzägerung ist. Beim Abfallen der Relais K und L, d. h. am Ende eines über die b-Ader übertragenen Schaltvorganges, wird somit stets ein längerer Wechselstromstoß über die Verhindungsleitung gesendet, der durch die Erregung des Relais i W im abgehenden Übertrager zwangsläufig auch bei einer etwaigen- Fehleinstellung der Relais i X und i Y (Aurertrittfallen)) diese Relais in die Ruhelage zurückstellt. Auch bei Verwendung der Übertragungseinrichtung für rückwärtige Sperrung wird durch die Relais I( und L ein langer und ein kurzer Stromstoß übertragen, und zwar ein langer Stromstoß zur Einleitung der Sperrung, ein kurzer zur Aufhebung, rund dadurch läßt sich der Sperrstromstoß, welcher die Sperrung einleitet, durch seine Zeitabstufung von einem Belegstromstoß der Gegenrichtung bei Wechselverkehr unterscheiden.
  • Wie aus dein dargestellten Ausführtutgsbeispiel ersichtlich, können die in den lokalen Stromkreisen der einzelnen Vermittlungsstellen getrennt nach ihren Richtungen über de einzelnen Sprechadern übertragenen Schaltvorgänge je durch Ströme unter sich gleicher Richtung bewirkt werden. Es sind somit keine Schaltmittel erforderlich, um -unterschiedliche Potentialbelegungen der Sprechleitungen zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung tür Ferr sprechanlagen mit Wählerbetrieb uridmeh regen bei welcher au der Amtsseite der Übertragungen der in duktiv gekuppelten Verbindungsleitungei sämtliche in einer Richtung verlauf.endet Steuervorgänge stets über eine Sprech ader und sämtliche in der entgegengesetz ten Richtung übertragenen Rückmeldun gen über die andere Sprechader übertra gen werden. dadurch gekennzeichnet, daf die an eine Sprechader angeschlossener Rückmeldeschaltmittel (K, Lt des übertragers an dem ankommenden Ende einet Verbindungsleitung unter dem Einfluf eines von den Wählern ((LIIV t dieser Vermittlungsstelle nach Beendigung der Verbindung geschlossenen Rückmeldestromkreises einen Wechselstromstoß über die Verbindungsleitung senden, welcher Schaltmittel (i Y i des Übertragers am abgehenden Ende der Verbindungsleitung veranlaßt, den Belegstromkreis (c j dieses Übertragers zu unterbrechen, und daß die Rückmeldeschaltmittel (h', L.) bei CTiterbrechung des Rückmeldestromkreises, die von den Wählern (LWG vorgenommen wird, sobald sie für .eine neue Verbindung wieder benutzbar sind. einen weiteren Wechselstromstoß aussenden, der die Schaltmittel (i Y) des Übertragers an dem abgehenden Ende der Verbindungsleitung zur Wiederschließung des Belegstromkreises beeinflußt. z. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßdas Rückmeldeschaltmittel (i Y i des Leber tragers (0i) .aal dem abgehenden Ende der Verbindungsleitung (VL i in an sich bekannter Weise bei seiner Erregung einen Ruhekontakt (i y1 i in dem Belegungsstromkreis (c ) dieses 1bertragers öffnet. der während der Belegung des Cbertragers durch einen Arbeitskontakt (i (,-:") eines Belegungsrelais (i C i überbrückt ist. ,;. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rüekmeldeschaltmittel (i Y) des Übertragers an dem abgehenden Ende der Verbindungsleitung bei seiner Erregung .neben der Unterbrechung des Belegstromkreises einen Rückmeldestromkreis über eine Sprechader der Sprechleitung der Vermittlungsstelle schließt. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückmeldeschalimitbel (I(, i Y) der Ghertrager (Ü2, Ül) an beiden Enden der Verbin$ungleitung (VL) die Rückmeldungen beim Aushängen und Einhängen des gerufenen Teilnehmers üi gleicher Weise übertragen -wie die Rückmeldungen zur Sperrung und zur Freigabe des übertragrners (0i) am abgehenden Ende der Verbindungsleitung. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und g, dadurch gekennzeichnet, daß in den Übertragern (Ü1, Ü2) an den beiden Enden der Verbindungsleitung (VZ) Schaltmittel (i S, 2 V) vorgesehen !sind, welche bei übertragung von Stromstößen in der Richtung vom abgehenden zum ankommenden Ende der Verbindungsleitung die in beiden Übertragern vorgesehenen Rückineldeschaltmittel (i Y, i X, I(, L) zwangsläufig in die Ruhelage zurückstellen. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem übertrager (Ü2) an dem ankoanmenden Ende der Verbindungsleitung (VL) ,eine Betätigungswicklung (I( I) des Rückmeldeschaltmittels (I() über einen Ruhekontakt (l3) seines verzögert arbeitenden Hilfsrelais (L) an die den Rückineldestromkreis führende Sprechader (b) angeschlossen ist, dem sein eigener Arbeitskontakt (h3) parallel geschaltet ist, während eine Haltewicklung (I(II) dieses Rückmeldeschaltmittels durch einen Kontakt (i#.) des Hilfsrelais kurzgeschlö@!#sien werden kann, und daß Wechselkontakte (h2, 1i) des Rückmeldeschaltmittels (I() und dessen Hilfsrelais (L) derart in dien Stromkreis des Wechselstromsenderelais (2S) eingeschaltet sind, daß bei jeder Betätigung des - Rückmeldeschaltmittiels (I() und der dabei veranlaßten Betätigung des Hilfsrelais (L) der Stromkreis des Senderelais (2S) für die Dauer der Arbeitsverzögerung des Hilfsrelais geschlossen wird. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückmeldeschaltmittel (i Y) des übertragers (Ü1) am abgehenden Ende der Verbindungsleitung nach seiner Erregung durch einen über die Verbindungsleitung empfangenen Wechs°lstr omstoß sich unter Erregung eines Hilfsrelais (i X) selbst hält, welches bei Empfang eines weiteren Wechselstromstoßes. über die Verbindungsleitung , den Abfall des Rückmeldeschaltmittels (i Y) sicherstellt. ä. Schaltungsanordnung nach Anspruch i wid 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückmeldeschaltmittel (I(, L) des Übertragers (Ü2) an dem ankommenden Ende der Verbindungsleitung in der einen Ar beitsstelluhg :einen kurzen und in der anderen Arbeitsstellung einen langen Wechselstromstoß zur Aussendung bringen und daß ein Schaltmittel ( i W) des übertragers (ü,; an dem abgehenden Ende der Verbindungsleitung bei Empfang des langen W echselstrornstoßes die Rückmeldeschaltmittel (i Y, i X) dieses Übertragers zwangsläufig in dieselbe Arbeitsstellung überführen, in der sich die Rückmeldeschaltmittel des anderen übertragers befinden.
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