DE722608C - Einrichtung zum Traegerfrequenzverkehr mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Einrichtung zum Traegerfrequenzverkehr mit Waehlerbetrieb

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DE722608C
DE722608C DEA86453D DEA0086453D DE722608C DE 722608 C DE722608 C DE 722608C DE A86453 D DEA86453 D DE A86453D DE A0086453 D DEA0086453 D DE A0086453D DE 722608 C DE722608 C DE 722608C
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DE
Germany
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station
arrangement according
audio frequency
connection
frequency
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Expired
Application number
DEA86453D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Klaus Peter Schweimer
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE722608C publication Critical patent/DE722608C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/14Arrangements providing for calling or supervisory signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Trägerfrequenzverkehr mit Wählerbetrieb Die Erfindung gibt eine neue Einrichtung für den Hochfrequenzverkehr mit Wählerbetrieb an. Im allgemeinen ierfolgte bisher beim Hochfrequenzverkehr die Bielregung einer Verbindung, die Auswahl und die Beendigung einer Verbindung durch Tastung des Trägerfrequenzstromes selbst. Bei Beginn der Verbindung wurde der Trägerstrom eingeschaltet und belegte damit die Verbindung. Zur übertragung der Wahlimpulse wurde der Trägerstrom impulsmäßig getastet und nach Beendigung der Verbindung wurde durch Abschaltung des Trägerstromes das Schlußzeichen gegeben. Diese Anordnung ist jedoch nur anwendbar, wenn der Trägerstrom nicht noch gleichzeitig für andere Zwecke verwendet wird. Dagegen ist eine Ausschaltung des Trägerstromes und eine Tastung nicht möglich, wenn der Trägerstrom. gleichzeitig zur Übertragung weiterer Nachrichten dient. In diesem Fall wurde bisher die Tonfrequenzwahl angewendet, bei der die Belegung, die Wahl und die Beendigung einer Verbindung durch einfache Tonfrequenzirnpulsie :erfolgte, deren FrequenDen im Sprachband liegen. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß diese Impulse gerade bei der Hochfrequenzübertragung und besonders - bei der Hochfrequenzübertragung über Starkstromleitungen leicht gestört werden können. Einerseits können diese einzielnen Impulse durch Störströme vorgetäuscht werden und führen zur vorzeitigen Auslösung bzw. zur unnötigen Belegung einer Verbindung; andererseits können diese Impulse durch Übersteuerung der Empfänger nicht aufgenommen werden, so daß die Belegung bzw. dies Auslösung einer Verbindung unterbleibt.
  • Es ist nun bereits eine Anordnung bekanntgeworden, durch die ein Teilder ob,engenannten Nachteile behoben werden kann. Bei dieser Anordnung wird die Einschaltung eines im Sprachband liegenden Tonfrequenzstromes als Kriterium für die Belegung benutzt. Die Aussendung der Rufstromzeichen bzw. der Wählimpulse erfolgt dabei in Gestalt von Unterbrechungen dieses Tonfrequenzstromes. Nach Verbindungsherstellung muß jedoch der Tonfrequenzstrom abgeschaltet werden, da er ja das Gespräch stören würde. Nach Gesprächsschluß dient seine Wiedereinschaltung als Auslösekriterium. Durch die Anordnung wird zwar erreicht, daß eine Fehlbellegung der Anlage oder eine Verfälschung der Wahlimpulse weitgehend vermieden wird; dagegen kann während der Dauer des Gesprächszustanden durch Störimpulse das Auslösekriterium vorgetäuscht und dadurch die Verbindung vorzeitig zur Auslösung gebracht werden. Ganz abgesehen davon, macht die mehrfache Ein- und Ausschaltung der Tonfrequenz zu verschiedenen Zeiten während einer Verbindung sowie die Verwendung der gleichen Kriterien für verschiedene Aufgabeneinekomplizierte und umfangreiche Schaltungsanordnung erforderlich.
  • Diese Nachteile der verschiedenen bekannten Einrichtungen werden dadurch vermieden, daß bei Anordnungen, bei denen für die Belegung, die Wahl sowie die Auslösung einer Telephoniever bindung ebenfalls Tonfrequenzströme verwendet werden, diese Tonfrequenzströme erfindungsgemäß während der ganzen Dauer einer Verbindung eingeschaltet sind und, um Störungen eines Gespräches zu verhindern, dem Sprachband unterlagert "verdien. Dadurch erhält man wegen der geringeren Bandbreite des Rufempfangsfilters noch eine größere Betriebssicherheit, als sie bei Hochfrequenzverbindungen mit Trägertastung vorhanden ist, so daß unnötige Belegungen oder Fehlauslösungen durch Störimpulse weitgehend vermieden werden, und kann trotzdem die Trägerströme mehrfach ausnutzen, wie es bei den Anlagen häufig notwendig ist. Dadurch, daß im wesentlichen nur die Tastung des Trägerstromes durch die Tastung eines Tonfr equenzstr omes ersetzt zu werden braucht, kann man auch die bisher für Trägertastung verwendeten Relaisschaltungen ohne größere Änderungen beibehalten, da nur die vers.chledenen Empfangsrelais statt vom Trägerstrom selbst vom Tonfrequenzstrom abhängig gemacht werden und ebenso die Sen@derelaisstatt des Trägerstromes einen Tonfrequenzsxrom tasten.
  • Die Wirkungsweise einer solchen Anordnung, die außer für Hochfrequenztelephonie naturgemäß äuch für Hochfrequenztelegraphie und für andere Trägerstromnachrichtenüb:ertragungen verwendbar ist, bei denen :eine Auswahl und eine Belegung der Verbindung notwendig ist, sei an Hand der Zeichnung beschrieben. In Abb. i ist schematisch eine Trägerstromanlage mit Wählerbetrieb dargestellt, and in Abb. 2 ist der Verlauf der Tonfrequenzströme während einer Verbindung gezeigt.
  • Die Abb. i zeigt eine Trägerfrequenzanlage, von der fünf Stationen A bis E dargestellt sind. Davon gehören die StationenA bis D zu einem Sprechbezirk, d. h. sie vertuenden zum Untereinanderverkehr die gleichen Trägerwellen, während die Station E zu einem zweiten Sprechbezirk gehört und über Niederfrequenzleitungen mit der StationD verbunden ist. In der Station A ist der Apparat des angeschlossenen Teilnehmers T1 dargestellt, und in der Station D ist außer der Station B' noch eine automatische Niederfrequenzvermittlungseinrichtung Au mit einem Teilnehmer T. angeschlossen. Die Stationen B und C können z. B. Verstärkerstatio.nen sein, an die ebenfalls Teilnehmer T3 bztv. Tj. angeschlossen sind, die durch Modulation der lediglich von A und von D ausgesandten Trägerströme mit den übrigen Teilnehmern in Verkehr treten können. Damit die Teilnehmer der Verstärker B und C jederzeit ein Gespräch beginnen können, ist es notwendig, daß die Trägerströme ständig auf der Leitung liegen, so daß eine Belegung der Verbindung durch Einschaltung der Trägerströme nicht mehr möglich ist. Andererseits ist diese Art der Belegung auch vorteilhaft, wenn die Stationen B und C normale Stationen mit Sender und Empfänger sind, bei denen jedoch der Trägerstrom nicht mitausgesandt wird.
  • Der Verlauf einer Verbindung zwischen zwei Teilnehmern bei der Anordnung der Erfindung sei an Hand der Abb. a beschrieben. Es wird z. B. ein Gespräch zwischen dem Teilnehmer T1 der Station A und dem Teilnehmer T. der Station D geführt. Der Teilnehmer T1 hebt zur Zeit il seinen Hörer ab und schaltet damit die Tonfrequenz ein, die zunächst sämtliche Stationen B, C, D belegt, so daß diese Stationen keine Verbindung mehr einl°iten können. Durch Betätigung der Nummernscheibe sendet der Teilnehmer eine entsprechende Anzahl von Wahlimpulsen aus, mit denen die Tonfrequenz getastet wird. Diese Impulse werden in allen Stationen aufgenommen und betätigen die Wähler in diesen Stationen. Durch sie wird der Wähler der Station D auf den Schritt eingestellt, der zum AutomatenAu führt. Durch eine weitere Impulsreihe werden die Wähler des Automaten auf die Kontakte des Teilnehme rs T. eingestellt, so daß dieser Teilnehmer gerufen wird. Die Übermittlung des Rufes kann auch dem rufenden Teilnehmer T1 durch übertragung von Rufrückmeldezeichen mitgeteilt werden. Hebt der gerufene Teilnehmer T.. seinen Hörer zur Zeit T3 ab, so sendet er seinerseits ebenfalls einen Tonfrequenzstrom aus. Die beiden von A und von D ausgesandten Tonfrequenzströme werden nun während der Dauer der Verbindung übertragen. Legt nach Beendigung des Gespräches einer der Teilnehmer, z. B. der Teilnehmer T1. zur Zeit 1i seinen Hörer auf, so wird damit auch die von ihm ausgesandte Tonfrequenz abgeschaltet. Die Abschaltung der Tonfrequenz ist das Zeichen dafür, daß der eine Teilnehmer sein Gespräch beendet hat. Die Verbindung kann nun .entweder so@ lange aufrechterhalten werden, bis auch der zweite Teilnehmer seinen Hörer auflegt, also z. B. bis zur Zeit ts, oder die Abschaltung der einen Tonfrequenz kann in der anderen Station die Abschaltung des Teilnehmers T2 herbeiführen, :so daß kurz danach, zur Zeit t5, auch die Tonfrequenz der Station D abgeschaltet wird. Nach Fortfall beider Tonfrequenzen hört auch die Belegung der anderen Stationen B und C auf, so daß ein neues Gespräch geführt werden kann. Ebenso wie eine Verbindung mit dem Teilnehmer T2 über den Automaten :erfolgt, kann auch eine Verbindung mit der Station E und über diese mit dem anderen Sprechbezirk hergestellt werden. Dadurch, daß während der ganzen Dauer der Verbindung ein Belegungskriterium übertragen wird, besteht eine weitgehende Sicherheit, daß kurze Störimpulse oder kurzzeitige Übersteuerungen äes Empfängers nicht zur falschen Belegung oder zur falschen Auslösung einer Verbindung führen.
  • Um die bei einer bestimmten Sendeleistung mögliche Übertragungsleistung für die Sprachfrequenzen nicht zu stark herabzusetzen, genügt es im allgemeinen für die Belegungstonfrequenz, einen Modulätionsgrad bis zu 2oojo vorzusehen. Da jedoch bei Beginn eines Gespräches Sprachfrequenzen noch nicht mitübertragen werden, kann zunächst für die Belegung einer Verbindung der Modulationsgrad wesentlich höher gewählt werden, so daß auch hierdurch die Sicherheit gegen Fehlbelegungen vergrößert wird. Dieser Modulationsgrad wird dann zweckmäßig nach erfolgter Übertragung der Wahlimpulse auf den kleineren Wert herabgesetzt, so daß der Stromim Empfangsrelais noch den Haltewert des Relais übersteigt.' Außerdem können die Rufempfänger in der Ruhestellung unempfindlicher eingestellt werden. Entsprechend der Verringerung des Modulationsgrades kann man nach Übertragung der Wahlimpulse die Empfindlichkeit der Rufempfänger heraufsetzen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung" zum Trägerfrequenzverkehr mit Wählerbetrieb, bei :dem die Herstellung einer Telephonieverbindung mit Tonfrequenzströmen erfolgt, insbesondere für ,den Verkehr auf Starkstromleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Tonfrequenzströme für die gesamte Verbindungsdauer eingeschaltet und denn Sprachband unterlagert sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegung der zu dem Trägerfrequenzbezirk gehörenden Stationen sowie die Wahl der gewünschten Station in bekannter Weise durch Einschaltung des Tonfrequenzstromes und impulsweise, Unterbrechung desselben erfolgt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an die Aussendung der Rufzeichen zum gewählten Teilnehmer eine im Sprachband liegende Rufrückmeldung an dieanrunende Station zurückgesandt wird. q..
  4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, daduYCh gekennzeichnet, daß die gerufene Station nach Abheben des Hörers durch den angerufenen Teilnehmer ebenfalls einen dem Sprachband unterlagerten Tonfrequenzstrom aussendet.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der während der Verbindung übertragene Tonfrequenzstrom in jeder Station abgeschaltet wird, wenn der Teilnehmer dieser Station seinen Hörer auflegt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortfall der einen Tonfrequenz die Abschaltung des anderen am Gespräch beteiligten Teilnehmers bewirkt und seine Station in die Ruhelage bringt.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach Fortfall beider Tonfrequenzen auch die Belegung für .die an der Verbindung nicht beteiligten Stationen aufgehoben wird. B. Anordnung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß :der Trägerstrom der ,anrufenden Station während der Belegung der Verbindung und während der Wahl stärker mit dem Tonfrequenzstroim moduliert wird als während der Nachrichtenübertragung. g. Anordnung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß :die Tonfrequenzempfänger .der Stationen nach erfolgter Belegung und Wahl empfindlicher eingestellt werden..
DEA86453D 1938-04-10 1938-04-10 Einrichtung zum Traegerfrequenzverkehr mit Waehlerbetrieb Expired DE722608C (de)

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