DE70914C - Sicherheitsvorrichtung an Zahnstangenwinden - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an Zahnstangenwinden

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DE70914C
DE70914C DENDAT70914D DE70914DA DE70914C DE 70914 C DE70914 C DE 70914C DE NDAT70914 D DENDAT70914 D DE NDAT70914D DE 70914D A DE70914D A DE 70914DA DE 70914 C DE70914 C DE 70914C
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Germany
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crank
worm
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axis
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DENDAT70914D
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f. CHRISTMANN in Bielefeld, Ehlentrupperweg 21
Publication of DE70914C publication Critical patent/DE70914C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/02Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads with racks actuated by pinions

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3S: Hebezeuge.
Zusatz zum Patente M 63950 vom 25. Februar 1892.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1893 ab. Längste Dauer: 24. Februar 1907.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten oberen Theil einer Zahnstangenwinde ist a die Kurbelachse mit dem Kurbelgetriebe und der auf derselben sitzenden Schnecke b. c ist die Mittelachse mit dem Mittelgetriebe und d die Zahnstangenachse mit ,dem Zahnstangengetriebe und dem durch. Sperrkegel i mit der Zahnstangenachse gekuppelten Schneckenrad h. Das Heben der Last erfolgt durch die Zahnstange e. Mit f ist eine Schnecke bezeichnet, die in das Schneckenrad h eingreift, welches auf der Zahnstangenachse angebracht, mit dieser beim Ablassen der Last durch die Sperrklinken i gekuppelt, beim Aufwinden der Last jedoch lose auf derselben sitzt. Die mit dem Kurbelgetriebe durch ein Sperrrad ρ verbundene Schnecke b greift in das kleine Schneckenrad g, welches durch die Achse / die Schnecke f bewegt. Bei der Ausführung des Haupt-Patentes Nr. 63950 hat sich herausgestellt, dafs durch die Anordnung der gleichen Steiggeschwindigkeiten der Schnecke f und Zahnstange e die hierdurch eintretenden Reibungswiderstande, hervorgerufen durch kleine Ausführungsdifferenzen, nicht vermieden werden können. Um diese Reibungswiderstände nun zu umgehen, fafst die Schnecke f nicht direct in die Zahnstange, sondern in das beim Aufwinden der Last lose auf der Zahnstangenachse sitzende Schneckenrad h. Die zur Anwendung kommende Handkurbel m ist so construirt, dafs beim Aufwinden der. Last die Zahnstange durch die vier Vorgelegeräder in die Höhe gewunden wird, wobei die Schnecke b, das kleine Schneckenrad g, die Schnecke f und das grofse Schneckenrad h stillstehen. Beim Abwinden bezw.. beim Linksdrehen der Handkurbel m tritt jedoch die Schnecke b und damit auch das kleine Schneckenrad g mit der Schnecke f und das grofse Schneckenrad h in Thätigkeit, um die Last mit dem Schneckenbetrieb abzulassen oder beim Brechen eines Zahnrades oder der Handkurbel die Last sicher vor dem Herabfallen zu bewahren. Der Kurbelarm der zur Anwendung kommenden Handkurbel m ist aus zwei Theilen hergestellt , welche ziemlich in der Mitte des ganzen Kurbelarmes durch den Bolzen \ gelenkartig verbunden sind; der untere Theily des Kurbelarmes sitzt lose drehbar auf der Kurbelachse α. Es ist nun an der Kurbel my eine Sperrvorrichtung angebracht, welche beim Rechtsherumdrehen des Kurbelarmes das auf der Kurbelachse α festsitzende Sperrrad q mitnimmt und dabei das auf der Nabe der Schnecke b festgekeilte Sperrrad ρ freilä'fst und beim Linksherumdrehen des Kurbelarmes das letztgenannte Sperrrad ρ mitnimmt und das Sperrrad q freilä'fst. Diese Sperrvorrichtung besteht aus zwei auf einem gemeinschaftlichen Bolzen χ festsitzenden Sperrklinken ο und n. Der gemeinschaftliche Bolzen χ ist im unteren

Claims (1)

  1. Theil y des Kurbelarmes drehbar gelagert. Die Sperrklinke ο hat nach oben eine Verlängerung, welche, als Hebelarm wirkend, in einen radzahnartigen Ausschnitt . des oberen Kurbelarmtheiles eingreift. Dreht man nun den Kurbelgriff nach rechts herum, so wird die Sperrklinke ο in das Sperrrad q gedrückt, wobei Sperrklinke η gleichzeitig aus Sperrrad ρ ausgelöst wird. Dreht man den Kurbelgriff nach links herum, so wird ο aus q ausgelöst und η in die Zähne von ρ gedrückt. Bei ersteirer Drehungsrichtung der Handkurbel wird demnach q und mit demselben die Kurbelachse, α gedreht, bei der letzteren Drehungsrichtung wird dagegen ρ und mit demselben die Schnecke b in drehende Bewegung versetzt.
    Pate nt-Ans ρ ruch:
    Eine Abänderung der Sicherheitsvorrichtung für Zahnstangenwinden nach Patent Nr. 63950, darin bestehend, dafs die von der Kurbelachse α angetriebene Schnecke/ in ein auf der Zahnstangen - Getriebeachse d beim Aufwinden lose sitzendes, beim Abwinden durch Sperrklinken i mit der 'Zahnstangen - Getriebeachse gekuppeltes Schneckenrad h eingreift, um bei einem Zahnbruch der Vorgelegeräder die Last vor Stürzen zu schützen, in Verbindung mit einer Handkurbel m, welche mittelst zweier Sperrklinken 0 und η und zweier Sperrräder q und ρ beim Aufwinden der Last die Vorgelegeräder und beim Ablassen der Last die Schnecke f in Thätigkeit versetzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70914D Sicherheitsvorrichtung an Zahnstangenwinden Expired - Lifetime DE70914C (de)

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