DE705253C - Winde, insbesondere Kippwinde fuer Lastfahrzeuge - Google Patents

Winde, insbesondere Kippwinde fuer Lastfahrzeuge

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DE705253C
DE705253C DEA88262D DEA0088262D DE705253C DE 705253 C DE705253 C DE 705253C DE A88262 D DEA88262 D DE A88262D DE A0088262 D DEA0088262 D DE A0088262D DE 705253 C DE705253 C DE 705253C
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DE
Germany
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racks
winch
gear
toothed
pairs
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Expired
Application number
DEA88262D
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English (en)
Inventor
Otto Abel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
    • B60P1/12Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with toothed gears, wheels, or sectors; with links, cams and rollers, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. APRIL 1941
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JV£ 705253 KLASSE 63 c GRUPPE
A 88262 III63C
Otto Abel in Witten
ist als Erfinder genannt worden.
Erich Craemer in Bochum
Winde, insbesondere Kippwinde für Lastfahrzeuge
Zusatz zum Patent 704329
Patentiert im Deutschen Reich vom 11. Oktober 1938 an Das Hauptpatent hat angefangen am 1. April 1938 Patenterteilung bekanntgemacht am 20. März 1941
Die Erfindung betrifft eine Winde, welche aus mindestens zwei zueinander beweglichen Stützstangen besteht, die in der äußersten Stellung der Winde völlig oder teilweise hintereinander angeordnet sind. Winden dieser Art erfordern zu ihrer Betätigung besondere Wandergetriebe, welche die Verbindung zwischen den zueinander beweglichen Stangen und gleichzeitig auch die Führung für diese Stangen bilden.
Erfindungsgemäß werden Winden dieser Art im Aufbau und in ihrer Herstellung dadurch vereinfacht, daß die in einem ortsfesten, vorzugsweise drehbar angeordneten Getriebegehäuse verschiebbar geführten und mit der Antriebswelle gekuppelten unteren Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare die Führung für die oberen Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare bilden und daß am oberen Ende der unteren Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare ao Rollen bzw. Kettenräder und mit den oberen Zahnstangen in Eingriff stehende Zahnräder vorgesehen sind, welche mit einem am Getriebegehäuse befestigten Zugmittel (Seil, Kette) gekuppelt sind, so daß beim Verschieben der unteren Zahnstangen die Rollen bzw. Zahnräder gedreht und dadurch die oberen Zahnstangen gegenüber den unteren Zahnstangen verschoben werden. Wandergetriebe und damit vielteilige Übersetzungsgetriebe zwischen den relativ zueinander beweglichen Stützstangen sowie besondere Führungen für die oberen Stützstangen werden hierbei vermieden. Die Führungen für die unteren Zahn-
stangen werden durch ein verhältnismäßig kurzes, nicht verschiebbares Getriebegehäuse gebildet, die Führungen für die oberen Stangen werden dagegen durch die unteren Zahnstangen selbst gebildet. Da sich nun die unteren Zahnstangen bei der Betätigung des Getriebes in dem gegebenenfalls drehbar gelagerten Getriebegehäuse verschieben, bilden diese sozusagen eine nachrückende Führung ίο für die oberen Stangen. Der Antrieb der oberen Stangen wird in einfacher Weise durch ein offenes, mit einem Ende am Getriebegehäuse oder einem anderen ortsfesten Teil befestigtes Zugmittel (Seil oder Kette) gebildet, weiches mit dem freien Ende seiner Länge ein am Kopfende der unteren Zahnstange befindliches, mit der oberen Zahnstange kämmendes Ritzel bei der Verschiebung der unteren Zahnstange antreibt oder mit seinem freien Ende nach Umführung über eine am Kopfende der unteren Zahnstange befindliche Umlenkrolle mit dem unteren Ende der oberen Stange verbunden ist. Bei der letzten Antriebsart der oberen Stangen ergibt sich der »5 Vorteil, daß diese ohne jede Verzahnung, also als völlig glatte Stangen ausgebildet sein können und daß jegliche Zahnräder zwischen den relativ zueinander beweglichen Stützstangen vermieden werden. Zur Umlenkung des Zugmittels am Kopfende der unteren Zahnstange können einfache Umkehrrollen verwendet werden. Das Zugmittel selbst wird zweckmäßig aus einer an sich bekannten Galischen Lastkette gebildet.
Die Führung der oberen Stütz- bzw. Zahnstangen durch diü unteren Zahnstangen kann verschieden erfolgen. So kann man die untelen Zahnstangen als Holilprofile ausbilden, welche an der Außenseite die Verzahnung tragen und im Innern die Führung für die oberen Stangen bilden.
Eine zweckmäßig die Last gleichmäßig aufnehmende Winde erhält man, wenn die Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare symmetrisch zur Antriebsachse angeordnet sind. Bei Verwendung dieser Winde als Kippwinde von Fahrzeugen, z. B. Kraftwagen, Anhängern, wird dann die Autriebsachse gleichzeitig als Gelenkachse des drehbar gelagerten Getriebegehäuses ausgebildet. Die Kupplung der Antriebswelle mit der im Wagengestell angeordneten Schneckenwelle kann hierbei in einfacher Weise erfolgen, ohne daß irgendwelche Scherenübersetzungen erforderlich sind. Das Getriebe selbst, durch welches die auf beiden Seiten der Antriebswelle angeordneten Zahnstangen gleichzeitig verschoben werden, erhält erfmdungsgemäß dadurch eine geringe Bauhöhe und einen einfachen Aufbau, daß auf der Antriebsachse zwei Kegelräder angeordnet sind, von denen eins mit dem Schneckentrieb gekuppelt ist, und die durch ein kegeliges, im Gehäuse gelagertes Umkehrrad miteinander verbunden sind, und daß jedes dieser Kegelräder vorzugsweise über ein Stirnradvorgelege mit je einer Seite der beiderseits der Antriebswelle angeordneten Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare gekuppelt ist. Die durch die eigenartige Stützstangenführung begünstigte geringe Bauhöhe des Getriebes macht die Winde besonders für den Einbau in Lastwagen oberhalb der Kardanwelle oder ähnlicher Bauteile geeignet, da die Hubhöhe der Winde selbst infolge der seitlichen Anordnung der Zahnstangen nicht durch das Kardanrohr beeinflußt wird.
Selbstverständlich können an Stelle der zwei zueinander verschiebbaren Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare auch mehrere übereinander angeordnet werden, wobei jedesmal die unteren die Führung für die darüberliegenden Stangen bilden und durch entsprechende Anordnung von L mlenkrollen und Zugmittel die Bewegung zueinander bewirken.
In der Zeichnung ist die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen als Kippwinde dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 und 2 je eine Hälfte einer Ausführungsform der Winde in verschiedenen Stellungen,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform in Ansicht, teils im Schnitt,
Fig. 4 den Schnitt nach Linie IV-IV der
Fiy· 3.
Fig. 5 eine Besonderheit.
Die Winde, welche in an sich bekannter Weise zwischen Wagenboden 1 und Fahrzeugrahmen 2 unter Zwischenschaltung von Kreuzgelenken 3 derart gelagert ist, daß sie sich den Bewegungsverhältnissen der Lade-Hache beim Kippen anpassen kann, besteht im wesentlichen aus dem Gehäuse 4, den zueinander verschieblichen Zalmstangenpaaren 5 und 6 und einem Übersetzungsgetriebe. Die Zahnstangen 5 sind in dem Gehäuse 4 verschieblich geführt und bilden selbst die Führung für die Zahnstangen 6, welche am Wagenboden ι angelenkt sind. Der Antrieb der unteren Zahnstangen 5 erfolgt durch eine auf lern Zwischengestell 7 gelagerte Schneckenwelle <S, durch welche das Schneckenrad 9 gelreht wird. Auf der Welle y' des Schneckenrades ist ein mit einem Stirnrad 10 versehenes Kegelrad 11 aufgekeilt, welches mit Hilfe des im Gehäuse 4 gelagerten L'mkehrrades 12 das auf der gleichen Welle frei drehbare, ebenfalls mit einem Stirnrad 10 versehene Kegelrad ii' treibt. Das Kegelrad ii' erhält auf diese Weise gegenüber dem Kegelrad 11 umgekehrte DreJirichtung. Von den Stirn- iac rädern 10 der Kegelräder 11, 11' werden die auf den Vorgelege wellen 13 befestigten Zahn-
räder 14 und damit die in die Verzahnung der Zahnstangen 5 greifenden Ritzel 15 gedreht, so daß die Zahnstangen 5 verschoben werden. Das Verschieben der Zahnstangen 6 erfolgt gemäß den Fig. 1 und 2 durch ein Zugmittel ιό, welches mit einem Ende am Gehäuse 4 befestigt ist und mit dem anderen Ende auf einer am oberen Ende der an den unteren Zahnstangen 5 angeordneten Traverse 19 gelagerten,
to mit einem Zahnrad 17 gekuppelten Trommel 18 aufgewickelt ist, und zwar dadurch, daß das Zugmittel 16, weil es am Gehäuse befestigt ist, beim Verschieben der Zahnstangen 5 die Trommel 18 dreht und dadurch mit Hilfe des Zahnrades 17 die Zahnstangen 6 gegenüber den unteren Zahnstangen 5 verschiebt (Fig. 2). Die oberen Zahnstangen können aus glatten, d. h. ohne Verzahnung versehenen Stangen hergestellt sein, wenn entsprechend den.Fig. 3 und 4 die mit einem Ende am Gehäuse 4 befestigten Zugmittel 16, welche zweckmäßig aus Galischen Lastketten bestehen, über Umlenkrollen 20, welche in der Traverse 19 der unteren Zahnstangen 5 gelagert sind, geführt und bei 21 (s. Fig. 3) mit den oberen Stangen 6 verbunden sind. Auf diese Weise werden die oberen Stangen beim \rerschieben der Zahnstangen 5 durch das Zugmittel 16 unmittelbar in den Führungen dieser Zahnstangen verschoben.
Wie Fig. 4 erkennen läßt, sind die unteren Zahnstangen 5 symmetrisch von der Antriebswelle 9' angeordnet, wobei jeweils zwei nebeneinanderliegende Zahnstangen 5 die Führungen für die oberen Stangen 6 bilden.
Fig. 5 zeigt dagegen die Herstellung der Zahnstange 5 als Hohlkörper, in welchem die obere Stange 6 geführt ist. Die Ausführung ist besonders dann zweckmäßig, wenn die Winde aus einzelnen Stangen 5 und 6 und nicht aus Zahnstangenpaaren hergestellt werden soll.
Die oberen Stütz- bzw. Zahnstangen können aber auch zwischen zwei parallel geschalteten unteren Zahnstangen geführt sein.
■ Um zwischen Schneckenwelle 8 und Getriebewelle 9' Scherengetriebe zu vermeiden, ist die Drehachse des Gehäuses 4 so angeordnet, daß sie mit der Getriebeachse zusammenfällt, wodurch gleichzeitig die Lagerung des Gehäuses 4 im Zwischengestell 7 vereinfacht und die Bauhöhe des Getriebes niedrig gehalten wird.
Aus Fig. 3 ist ohne weiteres zu erkennen, daß diese Winde infolge der geringen Höhe des Getriebes 4 oberhalb der Kardanwelle 22 ohne Höherlegung der Ladefläche 1 eingebaut werden kann und daß die Zahnstangen 5, 6 seitlich an dem Kardanrohr vorbeigeführt und ohne Rücksicht auf diese so lang bemessen sind, daß ein verhältnismäßig großer Hub erzielt werden kann. Die in den Zahnstangen S geführten Stangen 6 erhalten zweckmäßig etwa gleiche Länge wie die Stangen 5.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Winde, insbesondere Kipp winde für Lastfahrzeuge, bestehend aus mindestens zwei zueinander beweglichen Stützstangen, welche in der äußersten Stellung der Winde völlig oder teilweise hintereinander angeordnet sind, nach Patent 704 329, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem ortsfesten, vorzugsweise drehbar angeordneten Getriebegehäuse (4) verschiebbar geführten und mit der Antriebswelle (9') gekuppelten unteren Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare (5) die Führung für die oberen Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare (6) bilden und daß am oberen Ende der unteren Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare (5) Rollen bzw. Kettenräder (18) und mit den oberen Zahnstangen in Eingriff stehende Zahnräder (17) vorgesehen sind, welche mit einem am Getriebegehäuse (4) befestigten Zugmittel (16; Seil, Kette) gekuppelt sind, so daß beim Verschieben der unteren Zahnstangen (5) die Rollen bzw. Ketten- und Zahn räder (17, 18) gedreht und dadurch die oberen Zahnstangen (6) gegenüber den unteren Zahnstangen (5) verschoben -werden (Fig. ι und 2).
  2. 2. Winde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Stangen (6) ohne Verzahnung als Stützstangen ausgebildet sind und daß am oberen Ende der unteren Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare (5) Umlenkrollen (20) gelagert sind, über die ein am Getriebegehäuse (4) be- too festigtes Zugmittel (16) geführt und mit dem freien Ende am unteren Ende (21) der oberen Stützstangen (6) befestigt ist, so daß in der obersten Stellung der unteren Zahnstangen die oberen Stützstangen »05 vollständig nochgezogen sind (Fig. 3 und 4).
  3. 3. Wrinde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel (16) aus einer an sich bekannten Galischen Lastkette besteht.
  4. 4. Winde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare (5) aus einem Hohlprofil bestehen, welches an der Außenseite die Verzahnung trägt und im Innern die Längsführung für die nicht drehbaren oberen Stütz- bzw. Zahnstangen (6) bildet (Fig. 5).
  5. 5. Winde nach Anspruch 1 oder 2, da- iao durch gekennzeichnet, daß die Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare (5") symme-
    trisch zur Antriebsachse (9') angeordnet sind und daß die Antriebsachse (9') gleichzeitig die Gelenkachse des drehbar gelagerten Getriebegehäuses (4J bildet (Fig. 3 und 4).
  6. 6. Winde nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebsachse (ι/) zwei Kegelräder (11, ii') angeordnet sind, von denen eins mit dem Schneckentrieb (8, O) gekuppelt ist und die durch ein kegeliges, im Gehäuse (4) gelagertes Imkehrrad (12 j miteinander verbunden sind, und daß jedes dieser Kegelräder (11, 11') vorzugsweise über ein Stirnradvorgelege (13, 14. ί5) mit je einer Seite der »5 beiderseits der Antriebswelle (9') angeordneten Zahnstangen bzw. Zahnstangenpaare (5) gekuppelt ist, so daß beim Drehen der Antriebswelle (9') die Zahnstangen (5) gleichsinnig verschoben werden. ao
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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