DE698052C - Rennwagen, insbesondere Rekordwagen - Google Patents

Rennwagen, insbesondere Rekordwagen

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DE698052C
DE698052C DE1937P0075219 DEP0075219D DE698052C DE 698052 C DE698052 C DE 698052C DE 1937P0075219 DE1937P0075219 DE 1937P0075219 DE P0075219 D DEP0075219 D DE P0075219D DE 698052 C DE698052 C DE 698052C
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DE
Germany
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cars
racing
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output
increase
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Expired
Application number
DE1937P0075219
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Mickl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
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Publication date
Application filed by Dr Ing HCF Porsche AG filed Critical Dr Ing HCF Porsche AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D35/00Vehicle bodies characterised by streamlining

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Rennwagen, insbesondere Rekordwagen Die Erfindung bezieht sich auf einen Rennwagen, insbesondere Rekordwagen, mit stromlinienförmigem. Wagenkasten, der mit Abtriebsflächen zur Erhöhung der Radbelastungen und mit inm, wesentlichen vertikalen Flächen zur Seitenstabilisierung versehen ist.
  • Es sind derartige Fahrzeuge bekannt, bei denen die Seitenstabilisierungsflächen entweder für sich ausgebildet sind oder, Fortsetzungen der Abtriebsflächen darstellend, gleichzeitig die Radverkleidungen bilden. Im ersteren Falle verlängern sie die Baulänge des Fahrzeuges, im letzteren Falle muß das Tragwerk der Abtriebsflächen sehr kräftig ausgebildet werden, - da , es auch die Stabilisierungskräfte zu übertragen hat, und zwar in einer äußerst ungünstigen Art . der Beanspruchung, so daß sich in beiden Fällen eine Vermehrung des Bauaufwandes und des Gewichtes des Fahrzeuges ergibt. ' " Durch die -Erfindung werden die .angegebenen Mängel dadurch ausgeschaltet, daß zwei seitliche, über, den Wagenkasten nach oben hinausragende Seitenstabilisierungs!-flächen mit einer die oberen Enden der Seitenstabilisierungsflächen verbindenden Abtriebsfläche und dem Rücken des Fahrzeughinterteiles eine Art Düse bilden. Hierdurch wird die Seitenstabilisierung auch bei verhältnismäßig>kIeinen Stabilisierungsflächen äußerst kräftig. 'Da fernerhin das Tragwerk der Stützen in organischer Weise mit den benachbarten Radverkleidungen verbunden ist, .das Tragwerk weiterhin durch die von der Abtriebsfiäche hervorgerufenen Luftkräfte in günstiger Art beansprucht ist, so wird es entsprechend leicht und bedingt "daher nur eine geringfügige Vern@ehrung des Gewichtes des Fahrzeuges. Endlich sei noch darauf hingewiesen, daß :durch die Erfindungsmaßnahmen die Baulänge dej Fahrzeuges nicht erhöht wird.
  • Die Abtriebsfläche ist zur Erhöhung ihrer Wirkung mit Endscheibeh versehen. Bei den durch die Erfindung ermöglichten schmalen Abtriebsflächen ist dies unschwer- möglich, so daß durch diese Maßnahme die durch die Abtriebsfläche an sich bedingte Verwendung des Fahrwiderstandes auf ein äußerst geringes Maß gebracht erscheint.
  • Die Abtriebsfläche kann endlich als wirkungsvolle Bremsfläche benutzt werden, einfach dadurch, daß sie in ihren Stützen um eine Querachse des Fahrzeuges schwenkbar ausgebildet wird. Diese Schwenkbarkeit der Abtriebsfläche kann in nutzbringender Weise gleich dazu herangezogen werden, die Abtriebswirkung derselben ,einstellbar zu gestalten, sei es von Hand aus oder durch eine selbsttätige Vorrichtung.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist schematisch in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel- dargestellt, und zwar zeigt Fig. I den Aufriß eines Rennwagens, teilweise im Schnitt, Fig. z den Grundriß und Fig.3 die Vorderansicht desselben.
  • Der vollkommen auch die beiden Hinter`` räderpaare 3, 3' und das Vorderrä.derpaar 7 umschließende Wagenkasten 6 ist mit einer zweiteiligen Abtriebsfläche I, 2 zur Erhöhung der Hinterräderbelastung und mit zwei im wesentlidhen vertikalen Flächen 5, 5' zur Seitenstabilisierung versehen. In erfindungsgemäßer Weise sind hierbei die Seitenstabilisierungsflächen 5, 5' seitlich angeordnet, ragen über den Wagenkasten 6 nach oben hinaus und bilden .mit der ihre oberen-Enden verbindendm Abtriebsfläche I, 2 und dem Rücken 8 des Fahrzeughinterteiles eine Art Düse.
  • Zur weiteren Erhöhung der Wirkung der Abtriebs-Räche I, 2 ist dieselbe bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch zwei Endscheiben q., q.' begrenzt. Da die Abtriebsfläche im Bereiche großer Anstellwinkel große Widerstände erzeugt, so kann dieselbe gleichzeitig als wirkungsvolle Bremsfläche zur Verminderung der Geschwindigkeit des Fahrzeuges während der Auslaufstrecke benutzt werden.
  • Für das Wesen der Erfindung ist es gleichgültig, ob die Abtriebsfläche -fest eingebaut nur in ihrer Hinterfläche verstellbar oder ob dieselbe in ihrer Gesamtheit fest oder verstellbar vorgesehen wird. Des weiteren ist es gleichgültig, ob man den Anstellwinkel der Abtriebsfläche den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend durch den Führer des Fahrzeuges oder durch irgendwelche automatische Vorrichtung verändert. Unwesentlich ist es außerdem, ob ein `oder mehrere Antriebsräderpaare vorgesehen wer-den und ob .es sich dabei um ein Fahrzeug mit Vorderrad- oder Hinterradantrieb handelt. -

Claims (3)

  1. YATRNTANSPRÜCIIR: I. Rennwagen, insbesondere Rekordwagen, mit stromlinienförmigem Wagenkasten, der mit Abtriebsflächen zur Erhöhung der Radbelastungen und_ mit im. wesentlichen vertikalen Flächen- zur Seitenstabilisierung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei seitliche, über den Wagenkästen mach oben hinausragende Seitenstabilisierungsflächen (5, 5') mit einer die oberen Enden der Seitenstabilisierungsflächen (5, 5') verbindenden Abtriebsfläche (z, 2) und dem Rücken des Fahrzeughinterteiles eine Art Düse bilden.
  2. 2. Rennwagen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebsfläche (I, 2) zur Erhöhung ihrer Wirkung mit Endscheiben (¢, q') versehen ist.
  3. 3. Rennwagen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebsfläche (I, 2) als wirkungsvolle Bremsfläche benutzt wird.
DE1937P0075219 1937-05-07 1937-05-08 Rennwagen, insbesondere Rekordwagen Expired DE698052C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761492C (de) * 1941-11-25 1954-03-08 Freiherr Re Koenig-Fachsenfeld Stroemungsguenstiger Aufbau fuer Kraftfahrzeuge
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