DE533428C - Lenkvorrichtung fuer Anhaenger - Google Patents
Lenkvorrichtung fuer AnhaengerInfo
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- DE533428C DE533428C DE1930533428D DE533428DD DE533428C DE 533428 C DE533428 C DE 533428C DE 1930533428 D DE1930533428 D DE 1930533428D DE 533428D D DE533428D D DE 533428DD DE 533428 C DE533428 C DE 533428C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D13/00—Steering specially adapted for trailers
- B62D13/04—Steering specially adapted for trailers for individually-pivoted wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lenkvorrichtung für Anhänger der bekannten Art,
bei der die Anhänger zwei lenkbare Unteargestelle besitzen, die durch zwangsläufige
Kupplung miteinander ein Fahren des aus einem Triebwagen und einem oder mehreren
Anhänger wagen gebildeten Zuges in beiden Richtungen ermöglichen. Die bekannten Lenkvorrichtungen
dieser Art erfüllten nicht alle
ίο im Betrieb erforderlichen Anforderungen.
Gemäß der Erfindung ist auf dem Drehzapfen eines jeden UntergesteEes ein Daumen vorgesehen, der auf Schwinghebel einwirkt,
die mittels Zugstangen mit dem anderen Untergestell verbunden sind. Durch die Anordnung
wird eine derartig sichere Lenkvorrichtung für die Anhänger gebildet, daß bei längeren Zügen ein Schlängeln der Wagen,
selbst bei erhöhter Geschwindigkeit, nicht auftritt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise
dargestellt.
Abb. ι ist ein Längsschnitt eines Anhängers.
Abb. 2 ist ein Grundriß des in Abb. 1 dargestellten Anhängers und
Abb. 3 eine Stirnansicht, teils im Schnitt. Abb. 4 und 5 zeigen die Anhängerdeichsel,
die zur Verbindung des Anhängers mit dem Zugwagen dient, in Ansicht und im Grundriß.
'
. Abb. 6 ist ein Grundriß der Deichsel für die Kupplung von zwei Anhängern.
. Abb. 6 ist ein Grundriß der Deichsel für die Kupplung von zwei Anhängern.
Die Deichsel zur Kupplung des Anhängers mit dem Zugwagen, die in der vorliegenden
Ausführungsform als an der linken Seite des Anhängers gemäß der Abb. 1 und 2 ange?
bracht gedacht ist, besitzt eine gewöhnliche Zugfeder und eine Feder für die nicht dargestellte
Bremse. Diese Deichsel ist in zwei Teile 1 und 2 geteilt, die mittels des waagerechten
Bolzens 3 gelenkartig miteinander verbunden sind, derart, daß dem Teil 1
Schwenkungen in senkrechter Ebene ermöglicht sind. Der Teil 2 ist um einen senkrechten
Bolzen 4 (Abb. 1) drehbar, der mit einem derart am Rahmen des Anhängers angebrachten
Gliede 4a fest verbunden ist, daß
Schwenkungen der Deichsel in waagerechter Ebene mit Bezug auf den Rahmen des Anhängers
selbst möglich sind.
Der Teil 2 der Deichsel weist außerdem einen Schlitz 5 auf, der zur Führung eines
verschiebbaren Gleitstückes 6 dient, das von einem Ende eines senkrechten Bolzens 7 getragen
wird, der am vorderen Untergestell des Anhängers mittels eines Auslegers 8 befestigt
ist.
Das besagte Untergestell ist mit einem senkrechten Zapfen 9 versehen, der in geeigneten,
am Rahmen vorgesehenen Lagern drehbar ist und oben einen zweckmäßig ausgestalteten
Daumen 10 trägt. Am Umfang dieses Daumens liegen zwei Rollen 12 und 14
an, die an vorspringenden Armen von zwei Schwinghebeln 16 und 18 getragen werden,
die um einen gemeinschaftlichen senkrechten, einstellbaren Bolzen 20 drehbar sind, während
sie an ihren Enden durch Gelenke 22 und 24 mit zwei mit dem anderen Untergestell
des Anhängers verbundene Zugstangen 26 und 28 verbunden sind.
Der senkrechte Bolzen 20, um welchen die
beiden Hebel 16 und 18 schwingbar sind,
. wird von einer Gabel 30 getragen, die mit einem Schaft 32 verbunden ist, der mittels
eines Handrades 34 und einer Schraubenspindel axial verschiebbar ist. Sollen die Rollen
12 und 14 von dem Daumen 10 entfernt und außer Wirkung gesetzt werden, so wird
der Bolzen 20 von außen nach innen zu bewegt.
Das gegenüberliegende Ende des Anhängers (rechte Seite der Abb. 1 und 2) ist mit
den gleichen, vorher beschriebenen Gliedern versehen, die mit den gleichen, nur mit
einem Strich versehenen Bezugsnummern bezeichnet sind.
Die Vorrichtung wirkt auf folgende Weise: Es wird, wie eingangs erwähnt, angenommen,
daß der Anhänger von rechts nach links fäliren soll (Abb. 1 und 2), derart, daß
das rechte Untergestell das hintere ist. Unter diesen Fahrbedingungen dreht man das Handrad
34' in dem Sinne, daß die Schwinghebel 16' und 18' von dem Daumen 10' entfernt
werden, indem man nur den Daumen 10 in Wirkung läßt (Abb. 2). Die/Untersetzung
der Lenkwirkung zwischen Deichsel und dem vorderen Untergestell wird durch den gegenseitigen
Abstand zwischen den Drehbolzen 4 und 9 der Deichsel bzw. des Untergestelles erhalten. In diesem Fall wird durch die
Schwenkung der Deichsel 2 um einen bestimmten Winkel um den Bolzen 4 mittels
eines Gleitstückes 6 und des Bolzens 7 das vordere Untergestell um den Zapfen 9 selbstverständlich
um einen geringeren Winkel gedreht. Es ist ersichtlich, daß das Untersetzungsverhältnis
bei den Schwenkungen des Untergestelles mit Bezug auf die der Deichsel im ■ wesentlichen von dem gegenseitigen
Abstand der besagten Bolzen 4 und 9 abhängt.
Wird, wie eingangs erwähnt wurde, das vordere Untergestell um seinen Zapfen 9 gedreht,
so wird die gleichzeitige Drehung des von demselben getragenen Daumens 10 und
demnach eine Schwenkung der Schwinghebel 16 und 18 um den gemeinsamen Bolzen
20 hervorgerufen. Mittels der Zugstangen 26 und 28 treten so Schwenkungen des hinteren Untergestelles des Anhängers auf,
die im wesentlichen von der äußeren Form des Daumens 10 abhängen.
In der dargestellten Ausfuhrungsform besitzt das Profil des Daumens 10 einen neutralen
mittleren Abschnitt derart, daß das vordere Untergestell mit Bezug auf das hintere
mit einer bestimmten' Voreilung schwenken kann, während die krummen Teile des
Daumenprofils die Übertragung der Lenkwirkung in 'einem bestimmten Verhältnis gestarten.
Die Verbindung zwischen den verschiedenen, den Straßenzug bildenden Anhängern
wird unter Verwendung eines bereits beschriebenen Teiles der Deichsel hergestellt, und
zu diesem Zweck (Abb. 6) wird der Teil 2' der Deichsel eines Anhängers mit dem Teil 1"
des ihm folgenden Anhängers unter Zwischenschaltung eines Gabelstückes 36, das durch
einen gewöhnlichen waagerechten Bolzen 3' an den Teil 2' angelenkt ist, verbunden.
Um die Fahrtrichtung des Anhängerzuges umzukehren, genügt es nach Drehung der
Handräder 34 zum Einstellen der Hebel 16, in einer der vorher angegebenen entgegengesetzten
Weise, die Deichsel des ersten Wagens am letzten anzubringen, ohne daß dabei umständliche und mühselige Arbeiten
ausgeführt werden müssen.
Claims (4)
1. Lenkvorrichtung für Anhänger mit zwei lenkbaren Untergestellen zum Fahren
nach beiden Richtungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Drehzapfen
(9) eines jeden Untergestelles ein Daumen (10 bzw. 10') vorgesehen ist, der auf
Schwinghebel (16, 18 bzw. 16', 18') einwirkt,
die mittels Zugstangen (26, 28 bzw. 26', 28') mit dem anderen Untergestell verbunden sind.
2. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinghebel
(16, 18 bzw. 16', 18') mit Einstellvorrichtungen
versehen sind, um je nach Wunsch die Daumen (ro bzw. 10') außer
Wirkung setzen zu können.
3. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
wirksamen Flächen der Daumen (ro bzw. ro') nach einer Kurve derart gekrümmt sind, daß das vordere Untergestell gegen>
über dem hinteren mit einer bestimmten Voreilung ausschwingt und die Übertragung
der Lenkwirkung auf dieses in einem bestimmten Verhältnis erfolgt.
4. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Drehzapfen (20 bzw. 20') der Schwinghebel (16, 1.8 bzw. r6', 18') von einer
in der Längsrichtung des Fahrzeugs verschiebbaren Gabel (30) getragen wird,
durch deren Verschiebung die Schwinghebel mit einem der Daumen (robzw. ro')
in oder außer Eingriff gebracht werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE533428T | 1930-04-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE533428C true DE533428C (de) | 1931-09-17 |
Family
ID=6556026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930533428D Expired DE533428C (de) | 1930-04-06 | 1930-04-06 | Lenkvorrichtung fuer Anhaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE533428C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3686753A (en) * | 1970-06-29 | 1972-08-29 | Gerhard Baeslack | Electrical wire cutting and stripping tool |
-
1930
- 1930-04-06 DE DE1930533428D patent/DE533428C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3686753A (en) * | 1970-06-29 | 1972-08-29 | Gerhard Baeslack | Electrical wire cutting and stripping tool |
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