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Gebiet der
Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Montage von elektronischen
Bauteilen eines Multifunktionstyps zum Montieren verschiedener Arten elektronischer
Bauteile auf eine Leiterplatte, und eine Montagekopfeinrichtung,
die an der Einrichtung zur Montage von elektronischen Bauteilen
installiert ist.
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Stand der
Technik
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Konventionell
ist eine Einrichtung zur Montage von elektronischen Bauteilen dieser
Art durch die japanische offengelegte Patentveröffentlichung (Kokai) Nr. 4-35095
vorgeschlagen worden, die eine Saugdüse zum Ansaugen eines elektronischen
Bauteils, einen die Saugdüse
tragenden Montagekopf, eine Hebeeinrichtung zum vertikalen Bewegen
der Saugdüse
und einen X-Y-Koordinatentisch zum Bewegen des Montagekopfes in
einer X-Achsenrichtung und einer Y-Achsenrichtung auf einer horizontalen
Ebene umfasst. Ferner umfasst die Einrichtung zur Montage von elektronischen
Bauteilen eine Düsenlagereinrichtung
zum Halten einer Anzahl von Arten von Saugdüsen auf Lager zur selektiven
Verwendung, um den Montagekopf an verschiedene Arten elektronischer
Bauteile anzupassen. Der Montagekopf trägt eine einzelne Saugdüse, die
an der Düsenlagereinrichtung
gegen eine für
ein zu montierendes elektronisches Bauteil geeignete ausgetauscht
werden kann.
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1 zeigt
schematisch Arbeitsgänge
der wie oben erläutert
aufgebauten Einrichtung zur Montage von elektronischen Bauteilen.
Die Figur zeigt einen Fall, in dem ein an einem Punkt A eines Bauteil-Zuführblocks 101 angesaugtes
elektronisches Bauteil an einen Punkt P1 einer Leiterplatte 102 montiert
wird, und dann ein an einem Funkt B des Bauteil-Zuführblocks 101 angesaugtes
elektronisches Bauteil an einen Punkt P2 der Leiterplatte 102 montiert
wird. Zuerst bewegt der X-Y-Koordinatentisch 103 den Montagekopf 104 aus
seiner Normalposition zu einer Position direkt über dem Punkt A, und dann senkt
die Hebeeinrichtung 105 die Saugdüse ab, um das elektronische
Bauteil am Punkt A anzusaugen. Nach Ansaugen des elektronischen
Bauteils hebt die Hebeeinrichtung 105 die Saugdüse an, und
der X-Y-Koordinatentisch bewegt den Montagekopf 104 von
dem Punkt A zu einer Position direkt über dem Punkt P1. Dann wird
die Saugdüse
erneut abgesenkt, um dasselbe an den Punkt P1 zu montieren.
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Der
Montagekopf 104 wird dann zum Punkt B bewegt, um ein elektronisches
Bauteil anzusaugen und dasselbe an den Punkt P2 der Leiterplatte 102 zu montieren.
Wenn hierbei die selbe Saugdüse,
wie sie für
das unmittelbar vorhergehende elektronische Bauteil verwendet wurde,
geeignet das vorliegende elektronische Bauteil handhaben kann, wird
die gleiche Prozedur wie oben beschrieben ausgeführt, um das elektronische Bauteil
anzubringen. Wenn jedoch das am Punkt B zugeführte elektronische Bauteil nicht
durch die selbe Saugdüse
gehandhabt werden kann, wird der Montagekopf 104 einmal
zu der Düsenlagereinrichtung 106 bewegt,
wo die Saugdüse gegen
eine für
das vorliegende elektronische Bauteil geeignete ausgetauscht wird.
Der Montagekopf 104 wird dann zum Punkt B bewegt, um danach
die gleichen Montagearbeitsgänge
wie oben beschrieben auszuführen.
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Andererseits
offenbart die japanische offengelegte Patentveröffentlichung (Kokai) Nr. 5-226884 eine
Einrichtung zur Montage von elektronischen Bauteilen des Drehtyps,
die Montageköpfe
einschließt,
welche jeweils eine Anzahl von Saugdüsen tragen. Die Saugdüsen des
Montagekopfes sind entlang des Umfangs des Montagekopfes in gleich
verteilten Abständen
so angeordnet, dass jeder von ihnen vorgeschoben und eingezogen
werden und als ganzes um die vertikale Achse des Montagekopfes 104 rotieren
kann.
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Die
Saugdüsen
werden jeweils durch eine Spiralfeder in eine vorstehende Richtung
gedrückt, wobei
ein Eingriffselement für
einen oberen Teil jeder der Saugdüsen zum Halten derselben in
einer eingezogenen Position angeordnet ist. Jedes Eingriffselement
ist schwenkbar zwischen einer Position zum Eingriff mit einer damit
verknüpften
Saugdüse
und einer Position zur Lösen
von dieser beweglich, und wird durch eine Feder in eine Eingriffsrichtung
gedrückt.
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Das
heißt,
wenn jede Saugdüse
gegen die Druckkraft der Spiralfeder eingezogen wird, wird sie in
Eingriff mit dem Eingriffselement gebracht, um in der eingezogenen
Position gehalten zu werden. Wenn die Saugdüse im umgekehrten Fall von
dem Eingriffselement gelöst
wird, wird sie durch die Spiralfeder in eine vorstehende Position
gebracht. Deshalb wird beim Auswechseln (Austauschen) von Saugdüsen der
Montagekopf abgesenkt zum Verursachen, dass die Saugdüse gegen
einen flachen Stopper schlägt,
wodurch alle Saugdüsen
einmal eingezogen werden, und dann, wenn der Montagekopf angehoben
wird, ein sich von dem Gehäuse
der Einrichtung erstreckender Arm Eingriff einer ausgewählten Saugdüse mit einem
damit verknüpften
Eingriffselement verhindert.
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Da
in der konventionellen Einrichtung zur Montage von elektronischen
Bauteilen mehr Arten von elektronischen Bauteilen auf eine Leiterplatte
zu montieren sind, werden die Saugdüsen öfter gewechselt. Mit anderen
Worten, der Montagekopf 104 wird häufiger zu der Düsenlagereinrichtung 106 zum Austauschen
von Saugdüsen
bewegt. Insbesondere wird Zeit zum Wechseln der Saugdüse benötigt, da es
Bewegung des Montagekopfes 104 beinhaltet, bevor die Saugdüse von diesem
entfernt und eine neue Saugdüse
daran montiert wird, so dass insgesamt die Taktzeit zum Montieren
von elektronischen Bauteilen auf die Leiterplatte 102 erhöht wird.
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Ferner
wird bei dem in der Einrichtung zur Montage von elektronischen Bauteilen
verwendeten Montagekopf, der in der japanischen offengelegten Patentveröffentlichung
(Kokai) Nr. 5-226884 offenbart ist, der Stopper zum Wechseln von
Saugdüsen benötigt, und
horizontale Bewegung des Montagekopfs muss unterbrochen werden,
um so den Montagekopf abzusenken und ihn dann anzuheben.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine erste Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zur Montage
von elektronischen Bauteilen zu schaffen, die die Taktzeit zum Montieren
einer Anzahl von elektronischen Bauteilarten auf eine Leiterplatte
verkürzen
kann.
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Es
ist eine zweite Aufgabe der Erfindung, eine Montagekopfeinrichtung
zu schaffen, die Saugdüsen
einfach während
horizontaler Bewegung derselben austauschen kann.
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Zum
Erreichen der ersten Aufgabe, wird gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung
eine Einrichtung zur Montage von elektronischen Bauteilen zum Ansaugen
von elektronischen Bauteilen und Montieren dieser elektronischen
Bauteile auf einer Leiterplatte geschaffen, wobei die Einrichtung
zur Montage von elektronischen Bauteilen aufweist:
einen Bauteil-Zuführblock
zum Zuführen
einer Anzahl von elektronischen Bauteilen zu einer Ansaugposition;
einen
Bauteil-Montageblock zum selektiven Ansaugen wenigstens eines der
elektronischen Bauteile an der Ansaugposition des Bauteil-Zuführblocks
und Montieren des wenigstens einen, angesaugten elektronischen Bauteils
auf einer Leiterplatte an einer Montageposition,
wobei der
Bauteil-Montageblock eine Anzahl von Montageköpfen installiert hat,
jeder
der Anzahl von Montageköpfen
hat:
eine Anzahl von Saugdüsen
zum Ansaugen eines entsprechenden einen der elektronischen Bauteile, und
eine
Düsenaustauschvorrichtung
zum wirksamen Austauschen der wenigstens einen gewählten Saugdüse der Anzahl
von Saugdüsen
gegen wenigstens eine andere Saugdüse der Anzahl von Saugdüsen, die
neu gewählt
ist; und
einen X-Y-Koordinatentisch zum Bewegen des Bauteil-Montageblocks
zwischen der Ansaugposition und der Montageposition,
wobei
die Düsenaustauschvorrichtung
die wenigstens eine, gewählte
Saugdüse
aus der Anzahl von Saugdüsen
gegen wenigstens eine andere Saugdüse der Anzahl von Saugdüsen, die
neu gewählt
worden ist, während
des Laufs des Bauteil-Montageblocks zwischen der Montageposition
und der Ansaugposition, bewirkt durch den X-Y-Koordinatentisch,
austauschen kann.
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Gemäß dieser
Einrichtung zur Montage von elektronischen Bauteilen des ersten
Aspekts der Erfindung ist es möglich,
da der Montagekopf eine Anzahl von Saugdüsen trägt, die Anzahl von Saugdüsen adaptiv
für eine
Anzahl von elektronischen Bauteilarten zu verwenden, was zu einer
Senkung der Häufigkeit
führt,
in der Saugdüsen
ausgetauscht werden. Da ferner die Düsenaustauschvorrichtung selektiv
wenigstens eine der Anzahl von Saugdüsen während des Laufs des Bauteil-Zuführblocks
durch den X-Y-Koordinatentisch austauschen kann, kann die zum Austausch
von Saugdüsen
benötigte
Zeit verkürzt
werden. Da darüber
hinaus auf dem Bauteil-Montageblock eine Anzahl von Montageköpfen installiert
ist, wird die Häufigkeit,
in der Saugdüsen ausgetauscht
werden, weiter gesenkt. Wenn so viele Montageköpfe wie möglich (vorzugsweise alle Montageköpfe) elektronische
Bauteile an dem Bauteil-Zuführblock
ansaugen, kann die Häufigkeit
des Laufs der Bauteil-Montageblöcke
durch den X-Y-Koordinatentisch pro Anzahl von elektronischen Bauteilen
beträchtlich
gesenkt werden, wodurch die Gesamttaktzeit zum Montieren von elektronischen
Bauteilen reduziert werden kann.
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Vorzugsweise
hebt die Düsenaustauschvorrichtung
die wenigstens eine, gewählte
Saugdüse nach
oben an und bewegt die wenigsten eine, andere Saugdüse, die
neu gewählt worden
ist, nach unten, um dadurch die erste Düse durch die zuletzt genannte
Düse zu
ersetzen.
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Gemäß dieser
bevorzugten Ausführungsform
ist es möglich,
selektiv Saugdüsen
durch vertikale Bewegung derselben auszutauschen, so dass keine
Gefahr besteht, dass Saugdüsen
andere Bestandteile der Einrichtung während Lauf des Montagekopfes
behindern. Dies ermöglicht
die Auswahl oder den Austausch von Saugdüsen in einer einfachen Weise
in einer kurzen Zeitspanne. Ferner kann der gesamte Montagekopf
vertikal durch die Verwendung einer Einrichtung zum vertikalen Bewegen
der Saugdüsen
bewegt werden.
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Ferner
bevorzugt, weist jeder der Montageköpfe einen Düsenhalter auf, der eine Anzahl
von Saugdüsen
hat, die am Umfang um eine vertikale Achse desselben angeordnet
sind, und einen Elektromotor hat, um den Düsenhalter um diese vertikale Achse
zu drehen.
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Dieser
bevorzugten Ausführungsform
zufolge kann der Montagekopf eine Anzahl von Saugdüsen von
selbst, d. h. mittels des Motors und des Düsenhalters drehen, die beide
im Montagekopf eingebaut sind, wodurch es möglicht ist, eine Feinkorrektur von
Positionen der Saugdüsen
vor Ansaugen von elektronischen Bauteilen zu bewirken, um so die
Positionen der Saugdüsen
für tatsächliche
Positionen der anzusaugenden elektronischen Bauteile geeignet zu
gestalten. Ferner kann die Drehung des Düsenhalters auch bei selektivem
Austausch der Saugdüsen
genutzt werden.
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Vorzugsweise
hat der Bauteil-Montageblock eine Hebeeinrichtung zum vertikalen
Bewegen jedes der Anzahl von Montageköpfen, dergestalt, dass jeder
der Montageköpfe
mit Bezug auf die Höhe
der Unterseite jedes der entsprechenden elektronischen Bauteile,
das durch den Montagekopf angesaugt worden ist, vertikal bewegbar
ist.
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Da
dieser Konstruktion zufolge der Montagekopf vertikal mit Bezug auf
eine Höhe
der Unterseite jedes angesaugten elektronischen Bauteils bewegt wird,
kann die Unterseite jedes der elektronischen Bauteile immer auf
einer festen Höhe
eingestellt sein, selbst wenn sie unterschiedliche Dicken aufweisen, wodurch
es möglich
ist, jedes Bauteil akkurat durch eine Bauteilabtastkamera zu erkennen.
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Vorzugsweise
weist der Bauteil-Zuführblock eine
Einrichtung zum Zuführen
der Anzahl von elektronischen Bauteilen in einer in gleichmäßigen Abständen zueinander
ausgerichteten Art und Weise auf, um dadurch zu ermöglichen,
dass mehrere der Anzahl von elektronischen Bauteilen gleichzeitig
selektiv angesaugt werden können,
und hat der Bauteil-Montageblock eine Anzahl von Montageköpfen parallel
zu der Anzahl von elektronischen Bauteilen installiert, die in der
zueinander fluchtenden Art und Weise angeordnet sind, dergestalt,
dass der Abstand der Anordnung der Anzahl von Montageköpfen ein ganzzahliges
Vielfaches des identischen Abstandes ist.
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Dieser
bevorzugten Ausführungsform
zufolge, werden eine Anzahl von anzusaugenden elektronischen Bauteilen
und eine Anzahl von Montageköpfen
zum Ansaugen gewünschter
der elektronischen Bauteile in einer einander gegenüberliegenden
und parallelen Art positioniert, und ein Abstand der Anordnung der
Montageköpfe
stimmt proportional mit einem Abstand der Anordnung der elektronischen Bauteile überein.
Deshalb ist es möglich,
gleichzeitig die Anzahl gewünschter
elektronischer Bauteile durch die Anzahl von Montageköpfen anzusaugen. Obwohl
das gleichzeitige Ansaugen einer Anzahl von elektronischen Bauteilen Übereinstimmung
zwischen der Anordnung auf einer Leiterplatte zu montierender elektronischer
Bauteile und der von an dem Bauteil-Zuführblock
anzusaugenden elektronischen Bauteilen erfordert, trägt die erhöhte Häufigkeit
von gleichzeitigem Ansaugen der elektronischen Bauteile zu der Senkung
der Taktzeit der Montage von elektronischen Bauteilen bei.
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Ferner
bevorzugt, weist jeder der Montageköpfe einen Düsenhalter auf, der eine Anzahl
von Saugdüsen
an seinem Umfang um seine vertikale Achse angeordnet hat, und einen
Elektromotor hat, um den Düsenhalter
um diese vertikale Achse zu drehen, wobei die Saugdüsen, die
jeweils auf einem kreisförmigen
Rotationsweg drehen, einen Durchmesser haben, der größer als
der identische Abstand der Anzahl von elektronischen Bauteilen ist.
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Dieser
bevorzugten Ausführungsform
zufolge, kann ein Montagekopf Saugdüsen desselben drehen, um dadurch
eins von zwei elektronischen Bauteilen auszuwählen und anzusaugen. Dies ermöglicht es,
die Möglichkeit
und folglich Häufigkeit von
gleichzeitigem Ansaugen elektronischer Bauteile zu vergrößern.
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Vorzugsweise
führt der
Bauteil-Zuführblock eine
Anzahl von Arten von elektronischen Bauteilen zu, und hat die Anzahl
von Montageköpfen
jeweils eine Anzahl von Saugdüsen
entsprechend der Anzahl der gewählten
Arten der mehreren Arten von elektronischen Bauteilen.
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Die
obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden aus der folgenden ausführlichen
Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher
werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Diagramm, das schematisch Arbeitsgänge einer konventionellen Einrichtung
zur Montage von elektronischen Bauteilen zum Montieren elektronischer
Bauteile darstellt;
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2 ist
eine Draufsicht einer Einrichtung zur Montage von elektronischen
Bauteilen gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung;
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3 ist
eine Draufsicht teilweise im Schnitt eines Montagekopfes gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung;
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4A bis 4C sind
Seitenaufrisse des Montagekopfes und damit verknüpfter Bauteile, die beim Erklären verwendbar
sind, wie eine Saugdüse ausgewählt oder
ausgetauscht wird;
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5A und 5B sind
Seitenaufrisse einer Saugdüse
und eines daran angesaugten elektronischen Bauteils, die beim Erklären einer
Bezugshöhe
des elektronischen Bauteils verwendbar sind;
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6 ist
ein Diagramm, das schematisch Arbeitsgänge der Einrichtung zur Montage
von elektronischen Bauteilen gemäß der ersten
Ausführungsform
zum Montieren elektronischer Bauteile darstellt;
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7A bis 7C sind
Draufsichten, die Arten zum Korrigieren von Längspositionen einer Saugdüse in Bezug
auf ein elektronisches Bauteil darstellen;
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8A bis 8C sind
Draufsichten, die Arten zum Korrigieren von Querpositionen einer
Saugdüse
in Bezug auf ein elektronisches Bauteil darstellen;
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9A bis 9D sind
Draufsichten, die Muster von Positionen von Saugdüsen darstellen,
die zum gleichzeitigen Ansaugen elektronischer Bauteile ausgewählt werden;
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10A bis 10D sind
Draufsichten, die andere Muster von Positionen von Saugdüsen darstellen,
die zum gleichzeitigen Ansaugen elektronischer Bauteile ausgewählt werden;
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11 ist
eine Querschnittansicht eines Montagekopfes gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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12 ist
ein Seitenaufriss teilweise im Schnitt eines Montagekopfes einer
Einrichtung zur Montage von elektronischen Bauteilen gemäß einer dritten
Ausführungsform
der Erfindung;
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13A bis 13B sind
horizontale Schnittansichten des Montagekopfes von 12;
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14A bis 14C sind
Seitenaufrisse des Montagekopfes, die beim Darstellen von Arbeitsgängen des
Montagekopfes verwendbar sind;
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15A ist eine Draufsicht eines hohlen zylindrischen
Nockens, der in einem Montagekopf einer Einrichtung zur Montage
von elektronischen Bauteilen gemäß einer
vierten Ausführungsform
der Erfindung verwendet wird; und
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15B ist ein Seitenaufriss des Montagekopfes der
Einrichtung zur Montage von elektronischen Bauteilen gemäß der vierten
Ausführungsform der
Erfindung.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG
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Die
Erfindung soll nun detailliert unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben werden, die Ausführungsformen
derselben zeigen.
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Zuerst
bezugnehmend auf 1, ist dort eine Einrichtung
zur Montage von elektronischen Bauteilen gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung gezeigt, die eine sogenannte Multifunktions-Chipmontiereinrichtung
ist und zum Montieren verschiedener Arten elektronischer Bauteile,
wie zum Beispiel Oberflächenmontierbauteilen
einschließlich Chipkondensatoren,
Chipwiderständen,
etc. und mehrere Leitungen aufweisenden Bauteilen von ICs flacher
Packung verwendet wird. Die Einrichtung 1 zur Montage von
elektronischen Bauteilen umfasst eine Basis 2, eine Fördereinrichtung 3,
die sich quer auf einer Mittelfläche
der Basis 2 erstreckt, einen ersten Zuführblock 4 für elektronische
Bauteile vorgesehen an einem linken Ende der Basis 2, wie
in 2 gesehen, einen zweiten und dritten Zuführblock 5, 6 für elektronische
Bauteile, die nebeneinander an einem rechten Ende der Basis 2 wie
in derselben Figur zu sehen angeordnet sind, und einen ersten und zweiten
X-Y-Koordinatentisch 7, 8 angeordnet an einem
linken bzw. rechten Teil der Basis 2. An dem ersten X-Y-Koordinatentisch 7 ist
eine erste Kopfeinheit 9 installiert, und in ähnlicher
Weise ist an dem zweiten X-Y-Koordinatentisch 8 eine zweite
Kopfeinheit 9 zum Ansaugen und Montieren elektronischer
Bauteile S installiert. Ferner sind Bauteilabtastkameras 11, 11 an
Stellungen auf jeweiligen in Längsrichtung
gegenüberliegenden
Seiten, d. h. auf einer linken Seite und einer rechten Seite der
Fördereinrichtung 3 angeordnet,
während
Düsenlagereinrichtungen 12, 12 an
Stellen auf jeweiligen in Querrichtung gegenüberliegenden Seiten der Bauteilabtastkamera 11 auf
der linken Seite der Fördereinrichtung 3 angeordnet
sind. Die Bauteilabtastkameras 11, 11 auf der
linken bzw. rechten Seite der Fördereinrichtung 3 entsprechen jeweils
der ersten und zweiten Kopfeinheit 9, 10 und tasten
durch diese Kopfeinheiten 9, 10 angesaugte elektronische
Bauteile S ab oder erkennen dieselben, um dadurch sowohl zu bestimmen,
ob sie angesaugt sind, als auch die Winkel der elektronischen Bauteile
in Bezug auf eine horizontale Ebene zu korrigieren, bevor sie an
die Leiterplatte montiert werden.
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Ferner
hält jede
Düsenlagereinrichtung 12 verschiedene
Arten von Saugdüsen
41, im folgenden als auf Lager bezeichnet, um Saugdüsen zum
Austauschen von an den Kopfeinheiten 9 und 10 montierten
Saugdüsen 41 gegen
diese zuzuführen,
z. B. wenn die An einer Leiterplatte T geändert wird. Die beiden Düsenlagereinrichtungen 12, 12 können in axialer
Symmetrie mit Bezug auf die Fördereinrichtung 3 oder
in Punktsymmetrie mit der Mitte derselben angeordnet werden. In
einem solchen Fall kann Austausch montierter Saugdüsen 41 gegen
gelagerte Saugdüsen
gleichzeitig für
die erste und zweite Kopfeinheit 9, 10 ausgeführt werden.
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Dieser
Einrichtung 1 zur Montage von elektronischen Bauteilen
werden elektronische Bauteile S, die eine kleine Größe aufweisen,
wie zum Beispiel Bauteile für
Oberflächenmontage,
an dem ersten und zweiten Bauteil-Zuführblock 4, 5,
und elektronische Bauteile S mit großer Größe wie zum Beispiel mehrere
Leitungen aufweisende Bauteile an dem dritten Bauteil-Zuführblock 6 zugeführt. Leiterplatten
T werden von der rechten Seite (der oberen Seite, wie in 2 zu
sehen) und nach vorne (nach unten wie in 2 zu sehen)
befördert.
Wenn zum Beispiel der erste X-Y-Koordinatentisch 7 bedient
wird, um ein elektronisches Bauteil S zu montieren, wird die erste Kopfeinheit 9 daran
zu einem ausgewählten
einen des ersten, zweiten und dritten Bauteil-Zuführblocks 4, 5 6 gebracht,
von dem ein vorbestimmtes elektronisches Bauteil S dort angesaugt
wird, und dann wird die erste Kopfeinheit 9 zu einer vorbestimmten
Stelle über
der Leiterplatte T bewegt, von der das elektronische Bauteil S auf
die Leiterplatte T montiert wird. Der erste X-Y-Koordinatentisch 7 und
der zweite X-Y-Koordinatentisch 8 werden abwechselnd bedient,
wenn Leiterplatten T eine nach der anderen zugeführt werden.
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Die
Fördereinrichtung 3 umfasst
einen in der Mitte angeordneten Tisch 14, einen Zuführdurchgang 15 angeordnet
auf der Rückseite
und einen auf der Vorderseite angeordneten Abführdurchgang 16. Jede
Leiterplatte T wird dem Tisch 14 von der Rückseite
zugeführt
und auf einer vorbestimmten Höhe auf
den Tisch 14 gelegt, um elektronische Bauteil darauf zu
montieren. Die Leiterplatte T mit den darauf montierten elektronischen
Bauteilen S wird nach vorne mittels des Zuführdurchgangs 6 befördert. Während dieses
Prozesses steht eine neue zuzuführende Leiterplatte
T, nicht gezeigt, in dem Zuführdurchgang 15 in
Bereitschaft, und die unmittelbar vorhergehende eine mit den darauf
montierten elektronischen Bauteilen, nicht gezeigt, steht in Bereitschaft
für die Beförderung
in den Abführdurchgang 16.
Auf diese Weise werden die Leiterplatten T eine nach der anderen
nach vorne befördert.
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An
dem ersten und zweiten Bauteil-Zuführblock 4, 5 sind
viele Bandkassetten 18 parallel zueinander angeordnet.
Jede Bandkassette 18 enthält ein Trägerband, nicht gezeigt, auf
dem eine große
Anzahl elektronischer Bauteile S der gleichen Art in gleich verteilten
Abständen
getragen werden. Die elektronischen Bauteile S werden in einem vorbestimmten
Abstand, d. h. mit vorbestimmten Platzabständen von einem vorderen Ende
jedes Bauteil-Zuführblocks 4, 5 eins
nach dem anderen zugeführt.
Mit anderen Worten werden die elektronischen Bauteile S von den
Bandkassetten 18 in einer ausgerichteten Weise in Intervallen
eines identischen Abstands entlang einer Reihe der Bandkassetten
zugeführt.
Der dritte Bauteil-Zuführblock 6 umfasst
eine große
Anzahl von Regalen 20 und zwei auf jedes der Regale gelegte
Ablagen 21. In jeder Ablage 21 sind elektronische
Bauteile S in einem miteinander ausgerichteten Zustand enthalten.
In dem Fall des dritten Bauteil-Zuführblocks 6 werden
die Ablagen 21 auf den Regalen 20 durch eine Transporteinrichtung,
nicht gezeigt, bewegt, wodurch die elektronischen Bauteile S zu
Positionen nahe der Fördereinrichtung 3 bewegt werden,
von der der Montagekopf jedes derselben ansaugt.
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Der
erste und zweite X-Y-Koordinatentisch 7, 8 weisen
jeweilige in X-Richtung bewegliche Tische 24, 24 auf,
die jeweils entlang eines Paars von Führungsschienen 23, 23 geführt werden,
welche sich in Längsrichtung
(in der X-Achsenrichtung) auf den vorderen und hinteren Enden der
Basis 2 erstrecken. Der in X-Richtung bewegliche Tisch 24 des
ersten X-Y-Koordinatentischs 7 wird an einer Kugelumlaufspindel 25 auf
der Vorderseite befestigt, und ein mit der Kugelumlaufspindel 25 verbundener
Elektromotor 26 arbeitet, um die Kugelumlaufspindel 25 in
einer normalen oder umgekehrten Richtung zum Bewegen des in X-Richtung
beweglichen Tischs 24 in der X-Achsenrichtung (in der Längsrichtung)
zu drehen. In ähnlicher
Weise wird der in X-Richtung bewegliche Tisch 24 des zweiten
X-Y-Koordinatentischs 8 an einer Kugelumlaufspindel 27 auf
der Rückseite
befestigt, und ein mit der Kugelumlaufspindel 27 verbundener
Elektromotor 28 arbeitet, um die Kugelumlaufspindel 27 in
einer normalen oder umgekehrten Richtung zum Bewegen des in X-Richtung
beweglichen Tischs 24 in der X-Achsenrichtung zu drehen.
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Die
beiden in X-Richtung beweglichen Tische 24, 24 haben
eine identische Konstruktion, und jeder von ihnen enthält eine
in Y-Richtung bewegliche Einheit 29. An der in Y-Richtung
beweglichen Einheit 29 des ersten X-Y-Koordinatentischs 7 ist
die Kopfeinheit 9 installiert, und an der in Y-Richtung
beweglichen Einheit 29 des zweiten X-Y-Koordinatentischs 8 ist die
Kopfeinheit 10 installiert, wodurch, wenn die in Y-Richtung
bewegliche Einheit 29 arbeitet, eine entsprechende eine
der Kopfeinheiten 9, 10 in der Y-Achsenrichtung
(in der Querrichtung) bewegt wird. Auf diese Weise sind die Kopfeinheiten 9, 10 beide
in der X-Achsenrichtung und der Y-Achsenrichtung, d. h. auf der
horizontalen Ebene beweglich. Die in Y-Richtung bewegliche Einheit 29 kann
durch einen Spindelmechanismus unter Verwendung einer Kugelumlaufspindel
oder dergleichen und einen damit zum Drehen derselben verknüpften Elektromotor, oder
durch einen linearen Motor realisiert werden. In ähnlicher
Weise kann der in X-Richtung bewegliche Tisch 24 durch
einen linearen Motor bewegt werden.
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Die
Kopfeinheiten 9, 10 umfassen jeweils einen Halterahmen 30 montiert
an die in Y-Richtung bewegliche
Einheit 29, vier Montageköpfe 31, 31, 31, 31 montiert
an den Halterahmen 30 und eine Leiterplatten-Abtastkamera 32.
Die Montageköpfe 31, 31, 31, 31 und
die Leiterplatten-Abtastkamera 32 werden gemeinsam an den
Halterahmen 30 an in Querrichtung gleichmäßig verteilen
Abständen
montiert. Die Leiterplatte-Abtastkamera 32 tastet eine
Bezugsmarkierung auf der Leiterplatte T ab und eine Position der Bezugsmarkierung
auf der Leiterplatte T dient als eine Bezugsposition, bezüglich der
jedes elektronische Bauteil auf die Leiterplatte T montiert wird.
Die Leiterplatten-Abtastkamera 32 kann zum Abtasten der
Position eines elektronischen Bauteils S verwendet werden, das von
der Bandkassette 18 anzusaugen ist.
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Jeder
Montagekopf 31 besteht, wie in 3 gezeigt,
aus fünf
Saugdüsen 41 (von
denen nur eine in der Figur gezeigt ist), einem Düsenhalter 42,
an den die Saugdüsen 41 entlang
des Umfangs in gleich verteilten Abständen so montiert sind, dass
jede der Saugdüsen 41 nach
unten vorgeschoben und nach oben eingezogen werden kann, einem Gehäuse 43, das
den Düsenhalter 42 umschließt, fünf Eingriffshaken 44 zum
Eingriff je weils mit den Saugdüsen,
und einen Hakenhalter 45, der die fünf Eingriffshaken 44 hält. Der
Düsenhalter 42 besteht
aus einem Halterkörper 46 und
einer Keilwelle 47, die sich von dem Haltergehäuse 46 nach
oben erstreckt, mit einem Vakuumdurchgang 48, der durch
einen Mittelteil ausgebildet ist und sich entlang der vertikalen
Achse des Halterkörpers 46 und
der Keilwelle 47 erstreckt und an eine Vakuumeinrichtung
angeschlossen ist, nicht gezeigt. Der Vakuumdurchgang 48 weist
verzweigte Endteile auf, mit denen nur eine vorgeschobene der Saugdüsen 41 in
Verbindung steht.
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Andererseits
ist zwischen dem Düsenhalter 42 und
dem Gehäuse 43 ein
Schrittmotor PM angeordnet, der den Düsenhalter 42 als einen
Rotor und das Gehäuse 43 als
eine Stator enthält.
Deshalb schaltet der Düsenhalter 42 in
vorbestimmten Winkelinkrementen gemäß der Anzahl von Schritten
eines Impulssignals weiter, das dem Schrittmotor PM zugeführt wird.
Dies ermöglicht,
eine vorgeschobene der Saugdüsen 41 oder
eine zum Vorschieben ausgewählte
durch Drehung des Düsenhalters 42 zu
einer vorbestimmten Position zu bringen.
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Anstelle
des Schrittmotors PM kann ein Servomotor verwendet werden, der Saugdüsen 41 an dem
Rotor desselben trägt,
so dass jede der Saugdüsen 41 nach
oben angehoben oder nach unten abgesenkt, d. h. vertikal bewegt
werden kann.
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Wie
oben beschrieben ist, sind die Saugdüsen 41 in einem Düsenhalter 42 angeordnet,
der als der Rotor dient, und deshalb können die Saugdüsen 41 genauer
mit weniger Spielraum über
Grade eines Winkels gedreht werden, die dem Schrittmotor PM angewiesen
werden, als in dem Fall der Keilwelle 47, die mittels eines
Riemens durch einen Elektromotor gedreht wird, der an einer anderen
Position von jeder der Kopfeinheiten 9, 10 als
einer Position des Schrittmotors PM angeordnet ist. Ferner ist die
obige Konstruktion des Düsenhalters 42 als
der Rotor vorteilhaft darin, dass die Kopfeinheiten 9, 10 ohne
Erhöhung
des Gewichts derselben aufgebaut und raumsparend konfiguriert werden
können.
Dieser Vorteil wird bedeutsamer, wenn die Anzahl von an den Kopfeinheiten 9, 10 montierten
Köpfen 31 erhöht wird.
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Jede
Saugdüse 41 besteht
aus einem Düsenkörper 49 und
einer Hakenklinke 50 angeordnet an einem oberen Ende des
Düsenkörpers 49.
Der Düsenkörper 49 ist
entfernbar an die Hakenklinke 50 montiert. Ein Führungsstab 51 erstreckt
sich von dem Hakenhalter 45 durch die Hakenklinke 50,
und umfasst eine um denselben gewickelte Spiralfeder. Die Saugdüse 41 wird
durch die Spiralfeder 52 nach unten oder in eine Vorschubrichtung
gedrückt.
Der Führungsstab 51 wird
an dem Halterkörper 46 befestigt und
gleichzeitig in ein Loch eingeführt,
nicht gezeigt, das durch den Hakenhalter 45 ausgebildet
ist, wodurch, wenn sich der Hakenkörper 46 nach oben
und nach unten bewegt, der Führungsstab 51 in
dem Loch verschoben wird. Die Hakenklinke 50 weist einen
Eingriffsteil 50a auf, der an einem oberen Ende derselben
in einer radial nach außen
vorstehenden Weise zum Eingriff mit oder Lösen von dem Eingriffshaken 44 ausgebildet
ist. Der Eingriffshaken 44 wird schwenkbar an dem Hakenhalter 45 montiert
und gleichzeitig durch eine Feder 53 in eine Eingriffsrichtung
gedrückt,
die zwischen den Hakenhalter 45 und ihm selbst eingefügt ist.
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Deshalb
wird, wenn die Saugdüse 41 nach oben
gegen die Druckkraft der Spiralfeder 52 bewegt wird, der
Eingriffshaken 44 mit der Hakenklinke 50 durch
die Druckkraft der Feder 53 in Eingriff gebracht, wodurch
die Saugdüse 41 in
eine eingezogene Position gehoben wird. Wenn aus diesem Zustand der
Eingriffshaken 44 schwenkend nach außen bewegt wird, um von der
Hakenklinke 50 gelöst
zu werden, wird die Saugdüse
durch die Druckkraft der Spiralfeder 52 in eine von dem
Düsenhalter 42 vorgeschobene
Position bewegt. Der Hakenhalter 45 und die Keilwelle 47 des
Düsenhalters 42 stehen
in Keileingriff miteinander, wodurch, wenn sich der Hakenhalter 42 dreht,
die Keilwelle 47 in einer axial verschiebbaren Weise rotiert.
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Nun
bezugnehmend auf die 4a bis 4C soll
der selektive Austausch der fünf
Saugdüsen 41 an
dem Montagekopf 31 beschrieben werden. Dieser Austausch
wird durch Einziehen einer vorgeschobenen der Saugdüsen 41 und
gleichzeitiges Vorschieben einer neu ausgewählten derselben bewirkt, die
vorzuschieben ist. Wie in der Figur gezeigt ist, ist eine Betätigungseinheit 33 an
dem Halterahmen 30 in einer mit einem entsprechenden einen
der Montageköpfe 31 verknüpften Weise
angeordnet, und ein Arretierarm 34 erstreckt sich von einem
Teil des Halterahmens 30, der über der Betätigungseinheit 33 angeordnet
ist. Das Gehäuse 43 des
Montagekopfes 31 ist an einem Halteblock 35 der
Betätigungseinheit 33 befestigt,
und sein Hakenhalter 45 stößt an den Arm 34 von
unten an, wodurch der Montagekopf in Bezug auf eine Aufwärtsbewegung
beschränkt
wird. Der Arretierarm weist gabelförmige Endteile auf, zwischen
denen eine Rolle 34a angeordnet ist. Das heißt, dass
der Arretierarm 34 an den Hakenhalter 45 in einer
Weise anstößt, die
Bewegung des Hakenhalters 45 nach oben verhindert und demselben
erlaubt, an ihm zu rotieren.
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Die
Betätigungseinheit 33 enthält einen
linearen Motor, nicht gezeigt, und der Montagekopf 31 wird
durch die Betätigungseinheit 33 nach
oben und nach unten (in der Z-Achsenrichtung)
bewegt. Ferner erstreckt sich von dem Halteblock 35 ein
Ausklinkelement 36 zum Bewirken, dass der Eingriffshaken 44 schwenkend
von der Hakenklinke 50 weg bewegt (gelöst) wird. Wenn sich die Betätigungseinheit 33 nach
oben und nach unten bewegt, bewegt sich der Düsenhalter 42 in Bezug
auf den Hakenhalter 45 nach oben und nach unten, welcher
durch den Arretierarm 34 daran gehindert wird, sich nach
oben zu bewegen. Das heißt,
der Montagekopf 31, die Betätigungseinheit 33,
der Arretierarm 34 und das Ausklinkelement 36 bilden
die Montagekopfeinrichtung. Ferner bilden die Betätigungseinheit 33,
der Arretierarm 34 und das Ausklinkelement 36 eine
Düsenaustauschvorrichtung
der Erfindung.
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Die 4A bis 4C zeigen
den Prozess zum Veranlassen, dass eine vorgeschobene Saugdüse 41 auf
der linken Seite, wie in jeder der Figuren zu sehen, nach oben eingezogen
wird, und Veranlassen, dass eine Eingezogene auf der rechten Seite, wie
in denselben Figuren zu sehen, nach unten vorgeschoben wird. Genauer
ausgedrückt
wird aus einem Zustand des Montagekopfes, in dem die linke Saugdüse 41 zum
Gebrauch ausgewählt
wurde (nach unten vorgeschoben), wobei die restlichen vier Saugdüsen eingezogen
sind, die linke Saugdüse 41 eingezogen
und eine der restlichen zum Gebrauch auszuwählenden vier Saugdüsen 41 (die
rechte Saugdüse 41)
vorgeschoben.
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Wie
in 4A gezeigt ist, werden zuerst der Düsenhalter 2 und
Hakenhalter 45 zu einer Position gedreht, wo die auszuwählende Saugdüse 41 und ein
derselben entsprechender Eingriffshaken 44 dem Ausklinkelement 36 gegenüberliegen.
Dann wird die Betätigungseinheit 33 angetrieben,
um sich nach oben zu bewegen, wodurch der Düsenhalter 42 in Richtung
auf den Hakenhalter 45 gebracht wird. Der Eingriffsteil 50a an
dem oberen Ende der linken Saugdüse 41 stößt an den
Eingriffshaken 44 an dem Hakenhalter 45 auf der
linken Seiten von 4A und schiebt denselben, wodurch
dieser Eingriffshaken 44 einmal schwenkend nach außen oder
in einer Richtung im Uhrzeigersinn bewegt wird, um Aufwärtsbewegung
des Eingriffsteils 50a zu ermöglichen, bis der Eingriffshaken 44 relativ über den
Eingriffsteil 50a bewegt wird und schwenkend in einer Richtung
gegen den Uhrzeigersinn bewegt wird, um mit der Hakenklinke 50 in
Eingriff zu kommen, woraufhin die Betätigungseinheit 33 angehalten
wird. In diesem Zustand wird nur der der zum Gebrauch ausgewählten Saugdüse 41 entsprechende
Eingriffshaken 44 durch das Ausklinkelement 36 von
der Hakenklinke 50 wegbewegt (siehe 4B). Dann
wird die Betätigungseinheit 33 nach
unten bewegt, um den Düsenhalter 42 in einer
Richtung von dem Hakenhalter 45 weg zu bewegen. Während dieses
Prozesses bewegt sich die zum Gebrauch ausgewählte Saugdüse 41 nach unten,
ohne mit dem Eingriffshaken 44 in Eingriff zu kommen, und
die anderen Saugdüsen 41 kommen mit
den ihnen entsprechenden Eingriffshaken 44 in Eingriff
und werden an Abwärtsbewegung
gehindert. Kurz gesagt, nur die rechte Saugdüse 41, wie in der Figur
gezeigt, wird durch die Druckkraft der Spiralfeder 52 zu
einer vorgeschobenen Position gebracht (siehe 4C).
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Auf
diese Weise wirken der Montagekopf 31, das Betätigungselement 33 und
der Arretierarm 34, und das Ausklinkelement 36 zusammen,
um selektiv Saugdüsen 41 auszutauschen,
wodurch es möglich ist,
Saugdüsen 41 sogar
während
Lauf der Kopfeinheiten 9, 10 auszutauschen oder
zu wechseln. Obwohl in der vorliegenden Ausführungsform ein Montagekopf 31 fünf Saugdüsen 41 trägt, ist
dies nicht begrenzend, aber solange die Kopfeinheiten 9, 10 eine
Anzahl von Montageköpfen 31 tragen,
kann der Montagekopf 31 eine einzige Saugdüse tragen.
Ferner kann, solange ein Montagekopf 31 eine Mehr zahl von
Saugdüsen 41 trägt, an jeder
der Kopfeinheiten 9, 10 ein einziger Montagekopf
installiert sein.
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Obwohl
nicht in den Figuren gezeigt, ist die Keilwelle 47 des
Düsenhalters 42 mit
einer Arretierung versehen, wodurch der Düsenhalter 42 sich
aus den in den 4A und 4C gezeigten
Zuständen nicht
weiter nach oben in Bezug auf den Hakenhalter bewegen darf. Die
in den 4A bis 4C gezeigte
Position des Montagekopfes 31 ist eine zum Auswählen (Austauschen)
von Saugdüsen 41,
aber wenn ein elektronisches Bauteil S angesaugt oder montiert wird,
wird der gesamte Montagekopf 31 weiter nach unten bewegt.
Das heißt,
jeder Montagekopf 31 tauscht (wählt) Saugdüsen 41 auf einer höheren Hohe
als der Bezugshöhe
L aus, auf der der Montagekopf 31 nach Ansaugen eines elektronischen
Bauteils S durch den X-Y-Koordinatentisch 7 oder 8 zu
einer Montageposition bewegt wird, wo das Bauteil an die Leiterplatte
T montiert wird.
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Deshalb
kann jeder Eingriffshaken 44 nicht durch einen anderen
Arbeitsgang als dem oben beschriebenen Düsenauswechselarbeitsgang in
Kontakt mit dem Ausklinkelement 36 gebracht werden, bei
dem eine demselben entsprechende Saugdüse 41 zum Gebrauch ausgewählt wird,
und ferner wird die Position des Eingriffshakens 44 nicht
nachteilig durch Drehung des Düsenhalters 42 um
seine vertikale Achse zum Positionieren oder Korrigieren der Winkelposition
des durch die Saugdüse 41 angesaugten
elektronischen Bauteils S beeinflusst.
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Die
Bezugshöhe
L ist als eine Höhe
definiert, in der die Unterseite jedes elektronischen Bauteils S sich
in einem Abstand 1 über
der Bauteilabtastkamera befindet, wie in den 5A und 5B gezeigt ist.
Das heißt,
selbst wenn elektronische Bauteile S eine unterschiedliche Dicke
aufweisen, wird jedes durch die Saugdüse angesaugte elektronische
Bauteil S nach oben bewegt, bis die Unterseite desselben die Bezugshöhe L erreicht,
und dann durch den X-Y-Koordinatentisch 7 oder 8 bewegt.
Dies stellt sicher, dass die Unterseite des elektronischen Bauteils S
immer auf eine konstante Höhe
gesetzt wird, wodurch die Notwendigkeit zum Anpassen der Tiefenschärfe der
Bauteilabtastkamera 11 beseitigt wird und dieselbe in die
Lage versetzt wird, das elektronische Bau teil S mit einem deutlichen
Bild zu erkennen. Ferner wird die Oberseite der Leiterplatte T auf eine
um einen Abstand 1 höhere
Höhe als
die Position der Bauteilabtastkamera 11 gesetzt, so dass
in den in den 5A und 5B dargestellten
Beispielen die Unterseite jedes durch die Saugdüse 41 angesaugten
elektronischen Bauteils S auf der gleichen Höhe erkannt wird, auf der das
elektronische Bauteil S in der Leiterplatte S montiert wird, wodurch
verhindert wird, dass die Position des elektronischen Bauteils S
horizontal von seiner richtigen Position abweicht, wenn es auf der
Leiterplatte T montiert ist, aufgrund einer Differenz zwischen einer
Höhe der Saugdüse 41,
die angenommen wird, wenn das elektronische Bauteil S durch die
Bauteilabtastkamera 11 erkannt wird, und einer Höhe derselben,
die angenommen wird, wenn das elektronische Bauteil S montiert ist.
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Ferner
wird nach Erkennung des elektronischen Bauteils S durch die Bauteilabtastkamera 11 die
Saugdüse 41 durch
die Betätigungseinheit 33 auf eine
Höhe gehoben,
die ausreichend hoch ist, um gegenseitige Behinderung mit einer
Struktur (z. B. Elementen zum Befestigen der Leiterplatte T oder
dergleichen) der Einrichtung zur Montage von elektronischen Bauteilen
und bereits auf der Leiterplatte T montierten elektronischen Bauteilen
S zu verhindern, und abgesenkt, wenn sie zu einer horizontalen Position
gebracht wird, wo das angesaugte elektronische Bauteil S zu montieren
ist. Die Höhe
der Montageköpfe 31 wird
jeweils durch die dafür
vorgesehene Betätigungseinheit 33 angepasst.
Deshalb stößt das durch
eine Saugdüse 41 irgendeines
der Montageköpfe 31 angesaugte
elektronische Bauteil S nicht gegen die bereits auf die Leiterplatte
T montierten elektronischen Bauteile oder dergleichen, und die Höhe jedes
Montagekopfes kann auf eine Höhe
eingestellt werden, die so niedrig wie möglich innerhalb eines behinderungsfreien
Bereichs eingestellt werden. Dies ermöglicht eine Verkleinerung des
Absenkhubs des Montagekopfes 31 und folglich eine Verkürzung einer
zum Montieren jedes elektronischen Bauteils S auf die Leiterplatte
T benötigten
Zeitspanne.
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Nun
soll der Grundbetrieb der Einrichtung 1 zur Montage von
elektronischen Bauteilen unter Bezugnahme auf 6 beschrieben
werden, die einen Fall zeigt, in dem das elektronische Bauteil S
von dem zweiten Bauteil-Zuführblock 5 abgeholt
und auf die Leiter platte T montiert wird. In diesem Fall werden einer
CPU, nicht in der Figur gezeigt, Daten einer Position jeder Bandkassette 18,
Arten von in der Bandkassette 18 gelagerten elektronischen
Bauteilen S, einer Position der Leiterplatte T, verschiedener Arten auf
die Leiterplatte T zu montierender elektronischer Bauteile S und
Positionen für
diese (einschließlich Winkelpositionen)
zugeführt.
Gemäß von der
CPU gelieferten Anweisungen werden die Betriebe der X-Y-Koordinatentische,
der Betrieb jeder Betätigungseinheit 33,
die Drehung jedes Düsenhalters 42 (Schrittmotor
PM) etc. gesteuert. Im Folgenden ist eine Beschreibung der Erkennung
des elektronischen Bauteils S durch die Bauteilabtastkamera 11 weggelassen.
Ferner sind in 6 nur der Montagekopf 31 und
nur eine Saugdüse 41 desselben
gezeigt, aber die anderen Montageköpfe 31 und Saugdüsen 41 sind
weggelassen.
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In
dem in 6 gezeigten Beispiel wird ein an einem Punkt A
des zweiten Bauteil-Zuführblocks 5 angesaugtes
elektronisches Bauteil S an einen Punkt P1 einer auf den Tisch 14 gelegten
Leiterplatte T montiert. Dann wird ein an einem Punkt B des zweiten
Bauteil-Zuführblocks 5 angesaugtes
elektronisches Bauteil S an einen Punkt P2 der Leiterplatte T montiert.
Bei dieser Verfahrensweise bewegt zuerst ein ausgewählter der
X-Y-Koordinatentische 7 und 8 den Montagekopf 31 aus
seiner Ausgangsposition zu einer Position genau über dem Punkt A, und dann senkt
das Betätigungselement 33 den
Montagekopf 31 ab, um das elektronische Bauteil S am Punkt
A anzusaugen. Nach Ansaugen des elektronischen Bauteils S hebt die
Betätigungseinheit 33 den
Montagekopf 31 (auf die Bezughöhe L) an, und dann bewegt der
X-Y-Koordinatentisch 7 oder 8 den Montagekopf 31 von
dem Punkt A zu einer Position direkt über dem Punkt P1. Während des
Prozesses wird der Düsenhalter 42 (Schrittmotor
PM) rotiert, um das elektronische Bauteil S zu einer vorbestimmten
Winkelposition zum Montieren zu bringen. Dann wird der Montagekopf 31 erneut
abgesenkt, um das elektronische Bauteil S am Punkt P1 zu montieren.
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Anschließend wird
der Montagekopf 31 zu dem Punkt B bewegt, um ein anderes
elektronisches Bauteil S anzusaugen, und dann wird das am Punkt B
angesaugte elektronische Bauteil S an den Punkt P2 auf der Leiterplatte
T montiert. Wenn bei dieser Tätig keit
das am Punkt B zugeführte
elektronische Bauteil S durch die selbe Saugdüse 41 gehandhabt werden
kann, wird das elektronische Bauteil S in der gleichen Weise wie
oben beschrieben montiert. Wenn das am Punkt B zugeführte elektronische
Bauteil S jedoch nicht durch die selbe Saugdüse 41 gehandhabt werden
kann, wird der Düsenhalter 42 des Montagekopfes 31 während des
Laufs des Montagekopfes vom Punkt P1 zum Punkt B gedreht, um eine Saugdüse 41 (Austausch
einer in Gebrauch gegen eine neu ausgewählte) auszuwählen. Wenn
der Montagekopf 31 zum Punkt B bewegt wird, wird die neue Saugdüse 41 betätigt, um
das elektronische Bauteil anzusaugen, und anschließend wird
der Montagekopf 31 zum Punkt P2 bewegt, während die
Winkelposition des elektronischen Bauteils S durch geringfügige Drehung
wie oben beschrieben angepasst wird, um dasselbe auf die Leiterplatte
T zu montieren.
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Die
oben beschriebenen Ansaug- und Montagearbeitsgänge werden durch die vier Montageköpfe 31 so
ausgeführt,
dass elektronische Bauteile S aufeinanderfolgend an einem jeglichen
der Bauteil-Zuführblöcke 4, 5, 6 angesaugt
werden (gleichzeitig, wenn vorbestimmte Ansaugbedingungen erfüllt sind),
und dann die Kopfeinheit 9 oder 10 zu der Leiterplatte
T bewegt wird, um aufeinanderfolgend die angesaugten elektronischen
Bauteile einen nach dem anderen auf die Leiterplatte T zu montieren.
Um bei dieser Tätigkeit
so viele Montageköpfe 31 wie möglich (vorzugsweise
alle Montageköpfe 31)
an der Kopfeinheit 9 oder 10 in die Lage zu versetzen,
elektronische Bauteile S anzusaugen, wird Austausch von Saugdüsen 31 innerhalb
jedes Montagekopfes 31 durch Drehung des Schrittmotors
PM (Details der Arbeitsweise werden im Folgenden beschrieben werden)
während
Lauf der Kopfeinheit 9 oder 10 stattfinden, nachdem
die angesaugten elektronischen Bauteile montiert sind und bevor
neue elektronische Bauteile angesaugt werden.
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Wenn
die Saugdüsen 41 an
einer Anzahl von Montageeinheiten 31 durch Bewegen der
Kopfeinheit 9 oder 10 ausgetauscht werden, an
der die Montageköpfe 31 installiert
sind und die sich in der X-Y-Richtung zu der Düsenlagereinrichtung 12 bewegt,
werden die Montageköpfe 31,
die keinen Austausch oder Wechsel von Saugdüsen 41 benötigen, auch
zu der Düsenlagereinrichtung
bewegt, da nicht alle der Saugdüsen 41 unbedingt zur
gleichen Zeit ausgetauscht werden müssen, was die Betriebseffizienz der
Einrichtung zur Montage von elektronischen Bauteilen senkt (insbesondere,
wenn Austausch der Saugdüsen
von nur einem Montagekopf 31 erforderlich ist). Wenn andererseits
kein Austausch von Saugdüsen 41 ausgeführt wird,
ist es nicht möglich, das
Vorsehen der Anzahl von Montageköpfen 31 an jeder
Kopfeinheit 9 oder 10 zu nutzen (insbesondere, wenn
die Anzahl von Düsenaustausch
benötigenden Montageköpfen 31 groß ist).
Der vorliegenden Ausführungsform
zufolge wird jedoch die Düsenlagereinrichtung 12 weniger
oft benutzt, wenn eine Anzahl von Saugdüsen 41 an jedem der
Montageköpfe 31 innerhalb
jeder einzelnen Einheit von Kopfeinheiten 9, 10 installiert
ist, und die Anzahl von Saugdüsen 41 aufgebaut
ist, um zum Gebrauch während
Lauf der Kopfeinheiten 9, 10 ausgetauscht zu werden,
und können
die elektronischen Bauteile S durch die Verwendung aller an den
Kopfeinheiten 9, 10 vorgesehenen Montageköpfe 31 angesaugt
werden.
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Ferner
kann die Kombination von Arten von durch die Montageköpfe 31 innerhalb
der Kopfeinheiten 9, 10 getragenen Saugdüsen 41 wie
gewünscht bestimmt
werden. Zum Beispiel können
alle Montageköpfe 31 eine
identische Kombination von Saugdüsen 41 oder
jeweilige verschiedene Kombinationen von Saugdüsen 41 tragen. Damit
so viele Arten von Saugdüsen 41 während Lauf
der Kopfeinheiten 9, 10 austauschbar gestaltet
werden, um dadurch so viele Arten von elektronischen Bauteilen S
wie möglich
anzusaugen, ist es nur erforderlich, dass verschiedene Arten von
Saugdüsen 41 an
verschiedenen Arten von Montageköpfen 31 vorgesehen
werden. Wenn weiter eine Menge elektronischer Bauteile S, die durch
identische Saugdüsen 41 angesaugt werden
können,
auf eine Leiterplatte t zu montieren sind, kann mindestens eine
solche Saugdüse 41 an jedem
von so vielen Montageköpfen
der selben Kopfeinheit 9 oder 10 angeordnet werden,
wodurch viele der elektronischen Bauteile S durch einen Lauf der Kopfeinheiten 9 oder 10 angesaugt
werden können, und
das Auftreten eines oder mehrerer nicht verfügbarer Montageköpfe 31 weniger
häufig
gestaltet werden kann. In einem solchen Fall ist es durch Vorsehen
der Bandkassetten 18, die die elektronischen Bauteile S
zuführen,
welche durch identische Saugdüsen 31 angesaugt
werden können,
in der gleichen Anzahl wie der Anzahl von die identischen Saugdüsen 41 tragenden
Montageköpfen 31 möglich, die elektronischen
Bauteile S gleichzeitig anzusaugen oder zumindest den Laufabstand
der Kopfeinheit 9 oder 10 durch aufeinanderfolgendes
Ansaugen der elektronischen Bauteile S zu reduzieren.
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Als
nächstes
soll die Korrektur einer Position des Montagekopfes 31 (oder
der Saugdüse 41)
zum Ansaugen elektronischer Bauteile S unter Bezugnahme auf die 7A bis 8C beschrieben
werden. Zum Beispiel wird an der Bandkassette 18 ein in
einer Ausnehmung des Trägerbands
gehaltenes elektronisches Bauteil angesaugt. Die CPU führt Steuerung
derart aus, dass die Saugdüse 41 zu
einer zur Mitte der Ausnehmung gerichteten Position gebracht wird.
Deshalb kann ein geringfügiger
Fehler bei dem Arbeitsgang der Zuführung des Trägerbands,
ungenaue Position eines elektronischen Bauteils S innerhalb der
Ausnehmung, eine schwierig zu handhabende Form des elektronischen
Bauteils S, etc. ein Versagen des Ansaugens des elektronischen Bauteils verursachen.
Zum Beseitigen dieser Schwierigkeit wird es in der vorliegenden
Ausführungsform
ermöglicht,
die Position jeder Saugdüse 41 zu
korrigieren, in der das elektronische Bauteil S ansaugt wird. Obwohl
die Erkennung der Position des anzusaugenden elektronischen Bauteils
S basierend auf den in einer Rückmeldungsweise
zugeführten
Erkennungsergebnissen durch die Bauteilabtastkamera 11 ausgeführt wird,
ist dies nicht begrenzend, sondern kann durch die Leiterplatten-Abtastkamera 32 ausgeführt werden,
die an dem Halterahmen 30 installiert ist.
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Die 7A bis 7C zeigen
Fälle,
in denen das elektronische Bauteil S die Tendenz hat, von seiner
richtigen Position entlang einer Längsachse der Bandkassette 18 aufgrund
der Form desselben abzuweichen. Das heißt, wenn die Größe des elektronischen
Bauteils entlang der Zuführrichtung
(d. h. entlang der Längsachse
der Bandkassette 18) kurz ist, ist es erforderlich, die
Position der Saugdüse 41 in
dieser Richtung genau zu korrigieren, da die Abweichung der Saugdüse in dieser
Richtung die Tendenz hat, Versagen beim Ansaugen des elektronischen
Bauteils S zu verursachen. Wenn, wie in 7B gezeigt
ist, das elektronische Bauteil S nach hinten von seiner richtigen
Position abweicht (gezeigt in 7A), wird
der Montagekopf 31 (d. h. der Düsenhalter 42) geringfügig gegen
den Uhrzeigersinn aus der in 7A gezeigten
Position gedreht, um dadurch die Position der Saugdüse 41 zu
korrigieren. Wenn das elektronische Bauteil S nach vorne von seiner
richtigen Position abweicht, wie in 7C gezeigt
ist, wird der Montagekopf 31 geringfügig im Uhrzeigersinn aus der
in 7A gezeigten Position rotiert, um dadurch die
Position der Saugdüse 41 zu korrigieren.
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Wenn
an der Kopfeinheit 9 oder 10 nur ein Montagekopf 31 installiert
ist, ist der oben beschriebene Konekturvorgang nicht unbedingt erforderlich, da
die Korrektur der Position der Saugdüse 41 lediglich durch
Bewegen des X-Y-Koordinatentischs 7 oder 8 bewirkt
werden kann. Wenn jedoch die Kopfeinheit 9 oder 10 eine
Anzahl von Montageköpfen 31 trägt, ist
die obige Korrektur sehr nützlich,
da Fälle vermehrt
werden, bei denen es möglich
ist, eine Anzahl elektronischer Bauteile gleichzeitig anzusaugen.
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In ähnlicher
Weise zeigen die 8A bis 8C Fälle, in
denen das elektronische Bauteil S die Tendenz hat, von seiner richtigen
Position quer in Bezug auf die Längsachse
der Bandkassette 18 aufgrund der Form desselben abzuweichen.
Wenn, wie in 8B gezeigt ist, das elektronische
Bauteil S nach links wie in der Figur zu sehen aus seiner richtigen
Position abweicht (gezeigt in 8A), wird
der Montagekopf 31 (d. h. der Düsenhalter 42) geringfügig gegen
den Uhrzeigersinn aus der in 8A gezeigten
Position gedreht, um dadurch die Position der Saugdüse 41 zu
korrigieren. Wenn das elektronische Bauteil S nach rechts wie in
der Figur zu sehen von seiner richtigen Position abweicht, wie in 8C gezeigt
ist, wird der Montagekopf 31 geringfügig im Uhrzeigersinn aus der
in 8A gezeigten Position gedreht, um dadurch die
Position der Saugdüse 41 zu korrigieren.
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Es
soll festgestellt werden, dass, selbst wenn der Montagekopf 31 nur
eine Saugdüse 41 trägt, solange
die Saugdüse 41 an
einer von der Drehmitte des Montagekopfes 31 (Drehposition
um die Achse des Montagekopfes 31) entfernten Stelle angeordnet ist,
die obige Korrektur bewirkt werden kann.
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Daher
wird gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Montagekopf 31 durch den Schrittmotor PM gedreht, der
in dem Montagekopf 31 eingebaut ist, um die Position der Saugdüse 41 zu
korrigieren. Deshalb kann das elektronische Bauteil S durch einen
Mittelteil derselben angesaugt werden, was die Möglichkeit von Versagen beim
Ansaugen des elektronischen Bauteils S minimiert.
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Als
nächstes
sollen unter Bezugnahme auf die 9A bis 9D spezielle
Verfahren zum Ansaugen elektronischer Bauteile S durch die Einrichtung
zur Montage von elektronischen Bauteilen gemäß der vorliegenden Ausführungsform
beschrieben werden. Wie oben beschrieben ist, werden auf jedem X-Y-Koordinatentisch
vier Montageköpfe 31 getragen.
Deshalb ist es möglich,
gleichzeitig eine Anzahl elektronischer Bauteile S aus dem Bauteil-Zuführblock 4, 5 oder 6 durch
Verwendung der Anzahl von Montageköpfen 31 anzusaugen.
Selbst wenn die elektronischen Bauteile S nicht gleichzeitig angesaugt
werden, können
ferner alle Montageköpfe nacheinander
veranlasst werden, ein elektronisches Bauteil an dem Bauteil-Zuführblock 4, 5 oder 6 anzusaugen
und danach zu der Leiterplatte T zu bringen.
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Die 9A bis 9D zeigen
zwei der Montageköpfe 31, 31,
die zum gleichzeitigen Ansaugen elektronischer Bauteile S an dem
zweiten Bauteil-Zuführblock 5 (oder
dem ersten Bauteil-Zuführblock 4) verwendet
werden. Die Bandkassetten 18 an dem zweiten Bauteil-Zuführblock 5 sind
alle aufgebaut, um eine identische Breite zu haben, und sind Seite an
Seite direkt nahe beieinander angeordnet. Andererseits sind die
Montageköpfe 31 in
einem Abstand (Abstand d2 zwischen Montageköpfen) angeordnet, der doppelt
so groß wie
ein Abstand der Bandkassetten (Abstand d1 zwischen den Bandkassetten)
ist. Ferner ist der Durchmesser eines kreisförmigen Drehwegs der Saugdüsen 31 gleich
dem Abstand (Abstand d1), in dem die Bandkassetten 18 angeordnet
sind.
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Wenn
die Saugdüsen 41, 41 der
beiden nebeneinander angeordneten Montageköpfe 31, 31 so gedreht
werden, dass sie einander am nächsten
sind, wird daher der Abstand zwischen den Saugdüsen 41, 41 gleich
dem Abstand d1, und folglich ist es möglich, gleichzeitig elektronische
Bauteile S durch die Verwendung der einander benachbarten Montageköpfe 31, 31 anzusaugen
(siehe 9A und 9B). Wenn
die Saugdüsen 41, 41 der
nebeneinander angeordneten Montageköpfe 31, 31 zu
jeweiligen linken oder rechten Positionen in Bezug zu einer Reihe
der Bandkassetten 18 gedreht werden, wird der Abstand zwischen
den beiden Saugdüsen 41, 41 gleich
dem Abstand d2 (2 × d1),
und folglich ist es möglich,
elektronische Bauteile S aus jeweiligen Bandkassetten 18, 18 auf
gegenüberliegenden
Seiten einer Bandkassette 18 zu saugen (siehe 9A und 9C). Ferner
wird durch Drehen der Saugdüsen 41, 41 der nebeneinander
angeordneten Montageköpfe 31, 31 derart,
dass sie am meisten voneinander entfernt werden, der Abstand zwischen
den Saugdüsen 41, 41 gleich
einem Abstand d3 (=3 × d1),
und folglich ist es möglich,
elektronische Bauteile S aus zwei Bandkassetten 18, 18 an
jeweiligen Stellen zu saugen, die durch zwei Bandkassetten beabstandet
sind (siehe 9A und 9C).
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Selbst
wenn der Durchmesser eines kreisförmigen Drehwegs der Saugdüsen um die
Achse jedes Montagekopfes 31 nicht gleich dem Abstand des
Anordnungszwischenraums der Bandkassetten 18 ist (Abstand
d1), ist es möglich,
solange der Durchmesser eines kreisförmigen Drehwegs der Saugdüsen 41 um
die Achse des Montagekopfes größer als
der Zwischenraum (Abstand d1) ist, ausgewählte Saugdüsen 41 von Montageköpfen 31 zu
jeweiligen Positionen zu drehen, wo sie elektronische Bauteile gleichzeitig
aus Bandkassetten 18 saugen können.
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Daher
ist es möglich,
nicht nur einfach elektronische Bauteile S gleichzeitig durch die
Verwendung einer Anzahl von Montageköpfen 31 anzusaugen,
sondern auch Bandkassetten 18 auszuwählen, aus denen elektronische
Bauteile S gesaugt werden, durch Drehen der Saugdüsen 41 um
die vertikale Achse jedes Montagekopfes 31 und dadurch Ändern von
Positionen der Saugdüsen 41 in
einer geeigneten Weise. Obwohl des nicht immer möglich ist, elektronische Bauteile
S durch gleichzeitiges Ansaugen derselben zu montieren, kann deshalb
gleichzeitiges Ansaugen elektronischer Bauteile öfter durch Auswählen der
gleichzeitig anzusaugenden elektronischen Bauteile ausgeführt werden.
Die erhöhte
Häufigkeit
von gleichzeitigem Ansaugen ist besonders nützlich für eine unterteilbare Leiterplatte
mit einer Anzahl nebeneinander angeordneter identischer Leiterplatten.
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Als
nächstes
soll unter Bezugnahme auf die 10A bis 10D eine Variation der vorliegenden Ausführungsform
beschrieben werden, die ein anderes Verfahren zum gleichzeitigen
Ansaugen elektronischer Bauteile verwendet. In dieser Variation
werden zwei Saugdüsen 41, 41,
die entlang dem Umfang jedes Montagekopfes 31 positioniert
sind, zum Saugen elektronischer Bauteile S aus den vier Bandkassetten 18, 18, 18, 18 verwendet.
In diesem Fall ist, obwohl nicht detailliert gezeigt, ein Paar von
Ausklinkelementen 36 an jedem Montagekopf 31 vorgesehen,
und eines von diesen ist derart aufgebaut, dass es sich zu einem
diesem entsprechenden Eingriffshaken 44 hin oder von diesem
weg bewegen kann, und das andere ist wie hier vorhergehend erläutert aufgebaut.
Außerdem
ist der Vakuumdurchgang 48 so gebildet, dass er in Verbindung
mit den zwei gleichzeitig vorgeschobenen Saugdüsen steht. Das heißt, der
Montagekopf mit den beiden vorgeschobenen Saugdüsen 41, 41 wird
zum gleichzeitigen Ansaugen elektronischer Bauteile S verwendet.
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10B zeigt einen Fall, in dem die beiden an diametral
gegenüberliegenden
Stellen positionierten Saugdüsen
verwendet werden. Bei dieser Variation ist das Paar von Ausklinkelementen
an diametral gegenüberliegenden
Stellen des Montagekopfs 31 angeordnet. Zuerst werden insgesamt
vier Saugdüsen 41, 41, 41, 41 von
nebeneinander angeordneten Montageköpfen 31, 31 so
gedreht, dass sie an einer Reihe von vier Bandkassetten parallel
zueinander ausgerichtet werden. In diesem Zustand sind die vier Saugdüsen 41, 41, 41, 41 voneinander
um den Abstand d1 entfernt, und elektronische Bauteile S werden
gleichzeitig aus C1 bis C4 Kassetten 18, 18, 18, 18 gesaugt.
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Andererseits
zeigen die 10C und 10D einen
Fall, bei dem zwei an jeweiligen Stellen angeordnete Saugdüsen jedes
Montagekopfs 31 voneinander um einen Winkel von 90 Grad
um die vertikale Achse derselben verschoben sind. In dieser Variation
ist das vorgenannte Paar von Ausklinkelementen an jeweiligen Stellen
des Montagekopfes 31 angeordnet, die voneinander um einen
Winkel von 90 Grad um die vertikale Achse desselben verschoben sind.
Zuerst wird eine Saugdüse 41 jedes
der Montageköpfe 31 zu
einer linken Position gedreht, wie in 10C zu
sehen ist, wodurch elektronische Bauteile S gleichzeitig aus C1
und C3 Bandkassetten 18, 18 gesaugt werden. Dann
wird die andere Saugdüse 41 jedes
der Montageköpfe
zu einer rechten Position gedreht, wie in 10D zu
sehen ist, wodurch elektronische Bauteile gleichzeitig aus C2 und
C4 Bandkassetten 18, 18 gesaugt werden. Wenn in
diesem Fall eine Saugdüse 41 jedes
Montagekopfes 31 ein elektronisches Bauteil S ansaugt,
ist die andere Saugdüse 41 von
den Bandkassetten entfernt positioniert, um diese nicht zu behindern,
wodurch gleichzeitiges Ansaugen von elektronischen Bauteilen durch
zweistufige, gleichzeitig ansaugende Arbeitsgänge ausgeführt werden kann.
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Wie
in den 4A und 4C gezeigt
ist, stehen, selbst wenn die Saugdüsen eingezogen sind, Spitzen
derselben geringfügig
von dem Düsenhalter 41 vor.
Deshalb kann durch Aufbauen des Vakuumdurchgangs 48 derart,
dass selektiv mit einer gewünschten
Saugdüse
kommuniziert werden kann, eine Saugdüse mit einem an diese angesaugten elektronischen
Bauteil eingezogen werden, ohne das angesaugte elektronische Bauteil
freizugeben. Wenn eine Saugdüse
Ansaugen eines elektronischen Bauteils ausführt, kann daher die andere
zu einer von den Bandkassetten entfernten Position eingezogen werden,
um dadurch Behinderung mit den Bandkassetten 18 zu vermeiden.
Das heißt,
in 10B sind die Saugdüsen an den linken Positionen
der Montageköpfe 31 vorgeschoben,
und gleichzeitig sind die Saugdüsen
an den rechten Positionen derselben eingezogen. In diesem Zustand
werden zuerst elektronische Bauteile S gleichzeitig aus den C1 und
C3 Bandkassetten 18, 18 gesaugt, und dann werden
die Saugdüsen 41 an
den linken Positionen eingezogen, und gleichzeitig werden die Saugdüsen 41 an
den rechten Positionen vorgeschoben, wodurch elektronische Bauteile
S gleichzeitig aus den C2 und C4 Bandkassetten 18, 18 gesaugt
werden können.
Auf diese Weise kann gleichzeitiges Ansaugen von elektronischen
Bauteilen durch zweistufige, gleichzeitig ansaugende Arbeitsgänge ausgeführt werden.
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Wie
oben beschrieben ist, ist es durch Verwendung nicht nur des Verfahrens
zum gleichzeitigen Ansaugen elektronischer Bauteile sondern auch des
Verfahrens zum Ansaugen derselben durch unterteilte, gleichzeitig
ansaugende Arbeitsgänge
möglich,
die Laufzeiten der Kopfeinheiten 9, 10 zwischen den
Bandkassetten 18 und der Leiterplatte T beträchtlich
zu verkürzen,
um dadurch die Taktzeit zum Montieren der elektronischen Bauteile
S zu reduzieren.
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Als
nächstes
soll eine zweite Ausführungsform
der Erfindung unter Bezugnahme auf 11 beschrieben
werden. Diese Ausführungsform
unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform hinsichtlich des
Aufbaus des Montagekopfes 31. Der Rest der Anordnung der
vorliegenden Ausführungsform
ist identisch mit der ersten Ausführungsform, und folglich ist
die Beschreibung derselben weggelassen worden. Bezugsziffer 35 bezeichnet
einen Halteblock der Betätigungseinheit 33,
an dem ein erster Schrittmotor M1 angebracht ist. Der erste Schrittmotor
M1 umfasst ein Gehäuse 61 als
einen Stator und einen Dreharm 62 als einen Rotor. Der Dreharm 62 wird
um die vertikale Achse desselben gedreht. Ein unterer Teil des Dreharms 62 ist
in zwei gabelförmigen
Teilen ausgebildet, zwischen denen sich eine horizontale Welle 64 drehbar
mit einem daran angeordneten Düsenhalter 63 erstreckt.
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Der
Düsenhalter 63 hat
eine Umfangsfläche, an
der eine Anzahl von Saugdüsen 65, 65 in
einer in radialen Richtungen vorstehenden Weise angeordnet sind.
Zwischen einem Ende der horizontalen Welle 64 des Düsenhalters 63 und
einem unteren Ende eines der gabelförmigen Teile des Dreharms 62 ist ein
zweiter Schrittmotor M2 angeordnet, der das eine Ende der horizontalen
Welle 64 als einen Rotor und das untere Ende eines der
gabelförmigen
Teile des Dreharms 62 als einen Stator aufweist. Deshalb
wird der Düsenhalter 63 um
die Längsachse
der horizontalen Welle 64 über einen vorbestimmten Drehwinkel gemäß der Anzahl
von Impulsen eines Impulssignals gedreht, das dem zweiten Schrittmotor
M2 zugeführt wird.
Dies ermöglicht
dem Montagekopf 31, eine Saugdüse 65 selektiv gegen
eine andere zum Gebrauch unabhängig
auszutauschen, d. h. ohne Antrieb durch eine externe Einrichtung.
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Ferner
weist der Dreharm 62 einen durch denselben gebildeten Vakuumdurchgang 67 zur Kommunikation
mit nur einer ausgewählten
Saugdüse 65 auf
und ist nach unten gerichtet, um dadurch der Saugdüse zu ermöglichen,
ein elektronisches Bauteil durch Vakuum anzusaugen. In der ersten Ausführungsform
kann Auswahl einer Saugdüse
und Einstellen einer Winkelposition der Saugdüse 41 durch einen
Motor bewirkt werden. In der zweiten Ausführungsform erfordern die beiden
Arten von Drehvorgängen
jeweilige Motoren. Wenn jeder Motor ein großes Gewicht hat, ist daher
die erste Ausführungsform
vorteilhaft gegenüber
der zweiten Ausführungsform.
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Wie
oben beschrieben ist, ist es gemäß der zweiten
Ausführungsform
möglich,
selbst wenn der Montagekopf 31 (Kopfeinheiten 9, 10)
in Bewegung ist, selektiven Austausch von Saugdüsen auszuführen, und folglich die Zeit
zum Austauschen von Saugdüsen
zu verkürzen.
Infolgedessen ist es möglich,
die Taktzeit zum Montieren elektronischer Bauteile S an die Leiterplatte
T zu minimieren, und die Taktzeit des gesamten Prozesses zu reduzieren,
der durch die Einrichtung 1 zur Montage von elektronischen
Bauteilen des Multifunktionstyps ausgeführt wird.
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Als
nächstes
soll eine dritte Ausführungsform
der Erfindung unter Bezugnahme auf die 12 bis 14 beschrieben
werden.
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Diese
Ausführungsform
unterscheidet sich von der ersten und zweiten Ausführungsform
hinsichtlich des Aufbaus des Montagekopfes. Die restliche Anordnung
ist identisch mit den vorhergehenden Ausführungsformen, und folglich
ist eine detaillierte Beschreibung derselben weggelassen worden.
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Wie
in 12 gezeigt ist, besteht jeder Montagekopf 31 aus
einem Düsenhalter 42 mit
vier Saugdüsen,
die in am Umfang verteilten Abständen
so angeordnet sind, dass jede derselben nach unten vorstehen und
nach oben eingezogen werden kann, einem den Düsenhalter 42 umschließenden Gehäuse 43,
vier Eingriffshaken (Eingriffselement) 44, die jeweils
mit den Saugdüsen 41 in
Eingriff kommen können,
einem Hakenhalter 45 (Eingriffselementhalter), der die
Eingriffshaken 44 hält,
und einem Ausklinkmechanismus 161 (Ausklinkmittel) zum
Ausklinken des Eingriffshakens 44 aus der damit verknüpften Saugdüse 41.
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Der
Düsenhalter 42 besteht
aus einem Halterkörper 46 und
einer Keilwelle 47, die mit dem Halterkörper 46 integriert
ist und sich von diesem nach oben erstreckt. Ein Vakuumdurchgang 48 verläuft durch
die Mittelteile des Halterkörpers 46 und
der Keilwelle 47 entlang der vertikalen Achse. Ferner weist
der Vakuumdurchgang 48 vier abgezweigte Endteile auf, die
sich radial nach außen
erstrecken zur Kommunikation mit der Innenseite jeder Saugdüse 41 nur
dann, wenn sie nach außen
oder nach unten vorgeschoben ist.
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Andererseits
ist zwischen dem Düsenhalter 42 und
dem Gehäuse 43 ein
Schrittmotor PM (Drehmittel) angeordnet, der den Düsenhalter 42 als
einen Rotor und das Gehäuse 43 als
einen Stator einschließt.
Deshalb dreht sich der Düsenhalter 42 in Bezug
auf das Gehäuse 43 über einen
vorbestimmten Winkel gemäß der Anzahl
von Stufen eines diesem zugeführten
Impulssignals. Dies ermöglicht, eine
ausgewählte
Saugdüse 41 zu
einer gewünschten
Position zu bringen. Da die Keilwelle 47 des Düsenhalters 42 in
Keileingriff mit dem Hakenhalter 45 steht, wird ferner
der Hakenhalter 45 gemeinsam mit dem Düsenhalter 42 gedreht,
und gleichzeitig werden die beiden Elemente 42, 45 vertikal
bezüglich einander
beweglich.
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Es
sollte festgestellt werden, dass anstelle des Schrittmotors PM ein
Servomotor verwendet werden kann, der Saugdüsen 41 an dem Rotor
desselben so trägt,
dass jede derselben nach oben angehoben oder nach unten abgesenkt
werden kann.
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Wie
oben beschrieben ist, sind die Saugdüsen 41 in dem Düsenhalter 42 angeordnet,
der als der Rotor dient, und deshalb können die Saugdüsen 41 genauer
mit weniger Spielraum über
Grade eines dem Schrittmotor PM angewiesenen Winkels gedreht werden
als in dem Fall, wenn die Keilwelle 47 mittels eines Riemens
durch einen Elektromotor gedreht wird, der an einer anderen Stellung
jeder der Kopfeinheiten 9, 10 als einer Stellung
des Schrittmotors PM angeordnet ist. Ferner ist die obigen Konstruktion
des Düsenhalters 42 als
der Rotor darin vorteilhaft, dass die Kopfeinheiten 9, 10 ohne
Erhöhung
des Gewichts derselben aufgebaut und platzsparend konfiguriert werden
können.
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Dieser
Vorteil ist bedeutsamer, wenn die Anzahl von an die Kopfeinheiten 9, 10 montierten
Köpfen 31 erhöht wird.
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Jede
Saugdüse 41 besteht
aus einem Düsenkörper 49 und
einer Hakenklinke 50 angeordnet an einem oberen Ende des
Düsenkörpers 49.
Der Düsenkörper 49 ist
entfernbar an die Hakenklinke 50 montiert. Ein Führungsstab 51 erstreckt
sich von einem an der Keilwelle 47 befestigten Stabhalter 162 durch
die Hakenklinke 50. Zwischen der Hakenklinke 50 und
dem Stabhalter 162 ist eine Spiralfeder so eingefügt, dass
sie um dem Führungsstab 51 gewickelt
wird. Die Saugdüse 41 wird
durch die Spiralfeder 52 nach unten oder in eine vorstehende
Richtung gedrückt.
Die Unterseite der Hakenklinke 50 stößt an den oberen Teil des Halterkörpers 46,
wenn er zu einer untersten Position gebracht wird, wodurch die Abwärtsbewegung
der Saugdüsen 41 in
Bezug zum Halterkörper 46 begrenzt
wird.
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Die
Hakenklinke 50 weist einen Eingriffsteil 50a auf,
der an einem oberen Ende derselben in einer radial nach außen vorstehenden
Weise für
Eingriff mit oder Ausklinken von dem Eingriffshaken 44 ausgebildet
ist. Der Eingriffshaken 44 ist schwenkbar an dem Hakenhalter 45 angebracht
und wird gleichzeitig durch eine Feder 53 in eine Eingriffsrichtung gedrückt, die
zwischen dem Hakenhalter 45 und ihm selbst eingefügt wird.
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Wie
in den 12 und 13 gezeigt
ist, ist der Ausklinkmechanismus 161 so angeordnet, dass er
die Eingriffshaken 44 umschließt. Der Ausklinkmechanismus 161 besteht
aus acht Elektromagneten 163, die in am Umfang verteilten
Abständen
angeordnet sind. Jeder Elektromagnet 163 umfasst einen Ringteil 163a,
der aus einem magnetischen Material wie zum Beispiel Eisen gebildet
ist, einen radial nach außen
von dem Ringteil 163a vorstehenden Kernteil 163b und
eine um den Kernteil 163b gewickelte Spirale 163c.
Die Erregung von Elektromagneten 163 wird durch eine Elektromagneten-Steuereinrichtung gesteuert,
nicht gezeigt, wodurch sie unabhängig voneinander
erregt (magnetisiert) und entmagnetisiert werden. Andererseits ist
an einer Außenfläche des
Eingriffshakens 44 ein Anziehelement 164 gebildet
aus einem magnetischen Material, wie zum Beispiel Eisen, an einer
Stelle gegenüberliegend
eines entsprechenden der Elekt romagneten 163 angebracht.
Wenn der obigen Anordnung zufolge einer der Elektromagneten 163 durch
Erregung der Spirale 163c erregt wird, zieht der Magnetismus
des Elektromagneten 163 das ihm gegenüberliegende Anziehelement 164 an
diesen an, um dadurch eine schwenkende Bewegung des Eingriffshakens
44 zum Elektromagneten 163 zu bewirken. Auf diese Weise
kann der Eingriffshaken von dem Eingriffsteil 50a der Hakenklinke 50 ausgeklinkt
werden.
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Obwohl
in der vorliegenden Ausführungsform
der Ausklinkmechanismus 161 aus acht Elektromagneten gebildet
wird, ist dies nicht begrenzend, aber unter der Annahme, dass vier
Saugdüsen 41 verwendet
werden, können
die die Eingriffshaken 44 umgebenden minimal fünf Elektromagneten 163 sogar
einen so positionierten Eingriffshaken 44 ausklinken, dass
er zu einem Grenzbereich zwischen den beiden Elektromagneten 163 positioniert
ist. Ferner ist es möglich,
unnötiges
Ausklinken anderer Eingriffshaken zu verhindern.
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Der
wie oben aufgebaute Montagekopf 31 wird wie in den 14A bis 14C gezeigt
an den Haltearm 30 montiert. Das heißt, in einer jedem Montagekopf 31 entsprechenden
Weise werden an dem Halterahmen 30 eine Betätigungseinheit 33 (Hebemittel),
die einen nicht gezeigten linearen Motor einschließt, ein
Arretierarm 134 und ein Halteblock 35 angeordnet.
Der Halteblock 35 wird durch die Betätigungseinheit 33 entlang
einer Führung 136 angehoben
oder abgesenkt. Der Montagekopf 31 wird an dem Halteblock 35 an
einem Teil des Gehäuses 43 befestigt,
und folglich wird er gemeinsam mit dem Halteblock 35 durch
die Betätigungseinheit 33 bewegt.
Der Arretierarm 134 begrenzt die Aufwärtsbewegung des Montagekopfes 31 des
Hakenhalters 45.
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Als
nächstes
soll unter Bezugnahme auf die 13A, 13B und die 14A bis 14C der Betrieb des wie oben aufgebauten Montagekopfes 31 beschrieben
werden. Die 14A bis 14C zeigen
eine Abfolge von Arbeitsgängen
des Montagekopfes von einem Schritt zum Ansaugen eines elektronischen
Bauteils S durch eine Saugdüse 41 desselben
von dem zweiten Bauteil-Zuführblock 5 zu einem
Schritt zum Montieren des elektronischen Bauteils an die Leiterplatte
T. 14A zeigt einen Zustand des Monta gekopfs 31 unmittelbar
nach Ansaugen eines elektronischen Bauteils S durch Vorschieben
einer Saugdüse 41 auf
einer rechten Seite, wie in der Figur zu sehen. Hierbei wird der
Düsenhalter 42 zuerst
durch die Betätigungseinheit 33 in
einer angehobenen Position (wie in 14B gezeigt)
gehalten, wodurch alle Saugdüsen 41 von
dem Düsenhalter 42 vorgeschoben
werden.
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Dann
wird die Kopfeinheit 9 durch den ersten X-Y-Koordinatentisch 7 bewegt,
um die Saugdüse 41 auf
der rechten Seite, die zum Ansaugen ausgewählt wurde, zu einer Position
genau über
einer vorbestimmten Bandkassette 18 an dem zweiten Bauteil-Zuführblock 5 zu
bringen. Wenn die Saugdüse 41 geringfügig von
ihrer richtigen Position abweicht, kann der Düsenhalter 42 über einen
kleinen Winkel zum Korrigieren der Position der Saugdüse 41 gedreht
werden. Dann wird nur der der Saugdüse 41 entsprechende
Elektromagnet (einer, 163, erscheint auf der rechten Seite
in 14A) durch die nicht gezeigte Elektromagneten-Steuereinrichtung
erregt. Der Magnetismus des Elektromagneten 163 zieht das
Anziehelement 164 an diesen an, wodurch der Eingriffshaken 44 schwenkend
zum Elektromagneten 163 bewegt wird und an diesem anhaftet.
Dies klinkt den Eingriffshaken 44 auf der rechten Seite
von dem Eingriffsteil 50a der Hakenklinke 50 aus.
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Anschließend wird
die Betätigungseinheit 33 betätigt, um
den Düsenhalter 42 abzusenken.
Die Saugdüse 41 auf
der rechten Seite, die aus dem dieser entsprechenden Eingriffshaken 44 ausgeklinkt ist,
wird durch die Druckkraft der Spiralfeder 52 abgesenkt,
um sich nach dem Düsenhalter 42 zu
bewegen, wodurch sie einen von dem Düsenhalter 42 vorgeschobenen
Zustand beibehält.
Andererseits werden die anderen Saugdüsen 41 am Absenken
durch die Eingriffshaken 44 gehindert, die jeweils in Eingriff mit
diesen stehen, und an jeweiligen angehobenen Positionen gehalten.
Infolgedessen werden sie in den Düsenhalter 41 eingezogen
(siehe 14A). Dies veranlasst nur Vorschieben
der Saugdüse 41 auf
der rechten Seite, und danach wird der Düsenhalter 42 weiter
abgesenkt, um ein elektronisches Bauteil S durch die vorgeschobene
Saugdüse 41 anzusaugen
(siehe 14A). Wie aus den obigen Arbeitsgängen des
Montagekopfes 31 deutlich wird, veranlasst die zwischen
der Hakenklinke 50 und dem Stabhalter 62 eingefügte Spiralfeder 52 kein
direktes Vorschieben der Saugdüse 41 von
dem Düsenhalter 42,
sondern veranlasst dieselbe, der Abwärtsbewegung des Düsenhalters 42 zu
folgen oder sich nach dieser zu bewegen, und dient als ein Polster
zum Absorbieren eines Stoßes,
der auftreten kann, wenn die Saugdüse 41 ein elektronisches
Bauteil ansaugt oder das angesaugte elektronische Bauteil S auf
die Leiterplatte T montiert.
-
Wenn
dann das Ansaugen eines anderen elektronischen Bauteils durch eine
andere Saugdüse 41 ausgeführt wird,
wird zuerst der erregte oder magnetisierte Elektromagnet 163 entmagnetisiert,
und gleichzeitig wird der Düsenhalter 42 nach
oben bewegt. Wenn der Düsenhalter 42 nach
oben bewegt wird, veranlasst die Hakenklinke 50 auf der
rechten Seite Schwenkbewegung des Eingriffshakens 44 gegen
den Uhrzeigersinn gegen die Druckkraft der Feder 53, und
anschließend
kommt die Hakenklinke 50 mit dem Eingriffshaken 44 in
Eingriff. Wenn aus diesem Zustand Ansaugen durch die Saugdüse 41 auf einer
linken Seite, wie in der Figur zu sehen, ausgeführt wird, wird zum Beispiel ähnlich zu
dem oben Beschriebenem diese Saugdüse 41 zu einer Position
direkt über
einer ausgewählten
Bandkassette 18 gebracht, und dann wird ein entsprechender
Elektromagnet 163 (einer, 163, auf der in 14C erscheinenden linken Seite) allein erregt,
wonach der Düsenhalter 42 abgesenkt
wird. Durch wiederholtes Ausführen der
obigen Arbeitsgänge
ist es möglich,
alle vier Saugdüsen 41 zu
veranlassen, ausgewählte
elektronische Bauteile S an diesen anzusaugen.
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In
dem in 13A dargestellten Beispiel steht
der Eingriffshaken 44, der mit der zum Gebrauch ausgewählten Saugdüse 42 in
Eingriff steht, einem Elektromagneten 163 gegenüber, so
dass der erstgenannte 44 durch den letztgenannten 163 allein magnetisiert
wird. Abhängig
von der Drehposition des Düsenhalters 42 und
der Eingriffshaken 44, wie in 13B gezeigt,
kann ein Eingriffshaken 44 zwei Elektromagneten 163, 163 in
einer Weise gegenüberstehen,
die über
einen Spalt zwischen ihnen verteilt ist. In einem solchen Fall können die
beiden Elektromagneten 163, 163 gleichzeitig erregt
werden, um dadurch den Eingriffshaken 44 von der diesem
entsprechenden Hakenklinke 50 einfach auszuklinken.
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Ferner
können,
wie in 14A gezeigt ist, wenn Bedingungen
zum gleichzeitigen Ansaugen elektronischer Bauteile S durch zwei
Saugdüsen 41, 41 erfüllt sind,
z. B. wenn der Abstand zwischen den Saugdüsen 41, 41 gleich
einem Zwischenraum oder Abstand zwischen Bandkassetten 18, 18 ist,
die anzusaugende elektronische Bauteile S enthalten, die Eingriffshaken 44, 44 gleichzeitig
durch gleichzeitiges Magnetisieren der diesen Saugdüsen 41, 41 entsprechenden
Elektromagneten 163, 163 ausgeklinkt werden, um
dadurch diese Saugdüsen 41, 41 in
die Lage zu versetzen, gleichzeitiges Ansaugen auszuführen.
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Nach
Ansaugen elektronischer Bauteile S durch alle der Saugdüsen 41 wird
der Montagekopf oder die Kopfeinheit auf einer horizontalen Eben
bewegt, wobei der Düsenhalter 42 in
einem angehobenen Zustand gehalten wird, um die Saugdüsen zu einer
Position direkt über
einer Position zum Montieren eines der elektronischen Bauteile an
die Leiterplatte T zu bringen. Auch in diesem Fall kann die Abweichung
der Position jeder Saugdüse 41 durch
eine geringfügige
Drehung des Düsenhalters 42 korrigiert werden.
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Die 14B, 14C zeigen
einen Fall, in dem die Saugdüse 41 auf
der linken Seite ein an dieser angesaugtes elektronisches Bauteil
an eine Leiterplatte T moniert. Nach Positionierung der Saugdüse 41, ähnlich zum
Fall von Ansaugen, wird der dieser entsprechende Elektromagnet 163 erregt
oder magnetisiert, um dadurch den Eingriffshaken 44 (siehe 14B) von der Hakenklinke 50 auszuklinken, und
dann wird der Düsenhalter 42 abgesenkt,
um dadurch die anderen Saugdüsen 41 einzuziehen.
Anschließend
wird die vorgeschobene Saugdüse 41 auf der
linken Seite betätigt,
um das elektronische Bauteil S an die Leiterplatte T zu montieren.
Danach wird der gleiche Arbeitsgang wiederholt durchgeführt, um andere
Saugdüsen 41 zu
veranlassen, die restlichen elektronischen Bauteile S an die Leiterplatte
T zu montieren, wodurch die Montage der elektronischen Bauteile
S an die Leiterplatte T vervollständigt wird.
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Wie
oben beschrieben ist, wird gemäß der Einrichtung 1 zur
Montage von elektronischen Bauteilen der vorliegenden Ausführungsform
durch Absenken des Düsenhalters 42 veranlasst,
dass nur eine Saugdüse 41,
die aus dem entsprechenden Eingriffshaken 44 ausgeklinkt
ist, vorgeschoben wird, um dadurch ein elektronisches Bauteil S
anzusaugen und zu montieren. Das Ausklinken der Saugdüse 41 aus
dem dieser entsprechenden Eingriffshaken 44 kann durch
Erregen (Magnetisieren) eines ausgewählten von acht Elektromagneten 163 ungeachtet des
Drehwinkels des Düsenhalters 42 und
des Hakenhalters 45 sofort ausgeführt werden. Verglichen mit
dem Fall des Drehens des Düsenhalters 44 und des
Hakenhalters 45 zum Ausklinken der Saugdüse 41 von
dem derselben entsprechenden Eingriffshaken 44 kann deshalb
eine zum Ausklinken der Saugdüse 41 von
dem Eingriffshaken 44 benötigte Zeitspanne verkürzt werden,
um dadurch die Taktzeit zum Montieren elektronischer Bauteile S
zu verkürzen.
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Wenn
gleichzeitiges Ansaugen von elektronischen Bauteilen durch eine
Anzahl von Saugdüsen 41 durchgeführt wird,
ist es ferner möglich,
sofort die Anzahl von Saugdüsen 41 von
den Eingriffshaken 44 durch gleichzeitiges Magnetisieren
einer Anzahl entsprechender Elektromagneten 163 auszuklinken. Deshalb
kann die zum Ausklinken der Eingriffshaken 44 benötigte Zeitspanne
weiter verkürzt
werden, um dadurch weiter die Taktzeit zum Montieren elektronischer
Bauteile zu reduzieren.
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15B zeigt wesentliche Teile einer Einrichtung
zur Montage von elektronischen Bauteilen gemäß einer vierten Ausführungsform
der Erfindung. Diese Ausführungsform
unterscheidet sich von der vierten Ausführungsform darin, dass als
der Ausklinkmechanismus zum Ausklinken einer Saugdüse 41 aus
einem dieser entsprechenden Eingriffshaken 44 ein Nockenmechanismus
anstelle des Elektromagneten 163 verwendet wird. Genauer
ausgedrückt, besteht
ein Ausklinkmechanismus 72 (Ausklinkmittel) aus einem hohlen
zylindrischen Nocken 73, der um seine mit dem einen Düsenhalter 42 gemeinsame vertikale
Achse drehbar ist, und einem Nockenantriebsmechanismus 74 (Nockenantriebsmittel)
zum Drehen des hohlen zylindrischen Nockens 73 zu einer
gewünschten
Drehwinkelposition.
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Der
hohle zylindrische Nocken 73 wird auf einer Rolle 76 platziert,
die drehbar an der Innenseite jedes Eingriffshakens 44 durch
einen Stift 75 angebracht ist, und, wie in 15a gezeigt, ist der untere Teil desselben mit
drei vorstehenden Teilen 77a, 77b, 77c ausgebildet.
Die vorstehenden Teile 77a und 77b sind an diametral
gegenüberliegenden
Stellungen angeordnet, und der verbleibende vorstehende Teil 77c ist
an einer anderen Stellung angeordnet, die von den vorstehenden Teilen 77a und 77b um
einen Winkel von 90 Grad um die vertikale Achse des hohlen zylindrischen
Nockens 73 entfernt ist.
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Der
Nockenantriebsmechanismus 74 besteht aus einem Riemen 79,
der zwischen eine integriert mit dem hohlen zylindrischen Nocken 73 ausgebildete
Riemenscheibe 78 und einen Schrittmotor, nicht gezeigt,
zum Antreiben des Riemens 79 gespannt ist. Deshalb kann
durch Steuern der Anzahl von Schritten eines dem Schrittmotor zugeführten Impulssignals
der hohle zylindrische Nocken 73 zu einer gewünschten
Winkelposition gedreht werden. Die verbleibende Anordnung der Einrichtung
zur Montage von elektronischen Bauteilen ist identisch mit der der
ersten Ausführungsform.
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Der
obigen Anordnung zufolge, kann durch Betätigung des Schrittmotors die
Drehung des hohlen zylindrischen Nockens 73 gesteuert werden,
wodurch wenigstens einer der vorstehenden Teile 77a, 77b und 77c in
Kontakt mit der Rolle 76 eines gewünschten Eingriffshakens 44 gebracht
werden kann. Dementsprechend wird der Eingriffshaken 44, der
an die an den vorstehenden Teil 77a, 77b oder 77c anstoßende Rolle 76 montiert
ist, schwenkend in einer Richtung entgegengesetzt einer Eingriffrichtung
bewegt, wodurch die diesem entsprechende Saugdüse 41 aus dem Eingriffshaken 44 ausgeklinkt wird.
-
Wie
aus der Anordnung der vorstehenden Teile 77a, 77b und 77c deutlich
wird, wird ferner der vorstehende Teil 77c zum Ausklinken
nur einer Saugdüse
verwendet, während
die vorstehenden Teile 77a und 77b zum gleichzeitigen
Ausklinken von zwei Saugdüsen 41 verwendet
werden. Das heißt,
wenn der vorstehende Teil 77c in Kontakt mit einer einer einzigen
Saugdüse 41 entsprechenden
Rolle 76 gebracht wird, sind die anderen vorstehenden Teile 77a und 77b von
den anderen Rollen 76 entfernt, wodurch die einzelne Saugdüse 41 und
der entsprechende Eingriffshaken 44 allein voneinander
gelöst werden
können. 15B zeigt einen Zustand, in dem der vorstehende
Teil 77c in Kontakt mit der diesem entsprechenden Rolle 76 gebracht
wird, um Vorschieben nur der linken Saugdüse 41 zu verursachen.
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Wenn
andererseits zwei vorstehende Teile 77a, 77b in
Kontakt mit Rollen 76, 76 von zwei Eingriffshaken 44, 44 gebracht
werden, die in Eingriff mit zwei Saugdüsen 41, 41 an
diametral gegenüberliegenden
Stellungen stehen, wird der vorstehende Teil 77c von den
anderen Rollen 76 entfernt gestaltet, wodurch die beiden
Saugdüsen 41 und
die entsprechenden Eingriffshaken 44 voneinander gelöst werden
können.
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Wie
oben beschrieben ist, kann gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
durch Drehen des hohlen zylindrischen Nockens 73 eine oder
eine Anzahl von Saugdüsen
sofort aus (einem) entsprechenden Eingriffshaken ungeachtet von
Drehwinkelpositionen des Düsenhalters 42 und
Hakenhalters 45 in Bezug zueinander ausgeklinkt werden.
Deshalb kann in der gleichen Weise wie in der ersten Ausführungsform
zum Ausklinken benötigte
Zeit reduziert und kann die Taktzeit zum Montieren elektronischer
Bauteile S an die Leiterplatte T verkürzt werden.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die obigen Ausführungsformen
begrenzt, sondern kann in verschiedenen Arten praktiziert werden.
Obwohl zum Beispiel in der dritten und vierten Ausführungsform
ein Montagekopf vier Saugdüsen
trägt,
ist dies nicht begrenzend, sondern die Anzahl von Saugdüsen kann
bedarfsgemäß erhöht oder
gesenkt werden. In einem solchen Fall kann in Übereinstimmung mit der erhöhten oder
gesenkten Anzahl von Saugdüsen
die Anzahl von Elektromagneten in der dritten Ausführungsform,
und die Anzahl von vorstehenden Teilen des hohlen zylindrischen
Nockens in der vierten Ausführungsform
erhöht
oder gesenkt werden.
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Es
wird von den Fachleuten in diesem Gebiet weiter verstanden werden,
dass die Vorhergehenden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
sind, und dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Umfang derselben
abzuweichen.