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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung
eines Polyelektrolyten, derart, dass ionische Gruppen in ein Polystyrolharz
eingeführt
werden.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Polystyrolharz
hat eine ausgezeichnete elektrische Charakteristik, ausgezeichnete
Starrheit und ausreichende Wasserbeständigkeit, während es niedrige Kosten aufweist.
Daher liegt das Polystyrolharz alleine vor oder wird mit einem Copolymer
oder einem weiteren Harz zu einer Legierung kombiniert, um in Puffern (schäumbares
Styrol), Verpackungsmaterialien, elektrischen Produkten und Rahmen
sowie verschiedenen Teilen für
Kraftfahrzeuge verwendet zu werden. Somit ist das Polystyrolharz
ein für
allgemeine Zwecke eingesetztes Harz, das gegenüber Polyolefinharz, repräsentiert
durch Polyethylen, als gleichwertig angesehen wird.
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Zusätzlich zum
Verwendungszweck des Polystyrolharzes als strukturelles Material
wird das Polystyrolharz zu einem Polyelektrolyt umgewandelt, um
als Koagulans bei der Abwasserbehandlung, Additiv für Zement,
Material zum Verflüssigen
einer Kohleaufschlämmung,
Dispergiermittel für
anorganisches Pigment, Material zur Verstärkung von Papier, Oberflächenversiegelungsmaterial
für Papier,
Leitfähigkeitsmaterial
für eine elektrische
Kopiermaschine, antistatisches Mittel, Ablagerung-verhinderndes
Mittel, Dispergiermittel für
eine Emulsionspolymerisation sowie wasserhaltigen Klebstoff und
dergleichen verwendet zu werden.
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Zur
Umwandlung des Polystyrolharzes in einen Polyelektrolyten kann beispielsweise
ein Verfahren eingesetzt werden, worin Sulfonat oder ein Aminsalz,
das einem Chlormethylierungsverfahren unterzogen wurde, in das Polystyrolharz
so eingeführt
wird, dass das Polystyrolharz in ein wasserlösliches Polymer überführt wird.
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Jedoch
steht ein aktuelles Verfahren zum Umwandeln des Polystyrolharzes
in einen Polyelektrolyten einer Vielzahl von Problemen gegenüber.
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Beispielsweise
erfordert die Sulfonierung des Polystyrolharzes, das in einem Sulfonierungsmittel,
repräsentiert
durch konzentrierte Schwefelsäure,
durchgeführt
wird, eine große
Menge des Sulfonierungsmittel. Darüber hinaus werden die großen Mengen
des Sulfonierungsmittels und Wasser zum Reinigen des Sulfonierungsmittels,
nachdem die Reaktionen durchgeführt
wurden, beseitigt. Daher tritt ein Problem auf, dass die Ressourcen
nicht geschont, der Abfall nicht verringert und die Herstellungskosten
nicht herabgesetzt werden können.
Wenn das Sulfonierungsverfahren, wie oben beschrieben, durchgeführt wird,
tritt ohne weiteres ein Molekülvernetzen
(Sulfonvernetzen) auf, wenn die Reaktionen durchgeführt werden.
Somit lässt
man die Polymeren gelieren, und daher können unnötige Polymere ohne weiteres
im Wasser gebildet werden. Darüber hinaus
wird die vorangehende Gelierung im Verhältnis zum Molekulargewicht
des Polymers augenscheinlich und die Molekülketten der Polymere können ohne
weiteres geschnitten werden. Daher kann ein hochmolekularer Polyelektrolyt
nicht ohne weiteres erhalten werden.
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Wenn
die Sulfonierungsreaktionen in einem chlorhaltigen Lösungsmittel
durchgeführt
werden, verbleibt eine große
Menge des chlorhaltigen Lösungsmittels
in dem Polyelektrolyt, nachdem dieser den Reaktionen unterzogen
wurde, sowie dessen wässeriger
Lösung.
Folglich werden Halogenverbindungen im Polyelektrolyt-Produkt erhalten.
Wenn daher der vorangehende Polyelektrolyt in einem Koagulans für Abwasserbehandlung,
Dispergiermittel für
Zement, Absorberharz, Oberflächenversiegelungsmaterial
für Papier
oder dergleichen verwendet wird, werden die Halogenverbindungen
ins Abwasser freigegeben. Somit kann der vorangehende Polyelektrolyt
aufgrund der Schwierigkeiten, eine Abwasserregelung zu erfüllen in
praktischer Hinsicht nicht eingesetzt werden.
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Da
das Molekulargewicht (Mw) des derart erhaltenen Polyelektrolyten
im allgemeinen 150.000 bis 600.000 beträgt, ist ein Polyelektrolyt
mit einem großen
Molekulargewicht erforderlich, um die Leistungsfähigkeit zu verbessern, wenn
der Polyelektrolyt beispielsweise als ein Koagulans verwendet wird.
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Da
die Sulfonierungsreaktion hinsichtlich der Reaktionsgeschwindigkeit
einer Reduktion unterliegt, wenn Wasser im System enthalten ist,
muss Wasser vollständig
entfernt werden, um das Lösungsmittel
in den Reaktionen wieder verwenden zu können.
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Jedoch
umfasst eine herkömmliche
Technik, beispielsweise eine Separation im Ruhezustand, die Tatsache,
dass sulfonierte Substanzen von aromatischen Polymeren, die Reaktionsprodukte
sind, als oberflächenaktive
Mittel dienen. Somit wird die Grenze zwischen der wässerigen
Schicht und der Lösungsmittelschicht
verwischt, wodurch die Abtrennung schwierig gemacht wird. Wenn das
Lösungsmittel
durch Destillation wiedergewonnen wird, bilden das Lösungsmittel
des Kohlenwasserstoffs vom Chlor-Typ und Wasser eine azeotrope Mischung.
Eine vollständige
Entfernung von Wasser aus dem Lösungsmittel
kann nicht ohne weiteres verwirklicht werden, so dass die Notwendigkeit
zur Durchführung
einer Raffinations- und Dehydrierungsverfahren entsteht.
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Daher
treten Probleme auf, dass die Arbeitseffizienz beeinträchtigt wird
und neue zusätzliche
Anlagen erforderlich sind.
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Noch
schlechter ist, dass das Polystyrolharz ein Problem hinsichtlich
eines Halogen-Flammschutzmittels
aufweist.
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Da
das Halogen-Flammschutzmittel eine beträchtliche flammhemmende Wirkung
hinsichtlich einer Vielzahl von Kunststoffmaterialien aufweist und
dessen Kosten sehr niedrig sind, wird das Halogen-Flammschutzmittel
weitgehend in der gesamten Welt verwendet.
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Jedoch
wirft die Verwendung des Halogen-Flammschutzmittels ein Problem
auf, weil das Halogen-Flammschutzmittel Halogenwasserstoff erzeugt,
wenn es verbrennt. Insbesondere die Verwendung von Decabromdiphenyloxid
(DBDPO), das weitestgehend verwendet wird und das toxische Substanzen,
wie Dioxin, erzeugt, wurde geregelt.
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Das
Halogen-Flammschutzmittel mit ausgezeichneter flammhemmender Wirkung
hinsichtlich von aromatischen Harzen, repräsentiert durch Styrolharz,
wird weitgehend im Rahmen von elektronischen Produkten zu Hause
oder als Material von Teilen verwendet.
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Wenn
daher die elektronischen Produkte von zu Hause auf eine Deponie
gebracht werden, wird eine große
Menge an Kunststoffsubstanzen, die Halogen-Flammschutzmittel enthalten,
weggeworfen.
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Der
Kunststoffabfall wird in der Regel verbrannt oder regeneriert, außer für einen
kleinen Teil, der durch Erwärmen
und Schmelzen recycelt wird.
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Wenn
man versucht, den Kunststoffabfall durch Verbrennen zu beseitigen,
tritt das oben erwähnte
Problem des Erzeugens von toxischen Gasen auf. Daher muss die Entsorgung
derzeit durch Rückgewinnung durchgeführt werden.
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Die
Menge an Kunststoffabfall, die das Halogen-Flammschutzmittel enthält, hat
sich Jahr für
Jahr vergrößert. Daher
ist die Entsorgungsbeseitigung ineffektiv, und daher tritt ein kritisches
Problem für
Japans beträchtlichen
Bedarf nach Entsorgungsanlagen auf.
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Wenn
das Recycling von Kunststoffabfall versucht wird, ist das Recycling
von Kunststoff, der das Halogen-Flammschutzmittel enthält, dessen
Verwendung geregelt ist, nicht bevorzugt.
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Die
EP 0 037 282 A2 beschreibt
ein Verfahren zum Bilden eines Pulvers eines neutralisierten sulfonierten
Polymers. Die neutralisierten sulfonierten elastomeren Polymere
sind abgeleitet von ungesättigten
Polymeren, die niedrige ungesättigte
elastomere Polymere, wie Butyl-Kautschuk
oder EPDM-Terpolymere enthalten.
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Die
EP 0 037 282 A2 beschreibt
keinen wasserlöslichen
Polyelektrolyten mit einem Molekulargewicht Mw von 600.000 oder
mehr. Obwohl Styrol-Butadien-Copolymere als mögliche Ausgangspolymere beschrieben
sind, wurden die konjugierten Dien-Einheiten nicht mit dem Polyelektrolyt
von D1 vernetzt und/oder polymerisiert.
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Die
EP 0 071 347 A2 beschreibt
ein Verfahren zum Sulfonieren von aromatenhaltigen Polymeren.
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Auch
die
EP 0 071 347 A2 beschreibt
keinen Polyelektrolyten mit einem Molekulargewicht Mw von 600.000
oder mehr. Die als Ausgangsmaterialien in D2 verwendeten Polymere
enthalten keine konjugierten Dien-Einheiten.
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ZIELE UND ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung
eines Polyelektrolyten bereitzustellen, das in der Lage ist, einen
Polyelektrolyten herzustellen, der keine Halogenverbindung enthält, wodurch
die Entsorgung einer großen
Menge an toxischem Abfall verhindert wird.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur
Herstellung eines wasserlöslichen
Polyelektrolyten mit hohem Molekulargewicht bereitzustellen.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, dass es möglich wird,
ein in einer Sulfonierungsreaktion von aromatischen Polymeren verwendetes
Lösungsmittel
in einem Zustand zurückzugewinnen,
wo kein Wasser enthalten ist, und ein effizientes Sulfonierungssystem
zum Recyceln des Lösungsmittels
zu bilden.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Herstellungsverfahren
bereitzustellen, das in der Lage ist, ein Halogen-Flammschutzmittel,
das in Kunststoffabfall oder dergleichen enthalten ist, effizient abzutrennen.
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Nach
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung
eines Polyelektrolyten bereitgestellt, umfassend den Schritt des
Sulfonierens eines Polystyrolharzes in einem Zustand, wo das Polystyrolharz
in einem Lösungsmittel,
zusammengesetzt aus einer alicyclischen Verbindung, gelöst oder
dispergiert wird.
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Wenn
die alicyclische Verbindung als Lösungsmittel im Verfahren zur
Sulfonierung des Polystyrolharzes verwendet wird, kann eine Gelierung
verhindert werden. Da die Notwendigkeit der Verwendung einer Halogenverbindung
als Lösungsmittel
entfällt,
kann ein Polyelektrolyt, der keine Halogenverbindung enthält, hergestellt
werden ohne Entsorgung einer großen Menge an toxischem Abfall.
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Nach
einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren
zur Herstellung eines Polyelektrolyten bereitgestellt, umfassend
die Schritte des Einführens
von ionischen Gruppen in Copolymere von Styrol und konjugierten
Dienen sowie Vernetzen und/oder Polymerisieren des konjugierten
Diens im Copolymer, so dass eine Reinigung eines wasserlöslichen
Polyelektrolyten durchgeführt
wird.
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Wenn
das konjugierte Dien zuvor im Polystyrolharz enthalten ist, und
die konjugierten Dien-Einheiten vernetzt
und/oder polymerisiert werden, kann der wasserlösliche Polyelektrolyt mit einem
großen
Molekulargewicht erhalten werden.
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Ein
dritter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass aromatische Polymere zu kontinuierlich zugeführtem Lösungsmittel
gegeben und darin gelöst
werden; Sulfo nierungsmittel zur Lösung zugeführt werden, um Sulfonierungsreaktionen
durchzuführen;
erzeugte Reaktionsprodukte und die Lösungsmittel von einander getrennt
werden und die abgetrennten Lösungsmittel
zurückgeführt werden,
um wieder in den Sulfonierungsreaktionen eingesetzt zu werden.
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Im
oben erwähnten
Aspekt werden die sulfonierten aromatischen Polymere in feste Materialien überführt, um
diese von den Lösungsmitteln
abzutrennen. Daher entfällt
die Notwendigkeit der Zugabe von Wasser zum Reaktionssystem.
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Demnach
enthalten die abgetrennten Lösungsmittel
kein Wasser, und daher können
die Lösungsmittel in
den Kreislauf zurückgeführt werden.
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Ein
vierter Aspekt der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass Kunststoffe,
die Halogen-Flammschutzmittel
enthalten, einem sauren Verfahren in einem organischen Lösungsmittel
unterzogen werden; ionische Gruppen in Harzkomponenten eingeführt werden,
um ein wasserlösliches
Polymer zu bilden, und dann die Halogen-Flammschutzmittel im organischen
Lösungsmittel
abgetrennt werden.
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Wenn
die Halogen-Flammschutzmittel enthaltenden Kunststoffe dem sauren
Verfahren in den organischen Lösungsmitteln
unterzogen werden, werden die ionischen Gruppen in die Harzkomponenten
eingeführt, um
in wasserlösliche
Polymere überführt zu werden,
so dass die Phase in eine wässerige
Phase überführt wird.
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Andererseits
findet die oben erwähnte
Einführung
von ionischen Gruppen in das Halogen-Flammschutzmittel nicht statt. Daher
werden die Halogen-Flammschutzmittel im nicht umgesetzten Zustand
zurückgehalten,
um sich in der organischen Lösungsmittelphase
vorzuliegen.
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Daher
bewirkt die Abtrennung der wässerigen
Phase von der organischen Lösungsmittelphase,
dass die Harzkomponenten und die Halogen-Flammschutzmittel schnell
voneinander abgetrennt werden.
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Andere
Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen, die im Zusammenhang
mit den beigefügten
Zeichnungen beschrieben sind, offensichtlich.
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Ein
Verfahren zur Herstellung des Polyelektrolyten wird nun beschrieben,
das umfasst: Die Schritte des Einführens von ionischen Gruppen
in Copolymere von Styrol und konjugiertem Dien sowie Vernetzen/Polymerisieren
der konjugierten Dien-Einheiten in den Copolymeren.
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Durch
Vernetzen und/oder Polymerisieren von konjugierten Dien-Einheiten
in den Copolymeren kann das Molekulargewicht des Polyelektrolyten
vergrößert werden.
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Der
durch das vorangehende Verfahren erhaltene Polyelektrolyt kann als
Koagulans für
die Entsorgung von Abwasser, ein Additiv für Zement, Superplastifizierer
für Kohleaufschlämmung, Dispergiermittel
für anorganisches
Pigment, Papierfestigkeitsverbesserer, Oberflächenversiegelungsmittel für Papier,
ein Leitfähigkeitsmittel
für ein
elektronisches Kopiergerät,
ein antistatisches Mittel, ein Niederschlagsverhinderungsmittel,
ein Dispergiermittel für
eine Emulsionspo lymerisation sowie wässerigen Klebstoff verwendet
werden. Wenn das Molekulargewicht Mw auf 600.000 oder größer eingestellt
wird, kann der oben erwähnte
Polyelektrolyt verwendet werden als Koagulans für die Entsorgung von Abwasser,
Absorberharz, Ionen-Austauschharz, gelatisierendes Harz, Papierfestigkeitsverbesserer,
Oberflächenversiegelungsmittel
für Papier
und Superplastifizierer für
Kohleaufschlämmung.
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Das
konjugierte Dien, das mit Styrol copolymerisiert wird, wird veranschaulicht
durch Butadien und Isopren. Der Gehalt der konjugierten Dien-Einheiten
im Copolymer beträgt
0,05 bis 20 Mol-%, bezogen auf alle Monomer-Einheiten, bevorzugt
0,1 bis 10 Mol-%. Wenn der erhaltene Polyelektrolyt als Koagulans
für die
Entsorgung von Abwasser verwendet wird, wird der Gehalt der konjugierten
Dien-Einheiten im Copolymer eingestellt auf 0,1 bis 10 Mol-%, bezogen
auf alle Monomer-Einheiten, bevorzugt 0,5 bis 5 Mol-%. Wenn die
Menge der konjugierten Dien-Einheiten
im Polystyrolharz klein ist, finden die Vernetzungsreaktionen und
die Polymerisationsreaktion im Doppelbindungsbereich nicht ohne
weiteres statt. Daher kann der Effekt der Vergrößerung des Molekulargewichts
nicht erhalten werden. Wenn die Menge der konjugierten Dien-Einheiten zu groß ist, kann
das Polystyrolharz nicht ohne weiteres im organischen Lösungsmittel
gelöst
werden, und somit können gleichmäßige Reaktionen
nicht ohne weiteres durchgeführt
werden. Darüber
hinaus wird der Grad der Vernetzung und/oder Polymerisation exzessiv
erhöht,
wodurch bewirkt wird, dass leicht gelierte Produkte erzeugt werden.
Folglich kann die Einführung
der ionischen Gruppen in das Harz nicht ohne weiteres durchgeführt werden.
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Hinsichtlich
dem Bereitstellen der Charakteristika, die das sulfonierte Polystyrol
zeigen soll, wird die Menge der Styrol-Einheiten im Polystyrolharz
eingestellt, um 80 Mol-% oder mehr zu sein, bezogen auf alle Monomer-Einheiten,
bevorzugt 90 Mol-% oder mehr.
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Das
Polystyrolharz zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung kann
andere Monomere außer
dem konjugierten Dien enthalten, wobei die anderen Monomere veranschaulicht
werden durch Acrylonitril, (Meth)acrylsäure, (Meth)acrylat (aliphatischer
Kohlenwasserstoff mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen), Maleinsäureanhydrid,
Itaconsäureanhydrid
und α-Methylstyrol.
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Das
Molekulargewicht des Polystyrolharzes wird eingestellt, um 2.000
bis 2.000.000, bevorzugt 5.000 bis 500.000, zu sein. Wenn das Molekulargewicht
zu gering ist, können
die erforderlichen Charakteristika des Polyelektrolyten nicht erhalten
werden. Wenn das Molekulargewicht zu groß ist, wird die Löslichkeit
im organischen Lösungsmittel,
wenn die Sulfonierungsreaktionen des Polystyrolharzes im organischen
Lösungsmittel durchgeführt werden,
beeinträchtigt.
In diesem Fall sind die durchgeführten
Reaktionen nicht einheitlich.
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Das
oben erwähnte
Polystyrolharz kann einen Farbstoff, Stabilisator, Flammenretardierungsmittel, Weichmacher,
Füllstoff
und andere Hilfsadditive enthalten.
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Das
Polystyrolharz (Copolymer) kann alleine verwendet werden oder in
Kombination mit Polystyrol oder einem weiteren Styrol-Copolymer.
Es kann legiert oder mit einem weiteren Polymer gemischt werden. Das
andere Polymer, das legiert oder zugemischt wird, wie oben be schrieben,
wird veranschaulicht durch Polyphenylenether, Polycarbonat, Polyphenylensulfid,
Polyamid (Nylon), Polyethylenterephthalat und Polybutylenterephthalat.
Das vorangehende Polymer kann allein verwendet werden oder eine
Vielzahl von Typen der Polymeren können kombiniert werden.
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Wenn
der vorangehende Typ an Polystyrolharz verwendet wird, kann Polystyrolharz
(rohes Material) frisch hergestellt zur Herstellung des erfindungsgemäßen Polyelektrolyten
oder ein Ausfluss (Abfall) einer Anlage, eines Einzelhandelsgeschäfts, von
zu Hause oder dergleichen verwendet werden. Rohmaterialien und Abfälle können zusammen
verwendet werden. Das Polystyrolharz kann in Pellets, Pulver oder
Stabform, einer geschmolzenen Form, einer geschäumten Form oder einer granularen,
Faser- oder Filmform gebildet werden.
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Da
die vorliegende Erfindung ermöglicht,
dass die Polystyrolharz-Produkte, die als Harze für allgemeine
Verwendungen in Masse produziert werden, wie oben beschrieben, recycelt
werden sollen, kann ein beträchtlicher
Vorteil hinsichtlich des Schutzes der globalen Atmosphäre verwirklicht
werden. Hinsichtlich des vorangehenden Gesichtspunkts ist es bevorzugt,
dass das Polystyrolharz eher Abfall- als fabrikneue Materialien darstellt.
Es ist festzuhalten, dass es bevorzugt ist, dass von Anlagen oder
Einzelhandelsgeschäften
wiedergewonnener Abfall verwendet wird, weil dieser Abfall relativ
gleichmäßige Zusammensetzungen
aufweist, verglichen mit dem aus den Haushalten wiedergewonnenen.
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Die
ionischen Gruppen, die in das Polystyrolharz eingeführt werden,
werden veranschaulicht durch Sulfonsäure und ihre Salze.
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Die
ionischen Gruppen werden eingeführt,
indem man das Polystyrolharz (Copolymer) veranlasst, mit verschiedenen
Oxidationsmitteln zu reagieren. Wenn beispielsweise das Polystyrolharz
veranlasst wird, mit den Oxidationsmitteln im organischen Lösungsmittel,
das das sulfonierende Mittel, repräsentiert durch Sulfonsäureanhydrid,
enthält,
zu reagieren, können
Sulfongruppen eingeführt
werden.
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Wenn
die ionischen Gruppen, wie oben beschrieben, eingeführt werden,
kann irgendeines der nachfolgenden Reaktionslösungsmittel verwendet werden:
aliphatischer Halogen-Kohlenwasserstoff,
vertreten durch 1,2-Dichlorethan, Chloroform, Dichlormethan und
1,1-Dichlorethan;
eine alicyclische Verbindung, vertreten durch Cyclohexan, Methylcyclohexan
und Cyclobenzol; Nitromethan; und Nitrobenzol. Wenn die alicyclische
Verbindung verwendet wird, kann der keine Halogenverbindung enthaltende
Polyelektrolyt ohne Entsorgung von toxischem Abfall hergestellt
werden. Das oben erwähnte
organische Lösungsmittel
kann allein verwendet werden oder in Kombination einer Vielzahl
von organischen Lösungsmitteln.
Das Mischungsverhältnis ist
nicht besonders beschränkt.
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Das
oben erwähnte
organische Lösungsmittel
kann derart verwendet werden, dass es mit einem anderen Lösungsmittel
gemischt wird. Das andere Lösungsmittel,
das in der Mischung verwendet werden kann, wird veranschaulicht
durch Kohlenwasserstoff vom Paraffin-Typ mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen,
Acetonitril, Kohlenstoffdisulfid, Tetrahydrofuran, Tetrahydropyran,
1,2-Dimethoxyethan,
Aceton, Methylethylketon und Thiophen. Insbesondere ist es bevorzugt,
dass irgendein Kohlenwasserstoff vom Paraffin-Typ mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen,
Acetonitril, Tetrahydrofuran und Aceton verwendet werden. In einem
Fall, wo das oben erwähnte Lösungsmittel
mit dem aliphatischen Halogen-Kohlenwasserstoff oder der alicyclischen
Verbindung gemischt wird, ist das Mischungsverhältnis nicht besonders beschränkt. Es
ist bevorzugt, dass die Menge des Lösungsmittels 1 bis 100% des
Volumens des aliphatischen Halogen-Kohlenwasserstoffs oder der alicyclischen
Verbindung beträgt.
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Das
einmal in den Einführungsreaktionen
der ionischen Gruppen verwendete Lösungsmittel kann durch Extraktion
oder Destillation, nachdem die Reaktionen durchgeführt worden
waren, wiedergewonnen werden, um wieder verwendet zu werden. Es
ist bevorzugt, dass die Wiedergewinnung des Lösungsmittels vor der Zugabe
der Chlorverbindung oder deren wässeriger
Lösung
zum Reaktionssystem durchgeführt
wird.
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Wenn
die Reaktion zur Einführung
der ionischen Gruppen unter Verwendung des oben erwähnten Lösungsmittels
durchgeführt
wird, wird die Konzentration des Polystyrolharzes eingestellt auf
0,1 bis 30 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 20 Gew.-%. Wenn die Konzentration
zu niedrig ist, werden die Herstellungseffizienz und die Geschwindigkeit
zur Einführung
einer Sulfongruppe in das Polymer zu niedrig. Wenn die Konzentration
zu hoch ist, werden die Mengen an gelierten Produkten und nicht-umgesetzten
Substanzen unabsichtlich vergrößert.
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Die
Sulfonierungsreaktion wird bei 0 bis 100°C, bevorzugt 10 bis 80°C durchgeführt. Wenn
die Temperatur zu niedrig ist, können
die Reaktionen nicht ohne weiteres voranschreiten, und die Ausbeute
ist beeinträchtigt.
Die Zeitspanne, in der die Reaktionen durchgeführt werden, wird eingestellt
auf 10 Minuten bis 40 Stunden, bevorzugt 30 Minuten bis 20 Stunden.
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Die
Chlorverbindung zur Verwendung in der Neutralisation der ionischen
Gruppen wird veranschaulicht durch eine Verbindung, wie ein Oxid,
Hydrid, Carbonat, Acetat, Sulfat oder Phosphat, eines Alkalimetalls, wie
Natrium, Lithium oder Kalium, oder Erdalkalimetalls, wie Magnesium
oder Calcium, Ammonium, primäre bis
tertiäre
Alkylaminverbindungen. Das ausgewählte Material wird so wie es
vorliegt oder in Form einer wässerigen
Lösung
allmählich
zugegeben, bis das Neutralisationsverfahren beendet ist.
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Die
Menge der ionischen Gruppen, die wie oben beschrieben eingeführt werden,
wird eingestellt auf 20 Mol-% oder mehr, bezogen auf alle Monomer-Einheiten,
bevorzugt 40 Mol-% oder mehr. Wenn das Verhältnis der eingeführten ionischen
Gruppen niedriger ist als der oben erwähnte Bereich, kann kein Polyelektrolyt mit
ausreichender Wasserlöslichkeit
erhalten werden.
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Wie
oben beschrieben, können
die ionischen Gruppen in das Polystyrolharz, das die konjugierten
Dien-Einheiten enthält,
eingeführt
werden. In der vorliegenden Erfindung werden die konjugierten Dien-Einheiten vernetzt
und/oder polymerisiert, um dieselben in einen Elektrolyten mit hohem
Molekulargewicht umzuwandeln.
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Chemikalien,
die veranlassen, dass die Vernetzungsreaktionen und/oder Polymerisationsreaktionen stattfinden,
werden veranschaulicht durch ein anorganisches oder organisches
Peroxid, eine Azoverbindung oder dergleichen.
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Speziell
wird das anorganische Peroxid veranschaulicht durch eine Wasserstoffperoxidlösung, Peroxoschwefelsäure, deren
Salzverbindung, Peroxocarbonat, Peroxophosphorsäure, deren Salzverbindung,
Peroxosalpetersäure,
deren Salzverbindung, Ozon, Perchlorsäure, Permangansäure und
deren Salz. Von den vorangehenden Materialien ist es bevorzugt,
dass irgendeines von: Wasserstoffperoxidlösung, Peroxoschwefelsäure, deren
Salzverbindung und Ozon verwendet wird.
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Das
organische Peroxid wird veranschaulicht durch die nachfolgenden
Materialien. Hydroperoxide: t-Butylhydroperoxid, Cumolhydroperoxid,
Diisopropylbenzolhydroperoxid, P-Menthanhydroperoxid, 2,5-Dimethyl-2,5-dihydroperoxyhexan,
2,5-Dimethyl-2,5-dihydroperoxyhexin-3 und Pinenhydroperoxid.
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Dialkylperoxide:
Di-t-butylperoxid, Di-t-amilperoxid, t-Butylcumylperoxid, Dicumylperoxid,
2,5-Dimethyl-2,5-di-(t-butylperoxy)hexan, 2,5-Dimethyl-2,5-di-(t-butylperoxy)hexin-3, α,α'-Bis-(t-butylperoxy)diisopropylbenzol,
1,2-Bis-(t-butylperoxy)-3,3,5-trimethylcyclohexan, n-Butyl-4,4-bis-(t-butylperoxy)vallerit, 2,2-Bis-(4,4-di-t-butylperoxycyclohexyl)propan
und 2,2-Bi-(t-butylperoxy)butan,
1,1-Di-(t-butylperoxy)cyclohexan.
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Diacylperoxide:
Cyprilydeperoxid, Lauroylperoxid, Stearoylperoxid, Succinsäureperoxid,
Benzoylperoxid, p-Chlorbenzoylperoxid, 2,4-Dichlorbenzoylperoxid
und dergleichen.
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Peroxyester:
t-Butylperoxyessigsäure,
t-Butylperoxy-2-ethylhexanoat, t-Butylperoxylaurat, t-Butylperoxybenzoat,
Di-t-butyldiperoxyphthalat, 2,5-Dimethyl-2,5-di(benzoylperoxy)hexan,
2,5-Dimethyl-2,5-di(benzoylperoxy)hexin-3,
t-Butylperoxymaleinsäure,
t-Butylperoxyisopropylcarbonat und dergleichen.
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Ketonperoxide:
Methylethylketonperoxid, Methylisobutylketonperoxid, Cyclohexanperoxid
und dergleichen.
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Die
oben erwähnten
Peroxide können
zusammen mit verschiedenen Reduktionsmitteln oder Vernetzungshilfsmitteln
verwendet werden. Die Reduktionsmittel werden veranschaulicht durch
Ionen von Metall, wie Kobalt, Nickel, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen
oder Natrium, sowie Aminverbindungen, wie Dimethylanilin. Die Vernetzungshilfsmittel
werden veranschaulicht durch Schwefel, p-Chinondioxim, p,p-Dibenzoylchinondioxim, Laurylmethacrylat,
Ethylenglykolacrylat, Triethylenglykolacrylat, Tetraethylenglykoldimethacrylat,
Polyethylenglykoldimethacrylat, Trimethylolpropentrimethacrylat,
Methylmethacrylat, Diarylfumarat, Diarylphthalat, Tetraaryloxyethan,
Triarylcyanurat, Maleimid, Phenylmaleimid, N,N'-m-Phenylenhismaleimid, Maleinsäureanhydrid, Itaconsäure, Divinylbenzol,
Vinyltoluol und Polybutadien mit kleinem Molekulargewicht (Mw =
1.000 bis 5.000).
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Die
Azoverbindungen, die als chemische Verbindungen verwendet werden
können,
die veranlassen, dass die Vernetzung und/oder Polymerisationsreaktionen
stattfinden, werden veranschaulicht durch: Azobisbutylonitril, 1-[(1-Cyano-1-methylethyl)azo]formamid,
1,1-Azobis(cyclohexan-1-carbonitril), 2,2-Azobis-(2-methylpropionamidin)dihydrochlorid,
2,2-Azobis-(2-methylbutylonitril),
2,2-Azobis-(2,4-dimethylvaleronitril), 2,2-Azobis(4-methoxy-2,4-dimethylvaleronitril),
4,4'-Azobis(4-cyanovaleriansäure), Dimethyl-2,2'-azobis(2-methylpropionat),
2,2'-Azobis[2(2-imidazolyn-2-yl)propan]dihydrochlorid,
2,2'-Azobis[2(2-imidazolin-2-yl)propan],
2,2'-Azobis{2-methyl-N-[1,1-bis(hydroxymethyl)-2-hydroxyethyl]propionamid},
2,2'-Azobis{2-methyl-N-[1,1-bis(hydroxymethyl)ethyl]propionamid},
2,2'-Azobis[2-methyl-N-(2-hydroxyethyl)propionamid],
2,2-Azobisisobutylamiddihydrat, 2,2'-Azobis[2-(hydroxymethyl)propionnitril]
und 2,2'-Azobis(2,4,4-trimethylpentan).
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Die
chemischen Verbindungen, die veranlassen, dass die Vernetzungs-
und/oder Polymerisationsreaktionen stattfinden, werden weiterhin
veranschaulicht durch Tetraalkylthiuramdisulfid, Morphin, Disulfidverbindungen,
Alkylphenoldisulfid, ein Salz von Dithionsäure, wie Se-Diethyldithiocarbamat, Schwefelchlorid,
Selen, Tellur, Zink-Weiß,
Magnesiumoxid, Bleiocker, p-Chinondioxim, p,p'-Dibenzoylchinonoxim, Tetrachlor-p-benzochinon
und Poly-p-dinitrosobenzol.
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Die
Menge der vorangehenden chemischen Verbindungen, die zugegeben wird,
wird eingestellt auf 0,001 bis 500 Mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge
aller Monomer-Einheiten im Polystyrolharz, bevorzugt 0,005 bis 300
Mol-%. Die Temperatur des Reaktionssystems wird eingestellt auf
0 bis 100°C,
bevorzugt 10 bis 90°C.
Es ist bevorzugt, dass die Konzentration des Harzes im oben erwähnten Reaktionssystem
0,05 bis 39 Gew.-% beträgt.
Es ist festzuhalten, dass die Reaktionen in einer Atmosphäre eines
Inertgases, beispielsweise Stickstoff, durchzuführen sind.
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Als
Ergebnis werden die konjugierten Dien-Einheiten im Polystyrolharz
veranlasst, die Vernetzungs- und/oder Polymerisationsreaktionen
einzugehen. Die vorangehenden Reaktionen können durchgeführt werden,
bevor die ionischen Gruppen in das Styrol eingeführt werden oder nachdem die
ionischen Gruppen eingeführt
wurden.
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Da
die konjugierten Dien-Einheiten im Polystyrolharz vernetzt und/oder
polymerisiert werden, kann das Molekulargewicht Mw des erhaltenen
Polyelektrolyten eingestellt werden auf 600.000 oder größer. Der derart
erhaltene Elektrolyt mit dem hohen Molekulargewicht kann verwendet
werden als bevorzugtes Koagulans zur Entsorgung von Abwasser.
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In
einem Fall, wo der erhaltene Polyelektrolyt als Koagulans für die Entsorgung
von Abwasser verwendet wird, kann er zusammen mit weiteren Additiven,
beispielsweise nicht-ionischem polymeren Koagulans, anionischem
Polymerkoagulans oder kationischem Polymerkoagulans verwendet werden.
Jetzt werden nicht-ionisches polymeres Koagulans, anionisches Polymerkoagulans
und kationisches Polymerkoagulans, die zusammen mit dem Polyelektrolyt
verwendet werden können,
nunmehr beschrieben.
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Nicht-ionisches Polymerkoagulans
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Polyacrylamid
oder Polymethacrylamid, bevorzugt wird Polyacrylamid verwendet.
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Anionisches Polmyerkoagulans
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Harz
vom (Metha)acrylsäure-Typ
kann verwendet werden, was veranschaulicht wird durch ein partielles
Hydrolysat vom Polyacrylamid oder Polymethacrylamid; ein Copolymer
von Acrylsäure
oder Methacrylsäure
und Acrylamid oder Methacrylamid und deren Salze; ein ternäres Copolymer
von Acrylsäure
oder Methacrylsäure,
Acrylamid oder Methacrylamid, und 2-Acrylamidmethylpropansulfid oder Vinylsulfonat
oder Vinylmethylsulfonsäure,
bevorzugt das partielle Hydrolysat von Polyacrylamid, das Copolymer
von Acrylsäure
und Acrylamid, deren Salz und ein ternäres Copolymer von Acrylsäure, Acrylamid
und 2-Acrylamidmethylpropansulfid.
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Polystyrolsulfonatpolymere
können
verwendet werden, die veranschaulicht werden durch Polystyrol, Styrol-Butadien,
Styrolacrylonitril, Styrol-Butadienacrylonitril, Styrol(metha)acrylat,
Styrol(metha)acrylat (aliphatischer Kohlenwasserstoff mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen), Styrolacrylonitril(metha)acrylat (aliphatischer Kohlenwasserstoff
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen), Styrol-Butadien(metha)acrylat (aliphatischer
Kohlenwasserstoff mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen), Acrylonitrilmaleinsäureanhydrid
und Styrolitaconsäureanhydrid.
Von den vorangehenden Materialien ist es bevorzugt, dass irgendeines
von Polystyrol, Styrol-Butadien, Styrolacrylonitril, Styrol-Butadienacrylonitril
und Styrolmaleinsäureanhydrid
verwendet werden.
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Die
anderen Polymeren werden veranschaulicht durch Polyphenylenether,
Polycarbonat, Polyphenylensulfid und Polyethylenterephthalat. Es
ist bevorzugt, dass Polyphenylenether oder Polycarbonat verwendet werden.
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Kationisches Polymerkoagulans
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Es
wird veranschaulicht durch ein quaternisiertes Material von Dialkylaminoalkyl(metha)acrylat
(ein Quaternisierungsmittel kann Methylchlorid, Benzylchlorid oder
dergleichen sein) oder ein saures Salz (das saure Salz kann ein
anorganisches saures Salz, wie Hydrochlorid oder Sulfat, oder ein
organisches saures Salz, wie Acetat sein), oder ein Polymer oder
ein Copolymer des vorangehenden Materials und (Metha)acrylamid.
Beispiele sind quaternisiertes Methylchlorid von Dimethylaminoethylacrylat
oder ein Polymer oder ein Copolymer des quaternisierten Methylchlorids
von Dimethylaminoethylacrylat und Acrylamid.
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Quaternisiertes
Material von Dialkylaminoalkyl(metha)acrylamid oder ein saures Salz
oder ein Polymer oder ein Copolymer vom vorangehenden Material und
(Metha)acrylamid können
verwendet werden. Beispielsweise können ein Copolymer vom quaternisierten
Methylchlorid von Dimethylaminopropylacrylamid und Acrylamid eingesetzt
werden.
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Ein
durch Denaturieren von Polyacrylamid mit einem Kation erhaltenes
Material kann eingesetzt werden. Beispielsweise kann ein Material,
erhalten durch Mannich-Denaturierung oder Hofmann-Zersetzung von Polyacrylamid,
verwendet werden.
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Eine
Epihalohydrinamin-Kondensationsverbindung kann eingesetzt werden,
die veranschaulicht wird durch eine Polykondensationsverbindung
von Epihalohydrin und Alkylendiamin mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen.
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Polydimethyldiallylammoniumchlorid
kann eingesetzt werden.
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Eine
Dicyandiamid-Kondensationsverbindung kann verwendet werden, die
veranschaulicht ist durch eine Formalin-Kondensationsverbindung
von Dicyandiamid und Ammoniumchlorid.
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Polyethylenimin
kann verwendet werden.
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Der
erfindungsgemäße Polyelektrolyt
kann mit dem oben erwähnten
polymeren Koagulans gemischt werden oder sie können aufeinander folgend zugegeben
werden. Wenn der Polyelektrolyt zusammen mit dem kationischen Polymerkoagulans
verwendet wird, ist es bevorzugt, dass der erfindungsgemäße Polyelektrolyt darauf
folgend zugegeben wird.
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Der
erfindungsgemäße Polyelektrolyt
kann zusammen mit einer Vielzahl von anorganischen Bindemitteln
oder anorganischen Koagulantien verwendet werden.
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Da
der erfindungsgemäße Polyelektrolyt
eine ausgezeichnete Leistungsfähigkeit
als Koagulans zur Entsorgung von Abwasser aufweist, trägt er dazu
bei, die Verschmutzung von Wasser und Atmosphäre zu verhindern.
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Das
Polystyrolharz zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung kann
ein Abfallstoff genauso wie ein Rohmaterial sein. Abfall von hochschlagfestem
Polystyrol (nachfolgend bezeichnet als "HIPS")
enthält
häufig eine
große
Menge an konjugierten Dien-Einheiten. Daher ist die vorliegende
Erfindung überaus
effektiv als Verfahren zum Recycling von Polystyrolharz-Produkten, die als
das vorangehende Harz allgemeiner Verwendung in Masse produziert
werden.
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Wenn
die Sulfonsäure
oder deren Salz als die ionische Gruppe in das Polystyrolharz eingeführt wird, d.
h. eine Sulfonierung durchgeführt
wird, findet eine Sulfonvernetzung statt, so dass die Polymere ohne
weiteres geliert werden. Wenn die konjugierten Dien-Einheiten im
Polystyrolharz vorliegen, kann eine Sulfonvernetzung in den Molekülen des
Polystyrolharzes und zwischen den Molekülen verhindert werden. Daher
kann die Gelierung verhindert werden. Da die Gelierung ohne weiteres
im Verhältnis
zum Molekulargewicht der Polymere stattfindet, kann der Polyelektrolyt
mit großem
Molekulargewicht nicht ohne weiteres durch herkömmliche Technik erhalten werden.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht,
dass ein Polyelektrolyt mit großem
Molekulargewicht einfach hergestellt wird.
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Das
konjugierte Dien, das mit Styrol copolymerisiert wird, wird veranschaulicht
durch Butadien und Isopren. Der Prozentgehalt des konjugierten Diens
im vorangehenden Copolymer wird eingestellt auf 0,1 bis 20 Mol-%,
bezogen auf alle Monomer-Einheiten, bevorzugt 0,2 bis 10 Mol-%.
Wenn die Menge der konjugierten Dien-Einheiten im Polystyrolharz
zu klein ist, treten Nebenreaktionen in den Sulfonierungsreaktionen
auf, d. h. die Wirkung der Verhinderung der Sulfonvernetzung in
den Molekülen
und zwischen den Molekülen
kann nicht wie gewünscht
erhalten werden. Wenn die Menge der konjugierten Dien-Einheiten
zu groß ist,
können
Vernetzungsreaktionen einfach in Doppelbindungsabschnitten der konjugierten
Dien-Einheiten stattfinden. Daher können die Charakteristika des
sulfonierten Polystyrols nicht verwirklicht werden. Hinsichtlich
des Hervorbringens der ursprünglichen
Charakteristik, die das sulfonierte Polystyrol zeigen soll, wird
die Menge der Styrol-Einheiten im Polystyrolharz eingestellt auf
80 Mol-% oder mehr, bezogen auf alle Monomer-Einheiten, bevorzugt
90 Mol-%.
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Wenn
man konjugierte Dien-Einheiten im Polystyrolharz vorkommen lässt, verhindert
der stereoskopische Zwang der starren konjugierten Dien-Struktur
eine Sulfonvernetzung in den Molekülen und zwischen den Molekülen des
Polystyrolharzes, wenn das Sulfonierungsverfahren durchgeführt wird.
Folglich kann eine Gelierung verhindert werden.
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Obwohl
das Vorhandensein der konjugierten Dien-Einheiten im Polystyrolharz
in der Lage ist, eine Sulfonvernetzung in den Molekülen und
zwischen den Molekülen
des Polystyrolharzes zu verhindern, tritt eine Möglichkeit auf, dass die Vernetzungsreaktionen
und Polymerisationsreaktionen in den Doppelbindungsabschnitten der
konjugierten Dien-Einheiten stattfinden. Wenn die Vernetzungsreaktionen
oder Polymerisierungsreaktionen in den konjugierten Dien-Einheiten
stattfinden, wird die Langzeitstabilität des erhaltenen Polyelektrolyten
beeinträchtigt.
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Demgemäß kann ein
anorganisches Pigment im Reaktionssystem vorliegen, wenn das Sulfonierungsverfahren
durchgeführt
wird. Das heißt,
der oben erwähnte
Polyelektrolyt kann das anorganische Pigment enthalten.
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Wenn
das anorganische Pigment vorliegt, wenn das Sulfonierungsverfahren
durchgeführt
wird, fängt das
anorganische Pigment Radikale ein. Daher können Vernetzungsreaktionen
und Polymerisationsreaktionen in den konjugierten Dien-Einheiten
verhindert werden. Folglich kann die Langzeitstabilität des Polyelektrolyten
verbessert werden.
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Obwohl
Titanoxid als anorganisches Pigment verwendet werden kann, ist es
bevorzugt, dass Carbon-Black eingesetzt wird.
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Das
Carbon-Black kann ein allgemeines Carbon-Black zur Verwendung in
einem Farbmaterial für Kunststoffe,
ein Verstärkungsmaterial
oder ein elektrisch leitfähiges
Mittel, hergestellt durch irgendeines von einem Kanalverfahren,
einem Ofenverfahren oder einem thermischen Verfahren sein. Das Carbon-Black,
hergestellt durch irgendeines der vorangehenden Verfahren kann allein
verwendet werden oder eine Mischung von mehreren Typen von Carbon-Black,
hergestellt durch verschiedene Verfahren, kann verwendet werden. Es
ist bevorzugt, dass die durchschnittliche Teilchengröße des Carbon-Black
5 bis 500 μm,
bevorzugter 10 bis 50 μm,
beträgt.
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Der
Gehalt des Carbon-Black im Sulfonierungsreaktionssystem wird eingestellt
auf 0,01 bis 20 Gew.-%, bezogen auf die Polystyrolharz-Komponente,
bevorzugt 0,1 bis 10 Gew.-%. Wenn der Gehalt des Carbon-Black zu
gering ist, wird der Effekt des Verhinderns der Vernetzungsreak tionen
und Polymerisationsreaktionen im konjugierten Dien ungenügend. Wenn
der Gehalt zu groß ist,
beeinträchtigt
die chemische Verbindung die Leistungsfähigkeit im Polyelektrolyten.
Schlecht ist, dass die Kosten ansteigen.
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Wenn
das anorganische Pigment im Sulfonierungsreaktionssystem vorliegt,
können
die Vernetzungsreaktionen und die Polymerisationsreaktionen in den
konjugierten Dien-Einheiten verhindert werden. Daher kann der Bereich
des Gehalts der konjugierten Dien-Einheiten im Polystyrolharz vergrößert werden,
verglichen mit einer Struktur, worin kein anorganisches Pigment
vorliegt. Wenn das anorganische Pigment im Sulfonierungsreaktionssystem
vorliegt, wird der Prozentgehalt der konjugierten Dien-Einheiten,
bezogen auf alle Monomer-Einheiten, eingestellt auf 0,05 bis 60
Mol-%, bevorzugt 0,1 bis 40 Mol-%.
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Somit
wird der Prozentgehalt der Styrol-Einheiten, bezogen auf alle Monomer-Einheiten,
eingestellt auf 40 Mol-% oder höher,
bevorzugt 60 Mol-% oder höher.
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Wenn
der Prozentgehalt der konjugierten Dien-Einheiten niedriger liegt
als der oben erwähnte
Bereich, wird der Effekt des Verhinderns der Sulfonvernetzungsreaktionen
ungenügend.
In diesem Fall können
die Sulfonierungsreaktionen nicht stabil durchgeführt werden.
Wenn der Prozentgehalt des konjugierten Diens höher liegt als der oben erwähnte Bereich,
beeinträchtigt
dies die Löslichkeit
im organischen Lösungsmittel,
wenn die Sulfonierungsreaktionen des Polystyrolharzes im organischen
Lösungsmittel
durchgeführt
werden. In diesem Fall laufen die Reaktionen nicht gleichmäßig ab.
Wenn der Prozentgehalt der konjugierten Dien-Einheiten außerordentlich
erhöht
wird, wird der Prozentgehalt der Styrol-Einheiten abgesenkt. Somit
wird ebenfalls die Menge der Sulfonsäure oder deren Salz, die eingeführt wird,
verringert. In diesem Fall kann kein Polyelektrolyt mit ausreichender
Wasserlöslichkeit
erhalten werden.
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Selbst
wenn der Prozentgehalt der Styrol-Einheiten hoch liegt, kann kein
Polyelektrolyt mit ausreichender Wasserlöslichkeit erhalten werden in
einem Fall, wo das Sulfonierungsverhältnis niedrig liegt. Daher
wird die Menge an Sulfonsäure
oder deren Salz, die eingeführt
wird, eingestellt auf 20 Mol-% oder mehr, bevorzugt 40 Mol-% oder
mehr.
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Wenn
der Polystyrol-Polyelektrolyt und ein Stabilisator gemischt werden,
kann eine automatische Oxidation des Polystyrol-Polyelektrolyten
verhindert werden. Darüber
hinaus kann die Langzeitstabilität
des Polystyrol-Polyelektrolyten verbessert werden. Somit kann ein
Polystyrol-Polyelektrolyt
mit großem
Molekulargewicht erhalten werden.
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Zu
diesem Zeitpunkt muss der Stabilisator einen Oxidations-verhindernden
Effekt und/oder Lichtstabilität
aufweisen. Der Stabilisator mit dem Oxidations-verhindernden Effekt
wird veranschaulicht durch den Phenol-Typ-, Schwefel-Typ- und Phosphor-Typ-Stabilisator,
veranschaulicht wie folgt.
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Der
Stabilisator vom Phenoltyp kann ein bekannter Stabilisator sein,
wie 2,6-Di-t-butyl-p-cresol,
butyliertes Hydroxyanisol (BHA), 2,6-Di-t-butyl-4-methylphenol,
2,6-Di-t-butyl-4-ethylphenol,
3,5-Diphenyl-4-methoxyphenol, Stearyl-beta-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenyl)pro pionat,
Tetrakis[methylen-3-(3',5'-di-t-butyl-4'-hydroxyphenyl)propionat]methan,
2,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-t-butylphenol),
2,2'-Methylen-bis-(4-ethyl-6-t-butylphenol),
2,2'-Methylen-bis(5-t-butyl-4-methylphenol),
2,2'-Methylen-bis-[4-methyl-6-(alpha-methylcyclohexyl)phenol],
1,1-Bis(5-t-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)butan,
2,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-cyclohexylphenol),
2,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-nonylphenol),
4,4'-Thiobis-(3-methyl-6-t-butylphenol),
4,4'-Butyliden-bis-(3-methyl-6-t-butylphenol),
3,9-Bis[1,1-dimethyl-2-[beta-(3-t-butyl-4-hydroxy-5-methylphenyl)propionyloxy]ethyl]-2,4,8,10-tetraoxaspiro[5,5]undecan,
1,1,3-Tris-(2-methyl-4-hydroxy-5-t-butylphenyl)butan,
1,1,3-Tris-(6-t-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)butan, 2,2-Bis-(5-t-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)-4-n-dodecylmercaptobutan,
Ethylenglycol-bis-[3,3-bis(3-t-butyl-4-hydroxyphenyl)butylat],
1,3,5-Trimethyl-2,4,6-tris(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)benzol,
1,1-Bis(3,5-dimethyl-2-hydroxyphenyl)-3-(n-dodecylthio)-butan, 4,4-Thiobis(5-t-butyl-3-methylphenol), 2,2-Bis(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)maleinsäuredioctadecylester,
n-Octadecyl-3-(4-hydroxy-3,5-di-t-butylphenyl)propionat, Bis(3,3'-bis-(4-hydroxy-3'-t-butylphenyl)butylsäure]glycolester,
1,3,5-Tris(3',5'-di-t-butyl-4'-hydroxybenzyl)-S-triazin-2,4,6-(1H,3H,5H)trion,
Triethylenglycol-bis[3-(3-t-butyl-4-hydroxy-5-methylphenyl)propionat],
alpha-Tricophenol (Vitamin E), Nordihydroguaiarsäure, Butylhydroxyanisol und
Gallussäurepropyl.
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Als
Stabilisator vom Schwefel-Typ kann ein bekannter Stabilisator verwendet
werden, der veranschaulicht wird durch Dilauryl-3,3'-thiodipropionat,
Dimyristyl-3,3'-thiodipropionat,
Distearyl-3,3'-thiodipropionat
und Pentaerythritoltetrakis(3-laurylthiopropionat).
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Als
Stabilisator vom Phosphor-Typ kann ein bekannter Stabilisator verwendet
werden, der veranschaulicht wird durch Triphenylphosphit, Diphenylisodecylphosphit,
Phenyldiisodecylphosphit, 4,4'-Butyliden-bis(3-methyl-6-t-butylphenyl-di-tridecyl)phosphit,
zyklisches Neopentantetrailbis(octadecylphosphit), Tris(norylphenyl)phosphit,
Tris(mono und/oder dinolylphenyl)phosphit, Diisodecylpentaerythritoldiphosphit, 9,10-Dihydro-9-oxa-10-phosphaphenanthren-10-oxid, 10-(3,5-Di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)-9,10-dihydro-9-oxa-10-phosphaphenanthren-10-oxid, 10-Decyloxy-9,10-dihydro-9-oxa-10-phosphenanthren, Tris(2,4-di-t-butylphenyl)phosphit,
zyklisches Neopentantetrailbis(2,4-di-t-butylphenyl)phosphit, zyklisches Neopentantetrailbis(2,6-di-t-butyl-4-methylphenyl)phosphit,
2,2-Methylenbis(4,6-di-t-butylphenyl)octylphosphit, Distearylpentaerythritoldiphosphit
und Tetrakis(2,4-di-t-butylphenyl)-4,4'-biphenylen-di-phosphit.
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Als
weiterer Stabilisator kann ein bekannter Stabilisator verwendet
werden, der veranschaulicht wird durch Eryosorbinsäure, Sorbatsoda
und Isopropylcitrat.
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Der
Stabilisator ist nicht auf die oben erwähnten Typen mit Oxidationsverhinderungswirkung
beschränkt.
Ein Stabilisator mit einem lichtstabilisierenden Effekt kann eingesetzt
werden. Der Stabilisator mit lichtstabilisierendem Effekt wird veranschaulicht
durch die nachfolgenden Stabilisatoren vom Benzophenon-Typ, Benzotriazol-Typ,
gehinderten Amin-Typ, Cyanoacrylat-Typ, Salicylat-Typ, Oxalylsäureanilid-Typ.
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Der
Stabilisator vom Benzophenon-Typ kann ein bekannter Stabilisator
sein, der veranschaulicht wird durch 2,4-Hydroxybenzophenon, 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon,
2-Hydroxy-4-octoxybenzophenon, 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5-sulfonsäure, 2-Hydroxy-4-dodecyloxybenzophenon,
2-Hydroxy-4-octoxybenzophenon, 2,2'-Dihydroxy-4-methoxybenzophenon, 2,2'-Dihydroxy-4,4'-dimethoxybenzophenon,
2-Hydroxy-4-methoxy-5-sulfobenzophenon und Bis(2-methoxy-4-hydroxy-5-benzoylphenyl)methan.
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Der
Stabilisator vom Benzotriazol-Typ kann ein bekannter Stabilisator
sein, der veranschaulicht wird durch 2-(2'-Hydroxy-5'-methoxyphenyl)benzotriazol, 2-[2'-Hydroxy-3',5'-bis(alpha,-alpha-dimethylbenzyl)phenyl]-benzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-3',5'-di-t-butyl-phenyl)-benzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-3'-t-butyl-5'-methylphenyl)-5-chlorbenzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-3',5'-di-t-amyl)-benzotriazol, 2-(2'-Hydroxy-3',5'-di-t-butylphenyl)-5-chlorbenzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-5'-t-octylphenyl)benzotriazol
und 2,2'-Methylenbis[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)-6-(2N-benzotriazol-2-il)phenol].
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Der
Stabilisator vom gehinderten Amin-Typ kann ein bekannter Stabilisator
sein, der veranschaulicht wird durch Bis-[2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl]sebacat,
Bis-[N-methyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl]sebacat, Tetrakis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)-1,2,3,4-butantetracarboxylat,
Bis-(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)-2-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)-2-n-butylmalonat,
Tetrakis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)-1,2,3,4-butantetracarboxylat,
eine Mischung von 2,2,6,6-Tetramethyl-4-piperidyl-1,2,3,4-butantetracarboxylat
und Tridecyl-1,2,3,4-butantetracarboxylat (nachfolgend bezeichnet
als (2,2,6,6-Tetramethyl-4-piperidyl/tridecyl-Mischung)-1,2,3,4-butantetracarboxylat),
(1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-piperidyl/tridecyl-Mischung)-1,2,3,4-butantetracarboxylat,
{2,2,6,6-Tetramethyl-4-piperidyl/beta,beta,beta',beta'-tetramethyl-3,9-[2,4,8,-10-tetraoxaspiro(5,5)undecan]diethyl-Mischung}
1,2,3,4-butantetracarboxylat, {1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-piperidyl/beta,beta,beta',beta'-tetramethyl-3,9-[2,4,8,10-tetraoxaspiro(5,5)undecan]diethyl-Mischung)1,2,3,4-butantetracarboxylat
und Poly[6-(1,1,3,3-tetrametylbutyl)imino-1,3,5-triazin-2,4-diyl][(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)imino]hexamethylen[(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)iminol].
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Der
Stabilisator vom Cyanoacrylat-Typ kann ein bekannter Stabilisator
sein, der veranschaulicht wird durch Ethyl-2-cyano-3,3'-diphenylacrylat
und 2-Ethylhexyl-2-cyano-3,3'-diphenylacrylat.
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Der
Stabilisator vom Salicylat-Typ kann ein bekannter Stabilisator sein,
der veranschaulicht wird durch Phenylsalicylat und 4-t-Butylphenylsalicylat.
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Der
Stabilisator vom Oxylsäureanilid-Typ
kann ein bekannter Stabilisator sein, der veranschaulicht wird durch
2-Ethoxy-2'-ethyloxalylsäurebisanilid.
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Der
vorangehende Stabilisator kann allein verwendet werden oder eine
Mischung von zwei oder mehreren Typen der vorangehenden Stabilisatoren
können
verwendet werden. Es ist festzuhalten, dass Stabilisatoren verschiedener
Systeme einen signifikanteren Effekt erreichen, vergli chen mit der
Verwendung von Stabilisatoren mit Effekten der Oxidationsverhinderung
in demselben System.
-
Der
oben erwähnte
Stabilisator wird mit dem oben erwähnten Polyelektrolyt vom Polystyrol-Typ gemischt. Zu
diesem Zeitpunkt kann der Stabilisator zum wasserlöslichen
Polyelektrolyten vom Polystyrol-Typ zugegeben werden, oder derselbe
kann zugegeben werden, wenn die ionischen Gruppen in das Styrolpolymer eingeführt werden
oder wenn die wasserlöslichen
Styrolmonomere polymerisiert oder copolymerisiert werden. Als Alternative
hierfür
kann der Stabilisator mehrfach zugegeben werden.
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Wenn
der Stabilisator zum Polyelektrolyten vom Polystyrol-Typ zugegeben
wird, verhindert der Stabilisator die Zersetzungsreaktionen des
Polyelektrolyten vom Polystyrol-Typ. Daher ist der Stabilisator
in der Lage, die Langzeitstabilität der erhaltenen Polyelektrolytzusammensetzung
zu verbessern.
-
Wenn
der Stabilisator zugegeben wird, wenn die ionischen Gruppen in das
Styrolpolymer eingeführt werden,
oder wasserlösliche
Styrolmonomere polymerisiert oder copolymerisiert werden, verhindert
der Stabilisator eine automatische Oxidation des Polyelektrolyten
vom Polystyrol-Typ, die auf Radikale zurückgeht, die während den
Reaktionen erzeugt werden. Folglich ist der Stabilisator in der
Lage, eine Reduktion des Molekulargewichts des Polyelektrolyten
vom Polystyrol-Typ zu verhindern. Daher ist der Stabilisator in
der Lage, eine Reduktion des Molekulargewichts zu verhindern und
die Langzeitstabilität
zu verbessern.
-
Es
ist bevorzugt, dass der Stabilisator zugegeben wird, wenn die ionischen
Gruppen in die Styrolpolymere eingeführt werden, verglichen mit
einem Verfahren, in dem derselbe zugegeben wird, wenn die wasserlöslichen
Styrolmonomeren polymerisiert oder copolymerisiert werden. Der Grund
hierfür
ist, dass der Stabilistor unbeabsichtigt einen Anteil von Radikalen
einfängt,
die vom Polymerisationsinitiator erzeugt werden, und somit wird
die Wirkung des Polymerisationsinitiators inhibiert.
-
Die
Menge des zuzugebenden Stabilisators wird eingestellt auf 0,002
bis 10 Gew.-Teile, bezogen auf 100 Gew.-Teile des Polyelektrolyten
vom Polystyrol-Typ (dem festen Anteil), bevorzugt 0,01 bis 2 Gew.-Teile, ungeachtet
der Zeiteinteilung, zu der derselbe während des Herstellungsverfahrens
oder nachdem der Polyelektrolyt hergestellt wurde, zugegeben wird.
Wenn die Menge des Stabilisators kleiner ist als der oben erwähnte Bereich,
wird der Effekt des Stabilisators beeinträchtigt. Wenn die Menge zu groß ist, können die
Kosten unvorteilhafterweise nicht reduziert werden. Wenn die Menge
des zugegebenen Stabilisators zu groß ist, werden die Reaktionen
zur Einführung
der ionischen Gruppen in die Styrolpolymere inhibiert.
-
Der
Stabilisator kann zuvor in den Styrolpolymeren enthalten sein. In
diesem Fall können
die den Stabilisator enthaltenden Styrolpolymere Abfall darstellen,
der von Anlagen, Einzelhandelsgeschäften oder Zuhause entsorgt
wird. Wenn der Gehalt des Stabilisators kleiner ist als der oben
erwähnte
Bereich, in einem Fall, wo Abfall verwendet wird, ist es bevorzugt,
dass die zu gegebene Menge kleiner ist als der vorangehende Bereich.
Wenn die Menge zu groß ist,
ist es bevorzugt, dass andere Styrolpolymere, die keinen Stabilisator
enthalten, zugegeben werden.
-
Wenn
der Stabilisator im Reaktionssystem vorliegt, wenn die ionischen
Gruppen in die Styrolpolymere eingeführt werden, soll der Stabilisator
ebenfalls wasserlöslich
sein. Daher ist es bevorzugt, dass der Stabilisator eher während der
Einführung
der ionischen Gruppen zugegeben wird, in einem Fall, wo ein nicht-wasserlöslicher
Stabilisator verwendet wird, als direktes Zugeben desselben zum
Polyelektrolyten vom Polystyrol-Typ.
-
Es
ist am effektivsten im Hinblick auf die Aufrechterhaltung des Molekulargewichts
des Polyelektrolyten vom Polystyrol-Typ und zur Verbesserung der
Langzeitstabilität,
wenn als Stabilisator ein Oxationsverhinderungsmittel vom Phenol-Typ
zugegeben wird, bevor die ionischen Gruppen eingeführt werden.
-
Wie
oben beschrieben, können
ausgezeichnete Charakteristika für
lange Zeit aufrechterhalten werden, da der Stabilisator in der Lage
ist, eine Beeinträchtigung
des Polyelektrolyten vom Polystyrol-Typ zu verhindern.
-
Wenn
der Stabilisator zugegeben wird, wenn die ionischen Gruppen in die
Styrolpolymere eingeführt werden,
oder wenn die wasserlöslichen
Styrolmonomere polymerisiert oder copolymerisiert werden, ist der Stabilisator
in der Lage, automatische Oxidationsreaktionen des Polyelektrolyten
vom Polystyrol-Typ zu verhindern. Folglich kann ein Polyelektrolyt
zum Polystyrol-Typ
hoher Qualität
mit vorbestimmtem Molekulargewicht hergestellt werden.
-
Wenn
das Polystyrolharz im Lösungsmittel
sulfoniert wird, wird der alicyclische ungesättigte Kohlenwasserstoff zum
Reaktionssystem zugegeben, um eine Sulfonierungsreaktion mit einer
hohen Konzentration durchzuführen.
-
Der
alicyclische ungesättigte
Kohlenwasserstoff wird sulfoniert, wenn die Sulfonierung des Polystyrolharzes
durchgeführt
wird, um als oberflächenaktives
Mittel für
die Aufschlämmung
zu dienen, die das Produkt darstellt. Somit kann die Einfachheit
der Dispersion der Aufschlämmung
verbessert werden.
-
Selbst
wenn daher die Reaktionskonzentration erhöht wird, wenn die Sulfonierung
durchgeführt
wird, kann die Sulfonierung in stabiler Weise fortschreiten.
-
Es
ist bevorzugt, dass der alicyclische ungesättigte Kohlenwasserstoff in
Form eines 6-gliedrigen Rings
vorliegt, der veranschaulicht wird durch monocyclisches Monoterpen
(Limonen oder Terpinen), dicyclisches Monoterpen (Caren, Pinen,
Sabinen oder Camphen), Terpinolen, Cyclohexan, Monoalkyl (mit 1
bis 4 Kohlenstoffatomen), Cyclohexan und Terpineol.
-
Von
den oben erwähnten
Materialien ist es bevorzugt, dass eines von den monocyclischen
Monoterpenen (Limonen, Sylvestren und Terpinen), Cyclohexen oder
Methylcyclohexen verwendet wird.
-
Die
Menge des alicyclischen ungesättigten
Kohlenwasserstoffs, die zugegeben werden soll, wird eingestellt
auf 0,01 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die Styrolpolymere, bevorzugt
0,05 bis 1,0 Gew.-%.
-
Wenn
die Menge des alicyclischen ungesättigten Kohlenwasserstoffs
kleiner ist als der oben erwähnte Bereich,
kann der Effekt der Dispersion der Aufschlämmung nicht erhalten werden.
Wenn die Menge zu groß ist,
werden sulfonierte Produkte des alicyclischen ungesättigten
Kohlenwasserstoffs, die Nebenprodukte darstellen, übermäßig gebildet.
Daher wird die Qualität
(die Reinheit nimmt ab) und die Kostenreduktion ungenügend.
-
Es
ist bevorzugt, dass der alicyclische ungesättigte Kohlenwasserstoff vor
der Sulfonierung oder während
der Sulfonierung zugegeben wird. Das den alicyclischen ungesättigten
Kohlenwasserstoff zuvor enthaltende Polystyrolharz kann als Rohmaterial
verwendet werden, um die Sulfonierung durchzuführen. Wenn ein recyceltes Produkt,
wiedergewonnen aus geschäumtem
Styrol, kontaktiert mit Limonen, das als Rohmaterial verwendet wird,
eingesetzt wird, ist der alicyclische ungesättigte Kohlenwasserstoff im
Rohmaterial enthalten.
-
Wenn
das geschäumte
Styrol als alicyclischer ungesättigter
Kohlenwasserstoff verwendet wird, beispielsweise Abfall, wiedergewonnen
durch Schwinden unter Verwendung von Limonen, kann die Notwendigkeit
der Zugabe des alicyclischen ungesättigten Kohlenwasserstoffs,
wenn die Sulfonierung durchgeführt
wird, entfallen. Somit kann das Verfahren des Wiedergewinnens des
geschäumten
Styrols aus Recycling durch ein integriertes System verwirklicht
werden.
-
Das
Material zum Schwinden des geschäumten
Styrols kann sein Isoamylacetat, Benzylpropionat oder Ethylacetat
genauso wie Limonen. Wenn Limonen verwendet wird, kann es vorteilhafterweise
so wie es ist in der Sulfonierung verwendet werden. Das bevorzugteste
Material ist eine flüssige
Zusammensetzung, worin 1 bis 6 Vol.-% Ethanol zu Limonen zugegeben
werden.
-
Wie
oben beschrieben, liegt der alicyclische ungesättigte Kohlenwasserstoff im
System während
der Sulfonierung vor, so dass die vorangehende Verbindung sulfoniert
wird. Das sulfonierte Material dient als oberflächenaktives Mittel für die Aufschlämmung, die
das Produkt darstellt. Folglich kann die Einfachheit der Dispersion
der Aufschlämmung
verbessert werden. Folglich kann die Reaktionskonzentration in der
Sulfonierung erhöht
werden.
-
Sulfonierung unter Verwendung
einer alicyclischen Verbindung als Lösungsmittel
-
Zunächst wurden
die folgenden Harze hergestellt:
- (a) Polystyrol,
hergestellt von Aldrich und mit einem Molekulargewicht Mw von 280.000;
- (b) Polystyrol-Polydimethyldiphenylenether-Legierung, jeweils
mit einer Menge von 50 Gew.-%;
- (c) hochschlagfestes Polystyrol, das ein Gehäuseteil einer verwendeten VHS-Kassetten
war, und
- (d) schäumbares
Styrol, das ein gebrauchtes Polsterteil für einen Fernsehapparat war.
-
Die
vorangehenden Harze wurden derart verwendet, dass Harze (a) und
(b) in Form von Pellets waren und (c) und (d) durch Zerkleinerung
mit einem Häcksler
erhalten wurden.
-
Vergleichsbeispiel 1
-
Die
Temperatur einer Lösung,
hergestellt durch Zugeben von 0,3 g Triethylphosphat zu 70 g Cyclohexan
wurde bei 50°C
gehalten und dann wurden 0,14 g Schwefelsäureanhydrid zugegeben. Dann
wurde eine Lösung,
hergestellt durch Lösen
von 3,5 g Polystyrol (a) in 66,5 g Cyclohexan in heißem Zustand
von 50°C und
2,7 g Schwefelsäureanhydrid
gleichzeitig zur oben erwähnten
Lösung
in 60 Minuten in einem Zustand zugetropft, wobei die Temperatur
bei 50°C
gehalten wurde. Dann wurde die Sulfonierungsreaktion 1 Stunde in einem
Zustand durchgeführt,
wobei die Temperatur bei 50 ± 2°C gehalten
wurde.
-
Bei
Fortschreiten der Reaktion wurden Aufschlämmungsprodukte in der Reaktionslösung erzeugt.
-
Dann
wurden 15 g einer wässerigen
Lösung,
enthaltend 1,5 g Natriumhydroxid, allmählich zum Reaktionssystem zugegeben,
so dass das Reaktionssystem neutralisiert wurde. Dann wurde das
Reaktionssystem erhitzt, so dass Cyclohexan im Reaktionssystem durch
Destillation entfernt wurde. Schließlich wurde der pH-Wert der
wässerigen
Lösung
des Rests unter Verwendung von Natriumhydroxid auf 8 eingestellt.
Folglich wurde eine 30 Gew.-%ige wässerige Lösung eines Polyelektrolyten
erhalten, der als Probenlösung
gemäß Beispiel
1 bezeichnet wurde.
-
Obwohl
man Cyclohexan mit 40 ppm in der derart erhaltenen Probe wässeriger
Lösung
gemäß Beispiel
1 zurückließ, wurde
selbstverständlich
keine Halogenverbindung festgestellt.
-
Vernetzung mittels konjugierter
Dien-Einheiten
-
Zunächst wurden
die folgenden Harze hergestellt:
- (e) Polystyrol,
enthaltend keine konjugierte Dien-Einheit, mit einem Molekulargewicht
Mw von 280.000 und hergestellt von Aldrich;
- (f) Styrol-Butadien-Copolymer mit einer Zusammensetzung derart,
dass Styrol:Butadien = 40:60 (Mol-%) ist und einem Molekulargewicht
Mw von 200.000 und hergestellt von Scientic Polymer;
- (g) hochschlagfestes Polystyrol, das ein Verbindungsprodukt
war, das Butadien mit 2 Mol-% enthielt und ein Molekulargewicht
Mw von 220.000 hatte;
- (h) hochschlagfestes Polystyrol, das Abfall einer Kassettenhülle eines
VHS-Bandes war, das Butadien mit 1 Mol-% enthielt und ein Molekulargewicht
Mw von 180.000 hatte, sowie
- (i) hochschlagfestes Polystyrol, das Abfall eines Gehäuses eines
Fernsehgeräts
war, das Butadien mit 4 Mol-% enthielt und ein Molekulargewicht
Mw von 230.000 hatte.
-
Es
ist festzuhalten, dass die Harze (h) und (i) durch Zerkleinern des
Rohmaterials mittels eines Häckslers
erhalten wurden.
-
Beispiel 1
-
Die
Temperatur einer Lösung,
hergestellt durch Zugeben von 0,6 g Triethylphosphat-Koagulans zu 70 g
1,2-Dichlorethan-Koagulans wurden bei 20 bis 25°C gehalten und dann 0,27 g Schwefelsäureanhydrid-Koagulans
zur oben erwähnten
Lösung
zugegeben. Dann wurde die Temperatur einer Lösung, worin 7 g hochschlagfestes.
Polystyrol (g) in 63 g 1,2-Dichlorethan und 4,3 g Schwefelsäureanhydrid
gelöst
waren, auf dem oben erwähnten
Level aufrechterhalten und in 60 Minuten zugetropft. Nach der Zugabe
wurde Wasser zugegeben und dann das Lösungsmittel durch Destillation
entfernt, so dass eine 20 Gew.-%ige wässerige Lösung von Polystyrolsulfonat
erhalten wurde.
-
Dann
wurde das restliche Lösungsmittel
auf 50°C
erhitzt und dann 0,15 g Ammoniumpersulfat in Stickstoffatmosphäre zugegeben
und dann die Lösung
1 Stunde gereift.
-
Dann
wurde eine wässerige
Lösung,
enthaltend Natriumhydroxid, allmählich
zum oben erwähnten
Reaktionssystem derart zugegeben, dass die wässerige Lösung gerührt wurde, so dass das Reaktionssystem neutralisiert
wurde.
-
Als
Ergebnis des oben erwähnten
Verfahrens wurde Polystyrolsulfonatsoda mit einem Molekulargewicht
Mw von 1.400.000 erhalten. Die erhaltene wässerige Lösung des Polyelektrolyten wurde
bezeichnet als wässerige
Probelösung
gemäß Beispiel
1.
-
Beispiel 2
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Vergleichsbeispiel
1 wurde durchgeführt,
außer
dass hochschlagfestes Polystyrol (h) verwendet wurde anstelle von
hochschlagfestem Polystyrol (g), so dass ein Polystyrolsulfonatsoda
mit einem Molekulargewicht Mw von 900.000 erhalten wurde. Die erhaltene
wässerige
Lösung
des Polyelektrolyten wurde bezeichnet als wässerige Probelösung gemäß Beispiel
2.
-
Beispiel 3
-
Die
Temperatur einer Lösung,
in die 0,02 g AlBn zu 50 g Cyclohexan zugegeben wurden, wurde bei 70°C in einer
Stickstoffatmosphäre
gehalten. Dann wurde eine Lösung,
in der 2,4 g hochschlagfestes Polystyrol (g) und 0,92 g Triethylphosphat
in Cyclohexan gelöst
waren, und 3,5 g rauchende Schwefelsäure in einem Zustand, wo deren
Temperatur die gleiche war, gleichzeitig in 30 Minuten zugetropft.
Dann wurde die Temperatur der Lösung
bei 70 ± 2°C beibehalten
und die Reaktionen wurden 1 Stunde durchgeführt.
-
Dann
wurde eine wässerige
Lösung,
enthaltend Natriumhydroxid unter Rühren allmählich zum Reaktionssystem so
zugegeben, dass die Lösung
neutralisiert wurde. Dann wurde die Lösung erhitzt, so dass Cyclohexan
im Reaktionssystem durch Destillation entfernt wurde.
-
Als
Ergebnis des oben erwähnten
Verfahrens wurde Polystyrolsulfonatsoda mit einem Molekulargewicht
Mw von 1.800.000 erhalten. Die erhaltene wässerige Lösung des Polyelektrolyten wurde
als wässerige Probelösung gemäß Beispiel
3 bezeichnet.
-
Beispiel 4
-
Die
Temperatur einer Lösung,
in die 2,44 g Triethylphosphat zu 70 g 1,2-Dichlorethan zugegeben
wurden, wurde bei 55 bis 60°C
aufrechterhalten. Dann wurde eine Lösung, in der 6,93 g hochschlagfestes
Polystyrol (i) und 63 g 1,2-Dichlorethan gelöst wurden, und 8,4 g 60% rauchende
Schwefelsäure
gleichzeitig zu der oben erwähnten
Lösung
in 60 Minuten zugetropft, gefolgt von Reifenlassen der Lösung für 30 Minuten.
-
Dann
wurde eine wässerige
Lösung,
enthaltend Natriumhydroxid unter Rühren allmählich zum Reaktionssystem so
zugegeben, dass die Lösung
neutralisiert wurde. Dann wurde die neutralisierte Mischung bei Raumtemperatur
erhitzt, so dass 1,2-Dichlorethan aus dem oben erwähnten Reaktionssystem
durch Destillation entfernt wurde.
-
Dann
wurde die oben erwähnte
restliche Lösung
auf 60°C
erhitzt und dann eine 30 Gew.-%ige
Peroxidlösung
unter Stickstoffatmosphäre
zugegeben und dann ließ man
die Lösung
2 Stunden reifen.
-
Als
Ergebnis des oben erwähnten
Verfahrens wurde Polystyrolsulfonatsoda mit einem Molekulargewicht
Mw von 2.500.000 erhalten. Die erhaltene wässerige Lösung des Polyelektrolyten wurde
als wässerige Probelösung gemäß Beispiel
4 bezeichnet.
-
Beispiel 5
-
0,3
g 2,2'-Azobis(4-methoxy-2,4-dimethylvaleronitril)
wurden zu einer Lösung
zugegeben, in der 5 g hochschlagfestes Polystyrol (h) zu 20 g Tetrachlorethan
zugegeben wurden. Dann wurde die Lösung für 1 Stunde in einem Zustand
gerührt,
wo die Lösung
bei 60°C
in einem Stickstoff-Luft-Fluss erhitzt wurde.
-
Dann
wurde die oben erwähnte
Lösung
zu 45 g Chlormethylether zugegeben und dann wurden 15 g Aluminiumchlorid
allmählich
zugegeben. In einem Zustand, wo die oben erwähnte Temperatur beibehalten wurde,
wurde die Lösung
3 Stunden gerührt.
Nach der Umsetzung wurde nicht-umgesetzter Chlormethylether unter
reduziertem Druck abdestilliert und dann Ammoniakwasser mit demselben
Molverhältnis,
wie dem der in das Polystyrolharz eingeführten Chlormethylgruppen zugegeben.
-
Als
Ergebnis des oben erwähnten
Verfahrens wurde ein Polychlormethylstyrolammoniumsalz mit einem
Molekulargewicht Mw von 2.100.000 erhalten. Die erhaltene wässerige
Lösung
des Polyelektrolyten wurde als wässerige
Probenlösung
gemäß Beispiel
5 bezeichnet.
-
Vergleichsbeispiel 2
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Beispiel
1 wurde durchgeführt,
außer
dass Polystyrol (e) anstelle des hochschlagfesten Polystyrol (g)
verwendet wurde, so dass ein Polystyrolsulfonatsoda mit einem Molekulargewicht
Mw von 450.000 erhalten wurde. Die erhaltene wässerige Lösung des Polyelektrolyten wurde
als wässerige
Probenlösung
gemäß Vergleichsbeispiel
2 bezeichnet.
-
Vergleichsbeispiel 3
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Beispiel
1 wurde durchgeführt,
außer
dass Styrol-Butadien-Copolymer
(f) anstelle von hochschlagfestem Polystyrol (g) verwendet wurde,
so dass eine Sulfonierung durchgeführt wurde. Dann wurde Ammoniumpersulfat
zugegeben.
-
Jedoch
wurden im Reaktionssystem gelierte Substanzen erzeugt, wenn das
Ammoniumpersulfat zugegeben wurde. Somit wurde keine wässerige
Polyelektrolytlösung
erhalten.
-
Vergleichsbeispiel 4
-
In
einem Zustand, wo die Temperatur einer Lösung, in der 0,92 g Triethylphosphat
zu 50 g Cyclohexan zugegeben wurden, bei 70°C aufrechterhalten wurde, wurden
0,17 g 60%ige rauchende Schwefelsäure zugegeben. Dann wurden
eine Lösung,
in der 2,4 g hochschlagfestes Polystyrol (g) in 120 g Cyclohexan
gelöst
wurden, und 3,3 g rauchende Schwefelsäure gleichzeitig in die oben
erwähnte
Lösung
in 30 Minuten in einem Zustand zugetropft, wo deren Temperatur gleich
eingestellt wurde. Dann wurden die Reaktionen 1 Stunde in einem
Zustand durchgeführt,
wo die Temperatur der Lösung
bei 70 ± 2°C aufrechterhalten
wurde.
-
Dann
wurde eine wässerige
Lösung,
die Natriumhydroxid enthielt, unter Rühren allmählich zum oben erwähnten Reaktionssystem
zugegeben, so dass das Reaktionssystem neutralisiert wurde. Dann
wurde die Lösung
erhitzt, so dass Cyclohexan im Reaktionssystem durch Destillation
entfernt wurde.
-
Als
Folge des oben erwähnten
Verfahrens wurde ein Polystyrolsulfonatsoda mit einem Molekulargewicht
Mw von 420.000 erhalten. Die erhaltene wässerige Lösung des Polyelektrolyten wurde
als wässerige Probenlösung gemäß Vergleichsbeispiel
4 bezeichnet.
-
Vergleichsbeispiel 5
-
Es
wurden in einem Zustand, wo die Temperatur einer Lösung, in
der 2,44 g Triethylphosphat zu 70 g 1,2-Dichlorethan zugegeben wurden,
bei 55 bis 78°C
aufrechterhalten und eine Lösung,
in der 6,93 g hochschlagfestes Polystyrol (i) in 63 g 1,2-Dichlorethan
gelöst
wurden, 9,33 g 60%ige rauchende Schwefelsäure gleichzeitig in 60 Minuten
zugetropft. Dann ließ man
die Lösung
30 Minuten reifen.
-
Dann
wurde eine wässerige
Lösung,
die Natriumhydroxid enthielt, unter Rühren allmählich zum oben erwähnten Reaktionssystem
zugegeben, so dass das Reaktionssystem neutralisiert wurde. Dann
wurde die Lösung
erhitzt, so dass 1,2-Dichlorethan in dem Reaktionssystem durch Destillation
entfernt wurde.
-
Als
Folge des oben erwähnten
Verfahrens wurde ein Polystyrolsulfonatsoda mit einem Molekulargewicht
Mw von 440.000 erhalten. Die erhaltene wässerige Lösung des Polyelektrolyten wurde
als wässerige Probenlösung gemäß Vergleichsbeispiel
5 bezeichnet.
-
Vergleichsbeispiel 6
-
Ein ähnliches
Verfahren zu dem gemäß Beispiel
5 wurde durchgeführt,
außer
dass Polystyrol (g) anstelle von hochschlagfestem Polystyrol (h)
verwendet wurde, so dass ein Polychlormethylstyrolammoniumsalz mit
einem Molekulargewicht Mw von 390.000 erhalten wurde. Die erhaltene
wässerige
Lösung
des Polyelektrolyten wurde als wässerige
Probenlösung
gemäß Vergleichsbeispiel
6 bezeichnet.
-
Beurteilung der Charakteristik
-
Die
Polystyrolharze wurden verschiedenartig raffiniert, darin resultierend,
dass Polyelektrolyten gemäß den Vergleichsbeispielen
2 bis 6 ein Molekulargewicht Mw von 500.000 oder kleiner hatten.
Andererseits hatten die Polyelektrolyten gemäß den Beispielen 1 bis 5 ein
Molekulargewicht Mw von 900.000 oder größer.
-
Die
Ergebnisse werden individuell beurteilt. Die Vergleichsbeispiele
2 und 6 unter Verwendung von Polystyrol (c) mit keiner konjugierten
Dien-Einheit resultierten darin, dass der Polyelektrolyt mit großem Molekulargewicht
nicht erhalten wurde, selbst wenn der Polymerisationsinitiator zugegeben
wurde. Vergleichsbeispiele 4 und 5 unter Verwendung von hochschlagfestem
Polystyrol (g) und (i), die konjugierte Dien-Einheiten enthielten,
resultierten darin, dass der Polyelektrolyt mit großem Molekulargewicht
nicht erhalten werden konnte, weil Vernetzung und/oder Polymerisation
nicht durchgeführt
wurden. Vergleichsbeispiel 4 unter Verwendung von Copolymer (f),
das konjugierte Dien-Einheiten in einer außerordentlich großen Menge
enthielt, resultierte in einer Gelierung, die auftrat, wenn die
Vernetzung durchgeführt
wurde. Somit konnte der wasserlösliche
Polyelektrolyt nicht erhalten werden.
-
Andererseits
resultierten Beispiele 1 bis 5 jeweils unter Verwendung von hochschlagfestem
Polystyrol (g) bis (i), die die konjugierten Dien-Einheiten in einer
geeigneten Menge enthielten, und Vernetzungs- und/oder Polymerisationsreaktionen
unterzogen wurden, darin, dass der Polyelektrolyt mit großem Molekulargewicht
erhalten wurde. Wie aus den Ergebnissen der Vergleiche von Beispiel
1, 2 und 4 ersichtlich, erlaubt die Verwendung von konjugierten
Dien-Einheiten im verwendeten Polystyrol in einer geeigneten Menge,
dass Abfall als Polystyrolharz verwendet wird. Darüber hinaus
kann aus den Ergebnissen der Vergleiche zwischen den Beispielen
1, 3 und 4 die Tatsache entnommen werden, dass ein Vernetzungsmittel
zugegeben werden kann, nachdem die ionischen Gruppen eingeführt wurden,
wobei das Vernetzungsmittel und das Sulfonierungsmittel gleichzeitig
zugegeben werden können,
und das Vernetzungsmittel zugegeben werden kann, nachdem die ionischen
Gruppen neutralisiert wurden. Als Folge eines Vergleichs zwischen
den Beispielen 2 und 5 können
die in das Polystyrolharz einzuführenden
ionischen Gruppen entweder Sulfonsäuresoda oder chlormethyliertes
Ammoniumsalz sein.
-
Folglich
wurde die Tatsache festgestellt, dass das Verfahren mit dem Schritt
des Einführens
von ionischen Gruppen in das Polystyrolharz, enthaltend die konjugierten
Dien-Einheiten in einer geeigneten Menge, und der Schritt des Vernetzens
und/oder Polymerisierens der konjugierten Dien-Einheiten im Harz
es erlauben, einen wasserlöslichen
Polyelektrolyt mit großem
Molekulargewicht zu erhalten.
-
Darüber hinaus
wurden die Charakteristika der erhaltenen wässerigen Probenlösungen,
die als Koagulans zur Entsorgung von Abwasser dienten, beurteilt.
-
Zunächst wurde
die wässerige
Probenlösung
eines Typs, zusammengesetzt aus Polyelektrolyt, in den als ionische
Gruppen Sulfonsäuresoda
eingeführt
wurde, beurteilt.
-
Speziell
eine Lösung,
in der 50 ppm Aluminiumsulfat zu Abwasser aus einer Anlage für elektronische Teile
zugegeben wurde (pH = 6,0 und Konzentration an suspendierten Materialien
(SS) = 500 ppm) wurde als suspendierte Lösung zur Beurteilung der Koagulation
hergestellt. Dann wurden 100 ml einer suspendierten Lösung in
einen 200 ml-Messzylinder mit einem Stöpsel eingebracht, gefolgt vom
Injizieren der wässerigen
Probenlösungen
gemäß der Beispiele
1 bis 4 und Vergleichsbeispiele 2, 4 und 5, in einer Menge, in der
die Konzentration der Harz-Komponente
in der suspendierten Lösung
zur Beurteilung der Koagulation auf 2 ppm eingestellt wurde. Unmittelbar
danach wurde der Messzylinder zehnmal vertikal rotiert und dann
stehen gelassen. Dann wurde die Sedimentationsgeschwindigkeit der
suspendierten Teilchen und die Trübheit des Filtrats nach der
Koagulation gemessen. Darüber
hinaus wurden ähnliche
Messungen mit einem Verfahren durchgeführt, indem 1 ppm der wässerigen
Probenlösung
gemäß Beispiel
1 und 1 ppm eines kommerziellen Koagulans A (partielles Hydrolysat
von Polyacrylamid) gemischt wurden, sowie einem Verfahren, worin
2 ppm des kommerziellen Koagulans A allein eingesetzt wurde. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
-
Wie
aus Tabelle 1 ersehen werden kann, hatten die wässerigen Probenlösungen gemäß den Beispielen
grundlegende Charakteristika, da das Polymerkoagulans zu jener der
wässerigen
Probenlösung
gemäß Vergleichsbeispiel
5 und jener des kommerziellen Koagulans überlegen waren. Darüber hinaus
wurde eine andere Tatsache festgestellt, dass ein befriedigender
Effekt erhalten werden konnte, wenn die wässerige Probenlösung gemäß des Beispiels
und des kommerziellen Koagulans zusammen verwendet wurden.
-
Dann
wurde die wässerige
Probenlösung,
zusammengesetzt aus dem Polyelektrolyt, in dem chlormethyliertes
Ammoniumsalz als ionische Gruppe eingeführt wurde, beurteilt.
-
Speziell
wurde ein gemischter Schlamm (pH = 6,8 und Konzentration von suspendierten
Materialien (SS) = 1,1 Gew.-%), abgeschieden aus einer Abwasserentsorgungsanlage,
als suspendierte Lösung
für die Beurteilung
der Koagulation hergestellt. In einem Zustand, wo die suspendierte
Lösung
in einem Gefäßtester gerührt wurde,
wurden die wässerigen
Probelösungen
gemäß Beispiel
5 und Vergleichsbeispiel 6 in einer Menge eingebracht, mit der die
Harzkomponente auf 0,5 Gew.-% pro suspendierte Materialien (SS)
eingestellt wurde. Dann ließ man
die Lösung
stehen und dann wurde die Sedimentationsgeschwindigkeit der suspendierten Teilchen
und die Trübheit
des Filtrats nach der Koagulation gemessen. Darüber hinaus wurde ein Verfahren, in
dem eine Mischung der wässerigen
Probelösung
gemäß Beispiel
5 und des kommerziellen Koagulans B (quaternisiertes N,N-Dimethylaminomethylacrylatmethylchlorid)
sowie ein Verfahren, in dem das oben erwähnte kommerzielle Koagulans
B allein verwendet wurde, gleichzeitig beurteilt. Die Ergebnisse
wurden in Tabelle 2 gezeigt.
-
-
Wie
aus Tabelle 2 ersehen werden kann, hatte die wässerige Probenlösung gemäß Beispiel
5 eine grundlegende Charakteristik, da das Polymerkoagulans gegenüber jenen
von Vergleichsbeispiel 6 und dem kommerziellen Koagulans überlegen
waren. Eine weitere Tatsache wurde festgestellt, dass die Verwendung von
sowohl der wässerigen
Probenlösung
gemäß Beispiel
5 als auch dem kommerziellen Koagulans einen befriedigenden Effekt
erreichte.
-
Folglich
wurde die Tatsache festgestellt, dass der Polyelektolyt, in den
die ionischen Gruppen in das Polystyrol mit den konjugierten Dien-Einheiten
in einer angemessenen Menge eingeführt wurden und worin die konjugierten
Dien-Einheiten im Harz vernetzt und/oder polymerisiert waren, besonders
ausgezeichnete Charakteristika als Koagulans für die Entsorgung von Abwasser
aufwiesen.
-
Einführung von konjugierten Dien-Einheiten
-
Zunächst wurden
die folgenden Harze hergestellt:
- (j) Polystyrol,
enthaltend keine konjugierte Dien-Einheit, mit einem Molekulargewicht
Mw von 280.000 und hergestellt von Aldrich;
- (k) Styrol-Butadien-Copolymer mit einer Zusammensetzung von
Styrol:Butadien = 85:15 (Mol-%) und hergestellt von Polyscience;
- (l) hochschlagfestes Polystyrol, das Abfall von einem VHS-Kassettengehäuse war
und 1 Mol-% Butadien enthielt;
- (m) hochschlagfestes Polystyrol, das Abfall eines Gehäuses eines
Fernsehgerätes
war und 5 Mol-% Butadien enthielt und
- (n) Styrol-Butadien-Copolymer mit einer Zusammensetzung von
Styrol:Butadien = 40:60 (Mol-%) und hergestellt von Scientificpolymer.
Die
Harze (l) und (m) wurden durch Zerkleinern unter Verwendung eines
Häcksler
erhalten.
-
Beispiel 6
-
6
g Styrol-Butadien-Copolymer (g) wurde in 54 g 1,2-Dichlorethan gelöst und dann
die Temperatur der Lösung
bei 50°C
aufrechterhalten. Dann wurden 7,7 g einer 60%igen rauchenden Schwefelsäure in 30
Minuten zugetropft, und dann die Temperatur beim oben erwähnten Level
aufrechterhalten, so dass die Sulfonierung beendet wurde.
-
Obwohl
die Aufschlämmungsreaktanten
in der Reaktionslösung
erzeugt wurden, wie die Reaktionen fortschritten, ließ man gelierte
Substanzen nicht an die Wandoberfläche des Reaktionsbehälters anhaften.
-
Dann
wurde eine Natriumhydroxidlösung
allmählich
in das Reaktionssystem zugegeben, so dass die Lösung neutralisiert wurde. Dann
wurde die Lösung
erhitzt, so dass 1,2-Dichlorethan im Reaktionssystem durch Destillation
entfernt wurde. Dann wurde ein pH-Wert der wässerigen Lösung des Rests unter Verwendung
von Natriumhydroxid schließlich
auf 8 eingestellt. Die derart erhaltene Polyelektrolytlösung wurde
in einer derartigen Art und Weise eingestellt, dass die Konzentration
des Harzes 0,1 Gew.-% betrug. Die hergestellte Lösung wurde als wässerige
Probelösung
gemäß Beispiel
6 bezeichnet.
-
Beispiel 7
-
Die
Temperatur einer Lösung,
in der 0,1 g Triethylphosphat zu 70 g Cyclohexan zugegeben wurden, wurde
bei 50°C
aufrechterhalten, und dann wurde 0,14 g Schwefelsäureanhydrid
zugegeben. Dann wurde eine Lösung,
in der 6 g Styrol-Butadien-Copolymer (k) in 66,5 g Cyclohexan gelöst wurden,
und 2,7 g Schwefelsäureanhydrid
gleichzeitig in die oben erwähnte
Lösung
in 60 Minuten in einem Zustand zugetropft, wo die Temperatur der
Lösung
bei 50°C
aufrechterhalten wurde. Dann wurde die Temperatur der Lösung bei
50 ± 2°C aufrechterhalten
und dann die Sulfonierung für
1 Stunde durchgeführt.
-
Es
wurden in der Reaktionslösung
ebenfalls Aufschlämmungsprodukte
erzeugt, wie die Reaktionen fortschritten, wobei man gelierte Substanzen
nicht an die Wandoberfläche
des Reaktionsbehälters
anhaften ließ,
bis die Reaktionen beendet waren.
-
Dann
wurde eine Neutralisation ähnlich
zu Beispiel 14 durchgeführt
und dann wurde die Lösung
erhitzt, so dass Cyclohexan im Reaktionssystem durch Destillation
entfernt wurde. Der pH-Wert
der wässerigen Lösung des
Rests wurde unter Verwendung von Natriumhydroxid schließlich auf
8 eingestellt.
-
Die
derart erhaltene Polyelektrolytlösung
wurde in einer derartigen Art und Weise eingestellt, dass die Konzentration
des Harzes 0,1 Gew.-% betrug. Die hergestellte Lösung wurde als wässerige
Probenlösung
gemäß Beispiel
7 bezeichnet.
-
Beispiel 8
-
Die
Temperatur einer Lösung,
in der 1,2 g Triethylphosphat zu 70 g Cyclohexan zugegeben wurden, wurde
bei 20 bis 25°C
aufrechterhalten. Dann wurde eine Lösung, in der 6,93 g hochschlagfestes
Polystyrol (4) in 1,2-Dichlorethan gelöst waren, 9,33 g 60%ige rauchende
Schwefelsäure
gleichzeitig zur oben erwähnten Lösung in
60 Minuten in einem Zustand zugetropft, wo die Temperatur bei 20
bis 25°C
aufrechterhalten wurde. Folglich wurde eine Sulfonierung durchgeführt.
-
Es
wurden in der Reaktionslösung
ebenfalls Aufschlämmungsprodukte
erzeugt, wie die Reaktionen fortschritten, wobei man gelierte Substanzen
nicht an die Wandoberfläche
des Reaktionsbehälters
anhaften ließ,
bis die Reaktionen beendet waren.
-
Dann
wurde eine Neutralisation ähnlich
zu Beispiel 14 durchgeführt
und dann wurde die Lösung
erhitzt, so dass 1,2-Dichlorethan im Reaktionssystem durch Destillation
entfernt wurde. Der pH-Wert der wässerigen Lösung des Rests wurde unter
Verwendung von Natriumhydroxid schließlich auf 8 eingestellt.
-
Die
derart erhaltene Polyelektrolytlösung
wurde in einer derartigen Art und Weise eingestellt, dass die Konzentration
des Harzes 0,1 Gew.-% betrug. Die hergestellte Lösung wurde als wässerige
Probenlösung
gemäß Beispiel
8 bezeichnet.
-
Beispiel 9
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Beispiel
7 wurde durchgeführt,
außer
dass hochschlagfestes Polystyrol (m) verwendet wurde, so dass eine
Sulfonierung durchgeführt
wurde.
-
Es
wurden in der Reaktionslösung
ebenfalls Aufschlämmungsprodukte
erzeugt, wie die Reaktionen fortschritten, wobei man gelierte Substanzen
nicht an die Wandoberfläche
des Reaktionsbehälters
anhaften ließ,
bis die Reaktionen beendet waren.
-
Dann
wurde eine Neutralisation ähnlich
zu Beispiel 14 durchgeführt
und dann wurde die Lösung
erhitzt, so dass Cyclohexan im Reaktionssystem durch Destillation
entfernt wurde. Der pH-Wert
der wässerigen Lösung des
Rests wurde unter Verwendung von Natriumhydroxid schließlich auf
8 eingestellt.
-
Die
derart erhaltene Polyelektrolytlösung
wurde in einer derartigen Art und Weise eingestellt, dass die Konzentration
des Harzes 0,1 Gew.-% betrug. Die hergestellte Lösung wurde als wässerige
Probenlösung
gemäß Beispiel
8 bezeichnet.
-
Vergleichsbeispiel 7
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Beispiel
14 wurde durchgeführt,
außer
dass Polystyrol (j) als Harz verwendet wurde, so dass eine Sulfonierung
durchgeführt
wurde.
-
In
diesem Fall wurde der Hauptteil an geformten gelierten Substanzen
in der Reaktionslösung
10 Minuten nach Beginn des Zutropfverfahrens erzeugt. Wenn das Zutropfverfahren
vervollständigt
war, ließ man die
gelierten Substanzen unabsichtlich an der Wandoberfläche des
Reaktionsbehälters
anhaften. Selbst, nachdem eine alkalische Lösung ähnlich zu Beispiel 6 zugegeben
wurde, konnten die gelierten Substanzen nicht aufgelöst werden.
-
Vergleichsbeispiel 8
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Beispiel
15 wurde durchgeführt,
außer
dass Polystyrol (j) als Harz verwendet wurde, so dass eine Sulfonierung
durchgeführt
wurde.
-
Es
wurden in der Reaktionslösung
ebenfalls Aufschlämmungsprodukte
erzeugt, wie die Reaktionen fortschritten, wobei man gelierte Substanzen
nicht an der Wandoberfläche
des Reaktionsbehälters
anhaften ließ,
bis die Reaktionen beendet waren.
-
Dann
wurde eine Neutralisation ähnlich
zu Beispiel 14 durchgeführt
und dann wurde die Lösung
erhitzt, so dass Cyclohexan im Reaktionssystem durch Destillation
entfernt wurde.
-
Jedoch
wurden weiße
unlösliche
Substanzen (ungenügend
sulfoniertes Polystyrol) in der wässerigen Lösung des Rests erzeugt. Dann
wurden die unlöslichen
Substanzen unter Verwendung eines Filters entfernt und dann der
endgültige
pH-Wert des Filtrats unter Verwendung von Natriumhydroxid auf 8
eingestellt.
-
Die
somit erhaltene Polyelektrolytlösung
wurde in einer derartigen Art und Weise eingestellt, dass die Konzentration
des Harzes 0,1 Gew.-% betrug. Die hergestellte Lösung wurde als wässerige
Probenlösung
gemäß Vergleichsbeispiel
8 bezeichnet.
-
Vergleichsbeispiel 9
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Beispiel
16 wurde durchgeführt,
außer
dass Polystyrol (n) als Harz verwendet wurde, so dass eine Sulfonierung
durchgeführt
wurde.
-
In
diesem Fall wurde der Hauptteil an geformten gelierten Substanzen
in der Reaktionslösung
erzeugt wie die Sulfonierung voranschritt. Wenn das Zutropfverfahren
vervollständigt
war, ließ man
die gelierten Substanzen unabsichtlich an der Wandoberfläche des
Reaktionsbehälters
anhaften. Selbst, nachdem eine alkalische Lösung ähnlich zu Beispiel 14 zugegeben
wurde, konnten die gelierten Substanzen im wesentlichen nicht aufgelöst werden.
-
Beurteilung von Charakteristika
-
Wie
oben beschrieben, wurden verschiedene Harze sulfoniert. Folglich
waren die Fälle
gemäß den Beispielen
6 bis 9, wo die Polystyrolharze (k), (l) und (m) jeweils die konjugierten
Dien-Einheiten in einer geeigneten Menge enthielten, frei von der
Erzeugung gelierter Substanzen, und somit wurde die Sulfonierung
in stabiler Weise durchgeführt.
In den Vergleichsbeispielen 9 und 9, in denen Polystyrol (j) verwendet
wurde, das kein konjugiertes Dien enthielt, und in Vergleichsbeispiel
10, in dem Polystyrol (n) die konjugierten Dien-Einheiten in einem
außerordentlich
hohen Verhältnis
enthielt, wurden gelierte Substanzen während des Sulfonierungsverfahrens
erzeugt oder unlösliches
Harz wurde unbeabsichtigt im Wasser zurückgelassen.
-
Folglich,
wenn Polystyrolharz, enthaltend die konjugierten Dien-Einheiten
in 0,1 bis 20 Mol-%, bezogen auf alle Monomer-Einheiten, sulfoniert
wird, kann ein Polyelektrolyt mit ausreichender Wasserlöslichkeit und
ohne Gelierung erhalten werden.
-
Die
Wirkungen des Koagulans der wässerigen
Probenlösungen
gemäß der Beispiele
6 bis 8, einschließlich
Harzen, die ausreichend in wasserlöslichen Polylektrolyt umgewandelt
waren, und die wässerige Probenlösung gemäß Vergleichsbeispiel
8, einschließlich
Harzen, von denen ein geringer Teil in wasserlöslichen Polyelektrolyt umgewandelt
wurde, wurden untersucht.
-
Speziell
eine Lösung,
in der Aluminiumsulfat zu 5 Gew.-% Kaolinlösung in einer derartigen Art
und Weise zugegeben wurden, dass das Aluminiumsulfat 0,1 Gew.-%
betrug, bezogen auf reines Wasser, wurde als suspendierte Lösung zur
Beurteilung der Koagulation hergestellt. Dann wurden 100 ml der
suspendierten Lösung
in einen 200 ml-Messzylinder mit einem Stopfen eingebracht und dann
die wässerigen
Probenlösungen
gemäß der Beispiele
6 bis 9 und des Vergleichsbeispiels 8 in den Messzylinder in einer
Menge eingebracht, mit der die Harz-Komponente auf 20 ppm eingestellt wurde.
Unmittelbar danach ließ man
den Messzylinder zehnmal vertikal rotieren und ließ ihn dann
stehen. Dann wurde die Sedimentationsgeschwindigkeit der suspendierten
Teilchen und die Trübheit
des Filtrats nach der Koagulation gemessen. Die Ergebnisse wurden
in Tabelle 2 gezeigt.
-
-
Wie
aus Tabelle 2 ersehen werden kann, hatten die wässerigen Probenlösungen gemäß der Beispiele 6
bis 9 grundlegende Charakteristika als Polymerkoagulans. Andererseits
resultierte die wässerige
Probenlösung
gemäß Vergleichsbeispiel
8 in einer niedrigen Sedimentationsgeschwindigkeit und in einem
ungenügenden
Effekt der Verhinderung des Absenkens der Trübheit des Filtrats. Der Grund,
warum der Koagulationseffekt der wässerigen Probenlösung gemäß Vergleichsbeispiel
8 unbefriedigend war, war, dass eine nicht einheitliche Einführung der
Sulfonierung in die wässerige
Probenlösung
gemäß Vergleichsbeispiel
8 (Harze, die in hohem Maße
sulfoniert waren und ungenügend
sulfonierte lagen nebeneinander vor) und bewirkten bei dem Teil
der Zusammensetzung, die effektiv als Koagulans dient, dass diese
zu klein war, bezogen auf die Gesamtmenge der Zugabe.
-
Zugabe von anorganischem
Pigment
-
In
diesem Versuch wird ein Effekt, erhältlich durch Vorliegen von
Carbon-Black als anorganischem Pigment, wenn ionische Gruppen eingeführt werden,
bestätigt.
-
Zunächst wurden
die folgenden Harze hergestellt:
- (o) hochschlagfestes
Polystyrol, enthaltend 2 Mol-% Butadien, das kein Carbon-Black enthielt,
und ein Molekulargewicht Mw von 220.000 hat;
- (p) hochschlagfestes Polystyrol, das Abfall eines VHS-Kassettengehäuses war,
das 1 Mol-% Butadien enthielt und Carbon-Black mit 1 Gew.-%, und
das Molekulargewicht hiervon betrug 180.000;
- (q) eine Legierung von hochschlagfestem Polystyrolpolyphenylenether,
der Abfall eines Gehäuses
eines CD-ROM-Laufwerks war, der 2 Mol-% Butadien im hochschlagfesten
Polystyrol und 2 Gew.-% Carbon-Black, bezogen auf die Gesamtmenge
der Legierung, enthielt, und worin das Molekulargewicht Mw des hochschlagfesten
Polystyrols 200.000 betrug; und
- (r) hochschlagfestes Polystyrol, das Abfall eines Gehäuses eines
Fernsehgeräts
war, das 4 Mol-% Butadien und 1 Gew.-% Carbon-Black enthielt, und
das Molekulargewicht betrug 230.000.
-
Die
Harze (p) bis (r) wurden durch Zerkleinern des Materials mit einem
Häcksler
erhalten.
-
Als
Carbon-Black wurde ein Standardmaterial (HCC-Typ, mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von 9
bis 14 μm)
als Farbprodukt vorbereitet.
-
Beispiel 10
-
Die
Temperatur einer Lösung,
in der 0,6 g Triethylphosphat und 0,5 g Carbon-Black zu 70 g 1,2-Dichlorethan
zugegeben wurden, wurde bei 20 bis 25°C aufrechterhalten, und dann
wurden 0,27 g Schwefelsäureanhydrid
zugegeben. Dann wurde eine Lösung,
in der 7,0 g hochschlagfestes Polystyrol (o) in 63 g 1,2-Dichlorethan
zugegeben wurden, und 4,3 g Schwefelsäureanhydrid gleichzeitig zu
der oben erwähnten
Lösung in
60 Minuten in einem Zustand zugetropft, wo die Temperatur der Lösung bei
20 bis 25°C
aufrechterhalten wurde. Dann wurde die Sulfonierung 1 Stunde durchgeführt.
-
Dann
wurde eine Natriumhydroxidlösung
unter Rühren
allmählich
zum oben erwähnten
Reaktionssystem zugegeben, so dass die Lösung neutralisiert wurde. Die
somit erhaltene Polyelektrolytlösung
wurde als wässerige
Probenlösung
gemäß Beispiel
10 bezeichnet.
-
Beispiel 11
-
Die
Temperatur einer Lösung,
in der 0,6 g Triethylphosphat zu 70 g 1,2-Dichlorethan zugegeben
wurden, wurde bei 20 bis 25°C
aufrechterhalten, und dann wurden 0,27 g Schwefelsäureanhydrid
zugegeben. Dann wurde eine Lösung,
in der 7,0 g hochschlagfestes Polystyrol (p) in 63 g 1,2-Dichlorethan
gelöst
wurden, und 4,3 g Schwefelsäureanhydrid
gleichzeitig zur oben erwähnten
Lösung
in 60 Minuten in einem Zustand zugetropft, wo die Temperatur bei
20 bis 25°C
aufrechterhalten wurde. Dann wurde die Sulfonierung 1 Stunde durchgeführt.
-
Dann
wurde eine Natriumhydroxidlösung
unter Rühren
allmählich
zum oben erwähnten
Reaktionssystem zugegeben, so dass die Lösung neutralisiert wurde. Die
somit erhaltene Polyelektrolytlösung
wurde als wässerige
Probenlösung
gemäß Beispiel
11 bezeichnet.
-
Beispiel 12
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Beispiel
6 wurde durchgeführt,
außer
dass die Legierung des hochschlagfesten Polystyrolpolyphenylenethers
(q) als Harz verwendet wurde, so dass eine Sulfonierung durchgeführt wurde.
Dann wurde die Lösung
neutralisiert. Die somit erhaltene Polyelektrolytlösung wurde
als wässerige
Probenlösung
gemäß Beispiel
12 bezeichnet.
-
Beispiel 13
-
5
g eines hochschlagfesten Polystyrols (r) wurden in 20 g Tetrachlorethan
gelöst
und dann 45 g Chlorether zugegeben. Dann wurden 15 g Aluminiumchlorid
allmählich
zugegeben und 3 Stunden bei 60°C
gerührt. Nachdem
die Umsetzungen vervollständigt
waren, wurde der restliche Chlormethylether unter verringertem Druck
abdestilliert und dann Ammoniakwasser mit demselben Mol-Verhältnis wie
dem der in das Harz (r) eingeführten
Chlormethylgruppen zugegeben. Folglich wurde ein chlormethyliertes
Aminsalz in das Harz (r) eingeführt.
Die somit erhaltene Polyelektrolytlösung wurde als wässerige
Probenlösung
gemäß Beispiel
13 bezeichnet.
-
Beispiel 14
-
Als
eine Alternative zur Zugabe von Carbon-Black vor der Durchführung einer
Sulfonierung wurden 0,5 g Carbon-Black nach dem Sulfonierungsverfahren
und dem Neutralisationsverfahren zugegeben. Ein Verfahren ähnlich zu
dem gemäß Beispiel
10 wurde durchgeführt,
außer
für das
oben erwähnte
Verfahren, so dass ein Polyelektrolyt erhalten wurde. Die somit
erhaltene Polyelektrolytlösung
wurde als wässerige
Probenlösung gemäß Beispiel
14 bezeichnet.
-
Vergleichsbeispiel 10
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Beispiel
11 wurde durchgeführt,
außer
dass hochschlagfestes Polystyrol (o) als Harz verwendet wurde, so
dass eine Sulfonierung durchgeführt
wurde. Dann wurde die Lösung
neutralisiert. Die somit erhaltene Polyelektrolytlösung wurde
als wässerige
Probenlösung
gemäß Vergleichsbeispiel
10 bezeichnet.
-
Vergleichsbeispiel 11
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Beispiel
13 wurde durchgeführt,
außer
dass hochschlagfestes Polystyrol (o) als Harz verwendet wurde, so
dass eine Chlormethylierung durchgeführt wurde. Dann wurde die Lösung neutralisiert.
Die somit erhaltene Polyelektrolytlösung wurde als wässerige
Probenlösung
gemäß Vergleichsbeispiel
11 bezeichnet.
-
Beurteilung von Charakteristika
-
Die
Langzeitstabilität
von jeder der wässerigen
Probenlösungen
gemäß der Beispiele
10 bis 14 und Vergleichsbeispiele 10 und 11 wurden beurteilt.
-
Insbesondere
wurden die wässerigen
Probenlösungen
in Probenflaschen aus transparentem Glas und Probenflaschen, hergestellt
aus lichtabschirmendem Glas, eingebracht und 3 Monate bei Raumtemperatur stehen
gelassen. In Intervallen von 1 Monat wurde der Zustand jeder wässerigen
Probenlösung
beobachtet. Die Ergebnisse der Aufbewahrung in den Probenflaschen,
hergestellt aus transparentem Glas, wurden in Tabelle 3 gezeigt,
während
die Ergebnisse der Aufbewahrung in den Probenflaschen aus lichtabschirmendem Glas
in Tabelle 4 gezeigt wurden.
-
-
-
Wie
aus den Tabellen 3 und 4 ersehen werden kann, zeigten die wässerigen
Probenlösungen
gemäß der Vergleichsbeispiele
10 und 11, die kein Carbon-Black enthielten, die Entsteheung von
gelierten Substanzen. Andererseits waren die wässerigen Probenlösungen gemäß der Beispiele
10 bis 14, die jeweils Carbon-Black enthielten, frei von gelierten
Substanzen während
der Aufbewahrung, und somit hatten sie ausgezeichnete Langzeitstabilität.
-
Wie
aus den Ergebnissen der Beispiele 10 bis 14 ersehen werden kann,
kann die Langzeitstabilität erhalten
werden durch Einführung
der ionischen Gruppen in das Harz, wie die Harze (p) bis (r), die
zuvor Carbon-Black enthielten, oder durch Zugabe von Carbon-Black
zum Reaktionssystem, wenn die ionischen Gruppen eingeführt werden.
Wenn Carbon-Black zur Polyelektrolytlösung zugegeben wird, in der
ionische Gruppen eingeführt
wurden, kann eine Beeinträchtigung
der Harz-Komponenten in der wässerigen
Probenlösung
mit der Zeit verhindert werden. Da zugegebenes Carbon-Black nicht
gleichmäßig dispergiert
werden kann, und das Carbon-Black in diesem Fall abgeschieden wird,
ist es bevorzugt, wenn Carbon-Black vorliegt, wenn die ionischen
Gruppen eingeführt
werden, wie dies jeweils in den Beispielen 10 bis 13 durchgeführt wurde.
-
Folglich
kann eine Einführung
der ionischen Gruppen in einem Zustand, wo anorganisches Pigment im
Reaktionssystem vorliegt, die Langzeitstabilität verbessern.
-
Zugabe von Stabilisator
-
Um
einen Polyelektrolyt herzustellen, wurden die nachfolgenden Rohmaterialien
hergestellt.
-
Stabilisator
-
- (1) Triethylenglykol-bis[3-(3-t-butyl-4-hydroxy-5-methylphenyl)propionat]
- (2) Dilaurylthiodipropionat
- (3) 3,9-Bis[1,1-dimethyl-2-[β-(3-t-butyl-4-hydroxy-5-methylphenyl)propionyloxy]ethyl]-2,4,8,10-tetraoxaspiro-[5,5]-undecan
- (4) Tris(2,4-di-t-butylphenyl)phosphit
- (5) Bis-[2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl]sebacat
- (6) Erysorbinsäuresoda
-
Rohmaterial für Polymer
-
- (A) Polystyrol:Reagenz
- • Molekulargewicht
Mw: 290.000
- • Stabilisator:
nicht zugegeben
- (B) Hochschlagfestes Polystyrol:Abfall vom Gehäuse eines
VHS-Kassettenbandes
- • Molekulargewicht
Mw: 190.000
- • Stabilisator
(1) + (2): 0,05 Gew.-% + 0,05 Gew.-% (bezogen auf das Gewicht des
Harzes)
- (C) Polystyrolpolyphenylenether-Legierung: Material für ein Gehäuse für ein CD-ROM-Laufwerk
- • Polystyrol
(Molekulargewicht Mw: 200.000)/Polyphenylenether = 1:1 (Gewichtsverhältnis)
- • Oxidationsverhinderungsmaterial
(3) + (4) + (5) = 0,1 Gew.-% + 0,5 Gew.-% + 1 Gew.-% (bezogen auf
das Gewicht des Harzes).
-
Materialien
(B) und (C) wurden erhalten durch Zerkleinern der Rohmaterialien
durch einen Häcksler.
-
Wasserlöslicher
Polystyrol-Polyelektrolyt
-
- (D) Poly(vinylbenzyltrimethylammoniumchlorid)
Lösungsmittel:
Reagenz
- • Molekulargewicht
Mw: 100.000
- • Stabilisator:
nicht zugegeben
-
Es
ist festzuhalten, dass das Molekulargewicht jedes Polymers durch
GPC-Analyse gemessen wurde.
-
Beispiel 15
-
0,02
g eines Stabilisators (1) wurden zu einer Lösung zugegeben,
in der 0,6 g Triethylphosphat zu 70 g 1,2-Dichlorethan zugegeben
wurden. Dann wurde in einem Zustand, wo die Temperatur der Lösung bei
20 bis 25°C
aufrechterhalten wurde, 0,27 g Schwefelsäureanhydrid zugegeben. Dann
wurde eine Lösung,
in der 7,0 g des Polymermaterials (A) in 63 g 1,2-Dichlorethan gelöst waren,
und 4,3 g Schwefelsäureanhydrid
gleichzeitig in 60 Minuten in einem Zustand zugetropft, wo die Temperatur
die gleiche war. Nachdem die Umsetzungen 1 Stunde durchgeführt worden
waren, wurde Natriumhydroxidlösung
unter Rühren
allmählich
zum Reaktionssystem zugegeben, so dass Neutralisation durchgeführt wurde.
Als Folge des oben erwähnten
Verfahrens wurde eine Polystyrolsulfonatsodalösung (eine Polyelektrolytzusammensetzung
gemäß Beispiel
15) mit einem Molekulargewicht Mw von 710.000 erhalten.
-
Beispiel 16
-
0,17
g rauchende Schwefelsäure
(enthaltend 60 Gew.-% SO3) wurden in einem
Zustand zugegeben, wo die Temperatur einer Lösung, in der 0,92 g Triethylphosphat
zu 50 g Cyclohexan zugegeben wurden, bei 50°C aufrechterhalten wurde. Dann
wurde eine Lösung,
in der 2,4 g Polymermaterial (B), das den Stabilisator enthielt
und aus Abfall war, in 120 g Cyclohexan gelöst, und 3,3 g rauchende Schwefelsäure gleichzeitig
in 30 Minuten in einem Zustand zugegeben, wo die Temperatur dieselbe
war. Dann wurde die Temperatur bei 50 ± 2°C aufrechterhalten und die Reaktionen
wurden für
1 Stunde durchgeführt.
Dann wurden 21 g wässerige
Lösung,
enthaltend 2,1 g Natriumhydroxid, allmählich unter Rühren zur
wässerigen
Lösung
zugegeben, so dass eine Neutralisation durchgeführt wurde. Dann wurde die Lösung erhitzt,
so dass Cyclohexan, das das Lösungsmittel
darstellte, durch Destillation entfernt. Als Folge des oben erwähnten Verfahrens
wurde eine Polyelektrolytzusammensetzung mit einem Molekulargewicht
Mw von 4.500.000 gemäß Beispiel
16 erhalten.
-
Beispiel 17
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Vergleichsbeispiel
12 wurde durchgeführt,
außer
dass das Polymaterial (C) verwendet wurde, so dass eine Sulfonierung
durchgeführt
wurde. Das Molekulargewicht Mw des erhaltenen Polystyrolsulfonat
sodas (eine Polylelektrolytzusammensetzung gemäß Beispiel 25) war 500.000.
-
Beispiel 18
-
Der
Stabilisator (6) wurde zu einer 25 Gew.-%igen wässerigen
Lösung
(Mw: 100.000) des wasserlöslichen
Polystyrol-Polyelektrolyten (D), bezogen auf 100 Gew.-Teile eines
Polyelektrolyten zugegeben, so dass eine Polyelektrolytzusammensetzung
gemäß Beispiel
18 erhalten wurde.
-
Vergleichsbeispiel 12
-
Ein ähnliches
Verfahren zu dem gemäß Beispiel
15 wurde durchgeführt,
außer
dass der Stabilisator (1) weggelassen wurde, so dass eine
Probe gemäß Vergleichsbeispiel
12 hergestellt wurde. In diesem Fall wurde eine Polystyrolsulfonatsodalösung (eine
Polyelektrolytzusammensetzung gemäß Vergleichsbeispiel 12) mit
einem Molekulargewicht Mw von 500.000 erhalten.
-
Vergleichsbeispiel 13
-
Ein ähnliches
Verfahren zu dem gemäß Beispiel
18 wurde durchgeführt,
außer
dass der Stabilisator (6) weggelassen wurde, so dass eine
Polyelektrolytzusammensetzung gemäß Vergleichsbeispiel 13 erhalten wurde.
-
Untersuchung von Effekten
-
Die
Effekte der Beispiele 15 bis 18 und der Vergleichsbeispiele 12 und
13 wurden wie folgt untersucht:
-
Die
Untersuchung wurde derart durchgeführt, dass die Proben gemäß der Beispiele
5 bis 18 und der Vergleichsbeispiele 12 und 13 jeweils in transparente
Glasflaschen eingebracht wurden. Um die Beeinträchtigung jeder Probe im Lauf
der Zeit zu messen, wurden das Erscheinungsbild und das Molekulargewicht
gemessen, wenn die Proben hergestellt waren und nach 6 und 12 Monaten.
Die Ergebnisse wurden in Tabelle 5 gezeigt.
-
-
Wie
aus Tabelle 5 ersehen werden kann, erfuhren die Polyelektrolytzusammensetzungen
gemäß der Vergleichsbeispiele
12 und 13 eine Reduktion im Molekulargewicht im Lauf der Zeit und
auch das System wurde geändert.
Andererseits resultierten die Polyelektrolytzusammensetzungen gemäß der Beispiele
15 bis 18 darin, dass das Molekulargewicht, sobald es hergestellt
war, im wesentlichen dasselbe war, selbst, nachdem eine lange Zeit
vergangen war. Das Erscheinungsbild jeder der Polyelektrolytzusammensetzungen
gemäß der Beispiele
15 bis 18 veränderte
sich im Laufe der Zeit nicht.
-
Wie
aus den oben erwähnten
Ergebnissen verstanden werden kann, ist die erfindungsgemäße Polyelektrolytzusammensetzung
in der Lage, die Verringerung des Molekulargewichts zu verhindern,
weil der Stabilisator die Zersetzungsreaktionen des Polystyrol-Polyelektrolyten
verhindert. Da der Stabilisator des erfindungsgemäßen Polyelektrolyten
in der Lage ist, die Stabilität
des Polystyrol-Polyelektrolyten im Lauf der Zeit zu verbessern,
kann das Erscheinungsbild aufrechterhalten werden, selbst nachdem
dieser für
eine lange Zeit stehen gelassen wurde. Daher ist die erfindungsgemäße Polyelektrolytzusammensetzung
in der Lage, die hohe Qualität
des Polystyrol-Polyelektrolyten für eine lange Zeit aufrechtzuerhalten.
-
Wenn
die Beispiele 15 und Vergleichsbeispiel 12, die in Tabelle 5 gezeigt
sind, verglichen werden, ist das Molekulargewicht von Beispiel 15,
sobald hergestellt, größer als
dasjenige von Vergleichsbeispiel 12. Als Folge ist die Zugabe des
Stabilisators, wenn ionische Gruppen in die Styrolpolymere eingeführt werden,
wie in Beispiel 15, durchgeführt
wird, in der Lage, eine Reduktion des Molekulargewichts bei der
Herstellung zu verhindern. Das heißt, wie aus Beispiel 15 verstanden
werden kann, ist der Stabilisator in der Lage, automatische Oxidationsreaktionen
der Stryrolpolymere, die auf Radikale zurückgehen, die aufgrund von Sauerstoff
in der Luft, Wärme,
Licht oder Metall erzeugt werden, zu inhibieren. Daher ist das Verfahren
zur Herstellung der erfindungsgemäßen Polyelektrolytzusammensetzung
in der Lage, eine Reduktion des Molekulargewichts des Polystyrol-Polyelektrolyten
zu verhindern, und eine Polyelektrolytzusammensetzung, die einen
hochqualitativen Polystyrol-Polyelektrolyten enthält, herzustellen.
-
Auch
die Polyelektrolytzusammensetzungen gemäß den Beispielen 16 und 17
unter Verwendung von Abfall waren ohne Reduktion des Molekulargewichts
und Änderung
des Erscheinungsbilds. Daher wurde die Tatsache bestätigt, dass üblicher
Abfall effektiver verwendet werden kann für die erfindungsgemäße Polyelektrolytzusammensetzung
als Rohmaterial.
-
Zugabe eines alicyclischen
ungesättigten
Kohlenwasserstoffs
-
Sulfonierung von Polystyrolharz
-
Als
Polystyrolharz wurden die folgenden Materialien hergestellt.
- (E) Reagenz-Polystyrol mit einem Molekulargewicht
Mw von 220.000 (kein anorganisches Pigment zugegeben);
- (F) Abfall-Polystyrol, das Polystyrol war (enthaltend 0,2 Gew.-%
Limonen) derart erhalten, dass schäumendes Styrol in Limonen gelöst wurde
und Limonen durch Destillation mit einem Wärmeabscheider entfernt wurde
und ein Molekulargewicht von 220.000 (enthaltend kein hierzu zugegebenes
anorganisches Pigment), und
- (G) hochschlagfestes Abfall-Polystyrol, das Abfall eines Gehäuses eines
VHS-Kassettenbandes
war und das ein Molekulargewicht Mw von 200.000 hatte (enthaltend
1 Gew.-% Carbon-Black).
-
Es
ist festzuhalten, dass Polystyrolharz (G) durch Zerkleinern des
Rohmaterials mittels eines Häcksler erhalten
wurde.
-
Vergleichsbeispiel 14
-
6,0
g Polystyrol (E) wurden zu 40 g 1,2-Dichlorethan, zu dem 2,0 g Triethylphosphat
zugegeben wurde, zugegeben und dann das Polystyrol gelöst.
-
Dann
wurden 7,7 g 60%ige rauchende Schwefelsäure in 30 Minuten in einem
Zustand zugetropft, wo die Temperatur der oben erwähnten Lösung bei
30°C gehalten
wurde. Nach Beginn des Zutropfverfahrens wurde eine große Menge
an Aufschlämmung
im Reaktionssystem in etwa 10 Minuten erzeugt. Nachdem das Zutropfverfahren
beendet war, stoppte das Rührwerk
(ein Magnetrührer),
was auf die Hauptmasse an Aufschlämmung am Boden des Reaktors
zurückzuführen war.
-
Dann
ließ man
die Lösung
für 1 Stunde
reifen. Die erhaltene Aufschlämmung
konnte nicht vollständig in
Wasser oder alkalischer Lösung
aufgelöst
werden.
-
Beispiel 19
-
Eine
Sulfonierung wurde nach demselben Verfahren mit dem in Vergleichsbeispiel
14 unter Verwendung von Polystyrol-Abfall (B) durchgeführt. Eine
Aufschlämmung,
die sich während
der Reaktionen abschied, wurde gleichmäßig dispergiert und somit war
der Rührer
in der Lage, zu rotieren, bis die Reaktionen vervollständigt waren.
-
Die
erhaltene Aufschlämmung
wurde vollständig
in Wasser und alkalischer Lösung
gelöst.
Das Molekulargewicht (Mw) des erhaltenen Polyelektrolyten betrug
460.000.
-
Vergleichsbeispiel 15
-
0,35
g Schwefelsäureanhydrid
wurden in einem Zustand zugegeben, wo die Temperatur einer Lösung, in
der 0,3 g Triethylphosphat zu 30 g Cyclohexan zugegeben wurden,
bei 50°C
aufrechterhalten wurde.
-
Dann
wurde eine Lösung,
in der 6,0 g hochschlagfestes Abfall-Polystyrol (G) in 64 g Cyclohexan
in heißem
Zustand von 50°C
gelöst
wurden, 4,5 g Schwefelsäureanhydrid
gleichzeitig in 60 Minuten derart zugetropft, dass die Temperatur
dieselbe war.
-
Auch
in diesem Fall wurde die Aufschlämmung
während
des Zutropfverfahrens abgeschieden. Sobald das Zutropfverfahren
beendet war, stoppte das Rührwerk,
was auf den Hauptteil an Aufschlämmung
am Boden des Reaktors zurückzuführen war.
-
Dann
ließ man
die Lösung
im oben erwähnten
Zustand 1 Minute reifen. Die erhaltene Aufschlämmung war nicht vollständig in
Wasser und alkalischer Lösung
löslich.
-
Beispiel 20
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Vergleichsbeispiel
15 wurde durchgeführt,
außer
dass 0,05 g Cyclohexan zum Cyclohexan im hochschlagfesten Polystyrol-Abfall
(G) zugegeben wurden, so dass eine Sulfonierung durchgeführt wurde.
-
Eine
Aufschlämmung,
die sich während
den Reaktionen abschied, wurde gleichmäßig dispergiert, und somit
war der Rührer
in der Lage, sich zu drehen, bis die Reaktionen vervollständigt waren.
-
Die
erhaltene Aufschlämmung
wurde vollständig
in Wasser und alkalischer Lösung
gelöst.
Das Molekulargewicht (Mw) des erhaltenen Polyelektrolyten betrug
400.000.
-
Beispiel 21
-
6,0
g Polystyrol (A) wurden zu 40 g 1,2-Dichlorethan, zu dem Triethylphosphat
zugegeben wurde, zugegeben und dann das Polystyrol (A) gelöst.
-
Dann
wurden 0,03 g Terpinen zugegeben, und dann 7,7 g 60%ige rauchende
Schwefelsäure
in 30 Minuten in einem Zustand zugetropft, wo die Temperatur der
Lösung
bei 30°C
aufrechterhalten wurde.
-
Obwohl
eine große
Menge an Aufschlämmung
im Reaktionssystem etwa 10 Minuten nach Beginn des Zutropfverfahrens
erzeugt wurde, wurde die Aufschlämmung
gleichmäßig dispergiert
und somit wurde der Rührer
nicht gestoppt.
-
Die
erhaltene Aufschlämmung
wurde vollständig
in Wasser und alkalischer Lösung
gelöst.
Das Molekulargewicht (Mw) des erhaltenen Polyelektrolyten betrug
480.000.
-
Beispiel 22
-
Ein
Verfahren ähnlich
zu dem gemäß Vergleichsbeispiel
20 wurde durchgeführt,
außer
dass 0,05 g Methylcyclohexan verwendet wurde anstelle von Terpinen,
so dass eine Sulfonierung durchgeführt wurde.
-
Auch
in diesem Fall wurde die Aufschlämmung,
die in Wasser und alkalischer Lösung
gelöst
war, erzeugt, und das Molekulargewicht (Mw) des Polyelektrolyten
betrug 450.000.
-
Als
Folge von Vergleichsbeispiel 14 und Beispiel 19 ermöglicht die
Verwendung von Polystyrolharz, das vorher den alicyclischen ungesättigten
Kohlenwasserstoff (Limonen) enthält,
eine Sulfonierung bei hoher Konzentration durchzuführen.
-
Darüber hinaus
kann durch eine Zugabe des alicyclischen ungesättigten Wasserstoffs zum System gemäß Vergleichsbeispiel
14 eine Sulfonierung bei einer hohen Konzentration durchgeführt werden,
wie in den Beispielen 20 und 21 durchgeführt werden konnte.
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Wie
aus den Ergebnissen von Vergleichsbeispiel 15 und Beispiel 20 ersehen
werden kann, ermöglicht die
Zugabe des alicyclischen ungesättigten
Kohlenwasserstoffs zum Sulfonierungsreaktionssystem eine stabil bei
einer hohen Konzentration durchzuführende Sulfonierung.