DE69200077T2 - Haltevorrichtung für Haar. - Google Patents
Haltevorrichtung für Haar.Info
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Haarhalteeinrichtung des Typs, der verwendet wird, um das Haar einer Trägerin in einer speziellen Frisur zu halten.
- Es gibt viele verschiedene Typen von Haarhalteeinrichtungen, z.B. Klipse, Bänder, Riemen und ähnliches, die eine Trägerin in ihrem Haar tragen wird, um dieses Haar in einer speziellen Frisur zu halten. Die Einrichtungen des Standes der Technik, die für diesen Zweck verwendet werden, leiden im allgemeinen an dein ein oder anderen Nachteil. Klipse beispielsweise neigen dazu, auf dem Haar festzuklemmen oder es zu packen und neigen dazu, das Haar zu knittern oder zu beschädigen. In ähnlicher Weise beanspruchen Bänder oder Riemen das Haar in einer nicht akzeptablen Weise. Viele Einrichtungen sind schwierig richtig innerhalb des Haares zu positionieren und können am Haar ziehen, während sie in der Position plaziert oder entfernt werden.
- Für viele Leute, besonders solche mit feinem Haar, sind Einrichtungen des Standes der Technik deswegen-nicht zufriedenstellend, weil sie nicht richtig in dem Haar bleiben, und Haar, das durch die Einrichtung gehalten werden soll, arbeitet sich seinen Weg frei und die Anordnung wird unansehnlich.
- US-A-1 377 408 beschreibt eine Haarhalteeinrichtung, die aus zwei koaxialen, kreisrunden Schraubenspulen, die an einem Ende miteinander verbunden sind, besteht. Haarhaltetaschen werden durch die Windungen der beiden Spulen definiert. Die Taschen sind von länglicher, ovaler Form, wenn man sie von der Seite betrachtet und entweder die Windungsganghöhe oder der Durchmesser oder beides werden über die Länge der Einrichtung verändert.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Haarhalteeinrichtung angegeben, die mindestens ein Paar von länglichen, koaxialen, kreisrunden Schraubenspulen mit im allgemeinen konstanten Durchmesser aufweist, die miteinander an einem gemeinsamen Ende verbunden sind, wobei die beiden Spulen entlang ihrer Länge gleichmäßig voneinander beabstandet und in dieselbe Richtung gewunden sind, jede Spule so ausgebildet ist, daß sie eine und eine halbe volle Windung aufweist, so daß mindestens drei Haarhaltetaschen zwischen den Spulen gebildet sind, und die Spulen so geformt und gestaltet sind, daß sie in das Haar eines Benutzers geschraubt werden können, so daß eine Vielzahl von Haarsträhnen in jede dieser Taschen eintreten und unverlierbar gehalten werden und die Einrichtung in dem Haar des Benutzers gehalten wird, wobei die Spulen aus einem Material gebildet sind, daß federnd flexibel genug ist, um eine federnde Verbiegung der Spulen relativ zueinander zuzulassen, die stattfindet, wenn die Einrichtung wirkend in das Haar eines Benutzers eingeschraubt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen über die Länge der Einrichtung von konstanter Windungsganghöhe sind.
- Der Ausdruck "Taschen", der hierin verwendet wird, bezeichnet die augenscheinlich geschlossenen Räume zwischen der Spule und dem Haltemittel, wenn die Einrichtung der Erfindung in Seitenansicht betrachtet wird.
- Der Durchmesser der Spule kann im Bereich von 8 bis 15 mm sein, vorzugsweise ungefähr 12 mm, und die Länge der Spule kann im Bereich von 40 bis 80 mm sein, vorzugsweise ungefähr 55 mm. Es ist bevorzugt, daß die beiden koaxialen Schraubenspulen winkelmäßig um 180º gegeneinander versetzt sind.
- Vorzugsweise sind die Spule und das Haltemittel einteilig miteinander ausgebildet. Die Spule und das Haltemittel können aus einem relativ hochfesten aber federndem Material, z.B. Federstahl, gebildet sein und kann eine eingebrannte Emailbeschichtung aufweisen.
- Das Windungsgangshöhe zu Durchmesser Verhältnis kann zwischen 1:1 und 3:1 sein und ist vorzugsweise 2:1. Jede Spule hat mindestens eine-und eine halbe volle Windung, so daß mindestens drei Haarhaltetaschen zwischen den beiden Spulen gebildet werden.
- Diese und weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung von zwei Ausführungsformen hervorgehen, die unten als Beispiele gegeben sind. In der Beschreibung wird Bezug genommen auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Haarhalteeinrichtung gemäß der Erfindung zeigt,
- Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung zeigt,
- Fig. 3 eine Endansicht der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung zeigt,
- Fig. 4 die Art zeigt, in der sich die Einrichtung von Fig. 1 verbiegt, wenn sie in dem Haar eines Benutzers plaziert ist,
- Fig. 5 die Einrichtung von Fig. 1 zeigt, die in dem Haar einer Trägerin angeordnet ist.
- Unter Bezugnahme auf die in Fig. 1 bis 5 gezeigte Ausführungsform weist eine Haarhalteeinrichtung 1 zwei kreisrunde Schraubenspulen 2 und 3 auf, wobei die Spulen koaxial sind und dieselbe Richtung gewunden sind und miteinander verflochten oder zwischeneinander gelegt sind. Die beiden Spulen sind von im- wesentlichen gleicher Länge, Windungsganghöhe und Durchmesser und sind miteinander an einem Ende 4 verbunden, welches im Gebrauch als ein Fingergriff für die Einrichtung dient. Die beiden Spulen sind um 180º gegeneinander versetzt, so daß die Spulen gleichmäßig voneinander entfernt sind. Die Einrichtung, wenn sie in dieser Form-gemacht ist, ist ähnlich dem Gewinde einer Zweigangschraube. Es wird bemerkt werden unter besonderer Bezugnahme auf Fig. 2, daß die Spulen 2 und 3 zwischen sich eine Reihe von Taschen oder Lücken bilden, die mit dem Bezugszeichen 5 bezeichnet sind. Die freien Enden 6 der beiden Spulen sind äquidistant von dem Ende 4. Die Enden 6 sind vorzugsweise abgerundet, wie gezeigt, um zu verhindern, daß der Kopf des Benutzers gekratzt wird, während die Einrichtung in das Haar eingefügt wird. Die Enden 6 sind voneinander entfernt. Im Gebrauch wird die Einrichtung auf ihrer Achse 7 in das Haar geschraubt werden und die Haarsträhnen werden innerhalb dieser Taschen 5 zwischen den beiden zusammenwirkenden Schraubenspulen gefangen werden. Wenn die Einrichtung in das Haar des Benutzers geschraubt wird, werden die Haarsträhnen im allgemeinen quer zu der Achse 7 liegen.
- Um das Einschrauben der Einrichtung in das Haar zu erleichtern, können die Enden 6 leicht auswärts gebogen sein, wie am besten in Fig. 3 sichtbar ist. Diese Anordnung hilft, die Haarsträhnen in die Taschen 5 einzuführen. Es wird bemerkt werden, daß die Spulen 2 und 3 direkt am Fingergriffende 4 beginnen. Dies ermöglicht es, daß die Einrichtung den ganzen Weg in das Haar geschraubt wird und eine Tasche 5 wird unmittelbar benachbart zum Ende 4 gebildet. Wenn die Einrichtung vollständig in das Haar geschraubt ist, wird sie grundsätzlich vom Blick versteckt sein, möglicherweise mit Ausnahme des Endes 4.
- Die Einrichtung 1 kann aus einem hochfesten, federnden Material gebildet sein, so wie Federstahldraht. Die Elastizität ist wichtig, um sicherzustellen, daß sich die Einrichtung nicht einfach deformiert, nachdem sie in das Haar geschraubt worden ist und herausfällt. Wie in Fig.- 4 gezeigt, werden, wenn die Einrichtung in das Haar eines Benutzers geschraubt ist, die Haarsträhnen (angedeutet durch Linien 8) zusammengebündelt werden in den Taschen 5 und werden bewirken, daß die beiden Spulen sich leicht relativ zueinander verbiegen, wie in der Zeichnung dargestellt. In diesem verbogenen Zustand sind einige der Taschen vergrößert (wie bei Bezugszeichen 9 gezeigt) und die Achsen der beiden Spulen divergieren leicht von dem Ende 4 der Einrichtung. Die Elastizität der Einrichtung wird dazu neigen, die Spulen zurück in ihren nicht verbogenen (koaxialen) Zustand zu spannen und dies wiederum bewirkt eine leichte Griffwirkung auf dem Haar des Benutzers.
- Um sicherzustellen, daß die Einrichtung richtig arbeitet, ist es wichtig, daß es genug Taschen 5 gibt, um in eine vernünftige Menge von Haar einzugreifen, um dadurch zu ermöglichen, daß die Einrichtung zufriedenstellend das Haar des Benutzers in einem Bereich von unterschiedlichen Arten hält. Man hat gefunden, daß mindestens drei Taschen 5 für diesen Zweck notwendig sind. Die bevorzugte Ausgestaltung hat fünf solcher Taschen, d.h. jede Spule 2 und 3 hat 2,5 Windungen.
- Es ist klar, daß, um richtig zu arbeiten, die Einrichtung nicht zu schwer oder zu groß sein sollte. Eine Einrichtung, die sich als sehr erfolgreich-in der Praxis erwiesen hat, ist aus Federstahl gebildet und hat einen Spulendurchmesser von ungefähr 12 mm und eine Drahtdicke von ungefähr 1,6 mm. Jede Spule hat eine Windungsganghöhe von ungefähr 20 mm, so daß die beiden Spulen ungefähr 10 mm voneinander entfernt sind entlang der gesamten Länge der Einrichtung. Die Einrichtung ist ungefähr 55 mm lang. Natürlich wird es möglich sein, diese Dimensionen und Proportionen zu ändern. Wenn jedoch die Einrichtung zu groß ist, wird sie unannehmbar sperrig und wenn sie zu klein ist, wird sie nicht richtig arbeiten. Man stellt sich vor, daß die Einrichtung in den folgenden Dimensionsbereichen sein wird:
- Länge: 40 bis 80 mm
- Durchmesser: 8 bis 15 mm
- Spulen Windungsganghöhe: 10 bis 30 mm
- Nummer von Windungen pro Spule: 1,5 bis 4
- Windungsganghöhe zu Durchmesserverhältnis: 1 bis 3
- Es ist bevorzugt, daß die Einrichtung aus einem Material besteht oder damit beschichtet ist, das relativ weich ist, aber nicht zu weich. Es sollte ein gewisser Grad von Reibungsinteraktion zwischen dem Haar und der Einrichtung vorhanden sein, um sicherzustellen, daß die Einrichtung innerhalb des Haares gehalten wird. Es wurde gefunden, daß eine mit Email puderbeschichtete Metalleinrichtung, die dann eingebrannt wird, eine ideale Oberfläche bildet.
- Die Einrichtung muß nicht aus Federstahl gemacht sein. Andere Materialien, die speziell ins Auge gefaßt werden, sind Kunststoffe oder andere Metalle, die mit einem Kunststoffmaterial oder einem eingebrannten Emailmaterial beschichtet sind. Es wird bevorzugt, daß die Einrichtung relativ preiswert und leichtgewichtig ist, so daß sie leicht in dem Haareines Benutzers gehalten wird, aber es nicht übermäßig kostspielig ist, sie zu ersetzen, wenn sie verlorengeht. Optional kann die Einrichtung beschichtet oder bedeckt sein mit einem mit Gummi überzogenen Material für zumindest einen Teil ihrer Länge, um beim Reibungseingriff zu unterstützen und dadurch den Halt im Haar des Benutzers.
- Fig. 5 zeigt eine mögliche Art des Tragens einer solchen Einrichtung. Es ist ziemlich klar, daß die Einrichtung mit vielen unterschiedlichen Frisuren verwendet werden kann. Es wird auch möglich sein, mehr als eine Einrichtung zu verwenden. Beispielsweise können zwei Einrichtungen in Zusammenwirken miteinander "geschraubt" werden, nach Wahl mit 90º zueinander. Eine Einrichtung wird dann durch die andere Einrichtung hindurchgeschraubt werden und das Zusammenwirken der beiden Einrichtungen zusammen wird sicher die beiden Einrichtungen innerhalb des Haares des Benutzers halten und das Haar fest in der gewünschten Frisur halten.
- Man wird zu würdigen wissen, daß die Einrichtung vorteilhaft ist, da sie nicht physikalisch das Haar eines Benutzers festklemmt oder wellt und deswegen wird sie das Haar des Benutzers nicht knittern oder anderweitig beschädigen. Jede Griffwirkung, die durch die Einrichtung zur Verfügung gestellt wird, ist relativ weich, insbesondere, weil die Griffwirkung zwischen abgerundeten Komponenten erfolgt, die voneinander beabstandet sind. Das Zusammenwirken zwischen der Spule und der Halteeinrichtung wird jedoch so sein, daß das Haar des Benutzers sicher in der gewünschten Frisur und die Einrichtung innerhalb des Haars des Benutzers gehalten wird.
- Falls die Einrichtung verwendet wird, um ein Ornament (z.B. eine Schleife oder einen Schmuck) in dem Haar zu halten, wird das Ornament dann an dem Fingergriffende der Einrichtung befestigt werden. Ein Ornament ist mit gestrichelten Linien 17 dargestellt.
- Im Gebrauch wird der Benutzer sein Haar in der gewählten Frisur zusammennehmen und dann die Einrichtung an einer geeigneten Stelle in das zusammengenommene Haar schrauben. Die Einrichtung wird dann mit den Strähnen des Haares in Eingriff kommen, um das Haar in der Frisur zu halten.
- Es kann andere Veränderungen an der Form der Einrichtung geben, die in der Zeichnung dargestellt ist, ohne den Geist oder die Grenzen der Erfindung zu verlassen.
Claims (5)
1. Eine Haarhalteeinrichtung (1), die mindestens ein
Paar von länglichen, koaxialen, kreisrunden
Schraubenspulen (2, 3) mit im allgemeinen
konstantem Durchmesser, die miteinander an einem
gemeinsamen Ende (4) verbunden sind, aufweist, wobei die
beiden Spulen über ihre Länge gleichmäßig
voneinander beabstandet und in dieselbe Richtung gewunden
sind, jede Spule so ausgebildet ist, daß sie
mindestens eine und eine halbe volle Windung aufweist,
so daß zwischen den beiden Spulen mindestens drei
Haarhaltetaschen gebildet sind, die Spulen so
geformt und gestaltet sind, daß sie in das Haar eines
Benutzers geschraubt werden, so daß eine Vielzahl
von Haarsträhnen in diese Tasche eintreten und
unverlierbar gehalten werden und die Einrichtung in
dem Haar des Benutzers gehalten wird, wobei die
Spulen aus einem Material gebildet sind, das
federnd flexibel genug ist, um eine federnde
Verbiegung der Spulen relativ zueinander zuzulassen, die
stattfindet, wenn die Einrichtung wirkend in das
Haar eines Benutzers eingeschraubt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spulen über die Länge der
Einrichtung von im allgeineinen konstanter
Windungsganghöhe sind.
2. Eine Haarhalteeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sie einen Durchmesser von
zwischen 8 und 15 mm und eine Länge von zwischen 40
und 80 mm aufweist.
3. Eine Haarhalteeinrichtung nach irgendeinem
vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spulen ein Windungsganghöhe zu Durchmesser
Verhältnis zwischen 1:1 und 3:1 aufweist.
4. Eine Haarhalteeinrichtung nach irgendeinem
vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Spulen einteilig miteinander sind.
5. Eine Haarhalteeinrichtung nach irgendeinem
vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß sie
aus einem hochfesten federnden Metall gebildet ist
und eine eingebrannte Emailbeschichtung aufweist.
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