DE355526C - Dehnbares Drahtarmband - Google Patents
Dehnbares DrahtarmbandInfo
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- DE355526C DE355526C DET23827D DET0023827D DE355526C DE 355526 C DE355526 C DE 355526C DE T23827 D DET23827 D DE T23827D DE T0023827 D DET0023827 D DE T0023827D DE 355526 C DE355526 C DE 355526C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
- A44C5/0053—Flexible straps
- A44C5/0069—Flexible straps extensible
- A44C5/0076—Flexible straps extensible essentially made from metal
Landscapes
- Adornments (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 30. JUNI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M355526 KLASSE 44 a GRUPPE
. , (T23S2J X>
44 a)
Charles Terry in Redditch, England.
Dehnbares Drahtarmband. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1920 ab.
Die Erfindung betrifft einen Verschluß für aus einer Schraubenfeder hergestellte Armbänder,
Strumpfbänder u. dgl.
Bei der Herstellung von Armbändern u. dgl. aus schraubenförmig gewundenem Federdraht
war es -bisher üblich, die Enden des. Drahtes zu verbinden und sie in der genauen Lage
durch. Verlöten zu sichern. Die Erfindung gibt demgegenüber Mittel an, durch die die Enden
der Schraubenwindungen miteinander verbunden und in der genauen Lage gehalten
werden, ohne ein Verlöten o. dgl. nötig zu/ machen. Die fertige Verbindung sieht so sauber
aus, daß sie beinahe nicht wahrgenommen wird. Gemäß der Erfindung wird eine entsprechende
über eine gewisse Länge verteilte Zahl von Drahtwindungen an einem Ende mit der gleichen
oder mit einer entsprechenden Zahl von Windungen am anderen Ende durch Verschraubung
des einen Endes in bezug auf das andere vereinigt. Es wird dabei ein Glied in das Innere
der verflochtenen Windungen eingelegt, um deren Verschiebung an der Verbindungsstelle
zu verhindern, und um diese Windungen gegeneinander und gegen den Rest der Windüngen
in einer gewissen Lage ausgerichtet zu erhalten, ohne ein Verlöten nötig zu machen.
Die Erfindung ist bei Gegenständen, deren
Windungen von flacher oder länglicher Form sind, besonders günstig verwendbar.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen:
Abb. ι ein vollständiges Armband, einen Armring o. dgl. aus einer flachen Schraubenfeder,
Abb. 2 die zwei Enden eines gewundenen Drahtes vor dem Verschrauben,
ίο Abb. 3 eine schaubildliche Darstellung der
Drahtwindungen während des Verschraubens, Abb. 4 eine Klammer (Sicherungsglied), die
in die verschraubten Windungen eingelegt wird, um die Verbindung zu vervollständigen,
Abb. 5 einen Schnitt durch die gemäß der Erfindung hergestellte Verbindung.
Um ein Armband oder einen Ring aus schraubenförmigen Windungen zu schließen,
werden die Windungen des einen Endes mit den Windungen des anderen Endes durch Einschrauben
miteinander verbunden, was in folgender Weise bewerkstelligt werden kann.
Das eine Ende wird in der linken, das
andere in der rechten Hand gehalten. Die letzte rechte Windung a1 wird hierauf in die
letzte linke Windung «2 eingehakt und dann
verschraubt.
Die beiden äußersten Enden des schraubenförmigen Drahtes laufen vorteilhaft zu einer
Spitze α* aus.
Um die Verschiebung der Windungen α nach dem Einhaken zu verhindern und um die erwähnten
Windungen in einer Ebene festzuhalten, j wird ein flaches metallisches Glied b in das i
Innere der Drahtwindungen vorteilhaft nahe dem Ende vor dem Verschrauben eingeführt
und nach Vollendung der Verbindung im Innern der Windungen α in eine Lage innerhalb des
verschraubten Teiles verschoben. Dieses flache Sicherungsglied b wird vorteilhaft
in Gestalt eines länglichen dünnen abgebogenen Metallbleches so ausgeführt, daß zwei
flache rechteckige Seitenteile gebildet werden, die übereinander in paralleler Lage angeordnet
sind, wobei ein kleiner Zwischenraum zwischen ; beiden gelassen wird. Die Größe des recht- j
eckigen Gliedes b wird so gewählt, daß es schnell in die Windungen α eingeführt werden
kann und dabei in diese ziemlich genau paßt, j Die äußeren Flächen des Sicherungsgliedes b ■
können vorteilhaft senkrecht eingesägt oder '
mit senkrechten parallelen Nuten, Einschnitten ] oder Rippen b1 versehen werden. Nach Voll- :
endung des Einhakens der Windungen und | nach Einbringen des flachen Gliedes in seine j
Lage kann letzteres etwas aufgeweitet werden, z. B. durch Andrücken eines scharfen Instrumentes
auf die obere und untere Kante zwischen den Windungen a, wodurch die Seiten des
flachen Gliedes δ in entgegengesetzten Riehtungen ausgedehnt werden und sich fest gegen
die Windungen des Drahtes legen oder diese : erfassen, die infolgedessen in Eingriff mit den
: Einschnitten b1 des flachen Gliedes b gebracht
werden. Die Seitenflächen des flachen Gliedes können auch auf andere Weise rauh gemacht
werden, um angreifende Flächen zu bilden. ■ Es ist vorteilhaft, die ineinanderzuschrau-
: benden Windungen vorher etwas auseinander- ; zuziehen, da das Einhaken dadurch erleichtert
j wird.
' In bekannter Weise kann ein Band oder Streifen c aus Gewebe in den gewundenen Ge-
! genstand eingebracht werden, und seine Strekkung über ein gewisses Ausmaß zu verhindern.
Die Enden dieses Streifens oder Gewehes können miteinander z. B. durch Nähen verbunden
werden.
Die Erfindung ist bei Armbändern, Ringen, Strumpfbändern, Armringen, Fußringen und
bei beliebigen anderen aus schraubenförmig gewundenem Draht gefertigten Gegenständen
anwendbar und gestattet, die Schraubenfeder zu vergolden, zu plattieren u. dgl., bevor
der herzustellende Gegenstand geschlossen wird. Dadurch werden viel Kosten gespart und wird
eine erhebliche verbesserte Fertigbearbeitung des herzustellenden Gegenstandes ermöglicht.
Claims (5)
1. Dehnbares Drahtarmband, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Verschrauben
einer Anzahl von Drahtwindungen (α1 und aa)
miteinander vereinigten Drahtenden durch Einlegen eines Sicherungsgliedes (5) gegenseitig
in der richtigen Lage festgehalten werden.
2. Armband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsglied (b)
aus einer aus Blech hergestellten elastischen Klammer o. dgl. besteht, die sich dicht an
die Windungen der Schraubenfeder anlegt.
3. Armband nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsglied
(δ) mit sägezähnförmig oder ähnlich gestalteten parallelen Nuten versehen ist.
4. Armband nach Anspruch 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Enden der Drahtwindung, in eine Spitze auslaufen.
5. Armband nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verflechtung
bestimmten Enden des Drahtes etwas auseinandergezQgen sind, um das
Verflechten zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB355526X | 1913-08-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE355526C true DE355526C (de) | 1922-06-30 |
Family
ID=10379003
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET23827D Expired DE355526C (de) | 1913-08-28 | 1920-04-10 | Dehnbares Drahtarmband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE355526C (de) |
-
1920
- 1920-04-10 DE DET23827D patent/DE355526C/de not_active Expired
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