DE2929C - Siederohr-Bürste - Google Patents
Siederohr-BürsteInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J3/00—Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
- F23J3/02—Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
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Description
1878.
Klasse 87.
ERNST PETZOLD jr. in CHEMNITZ. Siederohr-Bürste.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. April 1878 ab.
Die bis jetzt in Gebrauch 'gekommenen Siederohr-Bürsten haben sämmtlich folgende Nachtheile,
wodurch ihre Anwendung eine beschränkte und nur theilweise mögliche wird.
1. Anfang und Ende der Bürsten sind nicht geschützt; deshalb biegen sich die ersten und
letzten Gänge schon nach einmaligem Gebrauch um. Für das eigentliche Reinigen der Rohre
verbleiben dann nur die beiden mittleren Gänge übrig, die der ziemlich starken Abnutzung bald
unterliegen.
2. Bedingt das parallele durch Blatt I, Fig. 4, erläuterte Einlegen der Drähte eine dünne, möglichst
weiche Einlage, die die sehr erwünschte Verwendung von Stahldraht· stärkeren oder
flachen Messing- und Eisendraht gänzlich ausschliefst;
aufserdem erhalten die Borsten zwischen den Drähten keine dauernde Festigkeit.
3. Können die jetzigen Bürsten wegen ihrer geringen Stabilität bei Locomotiv-, Locomobil-
und SchifFskesseln etc., wo sich oft Glanzrufs in den Röhren bildet, der ähnlich und so fest wie
Kesselstein an den Rohrwänden haftet, garnicht in Verwendung kommen.
Diese sehr fühlbar gewordenen Uebelstände haben den Erfinder veranlafst, der Bürste die
auf der Zeichnung dargestellte Gestalt zu geben.
Um eine solche Bürste herstellen zu können, werden zunächst vier entsprechend starke und
lange Drähte an beiden Enden zusammengeschweifst. Das eine Ende erhält den Bund a
mit daran befindlichem Ansatz b, der später Gewinde erhält, während das andere Ende, das
die Spitze bilden soll, einfach spitz ausgezogen wird. Hierauf erfolgt das Einlegen der Drähte
nach meiner neuen und eigenthümlichen Weise (über Kreuz), wie Blatt I, Fig. 3, zeigt. Ist die
letztere Manipulation beendet, so wird die Bürste fest zusammengedreht, wodurch sie die
gewünschte Gestalt erhält. ' Durch das kreuzweise Einlegen verkürzt sich die Bürste bei dem
Zusammendrehen mehr als bei der alten Methode, wo die Drähte parallel eingelegt werden, ersteres
hat zur Folge, dafs die Drähte mit gröfserer Kraft aneinandergedrückt und vollkommener
festgehalten werden, auch wenn die Einlage aus hartem, sprödem oder -flachem Draht besteht.
Zur gänzlichen Fertigstellung ist es nothwendig, die Spitze d aufzunieten und den Konus c auf
Ansatz b zu schieben, der durch die Mutter e auf demselben festgehalten wird; letztere dient
zugleich zur Befestigung des Bürstenstiels, der je nach der Länge des Kessels und des vorhandenen
Raumes aus einem oder mehreren Rundeisenstäben oder Gasröhren besteht.
Die auf diese Weise hergestellte Siederohr-Bürste vermeidet die Nachtheile der bis jetzt
fabricirten Bürsten gänzlich.
1. Durch die beiden Theile e und d ist es
unmöglich geworden, dafs sich die Drahtwindungen umbiegen, wodurch die Bürsten vor einem
baldigen Unbrauchbarwerden bewahrt bleiben. ■
2. Wird durch das kreuzweise Einlegen der Drähte die Verwendung von stärkerem oder
flachen Stahl-, Messing- und Eisendraht als Einlage möglich.
3. Gestatten die eigenthümlich geformten, durch Fig. 2 dargestellten Spitzen die Verwendung
der Bürsten zum Reinigen von Röhren, in denen Glanzrufs haftet. Da bei einer nur
geringen Drehung der Bürsten die Spitze ähnlich wie eine Reibahle wirkt, den Glanzrufs von
der Rohrwand abreifst, der dann von der Bürste aus dem Rohre entfernt wird.
4. Aus ι und 2 geht gröfsere Dauer der Bürsten hervor.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:ι . An einer Siederohr-Bürste das kreuzweise Einlegen der Drähte.
- 2. Die eigenthümlich geformten Spitzen der Siederohr-Bürste.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2929C true DE2929C (de) |
Family
ID=282077
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2929D Active DE2929C (de) | Siederohr-Bürste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2929C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE936559C (de) * | 1953-08-15 | 1957-04-25 | Karl Friedrich Keil Dr Ing | Verfahren zur Dichtung und plastischen Versteifung von Bodenarten |
| DK93419C (da) * | 1957-03-09 | 1962-05-14 | Ernst Valter Slyngb Joergensen | Indretnig ved røgkanaler i kedler eller lignende varmeudvekslere. |
-
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- DE DENDAT2929D patent/DE2929C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE936559C (de) * | 1953-08-15 | 1957-04-25 | Karl Friedrich Keil Dr Ing | Verfahren zur Dichtung und plastischen Versteifung von Bodenarten |
| DK93419C (da) * | 1957-03-09 | 1962-05-14 | Ernst Valter Slyngb Joergensen | Indretnig ved røgkanaler i kedler eller lignende varmeudvekslere. |
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