DE430429C - Drahtversteifung von Dampfturbinenschaufeln - Google Patents

Drahtversteifung von Dampfturbinenschaufeln

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DE430429C
DE430429C DEA44640D DEA0044640D DE430429C DE 430429 C DE430429 C DE 430429C DE A44640 D DEA44640 D DE A44640D DE A0044640 D DEA0044640 D DE A0044640D DE 430429 C DE430429 C DE 430429C
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DE
Germany
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wire
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stiffening
blade
friction
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Expired
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DEA44640D
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AEG AG
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AEG AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/12Blades
    • F01D5/22Blade-to-blade connections, e.g. for damping vibrations
    • F01D5/24Blade-to-blade connections, e.g. for damping vibrations using wire or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Drahtversteifung von solchen Dampfturbinenschaufeln, die sich mit dem Versteifungsdraht nicht verlöten lassen. Sie besteht darin, daß die Schaufeln mit einer größeren Bohrung, als dem Durchmesser des Versteifungsdrahtes entspricht, versehen werden und der Zwischenraum zwischen Draht und Bohrung mit einem Körper ausgefüllt wird, welcher sich einerseits mit dem
ίο Draht verlöten läßt und andererseits in der Bohrung durch Reibung haftet.
Verwendet man als Füllkörper Lot, so verbindet sich dieses zwar gut mit dem Draht, die Reibung des Lotes in der glatten Schaufelbohrung würde jedoch nur gering sein. Zur Erhöhung dieser Reibung wird deshalb die Schaufelbohrung mit Rillen oder einem Gewinde versehen, in das das Lot hineinfließt, so daß die Reibung erhöht wird.
Benutzt man als Zwischenkörper nicht das Lot selbst, sondern eine Buchse aus einem Baustoff, der sich mit dem Versteifungsdraht leicht verlöten läßt, so kann diese Buchse entweder gleichfalls durch in der Sc'haufelbohrung. angebrachtes Gewinde oder durch Umnieten ihrer Enden mit der Schaufel fest verbunden werden.
Der Kopf dieser Umbördelung kann da-, durch verstärkt werden, daß vor der Umbördelung· Plättchen aus lötbarem Baustoff auf die
Buchsenenden aufgeschoben werden, die dann nach erfolgter Umbördelung der Buchsenenden mit diesen verlötet werden. Als Versteifungsdraht kann jeder beliebige Draht be-S nutzt werden. Sind größere Kräfte aufzunehmen, so kann man hierfür einen Eisendraht nehmen, der an sich in bekannter Weise mit einem leicht lötbaren Überzug versehen ist. Dieser Draht wird jedoch nicht, wie dies bei
ίο den bekannten Verfahren der Fall ist, unmittelbar mit der Schaufel, sondern gemäß der Erfindung mit dem Zwischenkörper verlötet, der seinerseits durch Reibung in der Schaufelbohrung festgehalten wird.
Die Zeichnung zeigt in den Abb. 1 bis 4 verschiedene Ausführungsformen der Erfindung. Gemäß Abb. 1 ist die Schaufel a, die aus einem nicht oder nur schwer lötbaren Baustoff, z. B. Chromnickelstahl, besteht, mit dem Versteifungsdraht b dadurch verbunden, daß die Bohrung in der Schaufel a, welche den Versteifungsdraht b unter Wahrung eines geringen Spielraumes aufnimmt, mit einem Ge> winde versehen ist, in welches eine Buchse c aus lötbarem Baustoff eingeschraubt ist. Der Versteifungsdraht wird dann mit der Buchse durch Lot d fest verlötet, während die Buchse c selbst nur durch Reibung in der Schaufel festgehalten wird.
In der Ausführung nach Abb. 2 ist die Buchse c fortgelassen, so daß der Versteifungsdraht b nur mittels des Lotes d, das in die in der Schaufelbohrung angebrachten Rillen hineinfließt, durch Reibung festgehalten wird.
Bei der Ausführung· nach Abb. 3 ist die Buchse d nicht durch ein Gewinde, sondern durch Umnietung' ihrer Enden mit der Schaufel a verbunden. Auch hier wird nach der Befestigung der Buchse der Versteifungsdraht b mittels Lot d in der Buchse c befestig.
Gemäß Abb. 4 wird eine bessere Befestigung der in der Schaufelbohrung eingeschobenen Buchse c in der Schaufel dadurch erreicht, daß vor der Umbördelung der Buchse an, ihren Enden Scheiben e auf die Budhsenköpfe aufgeschoben werden, die dann durch die Umbördelung der Buchse an den Enden fest auf die S'chaufel gepreßt werden, so daß dadurch die Reibung erhöht wird. Die Scheiben e werden mit der Buchse c ebenso wie die Buchse c mit dem Versteifungsdraht b durch Lot d miteinander verbunden.
x,

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Drahtversteifung von Dampfturbinenstehaufeln, die aus einem nicht oder nur stohwer lötbaren Baustoff bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Versteifungsdraht und der entsprechenden Bohrung der Schaufel ein mit dem Draht zu verlötender Körper angeordnet ist, der in der S'chaufelbohrung durch Reibung festgehalten wird.
2. Drahtversteifung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Reibung zwischen dem mit dem Draht zu verlötenden Körper und der Schaufelböhrung letztere mit einem Gewinde versehen ist.
3. Drahtversteifung nafeh Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskörper aus Lot besteht.
4. Drahtversteifung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskörper eine Buchse ist.
5. Drahtversteifung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei umgebördelten Buchsenenden auf diese oder der Umbördelung Scheiben aus lötbarem Baustoff aufgesetzt werden, die nach der Umbördelung der Buchsenenden mit diesen verlötet werden.
Abb. i.
Abb. 2.
Abb
Abb. 4.
DEA44640D 1925-04-05 1925-04-05 Drahtversteifung von Dampfturbinenschaufeln Expired DE430429C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2771267A (en) * 1952-05-27 1956-11-20 United Aircraft Corp Lacing for compressor blades
US2962259A (en) * 1956-02-03 1960-11-29 Napier & Son Ltd Turbine blade rings and methods of assembly
WO2010043666A1 (de) * 2008-10-16 2010-04-22 Siemens Aktiengesellschaft Axialturbomaschine mit einem laufschaufelkranz und einer dämpfungseinrichtung

Cited By (3)

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