AT154439B - Federnde Gabel für zweirädrige Fahrzeuge. - Google Patents

Federnde Gabel für zweirädrige Fahrzeuge.

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AT154439B
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Austria
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fork
sleeves
blades
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elastic
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Robert Turk
Original Assignee
Robert Turk
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  Federnde Gabel für zweirädrige Fahrzeuge. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine federnde Gabel für zweirädrige Fahrzeuge. 



   Bei den bekannten federnden Gabelausbildungen, bei denen Gummi zur Abfederung verwendet wird, wird dieser stets nur als elastischer Polster oder als elastisches Zugband verwendet. Die eigentliche Verbindung der gegeneinander abzufedernden Teile der Gabel erfolgt meist durch Scharniere mit Lagerzapfen und Anschlägen. 



   Diese bekannten Gabelausbildungen weisen meistens schon nach kurzer Betriebszeit Spielräume in den Gelenken auf, wodurch die einwandfreie Funktion gestört wird. Ausserdem ist die Herstellung solcher federnder Gabeln verhältnismässig teuer. 



   Erfindungsgemäss werden nun die unterbrochenen Gabelteile derart miteinander verbunden, dass die Verbindung zwar federt, die geteilten und bewegten Gabelteile jedoch sich metallisch nicht berühren und auch keine Bolzenlagerungen oder einen bestimmten Drehpunkt aufweisen. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die beiden Gabelscheiden der Gabel ungefähr in der Mitte der oberen Hälfte unterbrochen sind, in deren Öffnungen Hülsen aus Gummi oder sonst einem elastischen Stoff eingepresst sind, innerhalb welcher sich wiederum zwei, die beiden geteilten   Gabelscheiden   verbindende Stahlstäbe befinden. 



   Die unterbrochenen Gabelscheiden können auch so verbunden werden, dass über die Gabelscheiden Hülsen aus Gummi oder sonst einem elastischen Stoff geschoben und über diese wiederum Verbindungsrohre aufgebracht werden. 



   Die in die elastischen Hülsen'eingepressten Stahlstäbe können auch auf irgendeiner Seite, so z. B. mit dem Gabelkopf, nicht federnd, sondern metallisch verbunden sein. In diesem Fall können die Gabelscheiden ganz oben beim Gabelkopf unterbrochen sein. 



   Um ein Brechen der   Vorderradachse,   welches durch ungleiches Schwingen der beiden Gabelscheiden auftreten könnte, zu verhindern, sind die beiden schwingenden Gabelseheiden mittels eines Bügels, der an den oberen Enden derselben starr befestigt ist und entweder vor oder hinter oder unter dem Gabelkopf über das Vorderrad geführt ist, verbunden. Dieser Bügel ist gleichzeitig zur Kotsehützerbefestigung geeignet, da er mitschwingt. 



   Die Hülsen aus Gummi oder sonst einem elastischen Stoff, welche sich in der Gabel befinden, sind zirka um ein Viertel ihrer normalen Wandstärke zusammengepresst. Dadurch ist die Elastizität der Verbindung besonders vorteilhaft und wird ein Zerreiben und Auseinandergehen derselben verhindert. 



   Die Gummihülsen besitzen Ansätze, die zwischen den beiden zu verbindenden Gabelteilen zu liegen kommen, wodurch ein metallisches Berühren der unterbrochenen Gabelseheiden vermieden wird. 



   Es kann die elastische Verbindung auch so hergestellt werden, dass statt je zwei Gummihülsen drei in Anwendung kommen, von denen die beiden äusseren die eigentliche feste Verbindung herstellen, während die mittlere kürzere bloss als Ansatz und Abschluss dient. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in vier Ausführungsbeispielen dargestellt. Die Fig. 1, 2 und 4 zeigen erfindungsgemässe Gabelausbildungen, bei welchen die Gabelseheiden b knapp 
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 eingepresst. Die beiden Gabelscheiden b tragen einen Verbindungsbügel g, der an deren oberen Enden starr befestigt ist und seitlich vom Gabelkopf a oder unter demselben über das Vorderrad geführt ist. 



   Fig. 3 stellt eine Gabelscheidenverbindung dar, bei welcher über die unterbrochenen   Gabe, ;   scheiden b Hülsen c aus elastischem Stoff und über diese wiederum Rohre h geschoben sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Federnde Gabel für zweirädrige Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabelscheiden (b) unterteilt sind und die federnde Verbindung zwischen den unterbrochenen Gabelscheidenteilen durch aus Gummi oder sonst einem elastischen Stoff bestehende Hülsen , die sich in den geteilten Gabelscheiden (b) befinden, und Stäben (f) aus Stahl oder sonst einem geeigneten Material, welche in diesen Hülsen eingebracht sind, hergestellt ist.
    2. Federnde Gabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden schwingend angeordneten unteren Gabelscheidenteile durch einen starren Bügel (g), welcher am zweckmässigsten am oberen Teil dieser Gabelscheidenteile befestigt ist und entweder vor oder hinten oder unter dem Gabelkopf (a) über das Vorderrad führt, miteinander verbunden sind, derart, dass diese gleichschwingen.
    3. Federnde Gabel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in den elastischen Hülsen (c), welche sich in den Gabelscheiden befinden, eingebrachten Verbindungsstäbe (t) entweder nach obenhin mit dem Gabelkopf (a) oder nach unten mit den Gabelscheiden in direkter Verbindung stehen.
    4. Federnde Gabel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Verbindung der unterbrochenen Gabelscheiden (b) durch über die geteilten Gabelscheiden geschobene Hülsen (c) aus Gummi oder sonst einem elastischen Stoff und über letztere aufgebrachte Rohre (h) gebildet wird.
    5. Federnde Gabel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsen (e) aus Gummi oder sonst einem elastischen Stoff Ansätze (d) aufweisen, die zwischen den beiden zu verbindenden Gabelscheidenteilen zu liegen kommen, wodurch eine metallische Berührung der letzteren verhindert wird, und dass sich die elastischen Hülsen (c) zirka um ein Viertel oder auf die Hälfte ihrer normalen Wandstärke zusammengepresst befinden, wodurch eine besondere Elastizität erreicht und ein Zerreiben derselben verhindert wird.
    6. Federnde Gabel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die über die auf den Gabelscheiden (b) befindlichen elastischen Hülsen (c) gepressten Rohre (h) entweder nach obenhin mit dem Gabelkopf (a) oder nach unten mit den Gabelscheiden in direkter Verbindung stehen. EMI2.1
AT154439D 1937-09-13 1937-09-13 Federnde Gabel für zweirädrige Fahrzeuge. AT154439B (de)

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AT154439T 1937-09-13

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AT154439B true AT154439B (de) 1938-09-26

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