DE352875C - Lose Flanschverbindung fuer Rohre mit verstaerktem Ende - Google Patents
Lose Flanschverbindung fuer Rohre mit verstaerktem EndeInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L23/024—Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially characterised by how the flanges are joined to, or form an extension of, the pipes
- F16L23/028—Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially characterised by how the flanges are joined to, or form an extension of, the pipes the flanges being held against a shoulder
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Description
Es ist eine lose Flanschverbindung für Rohre mit keilförmig oder nach Art eines
gewöhnlichen Flansches verstärktem Ende bekannt. Bei dieser bekannten Verbindung bestehen
die losen Flansche aus einer geteilten Schelfe, die durch eine keilförnrge Klaue zusammengehalten
ivvird.
Die vorliegende Erfind.ung' vermeidet die keilförmige Klaue durch die Ausbildung der
ίο Flansche selbst. Nach der Erfindung bestehen
die Flansche in einem gewöhnlichen ebenen Flansch, an den ein nabenartiger Stutzen mit
keilförmiger oder abgestufter Bohrung angeschlossen ist, die auf das verstärkte 'Rohrende
paßt. Außerdem sind die Flansche auf einer Seite in 'der -Breite des äußeren Rohrdurchmessers
.geschlitzt. Geschlitzte lose Flansche sind zwar bekannt, jedoch fehlte den bekannten
Flanschen die angegebene Bemessung der Schlitzbreite sowie der mit konischer oder
gerade abgestufter Bohrung versehene nabenartige Ansatz, die bewirken, daß die Flansche
auf dem verstärkten Rohrende von selbst festsitzen, ohne abrutschen zu können. Die bekannten
geschlitzten Flansche wurden vielmehr erst durch eingeführte Schraubenbolzen
am Abrutschen verhindert.
Eine zweite Ausführungsforin 'des Erfindungsgegenstandes
besteht in einem zweiteiligen geschlitzten Flansch mit gleichem nabenartigen
Ansatz und .gleichem Ausschnitt an jeder Flanschhälfte wie die erste Ausführungsform,
jedoch ist ibei jedem Teilflansch der. nabenartige Ansatz mit seiner zur Rbhr-Verstärkung
passenden Bohrung nur halb herumgeführt. Diese Ausführungsform umfaßt die zu verbindenden Rohre vollständig. Ein
Abgleiten der einzelnen Hälften wird dadurch verhindert, daß die ebenen Flanschteile über
den nur halbkreisförmigen Ansatz soweit hinausgehen, daß sie wieder nur einen Schlitz
von der Breite des äußeren Rdhrdurchmessers freilassen und daher den nabenartigen Ansatz
der anderen Flanschhälfte teilweise umfassen. Infolgedessen umklammern s'eh die aufgebrachten
Flanschhälften und können nicht abgleiten. Außerdem werden die Verbindungsschrauben, die benachbarte Rohrenden zusammenhalten,
genau wie bei gewöhnlichen Flanschverbindungen nur auf Zug und nicht
auf Abscherung beansprucht.
Um für beide Flanschhälften das gleiche Modell verwenden zu können, sind die ebenen
Flanschteile in an sich bekannter Weise so abgestuft, daß sich die überragenden Flanschteile,
die die Ansätze umfassen, wechselseitig über- bzw. untergreifen.
Auf der Zeichnung ist in Abb. 1 bis 3 eine einteilige Ausführungsform der neuen
Flanschverbindung· im Aufriß und Grundriß sowie schaubildlich dargestellt. Abb. 4 bis 6
zeigen eine (zweiteilige Ausführungsform in deicher Darstellung und Abb. 7 die Aufbringung
dieses
geteilten Ringflansches auf das
Rohr, wobei in Abb. 1 und 4 oben rechts strichpunktiert eine andere Flanschform dargestellt
ist.
In Abb. ι bis 3 ist jedes der zu verbindenden Rohre 1 an einem Ende keilförmig verstärkt.
Die keilförmige Verstärkung 2 eignet sich besonders für keramische, z. B. Tonrohre.
Die Flansche bestehen aais einem Ring 3 mit
ebener Auflagefläche für die Muttern und Köpfe der Schrauben 4 und sind mit einem
nach beiden Seiten über den ringförmigen Teil hinausragenden nabenartigen Ansatz 5
versehen, dessen Bohrung nach demselben Konus 'geneigt ist wie die keilförmige Verstärkung
2 der Rohrenden. Außerdem sind die Flansche auf einer Seite in der Breite des äußeren Durchmessers der Rohre 1 geschlitzt.
Die Durchmesser der konischen Rohrverstärkung und der !konischen Bohrung der Ansätze
S sind so gewählt, daß letztere die Rohrenden, etwa ibis zu zwei Drittel umgreifen.
Infolgedessen können die Flansche, sobald sie
auf die keilförmig verstärkten Rohrenden aufgesetzt sind, nicht mehr von diesen abrutschen,
ohne daß das Überschieben über die Rohre selbst erschwert wird. Wie Abb. 2
zeigt, werden die Flansche so angeordnet, daß
ao ihre Ausschnitte gegeneinander versetzt sind. Wie in Abb. 1 auf der rechten Seite bei 11
strichpunktiert angedeutet ist, kann das Rohrende auch zylindrisch verstärkt und die
Flanschbohrung entsprechend abgestuft sein.
Die Wirkungsweise der Flanschverbindung wird hierdurch nicht geändert.
Die Flansche nach Abb. 4 bis 7 bestehen aus zwei Hälften, deren jede einen ringförmigen,
ebenen Flansch 6' bzw. 6" mit einem Aus-
schnitt von gleicher Breite wie in Abb. 1 bis 3 besitzen. Außerdem sind die Flanschhälften
je mit einem halbkreisförmigen Ansatz 7' bzw. 7'' versehen, der wiederum beiderseits
über die ebenen Flanschteile hinausragt und eine konische Bohrung von gleicher Neigung
wie das keilförmige Rohrende besitzt. Die ebenen Flanschringe 6' und 6" sind bei 8 so
abgetreppt, daß sich die über die konischen Ansätze hinausgehenden Verlängerungen der
ebenen Flansohteile auf beiden Seiten abwech-'selnd
über- und untergreifen. Infolgedessen ist es möglich, die Modelle für die beiden
Flanschhälften vollkommen kongruent zu gestalten, d. h. mit einem einzigen Modell auszukommen.
Wie Abb. S bis 7 deutlich zeigen, greifen die Verlängerungen 9' des einen Flanschteiles
etwa halb um den Ansatz 7'' der anderen Flanschrhälfte herum, so daß diese nicht durch
den Rohrkonus auseinandergedrängt werden können. Ebenso umfassen die Verlängerungen
9" den Ansatz 7'.
Die Bohrungen der konischen Ansätze 7' und 7" müssen so weit gehalten werden, daß
die Flanschhälften nach dem Aufbringen auf die Rohre 1 und vor- dem Auf setzen auf die
■keilförmigen Rohrenden 2 geneigt werden ■können. Wäre dies nicht der Fall, so könnten
infolge der beiderseits versetzten Abtreppungen 8 und des Umgreifens der Verlängerungen
9 um die Ansätze 7 die Flanschhälften nicht zusammengelegt werden. Um die ringförmigen
Teile der Flansche bei genauer Anpassung an die nabenartigem Ansätze mit ihren
ebenen Flanschen aufeinanderlegen zu können, ist es ferner erforderlich, die konischen
Ansätze an ihre Außenseite bei 10 kugelig zu j gestalten (Abb. 4, 6 und 7). In Abb. 7 sind
die Flanschteile gegeneinander geneigt dar-' gestellt, um das Zusammenlegen ,der Hälften 7«
zu veranschaulichen.
Übrigens sind die Abtreppungen "bei geteilten Flanschen bekannt. Sie haben hier jedoch
nicht die Wirkung, die einzelnen Flanschteile kongruent zu gestalten. Auch in AbIb. 4 ist 'bei 12 strichpunktiert
eine zylindrische Verstärkung mit angepaßter Flanschbohrung· eingezeichnet entsprechend
der rechten Seite von Abb. 1. Auch hier ergibt sich keine grundsätzliche Abweichung
von dem Erfmdungsgedanfeen.
Claims (3)
1. Lose Flanschverbindung für Rohre mit verstärktem Ende, dadurch gekennzeichnet,
"daß die in an sich bekannter Weise geschlitzten Flansche mit einem
nabenartigen Ansatz (5) versehen sind, ■dessen Bohrung auf das verstärkte Rohrende
paßt, während der Schlitz nur die Breite des äußeren Rohrdurchmessers hat.
2. Flanschverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwei
Flanschhälften au einem Ringflansch erganzen,
wobei der Schlitz im ebenen Flanschringi (6) wiederum die Breite des äußeren Rohr durchmesser s hat, während
die Ansätze (7) mit ihrer auf die Rohrverstänkuing passenden Bohrung nur halb- 10»
kreisförmig sind.
3. Flanschverbindung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine auf der einen
Flanschseite oben, auf der anderen Flanschseite unten liegende Abtreppung (8) in der Mitte der geschlitzten, ebenen
Flanschteile (6) (bei kugelförmiger Gestalt der Außenseite der Ansätze (7).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE352875T | 1920-07-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE352875C true DE352875C (de) | 1922-05-06 |
Family
ID=6278217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920352875D Expired DE352875C (de) | 1920-07-10 | 1920-07-10 | Lose Flanschverbindung fuer Rohre mit verstaerktem Ende |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE352875C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1986000971A1 (en) * | 1984-07-31 | 1986-02-13 | Ohlsson Lars B | Double flange for joining pipe sections and the like having collars |
| US5314215A (en) * | 1991-07-18 | 1994-05-24 | Karl Weinhold | Flange ring |
-
1920
- 1920-07-10 DE DE1920352875D patent/DE352875C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1986000971A1 (en) * | 1984-07-31 | 1986-02-13 | Ohlsson Lars B | Double flange for joining pipe sections and the like having collars |
| US5314215A (en) * | 1991-07-18 | 1994-05-24 | Karl Weinhold | Flange ring |
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