DE605705C - Verbindung von Streben oder Querrahmen mit dem Gurtstab fuer Fachwerk- oder Rahmenkonstruktionen aus Rohrstaeben - Google Patents

Verbindung von Streben oder Querrahmen mit dem Gurtstab fuer Fachwerk- oder Rahmenkonstruktionen aus Rohrstaeben

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DE605705C
DE605705C DEM118186D DEM0118186D DE605705C DE 605705 C DE605705 C DE 605705C DE M118186 D DEM118186 D DE M118186D DE M0118186 D DEM0118186 D DE M0118186D DE 605705 C DE605705 C DE 605705C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/02Structures made of specified materials
    • E04H12/08Structures made of specified materials of metal
    • E04H12/10Truss-like structures

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Verbindung von Streben oder Querrahmen mit dem Gürtstab für Fachwerk-oder Rahmenkonstruktionen aus Rohrstäben Die Erfindung betrifft eine Verbindung der Streben oder Querrahmen mit dem Gurtstab für Fachwerk- und Rahmenkonstruktionen aus Rohrstäben, insbesondere für Gitter- bzw. Rahmenmaste.
  • Fachwerk- und Rahmenkonstruktionen müssen oft aus Gründen der Ermöglichung oder Erleichterung des Transportes mehrteilig ausgebildet werden. Das Zusammenfügen der Einzelteile zur Tragkonstruktion erfolgte bisher in bekannter Weise durch Schrauben-, Niet- oder Schweißverbindungen. Die genannten Verbindungen haben aber verschiedene Nachteile. Normale Schraubenverbindungen bieten, wenn nicht Paßschrauben in Anwendung kommen, keine Gewähr für den erforderlichen starren Anschluß der Bauelemente, da die meist auf Abscheren beanspruchten Schraubenbolzen. wegen der Durchmesserunterschiede zwischen Schraubenbolzen und Schraubenloch bei wechselnder Kraftrichtung Verschiebungen erleiden können. Auch bei Nietverbindungen sind in vielen Fällen Lockerungen möglich, trotzdem diese Verbindungen der erstgenannten Art überlegen sind.
  • Es sind nun auch Schweißverbindungen vorgeschlagen worden mit einer den Gurtstab umfassenden, mit den Streben oder Querrahmen starr verbundenen Rohrhülse.
  • Derartige Schweißverbindungen lassen sich aber nicht überall ausführen, weil die erforderlichen Einrichtungen fehlen. Außerdem ist eine spätere Zerlegung nicht möglich. Auch der Vorschlag, eine auf den Gurtstab aufgeschobene zylindrische Anschlußhülse durch einen Keil festzustellen, ist mangelhaft, da auch diese Verbindung sich leicht lockert.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die den durchgehenden Rohrstab umfassende Anschlußhülse kegelstumplförmig ausgebildet ist und durch einen zwischen der Hülse und dem Rohrstab eingepreßten oder eingeschlagenen Rohrkeil befestigt wird.
  • Für den Fall der Übertragung von Axialkräften an der Anschlußstelle der Streben oder Querrahmen wird die Innenwandung des Rohrkeiles entsprechend einem Absatz des durchgehenden Rohrgurtstabes abgesetzt. Der Rohrkeil sitzt bei dieser Verbindung auf dem Absatz des Rohrgurtstabes auf.
  • Gegenüber den bekannten Konstruktionen zeichnet sich die vorliegende durch Einfachheit der Form und Herstellung der Verbindungsmittel bei allseitig sattem Anliegen der Verbindungsteile aus und ergibt eine starre verdrehungsfeste Verbindung der Gurt- und Füllstäbe.
  • Die Montage ist sehr einfach, es ist nur ein einziger loser Teil, der J2ohrkeil, vorhanden, der einzupressen oder einzuschlagen ist.
  • Auf der Zeichnung sind Verbindungen gemäß der Erfindung in, mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Fig. i stellt im Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt eine Ausführung einer solchen Verbindung dar.
  • In Fig. i bezeichnet a i. B. einen durchgehenden Fachwerk- oder Rahmengurtstab bzw. einen Maststiel, b die seitlich abgehenden Ausfachungsstäbe oder Rahmenquerriegel. Die Verbindung des Rohres a mit den Rohren b erfolgt durch ein zwischen das Hauptrohr a und eine mit den Rohren b fest verbundene rohrförmige Hülse c eingepreßtes oder eingeschlagenes Keilrohr d. Bei dem Beispiel ist angenommen, daß die Hülse c einen besonderen Teil bildet, der mit dem Rohr b verschweißt ist; man könnte aber an dem Rohr b selbst einen das Rohr a umgreifenden Umschlußteil bilden, besonders in den Fällen, in denen mit dem Rohr a nur ein Seitenstab o. dgl. verbunden werden soll. Bei gegossenen Rohren könnte eine entsprechende Hülse auch mit angegossen werden. Nach erfolgtem Festkeilen wird die Verbindung gegen. Lösen in geeigneter Weise gesichert, z. B: durch Einschlagen von Körnern c in die Keilrohre d und die Rohrhülse c, wie Fig. i zeigt, oder durch Schrauben f nach Fig. 3 oder Niete, Splinte, durch Umbördeln der Keil- oder Hülsenrohre USW.
  • Bei der beschriebenen Ausführungsform ist angenommen, daß das Rohr beim Festkeilen festgehalten wird. Man kann nun aber auch umgekehrt das Keilrohr d festhalten und die mit den Rohren b verbundene Hülse c aufpressen oder aufschlagen. An Stelle eines geschlossenen Keilrohres d kann man einseitig geschlitzte Rohre benutzen oder das Keilstück mehrteilig ausbilden, wie Fig. 2 zeigt, in Form von zwei oder mehr Rohrschalen. .Zwecks Erreichung eines vollkommenen Festsitzes besitzen. Keilrohr d und Hülse c gleiche Kegelform.
  • Die Keilrohrverbindung muß in vielen Fällen auch geeignet sein, vom Anschluß der Ausfachungsstäbe b herrührende Axialkräfte zu übertragen. Wenn größere Kräfte zu übertragen sind, kann das Rohr a einen Absatz erhalten. (Fig.3) oder auch konisch ausgebildet werden. Das Keilrohr d ist im Innern der Form des abgesetzten, Rohrstabes a angepaßt und setzt sich fest auf den Absatz des Maststieles. Die Hülse c, die mit .den abgehenden Stäben b verbunden ist, wird auf das Keilrohr aufgezogen, bis ein fester Sitz erreicht ist. Infolge ihrer Kegelform ist die .Hülse c imstande, die Axialkraft, die aus den Kräften der Stäbe b resultiert, auf das Keilrohr und mithin auch auf den Rohrstab a zu übertragen.
  • Das Beispiel eines Rahmenmastes mit der neuen Verbindung zeigt Fig. 4. In der Werkstätte werden die Maststiele a, die Querrahmen b, die mit den Hülsen c verschweißt sind, und die Keilrohre d oder Keilstücke für sich hergestellt. Im zerlegten Zustande werden diese Einzelteile an den Bestimmungsort des Mastes transportiert, dort zusammengestellt, worauf die Aufstellung des Mastes erfolgen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbindung von Streben oder Querrahmen mit dem Gurtstab für Fachwerk-oder Rahmenkonstruktionen aus Rohrstäben, insbesondere für Gitter- bzw. Rahmenmaste, dadurch gekennzeichnet, daß die den durchgehenden Rohrgurtstab umfassende Anschlußhülse der Streben oder Querrahmen kegelstumpfförmig ausgebildet und durch einen zwischen der Hülse und dem Gurtstab eingepreßten oder eingeschlagenen. Rohrkeil befestigt ist.
  2. 2. Verbindung für Fachwerk- oder gahmenkonstruktionen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Übertragung von Axialkräften an der Anschlußstelle der Streben oder Querrahmen die Innenwandung des Rohrkeiles entsprechend einem Absatz des durchgehenden Rohrgurtstabes abgesetzt und der Rohrkeil auf diesen Absatz aufgesetzt ist.
DEM118186D 1932-01-03 1932-01-03 Verbindung von Streben oder Querrahmen mit dem Gurtstab fuer Fachwerk- oder Rahmenkonstruktionen aus Rohrstaeben Expired DE605705C (de)

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