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Farbbandschaltvorrichtung an Schreibmaschinen o. dgl. Die Erfindung
bezieht sich auf Vorrichtungen -an Schreibmaschinen, Schreibrechenmaschinen,
druckende Addiermaschinen u. dgl., insbesondere-tragbaren Maschinen, bei denen die
Farbbandschaltvorrichtung durch ein besonderes Steuerglied unwirksam gemacht wird,
nach Patent 666 257.
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Bei der in dem Hauptpatent beschriebenen Vorrichtung kam es häufig
vor, daß die Farbbandschaltvorrichtung nach erfolgtem Unwirksammachen nicht wieder
ihre vorherige Lage einnahm, so daß die entgegengesetzte Farbbandspule angetrieben
wurde- und demzufolge immer nur ein bestimmtes Stück des Farbbandes benutzt wurde,
wodurch eine volle Ausnutzung des Farbbandes unmöglich war.
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Besonders stark trat dieser Nachteil in Erscheinung, wenn infolge
der bei der Massenfabrikation unvermeidlichen Herstellungsungenauigkeiten kleine
Lageveränderungen der einzelnen Teile auftraten.
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Dieser Nachteil wird nun der Erfindung gemäß beseitigt durch ein besonderes,
durch das Steuerglied für das Unwirksammachen der Farbbandschaltvorrichtung steuerbares
Einstellglied für die Rückführung der Farbbandschaltvorrichtung aus ihrer unwirksamen
Lage in ihre ursprüngliche, wirksame Lage, so daß alle Teile der Farbbändschaltvorrichitung
wieder die gleiche Lage zueinander wie vor dem Unwirksammachen einnehmen.
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In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung
dargestellt. Abb. r zeigt eine Seitenansicht eines linken Rahmenseitenteils einer
Kleinschreibmaschine, an welchem die Vorrichtung gemäß der Erfindung angeordnet
ist.
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Abb.2 bis 5 zeigen teilweise dargestellte Seitenansichten des Rahmenseitenteils
gemäß Abb. z, wobei die Teile gemäß der Erfindung in verschiedenen Lagen gezeichnet
sind, und zwar zeigt Abb.2 die Teile gemäß der Erfindung in der Lage, in der die
Farbbandumschaltachse so eingestellt ist, daß beim. Betätigen der Maschine das Farbband
von der linken (von vorn der Maschine aus gesehen) Farbbandspule
ab-
und auf die rechte Farbbandspule aufgewickelt wird, Abb.3 die Teile gemäß Abb.2,
jedoch in der Lage, in der die Farbbandumschaltachse durch Betätigung ihres Entkupplungshebels
in eine unwirksame Lage verschwenkt unddemzufolge der Farbbandantrieb unterbrochen
ist, Abb. 4. die Teile gemäß Abb.2 in der Lage, in der die Farbbandumschaltachse
so eingestellt ist, daß beim Betätigen der Maschine das Farbband von der rechten
Farbbandspule ab- und, auf die linke (von vorn der Maschine aus gesehen) Farbbandspule
aufgewickelt wird, Abb. 5 die Teile gemäß Abb. 4. jedoch in der Lage, in welcher
die Farbbandumschaltachse durch Betätigung des Entkupplungshebels in eine unwirksame
Lage verschwenkt und demzufolge der Farbbandantrieb unterbrochen ist.
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Abb. 6 zeigt eine von links vorn gesehene schaubildliche Ansicht der
Teile gemäß der Erfindung in der Lage gemäß Abb. 2, wobei verschiedene Teile abgebrochen
und andere Teile schachtelartig auseinandergezogen gezeichnet sind.
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Abb. 7 zeigt eine schaubildliche Ansicht des Farbbandspulenantriebes
von rechts vorn gesehen, wobei verschiedene Teile abgebrochen bzw. auseinandergezogen
dargestellt und andere, nicht unmittelbar zum Antrieb der Farbbandspule gehörende
Teile weggelassen sind.
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Abb. 8 und 9 zeigen je eine Seitenansicht einer Einzelheit gemäß Abb.
7 in zwei verschiedenen Lagen, und zwar zeigt Abb. 8 eine Seitenansicht der Lage
der Farbbandumschaltachse und des linken Sperrhebels, in welcher sie verbleiben,
nachdem der Entkupplungshebel bereits wieder seine Ruhelage eingenommen hat, Abb.9
eine Seitenansicht der Lage der Farbbandumschaltachse und des rechten Sperrhebels,
in welcher sie verbleiben, nachdem der Entkupplungshebel bereits wieder seine Ruhelage
eingenommen hat.
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Bevor auf die eigentliche Erfindung näher eingegangen wird, sei des
besseren Verständnisses halber kurz die bekannte Vorrichtung beschrieben.
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An dein linken Rahmenseitenteil 2 (Abb. i bis 5) ist ein Hebel 120
(Abb. i) mit seinen Schlitzen 121 und 122 mittels einer Schraube 123 und einem Schraubenbolzen
124 (Abb. i) schwenkbar und verschiebbar befestigt. Die Schraube 123 und der Schraubenbolzen
124 sind in den Rahmenseitenteil 2 eingeschraubt. Der Hebel i2o wird durch eine
einerseits am Schraubenbolzen 124 und anderseits an seinem rechtwinklig umgebogenen
Lappen 125 eingehängte Feder 126 dauernd in Pfeilrichtung 127 beeinflußt.
Mittels einer einerseits am Mittelstück 128 des Hebels i2o und anderseits an dem
linken Rahmenseitenteil :2 eingenieteten Federaufhängebolzen 129 eingehängten Feder
130 wird der Hebel i2o mit dem Ende 131 seines Winkelschlitzes 121 dauernd
gegen die Schraube 123 beeinflußt, wodurch er dem Einfluß der Feder 126 in Pfeilrichtung
127 nicht folgen kann und dadurch in seiner Ruhelage gehalten wird. Auf einer Abbiegung
132 des Hebels i2ö ist ein Tastenknopf 133 zur Betätigung des Hebels i2o
befestigt. Ferner ist ebenfalls zur Betätigung des Hebels i2o an seiner Abbiegung
132 mittels zweier Schrauben 134 und 135 ein Winkelstück 136 angeschraubt. Mittels
eines im Hebel i2o eingenieteten Stiftes 137 und eines im Arm 138 eines zweiarmigen
Hebels 139 eingearbeiteten Schlitzes i4o (Abb. i bis 5) sind die genannten Hebel
120 und 139 beweglich miteinander verbunden. Der Hebel 139 ist mittels einer Schraube
141 schwenkbar am linken Rahmenseitenteil 2 befestigt. Der Hebel 139.vermag mit
einer in seinem Arm 142 vorgesehenen Ausnehmung 143 auf ein Ende 84d einer Farbbandumschaltachse
84 (Abb. 6 und 7) zu wirken. Mittels des in den Hebel izo eingenieteten Stiftes
164, der einen Schlitz 165 eines Winkelhebels 167 (Abb. i) durchragt, werden beim
Betätigen des Tastenhebels i2o der Winkelhebel 167 und mit ihm in Verbindung stehende
Teile beeinflußt, wodurch die Mittensperrung des Wagens und die Sperrung der Umschaltvorrichtung
bewirkt werden, was hauptsächlich nach Beendigung einer Schreibarbeit oder beim
Versand der Maschine, in Frage kommt. Am linken Rahmenseitenteil 2 ist ferner um
eine in diesen eingeschraubte Schraube 8i (Abb. i) ein Sperrhebel 82 (Abb.1, 6,
7, 8) mit seinem Auge 82, schwenkbar angeordnet. Eine einerseits am Sperrhebel
82 und anderseits am kahmenseitenteil 2 eingehängte Feder 83 beeinflußt den Sperrhebel
82 mit seiner Anschlagnase 82v gegen das Ende 3b, (Abb. i) einer nicht dargestellten
Zwischenhebellagerschiene, wodurch die Ruhelage des Sperrhebels 82 bedingt ist.
Mit einer Nase 82, vermag der Sperrhebel 82 mit der Abbiegung 2v des Rahmenseitenteils
2 zusammenzuwirken. Die Farbbandumschaltachse 84 liegt mit ihrem linken Ende 84"
drehbar in einer der Ausnehmungen 82d bzw. 82, des Lagerhebels 82 je nach ihrer
Einstellung. Am nicht dargestellten rechten Rahmenseitenteil ist um eine in denselben
eingeschraubte nicht dargestellte Ansatzschraube ein dein Sperrhebel 82 entsprechender
Sperrhebel 79
(Abb.7 und 9) mit seinem Auge 79a schwenkbar angeordnet.
Unter dem Einfluß einer
einerseits am Sperrhebel 79 und anderseits
am rechten, hier nicht dargestellten Rahmenseitenteil eingehängten Feder 8o (Abb.7)
wird der Sperrhebel 79 mit seiner Nase 79b dauernd gegen das Ende einer nicht dargestellten
Zwischenhebellagerschiene beeinflußt, wodurch die Ruhelage des Sperrhebels 79 bedingt
ist. Mit einer Nase 79e vermag der Hebel 79 mit einer nicht dargestellten
Abbiegung des Rahmenseitenteils zusammenzuwirken. In einer der Ausnehmungen 79d
bzw. 79e des Sperrhebels 79 liegt je nach ihrer Einstellung das rechte Ende 84b
der Farbbandumschaltachse84, wodurch die Farbbandumschaltachse in den Ausnehmungen
82d, 82e, 79d, 79e drehbar gelagert ist.
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Die Farbbandumschaltachse 84 ist in der Mitte mit einerRiefelung 84,
(Abb.7) versehen, auf die ein Schaltrad 85 (Abb. 7) mit.els seiner Nabe 85a fest
aufgepreßt ist. Weitere hier nicht dargestellte Teile vermögen mit dem Schaltrad
85 (Abb. 7) bzw. seiner Nabe 85a zusammenzuwirken, wodurch das Schaltrad 85 seinen
Antrieb erhält. Auf dem rechten Ende 84b der Farbbandumschaltachse 84 ist ein Schnekkenrad
97 mittels seiner Nabe 97" und einer Schraube 98 befestigt, wobei das Schneckenrad
97 mit einem Zahnrad 16 zusammenwirkt. Das Zahnrad 16 ist auf der rechten Farbbandantriebsachse
13a (Abb. 7) mittels der Nabe 16, und einer Schraube 17 befestigt, wobei die Farbbandantriebsachse
13, drehbar gelagert ist. Auf dem freien oberen Ende der Farbbandantriebsachse
13, ist eine Farbbandspule 2o undrehbar befestigt und kann somit nur an den
Drehbewegungen der Farbbandantriebsachse 13, teilnehmen. Ebenfalls wie auf
dem rechten Ende 84b der Farbbandumschaltachse 84. ist auf dem linken Ende 84a der
Farbbandumschaltachse84 ein Schneckenrad 1o5 mittels seiner Nabe 1o5" und einer
Schraube 1o6 befestigt, wobei das Schneckenrad 105 mit einem Zahnrad 42 zusammenzuwirken
vermag. Das Zahnrad 42 (Abb. 7) ist mittels seiner Nabe 154 und einer Schraube
155 auf der linken Farbbandantriebsachse 40 befestigt. Auf dem freien oberen
Ende der Farbbandantriebsachse 40 ist eine Farbbandspule 41 undrehbar angeordnet
und vermag demzufolge nur an den Drehbewegungen der Achse 40 teilzunehmen. Die bisher
beschriebene Vorrichtung hatte nun folgenden Nachteil. Es sei beispielsweise angenommen,
daß die Farbbanduinschaltachse 84 die in Abb. 1 bzw. 7 gezeigte Lage einnimmt, wobei
sie mit ihrem rechten Ende 8:.1b in der Ausnehmung 79e des Sperrhebels 79 und mit
ihrem linken Ende 8q." in der Ausnehmung 82d des Sperrhebels 82 gelagert ist. Hierbei
steht der Schneckentrieb 97 mit dem Zahnrad 16 der rechten Farbbandantriebsachse
13" in Eingriff, während das auf der linken Seite der Farbbandumschaltachse 84"
(Abb.7) angeordnete Schneckenrad 105 mit dem auf der Farbbandantriebsachse4o angeordneten
Zahnrad außer Eingriff steht. Infolgedessen wird beim Anschlagen der Tasten der
Maschine das Farbband von der Farbbandspule 41 ab-und auf die Farbbandspule 2o aufgewickelt.
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Bekanntlich wird nun, nachdem eine Schreibarbeit beendet ist und die
Maschine fortgestellt werden soll, die Mittensperre des Wagens, die Sperrung der
Umschaltvorrichtung und die Unterbrechung des Farbbandantriebs dadurch bewirkt,
daß zunächst eine mit 133 bezeichnete Taste niedergedrückt wird, wodurch
auf bekannte Weise die Mittensperrung des Wagens sowie die Sperrung der Umschaltvorrichtung
bewirkt werden. Dabei wirkt der mit 139 (Abb. 3) bezeichnete Hebel bei seiner Verschwenkung
im Uhrzeigersinne auf das linke Ende 84, der Achse 84 ein und bringt sie in ihre
Mittenlage (Abb.3). In dieser Lage sind beide auf der Achse 84 befestigten Schneckentriebe
97 und 1o5 außer Eingriff mit den Antriebsrädern 16 und 42 der Farbbandantriebsachsen
13a und 40, so daß die Farbbandspulen von der Farbbandumschaltachse keinen Antrieb
erhalten und das Achsenende 84" der Farbbandumschaltachse 84 die in Abb. 8 in ausgezogenen
Linien dargestellte Lage zur Spitze 16o des Sperrhebels 82 und das Achsenende 84b
der Farbbandumschaltachse 84 die in Abb. 9 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage
zur Spitze 161 des Sperrhebels 79 einnehmen. In dieser Lage der Farbbandumschaltachse
84 liegt also ihre Achsenlinie genau über den Spitzen 16o und 161 der Sperrhebel
82 und 79.
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Soll nun eine weitere Schreibarbeit auf der Maschine ausgeführt werden,
so müssen die eben genannten Sperren unwirksam gemacht werden. Die Entsperrung der
Mittensperre des Wagens sowie die Entsperrung der Wagenumschaltvorrichtung erfolgt
hierbei durch Zurückbringen der weiter oben genannten Taste 133 in ihre Ruhelage.
Wenn es nun der Zufall will, so kann die Achse 84 ihre vorher innegehabte Lage einnehmen,
was an und für sich erwünscht ist. Es kam aber häufig vor, daß die Achse 84 die
ihrer vorher innegehabten Lage entgegengesetzte Lage einnahm, was unerwünscht war.
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Es kam nun weiter vor, daß infolge nicht genauer Lagerung des Entkupplungshebels
139 (Abb. 1) oder infolge nicht genauer Anordnung der Sperrkimme 159 des Entkupplungshebels
139 zur Farbbandumschaltachse 84 die letztere- durch die am Entkupplungshebel 139
vorgesehenen Steuerkurven 158, 159a bei ihrer Bewegung in die die Farbbandantriebsachsen
13", 40 entkuppelnde Lage
über die Mitte der durch die in den Sperrhebeln
79 bzw. 82 vorgesehenen, die beiden Endlagen bzw. Wirklagen der Farbbandurnschaltachse
84 festlegenden Ausnehmungen 79e> 79d bzw. 82,; 82,1 gebildeten Scheitelpunkte 16o,
ihr hinaus bewegt wurde. In diesem Fßle nehmen die Achsenenden 84, und 84b die in
den Abb. 8 und 9 in punktierten Linien gezeichnete Lage ein. Dies hatte zur Folge,
daß nach Freigabe des Entkupplungshebels und Anschlagen einer üblichen Schreibtaste
die Farbbandumschaltachse 84 immer nach ein und derselben Richtung umgesteuert wurde.
Im vorliegenden Beispiel gemäß Abb. 8 und 9 wird die Farbbandumschaltachse 84 mit
ihrem Achsenende 84. unter der Wirkung der an den Sperrhebeln 79 und 82 angreifenden
Federn 83 und 8o in die Ausnehmungen 82e des Sperrhebels 82 und mit ihrem Achsenende
84b in die Ausnehmung 79d des Sperrhebels 79 gleiten. Dies hat zur
Folge, daß die Schnecke 105 mit dem Zahnrad 42 der Farbbandantriebsachse 4.0 gekuppelt
wird, so daß beim Anschlagen der Schreibtasten der Maschine das Farbband nun auf
die Farbbandspule 41 auf- und von der Farbbandspule 2o abgewickelt wird. Die Bewegungsrichtung
des Farbbandes wurde also, obgleich dies noch nicht erforderlich war, umgekehrt,
so daß das beim letzten Schreiben mit der Maschine benutzte Farbbandstück nun -abermals
benutzt wird. Dieser Umstand kann je nach der Antriebsbewegung der Farbhandschaltung
entweder wie im vorliegenden Falle von Nachteil oder von Vorteil sein.
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Um den geschilderten Nachteil zu vermeiden und ein gleichmäßiges Abnutzen
des Farbbandes auf seiner ganzen Länge zu erzielen, ist die im nachfolgenden beschriebene
Anordnung getroffen worden.
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Das linke Ende 84" der Achse 84 durchragt einen Längsschlitz 145 (Abb.
i bis 6) eines Einstellhebels 146 (Abb. 1. 2; 3, 4, 5 und 6). Der Einstellhebel
146 ist um eine ebenfalls in den linken Rahmenseitenteile eingeschraubte Schraube
14.7 schwenkbar gelagert und an seinem unteren Ende rechtwinklig abgebogen, wobei
dieser abgebogene Teil 148 als Griffstück zum Einstellen der Färbbandurnschaltächse
84'vön Hand dient: Ein in einer Bohrung 149 des Hebels 14.6 mittels des Schenkels
i5oQ (Abb.6) schwenkbar gelagerter C-förmiger Drahtbügel i 5o vermag sich mit seinem
Schenkel 151 (Abb. 6) auf die Kante 152 des Einstellhebels 146 aufzulegen
und vermag ferner mit seinem Steg 1S3 (Abb. 5) mit einem Lappen 144 des Hebels 139
zusammenzuwirken.
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Die Wirkungsweise dieser einfachen Anördnung ist nun *folgende; @
''-Es sei angenommen, daß während einer Schreibarbeit die Farbbandumschaltachse
84 die in den Abb. 1, 2, 6 und 7 gezeichnete Lage einnimmt, also mit ihrem linken
Ende 84" in der Ausnehmung 82d des Sperrhebels 82 und mit ihrem rechten Ende 84b
in der Ausnehmung 79, des Sperrhebels 79 gelagert ist. In dieser Lage der
Farbbandumschaltachse 84 steht die Schnecke 97 mit dem Zahnrad 16 der rechten Farbbandantriebsachse
13, in Eingriff, und demzufolge nimmt der das Ende 84, der Farbbandumschaltachse
84 umfassende Handsteuerhebel 146 die Lage gemäß Abb. 2 ein. Der Drahtbügel i5o
desselben liegt somit mit seiner Schwenkachse 149 innerhalb des Maules 143 des Hebels
139._ Beim Betätigen der nicht dargestellten Schreibtasten wird also das Farbband
schrittweise von der Farbban.dsPule 41 ab- und auf die F arbbandspule 20 aufgewickelt.
Ist nun die Schreibart beendet, so wird der Wagen der Schreibmaschine vorteilhaft
in seiner Mittenstellung festgestellt, der selbsttätige Farbbandantrieb unterbrochen
und die Sperrung der Wagenumschaltvorrichtung bewirkt. Zu diesem Zweck wird, wie
bereits erwähnt, der Tastenhebel iao mittels des Tastenknopfes 133 (Abb. i) niedergedrückt,
wobei durch die Stiftschlitzverbindung 47, 14o auch der Hebel 139 zwangsläufig
der Bewegung des Tastenhebels i2o folgt und im Uhrzeigersinne um die Schraube i4.1
ausschwenkt. Während der Verschwenkung des Entkupplungshebels 139 im Uhrzeigersinne
um die Schraube 141 bewegt sich der Lappen 14.4 des Entkupplungshebels 139 (in Abb.
2 gesehen) links von der Schwenkachse 149 des Drahtbügels 150 hoch. Sobald
der Lappen 144 sich an der Schwenkachse 149 voxbeibewegt hat, wirkt der Hebel 139
mit der durch die Ausnehmung 143 bedingten Schräge 158 auf das Ende 84, der
Farbbandumschaltachse 84. ein und verschwenkt dieselbe in ihre Mittenlage, die dadurch
gegeben ist, daß sich das Achsende 84" gemäß Abb. 3 in die Ausnehmung 159 des Entkupplungshebels
139 legt, wobei diese Lage des Hebels 139 durch die in Wirklage gehaltene Taste
12o bedingt ist. Ferner wird bei dem Verschwenken der Farbbandumschaltachse 84 durch
ihr in den Längsschlitz 145 des Hebels 146 hineinragendes Ende 84, der Hebel 146
mit seinem Drahtbügel i5o um die Schraube 147 im Uhrzeigersinne in die in Abb.3
dargestellte Lage verschwenkt. Sollte sich dabei der Drahtbügel i50 in bezug auf
den Hebel 146 in der Lage gemäß Abb. 5 befinden, so wird er durch den Lappen 144
in die Lage gemäß Abb. 3 umgelegt.
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Soll nun eine neue Schreibarbeit ausgeführt werden, so muß die Mittelsperre
des Wagens freigegeben, -die Farbbandumschaltachse
84 in Antriebsverbindung
zu der vorher angetriebenen Farbbandantriebsachse -in diesem Falle 13Q - gebracht
und die Sperrung der Wagenschaltvorrichtung ausgelöst werden. Zu diesem Zweck wird
der Tastenhebel 12o mittels des Tastenwinkelstückes 136 entgegen der Wirkung der
Feder 126 in entgegengesetzter Pfeilrichtung 127 verschoben, wobei er mit
dem oberen Teil 156 seines Winkelschlitzes izi auf der Schraube 123 geführt wird.
Sobald hierbei der Hebel i2o mit dem unteren Teil 157 seines Winkelschlitzes 121
in den Bereich der Lagerschraube 123 kommt, wird er durch die gespannte Feder 130
im entgegengesetzten Uhrzeigersinne um die Lagerschraube 124 zurückschwenkt, wobei
er durch Anschlagen des Schlitzendes 131 an die Schraube 123 wieder in Ruhelage
gehalten wird. Hierbei wird auch der Entkupplungshebe1139 mittels der Stiftschlitzverbindung
137, 14o entgegen dem Uhrzeigersinne um die Schraube 1q.1 zwangsläufig aus der Lage
gemäß Abb.3 in seine in Abb.2 dargestellte Ruhelage zurückgeschwenkt. Bei dem Zurückschwenken
des Entkupplungshebels 139 wirkt dieser mit seinem Lappen 1.14 auf den nach rechts
geneigten Drahtbügel i 5o ein, wodurch das Handsteuerglied 146 entgegen dem Uhrzeigersinne
um die Lagerschraube 147 in die in Abb. 2 dargestellte Ausgangslage zurückgeschwenkt
wird. An dieser Verschwenkung nimmt auch mittels des Längsschlitzes 145 die Achse
84 teil und wird zwangsläufig in ihre Ausgangslage zurückgeschwenkt, wobei das linke
Achsende 84" wieder in die Ausnehmung 82d des Sperrhebels 82 und das Achsende 84b
in die Ausnehmung 82d des Sperrhebels 82 und das Achsende 84b in die Ausnehmung
79e des Sperrhebels 79 gemäß Abb. 7 zu liegenkommt. Ferner kommt wieder das auf
der Farbbandumschaltachse 84 befestigte Schneckenrad 97 mit dein Rad 16 der Farbbandantriebsachse
13Q in Eingriff. Wird nunmehr ein Typenhebel angeschlagen, so wird wieder die Spule
2o angetrieben und demzufolge das Farbband in der vorhergehenden Bewegungsrichtung
weitergeschaltet.
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Ist nun durch Betätigung des Handsteuergliedes 146 von Hand die Farbbandumschaltachse
84 aus ihrer Lage gemäß Abb. 2 in die in Abb. 4 dargestellte Lage verschwenkt worden,
so steht die Schnecke io5 (Abb. 7) mit dem Zahnrad 42 in Eingriff, so daß dieFarbbandspule
41 angetrieben wird. Ferner liegt demzufolge das Achsende 8.:1Q der Farbbandumschaltachse
84 nun in der Ausnehmung 82e des Sperrhebels 82 und das Achsende 84U der Farbbandumschaltachse
84 in der Ausnehmung 79d des Sperrhebels 79. Soll nun der Wagen der Schreibmaschine
nach-Beendigungeiner Schreibarbeit gemäß dieser Einstellung in seiner Mittenstellung
festgestellt werden, so wird ebenfalls die Taste 12o mittels des Tastenknopfes 133
niedergedrückt. Dadurch wird der Hebel 13.9 aus seiner in Abb. 4 dargestellten Lage
in die Lage gemäß Abb. 5 verschwenkt, wobei er mit seinem nunmehr rechts vom Schwenkpunkt
149 (Abb. 4) des Drahtbügels i 5o liegenden Lappen 1-44 auf den Drahtbügel i5o einwirkt
und ihn in die in Abb.5 dargestellte Lage verschwenkt, während gleichzeitig durch
die Schräge 159,
des Ausschnittes 143 des Hebels 139 die Farbbandumschaltachse
84 und das Handsteuerglied 146 beeinflußt und in die in Abb. 5 dargestellte Mittenlage
verschwenkt werden. In dieser Lage liegen die Achsenden 84Q und 84z der Achse 84
wieder auf den Spitzen 16o, 161 der Lagerhebel 79 und 82 auf.
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Werden nunmehr zwecks Ausführung einer Schreibarbeit die Mechanismen
auf die weiter vorn beschriebene Art und Weise wieder freigegeben, so wirkt beim
Zurückschwenken des Entkupplungshebels 139 dieser mit seinem Lappen 144 auf den
Steg 153 des Drahtbügels i5o ein. Da dieser aber gemäß Abb. 5 nach links am Hebel
146 anliegt, so wird dieser aus der Lage gemäß Abb. 5 in die Lage gemäß Abb.4 verschwenkt.
Durch diese Verschwenkung wird auch das Achsende 84Q mitgenommen, wodurch das auf
der Farbbandumschaltachse 84 befestigte Schneckenrad 105 wieder mit dem Zahnrad
42 der Farbbandantriebsachse 40 in Eingriff kommt und beim Betätigen der Maschine
das Farbband in der vorherigen Bewegungsrichtuugweitergeschaltet wird. , Infolge
der Anordnung des Drahtbügels 150 wird also jeweils die Farbbandumschaltachse
84 zwangsläufig in ihre vorher innegehaltene Lage zurückgebracht.
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Der Schwenkpunkt 149 des Drahtbügels 15o wird also beim Betätigen
des Entkupplungshebels stets selbsttätig in die richtige Lage gebracht, wobei es
gleichgültig ist, ob der Drahtbügel i5o um seinen Schwenkpunkt 149 nach links gemäß
Abb. 5 oder nach rechts gemäß Abb. 2 geneigt ist.