DE688136C - Farbbandschaltvorrichtung an Schreibmaschinen o. dgl. - Google Patents

Farbbandschaltvorrichtung an Schreibmaschinen o. dgl.

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DE688136C
DE688136C DE1937M0139046 DEM0139046D DE688136C DE 688136 C DE688136 C DE 688136C DE 1937M0139046 DE1937M0139046 DE 1937M0139046 DE M0139046 D DEM0139046 D DE M0139046D DE 688136 C DE688136 C DE 688136C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J33/00Apparatus or arrangements for feeding ink ribbons or like character-size impression-transfer material

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Description

  • Farbbandschaltvorrichtung an Schreibmaschinen o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen -an Schreibmaschinen, Schreibrechenmaschinen, druckende Addiermaschinen u. dgl., insbesondere-tragbaren Maschinen, bei denen die Farbbandschaltvorrichtung durch ein besonderes Steuerglied unwirksam gemacht wird, nach Patent 666 257.
  • Bei der in dem Hauptpatent beschriebenen Vorrichtung kam es häufig vor, daß die Farbbandschaltvorrichtung nach erfolgtem Unwirksammachen nicht wieder ihre vorherige Lage einnahm, so daß die entgegengesetzte Farbbandspule angetrieben wurde- und demzufolge immer nur ein bestimmtes Stück des Farbbandes benutzt wurde, wodurch eine volle Ausnutzung des Farbbandes unmöglich war.
  • Besonders stark trat dieser Nachteil in Erscheinung, wenn infolge der bei der Massenfabrikation unvermeidlichen Herstellungsungenauigkeiten kleine Lageveränderungen der einzelnen Teile auftraten.
  • Dieser Nachteil wird nun der Erfindung gemäß beseitigt durch ein besonderes, durch das Steuerglied für das Unwirksammachen der Farbbandschaltvorrichtung steuerbares Einstellglied für die Rückführung der Farbbandschaltvorrichtung aus ihrer unwirksamen Lage in ihre ursprüngliche, wirksame Lage, so daß alle Teile der Farbbändschaltvorrichitung wieder die gleiche Lage zueinander wie vor dem Unwirksammachen einnehmen.
  • In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Abb. r zeigt eine Seitenansicht eines linken Rahmenseitenteils einer Kleinschreibmaschine, an welchem die Vorrichtung gemäß der Erfindung angeordnet ist.
  • Abb.2 bis 5 zeigen teilweise dargestellte Seitenansichten des Rahmenseitenteils gemäß Abb. z, wobei die Teile gemäß der Erfindung in verschiedenen Lagen gezeichnet sind, und zwar zeigt Abb.2 die Teile gemäß der Erfindung in der Lage, in der die Farbbandumschaltachse so eingestellt ist, daß beim. Betätigen der Maschine das Farbband von der linken (von vorn der Maschine aus gesehen) Farbbandspule ab- und auf die rechte Farbbandspule aufgewickelt wird, Abb.3 die Teile gemäß Abb.2, jedoch in der Lage, in der die Farbbandumschaltachse durch Betätigung ihres Entkupplungshebels in eine unwirksame Lage verschwenkt unddemzufolge der Farbbandantrieb unterbrochen ist, Abb. 4. die Teile gemäß Abb.2 in der Lage, in der die Farbbandumschaltachse so eingestellt ist, daß beim Betätigen der Maschine das Farbband von der rechten Farbbandspule ab- und, auf die linke (von vorn der Maschine aus gesehen) Farbbandspule aufgewickelt wird, Abb. 5 die Teile gemäß Abb. 4. jedoch in der Lage, in welcher die Farbbandumschaltachse durch Betätigung des Entkupplungshebels in eine unwirksame Lage verschwenkt und demzufolge der Farbbandantrieb unterbrochen ist.
  • Abb. 6 zeigt eine von links vorn gesehene schaubildliche Ansicht der Teile gemäß der Erfindung in der Lage gemäß Abb. 2, wobei verschiedene Teile abgebrochen und andere Teile schachtelartig auseinandergezogen gezeichnet sind.
  • Abb. 7 zeigt eine schaubildliche Ansicht des Farbbandspulenantriebes von rechts vorn gesehen, wobei verschiedene Teile abgebrochen bzw. auseinandergezogen dargestellt und andere, nicht unmittelbar zum Antrieb der Farbbandspule gehörende Teile weggelassen sind.
  • Abb. 8 und 9 zeigen je eine Seitenansicht einer Einzelheit gemäß Abb. 7 in zwei verschiedenen Lagen, und zwar zeigt Abb. 8 eine Seitenansicht der Lage der Farbbandumschaltachse und des linken Sperrhebels, in welcher sie verbleiben, nachdem der Entkupplungshebel bereits wieder seine Ruhelage eingenommen hat, Abb.9 eine Seitenansicht der Lage der Farbbandumschaltachse und des rechten Sperrhebels, in welcher sie verbleiben, nachdem der Entkupplungshebel bereits wieder seine Ruhelage eingenommen hat.
  • Bevor auf die eigentliche Erfindung näher eingegangen wird, sei des besseren Verständnisses halber kurz die bekannte Vorrichtung beschrieben.
  • An dein linken Rahmenseitenteil 2 (Abb. i bis 5) ist ein Hebel 120 (Abb. i) mit seinen Schlitzen 121 und 122 mittels einer Schraube 123 und einem Schraubenbolzen 124 (Abb. i) schwenkbar und verschiebbar befestigt. Die Schraube 123 und der Schraubenbolzen 124 sind in den Rahmenseitenteil 2 eingeschraubt. Der Hebel i2o wird durch eine einerseits am Schraubenbolzen 124 und anderseits an seinem rechtwinklig umgebogenen Lappen 125 eingehängte Feder 126 dauernd in Pfeilrichtung 127 beeinflußt. Mittels einer einerseits am Mittelstück 128 des Hebels i2o und anderseits an dem linken Rahmenseitenteil :2 eingenieteten Federaufhängebolzen 129 eingehängten Feder 130 wird der Hebel i2o mit dem Ende 131 seines Winkelschlitzes 121 dauernd gegen die Schraube 123 beeinflußt, wodurch er dem Einfluß der Feder 126 in Pfeilrichtung 127 nicht folgen kann und dadurch in seiner Ruhelage gehalten wird. Auf einer Abbiegung 132 des Hebels i2ö ist ein Tastenknopf 133 zur Betätigung des Hebels i2o befestigt. Ferner ist ebenfalls zur Betätigung des Hebels i2o an seiner Abbiegung 132 mittels zweier Schrauben 134 und 135 ein Winkelstück 136 angeschraubt. Mittels eines im Hebel i2o eingenieteten Stiftes 137 und eines im Arm 138 eines zweiarmigen Hebels 139 eingearbeiteten Schlitzes i4o (Abb. i bis 5) sind die genannten Hebel 120 und 139 beweglich miteinander verbunden. Der Hebel 139 ist mittels einer Schraube 141 schwenkbar am linken Rahmenseitenteil 2 befestigt. Der Hebel 139.vermag mit einer in seinem Arm 142 vorgesehenen Ausnehmung 143 auf ein Ende 84d einer Farbbandumschaltachse 84 (Abb. 6 und 7) zu wirken. Mittels des in den Hebel izo eingenieteten Stiftes 164, der einen Schlitz 165 eines Winkelhebels 167 (Abb. i) durchragt, werden beim Betätigen des Tastenhebels i2o der Winkelhebel 167 und mit ihm in Verbindung stehende Teile beeinflußt, wodurch die Mittensperrung des Wagens und die Sperrung der Umschaltvorrichtung bewirkt werden, was hauptsächlich nach Beendigung einer Schreibarbeit oder beim Versand der Maschine, in Frage kommt. Am linken Rahmenseitenteil 2 ist ferner um eine in diesen eingeschraubte Schraube 8i (Abb. i) ein Sperrhebel 82 (Abb.1, 6, 7, 8) mit seinem Auge 82, schwenkbar angeordnet. Eine einerseits am Sperrhebel 82 und anderseits am kahmenseitenteil 2 eingehängte Feder 83 beeinflußt den Sperrhebel 82 mit seiner Anschlagnase 82v gegen das Ende 3b, (Abb. i) einer nicht dargestellten Zwischenhebellagerschiene, wodurch die Ruhelage des Sperrhebels 82 bedingt ist. Mit einer Nase 82, vermag der Sperrhebel 82 mit der Abbiegung 2v des Rahmenseitenteils 2 zusammenzuwirken. Die Farbbandumschaltachse 84 liegt mit ihrem linken Ende 84" drehbar in einer der Ausnehmungen 82d bzw. 82, des Lagerhebels 82 je nach ihrer Einstellung. Am nicht dargestellten rechten Rahmenseitenteil ist um eine in denselben eingeschraubte nicht dargestellte Ansatzschraube ein dein Sperrhebel 82 entsprechender Sperrhebel 79 (Abb.7 und 9) mit seinem Auge 79a schwenkbar angeordnet. Unter dem Einfluß einer einerseits am Sperrhebel 79 und anderseits am rechten, hier nicht dargestellten Rahmenseitenteil eingehängten Feder 8o (Abb.7) wird der Sperrhebel 79 mit seiner Nase 79b dauernd gegen das Ende einer nicht dargestellten Zwischenhebellagerschiene beeinflußt, wodurch die Ruhelage des Sperrhebels 79 bedingt ist. Mit einer Nase 79e vermag der Hebel 79 mit einer nicht dargestellten Abbiegung des Rahmenseitenteils zusammenzuwirken. In einer der Ausnehmungen 79d bzw. 79e des Sperrhebels 79 liegt je nach ihrer Einstellung das rechte Ende 84b der Farbbandumschaltachse84, wodurch die Farbbandumschaltachse in den Ausnehmungen 82d, 82e, 79d, 79e drehbar gelagert ist.
  • Die Farbbandumschaltachse 84 ist in der Mitte mit einerRiefelung 84, (Abb.7) versehen, auf die ein Schaltrad 85 (Abb. 7) mit.els seiner Nabe 85a fest aufgepreßt ist. Weitere hier nicht dargestellte Teile vermögen mit dem Schaltrad 85 (Abb. 7) bzw. seiner Nabe 85a zusammenzuwirken, wodurch das Schaltrad 85 seinen Antrieb erhält. Auf dem rechten Ende 84b der Farbbandumschaltachse 84 ist ein Schnekkenrad 97 mittels seiner Nabe 97" und einer Schraube 98 befestigt, wobei das Schneckenrad 97 mit einem Zahnrad 16 zusammenwirkt. Das Zahnrad 16 ist auf der rechten Farbbandantriebsachse 13a (Abb. 7) mittels der Nabe 16, und einer Schraube 17 befestigt, wobei die Farbbandantriebsachse 13, drehbar gelagert ist. Auf dem freien oberen Ende der Farbbandantriebsachse 13, ist eine Farbbandspule 2o undrehbar befestigt und kann somit nur an den Drehbewegungen der Farbbandantriebsachse 13, teilnehmen. Ebenfalls wie auf dem rechten Ende 84b der Farbbandumschaltachse 84. ist auf dem linken Ende 84a der Farbbandumschaltachse84 ein Schneckenrad 1o5 mittels seiner Nabe 1o5" und einer Schraube 1o6 befestigt, wobei das Schneckenrad 105 mit einem Zahnrad 42 zusammenzuwirken vermag. Das Zahnrad 42 (Abb. 7) ist mittels seiner Nabe 154 und einer Schraube 155 auf der linken Farbbandantriebsachse 40 befestigt. Auf dem freien oberen Ende der Farbbandantriebsachse 40 ist eine Farbbandspule 41 undrehbar angeordnet und vermag demzufolge nur an den Drehbewegungen der Achse 40 teilzunehmen. Die bisher beschriebene Vorrichtung hatte nun folgenden Nachteil. Es sei beispielsweise angenommen, daß die Farbbanduinschaltachse 84 die in Abb. 1 bzw. 7 gezeigte Lage einnimmt, wobei sie mit ihrem rechten Ende 8:.1b in der Ausnehmung 79e des Sperrhebels 79 und mit ihrem linken Ende 8q." in der Ausnehmung 82d des Sperrhebels 82 gelagert ist. Hierbei steht der Schneckentrieb 97 mit dem Zahnrad 16 der rechten Farbbandantriebsachse 13" in Eingriff, während das auf der linken Seite der Farbbandumschaltachse 84" (Abb.7) angeordnete Schneckenrad 105 mit dem auf der Farbbandantriebsachse4o angeordneten Zahnrad außer Eingriff steht. Infolgedessen wird beim Anschlagen der Tasten der Maschine das Farbband von der Farbbandspule 41 ab-und auf die Farbbandspule 2o aufgewickelt.
  • Bekanntlich wird nun, nachdem eine Schreibarbeit beendet ist und die Maschine fortgestellt werden soll, die Mittensperre des Wagens, die Sperrung der Umschaltvorrichtung und die Unterbrechung des Farbbandantriebs dadurch bewirkt, daß zunächst eine mit 133 bezeichnete Taste niedergedrückt wird, wodurch auf bekannte Weise die Mittensperrung des Wagens sowie die Sperrung der Umschaltvorrichtung bewirkt werden. Dabei wirkt der mit 139 (Abb. 3) bezeichnete Hebel bei seiner Verschwenkung im Uhrzeigersinne auf das linke Ende 84, der Achse 84 ein und bringt sie in ihre Mittenlage (Abb.3). In dieser Lage sind beide auf der Achse 84 befestigten Schneckentriebe 97 und 1o5 außer Eingriff mit den Antriebsrädern 16 und 42 der Farbbandantriebsachsen 13a und 40, so daß die Farbbandspulen von der Farbbandumschaltachse keinen Antrieb erhalten und das Achsenende 84" der Farbbandumschaltachse 84 die in Abb. 8 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage zur Spitze 16o des Sperrhebels 82 und das Achsenende 84b der Farbbandumschaltachse 84 die in Abb. 9 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage zur Spitze 161 des Sperrhebels 79 einnehmen. In dieser Lage der Farbbandumschaltachse 84 liegt also ihre Achsenlinie genau über den Spitzen 16o und 161 der Sperrhebel 82 und 79.
  • Soll nun eine weitere Schreibarbeit auf der Maschine ausgeführt werden, so müssen die eben genannten Sperren unwirksam gemacht werden. Die Entsperrung der Mittensperre des Wagens sowie die Entsperrung der Wagenumschaltvorrichtung erfolgt hierbei durch Zurückbringen der weiter oben genannten Taste 133 in ihre Ruhelage. Wenn es nun der Zufall will, so kann die Achse 84 ihre vorher innegehabte Lage einnehmen, was an und für sich erwünscht ist. Es kam aber häufig vor, daß die Achse 84 die ihrer vorher innegehabten Lage entgegengesetzte Lage einnahm, was unerwünscht war.
  • Es kam nun weiter vor, daß infolge nicht genauer Lagerung des Entkupplungshebels 139 (Abb. 1) oder infolge nicht genauer Anordnung der Sperrkimme 159 des Entkupplungshebels 139 zur Farbbandumschaltachse 84 die letztere- durch die am Entkupplungshebel 139 vorgesehenen Steuerkurven 158, 159a bei ihrer Bewegung in die die Farbbandantriebsachsen 13", 40 entkuppelnde Lage über die Mitte der durch die in den Sperrhebeln 79 bzw. 82 vorgesehenen, die beiden Endlagen bzw. Wirklagen der Farbbandurnschaltachse 84 festlegenden Ausnehmungen 79e> 79d bzw. 82,; 82,1 gebildeten Scheitelpunkte 16o, ihr hinaus bewegt wurde. In diesem Fßle nehmen die Achsenenden 84, und 84b die in den Abb. 8 und 9 in punktierten Linien gezeichnete Lage ein. Dies hatte zur Folge, daß nach Freigabe des Entkupplungshebels und Anschlagen einer üblichen Schreibtaste die Farbbandumschaltachse 84 immer nach ein und derselben Richtung umgesteuert wurde. Im vorliegenden Beispiel gemäß Abb. 8 und 9 wird die Farbbandumschaltachse 84 mit ihrem Achsenende 84. unter der Wirkung der an den Sperrhebeln 79 und 82 angreifenden Federn 83 und 8o in die Ausnehmungen 82e des Sperrhebels 82 und mit ihrem Achsenende 84b in die Ausnehmung 79d des Sperrhebels 79 gleiten. Dies hat zur Folge, daß die Schnecke 105 mit dem Zahnrad 42 der Farbbandantriebsachse 4.0 gekuppelt wird, so daß beim Anschlagen der Schreibtasten der Maschine das Farbband nun auf die Farbbandspule 41 auf- und von der Farbbandspule 2o abgewickelt wird. Die Bewegungsrichtung des Farbbandes wurde also, obgleich dies noch nicht erforderlich war, umgekehrt, so daß das beim letzten Schreiben mit der Maschine benutzte Farbbandstück nun -abermals benutzt wird. Dieser Umstand kann je nach der Antriebsbewegung der Farbhandschaltung entweder wie im vorliegenden Falle von Nachteil oder von Vorteil sein.
  • Um den geschilderten Nachteil zu vermeiden und ein gleichmäßiges Abnutzen des Farbbandes auf seiner ganzen Länge zu erzielen, ist die im nachfolgenden beschriebene Anordnung getroffen worden.
  • Das linke Ende 84" der Achse 84 durchragt einen Längsschlitz 145 (Abb. i bis 6) eines Einstellhebels 146 (Abb. 1. 2; 3, 4, 5 und 6). Der Einstellhebel 146 ist um eine ebenfalls in den linken Rahmenseitenteile eingeschraubte Schraube 14.7 schwenkbar gelagert und an seinem unteren Ende rechtwinklig abgebogen, wobei dieser abgebogene Teil 148 als Griffstück zum Einstellen der Färbbandurnschaltächse 84'vön Hand dient: Ein in einer Bohrung 149 des Hebels 14.6 mittels des Schenkels i5oQ (Abb.6) schwenkbar gelagerter C-förmiger Drahtbügel i 5o vermag sich mit seinem Schenkel 151 (Abb. 6) auf die Kante 152 des Einstellhebels 146 aufzulegen und vermag ferner mit seinem Steg 1S3 (Abb. 5) mit einem Lappen 144 des Hebels 139 zusammenzuwirken.
  • Die Wirkungsweise dieser einfachen Anördnung ist nun *folgende; @ ''-Es sei angenommen, daß während einer Schreibarbeit die Farbbandumschaltachse 84 die in den Abb. 1, 2, 6 und 7 gezeichnete Lage einnimmt, also mit ihrem linken Ende 84" in der Ausnehmung 82d des Sperrhebels 82 und mit ihrem rechten Ende 84b in der Ausnehmung 79, des Sperrhebels 79 gelagert ist. In dieser Lage der Farbbandumschaltachse 84 steht die Schnecke 97 mit dem Zahnrad 16 der rechten Farbbandantriebsachse 13, in Eingriff, und demzufolge nimmt der das Ende 84, der Farbbandumschaltachse 84 umfassende Handsteuerhebel 146 die Lage gemäß Abb. 2 ein. Der Drahtbügel i5o desselben liegt somit mit seiner Schwenkachse 149 innerhalb des Maules 143 des Hebels 139._ Beim Betätigen der nicht dargestellten Schreibtasten wird also das Farbband schrittweise von der Farbban.dsPule 41 ab- und auf die F arbbandspule 20 aufgewickelt. Ist nun die Schreibart beendet, so wird der Wagen der Schreibmaschine vorteilhaft in seiner Mittenstellung festgestellt, der selbsttätige Farbbandantrieb unterbrochen und die Sperrung der Wagenumschaltvorrichtung bewirkt. Zu diesem Zweck wird, wie bereits erwähnt, der Tastenhebel iao mittels des Tastenknopfes 133 (Abb. i) niedergedrückt, wobei durch die Stiftschlitzverbindung 47, 14o auch der Hebel 139 zwangsläufig der Bewegung des Tastenhebels i2o folgt und im Uhrzeigersinne um die Schraube i4.1 ausschwenkt. Während der Verschwenkung des Entkupplungshebels 139 im Uhrzeigersinne um die Schraube 141 bewegt sich der Lappen 14.4 des Entkupplungshebels 139 (in Abb. 2 gesehen) links von der Schwenkachse 149 des Drahtbügels 150 hoch. Sobald der Lappen 144 sich an der Schwenkachse 149 voxbeibewegt hat, wirkt der Hebel 139 mit der durch die Ausnehmung 143 bedingten Schräge 158 auf das Ende 84, der Farbbandumschaltachse 84. ein und verschwenkt dieselbe in ihre Mittenlage, die dadurch gegeben ist, daß sich das Achsende 84" gemäß Abb. 3 in die Ausnehmung 159 des Entkupplungshebels 139 legt, wobei diese Lage des Hebels 139 durch die in Wirklage gehaltene Taste 12o bedingt ist. Ferner wird bei dem Verschwenken der Farbbandumschaltachse 84 durch ihr in den Längsschlitz 145 des Hebels 146 hineinragendes Ende 84, der Hebel 146 mit seinem Drahtbügel i5o um die Schraube 147 im Uhrzeigersinne in die in Abb.3 dargestellte Lage verschwenkt. Sollte sich dabei der Drahtbügel i50 in bezug auf den Hebel 146 in der Lage gemäß Abb. 5 befinden, so wird er durch den Lappen 144 in die Lage gemäß Abb. 3 umgelegt.
  • Soll nun eine neue Schreibarbeit ausgeführt werden, so muß die Mittelsperre des Wagens freigegeben, -die Farbbandumschaltachse 84 in Antriebsverbindung zu der vorher angetriebenen Farbbandantriebsachse -in diesem Falle 13Q - gebracht und die Sperrung der Wagenschaltvorrichtung ausgelöst werden. Zu diesem Zweck wird der Tastenhebel 12o mittels des Tastenwinkelstückes 136 entgegen der Wirkung der Feder 126 in entgegengesetzter Pfeilrichtung 127 verschoben, wobei er mit dem oberen Teil 156 seines Winkelschlitzes izi auf der Schraube 123 geführt wird. Sobald hierbei der Hebel i2o mit dem unteren Teil 157 seines Winkelschlitzes 121 in den Bereich der Lagerschraube 123 kommt, wird er durch die gespannte Feder 130 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne um die Lagerschraube 124 zurückschwenkt, wobei er durch Anschlagen des Schlitzendes 131 an die Schraube 123 wieder in Ruhelage gehalten wird. Hierbei wird auch der Entkupplungshebe1139 mittels der Stiftschlitzverbindung 137, 14o entgegen dem Uhrzeigersinne um die Schraube 1q.1 zwangsläufig aus der Lage gemäß Abb.3 in seine in Abb.2 dargestellte Ruhelage zurückgeschwenkt. Bei dem Zurückschwenken des Entkupplungshebels 139 wirkt dieser mit seinem Lappen 1.14 auf den nach rechts geneigten Drahtbügel i 5o ein, wodurch das Handsteuerglied 146 entgegen dem Uhrzeigersinne um die Lagerschraube 147 in die in Abb. 2 dargestellte Ausgangslage zurückgeschwenkt wird. An dieser Verschwenkung nimmt auch mittels des Längsschlitzes 145 die Achse 84 teil und wird zwangsläufig in ihre Ausgangslage zurückgeschwenkt, wobei das linke Achsende 84" wieder in die Ausnehmung 82d des Sperrhebels 82 und das Achsende 84b in die Ausnehmung 82d des Sperrhebels 82 und das Achsende 84b in die Ausnehmung 79e des Sperrhebels 79 gemäß Abb. 7 zu liegenkommt. Ferner kommt wieder das auf der Farbbandumschaltachse 84 befestigte Schneckenrad 97 mit dein Rad 16 der Farbbandantriebsachse 13Q in Eingriff. Wird nunmehr ein Typenhebel angeschlagen, so wird wieder die Spule 2o angetrieben und demzufolge das Farbband in der vorhergehenden Bewegungsrichtung weitergeschaltet.
  • Ist nun durch Betätigung des Handsteuergliedes 146 von Hand die Farbbandumschaltachse 84 aus ihrer Lage gemäß Abb. 2 in die in Abb. 4 dargestellte Lage verschwenkt worden, so steht die Schnecke io5 (Abb. 7) mit dem Zahnrad 42 in Eingriff, so daß dieFarbbandspule 41 angetrieben wird. Ferner liegt demzufolge das Achsende 8.:1Q der Farbbandumschaltachse 84 nun in der Ausnehmung 82e des Sperrhebels 82 und das Achsende 84U der Farbbandumschaltachse 84 in der Ausnehmung 79d des Sperrhebels 79. Soll nun der Wagen der Schreibmaschine nach-Beendigungeiner Schreibarbeit gemäß dieser Einstellung in seiner Mittenstellung festgestellt werden, so wird ebenfalls die Taste 12o mittels des Tastenknopfes 133 niedergedrückt. Dadurch wird der Hebel 13.9 aus seiner in Abb. 4 dargestellten Lage in die Lage gemäß Abb. 5 verschwenkt, wobei er mit seinem nunmehr rechts vom Schwenkpunkt 149 (Abb. 4) des Drahtbügels i 5o liegenden Lappen 1-44 auf den Drahtbügel i5o einwirkt und ihn in die in Abb.5 dargestellte Lage verschwenkt, während gleichzeitig durch die Schräge 159, des Ausschnittes 143 des Hebels 139 die Farbbandumschaltachse 84 und das Handsteuerglied 146 beeinflußt und in die in Abb. 5 dargestellte Mittenlage verschwenkt werden. In dieser Lage liegen die Achsenden 84Q und 84z der Achse 84 wieder auf den Spitzen 16o, 161 der Lagerhebel 79 und 82 auf.
  • Werden nunmehr zwecks Ausführung einer Schreibarbeit die Mechanismen auf die weiter vorn beschriebene Art und Weise wieder freigegeben, so wirkt beim Zurückschwenken des Entkupplungshebels 139 dieser mit seinem Lappen 144 auf den Steg 153 des Drahtbügels i5o ein. Da dieser aber gemäß Abb. 5 nach links am Hebel 146 anliegt, so wird dieser aus der Lage gemäß Abb. 5 in die Lage gemäß Abb.4 verschwenkt. Durch diese Verschwenkung wird auch das Achsende 84Q mitgenommen, wodurch das auf der Farbbandumschaltachse 84 befestigte Schneckenrad 105 wieder mit dem Zahnrad 42 der Farbbandantriebsachse 40 in Eingriff kommt und beim Betätigen der Maschine das Farbband in der vorherigen Bewegungsrichtuugweitergeschaltet wird. , Infolge der Anordnung des Drahtbügels 150 wird also jeweils die Farbbandumschaltachse 84 zwangsläufig in ihre vorher innegehaltene Lage zurückgebracht.
  • Der Schwenkpunkt 149 des Drahtbügels 15o wird also beim Betätigen des Entkupplungshebels stets selbsttätig in die richtige Lage gebracht, wobei es gleichgültig ist, ob der Drahtbügel i5o um seinen Schwenkpunkt 149 nach links gemäß Abb. 5 oder nach rechts gemäß Abb. 2 geneigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Schreibmaschinen, Schreibrechenmaschinen, druckenden Addiermaschinen u. dgl., insbesondere tragbaren Maschinen, bei der die Farbbandschaltvorrichtung durch ein besonderes Steuerglied unwirksam gemacht wird, nach Patent666257, gekennzeichnet durch einbesonderes, durch das Steuerglied (i39) für das Unwirksammachen der Farbband-.--schaltvorrichtung steuerbares Einstellglied (z46) für die Rückführung der Farbbandschaltvorrichtung (84, 84a) aus ihrer unwirksamen Lage in ihre ursprüngliche wirksame Lage so, daß alle Teile der Farbbandschaltvorrichtung wieder die gleiche Lage zueinander wie vor dem Unwirksammachen einnehmen. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das besondere Einstellglied (146) außer von dem Steuerglied mit der Hand zum Einstellen der Farbbandschaltvorrichtung einstellbar ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und -, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (139) für das Unwirksammachen der Farbbandschaltvorrichtung über ein besonderes, die Richtung der Eimvirkung desselben auf das Einstellglied (146) für die Rückführung der Farbbandschaltv orrichtung bestimmendes Glied (15o) auf das Einstellglied wirkt. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß (las die Farbbandschaltvorrichtung unwirksam machende Steuerglied (139) eine wahlweise mit den Spulenachsen (13a, 40) in Antriebsverbindung bringbare, schwenkbar gelagerteAntriebsachse (84) derFarbbandschaltvorricbtung, wie an sich bekannt, an einem Ende (84a) maulförmig umgreift und ein Schenkel (r44) des Maules (i43) mit dem die Richtung der Einwirkung des Steuerglieds auf das Einstellglied für die Rückführung der Farbbandschaltvorrichtungbestimmenden Glied (Weiche i 5o) zusammenwirkt, das als einarmiger Hebel an dem das Antriebsachsenende (84a) mit einem Schlitz (145) umfassenden, mit der Hand einstellbaren Glied (146) angelenkt ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch-1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt (149) der Weiche (i5o) an dem mit der Hand einstellbaren Glied (146) derart gewählt ist, daß er in der einen Endlage des-Handstellgliedes (146) innerhalb des Maules (143, Abb. a) und in der anderen Endlage des Handstellglieds (146) außerhalb des Maules (143, Abb. 4) liegt. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiche (15o) beim Einbringen des Steuergliedes (139) für das Unwirksammachen der Farbbandschaltvorrichtung in die diese unwirksam machendeLageaus ihrer einen festen Endlage zum Handstellglied (146) in ihre andere feste Endlage zum Handstellglied (146) umlegbar ist.
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