DE434846C - Farbbandumschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen - Google Patents

Farbbandumschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen

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DE434846C
DE434846C DER62896D DER0062896D DE434846C DE 434846 C DE434846 C DE 434846C DE R62896 D DER62896 D DE R62896D DE R0062896 D DER0062896 D DE R0062896D DE 434846 C DE434846 C DE 434846C
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Germany
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shaft
pawl
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DER62896D
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English (en)
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Royal Typewriter Co Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J33/00Apparatus or arrangements for feeding ink ribbons or like character-size impression-transfer material
    • B41J33/14Ribbon-feed devices or mechanisms
    • B41J33/40Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction
    • B41J33/44Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction automatically
    • B41J33/51Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction automatically and characterised by the use of particular reversing control means
    • B41J33/518Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction automatically and characterised by the use of particular reversing control means the reversing-feeler engaging buttons or the like secured to the ribbon near its ends

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Farbbandumschaltvorrichtung für Schreibmaschinen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom a. Juni 191t die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 29. Oktober t9zq. beansprucht. Gegenstand der Erfindung ist eine Farbbandumschaltvorrichtung für Schreibmaschinen, bei denen die Umschaltung des Farbbandes von einer durch einen Ansatz des Farbbandes beeinflußten Führungsgabel eingeleitet wird. Gemäß- der Erfindung ist die Führungsgabel an einem Schieber angeordnet, dessen Bewegungsrichtung mit der des Farbbandes übereinstimmt. Der Schieber kann hierbei drehbar mit dem einen Arm eines Winkelhebels verbunden sein. dessen anderer Arm mit einer Feder nachgiebig auf einen die Umschaltung bewirkenden Klinkenteil einwirkt. Bei einer solchen Vorrichtung tritt in der ordnungsmäßigen Bewegung des Farbbandes während der Umschaltung keinerlei Störung ein. Alle in Frage kommenden Teile, wie Farbband, Spulen, Führungen, Hubvorrichtungen usw., brauchen bei der Umschaltung ihre Lage zueinander nicht zu ändern. Ein ganz leichter und kurzer Zug des Farbbandes genügt, um die Umschaltung zu bewirken.
  • Die Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht. Abb. r zeigt die gesamte Anordnung von vorn in teilweisem Schnitt. Sämtliche Teile befinden sich in der Stellung, die sie einnehmen, solange sich das Farbband in normaler N%'eise fortbewegt.
  • Abb. a ist eine Draufsicht.
  • Abb.3 zeigt in Vorderansicht die Umschaltvorrichtung an der einen Seite der Maschine. Die gestrichelten Linien zeigen die Lage der Teile, die sie bei der Umschaltung einnehmen.
  • Abb. 4. ist eine Teilansicht der Abb. 3. Hier befinden sich jedoch die Teile in der Lage, die sie zu Beginn der Umschaltbewegung einnehmen.
  • Abb. 5 ist eine Seitenansicht. Die Teile befinden sich in ihrer gewöhnlichen Lage. Abb.6 ist eine vergrößerte Ansicht de, Spiralrades, welche die damit zusammenarbeitende Klinke in ihrer normalen Stellung und das Rad in der verschobenen Stellung in gestrichelten Linien zeigt.
  • Abb.7 ist eine Draufsicht zu Abb.3, in welcher sich sämtliche Teile in ihrer gewöhnlichen Lage befinden.
  • Abb.8 ist eine Seitenansicht, welche außer der Umschaltevorrichtung die Einrichtung zur schrittweisen Fortbewegung des Farbbandes erkennen läßt.
  • Die abgebildete Schreibmaschine besteht aus einem Rahmen A, dem Typenhebelseginent B, der Typenführung C, der Farbbandhubvorrichtung D, der Papierwalze k sowie den übrigen üblichen Teilen. Diese können beliebig gestaltet sein. Die Farbbandspulen E werden von Schalen F umschlossen und drehen sich auf Wellen i, welche in Lagern 2 und 3 gehalten werden, die sich ihrerseits an einem am Typenhebelsegment befestigten Stützteil. befinden. Am unteren Ende jeder dieser Wellen i ist ein Kegelrad 5 befestigt, mit dem ein Kegelrad i bzw. 7 kämmt. Die beiden Kegelräder 6 und 7 sind finit ihren gezahnten Flächen gegeneinander gestellt und sitzen fest auf einer Antriebswelle 8, welche in abwärts gerichteten, mittels der Arme 3 mit dem Stützteil .4 verbundenen Armen 9 gelagert ist. Die Welle 8 kann sich in den Armen 9 frei drehen und in ihrer Längsrichtung verschieben.
  • Nahe dem rechten Ende der Welle ß sitzt fest auf derselben ein großes Sperrad io mit feinen Zähnen, in welche eine Klinke i i eingreift. Diese Klinke ist bei 12 mit der Universalstange 13 verbunden, welche bei jedesmaligem Anschlag einer Taste betätigt wird. Eine Feder rd. hält die Klinke im Eingriff mit dem Sperrad, und eine weitere Klinke 15 verhindert eine Rückdrehung der Welle 8 (Abb.8). Beim Schreiben wird die Klinke r i die Welle 8 fortgesetzt drehen, und diese Drehung wird auf eine der beiden Farbbandspulen übertragen werden, je nachdem, welches der beiden Kegelräder 6 oder. 7 mit einem der Kegelräder 5 im Eingriff steht. Die Welle 8 kann ihre Bewegung jedoch auch in jeder anderen beliebigen Weise empfangen.
  • Neben dein Kegelrad 6 trügt die Welle 8 einen Ring mit zwei ringförmigen Rillen 16. Ein Zahn 17 greift in die eine oder in die andere dieser Rillen ein und hält so die Welle 8 gegen Längsverschiebung gesichert fest. Der Zahn besitzt die Gestalt eines Kolbens, der in einem vom Stützteil q. getragenen Gehäuse 18 untergebracht ist und durch eine Feder i9 nach außen gedrückt wird. Sobald die Welle durch die im nachfolgenden beschriebene Vorrichtung verschoben wird, wird der unter Einwirkung der Feder stehende Zahn die Verschiebebewegung schnell beenden, sobald er sich über die die beiden Rillen trennende Erhöhung hinwegbewegt hat.
  • Das Farbband G bewegt sich auf dem Wege von einer Spule zur andern durch eine Führung 2o, welche sich neben jeder Spule befindet, und die gewöhnliche Farbbandführung hindurch. Dicht an seinen beiden Enden besitzt das Farbband einen Vorsprung 21, der so groß ist, daß er durch die Führung 2o nicht hindurchpaßt. Die Führung besteht aus einem senkrecht und einem wagerecht liegenden Teil. Der letztere ist mit einem Schlitz 22 versehen und gleitet damit auf einer Schraube 23, die von einem Arm 24. am Stützteil a getragen wird. Das äußere Ende dieses Teiles ist bei 25 mit dem nach oben ragenden Arm 26 eines Winkelhebels 3o drehbar verbunden, der seinerseits bei 27 an einem vom Stützteil d. vorspringenden Arm 28 drehbar- befestigt ist. Infolgedessen bewegt sich der ganze Führungsteil 2o im wesentlichen in einer geraden Linie, wenn er durch den Farbbandvorsprung 21 mitgenommen wird. Es tritt deshalb keinerlei Störung in der ordnungsmäßigen Bewegung des Farbbandes ein.
  • Der andere Arm 29 des Winkelhebels 30 trägt an seinem Ende eine mit Ansatz versehene Schraube 31, welche in einem im oberen Ende des senkrecht angeordneten Klinkenteiles 33 angeordneten Schlitz hin und her gleiten kann. Zwischen dem Winkelhebel 30 und dem Klinkenteil 33 besteht keine zwangläufige Verbindung, vielmehr ist eine Feder 34 vorgesehen, die mit ihrem einen Ende bei 35 am Winkelhebel und mit ihrem anderen Ende in einer Öffnung 36 am Klinkenteil befestigt ist. Der Winkelhebel 30 selbst wird in seine normale Lage durch eine Feder 37 zurückgeführt, die mit einem Ende bei 38 am Stützteil d. und mit ihrem anderen Ende an einem kurzen Arm 39 de: Winkelhebels befestigt ist.
  • Das untere Ende des Klinkenteiles 33 wir(1 in einer Offnung der am Maschinenrahmen befestigten Platte 40 geführt. Dicht an seinem unteren Ende besitzt der Teil 33 eine Klinke -.i, welche in ein auf der Welle 8 befestigtes Spiralrad 4.2 eingreifen kann. Dieses Rad besitzt eine große Anzahl von spiralförmigen Windungen, um einen sicheren Eingriff zwischen dem Rade und der Klinke 4.1 zu gewährleisten. Die- eigenartige Gestalt der Klinke geht aus Abb.6 hervor.
  • Diese Umschaltvorrichtung ist auf jeder Seite der Maschine vorgesehen, jedoch auf jeder Seite umgekehrt angeordnet, damit die Welle 8 abwechselnd in entgegengesetzter Richtung bewegt wird. Die Wirkungsweise der Vorrichtung soll im folgenden noch einmal kurz wiederholt werden: Wenn sich die Teile in der in den Abb. i bis 3 gezeigten Lage befinden, bewegt sich das Farbband G von der links gelegenen Spule zu der rechts gelegenen, da ja die Kegelräder 5 und 6 im Eingriff stehen, während die entsprechenden Räder 5 und 7 außer Berührung sind. Die Klinken 41 sind auf beiden Seiten der Maschine außer Eingriff mit den dazugehörigen Spiralrädern 42. Kurz bevor das Farbband von der linksseitigen Spule vollständig abgewickelt ist, wird sich der daran befindliche Vorsprung 21 gegen die gabelförmige Führung 20 legen, und infolge des Weiterrückens des Farbbandes wird sich die Führung 20 nahezu in gerader Richtung in die in Abb. 3 gestrichelt gezeichnete Lage bewegen. Infolge dieser Bewegung wird sich der Winkelhebel 30 um eine Achse 27 drehen und dadurch den Arm 29 heben. Durch Vermittlung der Feder 34 wird gleichzeitig der Klinkenteil 33 angehoben und damit die Klinke 4.1 in Eingriff mit dem Spiralrad 42 auf der linken Seite der :Maschine gebracht. Sobald dieser Eingriff vorgenommen ist, wird die fortgesetzte Drehung der Welle 8 und damit des Rades :I2, welche schrittweise bei jedem Anschlag einer Taste in der vorbeschriebenen Weise vor sich geht, die Welle 8 zwingen, sich nach rechts zu verschieben. Nachdem die Klinke 4.1 mit dem Rad ..12 in vollen Eingriff gekommen ist, wird eine weitere Bewegung des Farbbandes und der Führung 2o noch durch die Feder 34 ermöglicht, wobei sich die Schraube 31 am Arm 29 innerhalb des Schlitzes 32 im Klinkenteil 33 aufwärts bewegt.
  • Sobald der Zahn 17 über den die beiden Rillen 16 trennenden Grad hinfort ist, wird er sich in die linke Rille unter dem Einfluß der Feder ig hineinzuschieben suchen und dadurch die Verschiebung der Welle 8 schnell beenden. Die Welle befindet sich dann in der in Abb. i gestrichelt gezeich -eten Lage und (las Kegelrad 7 und Spiralrad .I2 in der in Abb.3 gestrichelt gezeichneten Lage. Die Kegelräder 5 und 7 stehen nun im Eingriff miteinander, ,o daß die Drehung der Welle 8 auf die links gelegene Spule übertragen und das Farbband G nunmehr auf diese Spule aufgewickelt wird. Wenn die Umschaltbewegung ausgeführt und die Welle 8 in die gestrichelt gezeichnete Lage bewegt ist, so befinden sich das Spiralrad 4.2 auf der linken Seite der Maschine und die zugehörige Klinke 41 nicht mehr im Eingriff miteinander, so daß, obwohl der Winkelhebel 30 und die Farbbandführung 2o sich noch in der in den Abb. 3 und 4. gestrichelt gezeichneten Lage befinden, die Umschaltvorrichtung außer Tätigkeit gesetzt ist. Sobald dann das Farbband sich nach links bewegt, werden die Federn 3¢ und 35 die einzelnen Teile in ihre gewöhnliche Stellung zurückführen. Ist dann (las Farbband nahezu von der rechten Spule abgewickelt, so wird sich der eben beschriebene Vorgang auf der anderen Seite der Maschine wiederholen, und die Welle 8 wird in die in Abb. i gezeichnete Lage zurückkehren.
  • Sämtliche Teile sind sehr leicht gehalten, und ihre Auslösung erfordert keinen nennenswerten Zug des Farbbandes. Der Umschaltevorgang geht schnell vor sich, und die Führung des Farbbandes in der umgekehrten Richtung beginnt unmittelbar. Natürlich können die einzelne, Federn mit Vorrichtungen versehen werden, um ihre Spannung zu regulieren, jedoch erscheint lies kaum erforderlich. Die geradlinige Bewegung der Farbbandführung 2o gewährleistet die Beibehaltung der gleichen Lage des Farbbandes während der Umschaltung.
  • In den Zeichnungen sind mehre Teile, wie Papierwalze, Tastenhebel usw., vorhanden, die nicht im einzelnen beschrieben worden sind, (la sie keinen Bestandteil der vorliegenden Erfindung bilden und nur des besseren Verständnisses wegen mit aufgenommen worden sind.

Claims (2)

  1. PATEN T-AN SPRL CHE i. Farbbandumschaltvorrichtung für Schreibmaschinen, bei denen die Umschaltung des Farbbandes von einer durch einen Ansatz des Farbbandes beeinflußter. Führungsgabel eingeleitet wird dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsgabel an einem Schieber angeordnet ist, dessen Bewegungsrichtung mit der des Farbbandes übereinstimmt.
  2. 2. Farbbandumschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daF der Schieber drehbar mit dem einen Arm (26) eines Winkelhebels (30) verbunden ist, dessen anderer Arm (31) mittels einer Feder (34) nachgiebig auf einen die Umschaltung bewirkenden Klinkenteil (33) einwirkt.
DER62896D 1924-10-29 1924-12-19 Farbbandumschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen Expired DE434846C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US590593XA 1924-10-29 1924-10-29
US434846XA 1924-10-29 1924-10-29
US746577A US1570218A (en) 1924-10-29 1924-10-29 Automatic ribbon reverse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE434846C true DE434846C (de) 1926-10-04

Family

ID=27617396

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER62896D Expired DE434846C (de) 1924-10-29 1924-12-19 Farbbandumschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE434846C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216890B (de) * 1957-12-20 1966-05-18 Ibm Deutschland Farbbandtransport- und -umschaltvorrichtung, insbesondere fuer kraftangetriebene Schreibmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216890B (de) * 1957-12-20 1966-05-18 Ibm Deutschland Farbbandtransport- und -umschaltvorrichtung, insbesondere fuer kraftangetriebene Schreibmaschinen

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